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Samstag, 14. November 2020

Gewichtung

Hallo Ihr Lieben,

gerade sortiere ich die Bilder dieses Jahres ein bisschen. Der alljährliche Kalender steht an, und der wird allseits geliebt. Meistens gibt es drei Versionen davon - eine mit den Cousins der einen Familienhälfte (für die eine Oma), einen mit der Cousine der anderen Familienhälfte (für die andere Oma/Opa) und einen für uns mit nur unseren Kindern. Ich liebe diese Kalender - wenn man die durchblättert, hat man die Highlight-Fotos des Jahres auf einen Blick und kann super zurückblättern, wie die Kinder gewachsen sind.


Das Probenähen ist da eine sehr praktische Sache, das garantiert nämlich normalerweise viele schicke Spiegelreflex-Bilder von den Kindern. Ich nähe aber gar nicht mehr viel Probe, deswegen ist da - gerade von den großen beiden - nicht mehr so an Bildmaterial übrig. Und jetzt stelle ich fest - dieses Jahr war fototechnisch kein Gutes. So viele Ausflüge sind ausgefallen, die Familienfeiern waren - wenn sie überhaupt stattgefunden haben - im kleinsten Kreis, Urlaube haben wir größtenteils gestrichen. Naja, und zu Hause, im Alltag, fotografiere ich einfach nicht wirklich viel.


Jetzt sitze ich vor einem recht kärglichen Haufen an Bildern (davon die Hälfte mit Maske vorm Gesicht) und sehe wieder, wie wichtig es ist, Erinnerungen zu schaffen. Für die nächste Zeit nehme ich mir fest vor, auch zuhause die Kamera wieder öfter in die Hand zu nehmen. Wenn ich so rekapituliere, haben wir nämlich trotzdem einiges unternommen, nur eben anders als sonst. Wir waren im Wald, im Garten, in Omas Pool (da haben wir den halben Sommer verbracht), wir haben gebastelt, gespielt, wir sind Fahrrad gefahren und vieles mehr. Ich habe es nur nicht festgehalten, weil es mir so alltäglich schien. Was für ein Unsinn.


Wenn uns dieses Jahr etwas gelehrt hat, dann doch wohl, dass es hin und wieder gar nicht das Schlechteste ist, sich auf die kleinen Dinge im Leben zurückzubesinnen. Wie die Welt aussieht, wenn man einen Gang zurückschaltet. Wenn man nicht mit Vollgas durchs Leben rauscht, sondern ein Stück des Weges zu Fuß geht.


Und dann vor allem - dass man diese kleinen Dinge als Erinnerungen, als lebenswert und bemerkenswert wahrnimmt - nicht mehr und nicht weniger, als tolle Ausflüge, als Urlaub am Meer und große Familienfeste. Was zweiteres nicht weniger liebens- und lebenswert macht. Nur eben nicht allein. 


Klar sind wir genervt von der aktuellen Situation. Klar hat es uns ausgebremst und wir hätten heuer so viel mehr und anderes erleben wollen. Vieles war geplant, vieles ist ins Wasser gefallen. Trotzdem. Wenn ich zurückdenke, war das Jahr alles andere als umsonst. Es war langsamer und bedächtiger. Anders eben. Aber auch heuer gab es Vieles, für das ich heute sehr dankbar bin. Auch wenn ich es in dem Moment nicht als foto- und erinnerungswürdig eingestuft habe.


Ich nehme mir fest vor, den kleinen Dingen wieder mehr Gewicht zu geben und sie als genauso wertvoll und erinnerungswürdig wie die tollen großen Erlebnisse zu sehen. Und die Kamera wieder öfter einzustecken. :D


Auf den Bildern sehr ihr heute mal wieder ein selten gewordenes Exemplar - das wunderbare große Tochterkind. Was ist die gewachsen in diesem Jahr, innen und außen. So ein wundervoller Mensch. Witzig, tiefsinnig, wortgewandt, sensibel und mitfühlend, kreativ. Es macht Spaß, ihr beim Wachsen zuzusehen. Hier seht ihr das Fräulein in einer Lima von Pech und Schwefel - gibt's für Kinder und Erwachsene HIER, und die Teilung eignet sich so genial zum Stoffe-Mischen. Vernäht habe ich dafür den letzten Geniestreich von Sabrina von "Am liebsten Sorgenfrei", die "Feels like fall"-Stoffe (gibt's wie die letzten auch bei Alles-fuer-Selbermacher!!). Die Große hat sich in das Rotkehlchen-Paneel aus Sommersweat sofort verliebt. Die passenden Streifen dazu geben dem Shirt und es ist bereits im Dauereinsatz!


Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 1. Februar 2018

Bahnbrechendes

Huhu ihr Lieben!

Ich schon wieder! Ohne euch auf den Keks gehen zu wollen - ich hatte gestern doch echt Spaß bei der Tipperei und außerdem direkt haufenweise Ideen, was ich euch noch alles erzählen will. Ich hab ja jetzt drei Monate nachzuholen. Und nachdem heut passenderweise RUMS ist, gibt es auch endlich mal wieder ein Teilchen (okay, ich gebe zu, der Ausdruck ist untertrieben. Allein von der Stoffmasse her ist das ein handfestes TEIL. Eigentlich sogar zwei davon.) für mich. 


Nicht, dass ich nichts anderes zu tun hätte. Heute morgen hatte ich vor der Schule ein bisschen Zeit und habe schon mal die Faschingskostüme für die Damen zugeschnitten. Ich verrate noch nicht, was sie sich gewünscht haben (das zeig ich euch dann, wenn es fertig ist), aber ich kann euch schon mal den Stoff der Wahl offenbaren: Wellnessfleece. Gut, dass ich vergessen hatte, wie furchtbar das Zeug fusselt. Das Wohnzimmer sah heute morgen aus, als hätte ich darin Hühner gerupft.


Aber ich habe den ultimativen Tipp für euch, falls ihr euch mal wieder an das Teufelszeug wagt: Der Staubsauger ist euer bester Freund. Eigentlich fing es damit an, dass ich beim Zusammensaugen all der kleinen scheinbar magnetischen Fusselteile, die sich mit Begeisterung an Hosen, Teppiche, Sofas und Schuhe kletten, versehentlich einen Schwanz eingesaugt habe. Also einen zugeschnittenen. Wutsch und weg war er.


Ich habe also schimpfenderweise in den Eingeweiden meines Vorwerk-Tigers gegraben und nach einer Weile besagten Schwanz befreit. Und festgestellt, dass er (also, an den Stellen, an denen er im Staubsaugerbeutel nicht im Dreck lag. Das waren wenige, aber sie waren da.) quasi fusselfrei war. "Ha!", dachte ich mir. Und habe mich in der folgenden halben Stunde beharrlich damit beschäftigt, den Staubsauger mit all den einzelnen Kostümzuschnitten zu füttern.


Selbstverständlich habe ich darauf geachtet, dass er nicht alle frisst. Also, ich habe es zumindest versucht. Heißt, ich habe mit einer Hand krampfhaft das Zuschnittteil festgekrallt und mit der anderen das Staubsaugerrohr. Und ich sage euch - sofern man nicht loslässt, ist das die optimale Entfusslungsmethode. Der Staubsauger schluckt den ganzen Zuschnitt mit einem "FFFFFFTTT", entfusselt ihn brav und dann zieht man das Teil einfach wieder aus dem Rohr. Ohne loszulassen, versteht sich. Und tadaaaaaa - fast perfekt entfusselt. Nennt mich Genie.


Ich möchte jetzt nicht darüber sprechen, wie viele Einzelteile ich versehentlich dabei losgelassen und in den tiefsten Tiefen des Staubsaugerbeutels gesucht habe. Auch nicht darüber, dass ich wahrscheinlich jetzt eine ewige Hausstauballergie mein Eigen nenne. Und die Vermutung, dass ich meine Zeit hier am Computer nur verbringe um mich davor zu drücken, mit dem Fusselzeug in den Keller zur Nähmaschine zu verschwinden und dort festzustellen, dass es nicht so gut geholfen hat, wie ich gehofft habe, könnt ihr euch auch sparen. Die Idee ist bahnbrechend und genial. Gebt es zu. Ich sollte sie patentieren lassen. Vielleicht entwickle ich direkt noch ein passendes Netz, das die Kleinteile im Rohr auffängt. Und werde Millionöse. 


Ich verrate euch das hier auch nur im Geheimen. Weil ihr meine virtuellen Sofakumpanen seid. Wehe, einer von euch rennt mit meiner bahnbrechenden Idee zum Patentamt! Dann erzähl ich euch niiiiiie mehr was! :D :D


Jedenfalls. Zurück zum eigentlichen Inhalt dieses Blogbeitrages. RUMS und die genähten Teile. Ilona von Meine Herzenswelt hat mir mal wieder zwei wundervolle Schnitte zum Testen beschert. Für untendrunter Nanuk, einen Pulli für alle Gelegenheiten, der mit seinen Seitenpassen sogar mir eine ordentliche Figur verleiht. Und für obendrüber Nuka, einen Westenschnitt mit vielen Variationen. Für beide Schnitte lege ich absolut meine Hand ins Feuer - die sitzen einfach. Und in Kombination sind sie unschlagbar. Schließlich steht der Frühling vor der Tür. Vielleicht ist er auch schon da. Hier noch ein paar Details zu den Schnitten: Nanuk beinhaltet die Möglichkeit, eine Sweatjacke oder einen Pulli zu nähen. Kapuze oder Kragen sind enthalten und auch verschiedene Taschenvariationen - ein absolutes Must Have für den Frühling. Nuka ist der kleine Bruder dazu und ein richtig cooler gefütterter Westenschnitt für alle Gelegenheiten. Und die beiden in Kombination sind definitiv mein Outfit der Wahl bei den aktuellen Temperaturen!!

HIER findet ihr den Link zu Sweatjacke und Pulli "MEIN NANUK"

Und HIER geht's zur Weste "MEIN NUKA". Ans Herz legen kann ich euch definitiv beide. Und beide findet ihr auch als Kinder- und als plus-Version! Alle Größen abgedeckt!

Sowohl den Stepper für die Weste als auch den Kuschelsweat für den Pulli habe ich bei "Namijda" gekauft.


So. Und ich gehe jetzt ins gereinigte Wohnzimmer, schiebe sämtliche Wellnessfleecezuschnitte beiseite und feiere meine geniale Idee mit einem Glas Sekt. Man gönnt sich ja sonst nix, ne? ;)

Hasenwilde Grüße
Johanna

Samstag, 4. Februar 2017

Wintervanja

Ich hänge schon wieder hinterher mit den Blogbeiträgen. Mir fehlt einfach die Zeit. Die Zeit zum Nähen ist auch weniger geworden, aber da stehle ich mir hier und da ein Stündchen, so dass die Nähmaschine trotzdem regelmäßig rattern darf. Aber das Schreiben? Die Stunde für einen Blogbeitrag? Die ist einfach grade oft nicht drin zwischen Job, Alltag und winterlichem Geburtstagsmarathon.


Eigentlich ist der einzige Grund, warum ich jetzt samstags (der allwöchentliche Putztag, eigentlich) vormittags am PC sitze und tippe, dass ich mir den Kopf verdreht habe (oder zumindest weiß ich nicht, wer es sonst war... ;) ) und meine Rotlichtlampe dagegen die beste Medizin ist. Und während ich davor sitze, können meine Hände und der Kopf auch ein bisschen aktiv werden. Wellness für Körper und Geist, sozusagen. Was so ein verdrehter Kopf auch alles mit sich bringt. :D


Jedenfalls, bevor der Rest des Schnees hier weggetaut ist, schnell noch ein paar stimmungsvolle Schneebilder vom kleinen Hasenkind.
Wir haben heuer den ausführlichen Winter sehr genossen. Eigentlich war das ja wirklich die Optimalform Winter - bestimmt 4 Wochen lang sehr kaltes, trockenes Winterwetter mit Sonne pur und davor eine Menge Schnee, der wunderbar liegen geblieben ist. Also freie Straßen und trotzdem beste Schlittenbedingungen.


Die Mädels sind jetzt die letzten 4 Wochen fast jeden Tag mit dem Schlitten unterwegs gewesen. Am Ende der Welt, wo wir wohnen, ganz am Ortsrand zwischen Nirgendwo und Ganzweitweg, haben wir den großen Vorteil, dass sich direkt hinter unserem Haus die wilde Pampa erstreckt. In dem Fall die wilde, hügelige und verschneite Pampa. :D


Mein Mann hat den kleinen Berg hinter unserem Haus schon vor Wochen mit den Skiern ein bisschen platt gewalzt und somit den perfekten Schlittenberg geschaffen - der auch noch so platziert ist, dass ich die Damen aus dem Küchenfenster im Auge behalten kann. Da kann man dann auch eine 3- (halt, stopp, Viiiiierjährige inzwischen) und eine fast Sechsjährige den halben Nachmittag mit Bobs und Schlitten alleine rausschicken.


Manchmal waren Freunde da, manchmal haben sie sich einfach zu zweit amüsiert, manchmal sind der Papa oder ich oder auch mal eine der Tanten dazu gestoßen. Ob Hornschlitten, der neue Lenkerschlitten vom Christkind, Bobs, Schüsseln oder auch mal der schneeanzugverpackte Hintern - wir haben alle erdenklichen Rutschvarianten ausprobiert.
Das absolute Highlight war vor zwei Wochen ein riesiger Traktorschlauch, den Freunde von uns angeschleppt haben. Da haben die Kinder dann zu sechst draufgepasst. Oder die ganze Familie hasenwild gleichzeitig - der Göttergatte und ich unten und die Mädels obendrauf. War das ein Gekreische und Gejohle. Kombiniert mit guten Freunden, Glühwein/Kaffee/Kinderpunsch und Schokoladenlebkuchen der optimale Sonntagnachmittag.


Und wisst ihr, das sind die Tage, die den Kindern dauerhaft in Erinnerung bleiben. Die einen für die ganze Woche oder noch länger beseelen. Die das Familienleben in die perfekte Harmonie katapultieren. Und die abends mit roten Backen und glänzenden Augen, verpackt in eine dicke Kuscheldecke, gemeinsam auf dem Sofa enden. Das ist Winter, wie man ihn sich vorstellt und wünscht. Und was in aller Welt könnte man mehr wollen?


Die kleine Maus lässt sich inzwischen auch nicht mehr in alle Kleidungsstücke stecken, die Mama so näht. Ich spreche also vorher auch mit ihr ab, was aus einem Schnitt werden muss, damit sie ihn hinterher auch anzieht. Kleider kommen ja immer gut an (davon hab ich euch ja schon das ein oder andere Mal erzählt... ;) ), Glitzer gibt auch Pluspunkte und dann habe ich hier noch den Extrawunsch nach einem Pferd auf dem Kleid erfüllt (genähmalt) - die Chancen stehen also gut, dass ihr den Pulli noch das ein oder andere Mal an der Tochter seht! Genäht habe ich den nagelneuen Hoodieschnitt "deine Vanja" von Meine Herzenswelt. Wie alle Schnitte von Ilona ein Tausendsassa - Pulli, Kleid, mit Kapuze oder Kragen, diverse Passen- und Taschenmöglichkeiten... hier in relativ schlichter Form aus Glitzersweat, damit die Appli gut zur Geltung kommt. "Deine Vanja" ist definitiv eine fette Empfehlung für den hauseigenen Kleiderschrank - ihr müsst unbedingt die Probenähbeispiele anschauen, da sind soooo schöne Teile entstanden. Und bei mir liegt auch schon die nächste unter der Nähmaschine!


Hier könnt ihr euch den Schnitt "deine Vanja Kids" (bis Gr 128) genauer ansehen (ihr findet aber auch "deine Vanja Teens" ab Gr 134 im Shop) - noch zum Einführungspreis erhältlich!!

eBook # 19 - deine Vanja Kids - Hoodie / Sweater - Größe 74-128 - Nähanleitungen bei Makerist sofort runterladen

Ich nehme mir, wie immer, vor, bald wieder von mir hören zu lassen. Allerdings ohne die lästigen Nackenschmerzen, bitte! :D

Hasenwilde Grüße
Johanna


Donnerstag, 3. November 2016

Unbesonders, aber tiefenentspannt

Ein ruhiger Ferientag wartet heute auf uns. Sind eh schon fast wieder vorbei, die Herbstferien. Die Zeit scheint ja im Moment grundsätzlich zu rasen - aber wenn Ferien sind, legt sie gefühlt nochmal einen Zahn zu...


Bisher haben wir eigentlich nicht viel spektakuläres unternommen. Hat aber auch was für sich - es bleibt ruhig und entspannt. Die Kinder machen Puzzles (die Große hat ihr erstes 200-Teile-Puzzle ganz alleine bewältigt, ist ultrastolz und baut es seither schon zum fünften Mal zusammen), sie friemeln mit Bügelperlen, sie malen und freuen sich, dass Tante und Oma zwischendrin Zeit für sie haben.


Wir trödeln morgens im Schlafanzug, es gibt nur lecker Wohlfühlessen und wenn es uns im Haus zu langweilig wird, fahren wir Shoppen. Oder zum McDonalds. Oder auf den Spielplatz.


Wenn man die Kinder hinterher fragt, was sie in den Ferien besonderes erlebt haben, werden sie wohl ziemlich über das "besondere" nachdenken müssen - denn eigentlich sind das ganz alltägliche Dinge, mit denen wir uns beschäftigen. Besonders ist, dass wir viel Zeit dafür haben.


Wir sitzen entspannt am Tisch und ich sortiere der Großen die passenden Bügelperlfarben zusammen. Oder helfe der Kleinen beim Anna-und-Elsa-Puzzle. Lese viele Bücher vor. Komme aber auch dazu, mal ein oder zwei Stunden an die Nähmaschine zu verschwinden, während die Mäuse friedlich spielen.


Und genau deswegen liebe ich Ferien so sehr. Wir sind tiefenentspannt. Zumindest, bis der Papa heimkommt, dem diese Art Tiefenentspannung nicht wirklich liegt. :D :D Aber da der meistens genauso schnell wieder verschwindet, wie er gekommen ist (in einen seiner geliebten Gemüsegärten. Oder in unseren Garten. Oder in die Kirche. Immer auf Mission. :D), ignorieren wir das gekonnt. Vielleicht lässt er sich die Tage doch nochmal zu einer Runde Uno breitschlagen - das macht zu viert nämlich mehr Spaß als zu zweit.


Heute jedenfalls dürfen die beiden Damen auswärts schlafen, und deswegen gehört der Abend allein uns Erwachsenen. Genießen wir dann auch. Dafür ist dann sogar mein Göttergatte zu haben. :D
Auf den Bildern seht ihr meine zweite Filou von Feefee als Longsweat - das ultimative Bequemteil, grade mit ner Leggings drunter. Da drückt nichts, und sie zaubert trotzdem eine schicke Shilouette - aus dem kuschelweichen Wintersweat von Lebenskleidung optimal für den täglichen Kuschelfaktor.... :D Dieses Mal habe ich mich für den Kragen entschieden und außerdem die schräge Tasche vorne mit eingebaut - aus demselben Stoff, nur mit einer etwas helleren Naht aufgenäht, trägt die auch gar nicht auf. Für den Einsatz war noch ein Stück "Markuna"von raxn in beere übrig, das ich im Frühjahr schon mal für meine Große vernäht hatte. Definitiv ein Teil, das aus der Waschmaschine direkt wieder an die Frau wandert - und deswegen heute auch bei RUMS mitfeiern darf!

Hier könnt ihr euch das EBook nochmal genauer ansehen (gibt's übrigens auch als Kombiebook mit der Kinderversion!!):




Übrigens hab ich grade erspäht, dass es auf "Filou" (und übrigens auch auf alle anderen Feefee-Ebooks) 15% Rabatt gibt - wenn das kein Grund zum Losshoppen ist, weiß ich auch nicht! :D

Hasenwilde Grüße
Johanna




Donnerstag, 27. Oktober 2016

Listenschreiber

Ich habe eine Liste erstellt. Ich mag Listen. Ich hake gerne Listen ab. Zumindest, wenn sie mir halbwegs machbar und übersichtlich erscheinen. :D


Ich habe eine Liste für's Urlaubssachen packen, eine Liste von Büchern, die ich gern haben möchte, eine Liste von Liedern, die ich mag, Listen von Chormitgliedern, Geburtstagslisten, Weihnachtsgeschenkelisten - und eine To-Blog-Liste, die immer angepasst wird.


Man verliert sonst den Überblick. Also, ich. Davon habe ich sowieso nicht übermäßig viel - je besser unterteilt mein Chaos ist, desto eher kriege ich es organisiert. Deswegen stehe ich so auf Listen.


Listen sind eben toll. Man sieht alles, was man braucht, auf einen Blick. Erledigte Dinge lassen sich abhaken und dann hat man vor sich den Beweis, dass man etwas geschafft hat. Ganz im Gegensatz zur leidigen Hausarbeit, bei der man irgendwie nie ein Ergebnis sieht. Also kein langzeitiges zumindest. Vielleicht sollte ich eine Hausarbeitsliste anlegen. Mit lauter Kleinzeug. "Socken aufheben". "Schlafanzug auf rechts drehen". "Kinderzahnbürste in den Zahnputzbecher stecken". Und dann lege ich die abends mit all ihren tausend Haken meinem Mann vor. Der würde ordentlich staunen, glaube ich.


Allerdings ist es nicht unmöglich, dass ich zum Listenschreiben dann genauso viel Zeit bräuchte, wie für den Haushalt... :D :D


Egal. Zurück zum Thema. Eigentlich wollte ich euch nämlich von meiner To-Blog-Liste erzählen, die ich vorhin gerade aktualisiert habe. Dabei habe ich mal wieder festgestellt, dass ich mehr nähe als ich blogge. :D :D Aktuell finden sich auf der "Damen"-Seite (also die Sachen, die ich für mich genäht habe) fünf Punkte und auf der "Kinder-Seite" ganze neun. Wovon drei allerdings noch nicht freigegeben sind zum Zeigen. Ich fange also mal wieder hochmotiviert an, alles ausstehende zu zeigen - nächste Woche sind Ferien, vielleicht bleibt da mehr Zeit für den ein oder anderen Blogbeitrag. Heute jedenfalls streiche ich schon mal einen der Punkte auf der "Damen"-Listenseite. :D


"Filou" für Damen ist ein ganz aktuelles Projekt, und diesen Kuschelpulli, den ihr da auf den Bildern seht, habe ich gerade an. Der weiche Wintersweat ist nämlich furchtbar heilsam bei lästigen Erkältungen. Glaube ich zumindest. Also, auf alle Fälle schadet es nicht, nicht zu frieren, oder? :D Ich mag den witzigen Einsatz und die körpernahe Form sehr gern - mal wieder ein Teil, das ganz klar Melanie von Feefee zuzuordnen ist. Ein Basicteil, das man in hundertfacher Ausführung im Schrank brauchen kann, aber mit pfiffigen Details, so dass sich der Schnitt schön von den vielen anderen Hoodieschnitten abhebt, die sonst so auf meinem PC schlummern. Viele Varianten bringt Filou auch mit - den Einsatz gibt es in zwei Höhen und drei Weiten, mit Kellerfalte oder ohne, außerdem gibt es zwei Taschenvarianten und Kragen oder Kapuze - und als Longsweat lässt sich Filou auch noch ganz wunderbar nähen. Zeige ich euch nächstes Mal. :D


Meine Version hier ist aus kuscheligem Wintersweat, den ich bei "Lebenskleidung" gekauft habe - Bio, GOTS zertifiziert und megakuschelig. Habe ich euch schon erzählt, dass ich voll auf Bio und GOTS stehe? :D Ich habe den schmalen Einsatz gewählt und mit den "Simply Pears" von Hamburger Liebe aufgepeppt. Dazu gab's eine Kapuze und Streifenbündchen und fertig ist der Kuschelpulli. Perfekt für den Winter. Und Schnupfennasen. :D


Hier könnt ihr euch das Ebook genauer anschauen - falls ihr Filou nicht schon als Kinderversion auf dem Rechner habt, lohnt sich vielleicht auch das Kombi-Ebook? (Wenn ihr genau schaut, könnt ihr da auf dem Deckblatt ((dem DECKBLATT!!!! YEEHAAAA!! :D )) schon meinen Filou Nummer 2 erspinksern... :D)

http://de.dawanda.com/product/107225043-ebook-filou-damen-der-allround-hoodie

Ich streiche jetzt also "Filou 1" von meiner Liste und verlinke meinen neuen Bio-Kuschelpulli zu RUMS. Und wisst ihr was? Irgendwie ja doch ganz nett, dass noch einiges zum Zeigen und Bloggen übrig ist. Eine Liste, auf der nichts drauf steht, ist nämlich irgendwie auch doof. :D

Hasenwilde Grüße
Johanna

Mittwoch, 18. Mai 2016

Milchkaffeegedanken

Gibt's ja nicht. Jetzt habe ich mit dem Posten meiner Graziara-Stoffe so lange gewartet, bis endlich die Nachlieferung bei Alles-für-Selbermacher da war - jetzt habt ihr sie schon wieder alle aufgekauft. :D :D Egal. Ich zeige euch die Bilder jetzt einfach trotzdem. Wahrscheinlich habt ihr jetzt eh meterweise Graziara daheim, und wisst nicht, was ihr damit anfangen sollt. Na, dann lasst euch mal inspirieren.... :D


Milchkaffee ist genau meine Farbe. Ich liebe warme Brauntöne. Und ich mag Milchkaffee. Zumindest, so lange er ohne Schaum ist. Eigentlich konnte ich lange Zeit mit Kaffee gar nichts anfangen. Zum Frühstück brauche ich ihn nach wie vor nicht. Aber nachmittags sag ich nicht nein...  Irgendwie ist ja Kaffee auch so ein Gesellschaftsding, und man kommt sich schon fast doof vor, wenn man zum Kaffeetrinken eingeladen ist (was ich definitiv gern bin, schon wegen des Kuchens... :D :D) und keinen Kaffee trinkt. Da hat sich der Gastgeber die Arbeit ja ganz umsonst gemacht.


Also habe ich angefangen, Kaffee zu trinken. Mit viel Milch. Und Zucker. Damit man den Kaffee in dem Getränk nicht so schmeckt. :D :D Und was soll ich sagen, man kann sich durchaus dran gewöhnen. Inzwischen mag ich ihn ohne Zucker, die Milch muss immer noch sein. Und ich kann ihn inzwischen so richtig genießen. Allein der Geruch von frisch aufgebrühtem Kaffee ist ja schon so ein Wohlfühlhormonzünder. Aber bitte ohne Schaum. Brrrrr. Damit kann ich gar nichts anfangen. Ich habe eine akute Schaumophobie. Jaja, da lacht ihr, aber das ist die pure und ernsthafte Wahrheit!!!


Wenn ich mir irgendwo einen Cappuccino bestelle, dann brauche ich immer einen Co-Kaffeetrinker, der mir den Schaum vom Kaffee löffelt. Deswegen mag ich auch keinen Latte Macchiato. Weil da ist nach dem Schaum-Ablöffeln kaum mehr was übrig... :D Ich mag übrigens auch keine schäumende Zahnpasta. Oder Schaumbad. Uuuäääääh. Schaum ist doch sowas unberechenbares - erst sieht er nach viel aus, und plötzlich ist er weg. Das kommt total verlogen rüber, meint ihr nicht? :D


Aber ich bin abgeschweift. Guten Milchkaffee ohne Schaum weiß ich jedenfalls inzwischen durchaus zu schätzen, wollte ich eigentlich sagen, und auch die Farbe löst bei mir so ein wohliges Gemütlichkeitsgefühl aus. Da kam Susn von raxn mit ihrer Graziara-Serie genau richtig - dass ich den milchkaffeefarbenen Sommersweat ausschließlich für mich vernähen würde, war mein erster Gedanke. Ich muss ehrlich sagen, mit den stilisierten Tulpen hat Frau raxn einen Nerv bei mir getroffen - ich glaube, das ist bisher mein unangefochtenes Lieblingsdesign, so gern ich die Vorgänger auch habe. Das zweifarbige Muster strahlt irgendwie Ruhe mit Pep aus. Nein, ich wusste auch nicht, dass das geht. :D


Jedenfalls, weil Milchkaffee ja irgendwie schon so für Gemütlichkeit und ein paar Minuten "Zeit für mich" steht, musste ein kuscheliger Hoodie daraus werden. Den Pull*it*over Ladies von Sara&Julez hab ich schon ein paar Mal genäht, den mag ich einfach gerne. Diesmal mit ganz wenig Chichi - ein bisschen Zierstich und ein paar Holzknöpfe, mehr brauchen Stoff und Schnitt in Kombination auch gar nicht. Ich habe den Hoodie dauernd an, und er muss schon ganz schön was aushalten mit mir - Tomatensoße, Himbeereis, Bratensaft, alles hab ich mit der mir eigenen Eleganz schon draufgekleckert. Aber bisher ging auch alles wunderbar wieder raus. Gut so. Mein Milchkaffeehoodie muss noch ganz viele Runden mit mir überstehen..... :D


Ich kann euch jetzt leider zu keinem Stoff verlinken, weil "Graziara"ja schon wieder alle ist - sollte ich aber eine neue Ladung erspähen, schreie ich natürlich sofort laut! Und während wir geduldig darauf warten, verlinke ich schon mal zu RUMS... :D

Hasenwilde Grüße
Johanna

Freitag, 11. März 2016

Eidechsen und Frühlingsfarben

Zeit wird's. Und zwar für Draußenbilder. Endlich mal wieder. Ich mag meine Drinnenfotos inzwischen sogar recht gern - aber es wird Zeit für Abwechslung. Zeit für Blumen, Farbe, Gras, Blätter. Für Sonne. Und wärmere Temperaturen!!


Ich habe ein bisschen auf meiner Festplatte gegraben und noch ein paar Draußenfotos gefunden, die mir beim Zeigen durch die Finger geschlüpft sind. Sogar inklusive Sonne. Und wenn diese Farben den Frühling nicht anlocken, dann weiß ich auch nicht. :D :D


Bereits im Herbst durfte ich für meine Mädels den Co-Z Kids von Sewera probenähen - Und der Schnitt hat mir so gut gefallen, dass gleich beide Hasentöchter einen Hoodie daraus bekommen haben. Im Schwesternlook.


Relativ schlichte gehalten, aus dickem grünen Sweat, aufgepeppt mit dem Eidechsen-Stoff von Stoffwelten, der schon seit Ewigkeiten in meinem Schrank lagert, Regenbogenringelbündchen und einem gepunkteten Abschlussstreifen. Ich mag die Farben total gern, die Hoodies wirken frühlingsfrisch, ohne überladen zu sein - genau mein Ding.


Ich achte ja immer darauf, dass sich die Geschwisterteile auch irgendwie unterscheiden - in dem Fall hat jede eine andersfarbige Eidechse vorne aufgestickt bekommen. Denn, so ähnlich sich die beiden in vielen Dingen sind (allein aussehenstechnisch wurden wir schon öfter gefragt, ob die Mädels Zwillinge sind. Besonders, wenn sie sitzen und man den Größenunterschied nicht erkennen kann.), so unterschiedlich sind sie in ihrem Wesen.


Die eine ein absoluter Kopfmensch, dessen Fantasie so hoch fliegt, dass alles möglich scheint - unabhängig, wissbegierig, eine Schafferin, Denkerin, Erbauerin, Beobachterin. Die andere mutig wie ein Löwe, fordernd, aktiv, unglaublich mitfühlend und fürsorglich und am liebsten überall mittendrin im Geschehen, mit klein und groß sofort im Gespräch und mit ihrer Sonnenscheinart auch schnell wie ein Flügelschlag in jedermanns Herzen. Dass aus der gleichen Gengrundlage doch so unterschiedliche Menschen entstehen können. Erstaunlich, was Mutter Natur da so leistet.


Gleich ist ihnen jedenfalls, dass sie Hoodies im Besonderen und kuschelige Pullis grundsätzlich über alles lieben und das deswegen mit Sicherheit nicht die letzten Co-Z Kids gewesen sind, die ich für die beiden genäht habe. Wenn ihr auch Lust habt, euch den Schnitt mit dem raffinierten V-Ausschnitt und dem Wohlfühlfaktor zuzulegen, dann schaut ihn euch doch einfach mal genauer an (lässt sich übrigens auch prima aus Jersey nähen!!): *KLICK*


Ich geh dann mal wieder auf den Frühling warten!! <3

Hasenwilde Grüße
Johanna