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Donnerstag, 14. Juli 2016

Kein früher Vogel

Es wird jeden Tag schlimmer. Wirklich. Ich sage euch, ich bin kein früher Vogel. Ich fange morgens keine Würmer. Ich WILL morgens keine Würmer. Wenn es denn sein muss, fange ich ein unbewegliches Objekt aus dem Kühlschrank. Nen Joghurt oder so. Und selbst da kann es sein, dass ich danebengreife...


"Du bist eben ein Luna-Typ", sagte eine liebe Freundin letztens zu mir. Ja, wie recht sie damit hat. Abends ab acht Uhr fängt das hasenwilde Kreativgetriebe an zu rattern. Unabhängig von der Menge Schlaf, die ich tagsüber hatte, interessanterweise. Ich denke, deshalb hänge ich auch so an der Näherei. Abends ab acht tigere ich durch die Wohnung, voller Tatendrang, und brauche etwas zu tun.


Nur Fernsehen ist gar nicht, oder zumindest sehr selten. Wenigstens Wäsche zusammenlegen muss ich nebenher, oder noch besser Schnittmuster kleben, Stoff zuschneiden. Wenn ich nicht gleich in meinem Nähreich verschwinde und mir da die Nacht um die Ohren schlage.


Wenn ich dann ins Bett gehe (was logischerweise aufgrund der kreativen Hochphase eher später als früher ist), muss ich noch ein Kapitel lesen. Mindestens eins. Immer. Wenn das Buch spannend ist, auch durchaus noch ein, zwei Stunden. Und jetzt fragt bitte nicht nach dem Morgen danach. Wenig Schlaf ist nämlich leider auch nicht mein Ding... :D


The day after. Jeder Morgen. Ich nehme das Morgengrauen wörtlich. Zwischen dem ersten Weckergeklingel und dem tatsächlichen Aufstehen liegen 10 Minuten. Mehr kann ich mir nicht geben, da schlafe ich so fest wieder ein, dass mich kein Wecker der Welt jemals wieder wach bringt. Ich übertreibe nicht. :D Was für ein Kampf. Die warme Bettdecke gegen den kalten Gang zu tauschen, erscheint mir allmorgendlich wie eine Höchststrafe. Bis ich in der Küche stehe und die Brotzeit hergerichtet habe, bin ich im strikten "Sprich mich nicht an. Schau mich nicht an. Und frag mich nichts!!!"-Modus. Kaffee gibt's morgens nicht. Das liegt nicht einmal daran, dass ich keinen trinken möchte - mehr daran, dass jeder zusätzliche Handgriff morgens einer zu viel ist. Ich kann keinen Kaffee kochen morgens. No way. Ich bin schon froh, wenn ich einen Schluck Wasser aus der Flasche koordinieren kann. :D :D


Warum ich euch das jetzt erzähle? Ach, ich weiß auch nicht. Vielleicht geht es euch wie mir. Vielleicht findet auch ihr, dass Tage nicht vor halb acht beginnen dürfen. Dass ein Arbeitsbeginn um halb neun/neun optimal wäre. Vielleicht seid ihr auch Luna-Biorhythmus Menschen, die abends in einer absoluten Hochphase mit Ideen um sich werfen. Vielleicht könnten wir gemeinsam eine Schule mit angebautem Kindergarten entwerfen. Eine, in der Schüler wie Lehrer erst eine Stunde später als sonst anfangen. Eine, in der alles ein bisschen nach hinten verschoben ist. Aaaach, das wäre schon irgendwie mein Traum. Und der meiner Kinder, besonders der Großen, wahrscheinlich auch...


In einer der abendlichen Kreativ-Hochphasen ist auch das Kleid entstanden, das ihr hier seht. Meine zweite Mabel von Feefee. Mindestens genauso geliebt wie die erste. Entstanden ist sie zur runden Geburtstagsparty meines Göttergattens - passend zur Tischdeko und den Wimpeln. Da bin ich perfektionistisch. :D Tragen kann man das gute Stück allerdings zu allen möglichen Anlässen. :D Ich gebe zu, der leichte Sommerleinenstoff, der mir im Stoffgeschäft in der Nähe in die Hände gefallen ist, war nicht die optimale Stoffwahl dafür. Einfacher näht sich die Mabel sicherlich aus weicheren, luftig fallenden Stoffen. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt - und ich fand den frühlingsgrünen Leinenstoff so wunderbar, dass es der einfach sein musste. Und wer sagts denn - der Tunnel unter der Brust gibt dem Kleid auf der Vorderseite Form, auf der Rückseite lassen sich die breiten Satinbänder lässig binden und - Tadaaaa. :D Mit dünnem Batist gefüttert liegt das Kleid herrlich weich auf der Haut und die cremefarbenen Rüschen unten setzen nochmal einen tollen Akzent. Auch dieses Kleid landet in der Lieblingskleid-Schiene und wandert deswegen umgehend zu RUMS.


Hier könnt ihr euch selbst ein Bild von der Damenmabel machen - oder euch die Kinderversion oder auch das Kombipaket ansehen (bekommt ihr übrigens im Moment mit 15% Sommerrabatt - zuschlagen lohnt sich also!):

http://de.dawanda.com/product/101396211-ebook-mabel-damen

Joah. Jetzt ist Abend und aus mir sprudeln nicht nur Blogtexte, sondern ich habe auch richtig Lust auf die Nähmaschine. Ein paar Projekte stehen noch an, bevor die Sommerferien kommen - und ich mich für ein Weilchen in die wohlverdiente Sommerpause verabschiede. Also, Hände gerieben und los geht's. Wer denkt abends schon an den Morgen danach? :D :D

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 23. Juni 2016

Meine Mabel

Nachdem nähtechnisch bei meinem nächsten Projekt ein Reißverschluss ansteht, dachte ich mir, ich schreibe lieber erst nochmal einen Blogpost... :D :D Dieses wunderbare Kleid MUSS ich euch aber auch unbedingt zeigen.


 Der Kleidervorrat meiner Kinder ist ja immer gut gefüllt, während es in meinem eigenen Kleiderschrank kleidertechnisch eher mau aussieht. Obwohl ich sie eigentlich sehr gerne trage. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Risiko bei einem Erwachsenen größer ist, dass der Schnitt nicht passt - und da dann meistens für ein Kleid ja doch 1,5-2m Stoff draufgehen, bin ich da irgendwie nicht so experimentierfreudig. Lupita von Milchmonster hab ich allerdings schon für mich entdeckt - und dank Feefee gibt es einen wunderbaren neuen Kleiderliebeschnitt für mich.


Ich muss sagen, gerade in dem Fall ist ein Probenähen eine wunderbare Sache - das ist quasi der Tritt in den Hintern, sich an einen Kleiderschnitt zu wagen. Und Mabel ist genau mein Ding. Ich liebe diese Art Schnitt und ich habe mir zwei von den Kleidern genäht. Das hier war eigentlich erstmal der Probeschnitt, aus einem weichen blauen Flatterstoff (ich weiß nicht genau, was das ist, gab's im Ausverkauf in meinem Lieblingsstoffladen :D :D), Spitze und einem farblich passenden Viskosejersey. Aber ich finde sie steht dem anderen Exemplar um nichts nach und trage sie sehr gern!


Gefüttert habe ich meine Mabel mit dünnem Stretchfutter - so fällt sie wunderbar angenehm und weich. Der Gürtel gibt dem Kleid nochmal richtig schön Form und die Rüschen bauschen sich weich um die Beine. Ich hatte meine Mabel schon einige Male an - gerade für ein bisschen besondere Gelegenheiten eignet sie sich wunderbar, weil sie wahnsinnig bequem ist und trotzdem was hermacht. Ich hatte sie zum Beispiel schon zweimal für eine Instrumentalbegleitung einer Hochzeitsmesse an. Auch mit schwarzem Langarmshirt und Leggings drunter macht sie sich da gut.


Leider bin ich wohl schon irgendwo hängengeblieben (das ist der Nachteil an dem dünnen Stoff) und habe mir ein kleines Löchlein in mein schönes Kleid gerissen. :( Aktuell liegt es also auf dem Nähtisch für eine Ausbesserungsaktion. Ich weiß noch nicht genau, wie ich das möglichst unauffällig mache. Vielleicht einfach nur Vlieseline dahinterbügeln? Was meint ihr? Habt ihr schon mal so dünnen dehnbaren Fluffistoff geflickt?


Jedenfalls hatte ich richtig Spaß beim Probenähen und habe mich so gefreut, bei Feefee aushelfen zu dürfen. Ich liebe Melanies Schnitte und ihr seht sie hier ja auch rauf und runter genäht. Die kleine Mabel musste ich mir direkt auch zulegen, hatte aber noch keine Gelegenheit, mich daran zu versuchen. Steht aber ganz oben auf der To-Do-Liste.


Falls ihr jetzt auch Lust auf ein Kleid (oder auch eine Bluse, denn auch eine kurze Variante lässt sich mit dem Schnitt wunderbar nähen) mit dem gewissen Extra habt, dann schaut doch mal im Feefee-Shop vorbei, da findet ihr Mabel sowohl für Damen als auch für Kinder. Hier geht's zum Damenschnitt:
             
       
http://de.dawanda.com/product/101396211-ebook-mabel-damen


Ich schicke meine Mabel Nummer 1 noch zu RUMS und freue mich dann an dem schönen Wetter. Und ihr so?

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 24. März 2016

Summer Bucket List 2016 mit Lupita

Ich dachte mir so, vielleicht hilft eine BucketList, damit der Sommer sich jetzt ein bisschen beeilt. Eine To-Do-Liste für den Sommer, für alle muss-ich-unbedingt-machen's, die für mich dazugehören. Das ist definitiv gut für die Vorfreude. :D


Also, los geht's:
* Eis essen. Am liebsten selbstgemachtes.
*Ein Sonntag mit Freunden am Weiher. Mit Picknick, spielenden Kindern, Sonnenschein, Badeflügeln und fröhlichem Geplatsche im Wasser.
*Den Liegestuhl aufbauen und darin ein Buch lesen.



*Grillen. Oft und viel, allein, mit Freunden, zu allen Gelegenheiten und Tageszeiten.
*Abends um sechs die Mädels schnappen und noch auf einen schnellen Sprung ins Freibad. Dann ankommen, wenn alle anderen zusammenpacken und gehen und das Kinderbecken ganz für uns alleine haben.
*Urlaub. Am liebsten mehrmals. Im Wohnwagen, am Meer.


*Fahrradtour mit Eisessen.
*Planschbecken unterm Sonnenschirm.
*Abends einen Spaziergang durchs Dorf machen und überall da ausgiebig ratschen, wo noch jemand draußen ist.



Ja, so stelle ich mir das gerade vor. Und ich habe auch schon das perfekte Kleidungsstück dafür. Für all diese Dinge. Der neue Sommerschnitt von Milchmonster eignet sich nämlich optimal für all sowas - als Trägerkleid oder-top, mit seiner A-Linie ein schicker Bauchverstecker, leicht und luftig mit absolutem Wohlfühlfaktor! Das Ebook "Lupita" beinhaltet zusätzlich noch die Möglichkeit einer Knopfleiste und eine Anleitung, wie man aus dem Schnitt ein lockeres Hängerchen nähen kann. Ich bin jedenfalls total begeistert von meiner Lupita - der Viskosejersey fällt schön weich, die freihandgstickten Blümchen schreien nach Sommer und die halblange Leggins mit seitlicher Raffung nach dem Schnitt "Stelzenhülle" von Fadenkäfer macht das Ganze dann auch schon frühlingstauglich. Optimal, oder? Da wird einem so warm ums Herz, dass man sich schon mal für ein paar Fotos bei 5 Grad draußen postieren kann... ;)


Und weil ich mir schon ewig kein Kleid mehr für mich genäht habe und total begeistert bin, endlich den perfekten Sommerschnitt für mich gefunden zu haben, wandert meine Blümchen-Lupita flott zu RUMS!

Habt ihr auch Lust, die Sommerkleiderproduktion zu starten? Hier könnt ihr euch Lupita näher ansehen: *KLICK* und die Stelzenhülle-Leggins in lang und kurz findet ihr hier: *KLICK*. Wie sieht's mit eurer BucketList für den Sommer aus?

Hasenwilde Grüße
Johanna


Mittwoch, 12. August 2015

Die Nacht der Wünsche

Sternschnuppennacht. Die Nacht der Wünsche. Die Nacht, in der Träume wahr werden. Im Radio haben sie gesagt - 100 Sternschnuppen in der Stunde. Ich rechne: Das sind auf alle Fälle mehr als eine in der Minute!!! Wahnsinn!! Ich muss das ausnutzen. Ich hab so viel zu wünschen...



23.00 Uhr. Ich gehe nach draußen. Die Nacht ist lau, die Grillen zirpen. Ich schnappe mir einen Klappstuhl und wandere ums Haus. Auf der Suche nach Straßenlampenschatten. Determiniert stelle ich mir den Stuhl zwischen dem Gemüsegarten-to-be-Erdhaufen und dem Traktor auf. Ich habe eine Agenda. Heute Nacht werde ich allen Ballast loswerden. Heute Nacht werde ich alle Sorgen wegwünschen, die mir im Magen liegen. Alles, was auf der Seele brennt. Heute Nacht werde ich meine kleine Heile-Welt-Blase wieder herstellen. Ich setze mich auf den Stuhl und starre konzentriert in den Himmel. Meine Augen brauchen kurz, um sich auf die Dunkelheit einzustellen. Aber dann breitet sich der Nachthimmel über mir aus wie ein dunkles Tuch und die Sterne funkeln um die Wette. Also. Her mit den Schnuppen.



Im Radio haben sie gesagt, Wünsche gehen nur in Erfüllung, wenn man sie fertigwünscht, bevor die Sternschnuppe erloschen ist. Der Wunsch muss sozusagen gewünscht sein, bevor die Sternschnuppe nicht mehr zu sehen ist. Es ist also sinnvoll, sich vorher seine Wünsche möglichst kurz und knackig zu formulieren, damit man sofort loswünschen kann, wenn sich eine Sternschnuppe zeigt. Ich drehe meine wichtigsten Wünsche im Hirn. Streiche sie zusammen auf die wichtigsten Grundbegriffe. Stelle mental eine absteigende Wunschwichtigkeitsliste auf. Man muss ja schließlich vorbereitet sein.



Niemand hat mir gesagt, wie schnell die Dinger sind!! Bei den ersten Sternschnuppen schaffe ich es überhaupt nicht, irgendwas wünschenswertes zu denken. Außer vielleicht "Oh!". Das ist ja gerade mal ein Wimpernschlag!!! Wie soll denn das funktionieren? Ich kürze meine Wünsche weiter. Ein Stichwort pro Wunsch muss reichen. Das Universum wird schon wissen, was zu tun ist.


Ich drehe meinen Stuhl in die andere Richtung. Vielleicht sind auf der Seite die Sternschnuppen ein bisschen langsamer. Ich murmle meinen nächsten Wunsch leise vor mich hin. Vielleicht taucht die Sternschnuppe gerade dann auf, wenn ich das Wort sage. Ich sitze angespannt auf meinem Stuhl, die Stirn gerunzelt, voll Konzentration. Ich meine, hallo?? Ich ARBEITE hier für meine Familie! Schlage dem Schicksal ein Schnippchen! Jetzt macht doch mal jemand diese verflixten Fliegedinger ETWAS langsamer!!!!!!!!


Ich bin frustriert. Ich bin zu langsam. Ich schaffe es nicht. Keinen einzigen Wunsch habe ich bisher zeitgleich zu einer Sternschnuppe gewünscht. Agenda gescheitert. Ziel verfehlt. Zu langsam, zu langsam, zu langsam.


Und dann? Höre ich auf. Höre auf zu wollen, zu müssen, zu wünschen. Und fange an, zu sehen. Lege meine Füße auf den Traktoranhänger, und lasse sie einfach nur kommen, die Sternschnuppen. Da eine. Und noch eine. Wie schön sie sind. Wie die Grillen zirpen. Und wie weit der Himmel ist, in dieser warmen Sommernacht. Wie klein ich und meine Probleme. Und wie einfältig mein Plan. Ich muss lachen. Und sehe sie mir nochmal an, meine Wünsche. Ja, es sind alles Herzenswünsche. Nichts materielles dabei. Und trotzdem. Bei dem ein oder anderen könnte ich vielleicht doch selbst Hand anlegen. Dem Schicksal einen kleinen Stups geben. Selbst aktiv werden. Und die anderen? Die, zu denen ich nichts beitragen kann? Die lege ich in dieser großen, sternklaren Sternschnuppen-Wunschnacht einfach in Gottes Hand. Und fühle mich so frei, wie schon lange nicht mehr.


Kurz noch ein paar Worte zu den Bildern: Entstanden sind diese Bilder an einem ebenso lauen Sommerabend wie heute, kurz vor Sonnenuntergang, und geschossen hat sie meine liebe Schwester. Und ihr seht darauf mein neues Sommerkleid nach dem Schnitt von Killertasche "Fifties Fever Dressed Up". Endlich mal was für Große aus Webware. Vielleicht kommt euch der Unterrock-Stoff bekannt vor? Den Rest davon habe ich euch schon als Tuula-Hose für die kleine Hasentochter gezeigt. Die Kombi aus Braun, Beige und Türkis finde ich wirklich super gerade!! Schaut euch unbedingt Monas Kleiderschnitt genauer an - er beinhaltet soooo viele Möglichkeiten!! Genäht habe ich hier das knöpfbare Oberteil ohne Ärmel zusammen mit einem dezenten Basic-Rock mit Spitze unten. Hier findet ihr das Ebook in der Kleidervariante:

http://de.dawanda.com/product/85639015-fifties-fever-dressed-up--dress-

Und eine Tunikaversion gibt's auch noch:

http://de.dawanda.com/product/85639275-fifties-fever-dressed-up-tunika--

Klickt euch unbedingt durch Monas KillerTasche-Shop - da findet ihr nämlich auch noch eine Kombiversion von Tunika und Kleid und eine Kombiversion von Mama- und Tochterschnitt!!


Dieser Beitrag und mein Sommerkleid schicke ich auf alle Fälle zu RUMS. Und ich glaube, ich setze mich jetzt noch ein paar Minuten nach draußen. Jetzt, wo ich endlich in der Lage bin, den Sternschnuppenregen einfach zu genießen....

Hasenwilde Grüße
Johanna

Dienstag, 12. Mai 2015

Wasserpritscheln

Hallo ihr Lieben!

Nach diesem wunderbaren Sommertag muss ich euch doch einfach was sommerliches zeigen, oder?

 
 
Bei den sommerlichen Temperaturen heute habe ich für die kleine Hasentochter dieses neue Outfit hier aus dem Schrank gezogen - eine Little Ebby von Schnittgeflüster im Zipfellook. Das Kleidchen sieht sooooo lässig aus!!
 
 
Ich bin ein Fan von den coolen Schnittgeflüster-Schnitten im Oversize-Look. Den hier habe ich mir übrigens brav gekauft (und die Erwachsenenversion auch gleich dazu... :D), das ist quasi vollkommen unvoreingenommene Werbung aus reiner Begeisterung. Nur damit ihr's wisst.... :D
 
 
Nachdem das Wetter heute so schön war, habe ich meinen Mädels schon in der Früh versprochen, dass sie sie nachmittags ihrer Lieblingsbeschäftigung widmen dürfen - Wasserpritscheln. Kennt ihr das Wort "pritscheln"? Ich würde es mal mit "begeistert und zügellos mit Wasser herumplanschen, -schütten und -spritzen, bis alles, aber auch wirklich ALLES nass ist" beschreiben. Das ist die unangefochtene Nummer 1 der Freizeitgestaltung bei meinen Kindern. :D :D
 
 
Der Winter ist mit Wasserspielereien ja immer eher mau. Na gut, die samstägliche Badewanne mal ausgenommen, von der aus das Wasser auch gern mal im gesamten Bad verteilt wird. Und vielleicht abgesehen von den regelmäßigen Eskapaden, bei denen sich ein Tochterkind im Bad einschließt, das Waschbecken randvoll mit Wasser füllt und darin Putzlappen, Handtücher, Kuscheltiere, Besteck, Klopapier und was sonst noch so alles in Reichweite ist, badet. Ich sage euch, spitzt die Ohren, wenn ein Kind auf die Frage "Was hast du gemacht? Du warst so ruhig?" mit "Abgespült....." antwortet.... :D Das vollständige Chaos ist euch sicher.
 
 
Umso begeisterter wird dann die Zeit im Jahr erwartet, in der man im Garten nach Herzenslust Wasserpritscheln (da ist es wieder, das Wort. Hier sagt man alternativ übrigens auch "getzeln". :D. So viel zur bayerischen Sprachkunde.... Zurück zum Thema!!) darf. Üblicherweise fülle ich den beiden ein Waschwännchen mit Wasser, Gießkanne, Becher, Löffel und sonstige Behälter besorgen sich die beiden aus Sandkasten, Besteckkasten, Küche oder Badezimmer. Und dann geht da die wilde Luzie ab, das sag ich euch!! Eine Stunde vertieftes Wasser-hin-und-herschütten, Steine waschen und Blumen gießen sind da locker drin. Himmlisch. Für uns alle drei...
 
 
Unsere kuschelige Little Ebby war da jedenfalls heute ideal... Genug Platz für und um die nackten Beine, die kurzen Ärmel schützen die Schultern vor der Sonne, und der weiche BioSingleJersey mit dem Namen "Little Pears" liegt total angenehm auf der Haut. Das ist eine Eigenproduktion von Stoffversand4u, die ich probenähen durfte, und er ist echt ganz weich! Und ich kann ja gar nicht oft genug erwähnen, dass ich ein absoluter Fan von Biostoff bin. Vor allem, wenn er sich auch noch gut anfasst.... Für meine Freihandstickerei habe ich die Birnchen gleich nochmal in groß aufgegriffen, und unten...
 
 
... ist das Kleidchen mit einem Streifen Spitze aufgepeppt. Das passende Kopftuch dazu durfte natürlich nicht fehlen. Inzwischen hängt das Birnenkleid auf der Leine zum Trocknen - weil Wasserpritscheln ja echt langweilig ist, wenn man hinterher nicht zumindest ein bisschen nass ist... Oder auch ziemlich.... :D
 
 
Hier noch schnell der Link zum Stoff, den es übrigens auch auf rosa Hintergrund gibt:
 
BIO Single Jersey Little Pears blau EIGENPRODUKTION
 
Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Abend, und hoffe sehr, dass uns morgen nochmal bestes Pritschelwetter erwartet.... Wasser marsch.... :D
 
Hasenwilde Grüße
Johanna