Bevor der Fasching vorbei ist, noch schnell ein paar Fotos vom aktuellen Lieblingskostüm der Großen. Frisch genäht und heiß geliebt - ein Leoparden-Romp*ee.
Eigentlich bin ich nicht der große Faschingsfan. Ich bin aber auch kein Faschingsmuffel. Hauptsächlich mag ich einfach bequeme Kleidung - und kratzige Perücken, juckende Glitzerstrumpfhosen und ein bemaltes Gesicht fallen aus dieser Kategorie ziemlich raus - muss ich nicht dauernd haben. Auch wenn ich einen Faschingsabend mit Freunden oder meinem Mann schon mal genießen kann.
Mit den Kindern zählt das Faschingsprogramm aber schon zu den "Must Do's", auch wenn wir uns dabei auf die wichtigsten Punkte beschränken - der Kinderfasching hier im Ort, ein Faschingsumzug, das Faschingstreiben vor Ort und der Kinderfasching im Kindergarten. Dazwischen darf es gern ein paar faschingsfreie Tage geben. So wie heute. Morgen starten wir mit dem Kinderfasching nochmal durch, und dann ist aber auch gut mit Fasching.
Jedenfalls gebe ich mir die größte Mühe, die Verkleidungswünsche der Damen möglichst zu erfüllen. Die Kleine wollte heuer gern als Fee gehen und hat ein wunderbares Feen-Drehkleid aus Satin und Organza bekommen. Leider ist der Organzastoff von wirklich mieser Qualität und fusselt an allen Ecken und Enden aus den Nähten. :( Ich habe den Überrock schon mehrfach geflickt, und leider ist er inzwischen nicht mehr wirklich fototauglich. Sehr ärgerlich, wenn man die Arbeit und das Geld bedenkt, die in das gute Stück geflossen sind. Ich denke, ich werde die Tage versuchen, den Organzarock vom Kleid zu trennen und das Satinkleid vielleicht mit einer schönen Schleife aufwerten - dann geht es zumindest noch als schickes Sonntags-Drehkleid durch. Falls das so klappt, wie ich mir das vorstelle, präsentiere ich euch sicherlich auch noch Fotos davon. :)
Das Leopardenkostüm ist aus Viskosejersey mit Leo-Druck von Buttinette entstanden. Ich habe das Schnittmuster "Romp*ee" von NipNaps genutzt, das trägt meine Tochter sowieso sehr gerne und frei Schnauze Ohren und Schwanz mit eingebaut. Mehr braucht das gute Teil dann auch gar nicht - ich habe es etwas größer zugeschnitten, so dass für den Karnevalsumzug gut noch Strickpulle und Fleecejacke drunterpassten. Die Bündchen halten Arme und Beine trotzdem gut an ihrem Platz, und der Leopard kann noch ein Weilchen mitwachsen.
Hier nochmal der Link zum Schnittmuster - falls ihr für nächstes Jahr gleich schon Ideen für den Karneval sammeln wollt:
https://www.makerist.de/patterns/teen-romp-ee
Ich tauche wieder in die langersehnte Ferienwoche ein - wie immer am Anfang der Ferien ist hier großes Räumen und Putzen angesagt. Heute werde ich mich mal über mein Arbeitszimmer machen, und dann schreit das Nähzimmer noch laut um Hilfe... Ich kremple also schon mal die Ärmel hoch und wünsche euch von Herzen einen tollen Faschingsendspurt!
Hasenwilde Grüße
Johanna
Montag, 27. Februar 2017
Montag, 6. Februar 2017
Geschwisterigkeiten
Hahaaaaa! Da staunt ihr, oder? Ich schon wieder! :D :D
Ich habe euch ja schon von kranken Kindern und so erzählt, und dass die Zeit dann immer langsamer läuft. Und ich plötzlich Zeit für Dinge habe, die ich sonst nicht schaffe. Weil ich meine Schwerpunkte anders setze. Der Haushalt darf mal liegen bleiben und die das-kann-ich-auch-in-Rufweite-vom-Sofa-tun-Jobs treten an erste Stelle. Darf auch mal sein, oder?
Wobei ich zugeben muss, so krank ist das große Kind gar nicht. Eigentlich kaum. Oder nicht mehr. Aber lasst mich von vorne anfangen.
Gestern haben wir uns einen wunderbaren Sonntagnachmittag gemacht. Ich hatte mit den Mädels Karten für ein Kinderkonzert des Georgischen Kammerorchesters, welches wirklich klasse war und die Kinder total begeistert hat. Es ging um Felix Mendelsson-Bartholdy, seine Musik, seine Reisen und seine Schwester. Wunderbar umgesetzt von zwei singenden Schauspielern (oder schauspielernden Sängern) und einem Teil des georgischen Kammerorchesters. Meine Mädels konnten sich gerade in die geschwisterlichen Kabbeleien total reinversetzen. :D Der Göttergatte hat in der Zeit einen Freund besucht, uns dann wieder abgeholt und abschließend waren wir noch richtig schick Eis essen (dank den frühlingshaften Temperaturen. Also über null Grad. :D ).
In letzter Zeit immer wieder, aber besonders gestern ist mir aufgefallen, dass die Kleine im Haus hasenwild den Platz auf Mamas Schoß doch ganz schön eifersüchtig verteidigt. Sie liebt ihre große Schwester, keine Frage, und sie macht nach wie vor alles genauso wie sie - aber sie kann die Große nicht bei mir kuscheln sehen, ohne sich selber dazwischenzuquetschen. Sofort. Immer. Woraufhin die Große sich trollt. Auch immer. Lange Zeit ist mir das gar nicht so aufgefallen, aber in letzter Zeit sehe ich das einfach mehr. Meine große Tochter beschwert sich nicht, sie geht einfach. Trotzdem kann ich manchmal in ihrem Blick sehen, dass sie die Kuscheleinheit mit Mama jetzt auch gebraucht hätte. Gesucht hätte. Warum ist mir das bisher nicht aufgefallen, frage ich mich? Das ist sicherlich nicht erst seit gestern so. Wahrscheinlich, weil die Große das ohne großen Kommentar, ohne Trara und Getue einfach wegsteckt. Wie so viele Dinge. Manchmal muss man bei ihr schon genau hinsehen, damit sie nicht zu viel schluckt. Denn manchmal kommt sie aus lauter Höflichkeit und Rücksichtnahme einfach nicht zu Dingen, die ihr durchaus zustehen würden. Das ist leider nicht nur zuhause so.
Ich versuche also, zwischen den beiden zu vermitteln. Versuche zu erreichen, dass die Kleine auch mal neben mir sitzen bleibt, wenn die Große auf meinen Schoß rutscht. Passiert sowieso nicht mehr so oft. Trotzdem stelle ich fest, dass die Kleine sich wesentlich mehr intime Mama-Zeit für sich reserviert als meine große Tochter. Schon allein dadurch, dass sich meine kleine Maus jede Nacht in mein Bett einschleicht und die halbe Nacht in engem Körperkontakt mit mir verbringt. Wenn ich dann morgens zur Großen ins Bett schlüpfe, um sie wachzukuscheln, ist die Kleine oft auch schon wieder mit von der Partie.
Ich habe also beschlossen, meiner großen Tochter auch hin und wieder ein bisschen Mama-Allein-Zeit einzuräumen. Weil sie das manchmal einfach noch braucht. Auch wenn sie schon ein Vorschulkind und ganz schön groß ist (und auf ihren Geburtstag am Wochenende hinfiebert... :D ). Nachdem mein großes Hasenkind also gestern Abend leicht Temperatur hatte und dann noch ganz schön fies auf einer Eisplatte aufs Steißbein gekracht ist, habe ich beschlossen, dass sie den Vormittag heute daheim verbringen darf. Obwohl beim abendlichen Stirntemperaturcheck eigentlich schon abzusehen war, dass sie heute wieder fit ist. Es hat einfach gut gepasst. Montag ist mein freier Vormittag (der einzige) und ich bin sowieso daheim.
Wir haben vorhin schon auf dem Sofa gekuschelt, die Maus hat sich bequem gewandet und genießt jetzt in vollen Zügen die Zeit für sich. Im Gegensatz zu ihrer Schwester, die ihr den ganzen Tag auf den Fersen ist, beschäftigt sie sich nämlich auch sehr gern allein - und ich glaube, dass ihr das manchmal fehlt. Vor allem, weil ihre kleine Schwester seit September ja auch schon im Kindergarten dabei ist und die beiden so den ganzen Tag miteinander verbringen. Meistens tun sie das auch gerne und spielen ganz viel miteinander - aber ich schätze, es wird trotzdem an der Zeit, die ein oder andere Ruheoase für die Große zu schaffen. Wie macht ihr das so? Habt ihr spezielle Mamazeiten für die Kinder? Wie schafft ihr es, dass das eine Kind das Zimmer des anderen Kindes als Privatsphäre respektiert, die man nicht einfach so betreten darf? Erzählt doch mal!
Weil sich die Große jedenfalls vorher zielsicher den Romp*ee nach dem Schnittmuster von NipNaps gegriffen hat, als ich ihr gesagt habe, sie darf sich aus ihrem Kleiderschrank "irgendwas bequemes" aussuchen, zeige ich euch jetzt gleich die passenden Bilder. Und bequem ist er, da gibt es gar keine Diskussion. Es rutscht nichts hoch, es rutscht nichts runter, es drückt vor allem nichts (und das ist für die große Hasentochter nach wie vor ein wichtiges Kriterium) und die langen Bündchen halten Ärmel und Beine schön an ihrem Platz. Der Romp*ee ist bei uns oft im Einsatz - gerade abends, nach dem Baden, oder an Wochenend-Gammelnachmittagen das ideale Kleidungsstück. Unseren Rompee habe ich aus Doubleface-Sweat aus dem Stoffladen hier in der Nähe genäht und dabei einfach beide Musterseiten genutzt. In Kombination mit den sandsteinfarbenen Bündchen (von afs) ein absolut zeitloses Teil, finde ich.
Hier findet ihr das Ebook "Teen Romp*ee" ab Größe 122 - Romp*ee gibt es aber auch als Kidsversion in den Größen 56-116!
Ich habe euch ja schon von kranken Kindern und so erzählt, und dass die Zeit dann immer langsamer läuft. Und ich plötzlich Zeit für Dinge habe, die ich sonst nicht schaffe. Weil ich meine Schwerpunkte anders setze. Der Haushalt darf mal liegen bleiben und die das-kann-ich-auch-in-Rufweite-vom-Sofa-tun-Jobs treten an erste Stelle. Darf auch mal sein, oder?
Wobei ich zugeben muss, so krank ist das große Kind gar nicht. Eigentlich kaum. Oder nicht mehr. Aber lasst mich von vorne anfangen.
Gestern haben wir uns einen wunderbaren Sonntagnachmittag gemacht. Ich hatte mit den Mädels Karten für ein Kinderkonzert des Georgischen Kammerorchesters, welches wirklich klasse war und die Kinder total begeistert hat. Es ging um Felix Mendelsson-Bartholdy, seine Musik, seine Reisen und seine Schwester. Wunderbar umgesetzt von zwei singenden Schauspielern (oder schauspielernden Sängern) und einem Teil des georgischen Kammerorchesters. Meine Mädels konnten sich gerade in die geschwisterlichen Kabbeleien total reinversetzen. :D Der Göttergatte hat in der Zeit einen Freund besucht, uns dann wieder abgeholt und abschließend waren wir noch richtig schick Eis essen (dank den frühlingshaften Temperaturen. Also über null Grad. :D ).
In letzter Zeit immer wieder, aber besonders gestern ist mir aufgefallen, dass die Kleine im Haus hasenwild den Platz auf Mamas Schoß doch ganz schön eifersüchtig verteidigt. Sie liebt ihre große Schwester, keine Frage, und sie macht nach wie vor alles genauso wie sie - aber sie kann die Große nicht bei mir kuscheln sehen, ohne sich selber dazwischenzuquetschen. Sofort. Immer. Woraufhin die Große sich trollt. Auch immer. Lange Zeit ist mir das gar nicht so aufgefallen, aber in letzter Zeit sehe ich das einfach mehr. Meine große Tochter beschwert sich nicht, sie geht einfach. Trotzdem kann ich manchmal in ihrem Blick sehen, dass sie die Kuscheleinheit mit Mama jetzt auch gebraucht hätte. Gesucht hätte. Warum ist mir das bisher nicht aufgefallen, frage ich mich? Das ist sicherlich nicht erst seit gestern so. Wahrscheinlich, weil die Große das ohne großen Kommentar, ohne Trara und Getue einfach wegsteckt. Wie so viele Dinge. Manchmal muss man bei ihr schon genau hinsehen, damit sie nicht zu viel schluckt. Denn manchmal kommt sie aus lauter Höflichkeit und Rücksichtnahme einfach nicht zu Dingen, die ihr durchaus zustehen würden. Das ist leider nicht nur zuhause so.
Ich versuche also, zwischen den beiden zu vermitteln. Versuche zu erreichen, dass die Kleine auch mal neben mir sitzen bleibt, wenn die Große auf meinen Schoß rutscht. Passiert sowieso nicht mehr so oft. Trotzdem stelle ich fest, dass die Kleine sich wesentlich mehr intime Mama-Zeit für sich reserviert als meine große Tochter. Schon allein dadurch, dass sich meine kleine Maus jede Nacht in mein Bett einschleicht und die halbe Nacht in engem Körperkontakt mit mir verbringt. Wenn ich dann morgens zur Großen ins Bett schlüpfe, um sie wachzukuscheln, ist die Kleine oft auch schon wieder mit von der Partie.
Ich habe also beschlossen, meiner großen Tochter auch hin und wieder ein bisschen Mama-Allein-Zeit einzuräumen. Weil sie das manchmal einfach noch braucht. Auch wenn sie schon ein Vorschulkind und ganz schön groß ist (und auf ihren Geburtstag am Wochenende hinfiebert... :D ). Nachdem mein großes Hasenkind also gestern Abend leicht Temperatur hatte und dann noch ganz schön fies auf einer Eisplatte aufs Steißbein gekracht ist, habe ich beschlossen, dass sie den Vormittag heute daheim verbringen darf. Obwohl beim abendlichen Stirntemperaturcheck eigentlich schon abzusehen war, dass sie heute wieder fit ist. Es hat einfach gut gepasst. Montag ist mein freier Vormittag (der einzige) und ich bin sowieso daheim.
Wir haben vorhin schon auf dem Sofa gekuschelt, die Maus hat sich bequem gewandet und genießt jetzt in vollen Zügen die Zeit für sich. Im Gegensatz zu ihrer Schwester, die ihr den ganzen Tag auf den Fersen ist, beschäftigt sie sich nämlich auch sehr gern allein - und ich glaube, dass ihr das manchmal fehlt. Vor allem, weil ihre kleine Schwester seit September ja auch schon im Kindergarten dabei ist und die beiden so den ganzen Tag miteinander verbringen. Meistens tun sie das auch gerne und spielen ganz viel miteinander - aber ich schätze, es wird trotzdem an der Zeit, die ein oder andere Ruheoase für die Große zu schaffen. Wie macht ihr das so? Habt ihr spezielle Mamazeiten für die Kinder? Wie schafft ihr es, dass das eine Kind das Zimmer des anderen Kindes als Privatsphäre respektiert, die man nicht einfach so betreten darf? Erzählt doch mal!
Weil sich die Große jedenfalls vorher zielsicher den Romp*ee nach dem Schnittmuster von NipNaps gegriffen hat, als ich ihr gesagt habe, sie darf sich aus ihrem Kleiderschrank "irgendwas bequemes" aussuchen, zeige ich euch jetzt gleich die passenden Bilder. Und bequem ist er, da gibt es gar keine Diskussion. Es rutscht nichts hoch, es rutscht nichts runter, es drückt vor allem nichts (und das ist für die große Hasentochter nach wie vor ein wichtiges Kriterium) und die langen Bündchen halten Ärmel und Beine schön an ihrem Platz. Der Romp*ee ist bei uns oft im Einsatz - gerade abends, nach dem Baden, oder an Wochenend-Gammelnachmittagen das ideale Kleidungsstück. Unseren Rompee habe ich aus Doubleface-Sweat aus dem Stoffladen hier in der Nähe genäht und dabei einfach beide Musterseiten genutzt. In Kombination mit den sandsteinfarbenen Bündchen (von afs) ein absolut zeitloses Teil, finde ich.
Hier findet ihr das Ebook "Teen Romp*ee" ab Größe 122 - Romp*ee gibt es aber auch als Kidsversion in den Größen 56-116!
Hasenwilde Grüße
Johanna
Samstag, 4. Februar 2017
Wintervanja
Ich hänge schon wieder hinterher mit den Blogbeiträgen. Mir fehlt einfach die Zeit. Die Zeit zum Nähen ist auch weniger geworden, aber da stehle ich mir hier und da ein Stündchen, so dass die Nähmaschine trotzdem regelmäßig rattern darf. Aber das Schreiben? Die Stunde für einen Blogbeitrag? Die ist einfach grade oft nicht drin zwischen Job, Alltag und winterlichem Geburtstagsmarathon.
Eigentlich ist der einzige Grund, warum ich jetzt samstags (der allwöchentliche Putztag, eigentlich) vormittags am PC sitze und tippe, dass ich mir den Kopf verdreht habe (oder zumindest weiß ich nicht, wer es sonst war... ;) ) und meine Rotlichtlampe dagegen die beste Medizin ist. Und während ich davor sitze, können meine Hände und der Kopf auch ein bisschen aktiv werden. Wellness für Körper und Geist, sozusagen. Was so ein verdrehter Kopf auch alles mit sich bringt. :D
Jedenfalls, bevor der Rest des Schnees hier weggetaut ist, schnell noch ein paar stimmungsvolle Schneebilder vom kleinen Hasenkind.
Wir haben heuer den ausführlichen Winter sehr genossen. Eigentlich war das ja wirklich die Optimalform Winter - bestimmt 4 Wochen lang sehr kaltes, trockenes Winterwetter mit Sonne pur und davor eine Menge Schnee, der wunderbar liegen geblieben ist. Also freie Straßen und trotzdem beste Schlittenbedingungen.
Die Mädels sind jetzt die letzten 4 Wochen fast jeden Tag mit dem Schlitten unterwegs gewesen. Am Ende der Welt, wo wir wohnen, ganz am Ortsrand zwischen Nirgendwo und Ganzweitweg, haben wir den großen Vorteil, dass sich direkt hinter unserem Haus die wilde Pampa erstreckt. In dem Fall die wilde, hügelige und verschneite Pampa. :D
Mein Mann hat den kleinen Berg hinter unserem Haus schon vor Wochen mit den Skiern ein bisschen platt gewalzt und somit den perfekten Schlittenberg geschaffen - der auch noch so platziert ist, dass ich die Damen aus dem Küchenfenster im Auge behalten kann. Da kann man dann auch eine 3- (halt, stopp, Viiiiierjährige inzwischen) und eine fast Sechsjährige den halben Nachmittag mit Bobs und Schlitten alleine rausschicken.
Manchmal waren Freunde da, manchmal haben sie sich einfach zu zweit amüsiert, manchmal sind der Papa oder ich oder auch mal eine der Tanten dazu gestoßen. Ob Hornschlitten, der neue Lenkerschlitten vom Christkind, Bobs, Schüsseln oder auch mal der schneeanzugverpackte Hintern - wir haben alle erdenklichen Rutschvarianten ausprobiert.
Das absolute Highlight war vor zwei Wochen ein riesiger Traktorschlauch, den Freunde von uns angeschleppt haben. Da haben die Kinder dann zu sechst draufgepasst. Oder die ganze Familie hasenwild gleichzeitig - der Göttergatte und ich unten und die Mädels obendrauf. War das ein Gekreische und Gejohle. Kombiniert mit guten Freunden, Glühwein/Kaffee/Kinderpunsch und Schokoladenlebkuchen der optimale Sonntagnachmittag.
Und wisst ihr, das sind die Tage, die den Kindern dauerhaft in Erinnerung bleiben. Die einen für die ganze Woche oder noch länger beseelen. Die das Familienleben in die perfekte Harmonie katapultieren. Und die abends mit roten Backen und glänzenden Augen, verpackt in eine dicke Kuscheldecke, gemeinsam auf dem Sofa enden. Das ist Winter, wie man ihn sich vorstellt und wünscht. Und was in aller Welt könnte man mehr wollen?
Die kleine Maus lässt sich inzwischen auch nicht mehr in alle Kleidungsstücke stecken, die Mama so näht. Ich spreche also vorher auch mit ihr ab, was aus einem Schnitt werden muss, damit sie ihn hinterher auch anzieht. Kleider kommen ja immer gut an (davon hab ich euch ja schon das ein oder andere Mal erzählt... ;) ), Glitzer gibt auch Pluspunkte und dann habe ich hier noch den Extrawunsch nach einem Pferd auf dem Kleid erfüllt (genähmalt) - die Chancen stehen also gut, dass ihr den Pulli noch das ein oder andere Mal an der Tochter seht! Genäht habe ich den nagelneuen Hoodieschnitt "deine Vanja" von Meine Herzenswelt. Wie alle Schnitte von Ilona ein Tausendsassa - Pulli, Kleid, mit Kapuze oder Kragen, diverse Passen- und Taschenmöglichkeiten... hier in relativ schlichter Form aus Glitzersweat, damit die Appli gut zur Geltung kommt. "Deine Vanja" ist definitiv eine fette Empfehlung für den hauseigenen Kleiderschrank - ihr müsst unbedingt die Probenähbeispiele anschauen, da sind soooo schöne Teile entstanden. Und bei mir liegt auch schon die nächste unter der Nähmaschine!
Hier könnt ihr euch den Schnitt "deine Vanja Kids" (bis Gr 128) genauer ansehen (ihr findet aber auch "deine Vanja Teens" ab Gr 134 im Shop) - noch zum Einführungspreis erhältlich!!
Ich nehme mir, wie immer, vor, bald wieder von mir hören zu lassen. Allerdings ohne die lästigen Nackenschmerzen, bitte! :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
Eigentlich ist der einzige Grund, warum ich jetzt samstags (der allwöchentliche Putztag, eigentlich) vormittags am PC sitze und tippe, dass ich mir den Kopf verdreht habe (oder zumindest weiß ich nicht, wer es sonst war... ;) ) und meine Rotlichtlampe dagegen die beste Medizin ist. Und während ich davor sitze, können meine Hände und der Kopf auch ein bisschen aktiv werden. Wellness für Körper und Geist, sozusagen. Was so ein verdrehter Kopf auch alles mit sich bringt. :D
Jedenfalls, bevor der Rest des Schnees hier weggetaut ist, schnell noch ein paar stimmungsvolle Schneebilder vom kleinen Hasenkind.
Wir haben heuer den ausführlichen Winter sehr genossen. Eigentlich war das ja wirklich die Optimalform Winter - bestimmt 4 Wochen lang sehr kaltes, trockenes Winterwetter mit Sonne pur und davor eine Menge Schnee, der wunderbar liegen geblieben ist. Also freie Straßen und trotzdem beste Schlittenbedingungen.
Die Mädels sind jetzt die letzten 4 Wochen fast jeden Tag mit dem Schlitten unterwegs gewesen. Am Ende der Welt, wo wir wohnen, ganz am Ortsrand zwischen Nirgendwo und Ganzweitweg, haben wir den großen Vorteil, dass sich direkt hinter unserem Haus die wilde Pampa erstreckt. In dem Fall die wilde, hügelige und verschneite Pampa. :D
Mein Mann hat den kleinen Berg hinter unserem Haus schon vor Wochen mit den Skiern ein bisschen platt gewalzt und somit den perfekten Schlittenberg geschaffen - der auch noch so platziert ist, dass ich die Damen aus dem Küchenfenster im Auge behalten kann. Da kann man dann auch eine 3- (halt, stopp, Viiiiierjährige inzwischen) und eine fast Sechsjährige den halben Nachmittag mit Bobs und Schlitten alleine rausschicken.
Manchmal waren Freunde da, manchmal haben sie sich einfach zu zweit amüsiert, manchmal sind der Papa oder ich oder auch mal eine der Tanten dazu gestoßen. Ob Hornschlitten, der neue Lenkerschlitten vom Christkind, Bobs, Schüsseln oder auch mal der schneeanzugverpackte Hintern - wir haben alle erdenklichen Rutschvarianten ausprobiert.
Das absolute Highlight war vor zwei Wochen ein riesiger Traktorschlauch, den Freunde von uns angeschleppt haben. Da haben die Kinder dann zu sechst draufgepasst. Oder die ganze Familie hasenwild gleichzeitig - der Göttergatte und ich unten und die Mädels obendrauf. War das ein Gekreische und Gejohle. Kombiniert mit guten Freunden, Glühwein/Kaffee/Kinderpunsch und Schokoladenlebkuchen der optimale Sonntagnachmittag.
Und wisst ihr, das sind die Tage, die den Kindern dauerhaft in Erinnerung bleiben. Die einen für die ganze Woche oder noch länger beseelen. Die das Familienleben in die perfekte Harmonie katapultieren. Und die abends mit roten Backen und glänzenden Augen, verpackt in eine dicke Kuscheldecke, gemeinsam auf dem Sofa enden. Das ist Winter, wie man ihn sich vorstellt und wünscht. Und was in aller Welt könnte man mehr wollen?
Die kleine Maus lässt sich inzwischen auch nicht mehr in alle Kleidungsstücke stecken, die Mama so näht. Ich spreche also vorher auch mit ihr ab, was aus einem Schnitt werden muss, damit sie ihn hinterher auch anzieht. Kleider kommen ja immer gut an (davon hab ich euch ja schon das ein oder andere Mal erzählt... ;) ), Glitzer gibt auch Pluspunkte und dann habe ich hier noch den Extrawunsch nach einem Pferd auf dem Kleid erfüllt (genähmalt) - die Chancen stehen also gut, dass ihr den Pulli noch das ein oder andere Mal an der Tochter seht! Genäht habe ich den nagelneuen Hoodieschnitt "deine Vanja" von Meine Herzenswelt. Wie alle Schnitte von Ilona ein Tausendsassa - Pulli, Kleid, mit Kapuze oder Kragen, diverse Passen- und Taschenmöglichkeiten... hier in relativ schlichter Form aus Glitzersweat, damit die Appli gut zur Geltung kommt. "Deine Vanja" ist definitiv eine fette Empfehlung für den hauseigenen Kleiderschrank - ihr müsst unbedingt die Probenähbeispiele anschauen, da sind soooo schöne Teile entstanden. Und bei mir liegt auch schon die nächste unter der Nähmaschine!
Hier könnt ihr euch den Schnitt "deine Vanja Kids" (bis Gr 128) genauer ansehen (ihr findet aber auch "deine Vanja Teens" ab Gr 134 im Shop) - noch zum Einführungspreis erhältlich!!

Hasenwilde Grüße
Johanna
Dienstag, 24. Januar 2017
Titus im wintergrau
Es ist ruhig hier. Das Feuer knistert im Kamin, aber sonst ist nichts zu hören. Der dichte Nebel vorm Fenster taucht alles in ein verschwommenes grau. Nichts zu sehen, nichts zu hören. Grauer Wintertag. Himmlisch, eigentlich. Wäre da nicht das kranke Hasenkind im Nebenzimmer...
Die kleine Hasentochter schläft im Wohnzimmer, niedergestreckt von einem fiesen Virus. Ich habe also die letzten Tage (Na gut. Seit Sonntag Nacht. Meine Kinder haben normalerweise eine relativ robuste Konstitution. Ich jammere also auf hohem Niveau. :D) damit verbracht, das fiebernde Kind zu betüddeln.
Ich verbringe die Zeit mit der glühenden Tochter auf meinem Schoß, in meinem Arm oder direkt neben mir, lese Bücher vor, spreche Mut zu, halte ihre Haare, wenn sie spucken muss und schüttle ihr die Decke aus.
Der Haushalt muss zurückstecken, die Unterrichtsvorbereitung läuft in 10-Minuten-Raten, bis wieder ein klägliches "Maaaamaaaaa" vom Sofa ertönt und ich bin froh, dass die Gefriertruhe genug Vorräte hergibt, dass die große Tochter nicht verhungern muss. Das Leben läuft langsamer, wenn ein Kind krank ist.
Was aber die wirkliche Herausforderung ist, ist im Moment die Vereinbarkeit zwischen einem kranken Kind, einem Kindergartenkind (inklusive der täglichen Bring- und Abholzeiten) und zwei Jobs. Puh. Die Organisationsarbeit, die vor jedem Tag läuft, damit alle Familienmitglieder ihren Alltag stemmen können, ist wirklich nicht zu unterschätzen.
Wir haben das große Glück, dass meine Schwiegermama viel daheim ist und auch mein krankes Tochterkind sich bereitwillig von Oma versorgen lässt. (Ihr einziges Problem war, ob Oma wohl auch ihre Haare über der Spuckschüssel so effektiv halten kann wie ich. Nachdem ich mit einem Haargummi und zwei Haarspangen eine absolut spucksichere Frisur gezaubert habe, sind aber alle Bedenken ausgeräumt... ;) ). Wenn aber ich in der Schule bin und Oma das kranke Mäuschen betüddelt, kann niemand die Große vom Kindergartenbus abholen. Nachdem ich heute nur zwei Sportstunden geben muss, darf sie mich also ausnahmsweise in die Schule begleiten. Freude pur auf Tochterseite. Immerhin.
Morgen muss der Göttergatte vormittags zuhause bleiben, und dann hoffe ich wirklich, dass dieser Virus gegessen und verdaut ist - und die Große nicht als nächstes flach liegt. Der Donnerstag wird bringt nämlich sonst ein dickes Problem. Da kann nämlich eigentlich keiner daheim bleiben... :P
Das hatte ich definitiv unterschätzt. Und ich frage mich ernsthaft, wie sich da Leute behelfen, die eben keine Oma in der Nähe haben, die das kranke Kind versorgen kann. Oder deren Kinder eben nicht nur zweimal im Jahr krank sind (fest auf Holz klopf). Wie MACHT ihr das bloß?
Jedenfalls schicke ich allen Mamas, die auch gerade irgendeine Art von Lazarett versorgen, ganz viele liebe Grüße und viel Ausdauer. Und sorge mit diesen Lieblingsbildern vom kleinen Tochterkind hoffentlich für gute Laune und ein bisschen Sonnenstimmung im Kopf. Das ist nämlich eines meiner absoluten Lieblingsoutfits an ihr. Die Hose ist aus einer aussortierten Nadelstreifenhose meiner Schwester upgecycelt nach dem wirklich obergenialen Hosenschnitt "Titus" von FinnLeys. Eine aboslut lässige Hose - ein Jerseyexemplar an meiner Großen hab ich euch vor einer Weile schon *HIER* gezeigt. Obendrüber gab's eine Lotty von kibadoo - und auch das Strickoberteil ist aus einem aussortierten Strickpulli einer Freundin upgecycelt, von dem ich die angeschlagenen Ärmelsäume und das Loch im Bauchsaum einfach abgeschnitten und den Rest zum lässigen Oversizepulli umfunktioniert habe. Sooo lässig, die Kleinste im Haus, findet ihr nicht?
Hier geht's zum Ebook "Titus Kids"
Hasenwilde Grüße
Johanna
Die kleine Hasentochter schläft im Wohnzimmer, niedergestreckt von einem fiesen Virus. Ich habe also die letzten Tage (Na gut. Seit Sonntag Nacht. Meine Kinder haben normalerweise eine relativ robuste Konstitution. Ich jammere also auf hohem Niveau. :D) damit verbracht, das fiebernde Kind zu betüddeln.
Ich verbringe die Zeit mit der glühenden Tochter auf meinem Schoß, in meinem Arm oder direkt neben mir, lese Bücher vor, spreche Mut zu, halte ihre Haare, wenn sie spucken muss und schüttle ihr die Decke aus.
Der Haushalt muss zurückstecken, die Unterrichtsvorbereitung läuft in 10-Minuten-Raten, bis wieder ein klägliches "Maaaamaaaaa" vom Sofa ertönt und ich bin froh, dass die Gefriertruhe genug Vorräte hergibt, dass die große Tochter nicht verhungern muss. Das Leben läuft langsamer, wenn ein Kind krank ist.
Was aber die wirkliche Herausforderung ist, ist im Moment die Vereinbarkeit zwischen einem kranken Kind, einem Kindergartenkind (inklusive der täglichen Bring- und Abholzeiten) und zwei Jobs. Puh. Die Organisationsarbeit, die vor jedem Tag läuft, damit alle Familienmitglieder ihren Alltag stemmen können, ist wirklich nicht zu unterschätzen.
Wir haben das große Glück, dass meine Schwiegermama viel daheim ist und auch mein krankes Tochterkind sich bereitwillig von Oma versorgen lässt. (Ihr einziges Problem war, ob Oma wohl auch ihre Haare über der Spuckschüssel so effektiv halten kann wie ich. Nachdem ich mit einem Haargummi und zwei Haarspangen eine absolut spucksichere Frisur gezaubert habe, sind aber alle Bedenken ausgeräumt... ;) ). Wenn aber ich in der Schule bin und Oma das kranke Mäuschen betüddelt, kann niemand die Große vom Kindergartenbus abholen. Nachdem ich heute nur zwei Sportstunden geben muss, darf sie mich also ausnahmsweise in die Schule begleiten. Freude pur auf Tochterseite. Immerhin.
Morgen muss der Göttergatte vormittags zuhause bleiben, und dann hoffe ich wirklich, dass dieser Virus gegessen und verdaut ist - und die Große nicht als nächstes flach liegt. Der Donnerstag wird bringt nämlich sonst ein dickes Problem. Da kann nämlich eigentlich keiner daheim bleiben... :P
Das hatte ich definitiv unterschätzt. Und ich frage mich ernsthaft, wie sich da Leute behelfen, die eben keine Oma in der Nähe haben, die das kranke Kind versorgen kann. Oder deren Kinder eben nicht nur zweimal im Jahr krank sind (fest auf Holz klopf). Wie MACHT ihr das bloß?
Jedenfalls schicke ich allen Mamas, die auch gerade irgendeine Art von Lazarett versorgen, ganz viele liebe Grüße und viel Ausdauer. Und sorge mit diesen Lieblingsbildern vom kleinen Tochterkind hoffentlich für gute Laune und ein bisschen Sonnenstimmung im Kopf. Das ist nämlich eines meiner absoluten Lieblingsoutfits an ihr. Die Hose ist aus einer aussortierten Nadelstreifenhose meiner Schwester upgecycelt nach dem wirklich obergenialen Hosenschnitt "Titus" von FinnLeys. Eine aboslut lässige Hose - ein Jerseyexemplar an meiner Großen hab ich euch vor einer Weile schon *HIER* gezeigt. Obendrüber gab's eine Lotty von kibadoo - und auch das Strickoberteil ist aus einem aussortierten Strickpulli einer Freundin upgecycelt, von dem ich die angeschlagenen Ärmelsäume und das Loch im Bauchsaum einfach abgeschnitten und den Rest zum lässigen Oversizepulli umfunktioniert habe. Sooo lässig, die Kleinste im Haus, findet ihr nicht?
Hier geht's zum Ebook "Titus Kids"
Im Moment schläft die kranke Tochter friedlich auf dem Sofa (nachdem ich telefonierenderweise die "Maaamaaaa"-Rufe gekonnt auf "gleeeeiheeeeich" verschoben habe, ist sie während des Wartens eingeschlafen), und nachdem sie das nun schon seit einer knappen Stunde relativ ruhig tut, hoffe ich, dass sie auf dem Weg der Besserung und bald wieder auf den Beinen ist. Solange beziehe ich hier meinen Posten als Krankenschwester und Kuschelkissen (mit kurzen Unterbrechungen). Mamajob eben. Und da soll einer sagen, ich arbeite nicht genug. :)
Hasenwilde Grüße
Johanna
Montag, 9. Januar 2017
Freunde eben
Wisst ihr, was interessant ist? Ich habe dieses Wochenende die Erfahrung gemacht, dass es mich tatsächlich mehr stresst, wenn ein Kind nicht da ist, als wenn es da ist. Das ist selbstverständlich abhängig davon, wo es gerade steckt. Aber lasst mich von vorn anfangen.
Meine große Tochter, inzwischen stolze fünf Jahre alt und Vorschulkind, ist seit den Herbstferien Mitglied im Kinderchor des Nachbarortes. Finde ich eine gute Sache - Singen ist ein tolles Hobby, sie lernt viele neue Kinder aus verschiedenen Altersstufen da kennen und hat auch echt Spaß daran. Hier aus dem Dorf gehen ziemlich viele Kinder dahin, es gibt nette Fahrgemeinschaften, ihre Freundinnen sind dabei und die Kinder bekommen auch reichlich Gelegenheit für Auftritte. Gute Sache das, also.
Nachdem meine Große ja nun mal meine Große ist, bin ich immer relativ unbedarft, wenn sie etwas Neues anfangen will. Keine älteren Geschwister, keine älteren Cousinen und Cousins, von deren Erfahrungswerten wir profitieren könnten - wir probieren also immer einfach mal. DIe Tochter springt ins kalte Wasser, und ich springe irgendwie mit. Mal mit mehr, mal mit weniger gutem Erfolg. So also auch die Chorsache. Samstag vormittags, in nettem Ambiente und guter Gesellschaft singt das Tochterkind nun also regelmäßig.
Und dann kam ganz schnell etwas, womit ich so gar nicht gerechnet hatte: das jährliche Kinderchorwochenende. Drei Tage auswärts mit zwei Übernachtungen in einem Jugendhaus, 50 Kinder und Jugendliche jeden Alters, und die Tochter als eine der Jüngsten mittendrin. Ich sage euch, mir ist das Herz schon Wochen vorher bei dem Gedanken in die Hose gerutscht. :D
Wir haben uns schließlich darauf geeinigt, dass sie Samstag und Sonntag als "Tageskind" teilnehmen darf - also zuhause übernachtet und via Privatchauffeuse morgens dort angeliefert und abends nach Programmende wieder abgeholt wird. Das schien mir für alle Beteiligten (inklusive der Chorleiterin) ein fairer Kompromiss.
"Was macht sie denn für ein Theater??", werdet ihr jetzt vielleicht denken. Naja, mal abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass das große Kind trotzdem noch ein bisschen klein ist (der Meinung bin ich übrigens schon immer, und ich sehe nicht, dass sich in absehbarer Zeit daran etwas ändert... ;) ), ist meine Tochter ein eher ruhiges Kind. Jemand, der viel beobachtet, bevor er sich anschließt. Jemand, der sich von zu vielen Eindrücken manchmal einfach überfahren lässt. Dachte ich.
Samstag morgen also hatten zwei Mitglieder im Hause hasenwild ordentlich Muffensausen. :D :D Die Tochter versuchte, ihre Teilnahme kurz vor der Abfahrt doch noch zu revidieren und ich war nahe dran, ihr einfach zuzustimmen. :D Da ich aber weiß, dass es manchmal nur einen kleiner Stups in die richtige Richtung zum großen Glück braucht, haben wir beschlossen, uns die Sache zumindest zusammen anzusehen. Mit gepacktem Rucksack für einen langen Tag standen wir also dann morgens um halb neun vor dem Jugendhaus Schloss Pfünz und blickten die Fassade hoch. Ziemlich klein vor dem großen Schloss.
Als wir dann gemeinsam den Speisesaal mit der versammelten Kindermannschaft beim Frühstück betraten, das Kind neben mir den Rucksack fest umklammert, passierte etwas wunderbares. Die versammelten Kinder unserer Ortschaft kamen fröhlich lachend auf meine Tochter zu - bestimmt 7 Kinder, große und kleine, Jungs und Mädels, ein bunt gemischter Haufen - begrüßten sie mit Begeisterung und haben sie einfach mitgenommen. Ich habe dem selig lächelnden Kind zugesehen, wie es in einer Traube Kinder den Gang entlang verschwunden ist. Und ich weiß noch, dass ich dachte "Welch ein Glück, dass es euch gibt".
Als es zuhause langsam Abend wurde, habe ich gewartet. Darauf, dass jemand anruft und mir sagt, meiner Tochter wäre das alles viel zu viel und zu laut und zu lang und ich solle sie doch bitte abholen. Ich sah sie in meinem Kopf in irgendeiner Ecke sitzen, sehnsüchtig auf mich wartend und zu schüchtern, um das laut zu sagen. Ich sage euch, ich bin durch die Wohnung gelaufen wie ein eingesperrter Tiger. Schrecklich, so ein Mamaherz, manchmal....
Im Endeffekt habe ich meine Tochter nachts um halb zehn in bester Laune zurückbekommen (und ohne jedes Verständnis, warum sie eigentlich an diesem wunderbaren Ort nicht übernachten durfte). Sie war komplett aufgedreht, sprudelte quasi über vor lauter Erfahrungen und Neuigkeiten und Begeisterung und meinte mit leuchtenden Augen: "Mama, jetzt hab ich so viele Freunde, dass ich sie gar nicht mehr zählen kann." Und ich? War mir nicht sicher, ob jemand mein Kind vielleicht heimlich ausgetauscht hat... Habe mit ihr gestaunt, mich mit ihr gefreut und mal wieder festgestellt, dass ich ihr ruhig mehr zutrauen darf, der kleinen großen Maus.
Am Sonntag habe ich sie wieder hingefahren und sie ist mit einer Selbstverständlichkeit zwischen den Kindern abgetaucht, über die ich nur den Kopf schütteln kann. Sie hatte nicht mal mehr Zeit zum Winken. Mittags waren wir Eltern eingeladen, in einem Konzert zu hören, was sich die Kinder übers Wochenende erarbeitet hatten. Und es klang, als hätten sie miteinander eine tolle Zeit gehabt.
Jedesmal, wenn mir dieses Wochenende durch den Kopf geht, sehe ich vor mir die Szene im Speisesaal, bei unserer Ankunft. Die Szene, die das ganze Wochenende bestimmt hat. Wären in dem Moment nicht die anderen Kinder gekommen und hätten meine Maus unter ihre Fittiche genommen - wer weiß, ob sie geblieben wäre. Wer weiß, wie es gelaufen wäre. Dieses Selbstverständnis, mit dem sie sie integriert und mitgenommen haben, finde ich so wunderschön. Klar kennen sich die Kinder untereinander - aber es ist dennoch nicht selbstverständlich. Gerade die Großen, die Schulkinder, die großen Schulkinder haben ja durchaus auch ganz viel anderes zu tun, als so ein Vorschulkind mitzuziehen. Und trotzdem. Trotzdem haben sie ihr den bestmöglichen Start in das Wochenende ermöglicht, den man nur haben kann. Und gerade die beiden Firmlinge, die da dabei waren, haben meine Tochter das ganze Wochenende über immer wieder begleitet. Haben ihr geholfen, haben ihre Schuhe und ihren Rucksack in ihrem Zimmer gebunkert und waren da, wenn sie Hilfe brauchte. Freunde eben. Und wisst ihr was? Ich bin mir sicher, dass die Welt genau diese Menschen braucht. Kinder mit Mitgefühl, mit einem Auge auf die Kleinen, mit Empathie und sozialem Einfühlungsvermögen. Denn aus ihnen werden tolerante und hilfsbereite Erwachsene werden. Und das Schönste - so, wie meine Tochter das jetzt erlebt hat, und auch die anderen Kinder in der Gruppe, so werden sie das irgendwann weitergeben. Irgendwann werden sie die "Großen" sein. Irgendwann werden sie im Speisesaal lächelnd auf einen Neuanfänger zulaufen und ihn herzlich in die Gruppe aufnehmen. Und damit die Welt ein Stückchen besser machen.
Hasenwilde Grüße
Johanna
Schnell noch ein paar Infos zu den Fotos:
Die Tunika ist meine geliebte "Sommerliebe hoch 3" von der "Drahtzieherin" Iris
Das Shirt darunter ist ein Upcyclingprojekt aus einem ausgedienten Teenie-Shirt einer Freundin, als Schnitt habe ich das Basic-Longshirt von Lillesol und Pelle genäht
Und die wunderbare XXL-Borte in gelb durfte ich für Nadine von Namijda vernähen, die in ihrem Shop inzwischen nicht mehr nur fantastischen Tüddelkram, sondern auch die wunderschönsten Stoffe hat - absolute Einkaufsempfehlung von mir! Die wunderbare hellgelbe Wäschespitze findet ihr hier:
*KLICK*
Und die Applikationsvorlagen für die Eis-am-Stiel-Applikation ist von Din-Din und ihr bekommt sie hier: *KLICK*
Meine große Tochter, inzwischen stolze fünf Jahre alt und Vorschulkind, ist seit den Herbstferien Mitglied im Kinderchor des Nachbarortes. Finde ich eine gute Sache - Singen ist ein tolles Hobby, sie lernt viele neue Kinder aus verschiedenen Altersstufen da kennen und hat auch echt Spaß daran. Hier aus dem Dorf gehen ziemlich viele Kinder dahin, es gibt nette Fahrgemeinschaften, ihre Freundinnen sind dabei und die Kinder bekommen auch reichlich Gelegenheit für Auftritte. Gute Sache das, also.
Nachdem meine Große ja nun mal meine Große ist, bin ich immer relativ unbedarft, wenn sie etwas Neues anfangen will. Keine älteren Geschwister, keine älteren Cousinen und Cousins, von deren Erfahrungswerten wir profitieren könnten - wir probieren also immer einfach mal. DIe Tochter springt ins kalte Wasser, und ich springe irgendwie mit. Mal mit mehr, mal mit weniger gutem Erfolg. So also auch die Chorsache. Samstag vormittags, in nettem Ambiente und guter Gesellschaft singt das Tochterkind nun also regelmäßig.
Und dann kam ganz schnell etwas, womit ich so gar nicht gerechnet hatte: das jährliche Kinderchorwochenende. Drei Tage auswärts mit zwei Übernachtungen in einem Jugendhaus, 50 Kinder und Jugendliche jeden Alters, und die Tochter als eine der Jüngsten mittendrin. Ich sage euch, mir ist das Herz schon Wochen vorher bei dem Gedanken in die Hose gerutscht. :D
Wir haben uns schließlich darauf geeinigt, dass sie Samstag und Sonntag als "Tageskind" teilnehmen darf - also zuhause übernachtet und via Privatchauffeuse morgens dort angeliefert und abends nach Programmende wieder abgeholt wird. Das schien mir für alle Beteiligten (inklusive der Chorleiterin) ein fairer Kompromiss.
"Was macht sie denn für ein Theater??", werdet ihr jetzt vielleicht denken. Naja, mal abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass das große Kind trotzdem noch ein bisschen klein ist (der Meinung bin ich übrigens schon immer, und ich sehe nicht, dass sich in absehbarer Zeit daran etwas ändert... ;) ), ist meine Tochter ein eher ruhiges Kind. Jemand, der viel beobachtet, bevor er sich anschließt. Jemand, der sich von zu vielen Eindrücken manchmal einfach überfahren lässt. Dachte ich.
Samstag morgen also hatten zwei Mitglieder im Hause hasenwild ordentlich Muffensausen. :D :D Die Tochter versuchte, ihre Teilnahme kurz vor der Abfahrt doch noch zu revidieren und ich war nahe dran, ihr einfach zuzustimmen. :D Da ich aber weiß, dass es manchmal nur einen kleiner Stups in die richtige Richtung zum großen Glück braucht, haben wir beschlossen, uns die Sache zumindest zusammen anzusehen. Mit gepacktem Rucksack für einen langen Tag standen wir also dann morgens um halb neun vor dem Jugendhaus Schloss Pfünz und blickten die Fassade hoch. Ziemlich klein vor dem großen Schloss.
Als wir dann gemeinsam den Speisesaal mit der versammelten Kindermannschaft beim Frühstück betraten, das Kind neben mir den Rucksack fest umklammert, passierte etwas wunderbares. Die versammelten Kinder unserer Ortschaft kamen fröhlich lachend auf meine Tochter zu - bestimmt 7 Kinder, große und kleine, Jungs und Mädels, ein bunt gemischter Haufen - begrüßten sie mit Begeisterung und haben sie einfach mitgenommen. Ich habe dem selig lächelnden Kind zugesehen, wie es in einer Traube Kinder den Gang entlang verschwunden ist. Und ich weiß noch, dass ich dachte "Welch ein Glück, dass es euch gibt".
Als es zuhause langsam Abend wurde, habe ich gewartet. Darauf, dass jemand anruft und mir sagt, meiner Tochter wäre das alles viel zu viel und zu laut und zu lang und ich solle sie doch bitte abholen. Ich sah sie in meinem Kopf in irgendeiner Ecke sitzen, sehnsüchtig auf mich wartend und zu schüchtern, um das laut zu sagen. Ich sage euch, ich bin durch die Wohnung gelaufen wie ein eingesperrter Tiger. Schrecklich, so ein Mamaherz, manchmal....
Im Endeffekt habe ich meine Tochter nachts um halb zehn in bester Laune zurückbekommen (und ohne jedes Verständnis, warum sie eigentlich an diesem wunderbaren Ort nicht übernachten durfte). Sie war komplett aufgedreht, sprudelte quasi über vor lauter Erfahrungen und Neuigkeiten und Begeisterung und meinte mit leuchtenden Augen: "Mama, jetzt hab ich so viele Freunde, dass ich sie gar nicht mehr zählen kann." Und ich? War mir nicht sicher, ob jemand mein Kind vielleicht heimlich ausgetauscht hat... Habe mit ihr gestaunt, mich mit ihr gefreut und mal wieder festgestellt, dass ich ihr ruhig mehr zutrauen darf, der kleinen großen Maus.
Am Sonntag habe ich sie wieder hingefahren und sie ist mit einer Selbstverständlichkeit zwischen den Kindern abgetaucht, über die ich nur den Kopf schütteln kann. Sie hatte nicht mal mehr Zeit zum Winken. Mittags waren wir Eltern eingeladen, in einem Konzert zu hören, was sich die Kinder übers Wochenende erarbeitet hatten. Und es klang, als hätten sie miteinander eine tolle Zeit gehabt.
Jedesmal, wenn mir dieses Wochenende durch den Kopf geht, sehe ich vor mir die Szene im Speisesaal, bei unserer Ankunft. Die Szene, die das ganze Wochenende bestimmt hat. Wären in dem Moment nicht die anderen Kinder gekommen und hätten meine Maus unter ihre Fittiche genommen - wer weiß, ob sie geblieben wäre. Wer weiß, wie es gelaufen wäre. Dieses Selbstverständnis, mit dem sie sie integriert und mitgenommen haben, finde ich so wunderschön. Klar kennen sich die Kinder untereinander - aber es ist dennoch nicht selbstverständlich. Gerade die Großen, die Schulkinder, die großen Schulkinder haben ja durchaus auch ganz viel anderes zu tun, als so ein Vorschulkind mitzuziehen. Und trotzdem. Trotzdem haben sie ihr den bestmöglichen Start in das Wochenende ermöglicht, den man nur haben kann. Und gerade die beiden Firmlinge, die da dabei waren, haben meine Tochter das ganze Wochenende über immer wieder begleitet. Haben ihr geholfen, haben ihre Schuhe und ihren Rucksack in ihrem Zimmer gebunkert und waren da, wenn sie Hilfe brauchte. Freunde eben. Und wisst ihr was? Ich bin mir sicher, dass die Welt genau diese Menschen braucht. Kinder mit Mitgefühl, mit einem Auge auf die Kleinen, mit Empathie und sozialem Einfühlungsvermögen. Denn aus ihnen werden tolerante und hilfsbereite Erwachsene werden. Und das Schönste - so, wie meine Tochter das jetzt erlebt hat, und auch die anderen Kinder in der Gruppe, so werden sie das irgendwann weitergeben. Irgendwann werden sie die "Großen" sein. Irgendwann werden sie im Speisesaal lächelnd auf einen Neuanfänger zulaufen und ihn herzlich in die Gruppe aufnehmen. Und damit die Welt ein Stückchen besser machen.
Hasenwilde Grüße
Johanna
Schnell noch ein paar Infos zu den Fotos:
Die Tunika ist meine geliebte "Sommerliebe hoch 3" von der "Drahtzieherin" Iris
Das Shirt darunter ist ein Upcyclingprojekt aus einem ausgedienten Teenie-Shirt einer Freundin, als Schnitt habe ich das Basic-Longshirt von Lillesol und Pelle genäht
Und die wunderbare XXL-Borte in gelb durfte ich für Nadine von Namijda vernähen, die in ihrem Shop inzwischen nicht mehr nur fantastischen Tüddelkram, sondern auch die wunderschönsten Stoffe hat - absolute Einkaufsempfehlung von mir! Die wunderbare hellgelbe Wäschespitze findet ihr hier:
*KLICK*
Und die Applikationsvorlagen für die Eis-am-Stiel-Applikation ist von Din-Din und ihr bekommt sie hier: *KLICK*
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Samstag, 7. Januar 2017
Cheers!
Gutes neues Jahr, ihr Lieben! Ich hoffe, ihr habt alle die Weihnachtstage genossen und startet jetzt voll Elan in ein gesundes und frohes Jahr 2017, mit ganz viel Staunen, mit vielen ersten Malen und vielen kleinen Glücksmomenten zum Sammeln!
Auch wir sind gut angekommen. Nach einer längeren Familienpause, die einfach mal nötig war, sortiert sich schön langsam wieder alles hier - und wir sind schön langsam wieder startklar für den Alltag.
Ich habe das Gefühl, ich bin schön langsam wieder ganz im Schulleben angekommen. Dass sich die Umstellung doch so lange zieht, hätte ich gar nicht gedacht - ich bin ja eigentlich nur für ein paar Stunden und nur drei Tage die Woche da. Trotzdem musste irgendwie alles neu sortiert werden. Der Alltag zuhause, die Hausarbeit, die Unterrichtsvorbereitung und natürlich die Zeit mit den Kindern - es hat ein paar Wochen schieben und ausprobieren und umstrukturieren gebraucht, bis sich der Alltag wieder für alle passend eingelaufen hat. Die Näherei ist dabei etwas auf der Strecke geblieben, und der Blog erst recht.
Aber ich habe festgestellt, dass mir diese Pause von der Nähwelt eigentlich wirklich gut getan hat. Ich starte jetzt wieder mit richtig viel Elan durch, habe auch schon wieder einige Schnitte fertig für die Nähmaschine und habe mir wieder meine kleinen Nähpausen im Alltag eingerichtet, die einfach nur zum Abschalten, für mich und mein Hobby gedacht sind. Und ich bin gespannt, was das neue Jahr in der Hinsicht alles bringen wird.
Die Bilder, die ihr heute seht, lagern schon eine ganze Weile auf meiner Festplatte - aber das Teil, das ihr darauf seht, ist jahreszeitentechnisch ein Allrounder. Endlich gibt es Mamasliebchens "Carmina" auch für Damen. Sehr lässig fallend, in lang und kurz, mit dem typischen Off-Shoulder-Look und in ganz vielen Variationen tragbar. Am besten näht sie sich aus Viskosejersey. Ich mag so weite Teile ja total gern mit Gürtel - entweder direkt unter der Brust gebunden oder im Hüftbereich. Beides lässig, beides kaschiert so ein bisschen die weihnachtlichen Plätzchenpfunde und lässt sich tatsächlich zu jeder Jahreszeit tragen. Mit Longshirt drunter oder mit einem schicken Schal und einer dicken Strumpfhose absolut wintertauglich und im Sommer luftigleicht mit Caprileggings. Ich mag so Schnitte ja total gern, die das ganze Jahr irgendwie Saison haben. Ihr findet das Schnittmuster hier:
*KLICK*
Ich öffne jetzt dann also einen neuen Ordner "Probenähen 2017" und lasse mich überraschen, womit er sich im Laufe des Jahres füllen wird. Und ich habe euch so viel zu erzählen. Einige Nähwerke sind vom letzten Jahr noch übrig, die ich euch noch nicht gezeigt habe, und in den vergangenen eineinhalb Monaten hat sich einiges getan, abgesehen vom Schulstart - meine Mäuse standen das erste Mal auf Skiern, wir hatten ein paar wundervolle Tage im bayerischen Wald, haben ganz viel Familie genossen, aber auch das erste Weihnachtsfest ohne meinen Schwiegervater feiern müssen. Die Großfamilie hat mit meinem ersten Neffen Zuwachs bekommen und ganz viel dreht sich um den kleinen süßen Kerl meiner Schwägerin. Ihr seht, ich habe einiges zu berichten - und das in nächster Zeit sicherlich wieder regelmäßiger. Ich freue mich, dass ihr trotzdem immer noch da seid, hier in meinem kleinen virtuellen Wohnzimmer. Dass ihr mich begleitet, auch wenn das Leben zwischendrin den Blog überrollt. Ich stoße mit euch an - auf ein hasenwildes Jahr 2017! Cheers!
Hasenwilde Grüße
Johanna
Auch wir sind gut angekommen. Nach einer längeren Familienpause, die einfach mal nötig war, sortiert sich schön langsam wieder alles hier - und wir sind schön langsam wieder startklar für den Alltag.
Ich habe das Gefühl, ich bin schön langsam wieder ganz im Schulleben angekommen. Dass sich die Umstellung doch so lange zieht, hätte ich gar nicht gedacht - ich bin ja eigentlich nur für ein paar Stunden und nur drei Tage die Woche da. Trotzdem musste irgendwie alles neu sortiert werden. Der Alltag zuhause, die Hausarbeit, die Unterrichtsvorbereitung und natürlich die Zeit mit den Kindern - es hat ein paar Wochen schieben und ausprobieren und umstrukturieren gebraucht, bis sich der Alltag wieder für alle passend eingelaufen hat. Die Näherei ist dabei etwas auf der Strecke geblieben, und der Blog erst recht.
Aber ich habe festgestellt, dass mir diese Pause von der Nähwelt eigentlich wirklich gut getan hat. Ich starte jetzt wieder mit richtig viel Elan durch, habe auch schon wieder einige Schnitte fertig für die Nähmaschine und habe mir wieder meine kleinen Nähpausen im Alltag eingerichtet, die einfach nur zum Abschalten, für mich und mein Hobby gedacht sind. Und ich bin gespannt, was das neue Jahr in der Hinsicht alles bringen wird.
Die Bilder, die ihr heute seht, lagern schon eine ganze Weile auf meiner Festplatte - aber das Teil, das ihr darauf seht, ist jahreszeitentechnisch ein Allrounder. Endlich gibt es Mamasliebchens "Carmina" auch für Damen. Sehr lässig fallend, in lang und kurz, mit dem typischen Off-Shoulder-Look und in ganz vielen Variationen tragbar. Am besten näht sie sich aus Viskosejersey. Ich mag so weite Teile ja total gern mit Gürtel - entweder direkt unter der Brust gebunden oder im Hüftbereich. Beides lässig, beides kaschiert so ein bisschen die weihnachtlichen Plätzchenpfunde und lässt sich tatsächlich zu jeder Jahreszeit tragen. Mit Longshirt drunter oder mit einem schicken Schal und einer dicken Strumpfhose absolut wintertauglich und im Sommer luftigleicht mit Caprileggings. Ich mag so Schnitte ja total gern, die das ganze Jahr irgendwie Saison haben. Ihr findet das Schnittmuster hier:
*KLICK*
Ich öffne jetzt dann also einen neuen Ordner "Probenähen 2017" und lasse mich überraschen, womit er sich im Laufe des Jahres füllen wird. Und ich habe euch so viel zu erzählen. Einige Nähwerke sind vom letzten Jahr noch übrig, die ich euch noch nicht gezeigt habe, und in den vergangenen eineinhalb Monaten hat sich einiges getan, abgesehen vom Schulstart - meine Mäuse standen das erste Mal auf Skiern, wir hatten ein paar wundervolle Tage im bayerischen Wald, haben ganz viel Familie genossen, aber auch das erste Weihnachtsfest ohne meinen Schwiegervater feiern müssen. Die Großfamilie hat mit meinem ersten Neffen Zuwachs bekommen und ganz viel dreht sich um den kleinen süßen Kerl meiner Schwägerin. Ihr seht, ich habe einiges zu berichten - und das in nächster Zeit sicherlich wieder regelmäßiger. Ich freue mich, dass ihr trotzdem immer noch da seid, hier in meinem kleinen virtuellen Wohnzimmer. Dass ihr mich begleitet, auch wenn das Leben zwischendrin den Blog überrollt. Ich stoße mit euch an - auf ein hasenwildes Jahr 2017! Cheers!
Hasenwilde Grüße
Johanna
Samstag, 19. November 2016
Schule
Funkstille. Mal wieder. Das ist wirklich der Nachteil vom Blog - Für euch zumindest. Wenn es im Hause hasenwild zeitlich hoch her geht, schaffe ich keine Blogbeiträge. Wenn ich nur auf FB posten würde, wäre das sicher einfacher, weil's einfach schneller geht. Viel weniger Text, weniger Bilder, die wichtigsten Links. Aber das will ich nicht. Ich schreibe gerne. Auch wenn es länger dauert. Ich will, dass auch die Leute, die nur auf dem Blog schnuppern, alle meine Bilder sehen. Blogbeiträge sind beständiger, länger sichtbar, immer nachzulesen. Eine Chronik des hasenwilden Lebens. Und Pausen hier bedeuten - das Leben tobt. 😀
Lasst mich also mal Luft holen und von vorne anfangen, mit der im Moment einschneidensten Veränderung in meinem Leben. Sie nennt sich - Schule.
Ich weiß nicht, ob ihr überhaupt schon mitbekommen habt, dass ich im wirklichen Leben Grundschullehrerin bin. Seit fast sechs Jahren in Elternzeit. Meine beiden Kinder liegen mit knapp zwei Jahren so nah zusammen, dass ich zwischendrin nicht arbeiten gegangen bin. Dass ich wieder damit anfangen möchte, wenn beide den Kindergarten besuchen, war klar. Allerdings war das Elternzeitende auf Mitte Januar festgesetzt - und ich hatte mich auf ein paar Wochen gefreut, in denen beide Mädels vormittags im Kindergarten sind und ich vormittags hier richtig was schaffe. Die Ruhe vor dem Sturm, sozusagen. :)
Langweilig war mir während der 6 Jahre nie. Ich habe mir immer die ein oder andere Beschäftigung gesucht. Habe mich in der Flüchtlingsarbeit und bei anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten engagiert, Babymassagekurse gegeben, Instrumentalunterricht. Trotzdem - ich habe mich gefreut, wieder in der Schule anzufangen. Lehrer ist ja oft nicht nur Beruf, sondern auch Berufung. Und ich mag diesen Job. Meistens jedenfalls. Dass es allerdings jetzt doch so schnell gehen würde, hätte ich dann auch nicht gedacht.
Ich weiß nicht, wie das bei euch so ist, aber hier in Bayern herrscht im Moment chronischer Lehrermangel an Grundschulen. Aufgrund vieler Ausfälle werden händeringend Lehrer gesucht, egal woher sie kommen. Und so bekam auch ich einen Anruf vom Schulamt, doch bitte so schnell wie möglich die Elternzeit zu beenden und wieder anzufangen. Am besten gestern.
Ja, und so bin ich ruckzuck innerhalb weniger Tage wieder ins Arbeitsleben katapultiert worden. Mit drei Unterrichtstagen an einer netten Schule und einem wunderbaren Stundenplan. Aber sechs Jahre Pause sind sechs Jahre Pause. Und meine Welt steht Kopf gerade. 😁
Nicht nur, dass schnell organisiert werden musste, wer meine Mädels
mittags vom Kindergartenbus abholt (an dieser Stelle ein dickes DANKE an die Schwiegermama, die das überhaupt erst möglich macht), ich habe auch wirklich keinen Plan von der ersten Klasse. Zum Glück ist meine Mama auch Lehrerin und kann mit Tipps und Material aushelfen. Reinfinden muss man sich trotzdem erst wieder - in die Stundenvorbereitung, aber auch in das Unterrichten selbst.
Interessant fand ich auch, wie sehr meine Kinder die Tatsache getroffen hat, dass ich wieder arbeiten gehe. Als ich ihnen davon erzählt habe, sind sogar Tränen geflossen - das Konzept kannten sie bisher ja nur von ihrem Papa, und der ist schließlich jeden Tag bis abends unterwegs. Da bedurfte es vieler klärender Worte und Streicheleinheiten - und viel Zuwendung nachmittags, um die beiden wieder auf Spur zu bringen. Das war tatsächlich für mich unerwartet. Aber es funktioniert trotz allem sehr gut, denn die beiden Mäuse lassen sich ja eigentlich gern von der Schwiegermama abholen - die bietet dann nämlich auch immer noch nen leckeren Mittagessensservice an... 😉
Für mich stelle ich fest, dass nicht nur die positiven Aspekte dieses Jobs zurückkommen - die Tatsache, dass Kinder so wunderbar ehrliche Partner sind; das Vertrauen, dass sie einem entgegenbringen; die unkonventionelle Art zu denken und Dinge anzupacken; ihre Offenheit und Begeisterung; und ja, auch der Spaß daran, Stunden pädagogisch aufzubereiten, sich Gedanken darüber zu machen, Bildkarten und Arbeitsblätter zu gestalten. Die Freude, wenn so eine Stunde dann nach Plan läuft und die Schüler nicht nur Spaß haben, sondern etwas für's Leben mitnehmen. Die ersten Freundebücher in meiner Schultasche, die ersten selbstgemalten Bilder für mich. Ich liebe das. Aber auch die Tatsache, dass unser Schulsystem diverse Macken hat, kommt zurück. Die Tatsache, dass ein Lehrer für über 20 Schüler in vielen Situationen zu wenig ist. Dass man oft so leicht helfen könnte, wenn man sich mit bestimmten Schülern auch mal 15 Minuten alleine beschäftigen könnte. Das aber nicht geht, weil da noch 22 andere sitzen, die Aufmerksamkeit brauchen. Was oft gerade Situationen ziemlich schwierig macht, in denen ein Schüler auf Konfrontationskurs ist. Die räumlichen Einschränkungen, die es einem teilweise so schwer machen, die Schüler etwas individueller arbeiten zu lassen. Das hat sich leider in den vergangenen sechs Jahren nicht geändert.
Ich versuche also, einen neuen Alltag zu finden. Den Haushalt so zu komprimieren, dass unterm Strich nicht das komplette Chaos herrscht, aber trotzdem noch genug Zeit für meine Kinder nachmittags übrigbleibt. Und auch das ein oder andere Zeitfenster, das ich für mich nutzen kann. Gar nicht so einfach. Da ich aber nicht die erste arbeitende Mama auf der Welt bin, gehe ich davon aus, dass sich das einpendeln wird. 😁😁
Die Näherei bleibt im Moment auch zugegebenermaßen etwas auf der Strecke - aber das ein oder andere Teil entsteht nach wie vor. Wie dieses schicke Ballonkleid hier für die kleine Hasentochter (die mit dem Kleiderfaible, ihr erinnert euch?). :D "Marie" von Feefee ist einer meiner Lieblingsschnitte, nach wie vor, und gerade für die kühlere Jahreszeit absolut unschlagbar. Ich durfte den wundervollen Bio-Jersey "Foliage" von Stoffversand4u in "mint" vernähen. Mal wieder ein absoluter Alleskönner - das zarte Blättermuster ist nicht nur für Kinder was, sondern macht sich auch als Erwachsenenklamotte total gut! Was ich auch klasse finde - sowohl in "mint" als auch in der zweiten Farbstellung "taupe" gibt es farblich exakt passenden Unijersey aus der Reihe "Fenja" (auch Bio!)! Das Webband kam mir im Nähzimmerchaos eher zufällig in die Hände, das horte ich schon ewig -. und die Farbkombi hat mir so gut gefallen, dass ich direkt mit braunem Sommersweat und lila Bündchen kombinieren musste. Ich mag die Farbkombi total gern. Die dicke Kordel bekommt ihr bei Alles-für-Selbermacher in ganz vielen Farben!
Hier geht's zu "Foliage" in mint:
Und da findet ihr die Kordeln: *KLICK*
Hasenwilde Grüße
Johanna
Lasst mich also mal Luft holen und von vorne anfangen, mit der im Moment einschneidensten Veränderung in meinem Leben. Sie nennt sich - Schule.
Ich weiß nicht, ob ihr überhaupt schon mitbekommen habt, dass ich im wirklichen Leben Grundschullehrerin bin. Seit fast sechs Jahren in Elternzeit. Meine beiden Kinder liegen mit knapp zwei Jahren so nah zusammen, dass ich zwischendrin nicht arbeiten gegangen bin. Dass ich wieder damit anfangen möchte, wenn beide den Kindergarten besuchen, war klar. Allerdings war das Elternzeitende auf Mitte Januar festgesetzt - und ich hatte mich auf ein paar Wochen gefreut, in denen beide Mädels vormittags im Kindergarten sind und ich vormittags hier richtig was schaffe. Die Ruhe vor dem Sturm, sozusagen. :)
Langweilig war mir während der 6 Jahre nie. Ich habe mir immer die ein oder andere Beschäftigung gesucht. Habe mich in der Flüchtlingsarbeit und bei anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten engagiert, Babymassagekurse gegeben, Instrumentalunterricht. Trotzdem - ich habe mich gefreut, wieder in der Schule anzufangen. Lehrer ist ja oft nicht nur Beruf, sondern auch Berufung. Und ich mag diesen Job. Meistens jedenfalls. Dass es allerdings jetzt doch so schnell gehen würde, hätte ich dann auch nicht gedacht.
Ich weiß nicht, wie das bei euch so ist, aber hier in Bayern herrscht im Moment chronischer Lehrermangel an Grundschulen. Aufgrund vieler Ausfälle werden händeringend Lehrer gesucht, egal woher sie kommen. Und so bekam auch ich einen Anruf vom Schulamt, doch bitte so schnell wie möglich die Elternzeit zu beenden und wieder anzufangen. Am besten gestern.
Ja, und so bin ich ruckzuck innerhalb weniger Tage wieder ins Arbeitsleben katapultiert worden. Mit drei Unterrichtstagen an einer netten Schule und einem wunderbaren Stundenplan. Aber sechs Jahre Pause sind sechs Jahre Pause. Und meine Welt steht Kopf gerade. 😁
Nicht nur, dass schnell organisiert werden musste, wer meine Mädels
mittags vom Kindergartenbus abholt (an dieser Stelle ein dickes DANKE an die Schwiegermama, die das überhaupt erst möglich macht), ich habe auch wirklich keinen Plan von der ersten Klasse. Zum Glück ist meine Mama auch Lehrerin und kann mit Tipps und Material aushelfen. Reinfinden muss man sich trotzdem erst wieder - in die Stundenvorbereitung, aber auch in das Unterrichten selbst.
Interessant fand ich auch, wie sehr meine Kinder die Tatsache getroffen hat, dass ich wieder arbeiten gehe. Als ich ihnen davon erzählt habe, sind sogar Tränen geflossen - das Konzept kannten sie bisher ja nur von ihrem Papa, und der ist schließlich jeden Tag bis abends unterwegs. Da bedurfte es vieler klärender Worte und Streicheleinheiten - und viel Zuwendung nachmittags, um die beiden wieder auf Spur zu bringen. Das war tatsächlich für mich unerwartet. Aber es funktioniert trotz allem sehr gut, denn die beiden Mäuse lassen sich ja eigentlich gern von der Schwiegermama abholen - die bietet dann nämlich auch immer noch nen leckeren Mittagessensservice an... 😉
Für mich stelle ich fest, dass nicht nur die positiven Aspekte dieses Jobs zurückkommen - die Tatsache, dass Kinder so wunderbar ehrliche Partner sind; das Vertrauen, dass sie einem entgegenbringen; die unkonventionelle Art zu denken und Dinge anzupacken; ihre Offenheit und Begeisterung; und ja, auch der Spaß daran, Stunden pädagogisch aufzubereiten, sich Gedanken darüber zu machen, Bildkarten und Arbeitsblätter zu gestalten. Die Freude, wenn so eine Stunde dann nach Plan läuft und die Schüler nicht nur Spaß haben, sondern etwas für's Leben mitnehmen. Die ersten Freundebücher in meiner Schultasche, die ersten selbstgemalten Bilder für mich. Ich liebe das. Aber auch die Tatsache, dass unser Schulsystem diverse Macken hat, kommt zurück. Die Tatsache, dass ein Lehrer für über 20 Schüler in vielen Situationen zu wenig ist. Dass man oft so leicht helfen könnte, wenn man sich mit bestimmten Schülern auch mal 15 Minuten alleine beschäftigen könnte. Das aber nicht geht, weil da noch 22 andere sitzen, die Aufmerksamkeit brauchen. Was oft gerade Situationen ziemlich schwierig macht, in denen ein Schüler auf Konfrontationskurs ist. Die räumlichen Einschränkungen, die es einem teilweise so schwer machen, die Schüler etwas individueller arbeiten zu lassen. Das hat sich leider in den vergangenen sechs Jahren nicht geändert.
Ich versuche also, einen neuen Alltag zu finden. Den Haushalt so zu komprimieren, dass unterm Strich nicht das komplette Chaos herrscht, aber trotzdem noch genug Zeit für meine Kinder nachmittags übrigbleibt. Und auch das ein oder andere Zeitfenster, das ich für mich nutzen kann. Gar nicht so einfach. Da ich aber nicht die erste arbeitende Mama auf der Welt bin, gehe ich davon aus, dass sich das einpendeln wird. 😁😁
Die Näherei bleibt im Moment auch zugegebenermaßen etwas auf der Strecke - aber das ein oder andere Teil entsteht nach wie vor. Wie dieses schicke Ballonkleid hier für die kleine Hasentochter (die mit dem Kleiderfaible, ihr erinnert euch?). :D "Marie" von Feefee ist einer meiner Lieblingsschnitte, nach wie vor, und gerade für die kühlere Jahreszeit absolut unschlagbar. Ich durfte den wundervollen Bio-Jersey "Foliage" von Stoffversand4u in "mint" vernähen. Mal wieder ein absoluter Alleskönner - das zarte Blättermuster ist nicht nur für Kinder was, sondern macht sich auch als Erwachsenenklamotte total gut! Was ich auch klasse finde - sowohl in "mint" als auch in der zweiten Farbstellung "taupe" gibt es farblich exakt passenden Unijersey aus der Reihe "Fenja" (auch Bio!)! Das Webband kam mir im Nähzimmerchaos eher zufällig in die Hände, das horte ich schon ewig -. und die Farbkombi hat mir so gut gefallen, dass ich direkt mit braunem Sommersweat und lila Bündchen kombinieren musste. Ich mag die Farbkombi total gern. Die dicke Kordel bekommt ihr bei Alles-für-Selbermacher in ganz vielen Farben!
Hier geht's zu "Foliage" in mint:
Und da findet ihr die Kordeln: *KLICK*
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Johanna
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