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Freitag, 15. März 2019

Das neue Kapitel

Huhu ihr Lieben!!
*staubwegpust*
Da bin ich wieder. Ist noch irgendjemand außer mir hier? Ja?

Ich will euch was erzählen. Eigentlich will ich euch jede Menge erzählen. Dafür habe ich es - tadaaaaaa - nach einem geschlagenen Jahr endlich geschaffe, den Blog an die nicht-mehr-ganz-so-neue DSGVO anzupassen. Joah, und da bin ich jetzt also wieder. Mit viel Lust zum Schreiben, zum Fotografieren und zum Bilder zeigen.



Ich habe nämlich ganz klar folgendes festgestellt: Nur Facebook ist nichts für mich. Ich dachte echt, es wäre irgendwie einfacher. Schneller. Weniger schreiben, weniger Fotos und so. Weniger Arbeit halt. Was ja alles nicht ganz falsch ist. Was ich nicht dabei bedacht habe, ist, dass ich eigentlich gern schreibe. Und ohne meine Texte auf meiner ganz eigenen, persönlichen Seite hier ganz schnell die Lust flöten geht. Und damit habe ich mich selber lahmgelegt, blöderweise.


Mag auch sein, dass das Leben sich einfach verändert hatte. Ich war wieder in der Schule, meine beiden Mädels (inzwischen 6 und 8 Jahre, glaubt es oder nicht - waren die nicht vor kurzem noch so kleine Schlümpfe??) relativ selbstständig und ich habe meine Erfüllung in ganz vielen anderen Dingen gefunden. In meiner Schularbeit, aber auch in vielen ehrenamtlichen Dingen. Und die restliche Zeit daheim habe ich dann gern mit meiner Familie verbracht. Oder einfach auch mal nur auf dem Sofa, mit Strickzeug und Fernseher und so.


Und ich glaube, ich hätte das Probenähen und Bloggen für mich als Lebenskapitel einfach abgeschlossen. Wäre weitergegangen und hätte neue spannende Dinge gemacht. Nicht die Näherei, die liegt mir einfach zu sehr am Herzen und die läuft hier eigentlich immer, wenn auch in sehr unterschiedlicher Intensität. Aber eben die Internetpräsenz. Und es wäre vollkommen in Ordnung für mich gewesen - man kann ja durchaus einfach mal ein neues Kapitel aufschlagen.


Warum ich denn dann jetzt plötzlich wieder hier bin, wollt ihr wissen? Tja, was soll ich sagen? Neues Kapitel. Neue Familienkonstellation, vollkommen neue Alltagseinteilung. Der Grund dafür ist inzwischen zwei Monate alt, total knutschig und heißt Anton. Ich bin wieder daheim, bin wieder Babymama und - ganz neu - plötzlich Jungsmama und Mama von drei Kindern. Und alles ist anders und doch irgendwie ganz ähnlich wie vorher.


Aber wisst ihr, ich kann mich jetzt wieder genau daran erinnern, warum ich damals den Schritt in die Online-Nähwelt gewagt habe und was mich daran so erfüllt und begeistert hat. Gerade als Vollzeitmensch zuhause ist es einfach wunderbar, nebenher noch ein komplett anderes Thema zu haben, über das man sich austauschen und unterhalten kann. Sich nicht nur über Kinder zu unterhalten und vor allem auch das Gefühl haben, Dinge fertigzustellen, zu präsentieren und sich über ein gewisses Maß an Rückmeldung freuen zu können.


Versteht mich nicht falsch, ich bin furchtbar gern daheim. Ich war auch furchtbar gern wieder Lehrerin und werde fröhlich wieder in diesen Job zurückkehren, aber momentan (und für mindestens die nächsten zwei Jahre) bin ich zuhause mit meinem Baby und meiner Familie mehr als glücklich und würde mit niemandem auf der Welt tauschen. Vielleicht ist das aber auch so, weil ich inzwischen weiß, dass ich am allerglücklichsten bin, wenn ich was eigenes haben kann. Mein Ding, sozusagen. Und damit wäre mein liebstes Hobby wieder voll im Rennen. Und ich bin wieder da. Und hoffe, dass es auch euch noch gibt, die ihr mich hier lesenderweise so lang begleitet habt. Dass ihr mit mir wieder eintaucht in die Welt der Bilder und Geschichten, der Nähmaschinen und Stoffe und mich nochmal ein bisschen begleitet. In ein neues Lebenskapitel, das irgendwie ganz von vorn beginnt - und auch wieder nicht. In einer hasenwilden, fünfköpfigen Familie.


Ich werde also die nächsten (hoffentlich sonnigen) Tage meine Kamera schwingen und für euch ein paar hübsche Bilder von den Dingen einfangen, die ich so genäht habe. Und da gibt es ziemlich coole Teile, ich sag es euch. Wartet nur, bis ich diese - entschuldigt die Wortwahl - saugeile Wickeltasche vor die Linse kriege, die mich seit der Geburt vom Mini begleitet...


Damit ihr, wie gewohnt, was zu gucken hattet, während ich meinem verbalen Wasserfall hier auf`s Papier bzw. auf die Seite gebracht habe, habe ich zwei wundervolle Sweatjacken herausgekramt, die schon letztes Jahr im Herbst entstanden sind. Zum Glück habe ich beide groß genug genäht, dass sie auch dieses Frühjahr noch passen und ich wette, sie werden wieder im Dauereinsatz sein, sobald die Temperaturen ein bisschen steigen.
Der Schnitt heißt "deinPACO" und ist ein Geniestreich von Meine Herzenswelt. Kann man auch super als Hoodie nähen (die nächsten Stoffe dafür liegen schon bereit) und ihr bekommt den Schnitt für KIDS und TEENS.

Ich bin also voll motiviert, zum Nähen und Bloggen und überhaupt - was heißt, wir lesen uns, wenn ihr mögt!

Hasenwilde Grüße
Johanna

PS: Um allen Richtlinien Genüge zu tun, jep, das ist schon Werbung. Unter anderem. Unter vielem anderen. Von Herzen kommt`s nämlich trotzdem. ;)

Freitag, 5. Mai 2017

halbkrank

Heute habe ich Stubenarrest. Was heißt, dass ich mit dem Laptop auf den Knien tatsächlich mal wieder Zeit für einen ausführlicheren Blogbeitrag habe. Die meisten Dinge im Leben haben ja auch die ein oder andere positive Seite, so ätzend sie sein mögen.


Eingebrockt hat mir meinen Stubenarrest die kleine Tochter, die unvorsichtigerweise ein paar blöde Viren mit nach Hause gebracht hat und jetzt fiebernderweise das Sofa hütet.


Nein, es ist eigentlich gar nicht schlimm. Sie ist nicht mal erkältet. Nur leichtes Fieber. Allerdings kann das ja durchaus noch werden, nicht wahr? Ich bin ja froh, dass es ihr soweit ganz gut geht - aber dieses "nur ein bisschen krank" hat auch durchaus seine Tücken...


Zu krank für den Kindergarten, aber zu gesund um zu schlafen. Bedeutet für mich nicht nur vier abgesagte Termine heute, sondern eben auch Stubenarrest um's Wohnzimmer herum. Zu krank, um sich alleine zu beschäftigen, aber zu gesund, um sich beschäftigungslos nicht furchtbar zu langweilen ist sie nämlich auch.... ;)


Ich meine, solange sich diese Krankheitstage nicht übermäßig häufen, ist das ja auch alles ganz ok. Es hat was, alle Tagestermine absagen zu müssen und zum chillen verdammt zu sein... ;) Wir haben Lotti Karotti gespielt, ich habe zwei Bücher vorgelesen, ein bisschen fernsehen war natürlich auch drin (das ist der Patientenbonus hier), und ganz viel Kuscheln auf dem Sofa.


Im Moment läuft die Lieblings-Donikkl-CD, die Tochter ruht mit dem Kopf auf mir und ich tippe nebenher. Auch gut. Nutzen wir den Tag eben zum Kraft tanken. Oma hat Apfelstrudel für's Mittagessen vorbeigebracht, was dann auch noch die mittägliche Kocherei erspart und den Instrumentalunterricht, den ich normalerweise nachmittags gebe, habe ich abgesagt.


Ich hatte Zeit für einen gemütlichen Kaffee, eine ausführliche Blogrunde - und nicht zu vergessen diesen Blogpost hier. Wenn später die große Tochter aus dem Kindergarten kommt, bin ich vielleicht dann auch wieder ein bisschen entbehrlicher hier auf der Wohnzimmer-Krankenstation und schaffe ein wenig Haushalt. Und mehr muss es heute dann auch gar nicht sein.


Nachdem mir die kleine Tochter hier immer wieder über die Schulter schaut, darf es heute dann auch eines ihrer Lieblingsteile sein. Hihi, dass ich das mal von einem Kleidungsstück behaupten darf, welches KEIN Kleid ist, hätte ich ja auch nicht für möglich gehalten.... :D :D Aber Tatsache, diese Sweatjacke ist der absolute Renner - und wir beide warten sehnsüchtig auf etwas wärmeres Sweatjacken-Wetter, damit sie auch wieder mehr nach draußen darf, die Jacke.


Genäht habe ich auf den Tipp einer Freundin hin "Bandito", ein Papierschnittmuster von Farbenmix. Ich finde das Schnittmuster mit den schicken Passen total süß. Eigentlich ist die Jacke im Original noch kürzer - ich habe ein bisschen verlängert. Ich habe da dank meiner Oma ein wenn-die-Nierengegend-nicht-komplett-unter-der-Jacke-versteckt-ist-wirst-du-in-Kürze-einen-qualvollen-Tod-sterben-Trauma.... :D :D Jedenfalls sitzt die Jacke total gut. Auch von Farbenmix ist das Tutorial, wie man bei einer einlagigen Jacke den RV innen mit Webband abschließen kann. Das ist ganz easy, sieht sehr ordentlich aus und sorgt nochmal für einen Extra-Hingucker, wenn die Jacke oben nicht ganz geschlossen ist. Die Blockstreifen sind mein letztes Vernäh-Werk von Stoffversand4u, und die wunderschöne Appli-Datei mit dem Elefanten und der Nerdy-Eule namens "Elifunt" habe ich mir bei Emma&Pünktchen gekauft. Und die ist definitiv auch der Hauptgrund, warum das Kind die Jacke so abgöttisch liebt.... Der Elefant und die Eule sind aber auch zu süß... <3
Hier findet ihr das Tutorial von farbenmix: *KLICK*


Ich widme mich dann mal wieder dem halbkranken Hasenkind und schiebe Omas Apfelstrudel in den Ofen. Und genieße die Ruhe und das heruntergefahrene Tempo heute. Man muss nehmen, was man kriegt, oder was meint ihr?

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 11. Juli 2016

Groß werden

Manchmal ist groß werden gar nicht so leicht. Im Moment beobachte ich das ganz intensiv an der Kleinsten im Hause hasenwild. Die hat nämlich gerade alle Hände voll damit zu tun.


Ich habe das Gefühl, gerade jetzt kurz vor den Sommerferien macht meine Hasentochter einen riesigen Schub. Mit ihren dreieinhalb Jahren ist sie aber auch wirklich einfach groß geworden. In der Waldspielgruppe, die sie bisher zwei Vormittage die Woche besucht hat, ist sie inzwischen die Älteste, und obwohl sie die letzten eineinhalb Jahre unglaublich gerne dorthin gegangen ist, freut sie sich jetzt wahnsinnig auf den Kindergarten.


Und sie ist absolut bereit für den nächsten Schritt. Sie will gefordert werden, liebt die Action in der Gruppe und ist bereit, sich auf jeden neuen Auftrag zu stürzen - alles mal selbst ausprobieren, sich messen, an sich selbst und mit anderen wachsen dürfen. Die Vormittage zuhause langweilen sie zusehends. Sie möchte unter Kinder, mit der großen Schwester mithalten und den Kindergarten und alle seine Wunder entdecken. Naja, und Bus fahren. Bus fahren dürfen ist zugegebenermaßen auch eine große Motivation. :D


Sie erledigt inzwischen so viele Aufträge alleine, diskutiert verständig, teilt (oder auch nicht), begründet, wirbelt, überlegt und sortiert. Sie hat ihre eigenen Ideen und ihren eigenen Willen, und der kleine blonde Kopf will durchaus auch manchmal direkt durch die Wand. Ja, groß geworden ist sie. Nur noch ganz selten sehe ich in einer Bewegung, in einem Moment noch einen Hauch "Baby". Fast verflogen. Geschenkt wurde mir dafür dieses kleine, selbstbewusste Persönchen mit dem Prinzessinnenfaible, der Puppe im Arm und dem Krönchen auf dem Kopf. Was für ein wunderbares Wesen.


Aber im Moment habe ich das Gefühl, dieses rasende Tempo, das sie da vorlegt, macht ihr auch ein bisschen Angst. Angst, davonzuwachsen, wegzufliegen und plötzlich groß zu sein und allein dazustehen. Angst, all diesen neuen Dingen, die da auf sie warten, nicht gerecht zu werden. Angst vor so viel Neuem - und Angst davor, das Alte, Vertraute, Bewährte loszulassen.


Auf der einen Seite schlägt sich diese Unsicherheit in diversen Trotz- und Heulanfällen nieder. Schon der kleinste Zwischenfall kann im Moment einen See an Tränen auslösen. Und diese fixen Ideen in ihrem Kopf sorgen manchmal für die merkwürdigsten Anwandlungen - so kann sie zum Beispiel einen ganzen Vormittag nur in der Unterhose verbringen, weil das geliebte Prinzessinnen-Drehkleid gerade seine Runden in der Waschmaschine dreht - und selbstverständlich keine Alternative aus dem gut gefüllten Kleiderschrank in Frage kommt. Gut, dass Sommer ist. :D Manchmal weiß sie vor lauter eigenen Ideen irgendwann gar nicht mehr, was sie eigentlich tatsächlich will.


Und auf der anderen Seite ist sie anhänglich wie noch nie. Da kullert hin und wieder die ein oder andere kleine Träne, wenn sie morgens in ihrer geliebten Waldspielgruppe bleiben soll - ohne Mama. Das hatten wir jetzt seit fast eineinhalb Jahren nicht mehr. Und sogar die Besuche bei der Oma, die sonst absolut in Ehren gehalten werden und gar nicht lang genug sein dürfen, fallen im Moment wieder wesentlich kürzer aus, wenn Mama oder Papa nicht dabei sind. Täglich schlingt sie momentan ihre kleinen Arme um meinen Hals, kuschelt ihre Nase in meine Schulter und genießt ganz viel Nähe. <3


Ja, das mit dem "Groß werden" scheint schon eine ganz schöne Herausforderung zu sein. Was bleibt mir da zu tun? Die intimen Momente genießen, die sie mir im Moment schenkt, die Kuschelzeit mitnehmen und ihr so viel Nähe geben, wie sie braucht. Und ihr auf der anderen Seite helfen, ihre Ideen so wahrzunehmen, dass sie konkret und umsetzbar werden. Gute Ideen von schlechten Ideen trennen. Und sie dabei an der Hand nehmen, einen Schritt nach dem anderen - bis sie wieder alleine läuft auf ihrem Weg. Ich gebe zu, das klingt einfacher als es ist. Manchmal rumst es ganz schön zwischen uns beiden Dickköpfen. :D Aber wahrscheinlich gehört auch das dazu zum groß werden - dass es auch mal krachen darf, wenn man sich hinterher wieder versöhnt. <3


Meine große kleine Maus seht ihr heute in ihrer neuen Sweatjacke. Der Schnitt ist aus der aktuellen Ottobre und der Stoff, den ich für Alles-für-Selbermacher vernähen durfte, nennt sich "Ahoi Triangle Anker" und ist aus der neuen "Ahoi Triangle"-Serie von Seemannsgarn. Der Sommersweat ist GOTS-zertifiziert und mit seinem zartlavendelfarbenen Hintergrund genau das richtige für meine kleine Prinzessin. <3 Das Kopftuch ist ein Freebook von "TraumWöllkchen" und nennt sich "Mein Traumtuch" - für den Sommer ein absolutes Must Have, finde ich. Mit den verschiedenen Teilen gibt es so richtig viel Raum zum Tüddeln und zum Spielen mit verschiedenen Stoffen her.

Hier findet ihr den Stoff (seht euch unbedingt auch die restlichen drei Stoffe von Seemannsgarn an! Einer schöner als der andere!!):

http://www.alles-fuer-selbermacher.de/Sommersweat---Anker---Seemannsgarn---Zartlavendel

Und hier geht's zum Freebook:

ebook - Mein Traumtuch - Freebie - Traumwöllkchen
 
Ich bin irgendwie hin und her gerissen. Auf der einen Seite finde ich es erschreckend, wie schnell meine Mädels wachsen. Am liebsten würde ich ihnen einen Backstein auf den Kopf packen. :D :D Auf der anderen Seite freue ich mich mit meiner Kleinen, wenn sie diese Phase überwunden hat, und ein Stück größer und selbstsicherer im September mit ihrer großen Schwester zum ersten Mal in den Kindergarten marschieren wird. Hach ja. Davor liegen allerdings - inzwischen in greifbarer Nähe (noch 3 Wochen!) 6 Wochen Sommerferien, die wir nochmal richtig nutzen werden - zum knuddeln, kuscheln, diskutieren, suchen, finden, wachsen - und zum groß werden. <3

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 9. Juni 2016

Sommerzauber

Habe ich euch schon erzählt, dass wir hier bei uns gefeiert haben? Nein?


Mein Mann hatte einen runden Geburtstag (schon im Februar, aber er hat sich ein Gartenfest gewünscht, und das realisiert sich nun mal im Sommer leichter als im Winter. Also haben wir die Party verschoben und vor eineinhalb Wochen gebührend nachgefeiert.


Im Endeffekt beschäftigt einen so ein Fest ja doch länger. Vor allem in der Größe, die sich mein Mann so gedacht hatte - mit den Kindern waren fast 100 Leute geladen. Da braucht es Einladungen, Tische, Deko, Essen und noch so viel mehr - da organisiert man schon Wochen vorher vor sich hin, bis alles steht, an alles gedacht ist.


Wir haben die Garage ausgeräumt und darin die Sitzgelegenheiten aufgebaut. Zusätzlich gab es einen Pavillon für's Essen, zwei Stehtische, ein Lagerfeuer mit Bänken drumherum und ein Kinderspieleparadies im Garten, für das wir sämtliches draußentaugliches Spielzeug aufgefahren haben, was das Haus Hasenwild so zu bieten hatte. Abends haben wir noch ganz viele Lichter in Gläsern angezündet, die überall um den Hof und um den Garten herum verteilt waren.


Erster Knackpunkt: Das Wetter. Wir hatten wirklich Glück. Obwohl es nachmittags immer wieder getröpfelt hat, war der Himmel gnädig und hat uns einen wunderbaren Abend beschert. Lau und trocken. Optimal zum Feiern. Erst nachts um zwei Uhr kam das erste Gewitter heran.


Es war ein wunderschönes Fest. Das Wetter, die Stimmung, das Essen, es hat einfach gepasst. Ein richtiger Sommerzauber. Und wisst ihr, woran das lag? Da spielten nicht das leckere Essen, die vielen Kerzen, die Deko oder das Wetter die Hauptrolle - besonders berührt haben mich die vielen helfenden Hände. All die lieben Anrufe vorher, die unzähligen Angebote zu helfen, etwas mitzubringen, zu backen, herzurichten. Die vielen Menschen die ohne lang zu fackeln mit angepackt haben, vormittags Tische aufgebaut, nachmittags mit mir dekoriert, die abends Stunden mit mir in der Küche verbracht haben um Kuchen und Torten aufzuschneiden, abzuspülen, aufzuräumen. Diejenigen, die hinten im Garten die Kinder im Blick hatten und dabei nicht nur auf die eigenen Kinder geschaut, sondern auch bei den anderen mit angepackt haben, wenn Hilfe nötig war. Die vielen Salate, Kuchen, Torten, Nachspeisen, die mit so viel Liebe hergerichtet wurden. Die Leute, die schnell mit dem Auto losgesaust sind und Getränkenachschub geholt haben. All das.



Denn das macht den Zauber eines solchen Festes aus. Diese hilfsbereite Grundstimmung, das fröhliche Lachen aus der Küche, die Tischnachbarin, die dem älteren Herrn gegenüber ein Stück Torte mitbringt. Wenn ihr nicht gewesen wärt, wäre unser Fest nicht gelungen. Wäre das Buffet nicht so schnell aufgebaut gewesen, hätten sich Berge von Geschirr in der Küche gestapelt, wären die Essensreste ewig auf den Tischen gestanden - die Stimmung hätte gelitten. Und wenn ich überlege, wie viel Arbeit am nächsten Tag mir die vielen Helfer in der Küche erspart haben, könnte ich jedem einzelnen um den Hals fallen. Es war ein wundervolles Fest, weil wundervolle Leute da waren. Ihr habt das ausgemacht. Ihr, eure helfenden Hände, eure Hilfsbereitschaft, euer Blick für die anderen. Ich bin stolz, euch zu unserem Freundeskreis zu zählen.


Ich hoffe, dass wir noch viele solche Feste feiern dürfen. Vielleicht sogar das ein oder andere diesen Sommer noch. Ich packe jedenfalls gern mit an!!
Und wenn es abends dann doch kühler wird, lohnt sich eine kuschelige Sweatjacke im Gepäck. Recht viel stylischer als die hier geht es auf alle Fälle nicht - "Jordis" ist die große Schwester des Pullunders "Freya Ladies" und macht aus dem Grundschnitt eine wunderbare Kuscheljacke für Sommerabende - mit dem schrägen Reißverschluss sieht sie extrafetzig aus, und wahlweise Kuschelkapuze oder Kragen halten auch den Hals schön warm. Ein absolutes Must-Have für alle, die im Sommer gern auch spätabends noch draußen sind. Hier könnt ihr euch das Schnittmuster von FinnLeys genauer anschauen:

http://finnleyswelt.de/shop/jordis/
Auch jetzt, fast zwei Wochen nach der großen Party, zaubert mir der Gedanke an die vielen helfenden Hände noch ein Lächeln auf's Gesicht. Das ist wohl die Magie der Freundschaft, der Hilfsbereitschaft, der Freundlichkeit. Werde ich im Hinterkopf behalten, wenn es nächstes Mal irgendwo eine Gelegenheit gibt, mit anzupacken... <3

Hasenwilde Grüße
Johanna

PS: Die Jacke ist mal wieder einen ordentlichen RUMS wert!

Samstag, 18. April 2015

Vintagesweat oder ein Blick hinter die Kulissen

Huhu ihr Lieben!

Huiui, es STAUT sich schon wieder bei mir. So viele genähte Sachen, die gezeigt werden wollen. Ich sage euch, das ist ein Teufelskreis. Entweder ich nähe viel und komme nicht zum Bloggen, dann stehen die Bilder Schlange von meinem PC bis quasi vor's Haus. ODER ich nähe wenig und hätte dafür Zeit zum Bloggen, dann hab ich aber meistens nix mehr zu zeigen. Naja. Heute jedenfalls - Stoffprobevernähen für Stoffversand4u - und ein Blick hinter die Kulissen, wie so ein Fotoshooting bei uns abläuft!


Vintagestreifen heißen diese süßen Querläufer, und in 7 Farben gab es sie zur Auswahl. Und, naja, ich mag eben orange. Ist euch wahrscheinlich noch nicht aufgefallen (haha... :D ), aber doch. Orange rockt. Finde ich. Und diese orangen Streifchen kombinieren sich wunderbar mit dem fröhlichen "Happy"-Stoff und korallefarbigem Bündchen. Der Stoff ist ein leichter unangerauhter Sommersweat in Bio-Qualität und fühlt sich super an. Ich hab mir gleich noch zwei Farben bestellt, von denen auf alle Fälle eine für mich verarbeitet werden soll!


Nachdem ich jetzt schon ein paar Mal gefragt worden bin, wie ich denn das mit den Fotos so handhabe, erzähle ich euch an diesem Beispiel mal, wie das so läuft. Also, geplant war eigentlich nur die Sweatjacke meiner Großen aus dem Stoff, aber es war nach dem Zuschneiden noch genug für einen Sweatpulli für die Kleine. Ich liebe ja so Schwesternpartnerlookkleidung. Ich nähe nie für beide exakt das Gleiche (dafür sind sie viel zu unterschiedlich), aber wie hier zwei verschiedene Schnitte aus der gleichen Stoffkombi, das finde ich klasse. Erschwert die Fotografiererei aber ungemein... :D


Also. Ich stecke die Mädels in ihre Partneroutfits. Dabei gibt's schon die ersten Diskussionen. Weil die eine die Hose nicht mag und die andere lieber Gummistiefel dazu anziehen möchte. Und überhaupt. Warum kriegt nur SIE eine neue Mütze??? Während ich Nummer Zwei anziehe, entkommt mir Nummer Eins in den Garten, schlüpft ins Trampolin und wirft die gerade angezogenen Schuhe, Jacke und Mütze wieder von sich. Ich steige schimpfend ins Auto, schnalle die Kleine fest, fahre ein paar Meter. Dann kommt auch die Große normalerweise angelaufen. Funktioniert auch diesmal. Selbstverständlich kommt sie strumpfsockig. Sobald also auch der zweite Hase im Sitz festgezurrt ist, hole ich ihr Zeug aus dem Trampolin. Liegt selbstverständlich auf der hinteren Seite, so dass ich mich quer durch die vier Meter Durchmesser robben muss. :P


Der Ort des Geschehens. Ich habe mir angewöhnt, schöne Fotostellen, die mir so im Tagesgeschäft auffallen, zu merken und irgendwann bei einem Shooting darauf zurückzukommen. Da gibt es ganz viele Ecken bei uns im Dorf oder im Garten, die ich nutze. Ein paar schöne Stellen in und um mein Heimatdorf, die ich kenne. Oder eben Orte zwischen hier und da. Die kleine Brücke und das Flüsschen im Wald, das ich dieses Mal angesteuert habe, sind mir letztens bei einem Ausflug ins Auge gestochen. Ich fahre eigentlich selten extra für ein Shooting irgendwohin, meistens richte ich es mir so ein, dass die Stelle eh irgendwie auf dem Weg irgendwohin liegt und wir nur kurz raushüpfen. Dieses Mal hatte ich aber gehofft, dass da am Bach vielleicht schon die Bäume blühen und einen schönen Hintergrund abgeben. Dem war leider nicht so - aber das war eigentlich auch ganz gut, weil die hellen Sachen vor einem dunklen Hintergrund wesentlich besser rauskommen. Sowas fällt mir aber auch erst nachher auf. :D


Auf der Fahrt halte ich die Mädels mit lautem Gesang zur Rolf-Zuckowsky-Verkehrs-CD bei Laune. Wenn mir jetzt eine einschläft, sind die Folgen fatal. Gerade bei der Großen. Bis die nach einem Nickerchen wieder Betriebstemperatur erreicht, vergehen STUNDEN. Wir fahren aber nur gute 10 Minuten und ich bin erfolgreich. Blühen tut leider nix, aber die Szenerie ist ganz nett. Also raus aus dem Auto. Die Kleine rast sofort mitten auf die Straße. Gut, dass das nur so ein enges, wenig befahrenes Nebensträsschen ist. Ich pfeife sie mit einem entsetzten Schrei zurück, was sie mit einem genervten Blick quittiert. Na super.


Dann lasse ich die beiden normalerweise einfach wuseln und versuche, nebenher ein paar schöne Bilder zu schießen. Aber ich sage euch, die sind schnell. Mit einer Festbrennweite, mit der man sich als Fotograf ja echt bewegen muss, zähle ich das durchaus als Sport. :D :D Ich versuche also, mich so zu stellen, dass ich nicht direkt in die Sonne fotografiere, die Klamotten möglichst aus allen Richtungen gut draufkriege und dabei das Gesicht nicht frontal erwische. Nebenher stelle ich die Kleine mindestens fünf Mal wieder auf die Beine, weil sie ja auf jeden Stein klettern muss und die halbe Zeit am Boden landet, schlichte die Streiterei um den moosigen Sitzplatz auf dem am Boden liegenden Baumstamm, den sie entdeckt haben, versuche, möglichst zeitnah immer wieder den Dreck von den Sachen zu klopfen und lasse mir die Hosentaschen mit Ästen, Steinen und anderen wichtigen Utensilien vollstopfen. Uff.



Wir laufen an den Bach und ich knipse ein paar Bilder, während die Kids ins Wasser schauen. Dann fangen sie an, Gras auszurupfen und in das Wasser zu werfen, um es beim Schwimmen zu beobachten und übertrumpfen sich dabei, wer sich näher ans Wasser traut. Keine gute Idee. Ich schnappe mir eine links und eine rechts und flüchte.


Auf dem Rückweg entdecken wir ein Hirschgehege. Die Mädels beobachten fasziniert die Tiere, die vom anderen Ende der Wiese zu uns herübergetrabt kommen um zu schauen, ob wir nicht was zu fressen dabeihaben. Haben wir nicht. Aber wir freuen uns an den schlanken Hirschkühen und bleiben eine Weile stehen, um ihnen zuzusehen. Verschnaufpause.


Als kurze Zeit später eine Diskussion entbrennt, ob das nun "Lehlein" (kleine Hasentochter, sie meint damit Rehe) oder Hirsche (große Hasentochter) sind, ziehen wir weiter. Ich entdecke einen Busch, unter dem ein paar Osterglocken blühen und zeige ihn den Mädels, die sofort begeistert das "Buschhäuschen" erkunden und sich zu den Blumen setzen. In natura ein wunderbares Bild, auf der Kamera leider nicht so leicht einzufangen. Nach ein paar überbelichteten und ein paar verschwommenen Fotos schließen die zwei ihren Buschbesuch ab und kriechen wieder heraus. Tja, Mama. Zu langsam. :P


Auf dem Rückweg zum Auto stehen die beiden auf der kleinen Brücke und schauen ins Wasser. Ich husche nach unten auf die Wiese, um davon noch ein schönes Foto zu schießen. Gerade als ich unten bin, versucht die große Hasentochter, auf das Brückengeländer zu klettern. Äh, stopp!!!! Wie ein Blitz springe ich über einen Nebenarm unseres Bächleins, um die Madame oben wieder auf sicheren Boden zu befördern. Als die beiden dann endlich wieder in ihren Sitzen angeschnallt sind, schnaufe ich erstmal tief durch. Ich gehe die Ergebnisse unseres Fotoausflugs durch: Eine Stunde Zeit, ein feuchter Schuh, vieleviele verschwommene, über- und unterbelichtete Fotos, aber auch ein paar richtig nette, ein Rudel Hirsche, ein Grasfleck auf der Kinderjeans und ein paar graue Haare und Schweißperlen. Eigentlich waren wir recht erfolgreich. Und ich bin fix und alle. Nix wie heim. :D


Tja, das war jetzt quasi ein Blick hinter die Kulissen, was zwischen diesen harmonischen und fröhlichen Bildern so alles passiert, bis die im Kasten sind. So oder so ähnlich läuft es meistens ab. Mit einem Kind ist es immer einfacher als mit zweien, besonders wenn die gemeinsam vor die Kamera sollen. Und jeder Tag und jeder Ausflug ist anders. Ich versuche aber immer, das Ganze für die zwei so zu gestalten, dass sie es nicht als Arbeit oder Pflicht empfinden. Das hier war für die Hasenkinder eine nette Fahrt. Mit Hirschen. Dass ich nebenher Bilder geknipst habe, nehmen sie kaum wahr. Und das ist auch gut so - da vergeht ihnen die Lust nicht so leicht. Und ich finde, die Bilder wirken so einfach natürlicher.

Und jetzt noch schnell die Details zu Stoff und Schnitt: Den Vintagesweat bekommt ihr in sieben verschiedenen Farbstellungen bei stoffversand4u, und zwar unter diesem Link: http://www.stoffversand4u.de/Stoffe/Sweatstoff/Streifen/
Ich kann ihn euch echt nur weiterempfehlen, die Qualität ist wirklich klasse!

Schnittmäßig habe ich zwei Schnitte von Sara&Julez für mein Projekt ausgesucht: Die Jacke ist aus dem Ebook "Sweatie" entstanden, ungefüttert mit Belegen und mit einer Zipfelkapuze mit improvisiertem Bommel aus einer Jerseynudel. Das Oberteil der kleinen Hasentochter ist der Pull*it*over in kurz mit Coilkragen und Känguruhtasche.

Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Sonntag - macht's fein! Ich melde mich bald wieder! Nicht dass irgendwann aufgrund der anstehenden Fotos die Haustüre nicht mehr zugeht.... :D

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 29. Januar 2015

PowPowJuna oder Neue Wege

Hallo ihr Lieben!!

Heute hab ich was ganz besonderes für euch! Voll Power! Powsenlos powergefüllt. Sozusagen. Es geht um meine neue Jacke. PowPowJuna heißt der Schnitt, und ist nagelneu. Ein Erstlingswerk - von Suzann von Muckelie. Ich meine, ernsthaft. Als ERSTEN SCHNITT eine gefütterte Jacke mit dreihundertsiebenundelfzig Specials zu zaubern!!  Das ist mir glatt sympathisch. Das ist irgendwie, wie das Nähen mit einer saumäßig aufwendigen Patchworkdecke zu lernen. Kommt mir bekannt vor.... :D


Eine gefütterte Jacke hab ich mir noch nie genäht. Aber ich mag Herausforderungen. Man muss öfter mal was Neues probieren. Neue Wege gehen. Kinderschnitttechnisch hab ich ja inzwischen schon viel ausprobiert und einiges an Erfahrung gesammelt. Aber bei diesem Projekt hier waren noch einige "Neuheiten" für mich dabei. Und ich muss sagen, ich bin total begeistert - und plane schon die zweite.... :D


Man muss schon Zeit investieren. Schwer zu nähen ist sie allerdings nicht - es sind nur viele Einzelschritte, die nacheinander getan werden müssen. Drei Abende oder so habe ich für das gute Stück schon gebraucht, und mein bester Freund, der Nahttrenner, war auch nicht ganz unbeteiligt.... :D (das lag allerdings nicht an der Anleitung, sondern eher an meinen "Ob das nicht so einfacher geht?"-Versuchen. Also - nein. Geht es nicht. Aber man kann es ja mal probiert haben. :D )


Jedenfalls gibt das Schnittmuster ein paar total witzige Details her, die die PowPowJuna zu einem richtigen Hingucker machen. Ich mag diese Special Effects total.


Da wäre zum Beispiel die Paspeltasche. Hab ich noch nicht so gemacht. Aber ist echt super. Da faltest und nähst du ein bisschen vor dich hin - und plötzlich lässt sich das Ganze umdrehen, und wie von Zauberhand befindet sich auf der Jack eine wirklich coole, außergewöhnliche Tasche. Die Paspel lässt sich beliebig bunt machen oder zusätzlich mit einem Paspelband oder einer Kordel verzieren.


Vor dem Reißverschluss braucht sich auch keiner fürchten - der ist blitzschnell und einfach eingenäht. Bestecht ihn einfach mit ein bisschen Vlieseline - dann wird der lammfromm... :D Vor lauter Begeisterung habe ich noch jeweils einen Streifen von meinem Paisley-Stoff mitgefasst. Als Fake-Paspel sozusagen.


Dann wären da noch die langen Armbündchen. Und die MegamonsterriesenXXL-Kapuze. Da war ich ja ehrlich gesagt ein bisschen skeptisch. Ich mag Kapuzen. Hinten, als Deko. Nicht so sehr auf meinem Kopf. Als meine Freundin beim Shooting dann energisch verlangt hat, dass ich das Ding doch bitteschön endlich mal aufsetzen soll, war ich ziemlich unbegeistert. "Sieht doch doof aus...." Aber da war nicht zu diskutieren. Ich habe mich dann brav gefügt - der Fotograf sollte bei einem Shooting ja immer das letzte Wort haben.... :D Und als ich das Bild dann gesehen habe, war ich echt baff. Ich finde sie gar nicht so schlecht. An mir. Doch, die hat was. Kann man tragen.


Und dann war da noch die Sache mit der Stofffarbe. Eigentlich bin ich je mehr so der Tarnfarben-Typ. Gedeckte Farben. Unauffällig. So du-siehst-mich-nicht-ich-bin-gar-nicht-da-Sachen. Schüchternheitsbedingt. Und weil ich sowieso so groß bin, dass ich eigentlich immer dachte, ich muss nicht noch zusätzlich durch meine Kleidung auffallen. Ich fange gerade erst an, das so schön langsam abzulegen, und zu entdecken, was mir wirklich an mir gefällt. Ich meine, so ohne drüber nachzudenken, was "die Leute" darüber sagen würden. Ich taste mich ran. Stück für Stück. An "meinen" Look. Jedenfalls liegt dieser Paisley-Stoff schon so lange in meinem Stoffregal, das ist einer meiner Lieblinge und ich wollte ihn unbedingt für mich vernähen - finde ihn pur aber schon ganz schön krass. Krass bunt. Und so. Und nachdem mir blau als Kombifarbe nicht so wirklich steht, liegt er da eben schon eine Weile. Rot war irgendwie die einzige andere Farbe, die ich mir dazu vorstellen konnte. Also habe ich mir roten Kuschelsweat bestellt. Bio natürlich. Ich halt. Und dachte mir dann, als ich die beiden Stoffe aufeinandergelegt habe: "Ui. Ist das bunt."


Ich habe das Ganze also erst einmal als "Probeexemplar" geplant. Falls es mir dann doch nicht gefällt. Aber - was soll ich sagen? Ich mag die Farben total gern an mir. Das ist frisch und witzig und total meins. Nix Probeexemplar. DAS ist meine neue Jacke. Und wenn ihr mich darin bemerkt - Hallo Welt! Das bin ich! In meinem Style! Hasenwild, oder?


Die Paisley-Streifen außen sind übrigens mit Sweat gedoppelt, falls sich das jemand fragt. Ich wollte gerne, dass das Muster nicht komplett innen untergeht, sondern auch von außen noch sichtbar ist.
So ist das also mit meiner neuen Jacke, die übrigens in einem total netten kreativen Team entstanden ist. Hat wirklich Spaß gemacht - und ich kann sie euch nur wärmstens ans Herz legen. Wer eine einfachere Variante möchte, näht sie einfach ungefüttert und ohne Taschen. Geht genauso. Ich jedenfalls habe mit diesem Teil einiges Neues ausprobiert - nähtechnisch und farblich - und bin wirklich froh darum. Neue Erfahrungen. Neue Türen. Neue Erkenntnisse. Und das alles wegen einer neuen Jacke.... :D Wenn ihr also irgendwo einen paisley-roten Blitz durch die Gegend hüpfen seht - das bin ich. Mit meiner neuen PowPowJuna.


Und jetzt gibt's noch die Infos zum Stoff und zum Schnitt:

Das Ebook könnt ihr entweder über Alles für Selbermacher erwerben *KLICK* oder über Etsy *KLICK*.

Der Paisley-Stoff ist von , den hab ich von den Waschbeckenpiraten.
Und der rote Biosweat ist von Stoffversand4you: *KLICK*

Außerdem wandert meine neue Lieblingsjacke mit einem ordentlichen "BÄÄÄÄÄMMMM" zu RUMS und zu OutNow. Ich habe fertig. :D

Hasenwilde Grüße
Johanna