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Donnerstag, 12. April 2018

Frühlingsgefühle und Winterbilder

Huhu ihr Lieben!

Ich muss euch eine freudige Botschaft verkünden! Ich glaube, ich habe mein Nähtief überwunden! So nach und nach bekomme ich wieder richtig Lust auf meine beiden Rattermaschinchen und mein Reich im Hobbykeller! Gerade, wo doch jetzt der Frühling aus allen Ecken blitzt und nach Elan schreit! Es sind bereits wieder einige Teilchen entstanden! Jetzt muss ich nur das Schreibtief noch unter den Schreibtisch verbannen.... ;)


Ausschlaggebend war die Aufräumaktion im Keller. Ich glaube in den Weihnachtsferien war das. In denen habe ich nämlich endlich mal wieder das uferlose Chaos unten im Nähzimmer beseitigt, und ich war ungelogen damit fast zwei Wochen lang beschäftigt! Ich weiß, ich schreibe das jedes Jahr und gelobe Besserung. Aber irgendwie.... da scheint ein Fluch auf diesem Raum zu liegen... ;) Ich führe ja dann auch immer mal wieder ein neues Ordnungssystem im Kampf gegen das Chaos ein und dieses Mal gab's sogar neue Regale und einen Zuschneidetisch. Und viele Sortierboxen für den ganzen Krimskrams. Mir großer Chaotin hilft das definitiv beim Ordnung halten! Und ich arbeite, glaubt es oder nicht, sehr gern in einem ordentlichen Nähzimmer.


Naja. Also, zugegeben... Dem Regal fehlt noch eine Reihe Böden und der neue Z
uschneidetisch ist zwar geölt, aber die Beine sind noch nicht montiert. Und die Bilder hängen noch nicht an der Wand. Ich verrate euch jetzt nicht, seit wie lange. :D Aber das wird. Ich werde einfach bei Gelegenheit meinen Mann zwangsrekrutieren. Irgendwann wird ein Regentag kommen, an dem er mir weder in den Wald zum Holz hacken, noch in seinen Gemüsegarten entkommen kann. Und dann ist er fällig... *harrharrrrrrrr*


Immerhin ist das Nähzimmer noch nicht wieder verwüstet. Allerdings wartet ein monströser To-Do-Stapel auf dem Sofa. Kennt ihr das, wenn man beim Aufräumen einen ganzen Haufen Zeug findet, das schon fertig zugeschnitten ist, aber nicht zusammengenäht? Nein? Hm. Komisch. Außerdem ist auch die verschollen geglaubte Flickwäsche wieder aufgetaucht. Die hatte ich nun zugegebenermaßen nicht wirklich gesucht. Aber gut. Dieser To-Do-Stapel ist jedenfalls alles, was mich von vielen neuen, aufregenden und kreativen Projekten trennt. Denn der muss erst abgearbeitet werden, ich hab's mir fest vorgenommen. Bis auf ein paar wenige klitzekleine Ausnahmen. Fast wenige. Also ein paar. Natürlich nur die allernötigsten. Ihr versteht. :D


Diese paar wenige Teile wollen jetzt jedenfalls noch gerne gezeigt werden, und weil das Wetter so schön ist präsentiere ich euch deswegen direkt noch ein paar Winterbilder. Damit ihr wisst, was ihr hinter euch habt und euch direkt über den Frühling freuen könnt. Ich hab sie extra dafür aufgehoben!! :D


Und auch wenn ich Helma von Meine Herzenswelt als Winterkleid genäht habe (und als Pulli, den zeige ich euch auch noch!) aus kuschelig angerauhtem Sommersweat (gekauft bei der lieben Tina von Steinblau!) lässt sich der Schnitt auch ideal aus leichtem Jersey nähen - und die langen Ärmel kann man ja durchaus trotzdem noch brauchen! Geht übrigens auch als Dreiviertel- oder Kurzarm! Nähen könnt ihr meine Helma in den Größen 32-46 oder in der Plus-Version in den Größen 46-54 jeweils als Kleid oder Shirt! Ich mag sie in jeder Version sehr gerne!
Hier findet ihr den Link zu "Meine Helma" und zu "Meine Helma Plus".


Und ich? Werd mal sehen, mit wie vielen Winterbildern ich euch noch überraschen kann. Und dann auf schlechtes Wetter warten. Wegen des Zuschneidetischs. :D

Hasenwilde Grüße
Johanna


Freitag, 18. August 2017

Der Neue


Mir ist eingefallen, ich habe euch ja noch gar nicht von unserem neuen Familienmitglied erzählt!



Seit Ostern wohnt er schon bei uns, der Neue. Er ist groß und stark, genau wie ich mir das gewünscht hatte. Power hat er ohne Ende und der tägliche Umgang mit ihm ist wirklich ein Vergnügen.


Wer das nun ist, wollt ihr wissen? Alhambra ist sein Name. Seat Alhambra. Und ich bin sehr verliebt in seine dunkelblaue Hautfarbe. :D


Ich sage euch, es war allerhöchste Zeit für eine ordentliche Familienkutsche. Und es war eine schwere Geburt. Weil der alte Audi einfach nicht aufgeben wollte. Ich gebe zu, für die Hausbauphase ist so ein älteres Modell schon praktisch. Man kann ohne schlechtes Gewissen Betonsäcke, Sandeimer und sonstige dreckige Teile in den Kofferraum werfen. Ohne siebenunddreißig Plastiktüten umzuwickeln. Weil’s eh wurscht ist. Weil er beim Saugen sowieso nicht mehr streifenfrei und porentief rein wird.


Aber die Hausbauphase ist jetzt vier Jahre her. Und wenn man die beendet hat, ist ein altes Auto einfach wieder nur alt. Und unser Audi, die „Tante“, wie er liebevoll (vor langer Zeit) von uns getauft wurde, hat eine Macke nach der anderen entwickelt. Man hat ja doch eine Beziehung zu so einem Auto und nimmt einiges in Kauf. Aber lästig wird es schon irgendwann.


Das erste, was versagt hat, war die Heizung. Im Winter kein Spaß, ich sage es euch. In drei Decken eingewickelte Kinder mit blauen Nasen von hier nach da zu transportieren ist nur mäßig witzig. Dann fing die Beifahrertür an zu klemmen. Eines kalten Wintertags, als das Schloss komplett gestreikt hat, musste ich sie mit einem dicken Schal an der Gangschaltung festbinden… :D Dann folgte der Kofferraum, der nicht mehr offen bleiben wollte. Die erste Reparaturversion mit einem Kabelbinder hat ein Weilchen gehalten, dann half nur noch der obligatorische Stock im Kofferraum, den man bei Bedarf in die Kofferraumklappe spreizen kann. Ich sage euch, wenn man den versehentlich beim Einladen umkickt, ist das wirklich kein Spaß für den Hinterkopf… ;)


Ich hätte ihn schon lang abgegeben, den Audi. Die Tante. Aaaber es war nicht mein Auto, sondern das meines Mannes. Und der hat die kleinen Spinnereien sehr geduldig ertragen. Und ehrlich, es wäre mir auch egal gewesen, wenn ich nicht damit fahren hätte müssen. Aber mein Auto ist als Familienkutsche einfach zu klein. Und der Audi war zu klapprig. Mal abgesehen von den ständigen Umbauarbeiten, wenn die Schwiegermama mitfahren wollte. Und der Tatsache, dass wir für jeden Urlaub das Auto meines Papas ausleihen mussten, weil wir Angst hatten, dass der Audi irgendwo im Nirgendwo seinen letzten dieseligen Atemzug tun würde.


Es war also klar – ein Neues muss her. Auch relativ schnell, welches Modell es sein sollte. Man möchte meinen, man könnte das entsprechende Auto dann einfach kaufen. Oder wenigstens bestellen. Ha. Da kennt ihr meinen Göttergatten schlecht. Der kann nämlich mit absoluter Tiefenentspannung ein Dreivierteljahr (!!!!!!!) nach dem ultimativen Angebot suchen…. ;)


Er hat mich wirklich in den Wahnsinn getrieben. Eigentlich beide. Der Mann und das Auto. Aber, glaubt es oder glaubt es nicht, irgendwann war es da. Das ultimative Angebot. Puh. Selbstverständlich habe ich mir den Neuen direkt unter den Nagel gerissen. :D Macht ja auch Sinn, weil ich schließlich die meiste Zeit die Kinder kutschiere. Und drei Leute haben mehr Anspruch auf das große Auto als einer. Seht ihr auch so, oder? :D


Jedenfalls ist die Autofahrerei ein Traum seither. Er schnurrt und läuft und fährt und schnurrt. Der Kofferraum funktioniert, die Türen schließen, und es ist genug Platz für Schwiegermama, ohne irgendetwas umbauen zu müssen. Außerdem spricht er mit mir. Mit einer sehr angenehmen, rauchigen Männerstimme. Er wählt meine Telefonnummern und gibt die Richtung an, wenn ich mich nicht auskenne. Er piepst fröhlich und anhaltend bei allen Gelegenheiten. Eine tolle Sache, wirklich. Na schön, manchmal nervt das auch. :D Wir haben ihn jedenfalls sehr ins Herz geschlossen. Auch wenn ich manchmal in der Garage stehe, und die Tante vor mir sehe. Die vielen Fahrten, die wir mit ihr gemacht haben. Urlaube. Küsse. Spuckende Kleinkinder. Abenteuer. Lachen. Musiklautstärke auf Anschlag. Vergessen werden wir sie sicher nicht, die alte treue Lady. Und hoffen, dass der Neue mit uns genauso viele Erinnerungen sammelt. <3


Nähtechnisch sehe ich im Moment schon unseren großen Urlaub in wenigen Tagen vor mir. Die erste große Prüfung für den Neuen. Und weil ich, fernwehgeplagt wie ich bin, ständig an den Urlaub denke, nähe ich eigentlich auch nur Sachen, die wir dafür brauchen können. Dieses Mal sind es zwei schicke Sweathoodies geworden, zum Drüberziehen am Abend. Wenn den lauen Sommerabend ein kühler Wind vom Meer auffrischt. Hach, ich freu mich schon. Und sehe die Mädels schon vor mir, den Wind im Haar und mit ihren wundervollen Einhornpullis durch die Nacht hüpfen. Genäht habe ich nach dem Schnitt „Zoe und Fynn“ von Muckelie. Eine Version mit Kapuze, eine mit Kragen. Ansonsten braucht der Hoodie gar nicht viel. Die wunderschönen Einhornstoffe sind ein Design von Andrea Lauren  und ich durfte sie für Alles-für-Selbermacher vernähen. Der Sommersweat mit Bio-Druck fühlt sich traumhaft an und das Design gefällt mir unheimlich gut – nicht zu kitschig, lässt sich wunderbar kombinieren und auch für mein Fast-Schulkind geeignet.


Hier findet ihr die wundervollen Einhorn-Sommerweats:


 



Und da geht es zu „Zoe und Fynn“ von Muckelie: *KLICK*


Die Hoodies werden uns jedenfalls sicherlich nicht nur in den Urlaub, sondern auch in den Herbst begleiten. Zusammen mit unserem neuen, großen, blauen Begleiter. Wir freuen uns schon darauf!



Hasenwilde Grüße

Johanna

Mittwoch, 27. Juli 2016

aufmerksam

Still war es jetzt eine Weile auf dem Blog. Das liegt vor allem daran, dass mich die aktuellen Ereignisse rundherum ziemlich sprachlos gemacht haben. Jeder Anschlag, jedes Menschenleben, aber auch die dadurch ausgelöste Angst und der Hass scheinen aus jedem Winkel zu blitzen, aus jeder Zeitung zu rufen, aus jedem Radio zu brüllen. Erschreckend. Ich für meinen Teil bin noch nicht wieder bei der normalen Tagesordnung angelangt. Ich mache mir Sorgen, ich trauere um jedes unschuldige Leben, das da gewaltsam genommen wurde und bei dem Gedanken, dass meine kleine Schwester bei dem Amoklauf in München ganz in der Nähe war, läuft mir nach wie vor eine dicke Gänsehaut über den Rücken. Deswegen möchte ich heute gar nicht so viele Leute machen, sondern euch den Text einer Mitbloggerin zeigen, der auf den Amoklauf in München hin erschienen ist und mich wirklich begeistert hat.




Folgender Text stammt von Ilka von "Erbsünde" und ist so nachzulesen auf ihrem Facebook-Account: www.facebook.com/erbsuende. Aber auch Ilkas Blog http://erbsuende-blog.blogspot.de/ ist immer einen Besuch wert, denn da schreibt nicht nur eine Mutter und Schnitterstellerin, sondern vor allem eine kritische und offene Person. Manchmal geht es um den turbulenten Alltag mit Kleinkind und Teenies und man sitzt schmunzelnd vor dem PC, manchmal legt Ilka den Finger treffsicher auf die Schwachstellen der Gesellschaft und macht mit ihren einfühlsamen, aber auch schonungslos ehrlichen Worten die Welt und die Wahrnehmung derselben ein bisschen offener und ein bisschen besser. Vor allem aber denke ich, wie auch in diesem Fall, sehr oft bei ihren Worten: "Genau so ist es!"




Folgendes habe ich bei ihr gefunden:
"Ich lese so oft die Frage: Was wird aus unseren Kindern?
Ich sage: Das, was WIR aus ihnen machen!
Eure eigenen Kinder. Beobachtet sie, reagiert auf ihr Verhalten. Hinterfragt. Nehmt auch Kleinigkeiten ernst. Sehr ernst.
Bauchweh, Kopfweh, Schlafstörungen, Sorgen und Ängste sollten angesprochen und deren Ursache gefunden werden.
Selbst bei ganz kleinen Kindern, die nur etwas sprechen können, kann man abends beim Zu Bett Gehen schon Fragen: "Wie war dein Tag, was hat dir heute... besonders gefallen? Und was hat dich traurig gemacht?" Sie erzählen es, wenn man nur zuhört!
Sensibilisiert sie aber auch für Probleme anderer. Zeigt den Kleinen wie jemand aussieht, der sich freut. Und jemand, der unglücklich ist. Mimik erkennt jeder. Sprecht bei den Größeren über Mobbing. Und darüber, dass nicht jeder glücklich ist und manche Hilfe brauchen. Dass man sich engagieren kann. Oder einfach nicht mitmachen! Dass man sich bei Erwachsenen Hilfe holen kann, es "melden" kann, wenn man merkt, dass es jemandem nicht gut geht und er wirklich Hilfe braucht.
Ich weiss, es wird auf so vieles nicht reagiert, weil man selbst sehr eingespannt ist. Aber genau das ist so wichtig! Sich umschauen, erkennen, wo ein Mensch - ganz gleich welchen Alters - Hilfe braucht. Vielleicht ist es nur eine Kleinigkeit, die dann aber in demjenigen wächst. Und unüberwindbar wird.
Andere Menschen: Sich missverstanden fühlen, uncool, allein, unwichtig, dem Druck nicht gewachsen ... was auch immer es sein kann. In erster Linie aufmerksame Eltern, aber auch Geschwister, Freunde, Lehrer und Mitschüler, vielleicht sogar Nachbarn können dies erkennen und handeln. Helfen oder Hilfe holen.
Menschen, die (vielleicht nur sehr leise) Hilferufe aussenden und nicht gehört werden, sollten nicht erst eine irre, letzte Plattform oder die eigene Selbstzerstörung brauchen, um gesehen zu werden.
Werdet aufmerksamer."




Diesen Post begleiten sehr bewusst die Bilder der Hasentochter aus dem "Ethno-Glam" von Alles-fuer-Selbermacher. Weil die Botschaft, die dieser Stoff aussendet, einfach zum Thema passt - und zu meinem Glauben, dass es möglich ist, dass Menschen aus vollkommen unterschiedlichen Hintergründen und Herkunftsländern, Große, Kleine, Menschen jeden Alters und jeder Hautfarbe, mit all ihren unterschiedlichen Interessen, Sorgen und Freuden friedlich miteinander leben können. Voneinander profitieren und lernen können - oder sich zumindest in Frieden leben lassen. So, wie die Kunst verschiedener Völker diesen Stoff mit seinem orientalisch wirkenden Muster verschiedenen Dreiecken inspiriert hat, kann jeder von jedem etwas mitnehmen. Wenn er sich nur die Mühe macht, genau hinzusehen und vor allem immer wieder zu hinterfragen, nachzufragen, zu reden. Auch vor dem Hintergrund der furchtbaren Berichte der letzten Wochen gehe ich fest davon aus, dass das möglich ist. Möglich sein muss. Wie sonst sähe unsere Zukunft aus? Und wie ein jeder seinen kleinen Beitrag dazu leisten kann, dass wir wieder ein Stück weit in die richtige Richtung gehen - aufmerksam - , hat uns Ilka in ihrem Text ja wunderbar aufgezeigt. <3



Schnelle Hintergrundinfos zu Stoff und Schnitt:
Den Stoff "Ethno Glam" bekommt ihr hier: *KLICK*

Genäht habe ich eine "Freya" von Finnleys, das Schnittmuster könnt ihr euch hier ansehen: *KLICK*. Die passende Tullelue von Tullebunt und lille Sno habe ich euch schon gezeigt - dank gleichem Kopfumfang steht sie auch der Kleinen hervorragend. Hier geht's zum Schnittmuster: *KLICK*


Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 11. Juli 2016

Groß werden

Manchmal ist groß werden gar nicht so leicht. Im Moment beobachte ich das ganz intensiv an der Kleinsten im Hause hasenwild. Die hat nämlich gerade alle Hände voll damit zu tun.


Ich habe das Gefühl, gerade jetzt kurz vor den Sommerferien macht meine Hasentochter einen riesigen Schub. Mit ihren dreieinhalb Jahren ist sie aber auch wirklich einfach groß geworden. In der Waldspielgruppe, die sie bisher zwei Vormittage die Woche besucht hat, ist sie inzwischen die Älteste, und obwohl sie die letzten eineinhalb Jahre unglaublich gerne dorthin gegangen ist, freut sie sich jetzt wahnsinnig auf den Kindergarten.


Und sie ist absolut bereit für den nächsten Schritt. Sie will gefordert werden, liebt die Action in der Gruppe und ist bereit, sich auf jeden neuen Auftrag zu stürzen - alles mal selbst ausprobieren, sich messen, an sich selbst und mit anderen wachsen dürfen. Die Vormittage zuhause langweilen sie zusehends. Sie möchte unter Kinder, mit der großen Schwester mithalten und den Kindergarten und alle seine Wunder entdecken. Naja, und Bus fahren. Bus fahren dürfen ist zugegebenermaßen auch eine große Motivation. :D


Sie erledigt inzwischen so viele Aufträge alleine, diskutiert verständig, teilt (oder auch nicht), begründet, wirbelt, überlegt und sortiert. Sie hat ihre eigenen Ideen und ihren eigenen Willen, und der kleine blonde Kopf will durchaus auch manchmal direkt durch die Wand. Ja, groß geworden ist sie. Nur noch ganz selten sehe ich in einer Bewegung, in einem Moment noch einen Hauch "Baby". Fast verflogen. Geschenkt wurde mir dafür dieses kleine, selbstbewusste Persönchen mit dem Prinzessinnenfaible, der Puppe im Arm und dem Krönchen auf dem Kopf. Was für ein wunderbares Wesen.


Aber im Moment habe ich das Gefühl, dieses rasende Tempo, das sie da vorlegt, macht ihr auch ein bisschen Angst. Angst, davonzuwachsen, wegzufliegen und plötzlich groß zu sein und allein dazustehen. Angst, all diesen neuen Dingen, die da auf sie warten, nicht gerecht zu werden. Angst vor so viel Neuem - und Angst davor, das Alte, Vertraute, Bewährte loszulassen.


Auf der einen Seite schlägt sich diese Unsicherheit in diversen Trotz- und Heulanfällen nieder. Schon der kleinste Zwischenfall kann im Moment einen See an Tränen auslösen. Und diese fixen Ideen in ihrem Kopf sorgen manchmal für die merkwürdigsten Anwandlungen - so kann sie zum Beispiel einen ganzen Vormittag nur in der Unterhose verbringen, weil das geliebte Prinzessinnen-Drehkleid gerade seine Runden in der Waschmaschine dreht - und selbstverständlich keine Alternative aus dem gut gefüllten Kleiderschrank in Frage kommt. Gut, dass Sommer ist. :D Manchmal weiß sie vor lauter eigenen Ideen irgendwann gar nicht mehr, was sie eigentlich tatsächlich will.


Und auf der anderen Seite ist sie anhänglich wie noch nie. Da kullert hin und wieder die ein oder andere kleine Träne, wenn sie morgens in ihrer geliebten Waldspielgruppe bleiben soll - ohne Mama. Das hatten wir jetzt seit fast eineinhalb Jahren nicht mehr. Und sogar die Besuche bei der Oma, die sonst absolut in Ehren gehalten werden und gar nicht lang genug sein dürfen, fallen im Moment wieder wesentlich kürzer aus, wenn Mama oder Papa nicht dabei sind. Täglich schlingt sie momentan ihre kleinen Arme um meinen Hals, kuschelt ihre Nase in meine Schulter und genießt ganz viel Nähe. <3


Ja, das mit dem "Groß werden" scheint schon eine ganz schöne Herausforderung zu sein. Was bleibt mir da zu tun? Die intimen Momente genießen, die sie mir im Moment schenkt, die Kuschelzeit mitnehmen und ihr so viel Nähe geben, wie sie braucht. Und ihr auf der anderen Seite helfen, ihre Ideen so wahrzunehmen, dass sie konkret und umsetzbar werden. Gute Ideen von schlechten Ideen trennen. Und sie dabei an der Hand nehmen, einen Schritt nach dem anderen - bis sie wieder alleine läuft auf ihrem Weg. Ich gebe zu, das klingt einfacher als es ist. Manchmal rumst es ganz schön zwischen uns beiden Dickköpfen. :D Aber wahrscheinlich gehört auch das dazu zum groß werden - dass es auch mal krachen darf, wenn man sich hinterher wieder versöhnt. <3


Meine große kleine Maus seht ihr heute in ihrer neuen Sweatjacke. Der Schnitt ist aus der aktuellen Ottobre und der Stoff, den ich für Alles-für-Selbermacher vernähen durfte, nennt sich "Ahoi Triangle Anker" und ist aus der neuen "Ahoi Triangle"-Serie von Seemannsgarn. Der Sommersweat ist GOTS-zertifiziert und mit seinem zartlavendelfarbenen Hintergrund genau das richtige für meine kleine Prinzessin. <3 Das Kopftuch ist ein Freebook von "TraumWöllkchen" und nennt sich "Mein Traumtuch" - für den Sommer ein absolutes Must Have, finde ich. Mit den verschiedenen Teilen gibt es so richtig viel Raum zum Tüddeln und zum Spielen mit verschiedenen Stoffen her.

Hier findet ihr den Stoff (seht euch unbedingt auch die restlichen drei Stoffe von Seemannsgarn an! Einer schöner als der andere!!):

http://www.alles-fuer-selbermacher.de/Sommersweat---Anker---Seemannsgarn---Zartlavendel

Und hier geht's zum Freebook:

ebook - Mein Traumtuch - Freebie - Traumwöllkchen
 
Ich bin irgendwie hin und her gerissen. Auf der einen Seite finde ich es erschreckend, wie schnell meine Mädels wachsen. Am liebsten würde ich ihnen einen Backstein auf den Kopf packen. :D :D Auf der anderen Seite freue ich mich mit meiner Kleinen, wenn sie diese Phase überwunden hat, und ein Stück größer und selbstsicherer im September mit ihrer großen Schwester zum ersten Mal in den Kindergarten marschieren wird. Hach ja. Davor liegen allerdings - inzwischen in greifbarer Nähe (noch 3 Wochen!) 6 Wochen Sommerferien, die wir nochmal richtig nutzen werden - zum knuddeln, kuscheln, diskutieren, suchen, finden, wachsen - und zum groß werden. <3

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 6. Juni 2016

geklaute Tage

Es war recht still die letzten Tage auf meiner Seite - wir haben uns ein bisschen rar gemacht und sind mit dem Wohnmobil ein paar Tage ausgebüxt. Ein paar geklaute Ferientage sozusagen.


Eigentlich wollten wir Richtung Österreich fahren und ein bisschen Bergwandern - aber da hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die letzten Tage war es ja generell recht wechselhaft - von Unwettern mit unglaublichen Wasserschäden bis Windstille und Sonnenschein war alles drin. Ein Ziel nach dem anderen haben wir ausgeschlossen - für 4 Tage sollte die Fahrtstrecke schon irgendwie im Rahmen sein, naja, und Dauerregen wollten wir dann auch nicht.


Letztendlich haben wir uns Richtung Norden gewandt und ein paar wunderschöne Tage in Bad Staffelstein und später in Volkach an der Mainschleife verbracht. Wir hatten einen verregneten Tag, den wir vergnügt im Erlebnisbad verbracht haben - ansonsten konnten wir super Radfahren, Kirchen und Städtchen besichtigen, Kuchen essen und uns ein paar richtig relaxte Familientage machen. Nicht nur die Kinder haben die gemeinsame Auszeit aus tiefster Seele genossen. Einfach gemeinsam unterwegs sein. Keine Arbeit dabei, kein ich-muss-noch-schnell, keine Termine. Nur wir, die von einer Stunde zur nächsten spontan überlegt haben, was wir mit unserer Zeit anstellen. Das hat richtig gut getan.


Die kleine Hasentochter fährt seit ein paar Tagen Fahrrad und hat die Tage zum fleißigen Üben genutzt - am Samstag hat dann schon eine kleine Radtour zu viert geklappt. Also, zu viert mit vier Rädern meine ich. :D :D Die Sache mit dem Bremsen müssen wir noch dringend üben (vor allem auch, weil ich ziemlich um ihre Schuhspitzen bangen muss, wenn sie ständig mit den Fußspitzen den Berg runterbremst... :D ), aber sonst fährt mein kleines großes Hasenmädchen mit ihren 3 Jahren wie eine 1.


Wir haben eine liebe Freundin im Kloster besucht, mit einem Arbeitskollegen meines Mannes "fränggisch" gespeist, haben die Schiffe auf dem Main beobachtet und den Sommermarkt in Volkach besucht. Wir haben Spaghetti und fränkische Bratwürste gekocht, ausgeschlafen, ausgiebig gefrühstückt, gespielt, gelacht und ganz viel geredet und erzählt. Ich weiß jetzt zum Beispiel dass meine große Tochter nicht nur Kontrabass, Cello, Orgel und Trompete lernen möchte (in der Reihenfolge), sondern dann auch noch einen Bauernhof mit Kühen und Einhörnern betreiben wird. Und dass sich die Kleine ihren Ehemann-to-be längst ausgesucht hat, weil seine Mama auf den Namen "Heidi" hört - und ihre Kinder dann eine Heidi-Oma bekommen, genau wie sie eine hat. Gefragt hat sie ihn allerdings noch nicht, ob er damit einverstanden ist. :D :D


Wie ich das hier so schreibe, habe ich fast ein schlechtes Gewissen. Ein schlechtes Gewissen, weil es uns die letzten Tage so unglaublich gut ging, während andere mitsamt ihrem kompletten Besitz sang- und klanglos untergegangen sind - im wahrsten Sinne des Wortes. Immer wieder haben wir in den Nachrichten gehört, wie ganze Schlammlawinen durch Ortschaften quer durch Deutschland gerast sind - vollkommen unberechenbar. Und natürlich überlegt, ob und wie uns das auch treffen könnte. Uns klar gemacht, wie dankbar wir sein dürften für diese unbeschwerten Tage, für alles, was wir haben.


Das letzte Teil aus dem grünen Graziara-Sommersweat von Alles-für-Selbermacher, designt von raxn, habe ich euch heute gezeigt. Eine Marie von Feefee ist es mal wieder geworden, die gerade für die kühleren Sommertage wunderbar ist - der etwas kuschelige Jerseysweat hält den Wind schön ab, ohne zu warm zu sein, und der feine Sommersweat fällt richtig angenehm um die Beine. Das applizierte Engelchen hat meine Tochter besonders begeistert.


Die Graziaras gab es ja nochmal als Nachorderung bei AfS, aber wenn ich das richtig sehe, sind sie schon wieder alle ausverkauft. Aber bestimmt haben viele von euch inzwischen den ein oder anderen Meter zuhause gebunkert - vielleicht konnte ich euch ja ein bisschen inspirieren mit der Hasentochter in ihrem Kleid...

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 21. März 2016

Reine Glückssache

Manchmal sind Dinge Glückssache. Ganz klar. Und manchmal hat man Pech. Aber ganz oft kommt es auch auf die Sichtweise an, wie viel Glück oder Pech man erlebt....


Pech war in unserem Fall ganz klar ein doofer Virus, der unseren Kurzurlaub im bayerischen Wald unterbrochen hat. Auch Pech ist, dass diesen einen Virus, der beide Kinder komplett flachgelegt hat, seither noch viele Freunde besucht haben, die sich relativ hartnäckig zeigen und die ganze Familie in Atem halten. Besonders nachts.


Aber, wenn ich genau darüber nachdenke, war es ziemliches Glück, dass ebendieser Virus erst am vorletzten Tag zugeschlagen hat und wir vorher ein paar wundervolle Erlebnisse hatten - wir waren Baden, Shoppen, auf dem Spielplatz, im Nationalpark, das Wetter war wunderbar und wir konnten sogar einen Blick auf den Luchs erhaschen, der sich in der Sonne räkelte. Glück ist, dass uns der stationäre Besuch im Krankenhaus erspart blieb, dass die Kinder trotz allem relativ guter Laune sind, dass sie aufgrund der Osterferien im Moment sowieso nichts verpassen und wir hier medizinisch top versorgt in unserem kuscheligen Haus vor dem Kaminfeuer sitzen und die Mäuse ordentlich auskurieren können. Eigentlich ziemlich viel Glück, oder?


Und Glück war es auch, dass wir es an einem wunderbaren Urlaubsnachmittag im Wald vorher noch geschafft haben, die herrlichen Joker Dog-Lottys abzulichten. Mir hat die neue Eigenproduktion von Alles-fuer-Selbermacher, die ich vernähen durfte, gleich gefallen, muss ich sagen. Der skandinavische Stil, die großen Motive, die Farben, die lustigen Kartensymbole - ich finde, der Stoff schreit geradezu nach einem richtig coolen Outfit. So als lässiges Oversize-Oberteil mit passendem Top darunter macht er sich jedenfalls richtig gut, da mussten gleich beide Kinder etwas davon abhaben. Den Schnitt "Lotty" habe ich bei Ki-ba-doo erworben - der wird sicher noch öfter genäht hier! :D

 
Wenn ihr auch ein bisschen Glückssicht auf die Welt und eine dicke Jokerkarte braucht, dann legt euch unbedingt ein Stückchen von diesem Stoff zu - da sieht auch der virenverseuchteste Tag gleich ganz anders aus. Und ich weiß, wovon ich da rede. :D Die Joker Dogs nach dem Design der Finnin Elina Antila sind auf weichen Sommersweat gedruckt und kommen in drei Farbstellungen daher: creme, mint und blau-grau. Letztere sind meine Favoriten, wie ihr auf den Fotos sehen könnt. :D Guckt ihn euch doch selber mal an: *KLICK*


Ich werde mich jetzt wieder meinem Lazarett widmen und mich auf mein Glück konzentrieren. Denn Glück ist in vieler Hinsicht einfach Ansichtssache. :D Und wenn ich Glück habe, ist die Sache in ein paar Tagen ausgestanden und wir können richtig entspannt Ostern feiern. :D

Hasenwilde Grüße
Johanna

Sonntag, 6. März 2016

Stark wie ein Tiger

Stark wie ein Tiger - das möchte doch jeder sein! Es allen anderen zeigen, von allen Seiten respektiert und gefürchtet werden und alles bekommen, was man möchte, wenn man nur seine Zähne zeigt. Und es scheint so einfach, sich seinen Weg zum Ziel zu erschlagen, erkratzen und erbeißen. Auch meine Kinder würden das hin und wieder so sehen. Wenn da nicht Mama wäre. Mama und ihre strikte keine-Gewalt-Politik. :D :D


Wisst ihr, wie jeder andere auch erziehe ich meine Kinder nach bestem Wissen und Gewissen. Dazu gehört hier im Haus, dass nicht geschlagen wird, nicht gekratzt, gebissen, getreten, gezwickt. Absolutes NoGo, und das setze ich auch mit aller mir zur Verfügung stehenden Konsequenz durch.


Ich will das nicht. Ein Schlag provoziert immer einen Gegenschlag. Auch wenn man sich nur verteidigen will. Und ich bin relativ erfolgreich mit meinem Konzept bei meinen Kindern. Mag auch daran liegen, dass sie von Natur aus zwei recht friedliebende Menschen sind. Aber manchmal - manchmal meldet sich der kleine Teufel auf meiner rechten Schulter und flüstert: "Liebe Johanna, du erziehst deine Kinder vollkommen lebensunfähig. Die prädestinierten Opfer." Gerade wenn ich manchmal höre, wie es später auf den weiterführenden Schulen zugeht, macht mir das zugegebenermaßen wirklich Angst.


Ja, dieser Gedanke macht mir echt zu schaffen. Selbstverständlich versuche ich, meinen Töchtern Alternativen an die Hand zu geben. Reden, zuallererst, am besten BEVOR der Streit ausbricht. Ich versuche, ihnen genug Selbstbewusstsein mit in die Welt zu geben, um aufrecht zu stehen und ein klares "NEIN, ich will das nicht!!" aussprechen zu können. Genug Intelligenz, um im Zweifelsfall auch mal einen Schritt zurücktreten zu können. Und genug eigenen Willen, um auch in einer schwierigen Situation ihre eigene Meinung vertreten zu können, um trotzdem das zu erreichen, was ihnen wichtig ist. Gewaltfrei.


Aber seien wir mal ehrlich - das ist schon ziemlich viel verlangt von einer 3- und einer 5jährigen. Dass das noch nicht komplett so hinhauen kann, ist vollkommen klar. Aber das ist die Richtung, in die ich gehen möchte. Und ich stelle immer wieder fest, wie schmal der Grat ist, auf dem wir balancieren. Ich möchte nicht, dass die beiden wegen jeder Kleinigkeit laut heulend zum Petzen kommen. Aber ich will auch nicht, dass sie zu(rück)schlagen. Und ich will trotzdem, dass sie versuchen, ihre Streitigkeiten ohne meine Hilfe zu lösen. Und das Ganze, ohne jedes Mal zurückstecken zu müssen. Das ist ganz schön viel verlangt, ich WEIß das.  Wenn ich manchmal sehe, wie meine Große hilflos dasteht, wenn ihr jemand in der Bücherei das Buch, in dem sie gerade blättert, einfach aus der Hand reißt, zerreißt es mir das Herz.


Aber wenn sie es schafft, sich dann in der Situation vor denjenigen hinzustellen und laut und deutlich zu sagen: "Gib das zurück, ich habe noch darin gelesen - du kannst es nach mir haben!!", dann geht mir das Herz auf - besonders, wenn sie damit Erfolg hat! Und auf diese kleinen Erfolge bauen wir, in der festen Hoffnung, dass ich mir hier zwei selbstbewusste, starke, friedliche und kompromissbereite Menschen erziehe. Und keine Mobbingopfer.


Als letztens der Stoff von Alles-fuer-Selbermacher mit den Tigern zum Vernähen ankam, hat ihn die Große direkt für sich beansprucht - und ein richtig cooles Outfit daraus bekommen. Als sie es das erste Mal anhatte, strahlte sie: "Mama, jetzt bin ich stark wie ein Tiger!". Ich habe ihr erklärt, dass sie der stärkste Tiger ist, den ich kenne - weil sie nicht mit den Fäusten stark ist, sondern mit dem Kopf und mit dem Herzen. Denn darin liegt die wahre Stärke. "Dann bin ich im Herz ein Tiger!". Definitiv. Der mutigste und stärkste Tiger im Herz, der mir je untergekommen ist. <3 <3 <3



Und diese Botschaft finde ich so schön und so wichtig, dass ich euch das passende Motiv von Andrea Lauren nur ans Herz legen kann. Damit jedes Kind daran denkt, dass man am besten im Herzen und im Kopf stark wie ein Tiger ist, und nicht mit der Faust. Denn dann sind alle meine Sorgen unbegründet und wir ziehen eine wunderbare, friedliche neue Generation heran. Die endlich alle Kriege beendet, redet statt zuschlägt und ihre Probleme friedlich löst. Eine Generation mit Tiger im Herz. <3 Ist euch zu pathetisch? Macht nichts. Man braucht ja wohl ein Ziel vor Augen. Oder nicht?


Mit einem Klick auf das Bild könnt ihr den wundervoll weichen (und GOTS-zertifizierten) Sommersweat bestellen. Rock, Beanie und Raglanshirt sind aus dem neuen Klimperklein-Buch. Tigerstark, oder?

Sweat - Tiger - GOTS - Andrea Lauren - Vanille

Hasenwilde Grüße
Johanna