Posts mit dem Label Farbenmix werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Farbenmix werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 14. Juli 2019

Fünf Fragen am Fünften im Juli

Ihr Lieben,

ich schreibe ja hier nicht nur hin und wieder, ich lese auch gerne Blogs. Einer meiner Favoriten, bei dem ich selten bis nie einen Beitrag verpasse, ist www.luziapimpinella.de. Besonders die Reisebeiträge mit den wundervollen Bildern haben es mir fernwehsüchtigem Menschen angetan. Jetzt gibt es seit kurzem (ähäm, seit 19 Monaten, um genau zu sein...) eine Rubrik in dem Blog, die sich "Fünf Fragen am Fünften" nennt. Der fünfte ist leider schon vorbei, aber morgen ist der fünfzehnte und überhaupt - ich hab Lust heute. Also, fünf Fragen am Fünften. Frau Hasenwild ganz privat aus dem Nähkästchen.

 
1. Bestellst du im Restaurant immer das Gleiche?

Da musste ich jetzt glatt drüber nachdenken. Eigentlich bin ich ein Mensch, der gern Neues ausprobiert. Eigentlich. Und jetzt kommt das Aber. :D Meine Hühnereiallergie beschränkt die Speisenauswahl meistens drastisch. Abhängig davon, in welches Restaurant wir gehen, bleiben mir oft sowieso nur zwei oder drei Gerichte auf der Speisekarte, da ist die Auswahl dann nicht so groß, dass ich jedes Mal etwas Neues ausprobieren könnte. Also esse ich im Endeffekt schon oft ähnliche Gerichte. Ich wechsle aber im Rahmen meiner Möglichkeiten durch. :D Pizzafavoriten habe ich zum Beispiel ziemlich viele!


2. Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Formate schaust?

Ich schaue relativ wenig Fernsehen. Dass tagsüber die Flimmerkiste aus ist, wurde mir von Kindheit an antrainiert und ich verspüre immer noch ein latent schlechtes Gewissen, wenn ich tatsächlich mal am Sonntag Nachmittag die Glotze einschalte. Und dann schalte ich sie lieber schnell wieder aus. :D Gerade habe ich ja Elternzeit, und da brauche ich kaum Fernsehen. Da nutze ich die Zeit am Abend lieber an der Nähmaschine, oder zum Aufräumen. Oder lesen. Oder jetzt im Sommer zum Gartengießen. Oder ich sitze mit dem Göttergatten noch ein bisschen auf der Terrasse. Aber das war nicht die Frage, gell? Was irgendwie beweist, dass mir meine Lieblingsserien doch so ein bisschen peinlich sind. :D :D Ich verrate euch jetzt was. Ihr dürft aber nicht lachen. Ich liebe Superhelden. Und Raumschiffe. Ich bin Trekkie seit Kindesbeinen und kenne (fast) alle existenten Star Trek-Folgen, kann euch die Raumschiffkapitäne und ihre Offiziere in alphabetischer Reihenfolge rückwärts aufzählen und die Merkmale sämtlicher außerirdischer Lebensformen im Star-Trek-Universum im Schlaf benennen. WENN, als wenn ich wirklich nachmittags (wenn alle Kinder zufällig außer Haus sind. Alle 3 Jahre ungefähr) den Fernseher einschalte, dann suche ich TELE5 und gucke, ob Star Trek läuft. Außerdem fliege ich auf sämtliche Superhelden-Serien. Supergirl. The Flash. Legends of Tomorrow. The Quest. Gib mir einen fantastischen Weltenretter und ich bin der glücklichste Mensch vor meinem Fernseher. Und es ist mir ein klitzekleines bisschen peinlich. Aber nur ein klitzekleines bisschen. :D


3. Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert?

Ich gehe so selten zum Frisör, dass meine Frisöse immer die Augen verdreht, wenn sie versucht herauszufinden, welcher nicht mehr vorhandene Schnitt da wohl vorhin in den Haaren war. Zwei- bis dreimal im Jahr halte ich für vollkommen ausreichend. Die Frisur ist dann immer ähnlich - aber weil der letzte Schnitt dann ja wieder so lang her ist, sieht es trotzdem irgendwie neu aus. Ich habe nämlich ziemlich abstehende Ohren. Deswegen sind Langhaarschnitte für mich ungeeignet, weil ich die Haare eh nicht zusammenmache. Kurzhaarschnitte dito. Also dreht sich alles zwischen Kinn- und maximal Schulterlänge. Pony mag ich nicht, müsste man öfter nachschneiden als ich zum Frisör gehe. Innerhalb dieser Parameter bin ich variabel. Aber so viel Spielraum bleibt da nicht. Das letzte Mal war ich glaub Anfang März oder so. Vielleicht gibt's dann zur Einschulung der mittleren Tochter im September nochmal einen Termin. Könnte ich mir vorstellen. :)

4. Wann hast du zum letzten Mal einen Sonnenaufgang beobachtet?

Oh je. Sonnenaufgänge sind ja eigentlich ne tolle Sache. Wenn nur die Uhrzeit nicht so ungünstig wäre. Ich bin ja bekennende Eule. Also, das letzte Mal, dass ich absichtlich einen Sonnenaufgang beobachtet habe (und dafür in aller Früh aufgestanden bin!!!!), war mit meinem Mann in Südafrika 2006. Mit den Füßen im morgendlich-eiskalten Sand. Aber manchmal erhasche ich versehentlich einen Blick auf den Sonnenaufgang, wenn ich nach dem nächtlich/frühmorgendlichen Stillen schnell aufs Klo husche. Ein Blick reicht mir da aber vollkommen. Und dann schnell zurück ins Bett.


5. Welches Kunstwerk hat dich stark beeindruckt?

Oh. Schwere Frage. Ich mag jede Art von Kunst und gucke sie mir gern an. Die Sixtinische Kapelle in Rom fand ich super. Aber am meisten und am nachhaltigsten beeindruckt bin ich von Musik. Konzerten. Liedern mit tollen Texten. Liveauftritte, bei denen Live gesungen oder gespielt wird und ich hören kann, dass die Leute ihr Instrument wirklich beherrschen. Oder die tolle Texte haben. Oder am besten beides. Dabei mag ich sehr gerne kleinere, regionale Gruppen. Luz amoi finde ich toll. Maybebop. Oder das Konzert letztes Jahr von Pam Pam Ida. Da gehe ich dann mit Gänsehaut und total beflügelt nach Hause. Und ein gutes Konzert ist auch ein Kunstwerk, finde ich.


Das waren sie dann auch schon, die fünf Fragen am Fünften. Ein kleiner Blick in meinen wirren Kopf. Hat es euch gefallen? 
Die Bilder nebenher sind von meiner aktuellen Lieblingstasche. Der Schnitt ist von Farbenmix und war die letzte Adventskalendertasche (der Schnitt heißt MixMich), die Stoffe sind alle aus meinem Stoffschrank und die Aufnäher habe ich bei Farbenmix gekauft. Und die Größe ist gerade optimal, wenn ich mit dem Babybub in der Trage unterwegs sind - da passen alle Einkäufe gut rein und sie lässt sich trotzdem praktisch umhängen. Momentan im Dauereinsatz.

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 13. Mai 2019

Taufe

Ihr Lieben,

schon wieder ein ganzes Weilchen ist vergangen seit dem letzten Blogpost. Aber ich kann euch versichern: Wir genießen das Leben zu fünft. Diesen Samstag wurde unser Baby getauft und wir hatten ein wundervolles Fest.


Ich habe mir wie immer vorgenommen, nicht zu viel Aufhebens um die Sache zu machen. Schließlich kommen zur Taufe eigentlich die gleichen Leute wie zu jeder Geburtstagsfeier hier im Haus - eben die Verwandten. Dieses Mal noch getoppt durch meine Schwestern, die zu unserer Freude vollzählig aufgetaucht sind. Nachdem mein Mann und ich aber beide keine riesige Verwandtschaft haben, sind das in aller Komplettheit knapp 20 Leute. Also eigentlich eine recht entspannte Feiergröße.


Auf der anderen Seite ist so ein Fest ja dann doch ein ganz guter Anlass, Dinge zu putzen, die sonst nicht so oft geputzt werden. Und wenn man so eine Gelegenheit nicht nutzt, dann weiß man gar nicht, warum und wann man diese Dinge sonst putzen sollte. Und dann bleiben sie ungeputzt. Wer weiß, wie lange. :D Wir haben also dann doch beschlossen, sämtliche Fenster zu schrubben, die Vorhänge mal wieder durch die Waschmaschine zu jagen, die Oberlichter der Türen auf Hochglanz zu bringen und mal wieder über diverse Sichtflächen zu putzen. Was definitiv nicht geschadet hat. :D :D Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es tatsächlich jemandem aufgefallen ist. :D :D


Davon abgesehen mag ich es gern, wenn Dinge gut geplant sind. Wenn wir schon Taufe feiern, dann will ich, dass es einen roten Faden gibt. Und passende Lieder, am liebsten von Freunden gesungen. Ein passendes Motiv auf der Taufkerze. Dass alles zusammenpasst. Und eben rund ist. Was sicherlich lobenswert, aber auch meistens eine Menge Aufwand ist. :D :D Aber das ist eben mein Ding. Und so haben wir Lesung, Fürbitten und Lieder rund um eine kleine Holzschatzkiste ausgesucht. Jedes Familienmitglied hatte dann einen Wunsch für den Lebensweg unseres Sohnemann dabei, der vorgelesen (soooooo schöne Texte!!!!) und dann sicher in der Kiste verstaut wurde. Ich freu mich schon drauf, wenn ich mit dem Bub in ein paar Jahren die Schatzkiste herausholen und mit ihm alle diese lieben Wünsche lesen kann.


Besonders gefreut hab ich mich, dass mein Opa, der Uropa des Babyboys, den ganzen Tag mit dabei war und sich mit seinen 97 Jahren offensichtlich gut unterhalten hat. Er ist inzwischen einfach nicht mehr immer so fit, dass das selbstverständlich ist - umso größer war unsere Freude, dass es ihm gut gefallen hat und er bis ganz zum Ende geblieben ist. Auch er hat dem Baby einen guten Wunsch aufgeschrieben, den Babyboy stolz auf seinem Schoß gehalten und dann seinen Wunsch für ihn vor versammelter Mannschaft vorgetragen - sogar auswendig.

Folgendes hat er gedichtet:
"Ich wünsche dir viel Glück und Segen
auf allen deinen Lebenswegen.
Und einen Wunsch hätt ich für dich:
Dass du so alt wirst wie ich."

Das hat für großes Gelächter und Applaus gesorgt und definitiv kann diesen Wunsch keiner besser und berechtigter wünschen, als mein Opa. :D :D


Der kleine Täufling war den ganzen Tag bester Laune, hat die Taufe wach und aufmerksam verfolgt, sämtliche Gäste angestrahlt und sind von jedem durch die Gegend schleppen lassen. Absolut vorbildlich, der süße Fratz. Wir hatten jedenfalls ein wunderschönes Fest, das uns sicher noch lang in Erinnerung bleiben wird.


So, jetzt einen eleganten Themenschlenker zu den Fotos... :D Begleitet hat diesen, wie auch die meisten anderen Tage, seit der Babyboy auf der Welt ist, die allgegenwärtige Wickeltasche. So ein aufwändiges Nähprojekt hatte ich schon länger nicht mehr - aber die hat sich sowas von gelohnt!! Als Schnittmuster habe ich - auf einen heißen Inspirationstipp von Love, Bella hin, die letztes Jahr eine supersüße Wickeltasche für ihren Neffen nach diesem Schnittmuster genäht hat - die "Alleskönner" von Farbenmix. Mit sämtlichen Optionen und allem Schnicksschnacks, mit hundert Fächern und Taschen, Reißverschlüssen, Wickelunterlage, flexibel abknöpfbarer Inneneinteilung und einer Kinderwagenhalterung. So, dass alles seinen Platz hat. Aber beim dritten Kind weiß ich inzwischen aus Erfahrung, dass kein Gegenstand so ausführlich über die nächsten zwei bis drei Jahre genutzt werden wird, wie die Wickeltasche, die wirklich immer und überall dabei ist. Und da hat sich der Aufwand dann auch wirklich gelohnt - und wenn sie dann noch halbwegs in Ordnung ist, lässt sich die Tasche sicher auch als Allrounder unterwegs weitergebrauchen. :D Oder ich näh mir dann ne Neue. :D


Den abwischbaren Innenstoff habe ich bei Alles-für Selbermacher gekauft, genauso wie den grünen Canvas und das Ebook "Schnullertasche", die ich passend genäht habe. Der bunte Außenstoff war ein Mitbringsel von der letzten Sew beim Sonntagshasen. Und Leute, ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber ich liebe diese kunterbunte, feine Tasche.


Wir genießen heute einen ruhigen Tag nach all der Aufregung am Wochenende, ich gucke noch ein bisschen durch die frisch geputzten Fensterscheiben und habe endlich Zeit, diesen Blogpost zu schreiben. Auch schön, eigentlich.

Hasenwilde Grüße
Johanna






Freitag, 5. Mai 2017

halbkrank

Heute habe ich Stubenarrest. Was heißt, dass ich mit dem Laptop auf den Knien tatsächlich mal wieder Zeit für einen ausführlicheren Blogbeitrag habe. Die meisten Dinge im Leben haben ja auch die ein oder andere positive Seite, so ätzend sie sein mögen.


Eingebrockt hat mir meinen Stubenarrest die kleine Tochter, die unvorsichtigerweise ein paar blöde Viren mit nach Hause gebracht hat und jetzt fiebernderweise das Sofa hütet.


Nein, es ist eigentlich gar nicht schlimm. Sie ist nicht mal erkältet. Nur leichtes Fieber. Allerdings kann das ja durchaus noch werden, nicht wahr? Ich bin ja froh, dass es ihr soweit ganz gut geht - aber dieses "nur ein bisschen krank" hat auch durchaus seine Tücken...


Zu krank für den Kindergarten, aber zu gesund um zu schlafen. Bedeutet für mich nicht nur vier abgesagte Termine heute, sondern eben auch Stubenarrest um's Wohnzimmer herum. Zu krank, um sich alleine zu beschäftigen, aber zu gesund, um sich beschäftigungslos nicht furchtbar zu langweilen ist sie nämlich auch.... ;)


Ich meine, solange sich diese Krankheitstage nicht übermäßig häufen, ist das ja auch alles ganz ok. Es hat was, alle Tagestermine absagen zu müssen und zum chillen verdammt zu sein... ;) Wir haben Lotti Karotti gespielt, ich habe zwei Bücher vorgelesen, ein bisschen fernsehen war natürlich auch drin (das ist der Patientenbonus hier), und ganz viel Kuscheln auf dem Sofa.


Im Moment läuft die Lieblings-Donikkl-CD, die Tochter ruht mit dem Kopf auf mir und ich tippe nebenher. Auch gut. Nutzen wir den Tag eben zum Kraft tanken. Oma hat Apfelstrudel für's Mittagessen vorbeigebracht, was dann auch noch die mittägliche Kocherei erspart und den Instrumentalunterricht, den ich normalerweise nachmittags gebe, habe ich abgesagt.


Ich hatte Zeit für einen gemütlichen Kaffee, eine ausführliche Blogrunde - und nicht zu vergessen diesen Blogpost hier. Wenn später die große Tochter aus dem Kindergarten kommt, bin ich vielleicht dann auch wieder ein bisschen entbehrlicher hier auf der Wohnzimmer-Krankenstation und schaffe ein wenig Haushalt. Und mehr muss es heute dann auch gar nicht sein.


Nachdem mir die kleine Tochter hier immer wieder über die Schulter schaut, darf es heute dann auch eines ihrer Lieblingsteile sein. Hihi, dass ich das mal von einem Kleidungsstück behaupten darf, welches KEIN Kleid ist, hätte ich ja auch nicht für möglich gehalten.... :D :D Aber Tatsache, diese Sweatjacke ist der absolute Renner - und wir beide warten sehnsüchtig auf etwas wärmeres Sweatjacken-Wetter, damit sie auch wieder mehr nach draußen darf, die Jacke.


Genäht habe ich auf den Tipp einer Freundin hin "Bandito", ein Papierschnittmuster von Farbenmix. Ich finde das Schnittmuster mit den schicken Passen total süß. Eigentlich ist die Jacke im Original noch kürzer - ich habe ein bisschen verlängert. Ich habe da dank meiner Oma ein wenn-die-Nierengegend-nicht-komplett-unter-der-Jacke-versteckt-ist-wirst-du-in-Kürze-einen-qualvollen-Tod-sterben-Trauma.... :D :D Jedenfalls sitzt die Jacke total gut. Auch von Farbenmix ist das Tutorial, wie man bei einer einlagigen Jacke den RV innen mit Webband abschließen kann. Das ist ganz easy, sieht sehr ordentlich aus und sorgt nochmal für einen Extra-Hingucker, wenn die Jacke oben nicht ganz geschlossen ist. Die Blockstreifen sind mein letztes Vernäh-Werk von Stoffversand4u, und die wunderschöne Appli-Datei mit dem Elefanten und der Nerdy-Eule namens "Elifunt" habe ich mir bei Emma&Pünktchen gekauft. Und die ist definitiv auch der Hauptgrund, warum das Kind die Jacke so abgöttisch liebt.... Der Elefant und die Eule sind aber auch zu süß... <3
Hier findet ihr das Tutorial von farbenmix: *KLICK*


Ich widme mich dann mal wieder dem halbkranken Hasenkind und schiebe Omas Apfelstrudel in den Ofen. Und genieße die Ruhe und das heruntergefahrene Tempo heute. Man muss nehmen, was man kriegt, oder was meint ihr?

Hasenwilde Grüße
Johanna

Mittwoch, 24. August 2016

Post

Ach ihr Lieben, ich hätte so viel zu erzählen und zu zeigen, aber ich komme einfach nicht zum Schreiben. :D :D Ich bin im Ferienflow und wie ich es mir gewünscht hatte, entstehen gerade ganz viele Sachen an der Nähmaschine, die ich schon ewig machen wollte.


Ich habe mir ziemlich probenähfrei genommen, um das zu schaffen, und habe mal wieder richtig Freude dran, nur für uns zu nähen. Ich zeige euch die Sachen sicherlich irgendwann (wenn ich mal Zeit habe zu fotografieren), aber da noch so viele schöne Bilder auf dem Rechner auf euch warten, müssen die erst gezeigt werden. :D


Heute möchte ich euch aber von etwas erzählen, was mich in den Ferien besonders berührt und gefreut hat. Eine Karte. Eine einfache Karte. Anstatt über die Post kam sie direkt in meinen Briefkasten, die Absenderin wohnt nämlich nur 15 Minuten von hier entfernt. Bevor ich euch aber erzähle, warum diese Karte mein persönliches Ferienhighlight war, muss ich ein bisschen ausholen. :D


Ich singe mein Leben lang in Chören. Zu Höchstzeiten waren es 6-7 Stück parallel, mit den Kindern hat sich das aber wieder ein bisschen relativiert und zurückgefahren - und so gibt es im Moment keinen festen Chor, in dem ich mitsinge.


Ich helfe hier und da instrumental oder gesanglich aus, und es gibt einige Gruppen, in denen ich mitwirke, die projektmäßig die ein oder andere Hochzeit oder ähnliches singen, aber eben nichts so richtig festes. Wöchentliches.


Auf der einen Seite genieße ich die Freiheit und Freizeit - weniger Termine in der Woche heißt eben, mehr Zeit für die Kinder und mich - aber auf der anderen Seite vermisse ich das Singen dann auch wieder. Den Zusammenhalt, die Proben, die Gespräche und natürlich die Musik. Deshalb habe ich mit einer lieben Freundin zusammen einen Projektchor mit dem schönen Namen "Voice ma's" gegründet, der - je nach Lust und Laune - ein bis dreimal im Jahr einen Gottesdienst mit fetzigen Liedern gestaltet. Zwei Proben, ein Auftritt, fertig. Ein kleines, aber feines Projekt, mit nicht zu viel Aufwand, aber jeder Menge Spaß verbunden.


Und es singen - Freunde. Freunde aus allen Himmelsrichtungen, Männer, Frauen, mit Kindern und ohne, alle geeint dadurch, dass sie einfach gern singen - und oft, genau wie ich, nicht die Zeit haben, einem Chor mit festen wöchentlichen Probenzeiten beizutreten. Entsprechend habe ich das Gefühl, dass die Motivation nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Sängern und Sängerinnen besonders groß ist. Dieser Chor singt nicht nur - er strahlt nebenher eine solche Freude und Begeisterung aus, dass es unglaublich Spaß macht, davor zu stehen. <3


Jedenfalls haben wir am zweiten Augustwochenende gesungen, und ich hatte richtig Spaß. Da waren geniale Solos, wundervolle Musiker und ein Chor mit ganz viel Enthusiasmus und Begeisterung. Es war echt gut, finde ich. Ich habe den Tag sehr genossen, hinterher war ein Großteil des Chores noch miteinander essen, ratschen, austauschen, den Tag genießen.


Und zwei Tage später lag dann diese besagte Karte in meinem Briefkasten. Eine Karte von einer Freundin, die leider nicht mitmachen konnte, sich aber dann mit ihrer Familie den Chor angehört hat. Soooo viele schöne Worte - wie sehr es ihr gefallen hat, wie schön es war, wie viel Freude sie beim Zuhören hatte. Die Karte liegt seither auf dem Schreibtisch neben dem PC und ich lese immer mal wieder drüber - und lächle dabei. Und wisst ihr, was ich denke?


Wie oft bin ich begeistert von etwas, und vergesse ganz einfach, es laut auszusprechen? Vergesse, zu sagen, wie sehr ich den Tag oder den Abend mit jemandem genossen habe. Wie sehr ich mich über etwas gefreut habe. Und das sind ja manchmal auch einfach ganz kleine Sachen. Ich nehme mir hiermit vor, wieder mehr auszusprechen, wenn mich etwas begeistert. Laut zu sagen, dass ich mich über etwas gefreut habe, anstatt immer davon auszugehen, dass die Leute das schon wissen. Ich nehme mir fest vor, mir auch mal wieder die Mühe zu machen, eine liebe Karte zu schreiben - ich weiß jetzt nämlich wieder, wie schön es ist, eine zu bekommen....


Nebenher konntet ihr Bilder der kleinen Hasentochter in ihrer Lieblingstunika sehen. Den Schnitt "Sommerliebe hoch 3" von der Drahtzieherin habe ich euch schon als Maxikleid gezeigt, aber die Tunikavariante mag ich mindestens genauso gern - vor allem sehen diese Spaghettiträgertops auch mit einem Longshirt drunter total klasse aus, finde ich, und damit werden sie auch richtig herbsttauglich. Da zeige ich euch auch noch ein Beispiel. Aber noch lässt sich das tolle Teil einfach so leicht tragen, wie hier. <3 Anstatt unten noch eine Stoffrüsche anzubringen, habe ich die blaue XXL-Wäschespitze von Namijda genutzt, die ich vernähen durfte. Das geht ratzfatz und gibt der Tunika nochmal richtig Leichtigkeit. Die passenden Borten dazu lassen sich wunderbar vertüddeln und bringen Einheitlichkeit in die Tunika - und auch eine passende Tullelue ist entstanden - die restliche Wäschespitze kommt auch hier beim Tüddeln super rüber, finde ich... <3


Hier nochmal der Link zum Schnitt:

Sommerliebe³  Anleitung und Schnitt für ein Trägertop/-Tunika/-Maxikleid - Nähanleitungen bei Makerist sofort runterladen

Da geht's zur XXL-Borte in Namijda's Shop - und von da könnt ihr euch zu den passenden Häkelborten und der schmalen Wäschespitze weiterklicken:

♥1 Mtr. Wäschespitze - XXL Blütentraum 8cm - Baby Blau ♥


Und die Tullelue findet ihr hier: *KLICK*


Hasenwilde Grüße
Johanna



Donnerstag, 21. April 2016

Frühjahrsputz

Eigentlich ist donnerstags ja RUMS-Tag, gesetzt für Mama-Kleidung. Und eigentlich hätte ich davon auch noch so ein paar Teilchen auf dem PC. Aber die Sonne lacht heute so wunderbar vom wolkenlosen Himmel, die Büsche blühen in voller Pracht, der erste Löwenzahn zeigt sich auf der Wiese - und ich bin total in Frühlingslaune. Heute müssen frisch-fröhliche sommertaugliche Sonnenbilder her. Hilft alles nichts.


Die Frühlingsgefühle schlagen hier bei mir gerade voll ein. Das muss der Schub an Vitamin D sein. Oder sowas. :D :D Jedenfalls habe ich, ausgesprochener Putz- und Räumgrummel, im Moment total Bock auf Frühjahrsputz. Aber so richtig. Aussortieren, wegwerfen, wegräumen, umräumen, neu strukturieren. Das ist selten. Das muss ich nutzen. :D


Am liebsten würde ich alle Zimmer umräumen, die Wände neu streichen und aaaaaaalle Möbel im Haus umstellen. :D :D Aber, was soll ich sagen. Ein Haus ist ein Haus ist ein Haus. Und meines hat, scheint mir, besonders viele Zimmer. Und Ecken. Und Schränke.


Ich fange also irgendwo an. Kleidung ist mein aktuelles Thema - die Kleiderschränke auf Sommer umstellen, zu Kleines aussortieren, Winterklamotten nach und nach einmotten. Schuhe aussortieren. Und putzen, um sie danach einzumotten - für den Winterschlaf oder das jeweils nächste Kind.


Ich witsche voller Motivation mit Kartons und Schuhen und Kleidern von links nach rechts, von oben nach unten, sortiere, entstaube, packe ein, beschrifte. Nebenher bleibt selbstverständlich der "normale" Haushalt liegen. Denn wenn ich morgens mit dem anfangen würde, was ich immer tue, wäre ja keine Zeit für den Frühjahrsputz. Während also die Kinderkleiderschränke glänzen, Buggy und Kinderwagen grundgereinigt und eingemottet sind und die Schuhe, ordentlich in Kartons gestapelt, darauf warten im Speicher einen schicken Ruheplatz zu finden....

 
.... hängt vor der Tür nach wie vor die Osterdeko, das Geschirr schreit "Spül mich ab!" und der Teppich unter dem Tisch möchte gerne gesaugt werden. Seufz. Ich gestehe, manchmal kommt mir  - ganz im hintersten Winkel meines Unterbewusstseins - Sisyphos in den Sinn.


Ich tue mich wirklich schwer damit, meinen Haushalt so richtig strukturiert anzugehen. Irgendwas bleibt immer liegen, und das frustriert mich. Wenn ich während meiner Arbeit an fünf Ecken vorbeikomme, die mir vermitteln, dass hier doch AUCH noch was zu tun wäre, bilden sich dicke Falten auf meiner Stirn. Das ist beobachtbar. :D Da steht mir auch mein Ganz-oder-Gar-nicht-Kopf im Weg - wenn ich etwas anfange, mache ich es gern fertig. Komplett. Dass das haushaltstechnisch oft nicht möglich ist, demotiviert mich. Manchmal denke ich, zur Hausfrau muss man geboren sein. Wahrscheinlich ist das ein Gen. Ein Gen, das es dem Kopf ermöglicht, einen Haushalt so strukturiert zu führen, dass nebenher der Frühjahrsputz überhaupt nicht nötig ist, weil immer alles ordentlich auf Stand ist. Leider fehlt mir dieses Gen komplett. Einfach nicht angelegt. Wie meine Weisheitszähne (über das Fehlen derselben bin ich allerdings wirklich froh). Schätzungsweise ist aber auch das fehlende Haushaltsgen hin und wieder auch ein Vorteil - ich kann nämlich durchaus Chaos Chaos sein lassen und stattdessen mit meinen Kindern etwas unternehmen. Oder mir eine Stunde für mich nehmen. Und das ist gut für die Seele.


Und vielleicht - ganz vielleicht steht in den Häusern mit dem Hausfrauen-Gen auch noch ein Karton ungeputzter Schuhe im Keller. Den einfach kein Mensch zu Gesicht bekommt. Vielleicht. :D :D Ich jedenfalls nutze noch ein Weilchen meinen Frühjahrsputzelan - und genieße dann eben den Blick in den Kinderschrank und ignoriere nebenher den Osterstrauch. :D :D


Neu in den frisch bestückten Kleiderschrank der großen Hasentochter ist dieses Sommerfeeling-Kleid eingezogen. Ein Maxikleid nach dem Schnitt "Lorelei" von Jolijou (erhältlich über Farbenmix). Nachdem meine Große ja jahrelang jede Art Kleid und zudem alle Mädchenfarben komplett verweigert hat, ist das schon irgendwie etwas besonderes. Aber sowohl der Kleiderschnitt als auch der traumhafte CherryDots-Jersey von Alles-für-Selbermacher haben geradezu Begeisterungsstürme ausgelöst. Eigentlich ist der Schnitt auf Webware ausgelegt und hat einen seitlichen Reißverschluss - er lässt sich aber auch wunderbar aus Jersey nähen, und den RV kann man sich so auch sparen! Und in dem Maxikleid kann man sich ja dann auch wirklich wie eine Sommerprinzessin fühlen.... <3 Die frischen grünen Streifen lockern das Kleid wunderbar auf und der GOTS-zertifizierte Jersey mit dem leckeren Sommerobst liegt schön weich auf der Haut. Zwei von den vier Farbstellungen der CherryDots sind leider schon ausverkauft, aber unser violett und außerdem rosa könnt ihr noch bei AfS bekommen:

http://www.alles-fuer-selbermacher.de/Jersey---GOTS---Cherry-Dots---Violett?filter_name=cherry dots

Natürlich braucht jetzt auch die Kleine so ein tolles Schwingkleid - aber auch mit Kirschen und "Nudelträgern"!! Gut, dass ich mir noch ein Meterchen von den CherryDots gesichert habe... Wenn mich also der Putztrieb wieder verlässt (und der dauert erfahrungsgemäß nicht ewig... ;) ) werde ich mal sehen, was ich machen kann.... :D
Wie handhabt ihr das so mit dem Frühjahrsputz? Her mit den Haushaltsgen-Ideen für mehr Struktur, bitte.... <3


Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 18. Januar 2016

Auf gute Nachbarschaft

Ich habe euch ja schon ein bisschen über die Flüchtlingsthematik hier bei uns im Dorf erzählt. Auch bei uns im Dorf (300 Einwohner) ist inzwischen die erste von drei geplanten Flüchtlingsfamilien angekommen. Und weil das Thema im Moment nicht nur meinen Kopf, sondern auch meinen Tag ausfüllt, möchte ich euch gerne noch ein bisschen von meinen Eindrücken erzählen. Nicht darüber, was ich von der Flüchtlingspolitik denke, nicht über meine allgemeine politische Meinung, nicht über die Situation irgendwo, auch nicht über alle Flüchtlinge generell. Nur über den Erstkontakt mit "unserer" afghanischen Familie, über die ersten Erfahrungen und Begegnungen hier vor Ort. Mitten auf dem Land im Herzen Bayerns.


Letzte Woche waren sie plötzlich da. Schon aufregend, der Moment, wenn alle Spekulationen, Planungen, Gedanken, Ängste plötzlich Mensch werden und vor einem stehen. Angekommen ist eine Familie aus Afghanistan. Mutter (hochschwanger), Vater, 3 Kinder mit 14, 6 und 2 Jahren. Mit einem Koffer und ein paar Tüten. Durchgefroren. Schüchtern. Froh, endlich angekommen zu sein. Aber auch offen. Höflich. Freundlich. Dankbar für jede Hilfe.


Die Unterkunft: Ein altes Schulhaus mit zwei kleinen Wohnungen. Relativ baufällig und zugig, aber sicher besser als eine Turnhalle. Die bezogene Wohnung: Kleine Küche, Bad, 3 Schlafzimmer. Zwei davon durfte die Familie belegen, in einem stehen 2 Betten, im anderen drei - das dritte, etwas größere Schlafzimmer ist mit drei Betten reserviert für die nächste Familie. Auf jedem Bett liegen die notwendigsten Utensilien. Bettwäsche, Handtuch, Topf und ähnliches. Kein Fernsehen, miserable Datenverbindung. Langeweile wird sicher eines der größten Probleme hier. Eine Freundin, der Leiter des Helferkreises in der Gemeinde und ich versuchen, den Leuten das Wichtigste in der Wohnung zu erklären - und sind erstmal selbst gefordert.


Der Herd funktioniert erstmal nicht, die Waschmaschinentür lässt sich nicht öffnen, die Toilette verliert Wasser. Ein Esstisch fehlt komplett und die Heizung fährt bei der Nachtabsenkung die Temperatur so stark herunter, dass in dem zugigen Gemäuer unter 20 Grad herrschen, die Böden sind eiskalt. Wir versuchen, die Mängel so weit wie möglich zu beheben, bringen Decken, der Hausmeister muss informiert werden. Die Verständigung ist schwierig - die Mutter spricht ein paar wenige Brocken Englisch, ansonsten wird mit Händen und Füßen gearbeitet. Wenn gar nichts mehr geht, schaltet sich telefonisch der Schwager der Mutter mit ein, der relativ gut Englisch spricht, und übersetzt das Nötigste.


Wir werden gefragt, ob wir gern die Patenschaft für das Flüchtlingshaus übernehmen wollen. Wollen wir nicht. Eigentlich. Jede von uns hat Haus, Kinder, Arbeit. Trotzdem sind wir jeden Tag vor Ort, einfach, weil es notwendig ist. Die Eltern können lesen und schreiben, aber leider keine lateinischen Buchstaben - es fällt ihnen entsprechend schwer, an irgendwelche Informationen zu kommen. Buszeiten, Öffnungszeiten, Beförderungsmöglichkeiten - alles spanische (bzw afghanische) Dörfer, wenn man keine lateinischen Buchstaben lesen kann. Der nächste Supermarkt ist drei Kilometer entfernt im nächsten Ort - eigentlich zu Fuß durchaus zu machen (zumindest wenn man nicht hochschwanger ist, ein Zweijähriges Kind dabei hat und der Weg witterungstechnisch einfach sehr vereist ist :P), aber den Weg muss ihnen erst mal jemand zeigen. Bis dahin - Fahrdienst zum Supermarkt.


Die Hilfsbereitschaft im Ort ist riesig. Auch wenn die meisten den persönlichen Kontakt noch scheuen - jeder gibt, was er kann. Ein Esstisch, Tischdecken und Handtücher, Teppiche für den kalten Boden, Vorhänge zum nächtlichen Abdunkeln, Küchenutensilien, Schneeanzüge, ein Kinderwagen, Spielzeug, Kleidung -  Alt und Jung ruft an und bietet schnell und unkompliziert Hilfe an. Das ist wundervoll zu sehen und zu erleben. Und unsere afghanische Familie ist so unglaublich dankbar. Die Kinderaugen strahlen, als sie die zusammengestellten Spielzeugtüten auspacken und sich in die Fleecedecken wickeln. Ich glaube, der meistgesagte Satz der Familie ist ein ehrliches "Thank you so much.". Danke. Immer wieder Danke. Die Kinder meiner Freundin ziehen die beiden afghanischen Kleinen ein paar Runden durch den Schnee, als wir gemeinsam den Weg zur Bushaltestelle erkunden. Die Kinder lachen ausgelassen, als sie in den Bobs durch den Schnee schlittern. Und ich denke mir: Doch. Das kann funktionieren.


Im Moment steckt viel Zeit dahinter. Auch einfach, weil alles persönlich geklärt werden muss, weil so vieles noch unklar und ungewohnt ist. Weil sie einfach ohne Sprache und Schrift, ohne Fortbewegungsmöglichkeiten total aufgeschmissen sind in unserem 300-Seelen-Ort am Ende der Welt. Aber sie werden lernen. Sie wollen lernen. Und wenn unsere Asylsuchenden offen sind und die Menschen hier im Ort auch, dann bin ich überzeugt davon, dass das funktionieren wird. Dass sie ihren Platz finden werden. Neben uns. Und mit uns. Auch weil es einfach keine Alternative gibt, im Moment.


Ich werde nachher nochmal vorbeilaufen (der englischsprechende Schwager soll heute zu Besuch kommen), die versprochenen Buszeiten vorbeibringen und nebenher hoffentlich ein paar Infos über den Übersetzer erhalten - was die Familie noch dringend braucht, zuerst einmal. Aber vielleicht auch ein paar persönliche Infos. Wie sie eigentlich hierher gekommen sind. Woher sie genau kommen. Was sie erlebt haben. So viele Fragen spuken durch meinen Kopf - mal sehen, ob ich die ein oder andere beantwortet bekomme.... :D


Begleitet haben meinen Text heute Bilder von der großen Hasentochter und der zweiten "Ginny" von rosarosa, die ich genäht habe (hier geht's zum Ebook: *KLICK*). Aus dem dunkelblauen beflockten Jeans sieht der Faltenrock richtig edel aus, und die Taschen und Knöpfe peppen das Teil nochmal richtig auf. Den unteren Rand habe ich mit einer dunkelblauen Satinpaspel und einem doppelten Streifen Baumwollbatist abgeschlossen, die Wollstulpen passen perfekt darunter. Außerdem gab es aus dem gleichen Stoff noch eine "Resi", mein Lieblings-Farbenmix-Hutschnitt (heißt "Hannes und Resi") und ein großes Tuch aus dem gepunkteten Baumwollbatist, mit dunkelblauer Bommelborte (Schnittmuster aus "Lilli's Kapp-Parade, hier entlang: *KLICK*). Kombiniert ist das Outfit wirklich feiertagstauglich und war bei uns an Weihnachten die Klamotte der Wahl. :D :D


Wie steht es denn bei euch so? Habt ihr auch Flüchtlinge in der Nähe? Habt ihr Kontakt? Erfahrungen? Wie handhabt ihr das so?

Neugierig-hasenwilde Grüße
Johanna