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Donnerstag, 1. Februar 2018

Bahnbrechendes

Huhu ihr Lieben!

Ich schon wieder! Ohne euch auf den Keks gehen zu wollen - ich hatte gestern doch echt Spaß bei der Tipperei und außerdem direkt haufenweise Ideen, was ich euch noch alles erzählen will. Ich hab ja jetzt drei Monate nachzuholen. Und nachdem heut passenderweise RUMS ist, gibt es auch endlich mal wieder ein Teilchen (okay, ich gebe zu, der Ausdruck ist untertrieben. Allein von der Stoffmasse her ist das ein handfestes TEIL. Eigentlich sogar zwei davon.) für mich. 


Nicht, dass ich nichts anderes zu tun hätte. Heute morgen hatte ich vor der Schule ein bisschen Zeit und habe schon mal die Faschingskostüme für die Damen zugeschnitten. Ich verrate noch nicht, was sie sich gewünscht haben (das zeig ich euch dann, wenn es fertig ist), aber ich kann euch schon mal den Stoff der Wahl offenbaren: Wellnessfleece. Gut, dass ich vergessen hatte, wie furchtbar das Zeug fusselt. Das Wohnzimmer sah heute morgen aus, als hätte ich darin Hühner gerupft.


Aber ich habe den ultimativen Tipp für euch, falls ihr euch mal wieder an das Teufelszeug wagt: Der Staubsauger ist euer bester Freund. Eigentlich fing es damit an, dass ich beim Zusammensaugen all der kleinen scheinbar magnetischen Fusselteile, die sich mit Begeisterung an Hosen, Teppiche, Sofas und Schuhe kletten, versehentlich einen Schwanz eingesaugt habe. Also einen zugeschnittenen. Wutsch und weg war er.


Ich habe also schimpfenderweise in den Eingeweiden meines Vorwerk-Tigers gegraben und nach einer Weile besagten Schwanz befreit. Und festgestellt, dass er (also, an den Stellen, an denen er im Staubsaugerbeutel nicht im Dreck lag. Das waren wenige, aber sie waren da.) quasi fusselfrei war. "Ha!", dachte ich mir. Und habe mich in der folgenden halben Stunde beharrlich damit beschäftigt, den Staubsauger mit all den einzelnen Kostümzuschnitten zu füttern.


Selbstverständlich habe ich darauf geachtet, dass er nicht alle frisst. Also, ich habe es zumindest versucht. Heißt, ich habe mit einer Hand krampfhaft das Zuschnittteil festgekrallt und mit der anderen das Staubsaugerrohr. Und ich sage euch - sofern man nicht loslässt, ist das die optimale Entfusslungsmethode. Der Staubsauger schluckt den ganzen Zuschnitt mit einem "FFFFFFTTT", entfusselt ihn brav und dann zieht man das Teil einfach wieder aus dem Rohr. Ohne loszulassen, versteht sich. Und tadaaaaaa - fast perfekt entfusselt. Nennt mich Genie.


Ich möchte jetzt nicht darüber sprechen, wie viele Einzelteile ich versehentlich dabei losgelassen und in den tiefsten Tiefen des Staubsaugerbeutels gesucht habe. Auch nicht darüber, dass ich wahrscheinlich jetzt eine ewige Hausstauballergie mein Eigen nenne. Und die Vermutung, dass ich meine Zeit hier am Computer nur verbringe um mich davor zu drücken, mit dem Fusselzeug in den Keller zur Nähmaschine zu verschwinden und dort festzustellen, dass es nicht so gut geholfen hat, wie ich gehofft habe, könnt ihr euch auch sparen. Die Idee ist bahnbrechend und genial. Gebt es zu. Ich sollte sie patentieren lassen. Vielleicht entwickle ich direkt noch ein passendes Netz, das die Kleinteile im Rohr auffängt. Und werde Millionöse. 


Ich verrate euch das hier auch nur im Geheimen. Weil ihr meine virtuellen Sofakumpanen seid. Wehe, einer von euch rennt mit meiner bahnbrechenden Idee zum Patentamt! Dann erzähl ich euch niiiiiie mehr was! :D :D


Jedenfalls. Zurück zum eigentlichen Inhalt dieses Blogbeitrages. RUMS und die genähten Teile. Ilona von Meine Herzenswelt hat mir mal wieder zwei wundervolle Schnitte zum Testen beschert. Für untendrunter Nanuk, einen Pulli für alle Gelegenheiten, der mit seinen Seitenpassen sogar mir eine ordentliche Figur verleiht. Und für obendrüber Nuka, einen Westenschnitt mit vielen Variationen. Für beide Schnitte lege ich absolut meine Hand ins Feuer - die sitzen einfach. Und in Kombination sind sie unschlagbar. Schließlich steht der Frühling vor der Tür. Vielleicht ist er auch schon da. Hier noch ein paar Details zu den Schnitten: Nanuk beinhaltet die Möglichkeit, eine Sweatjacke oder einen Pulli zu nähen. Kapuze oder Kragen sind enthalten und auch verschiedene Taschenvariationen - ein absolutes Must Have für den Frühling. Nuka ist der kleine Bruder dazu und ein richtig cooler gefütterter Westenschnitt für alle Gelegenheiten. Und die beiden in Kombination sind definitiv mein Outfit der Wahl bei den aktuellen Temperaturen!!

HIER findet ihr den Link zu Sweatjacke und Pulli "MEIN NANUK"

Und HIER geht's zur Weste "MEIN NUKA". Ans Herz legen kann ich euch definitiv beide. Und beide findet ihr auch als Kinder- und als plus-Version! Alle Größen abgedeckt!

Sowohl den Stepper für die Weste als auch den Kuschelsweat für den Pulli habe ich bei "Namijda" gekauft.


So. Und ich gehe jetzt ins gereinigte Wohnzimmer, schiebe sämtliche Wellnessfleecezuschnitte beiseite und feiere meine geniale Idee mit einem Glas Sekt. Man gönnt sich ja sonst nix, ne? ;)

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 3. November 2016

Unbesonders, aber tiefenentspannt

Ein ruhiger Ferientag wartet heute auf uns. Sind eh schon fast wieder vorbei, die Herbstferien. Die Zeit scheint ja im Moment grundsätzlich zu rasen - aber wenn Ferien sind, legt sie gefühlt nochmal einen Zahn zu...


Bisher haben wir eigentlich nicht viel spektakuläres unternommen. Hat aber auch was für sich - es bleibt ruhig und entspannt. Die Kinder machen Puzzles (die Große hat ihr erstes 200-Teile-Puzzle ganz alleine bewältigt, ist ultrastolz und baut es seither schon zum fünften Mal zusammen), sie friemeln mit Bügelperlen, sie malen und freuen sich, dass Tante und Oma zwischendrin Zeit für sie haben.


Wir trödeln morgens im Schlafanzug, es gibt nur lecker Wohlfühlessen und wenn es uns im Haus zu langweilig wird, fahren wir Shoppen. Oder zum McDonalds. Oder auf den Spielplatz.


Wenn man die Kinder hinterher fragt, was sie in den Ferien besonderes erlebt haben, werden sie wohl ziemlich über das "besondere" nachdenken müssen - denn eigentlich sind das ganz alltägliche Dinge, mit denen wir uns beschäftigen. Besonders ist, dass wir viel Zeit dafür haben.


Wir sitzen entspannt am Tisch und ich sortiere der Großen die passenden Bügelperlfarben zusammen. Oder helfe der Kleinen beim Anna-und-Elsa-Puzzle. Lese viele Bücher vor. Komme aber auch dazu, mal ein oder zwei Stunden an die Nähmaschine zu verschwinden, während die Mäuse friedlich spielen.


Und genau deswegen liebe ich Ferien so sehr. Wir sind tiefenentspannt. Zumindest, bis der Papa heimkommt, dem diese Art Tiefenentspannung nicht wirklich liegt. :D :D Aber da der meistens genauso schnell wieder verschwindet, wie er gekommen ist (in einen seiner geliebten Gemüsegärten. Oder in unseren Garten. Oder in die Kirche. Immer auf Mission. :D), ignorieren wir das gekonnt. Vielleicht lässt er sich die Tage doch nochmal zu einer Runde Uno breitschlagen - das macht zu viert nämlich mehr Spaß als zu zweit.


Heute jedenfalls dürfen die beiden Damen auswärts schlafen, und deswegen gehört der Abend allein uns Erwachsenen. Genießen wir dann auch. Dafür ist dann sogar mein Göttergatte zu haben. :D
Auf den Bildern seht ihr meine zweite Filou von Feefee als Longsweat - das ultimative Bequemteil, grade mit ner Leggings drunter. Da drückt nichts, und sie zaubert trotzdem eine schicke Shilouette - aus dem kuschelweichen Wintersweat von Lebenskleidung optimal für den täglichen Kuschelfaktor.... :D Dieses Mal habe ich mich für den Kragen entschieden und außerdem die schräge Tasche vorne mit eingebaut - aus demselben Stoff, nur mit einer etwas helleren Naht aufgenäht, trägt die auch gar nicht auf. Für den Einsatz war noch ein Stück "Markuna"von raxn in beere übrig, das ich im Frühjahr schon mal für meine Große vernäht hatte. Definitiv ein Teil, das aus der Waschmaschine direkt wieder an die Frau wandert - und deswegen heute auch bei RUMS mitfeiern darf!

Hier könnt ihr euch das EBook nochmal genauer ansehen (gibt's übrigens auch als Kombiebook mit der Kinderversion!!):




Übrigens hab ich grade erspäht, dass es auf "Filou" (und übrigens auch auf alle anderen Feefee-Ebooks) 15% Rabatt gibt - wenn das kein Grund zum Losshoppen ist, weiß ich auch nicht! :D

Hasenwilde Grüße
Johanna




Sonntag, 11. Oktober 2015

Wirbelwind

Dochdoch, ich bin noch am Leben. Das hasenwilde Leben hat mich voll im Griff. Wir genießen die Herbsttage, haben heute unser nicht-frostsicheres Gemüse geerntet, die große Hasentochter möchte jeden freien Augenblick zum Radfahren-trainieren nutzen, nachdem sie jetzt endlich auf ein "großes "16-Zoll-Radel umgestiegen ist und dazwischen rufen unzählige Abendtermine (schöne und anstrengende), die Nähmaschine, der Haushalt...


Und trotzdem finden sich inmitten dieses bunt wirbelnden Lebens, das manchmal ganz schön stressige Situationen mit sich bringt, immer wieder Momente zum Kraft tanken. Wenn ich mit der ganzen Familie am Tisch sitze, wir reden und lachen und ich mich einen Moment zurücklehne, um diesen Augenblick ganz fest in meinem Herzen zu speichern. Oder bei einem Abend auswärts mit meinem Mann und Freunden, an dem ich kurz innehalte, ein mentales Foto knipse und es in mein Erinnerungsalbum im Kopf klebe. Und ganz viele Augenblicke mit meinen Kindern, die mir so viel zurückgeben.


Heute möchte ich euch mal erzählen, was 2 Jahre für ein tolles Alter sind. Ich muss sagen, ich fand jede Altersstufe meiner Kinder auf ihre Art wundervoll - und die aktuelle ist meistens die süßeste (außer das entsprechende Kind liegt aufgrund eines monumentalen Wutanfalls auf dem Fußboden im Netto und brüllt dich die Seele aus dem Leib. DAS ist nicht süß. :D ). Anstrengend waren bisher auch alle Phasen, aber jede hat doch ihren eigenen Zauber. Nachdem heute meine Kleine auf den Fotos Modell steht, schauen wir uns doch die magischen zwei Jahre ein bisschen genauer an...


Unsere jüngste im Hause ist ein ausgesprochener Wildfang. Hier auf dem Bild seht ihr ihre größte Leidenschaft: Katzen. Denen rennt sie hingebungsvoll stundenlang hinterher, streichelt sie mit einer bewundernswerten Ausdauer, schleppt die Tiere auch mal von hier nach da und lässt sich auch von dem ein oder anderen Kratzer nicht beeindrucken. Überhaupt sieht das kleine Hasenkind eigentlich immer so aus, als hätte ich es verprügelt. Um es hier mal deutlich zu sagen: Ich wars nicht. :D


Aktuell ist ihr Gesicht von einer Bruchlandung zerschrammt, als sie versucht hat, im Schweinsgalopp über ein Brett zu rennen, das auf den Traktoranhänger aufgelegt war, damit man die Schubkarre da raufschieben kann. Die Schienbeine sind mehr blau als hautfarben und heute hat sich Madame jetzt endgültig das Lippenbändchen abgerissen, als sie versucht hat, eine Stange im Mund zu balancieren und damit versehentlich irgendwo dagegengerannt ist. Höher, schneller, weiter ist ihr Motto, und wenn sie sich auf ihr Laufrad schwingt und quietschend mit weit ausgestreckten Beinen jeden Berg im Rekordtempo hinunterrauscht, muss ich schon ganz schön treten, um ihr nachzukommen.


Die große Schwester ist ihr absolutes Idol, sie muss alles haben, machen, sagen was das große Hasenkind vormacht und legt dabei eine Loyalität an den Tag, die mich wirklich verblüfft. Bei dem Versuch, der Großen alles nachzumachen, überwindet die Kleine schon mal Grenzen, von denen ich nicht dachte, dass sie die knacken würde. Sie redet wie ein Weltmeister, baut auch gerne mal Fremdwörter ein, telefoniert mit Begeisterung und hat ein unglaublich ansteckendes Lachen, das den ganzen Tag aus irgendeiner Ecke zu kullern scheint.


Selbstverständlich sitzt in dem kleinen Kopf (wie in allen Köpfen der Familie Hasenwild, muss ich zugeben), ein unglaublicher Wille, der sich hin und wieder kein bisschen um den Verstand schert.... Der kleine Hase ist ganz groß im Theater machen, sich-auf-den-Boden-werfen, das Haus plattschreien oder gegen-Türen-hämmern. Aber sie kriegt sich auch schnell wieder ein und ist nicht nachtragend.


Und dann kommt irgendwann der Moment, in dem das Kind müde wird. Plötzlich wird aus dem Energiebündel eine Kuschelkatze, die sich auf Mamas Schoß verkriecht, mit den Händen in ihren Haaren spielt und die Nase fest in den Ausschnitt steckt. Wenn ich die Hasentochter aus dem Mittagsschlaf wecke, trage ich sie immer in mein Bett und dann gibt es eine Viertelstunde Kuschelzeit deluxe. Und so ein weiches, warmgeschlafenes, noch ein bisschen verdöstes Muckelchen, das sich ganz nah herkuschelt und den Moment in vollen Zügen genießt, das ist etwas wirklich wunderbares. Und das ist einer der Momente, in denen ich am liebsten die Zeit anhalten würde - und den ich ganz fest in mein Herz schließe, als heimlicher Vorrat für graue, stressige und anstrengende Zeiten.... <3


Doch, zwei Jahre sind ein wunderbares Alter. Der süße Räuberpulli, den das Hasenkind da trägt, nennt sich "Pully" und stammt aus der Feder von Annas Country. Der kuschelige Fuchssweat und die süße Appli haben es der Tochter und mir aber auch wirklich angetan - und der Kragen hält den Hals schön warm. Mit den Passen am Vorderteil, am Rücken und an den Ärmeln kann man so richtig schön farblich spielen und total witzige Effekte kreieren.

Hier könnt ihr euch das Ebook und einige Designbeispiele näher ansehen:

http://de.dawanda.com/product/87851431-e-bookanleitung-pully-56-158
 
 
Habt ihr auch so einen Wirbelwind daheim?
 
 
Hasenwilde Grüße
Johanna