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Montag, 6. Februar 2017

Geschwisterigkeiten

Hahaaaaa! Da staunt ihr, oder? Ich schon wieder! :D :D
Ich habe euch ja schon von kranken Kindern und so erzählt, und dass die Zeit dann immer langsamer läuft. Und ich plötzlich Zeit für Dinge habe, die ich sonst nicht schaffe. Weil ich meine Schwerpunkte anders setze. Der Haushalt darf mal liegen bleiben und die das-kann-ich-auch-in-Rufweite-vom-Sofa-tun-Jobs treten an erste Stelle. Darf auch mal sein, oder?


Wobei ich zugeben muss, so krank ist das große Kind gar nicht. Eigentlich kaum. Oder nicht mehr. Aber lasst mich von vorne anfangen.


Gestern haben wir uns einen wunderbaren Sonntagnachmittag gemacht. Ich hatte mit den Mädels Karten für ein Kinderkonzert des Georgischen Kammerorchesters, welches wirklich klasse war und die Kinder total begeistert hat. Es ging um Felix Mendelsson-Bartholdy, seine Musik, seine Reisen und seine Schwester. Wunderbar umgesetzt von zwei singenden Schauspielern (oder schauspielernden Sängern) und einem Teil des georgischen Kammerorchesters. Meine Mädels konnten sich gerade in die geschwisterlichen Kabbeleien total reinversetzen. :D Der Göttergatte hat in der Zeit einen Freund besucht, uns dann wieder abgeholt und abschließend waren wir noch richtig schick Eis essen (dank den frühlingshaften Temperaturen. Also über null Grad. :D ).


In letzter Zeit immer wieder, aber besonders gestern ist mir aufgefallen, dass die Kleine im Haus hasenwild den Platz auf Mamas Schoß doch ganz schön eifersüchtig verteidigt. Sie liebt ihre große Schwester, keine Frage, und sie macht nach wie vor alles genauso wie sie - aber sie kann die Große nicht bei mir kuscheln sehen, ohne sich selber dazwischenzuquetschen. Sofort. Immer. Woraufhin die Große sich trollt. Auch immer. Lange Zeit ist mir das gar nicht so aufgefallen, aber in letzter Zeit sehe ich das einfach mehr. Meine große Tochter beschwert sich nicht, sie geht einfach. Trotzdem kann ich manchmal in ihrem Blick sehen, dass sie die Kuscheleinheit mit Mama jetzt auch gebraucht hätte. Gesucht hätte. Warum ist mir das bisher nicht aufgefallen, frage ich mich? Das ist sicherlich nicht erst seit gestern so. Wahrscheinlich, weil die Große das ohne großen Kommentar, ohne Trara und Getue einfach wegsteckt. Wie so viele Dinge. Manchmal muss man bei ihr schon genau hinsehen, damit sie nicht zu viel schluckt. Denn manchmal kommt sie aus lauter Höflichkeit und Rücksichtnahme einfach nicht zu Dingen, die ihr durchaus zustehen würden. Das ist leider nicht nur zuhause so.


Ich versuche also, zwischen den beiden zu vermitteln. Versuche zu erreichen, dass die Kleine auch mal neben mir sitzen bleibt, wenn die Große auf meinen Schoß rutscht. Passiert sowieso nicht mehr so oft. Trotzdem stelle ich fest, dass die Kleine sich wesentlich mehr intime Mama-Zeit für sich reserviert als meine große Tochter. Schon allein dadurch, dass sich meine kleine Maus jede Nacht in mein Bett einschleicht und die halbe Nacht in engem Körperkontakt mit mir verbringt. Wenn ich dann morgens zur Großen ins Bett schlüpfe, um sie wachzukuscheln, ist die Kleine oft auch schon wieder mit von der Partie.


Ich habe also beschlossen, meiner großen Tochter auch hin und wieder ein bisschen Mama-Allein-Zeit einzuräumen. Weil sie das manchmal einfach noch braucht. Auch wenn sie schon ein Vorschulkind und ganz schön groß ist (und auf ihren Geburtstag am Wochenende hinfiebert... :D ). Nachdem mein großes Hasenkind also gestern Abend leicht Temperatur hatte und dann noch ganz schön fies auf einer Eisplatte aufs Steißbein gekracht ist, habe ich beschlossen, dass sie den Vormittag heute daheim verbringen darf. Obwohl beim abendlichen Stirntemperaturcheck eigentlich schon abzusehen war, dass sie heute wieder fit ist. Es hat einfach gut gepasst. Montag ist mein freier Vormittag (der einzige) und ich bin sowieso daheim.


Wir haben vorhin schon auf dem Sofa gekuschelt, die Maus hat sich bequem gewandet und genießt jetzt in vollen Zügen die Zeit für sich. Im Gegensatz zu ihrer Schwester, die ihr den ganzen Tag auf den Fersen ist, beschäftigt sie sich nämlich auch sehr gern allein - und ich glaube, dass ihr das manchmal fehlt. Vor allem, weil ihre kleine Schwester seit September ja auch schon im Kindergarten dabei ist und die beiden so den ganzen Tag miteinander verbringen. Meistens tun sie das auch gerne und spielen ganz viel miteinander - aber ich schätze, es wird trotzdem an der Zeit, die ein oder andere Ruheoase für die Große zu schaffen. Wie macht ihr das so? Habt ihr spezielle Mamazeiten für die Kinder? Wie schafft ihr es, dass das eine Kind das Zimmer des anderen Kindes als Privatsphäre respektiert, die man nicht einfach so betreten darf? Erzählt doch mal!


Weil sich die Große jedenfalls vorher zielsicher den Romp*ee nach dem Schnittmuster von NipNaps gegriffen hat, als ich ihr gesagt habe, sie darf sich aus ihrem Kleiderschrank "irgendwas bequemes" aussuchen, zeige ich euch jetzt gleich die passenden Bilder. Und bequem ist er, da gibt es gar keine Diskussion. Es rutscht nichts hoch, es rutscht nichts runter, es drückt vor allem nichts (und das ist für die große Hasentochter nach wie vor ein wichtiges Kriterium) und die langen Bündchen halten Ärmel und Beine schön an ihrem Platz. Der Romp*ee ist bei uns oft im Einsatz - gerade abends, nach dem Baden, oder an Wochenend-Gammelnachmittagen das ideale Kleidungsstück. Unseren Rompee habe ich aus Doubleface-Sweat aus dem Stoffladen hier in der Nähe genäht und dabei einfach beide Musterseiten genutzt. In Kombination mit den sandsteinfarbenen Bündchen (von afs) ein absolut zeitloses Teil, finde ich.

Hier findet ihr das Ebook "Teen Romp*ee" ab Größe 122 - Romp*ee gibt es aber auch als Kidsversion in den Größen 56-116!

titel-teen-rompee

Hasenwilde Grüße
Johanna

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Kuschelzeit

Hallo ihr Lieben!!
Und? Besinnt ihr schon? Oder hat euch der Weihnachtstress mit all seinen Tücken überfallen? Hm? Ich nehme mir ja jedes Jahr vor "nächstes Jahr plane ich nicht so viel in der Adventszeit, da machen wir das alles ruhiger". Aber es ist gar nicht so einfach, dem Weihnachtsrummel zu entgehen..... manchmal stehen mir da schon allein die eigenen Vorgaben im Weg, die mir mindestens ein paar Plätzchensorten, diverse Adventsdeko, einen Adventskranz und haufenweise sonstiges Trallala diktieren. Und natürlich auch die Tendenz, als alter Selbermacher allen Weihnachtsgeschenken einen persönlichen Touch verleihen zu wollen. Plus all den musikalischen Aktivitäten, die so in der Vorweihnachtszeit anfallen. Nicht leicht, da auszukommen. Aber es wird jedes Jahr ein bisschen besser. Jedes Jahr schraube ich meinen Perfektionismus ein bisschen zurück, plane mehr Zeit für die Familie und weniger für die Plätzchensorten. Das ist auf alle Fälle noch ausbaufähig - aber es wird.




Ich habe jedenfalls jetzt ein paar extrakuschelige Relax-und-Wonnebilder von meiner Kleinen für euch - lasst doch mal die Backstube, das Geputze und die Deko liegen und setzt euch ein paar Minuten zu mir. Eine Tasse Tee und ein paar Plätzchen in die Hand - und jetzt machen wir uns ein paar gemütliche Minuten. Ein bisschen Oase im Adventsalltag. Was meint ihr?



Heute zeige ich euch ein superpraktisches Kleidungsstück - einen Schlafanzug. Ich mag Einteiler bei meinen Kids wahnsinnig gern - da rutscht einfach in der Nacht kein Oberteil nach oben und keine Hose nach unten und legt den knuddeligen Bauch frei, sondern alles ist schön verpackt und bleibt an seinem Platz. Besonders bei kühlen Temperaturen eine gute Sache, finde ich.



Dieser Schnitt hier ist von Sophie von Näähglück, nennt sich "Winterschlaffein" - und ist total durchdacht. Ich habe einen für meine kleine Hasentochter genäht, da kam auch schon die Große angelaufen: Maaaamaaaaaa - ich will auch so einen! Einen "zuen" (ganzen) Schlafanzug! Mit Füßen! Gut, dass beim Schnittmuster auch Füßlinge und Handlinge dabei sind - wahlweise zum Umklappen oder Direkt-festnähen.



Für die kleinen Mäuse lässt sich außerdem eine Wickelknopfleiste einbauen, die das nächtliche Wickeln beschleunigt - die habe ich jetzt bei meinen beiden weggelassen. Brauchen wir (zum Glück) nicht mehr.



So sieht er ohne Inhalt aus. Hier nur mit einfachen Bündchen und der Knopfleiste zum Schließen.



Weil ich es ja doch nicht lassen kann, hat auch noch eine kleine Elefantendame freihand Platz auf dem Schlafi gefunden. :D :D




Und gerade jetzt in der Winterzeit ist so ein Kuschelschlafanzug ja schon auch ein bisschen gemütliche Lebensqualität... Wenn es früh dunkel ist machen wir die Kinder oft schon ein bisschen früher bettfertig und dann dürfen sie mitsamt Schlafanzug und geputzten Zähnen noch ein bisschen im Wohnzimmer spielen. Das Kaminfeuer knistert, manchmal gibt's eine Runde Weihnachtslieder (ich hab EXTRA neue Gitarrensaiten dafür aufgezogen!! :D ) vor dem Adventskranz oder wir haben Zeit für ein gemeinsames Puzzle oder Spiel.



Ich genieße die Zeit, in der es draußen so früh dunkel und kalt ist, dass man abends draußen wirklich nichts mehr ausrichten kann. Familienzeit. Und die frischgeputzten Hasenmädels in ihren Schlafanzügen sind so zum knutschen. Wenn dann im warmen Wohnzimmer die nackten Zehen auf dem Fußboden tapsen und mir die kleinen Hände ein riesiges Buch zum Vorlesen auf den Schoß schieben, dann bin ich angekommen. Daheim. Zufrieden. Und glücklich.



Und jetzt haben wir passend zur Atmosphäre auch noch zwei einzigartige, kuschelige und bunte Schlafanzüge. Was will man mehr? :D
Hier noch ein paar Infos: Den Schnitt könnt ihr von Größe 50/56 bis 110/116 nähen, Anleitungen für Füßlinge, Handschuhe (beides wahlweise zum Umklappen) und eine Wickelknopfleiste sind dabei. Der Schnitt näht sich recht einfach und ist wirklich verständlich erklärt. Na, Lust bekommen? Dann klickt doch mal in Sophies Shop *KLICK* vorbei und schaut ihn euch an!!





Und jetzt, weil Advent ist, hab ich noch einen kleinen Extratipp für euch *flüster*: Schaut unbedingt auch in Sophies Blog vorbei - die Liebe hat sich einen wunderbaren Adventskalender mit lauter Nähanleitungen für uns ausgedacht!! Jeden Tag gibt's ein tolles Freebie für 24 Stunden zum Download - es lohnt sich auf alle Fälle, da einen täglichen Blick zu riskieren!!

Na, Teetasse leer? Schenkt doch nochmal nach - die Arbeit läuft nicht weg.... :D

Hasenwilde Grüße
Johanna