Montag, 29. April 2019

Spielezeit

"Wo steckt sie denn schon wieder?", fragt ihr euch? Na mitten im trubeligen Leben. Wo auch sonst? :D
Ich durfte mal wieder probenähen - dieses Mal für den kleinen Mann. Ich hab mich voll gefreut und es sind direkt drei Outfits entstanden. Aber wie ich euch letztens schon erzählt habe, arbeite ich ja immer noch an dieser Flatlay-mit-Baby-Sache. Und ich bin mit dem Set sehr glücklich, nicht aber mit dem Hintergrund. "Verknüllte Decke" ist ja eigentlich einer meiner Favoriten - hier aber nicht das Gelbe vom Ei. Geb ich ja zu. Mal sehen, vielleicht lege ich von den anderen Sets noch andere Fotos nach. Wenn das Baby Lust hat. Der lässt sich nämlich bereitwillig fotografieren, aber eher wenig bereitwillig umziehen... :D


Ja, was gibt es denn sonst so zu erzählen? Wir haben die Osterferien sehr genossen. Und wegen mir könnten wir gut noch zwei Wochen dranhängen. Ich bin Ferienfan. Schon allein jobbedingt. Als Lehrer kann man ja gar nicht nicht Ferienfan sein - auch wenn ich wirklich nochmal sagen muss, dass ich als Vollzeitlehrkraft immer ganz schön viel Arbeit mit in die Ferien genommen habe.


Jetzt in der Elternzeit könnte man behaupten, dass für mich eh jeder Tag gleich ist, vollkommen unabhängig von den Ferien. Ist aber totaler Quatsch. Ich hab nämlich Kinder. :D Und die Ferien sind terminfrei. Keine Hausaufgaben zu betreuen, kein Voltigieren, kein Instrumentalunterricht, kein Sport. Und vor allem morgens kein Wecker.


Ich liebe das und ich hab meine Kinder gern den ganzen Tag um mich. Im entspannten Zustand. Und zwei Wochen sind definitiv nicht lang genug, dass ich da riesig Programm auffahren müsste, damit die Damen nicht gelangweilt sind. Nee, die spielen. Tage und Wochen spielen die. Schleich und Playmobil und Lego und Kuscheltiere und draußen. Das war offensichtlich bitter nötig. Ich habe das Gefühl, diese Spielenergie staut sich immer zwischen den Ferien. Und wenn die Zeit so lang ist, dann werden meine Kinder krank. Daran merke ich dann, dass sie ferienreif sind. Zum Glück kommen die Ferien meistens gerade rechtzeitig, so dass die Damen nicht sterbenskrank sondern nur ein bisschen erkältet sind. Dann nutzen sie die freie Zeit, um sich gesundzuspielen.


Irgendwie finde ich es traurig, dass offensichtlich der normale Schulalltag nicht reicht, um eine sinnvolle Menge Spieltrieb loszuwerden. Zumindest bei meiner Schulkindtochter ist das so. Die Kindergartenmaus kommt erstens früher heim und hat zweitens einfach auch vormittag die Möglichkeit zum freien Spiel. Das Schulkind ist vormittags in der Schule (da ist sie sehr gerne, aber das zählt nicht als Spielen. Das ist auch keine Definitionssache, findet sie.). Dann macht sie Hausaufgaben. Und was dann vor der Abendroutine noch an Zeit übrigbleibt ist auch einfach manchmal durch Besorgungen und sonstige Arten von Terminen blockiert. Jedenfalls reicht es nicht, um genug zu spielen. Das merke ich ihr deutlich an. Und dann wird sie irgendwann unausgeglichen und unleidig.


Deswegen bin ich also jetzt nicht unbedingt froh darüber, dass uns der Schulalltag wieder hat. Aber hilft ja nix. Ich versuche eben, den Kindern so viel Spielezeit wie möglich zu gönnen in dem Wissen, dass in sechs Wochen die nächste Verschnaufpause ansteht. Dann werden wir den Wohnwagen ausmotten und mal testen, ob der Babyboy urlaubstauglich ist. Und nebenher wird gespielt. Ganz viel und ausgiebig. Playmobil, Schleich, Lego, Kuscheltiere. Und draußen. Ganz egal, wo wir gerade sind.


Nebenher gibt's jetzt noch ein paar Infos zum neuen Schnitt von Rosarosa - die SSP, die schmale Sweatpants, ist nämlich absolut babytauglich und vor allem superschnell genäht. Der Einsatz mit den Ösen gibt der Hose einen besonderen Look und der Schnitt eignet sich optimal für coole Seitenstreifen! Ich habe den Babyschnitt getestet, der geht von Größe 44 bis 80. Empfohlen ist der Schnitt für Jersey - Sommersweat eignet sich aber auch super, allerdings sitzt die Hose an den Waden dann besser, wenn man eine Größe breiter wählt. Den Schnitt bekommt ihr HIER für die Kleinen - klickt euch ruhig mal bei Rosarosa durch, denn auch bei den Kindern in Größe 86 - 164 sieht die SSP super aus und es gibt ein Kombipaket, in dem Baby- und Kinderschnitt enthalten sind. Bis heute noch gibt's die SSP zur Einführung 15% billiger - also hüpft am besten gleich schnell rüber zu rosarosa!


Als Oberteil habe ich einen Henry Baby von rosarosa genäht, auch einen Schnitt, den ich für den Sohnemann sehr liebgewonnen habe. Dass er sich nicht so furchtbar gern umziehen lässt, hab ich ja schon erwähnt - mit dem großen geknöpften Einsatz ist die Anzieherei aber nur halb so schlimm! Auf der Suche nach einem süßen Babymotiv bin ich auf die Pilze gestoßen - da konnte ich mich mal wieder nähmalerisch austoben, und der Bub schaut so süß in seiner neuen Kombi aus... HIER bekommt ihr den Schnitt.


So, ich widme mich jetzt nochmal meiner Flatlay-Problematik und wünsche euch eine wunderbare Woche - wir lesen uns!

Hasenwilde Grüße
Johanna

PS: Die Schnitte wurden mir zur Verfügung gestellt und ich mache sehr freiwillig und voll Überzeugung hier WERBUNG dafür! :D

Dienstag, 23. April 2019

Eingerostet

Ich bin eingerostet. Neee, nicht die Näherei. Das mache ich inzwischen lang genug und auch sehr kontinuierlich. Aber die Fotos! Ich bin fotografisch total eingerostet! Es ist ein Trauerspiel!


Erstens scheitert es so ein bisschen am neuen Fotomotiv, habe ich festgestellt. Meine beiden Mädels sind ja inzwischen total fotoerprobt (auch wenn sie jetzt eine längere Pause hatten), die wissen ganz automatisch, was ich von ihnen will. Und das ist zum Beispiel, dass sie für Blogfotos nicht direkt in die Kamera gucken. Ich will hier keine erkennbaren Gesichter zeigen. Das haben die total drauf.


Jetzt kommt da aber dieses Minibaby, das mich automatisch anstrahlt, wenn es mich sieht. Was definitiv das Süßeste von der Welt ist. Aber bring einen drei Monate alten Buben mal dazu, den Kopf zur Seite zu drehen, wenn doch die Mama mit diesem Kameradings direkt vor seinem Gesicht hängt. :D :D Genau. Ein Ding der Unmöglichkeit.


Und dann kann der ja noch nicht viele Positionen. Eigentlich nur zwei. Platt auf dem Rücken und platt auf dem Bauch. Zweiteres aber bitte nur kurz und nur mit ständiger Unterhaltung von vorn in Augenhöhe… ;) Versteht mich nicht falsch, ich will gar nicht mehr von dem. Im Gegenteil. Als drittes Baby hat er das Vorrecht, alles ganz spät zu tun. Beim ersten wartet man ja immer noch sehnsüchtig auf jeden neuen Entwicklungsschritt. Beim Mini stöhne ich schon fast auf, wenn er SCHON WIEDER was Neues kann, nach seinem Spielzeug greift oder lustige Laute von sich gibt. Und dann sage ich ihm, dass er bitte noch ganz lange klein zu bleiben hat und das alles noch gar nicht können muss. Interessiert ihn aber nicht.


Einzig und allein beim Fotografieren, da ist die Liegerei irgendwie langweilig. Man kann auch nicht wirklich einen unscharfen Hintergrund zaubern, wenn der Vordergrund direkt auf dem Hintergrund draufliegt, wenn ihr wisst, was ich meine. Ich teste also meine Fähigkeiten, stilvolle Flatlays zu legen. (Auch mit Kind sind das irgendwie Flatlays. Liegt alles flach, ne? :D). Und stelle fest, das muss man auch üben. Und nicht jeder Hintergrund sieht gut aus.


Und zweitens habe ich den Umgang mit meinem geliebten Photoshop total vergessen. Wie war das denn nochmal? Wie um aller Welt gleiche ich Fotos aneinander an die aus irgendwelchen mir verborgenen Gründen vollkommen unterschiedliche Farbstellungen beim gleichen Motiv haben?? Sieht ja doof aus.


Naja, ich fuddel mich da schon wieder rein. Aber es dauert immer ein bisschen, bis da vorzeigbare Ergebnisse rauskommen. Habt also ein bisschen Geduld mit mir.
Diese Bilder hier sind ein Doppelset, das zur Geburt meiner neuen kleinen Nichte entstanden ist. Einmal Strampelhose und Shirt mit Elefanten drauf für die kleine Maus in Größe 56 und einmal für meinen vergleichsweise großen Lausbub in Größe 68. Partnerlook de luxe. Zu süß ist das! Allerdings passt die Maus noch nicht rein. Wird aber auch wachsen, das kann ich schon mal ganz klar vorhersagen. Ich seh das täglich.


Hier für euch nochmal die Infos zu den Einzelteilen (alles selbst gekauft :D):
Der Elefantenstoff ist vom Stoffonkel, genauso wie die passenden Stripes und Dots von der Jacke.
Den grauen Lammfleece hab ich glaub von Namijda.
Der gestreifte Sweat ist vom Lillestofffestival von vor langer Zeit. :D
Genutzt habe ich lauter Klimperkleinschnitte aus den Büchern - den Strampler mit Fuß, einmal tatsächlich mit und einmal stattdessen mit Bündchen. Das schmale Shirt mit dem einseitigen amerikanischen Ausschnitt. Und die Fleecejacke. Das Zwergenmützchen ist selbstgestrickt nach einem Pixiemützenschnittmuster. :D


Ich setze mich also dann mal wieder an die vielen anderen Fotos (insgesamt 8 Sachen/Outfits hab ich fotografiert - da kommt also einiges auf euch zu!!!), begebe mich wieder in den ich-wettere-mit-Photoshop-Modus und sehe zu, dass ich noch ein bisschen was schaffe, bevor der Sohnemann aufwacht.

Hasenwilde Grüße
Johanna