"Wo steckt sie denn schon wieder?", fragt ihr euch? Na mitten im trubeligen Leben. Wo auch sonst? :D
Ich durfte mal wieder probenähen - dieses Mal für den kleinen Mann. Ich hab mich voll gefreut und es sind direkt drei Outfits entstanden. Aber wie ich euch letztens schon erzählt habe, arbeite ich ja immer noch an dieser Flatlay-mit-Baby-Sache. Und ich bin mit dem Set sehr glücklich, nicht aber mit dem Hintergrund. "Verknüllte Decke" ist ja eigentlich einer meiner Favoriten - hier aber nicht das Gelbe vom Ei. Geb ich ja zu. Mal sehen, vielleicht lege ich von den anderen Sets noch andere Fotos nach. Wenn das Baby Lust hat. Der lässt sich nämlich bereitwillig fotografieren, aber eher wenig bereitwillig umziehen... :D
Ja, was gibt es denn sonst so zu erzählen? Wir haben die Osterferien sehr genossen. Und wegen mir könnten wir gut noch zwei Wochen dranhängen. Ich bin Ferienfan. Schon allein jobbedingt. Als Lehrer kann man ja gar nicht nicht Ferienfan sein - auch wenn ich wirklich nochmal sagen muss, dass ich als Vollzeitlehrkraft immer ganz schön viel Arbeit mit in die Ferien genommen habe.
Jetzt in der Elternzeit könnte man behaupten, dass für mich eh jeder Tag gleich ist, vollkommen unabhängig von den Ferien. Ist aber totaler Quatsch. Ich hab nämlich Kinder. :D Und die Ferien sind terminfrei. Keine Hausaufgaben zu betreuen, kein Voltigieren, kein Instrumentalunterricht, kein Sport. Und vor allem morgens kein Wecker.
Ich liebe das und ich hab meine Kinder gern den ganzen Tag um mich. Im entspannten Zustand. Und zwei Wochen sind definitiv nicht lang genug, dass ich da riesig Programm auffahren müsste, damit die Damen nicht gelangweilt sind. Nee, die spielen. Tage und Wochen spielen die. Schleich und Playmobil und Lego und Kuscheltiere und draußen. Das war offensichtlich bitter nötig. Ich habe das Gefühl, diese Spielenergie staut sich immer zwischen den Ferien. Und wenn die Zeit so lang ist, dann werden meine Kinder krank. Daran merke ich dann, dass sie ferienreif sind. Zum Glück kommen die Ferien meistens gerade rechtzeitig, so dass die Damen nicht sterbenskrank sondern nur ein bisschen erkältet sind. Dann nutzen sie die freie Zeit, um sich gesundzuspielen.
Irgendwie finde ich es traurig, dass offensichtlich der normale Schulalltag nicht reicht, um eine sinnvolle Menge Spieltrieb loszuwerden. Zumindest bei meiner Schulkindtochter ist das so. Die Kindergartenmaus kommt erstens früher heim und hat zweitens einfach auch vormittag die Möglichkeit zum freien Spiel. Das Schulkind ist vormittags in der Schule (da ist sie sehr gerne, aber das zählt nicht als Spielen. Das ist auch keine Definitionssache, findet sie.). Dann macht sie Hausaufgaben. Und was dann vor der Abendroutine noch an Zeit übrigbleibt ist auch einfach manchmal durch Besorgungen und sonstige Arten von Terminen blockiert. Jedenfalls reicht es nicht, um genug zu spielen. Das merke ich ihr deutlich an. Und dann wird sie irgendwann unausgeglichen und unleidig.
Deswegen bin ich also jetzt nicht unbedingt froh darüber, dass uns der Schulalltag wieder hat. Aber hilft ja nix. Ich versuche eben, den Kindern so viel Spielezeit wie möglich zu gönnen in dem Wissen, dass in sechs Wochen die nächste Verschnaufpause ansteht. Dann werden wir den Wohnwagen ausmotten und mal testen, ob der Babyboy urlaubstauglich ist. Und nebenher wird gespielt. Ganz viel und ausgiebig. Playmobil, Schleich, Lego, Kuscheltiere. Und draußen. Ganz egal, wo wir gerade sind.
Nebenher gibt's jetzt noch ein paar Infos zum neuen Schnitt von Rosarosa - die SSP, die schmale Sweatpants, ist nämlich absolut babytauglich und vor allem superschnell genäht. Der Einsatz mit den Ösen gibt der Hose einen besonderen Look und der Schnitt eignet sich optimal für coole Seitenstreifen! Ich habe den Babyschnitt getestet, der geht von Größe 44 bis 80. Empfohlen ist der Schnitt für Jersey - Sommersweat eignet sich aber auch super, allerdings sitzt die Hose an den Waden dann besser, wenn man eine Größe breiter wählt. Den Schnitt bekommt ihr HIER für die Kleinen - klickt euch ruhig mal bei Rosarosa durch, denn auch bei den Kindern in Größe 86 - 164 sieht die SSP super aus und es gibt ein Kombipaket, in dem Baby- und Kinderschnitt enthalten sind. Bis heute noch gibt's die SSP zur Einführung 15% billiger - also hüpft am besten gleich schnell rüber zu rosarosa!
Als Oberteil habe ich einen Henry Baby von rosarosa genäht, auch einen Schnitt, den ich für den Sohnemann sehr liebgewonnen habe. Dass er sich nicht so furchtbar gern umziehen lässt, hab ich ja schon erwähnt - mit dem großen geknöpften Einsatz ist die Anzieherei aber nur halb so schlimm! Auf der Suche nach einem süßen Babymotiv bin ich auf die Pilze gestoßen - da konnte ich mich mal wieder nähmalerisch austoben, und der Bub schaut so süß in seiner neuen Kombi aus... HIER bekommt ihr den Schnitt.
So, ich widme mich jetzt nochmal meiner Flatlay-Problematik und wünsche euch eine wunderbare Woche - wir lesen uns!
Hasenwilde Grüße
Johanna
PS: Die Schnitte wurden mir zur Verfügung gestellt und ich mache sehr freiwillig und voll Überzeugung hier WERBUNG dafür! :D
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Montag, 29. April 2019
Donnerstag, 8. Juni 2017
Dreifach für mich
Schon ewig gab's hier kein RUMS mehr - kein Teil für mich, das ich so richtig begeistert gezeigt hätte. Aber heute hab ich mal wieder was. Ein komplett genähtes Outfit, das mir wirklich gut passt und das ich total gerne trage. Eins aus drei Teilen. Dreifach-RUMS sozusagen. :D
In letzter Zeit habe ich nicht so viel für mich genäht - irgendwie waren die Schnitte, die zur Wahl standen, nicht mein Ding. Entweder zu oversize oder zu kurz, ungünstig geteilt, nicht passend zu meinem Alltag, irgendwie nicht mein Ding. So einfach es ist, meine Töchter zu benähen - denen steht nämlich einfach alles - so schwierig finde ich es für mich.
Wenn ich in meinen Kleiderschrank schaue, dann ist mein erster Gesichtspunkt, nach dem ich das Tagesoutfit auswähle: Bequem soll es sein. Ich bin kein Fan von "Wer schön sein will muss leiden". :D Mein Outfit muss sich meinem Tag anpassen. Beweglich sein, nicht stören - und wenn es dann trotzdem noch gut aussieht, dann umso besser... ;)
Deswegen fällt meine Wahl oft auf Rock und Leggings oder Tunika und Leggings. Irgendwas Nettes obendrüber, am besten im Lagenlook, so dass ich für alle Eventualitäten gerüstet bin - und dann ab in den Tag.
Gut, dass Ricarda von Pech&Schwefel da mit einem für mich optimalen Set an Schnitten daherkam... :D Es wurde aber auch wirklich mal wieder Zeit, dass etwas für mich unter der Nähmaschine entstanden ist. Ein hasenwildes Outfit, in dem ich mich rundum wohl fühle!
Kombiniert habe ich drei Schnitte von Pech&Schwefel: Billund, das Raglanshirt gibt es schon länger. Ich hab den Schnitt schon einige Male genäht und finde die Passform optimal gerade über Röcke - nicht zu lang und nicht zu weit, aber trotzdem mit genug Bewegungsfreiheit. Mit dem breiten Saumbündchen unten sitzt das Shirt perfekt da, wo ich es haben will. Hier mit kurzen Ärmeln genäht. Endlich haben die schicken Blockstreifen, die ich mir vor einer Weile bei Mamasliebchen bestellt habe, auch ihre Bestimmung gefunden! Für kühlere Tage eine Strickjacke drüber, fertig.
Wentorf heißt die Leggings - und Leggings (Leggingse? Leggingsens? Legginge?) gehen immer bei mir. Diese hier hat die optimale Passform für mich und ist in den gern-immer-wieder-Stapel gewandert. Hier habe ich für den Sommer eine Dreiviertel-Version aus weichem Viskosejersey genäht. Ein absolutes Zieh-ich-nach-der-Wäsche-gleich-wieder-an-Teil. War sicher nicht die letzte.
Und zuletzt der Rock, entstanden aus einem ausgemusterten Jeanskleid einer Freundin. Upcycling Deluxe, sozusagen. Blankenese wird in der Taille geschlossen und fällt dann locker nach unten - und verdeckt damit zuverlässig jede Art von Röllchen... ;) Mit dem Rock kann man super Essen gehen. Da ist viel Platz drunter... ;)
Hier findet ihr die Schnitte:
Das Shirt: Billund
Der Rock: Blankenese
Die Leggings: Wentorf
In letzter Zeit habe ich nicht so viel für mich genäht - irgendwie waren die Schnitte, die zur Wahl standen, nicht mein Ding. Entweder zu oversize oder zu kurz, ungünstig geteilt, nicht passend zu meinem Alltag, irgendwie nicht mein Ding. So einfach es ist, meine Töchter zu benähen - denen steht nämlich einfach alles - so schwierig finde ich es für mich.
Wenn ich in meinen Kleiderschrank schaue, dann ist mein erster Gesichtspunkt, nach dem ich das Tagesoutfit auswähle: Bequem soll es sein. Ich bin kein Fan von "Wer schön sein will muss leiden". :D Mein Outfit muss sich meinem Tag anpassen. Beweglich sein, nicht stören - und wenn es dann trotzdem noch gut aussieht, dann umso besser... ;)
Deswegen fällt meine Wahl oft auf Rock und Leggings oder Tunika und Leggings. Irgendwas Nettes obendrüber, am besten im Lagenlook, so dass ich für alle Eventualitäten gerüstet bin - und dann ab in den Tag.
Gut, dass Ricarda von Pech&Schwefel da mit einem für mich optimalen Set an Schnitten daherkam... :D Es wurde aber auch wirklich mal wieder Zeit, dass etwas für mich unter der Nähmaschine entstanden ist. Ein hasenwildes Outfit, in dem ich mich rundum wohl fühle!
Kombiniert habe ich drei Schnitte von Pech&Schwefel: Billund, das Raglanshirt gibt es schon länger. Ich hab den Schnitt schon einige Male genäht und finde die Passform optimal gerade über Röcke - nicht zu lang und nicht zu weit, aber trotzdem mit genug Bewegungsfreiheit. Mit dem breiten Saumbündchen unten sitzt das Shirt perfekt da, wo ich es haben will. Hier mit kurzen Ärmeln genäht. Endlich haben die schicken Blockstreifen, die ich mir vor einer Weile bei Mamasliebchen bestellt habe, auch ihre Bestimmung gefunden! Für kühlere Tage eine Strickjacke drüber, fertig.
Wentorf heißt die Leggings - und Leggings (Leggingse? Leggingsens? Legginge?) gehen immer bei mir. Diese hier hat die optimale Passform für mich und ist in den gern-immer-wieder-Stapel gewandert. Hier habe ich für den Sommer eine Dreiviertel-Version aus weichem Viskosejersey genäht. Ein absolutes Zieh-ich-nach-der-Wäsche-gleich-wieder-an-Teil. War sicher nicht die letzte.
Und zuletzt der Rock, entstanden aus einem ausgemusterten Jeanskleid einer Freundin. Upcycling Deluxe, sozusagen. Blankenese wird in der Taille geschlossen und fällt dann locker nach unten - und verdeckt damit zuverlässig jede Art von Röllchen... ;) Mit dem Rock kann man super Essen gehen. Da ist viel Platz drunter... ;)
Hier findet ihr die Schnitte:
Das Shirt: Billund
Der Rock: Blankenese
Die Leggings: Wentorf
Meine unbedingte Nachnähempfehlung habt ihr für alle drei Teile! Und jetzt wird noch schnell zu RUMS verlinkt. :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
Dienstag, 6. Juni 2017
ausgefüllt
Schon wieder ein Ferienpost. Irgendwie ist das gerade schon bezeichnend für meine Schreibmotivation. :D :D Woran das liegt? Ich weiß auch nicht. Das Leben ist grade einfach ausgefüllt. Nicht übermäßig stressig-ausgefüllt, aber eben angenehm gefüllt.
Gefüllt mit Familie, mit der Arbeit, mit Haushalt, mit Garten anlegen, mit Treffen mit Freunden, mit Musik, mit dem ein oder anderen ehrenamtlichen Nebenjob, mit Spaß, Grillen, Vorlesen, gutem Essen, Sport, gemütlichem Kaffeetrinken genauso wie Korrekturen und Arbeit, mit einem abendlichen Glas Wein auf der Terrasse, dem ein oder anderen herausgeschlagenen Stündchen an der Nähmaschine, mit Memory und Uno, Besorgungen, und manchmal auch einfach einer ruhigen halben Stunde auf dem Sofa.
Und das ist gut so gerade. Ich mag mein Leben. Ich versuche, die schönen Momente so zu nehmen und zu genießen, wie sie kommen, und auf meinen Bauch zu hören. Die Kuschelmomente oder den ein oder anderen Moment für mich festzuhalten und auszukosten, statt dem ständigen "du könntest aber noch" nachzugeben. Man könnte ja immer noch. Schule, Haushalt, Blog,... Aber es gibt genug Dinge, um die man sowieso nicht herumkommt - die anderen muss man auch einfach mal schieben können.
Tja, und deswegen ist es eben manchmal ruhiger hier. Nicht, weil ich nichts zu sagen oder zu zeigen habe. Nicht, weil irgendwas schlimmes passiert ist. Nur, weil das Leben gerade interessanter ist. Und Platz braucht.
Im Moment genießen wir als Familie ein paar freie Tage. Wir haben uns in das Familien-Feriendomizil im bayerischen Wald zurückgezogen und machen - naja, Feriensachen eben. Diese kleine Wohnung hier gibt es schon, seit ich ein Kind war. Sie ist wie ein zweites Zuhause - und ein guter Zufluchtsort, wenn wir mal ein paar Tage rauswollen. Wenn die To-Do-Liste einfach mal zuhause bleiben soll und die Familie im Mittelpunkt stehen darf. Wenn der Familienurlaub noch lange hin ist, aber eine kleine Auszeit nötig. Es ist ein bisschen wie woanders daheim. Und wir genießen es immer wieder - jede Jahreszeit hat hier ihren Reiz.
Egal, wie oft wir schon hier waren, es gibt immer etwas zu tun. Dinge, für die die Mädels bisher zu klein waren. Dinge, die man immer wieder machen kann. Und auch immer wieder etwas Neues, was wir einfach bisher noch nicht entdeckt haben. Den heutigen Vormittag haben wir im Museumsdorf verbracht - und die Mädels hatten richtig Spaß an den alten Häusern, den Geschichten, den Tieren und dem Flair, dass das alte Dorf verbreitet. Inzwischen regnet es und wir nutzen die Zeit zum Lesen, Malen, Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielen und Reden. Der Teig für die Rahmflecken, die es später geben soll, ist schon vorbereitet und es folgt auch sicher noch eine abendliche Uno-Runde vor dem Einschlafen. Ferien eben.
Nebenher seht ihr hier ein sommerliches Outfit für die Große. Die süße Piratenkatzen-Appli durfte ich für Stick&Style testen - und sie kam total gut beim Tochterkind an. Wir lieben's ja bunt, und die freche Katze lädt absolut zum Farbklecksen ein und ist noch dazu für Jungs genauso gut einzusetzen wie für Mädels. Auf einem schlichten Shirt kommt sie super zur Geltung - kombiniert habe ich das Outfit mit einer Chino-Shorts von Feefee, die meine Große total gern trägt.
Hier geht's zur Applikationsvorlage "Piratenkatze":
Ich widme mich dann mal wieder dem Familienleben - vielleicht lesen wir uns jetzt in den Ferien ja wieder öfter. Vielleicht auch nicht. Mal sehen, was das Leben so für uns bereithält, oder?
Hasenwilde Grüße
Johanna
Gefüllt mit Familie, mit der Arbeit, mit Haushalt, mit Garten anlegen, mit Treffen mit Freunden, mit Musik, mit dem ein oder anderen ehrenamtlichen Nebenjob, mit Spaß, Grillen, Vorlesen, gutem Essen, Sport, gemütlichem Kaffeetrinken genauso wie Korrekturen und Arbeit, mit einem abendlichen Glas Wein auf der Terrasse, dem ein oder anderen herausgeschlagenen Stündchen an der Nähmaschine, mit Memory und Uno, Besorgungen, und manchmal auch einfach einer ruhigen halben Stunde auf dem Sofa.
Und das ist gut so gerade. Ich mag mein Leben. Ich versuche, die schönen Momente so zu nehmen und zu genießen, wie sie kommen, und auf meinen Bauch zu hören. Die Kuschelmomente oder den ein oder anderen Moment für mich festzuhalten und auszukosten, statt dem ständigen "du könntest aber noch" nachzugeben. Man könnte ja immer noch. Schule, Haushalt, Blog,... Aber es gibt genug Dinge, um die man sowieso nicht herumkommt - die anderen muss man auch einfach mal schieben können.
Tja, und deswegen ist es eben manchmal ruhiger hier. Nicht, weil ich nichts zu sagen oder zu zeigen habe. Nicht, weil irgendwas schlimmes passiert ist. Nur, weil das Leben gerade interessanter ist. Und Platz braucht.
Im Moment genießen wir als Familie ein paar freie Tage. Wir haben uns in das Familien-Feriendomizil im bayerischen Wald zurückgezogen und machen - naja, Feriensachen eben. Diese kleine Wohnung hier gibt es schon, seit ich ein Kind war. Sie ist wie ein zweites Zuhause - und ein guter Zufluchtsort, wenn wir mal ein paar Tage rauswollen. Wenn die To-Do-Liste einfach mal zuhause bleiben soll und die Familie im Mittelpunkt stehen darf. Wenn der Familienurlaub noch lange hin ist, aber eine kleine Auszeit nötig. Es ist ein bisschen wie woanders daheim. Und wir genießen es immer wieder - jede Jahreszeit hat hier ihren Reiz.
Egal, wie oft wir schon hier waren, es gibt immer etwas zu tun. Dinge, für die die Mädels bisher zu klein waren. Dinge, die man immer wieder machen kann. Und auch immer wieder etwas Neues, was wir einfach bisher noch nicht entdeckt haben. Den heutigen Vormittag haben wir im Museumsdorf verbracht - und die Mädels hatten richtig Spaß an den alten Häusern, den Geschichten, den Tieren und dem Flair, dass das alte Dorf verbreitet. Inzwischen regnet es und wir nutzen die Zeit zum Lesen, Malen, Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielen und Reden. Der Teig für die Rahmflecken, die es später geben soll, ist schon vorbereitet und es folgt auch sicher noch eine abendliche Uno-Runde vor dem Einschlafen. Ferien eben.
Nebenher seht ihr hier ein sommerliches Outfit für die Große. Die süße Piratenkatzen-Appli durfte ich für Stick&Style testen - und sie kam total gut beim Tochterkind an. Wir lieben's ja bunt, und die freche Katze lädt absolut zum Farbklecksen ein und ist noch dazu für Jungs genauso gut einzusetzen wie für Mädels. Auf einem schlichten Shirt kommt sie super zur Geltung - kombiniert habe ich das Outfit mit einer Chino-Shorts von Feefee, die meine Große total gern trägt.
Hier geht's zur Applikationsvorlage "Piratenkatze":
Ich widme mich dann mal wieder dem Familienleben - vielleicht lesen wir uns jetzt in den Ferien ja wieder öfter. Vielleicht auch nicht. Mal sehen, was das Leben so für uns bereithält, oder?
Hasenwilde Grüße
Johanna
Dienstag, 28. Juni 2016
Herzenserlebnis
Manchmal hat man ja so Erlebnisse, die den ganzen Tag ein bisschen heller machen. Mir ging es gestern Nachmittag so. Und ein leichtes Lächeln in den Mundwinkeln ist mir bis jetzt geblieben.
Ich war einkaufen. (So beginnen übrigens viele gute Geschichten... :D ). Also, ich war einkaufen bei Netto im Nachbarort. Schon vormittags war ich da, das große Hasenkind im Schlepptau, eine lange Liste in der Hand. Wir haben alles gefunden, was auf der Liste stand, sind erfolgreich nach Hause zurückgekehrt - und ich habe (wie meistens) festgestellt, dass ich doch etwas vergessen hatte. Nicht notiert, nicht bedacht, nicht gekauft.
Also bin ich eine Weile später nochmal schnell alleine los (zum Glück ist der Netto im Nachbarort nur 2km entfernt, da ist der Umweg nicht ganz so gravierend). Zitronen und Puderzucker für den Zuckerguß des Sonntagskuchens nur schnell in der Hand geschnappt und flott zurück an die Kasse.
Die Schlange war relativ lang, bestimmt 6 Leute standen vor mir an, einer oder zwei nach kurzer Zeit hinter mir. Nach einer Weile wurde es vorne an der Kasse unruhig. Eine Familie stand da, mit etwa fünfjährigem Kind, offensichtlich Ausländer mit wenig Deutschkenntnissen. Köpfe reckten sich, neugierige Blicke wurden geworfen und schnell wurde der Grund des Staus ausgemacht - "die haben wohl den Geldbeutel zuhause vergessen..", "die haben kein Geld dabei!", "die können nicht zahlen", raunte es durch die Schlange.
Während Mutter und Vater relativ verzweifelt an der Kasse standen, fragte eine Dame relativ weit vorne: "Sollen wir den Einkauf einfach gemeinsam übernehmen?" Zustimmendes Gemurmel, einige "Ja, klar" waren zu hören. "Oder einer legt das Geld einfach aus" kam von einer anderen Ecke. Die Hilfsbereitschaft war mit Händen greifbar - und sofort da. Ohne zu hinterfragen, ohne zu zögern, ohne jeden Widerspruch.
Irgendwie hat sich keiner getraut, die Familie direkt anzusprechen. Ich habe mich dann an die Familie gewandt (ich arbeite ja schon länger mit den Flüchtlingen vor Ort zusammen, da sind vielleicht die Berührungsängste einfach schon etwas kleiner - wobei ich diese spezielle Familie nicht kannte) und konnte schnell herausfinden, dass es eine Flüchtlingsfamilie aus dem Nachbarort war. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass ich mit der Mutter schnell zu ihrem Haus fahre, damit sie den vergessenen Geldbeutel holen kann. Der Vater und das Kind haben derweil mit dem Einkaufswagen im Supermarkt gewartet.
Ich war wirklich beeindruckt von der Hilfsbereitschaft der Leute. Genauso hätten sie anfangen können zu schimpfen und zu wettern. Dass kein einziges böses Wort gefallen ist, fand ich schon wundervoll - dass die Menschen sofort ihre Hilfe angeboten haben, hat noch eins draufgesetzt. Ein Zeichen für eine friedliche Grundstimmung, die hier Ausländern gegenüber herrscht. Das hat mich wirklich berührt. Bei dem kurzen Gespräch mit der Familie konnten die Leute dann sehen, dass die Flüchtlingsfamilien hier gut genug Deutsch gelernt haben, um sich in einfachen Worten zu verständigen - und wie dankbar sie waren, Hilfe zu bekommen. Vielleicht ebnet das dem ein oder anderen noch den Weg, sie beim nächsten Mal einfach selbst anzusprechen. Es war jedenfalls schön zu beobachten.
Eine kurze Szene nur, ein wenigen Minuten passiert. An einer einfachen Supermarktkasse, mitten im Alltag der Leute. Und doch geht ein richtiger Zauber davon aus, finde ich. Genau diese Situationen sind es, die mein Weltbild wieder gerade rücken. Über die ich mich unglaublich freuen kann, und die mir zeigen, dass ein friedliches Miteinander möglich ist, zwischen Menschen aller Kulturen.
Auf den Bildern konntet ihr nebenher die große Hasentochter in einem der neuesten Outfits sehen. Der neue "Ethno Glam" von Alles-für-Selbermacher ist meine große Liebe, und irgendwie passt er mit seinem orientalisch anmutenden Muster mit den kleinen Dreiecken in hellgrau, taupe, schwarzbraun, apricot und in glitzerndem Gold auch wunderbar zur obigen Situation. Kombinieren kann man ihn mit so ziemlich allem - hier ist eine kurze "Sverre" von Meine Herzenswelt daraus geworden, die das Design mit den grauen Einsätzen nochmal richtig gut zur Geltung bringt.
Obendrüber gab's ein Mini-20-Minuten-Shirt von Muckelie, upgecycelt aus einem aussortierten Oberteil einer lieben Freundin. Meine hellblonden Kinder brauchen immer einen kräftigen Farbkontrast zu weißlastigen Stoffen, da bot sich das korallefarbene Shirt absolut dafür an. Hier habe ich wirklich absolut Basic gearbeitet, der Druck war schon auf dem Shirt - und da ist so ein schickes Oberteil auch wirklich in 20 Minuten fertig!! Passend dazu gab's die erste "Tullelue" von "Tullebunt und Lille Sno". So ein wunderschöner Schnitt. Ich hätte mich ewig dran verkünsteln können. Ich habe mich aufgrund der Tatsache, dass der Tochter schon immer Mützen gerne nach oben über den Hinterkopf rutschen für die Version "Mias Tullelue" entschieden - und was soll ich sagen? Passt perfekt. Da werden sicherlich noch viele folgen!!
Bis ich hier getippt hatte, war "Ethno Glam" leider schon wieder ausverkauft - aber ich könnte mir gut vorstellen, dass es von diesem Knallerstoff noch eine Nachbestellung gibt. Wenn er wieder auftaucht, sage ich euch auf alle Fälle Bescheid - vorsichtshalber könnt ihr ja die AfS-Seite auch selber ein bisschen im Auge behalten... :D :D
Hier geht's zum 20-Minuten-Shirt:
Und auch die Hose Sverre *KLICK* und die Tullelue *KLICK* habe ich euch nochmal verlinkt.
Und jetzt freue ich mich noch ein bisschen über mein Herzenserlebnis von gestern. Hattet ihr auch schon solche Momente? Situationen, in denen ihr entdeckt habt, wie schön so ein harmonisches, hilfsbereites und rücksichtsvolles Miteinander sein kann? Erzählt doch mal!
Hasenwilde Grüße
Johanna
Ich war einkaufen. (So beginnen übrigens viele gute Geschichten... :D ). Also, ich war einkaufen bei Netto im Nachbarort. Schon vormittags war ich da, das große Hasenkind im Schlepptau, eine lange Liste in der Hand. Wir haben alles gefunden, was auf der Liste stand, sind erfolgreich nach Hause zurückgekehrt - und ich habe (wie meistens) festgestellt, dass ich doch etwas vergessen hatte. Nicht notiert, nicht bedacht, nicht gekauft.
Also bin ich eine Weile später nochmal schnell alleine los (zum Glück ist der Netto im Nachbarort nur 2km entfernt, da ist der Umweg nicht ganz so gravierend). Zitronen und Puderzucker für den Zuckerguß des Sonntagskuchens nur schnell in der Hand geschnappt und flott zurück an die Kasse.
Die Schlange war relativ lang, bestimmt 6 Leute standen vor mir an, einer oder zwei nach kurzer Zeit hinter mir. Nach einer Weile wurde es vorne an der Kasse unruhig. Eine Familie stand da, mit etwa fünfjährigem Kind, offensichtlich Ausländer mit wenig Deutschkenntnissen. Köpfe reckten sich, neugierige Blicke wurden geworfen und schnell wurde der Grund des Staus ausgemacht - "die haben wohl den Geldbeutel zuhause vergessen..", "die haben kein Geld dabei!", "die können nicht zahlen", raunte es durch die Schlange.
Während Mutter und Vater relativ verzweifelt an der Kasse standen, fragte eine Dame relativ weit vorne: "Sollen wir den Einkauf einfach gemeinsam übernehmen?" Zustimmendes Gemurmel, einige "Ja, klar" waren zu hören. "Oder einer legt das Geld einfach aus" kam von einer anderen Ecke. Die Hilfsbereitschaft war mit Händen greifbar - und sofort da. Ohne zu hinterfragen, ohne zu zögern, ohne jeden Widerspruch.
Irgendwie hat sich keiner getraut, die Familie direkt anzusprechen. Ich habe mich dann an die Familie gewandt (ich arbeite ja schon länger mit den Flüchtlingen vor Ort zusammen, da sind vielleicht die Berührungsängste einfach schon etwas kleiner - wobei ich diese spezielle Familie nicht kannte) und konnte schnell herausfinden, dass es eine Flüchtlingsfamilie aus dem Nachbarort war. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass ich mit der Mutter schnell zu ihrem Haus fahre, damit sie den vergessenen Geldbeutel holen kann. Der Vater und das Kind haben derweil mit dem Einkaufswagen im Supermarkt gewartet.
Ich war wirklich beeindruckt von der Hilfsbereitschaft der Leute. Genauso hätten sie anfangen können zu schimpfen und zu wettern. Dass kein einziges böses Wort gefallen ist, fand ich schon wundervoll - dass die Menschen sofort ihre Hilfe angeboten haben, hat noch eins draufgesetzt. Ein Zeichen für eine friedliche Grundstimmung, die hier Ausländern gegenüber herrscht. Das hat mich wirklich berührt. Bei dem kurzen Gespräch mit der Familie konnten die Leute dann sehen, dass die Flüchtlingsfamilien hier gut genug Deutsch gelernt haben, um sich in einfachen Worten zu verständigen - und wie dankbar sie waren, Hilfe zu bekommen. Vielleicht ebnet das dem ein oder anderen noch den Weg, sie beim nächsten Mal einfach selbst anzusprechen. Es war jedenfalls schön zu beobachten.
Eine kurze Szene nur, ein wenigen Minuten passiert. An einer einfachen Supermarktkasse, mitten im Alltag der Leute. Und doch geht ein richtiger Zauber davon aus, finde ich. Genau diese Situationen sind es, die mein Weltbild wieder gerade rücken. Über die ich mich unglaublich freuen kann, und die mir zeigen, dass ein friedliches Miteinander möglich ist, zwischen Menschen aller Kulturen.
Auf den Bildern konntet ihr nebenher die große Hasentochter in einem der neuesten Outfits sehen. Der neue "Ethno Glam" von Alles-für-Selbermacher ist meine große Liebe, und irgendwie passt er mit seinem orientalisch anmutenden Muster mit den kleinen Dreiecken in hellgrau, taupe, schwarzbraun, apricot und in glitzerndem Gold auch wunderbar zur obigen Situation. Kombinieren kann man ihn mit so ziemlich allem - hier ist eine kurze "Sverre" von Meine Herzenswelt daraus geworden, die das Design mit den grauen Einsätzen nochmal richtig gut zur Geltung bringt.
Obendrüber gab's ein Mini-20-Minuten-Shirt von Muckelie, upgecycelt aus einem aussortierten Oberteil einer lieben Freundin. Meine hellblonden Kinder brauchen immer einen kräftigen Farbkontrast zu weißlastigen Stoffen, da bot sich das korallefarbene Shirt absolut dafür an. Hier habe ich wirklich absolut Basic gearbeitet, der Druck war schon auf dem Shirt - und da ist so ein schickes Oberteil auch wirklich in 20 Minuten fertig!! Passend dazu gab's die erste "Tullelue" von "Tullebunt und Lille Sno". So ein wunderschöner Schnitt. Ich hätte mich ewig dran verkünsteln können. Ich habe mich aufgrund der Tatsache, dass der Tochter schon immer Mützen gerne nach oben über den Hinterkopf rutschen für die Version "Mias Tullelue" entschieden - und was soll ich sagen? Passt perfekt. Da werden sicherlich noch viele folgen!!
Bis ich hier getippt hatte, war "Ethno Glam" leider schon wieder ausverkauft - aber ich könnte mir gut vorstellen, dass es von diesem Knallerstoff noch eine Nachbestellung gibt. Wenn er wieder auftaucht, sage ich euch auf alle Fälle Bescheid - vorsichtshalber könnt ihr ja die AfS-Seite auch selber ein bisschen im Auge behalten... :D :D
Hier geht's zum 20-Minuten-Shirt:
Und jetzt freue ich mich noch ein bisschen über mein Herzenserlebnis von gestern. Hattet ihr auch schon solche Momente? Situationen, in denen ihr entdeckt habt, wie schön so ein harmonisches, hilfsbereites und rücksichtsvolles Miteinander sein kann? Erzählt doch mal!
Hasenwilde Grüße
Johanna
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Freitag, 3. Juli 2015
Mohnblumenpüppchen
Huhu ihr Lieben!!
Heute nur ein ganz kurzer Post aus der Versenkung. Wir sind nämlich schwer beschäftigt.
Womit, fragt ihr? Naja, Baden, zuallererst und primär und täglich. Im Planschbecken, in diversen Pools und natürlich im Schwimmbad. Je nachdem. Die kleine Hasentochter traut sich seit gestern mit ihren Schwimmflügelchen Mamas Hand loszulassen und paddelt mutig alleine drauflos. Die Mama voller Stolz hinterher. :D
Aber auch sonst nutzen wir alles, was der Sommer so hergibt. Radelfahren. Abends draußen Brotzeit machen. Grillen. Mit einem Glas Rotwein den lauen Sommerabend genießen. Und den ganzen Tag draußen sein. Wie sagte eine Freundin gestern zu mir? "Bettgehzeiten, der sonstige Alltagstagesablauf, lass das mal alles außen vor jetzt. JETZT ist Sommer. Diese Abende sind die, an die wir uns im Winter erinnern und die uns im Winter warm halten.". Und das stimmt. Bis bei uns die Sommerferien anbrechen, sind die warmen Tage meistens gezählt. Also nutzen wir den Sommer mit seinen gut 30 Grad. JETZT.
Deswegen ruht gerade alles bis auf das Nötigste, und wir genießen den Sommer in vollen Zügen. Es gibt ja auch so viel zu entdecken gerade. Alles ist grün, das Gras auf den Wiesen steht höher als die Kinderköpfe sind, alles summt, zwitschert, leuchtet und blüht. Hier auf den Fotos habe ich meiner Großen zwei Mohnblumenpüppchen gebastelt. Kennt ihr? Mohnblumen sind ja sowieso etwas faszinierendes. Dieses wunderschöne, kräftige Rot - und trotzdem so vergänglich.
Diesen Platz, an dem wir fotografiert haben, habe ich am Tag vorher ausgesucht, weil alles voll Mohnblumen war. In allen Größen. Am nächsten Morgen, als wir mit der Kamera da ankamen, war die Hälfte schon wieder abgefallen. Wahrscheinlich sind die Mohnblumen deswegen so besonders. Weil sie eine Sommer-Momentaufnahme sind. Und man sieht sie überall blühen, weil sich das Pflücken sowieso nicht rentiert - bis man daheim ist, sind die empfindlichen Blätter schon abgefallen.
Umso mehr Reiz haben die filigranen Mohnblumenpüppchen. Klein, zart, farbenprächtig laden sie ein, im Spiel zu versinken. Einmalig. Denn am Tag darauf sind sie welk. Meine Tochter war hin und weg und ist sofort ins Spiel mit den süßen Püppchen abgetaucht.
Und genau diese Momente sind für mich Sommer pur. Mal davon abgesehen, dass das Fotografieren eines spielenden Kindes ein reines Vergnügen ist, bei dem ich mich mit meiner Kamera so richtig austoben kann. :D
Ausgeführt haben wir ein neues Sommeroutfit. Die Hose ist der absolute Knaller. Ein neuer Schnitt von Katrin von FinnLeys, den ich probenähen durfte. Ein lockerer Sommerhosenschnitt namens Finn, wahlweise mit hohem oder tiefem Schritt, pumpig fallend und mit vielen süßen Extras wie der Passe hinten, einer Potasche, Taschen vorne, Knieabnäher, einer Cargotasche und zwei verschiedenen Bundvarianten. Mein absoluter Sommerlieblingsschnitt, es gibt noch zwei davon, die ich euch zeigen möchte, und die vierte ist gerade in Arbeit. :D :D
Passend zur Finn, die ich aus petrolfarbenem dünnem Feincord genäht habe, gabs die Farbenmix-Mütze "Resi und Hannes" und als Shirt ein "Easy Peasy Summer T", ein Ebook in Größe 86 - 158 von Stoffwechsel. Auch so ein Lieblingsschnitt, der schon zum dritten Mal von mir genäht wurde. Ich mag die nach vorn gezogene Schulternaht total gerne, das wirkt soooo fetzig!! HIER findet ihr zum Ebook. Die Stoffe sind allesamt von den Waschbeckenpiraten.
Hier der Link direkt zum Ebook "Finn":
Ich werde mich jetzt ganz schnell wieder vom PC lösen und mich wieder ausschließlich dem Sommer widmen. Das Cherry-Garcia-Eis mit frischen Kirschen aus dem Ben-und-Jerrys-Rezeptbuch ist bereit für die Eismaschine, das Planschbecken ist lauwarm und am Rande unseres Gartens blühen die Mohnblumen. Also nix wie raus! :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
Heute nur ein ganz kurzer Post aus der Versenkung. Wir sind nämlich schwer beschäftigt.
Womit, fragt ihr? Naja, Baden, zuallererst und primär und täglich. Im Planschbecken, in diversen Pools und natürlich im Schwimmbad. Je nachdem. Die kleine Hasentochter traut sich seit gestern mit ihren Schwimmflügelchen Mamas Hand loszulassen und paddelt mutig alleine drauflos. Die Mama voller Stolz hinterher. :D
Aber auch sonst nutzen wir alles, was der Sommer so hergibt. Radelfahren. Abends draußen Brotzeit machen. Grillen. Mit einem Glas Rotwein den lauen Sommerabend genießen. Und den ganzen Tag draußen sein. Wie sagte eine Freundin gestern zu mir? "Bettgehzeiten, der sonstige Alltagstagesablauf, lass das mal alles außen vor jetzt. JETZT ist Sommer. Diese Abende sind die, an die wir uns im Winter erinnern und die uns im Winter warm halten.". Und das stimmt. Bis bei uns die Sommerferien anbrechen, sind die warmen Tage meistens gezählt. Also nutzen wir den Sommer mit seinen gut 30 Grad. JETZT.
Deswegen ruht gerade alles bis auf das Nötigste, und wir genießen den Sommer in vollen Zügen. Es gibt ja auch so viel zu entdecken gerade. Alles ist grün, das Gras auf den Wiesen steht höher als die Kinderköpfe sind, alles summt, zwitschert, leuchtet und blüht. Hier auf den Fotos habe ich meiner Großen zwei Mohnblumenpüppchen gebastelt. Kennt ihr? Mohnblumen sind ja sowieso etwas faszinierendes. Dieses wunderschöne, kräftige Rot - und trotzdem so vergänglich.
Diesen Platz, an dem wir fotografiert haben, habe ich am Tag vorher ausgesucht, weil alles voll Mohnblumen war. In allen Größen. Am nächsten Morgen, als wir mit der Kamera da ankamen, war die Hälfte schon wieder abgefallen. Wahrscheinlich sind die Mohnblumen deswegen so besonders. Weil sie eine Sommer-Momentaufnahme sind. Und man sieht sie überall blühen, weil sich das Pflücken sowieso nicht rentiert - bis man daheim ist, sind die empfindlichen Blätter schon abgefallen.
Umso mehr Reiz haben die filigranen Mohnblumenpüppchen. Klein, zart, farbenprächtig laden sie ein, im Spiel zu versinken. Einmalig. Denn am Tag darauf sind sie welk. Meine Tochter war hin und weg und ist sofort ins Spiel mit den süßen Püppchen abgetaucht.
Und genau diese Momente sind für mich Sommer pur. Mal davon abgesehen, dass das Fotografieren eines spielenden Kindes ein reines Vergnügen ist, bei dem ich mich mit meiner Kamera so richtig austoben kann. :D
Ausgeführt haben wir ein neues Sommeroutfit. Die Hose ist der absolute Knaller. Ein neuer Schnitt von Katrin von FinnLeys, den ich probenähen durfte. Ein lockerer Sommerhosenschnitt namens Finn, wahlweise mit hohem oder tiefem Schritt, pumpig fallend und mit vielen süßen Extras wie der Passe hinten, einer Potasche, Taschen vorne, Knieabnäher, einer Cargotasche und zwei verschiedenen Bundvarianten. Mein absoluter Sommerlieblingsschnitt, es gibt noch zwei davon, die ich euch zeigen möchte, und die vierte ist gerade in Arbeit. :D :D
Passend zur Finn, die ich aus petrolfarbenem dünnem Feincord genäht habe, gabs die Farbenmix-Mütze "Resi und Hannes" und als Shirt ein "Easy Peasy Summer T", ein Ebook in Größe 86 - 158 von Stoffwechsel. Auch so ein Lieblingsschnitt, der schon zum dritten Mal von mir genäht wurde. Ich mag die nach vorn gezogene Schulternaht total gerne, das wirkt soooo fetzig!! HIER findet ihr zum Ebook. Die Stoffe sind allesamt von den Waschbeckenpiraten.
Hier der Link direkt zum Ebook "Finn":
Ich werde mich jetzt ganz schnell wieder vom PC lösen und mich wieder ausschließlich dem Sommer widmen. Das Cherry-Garcia-Eis mit frischen Kirschen aus dem Ben-und-Jerrys-Rezeptbuch ist bereit für die Eismaschine, das Planschbecken ist lauwarm und am Rande unseres Gartens blühen die Mohnblumen. Also nix wie raus! :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
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Donnerstag, 23. April 2015
Klosterbier
Huhu ihr Lieben!
Heute zum RUMS nochmal schnell ein paar Bilder von mir! Und zwar von einem meiner neuen Lieblingsoberteile. Ich hatte das heute den ganzen Tag an, da bietet sich ein Blogpost natürlich an. :D
Wir haben uns heute einen halben freien Tag gegönnt und sind alle viere nach Mallersdorf zum Kloster gefahren. Das machen wir jetzt schon das zweite Jahr, und zwar immer in etwa um die gleiche Zeit.
Der Anlass ist - Bärlauch. Ich mag Bärlauch. Und in Mallersdorf wächst der in regelrechten Meeren im Klostergarten. Wahnsinn. Schwuppsdiwupps sind da in einer Viertelstunde zwei Windelkartons voll geerntet und wir versorgen damit den gesamten Familien- und Freundeskreis. :D Mein Mann putzt und schnippelt schon fleißig in der Küche - ich rufe einfach vom PC aus in regelmäßigen Abständen "Ich komm gleich zum Helfen, gell?". Mal sehen, wie lang er das mitmacht. :D :D
Wir kennen ein paar der dortigen Schwestern und freuen uns immer auf ein Wiedersehen - eine Schwester stammt aus unserem Dorf und coacht uns bei der Bärlauchernte oder nimmt die Mädels in der Zeit eine Runde durch den Klostergarten mit. Hinterher geht's dann immer zur Klosterbrauerei zu Schwester Doris und Schwester Regilind, die nicht nur frisches Bier sondern auch immer ein Brotzeit für uns auf ihrer Terrasse haben. Und echt Mallersdorfer Limo für die Mädels.
Schwester Regilind haben wir in Südafrika kennen und schätzen gelernt, und so wird der neueste Tratsch über die Niederlassung dort ausgetauscht, die Schwestern füttern meine Mädels mit selbstgezüchteten Mandarinen (O-Ton: "Brrrrrrrr - sauer! NOCHMAL! :D ) und schreien Hansi, das Schaf auf der Nachbarwiese und wir packen unser Auto voll mit dem leckeren Mallersdorfer Klosterbier. Das macht dann am Ende einen wunderbaren Ausflugstag, entspannte und zufriedene Eltern, ausgepowerte Kinder und ein Auto voll Bier, Bärlauch und Schokolade. Besser geht's nicht, oder?
Für so einen Urlaubstag brauche ich ein Relaxshirt der Extraklasse. Wie praktisch, dass ich mir erst eines genäht habe. :D :D Passend zu den Bogi-Shirts der Kinder gibt's von Annas Country jetzt auch einen Damenschnitt - Mrs Bogi. Lässig kommt er daher, mit vielen Möglichkeiten - wie zum Beispiel hier den geteilten Ärmeln oder dem weiten Ausschnitt. Ihr könnt den Schnitt auch mit Passe, tailliert, als Longsweat, mit Rundhals oder in irgendeiner Kombination aus all den Teilen nähen. :) Ich hatte mir im Stoffgeschäft meines Vertrauens einen Doubleface-Sommersweat mitgenommen, der innen ganz weich ist. (Das ist übrigens KEIN Neon. Das ist Maigrün. Hat mir die Verkäuferin mit dem ersnthaftesten Gesichtsausdruck versichert, als ich ihr erklärt habe, dass ich kein neon mag. Tja, dann... :D :D ). Ich wollte mein Shirt gerne so ein bisschen trashig und hab deswegen den weiten Halsausschnitt gewählt und nur ganz locker ein paar Stoffreste appliziert. Genutzt habe ich ausschließlich meinen Doubleface, mal mit der einen Seite oben, dann wieder mit der anderen. Das Shirt ist jedenfalls superkuschelig und einer meiner Favoriten im Schrank!!
Den Schnitt in den Größen XS - XXL findet ihr hier: http://de.dawanda.com/product/79552699-E-BookAnleitung-Mrs-Bogi-XS-XXL
Und als Kombiangebot mit dem Kinder-Bogi gibt es ihn auch: http://de.dawanda.com/product/79592007-E-BookAnleitung-Bogi-Mrs-Bogi-Partnerlook
Und damit schicke ich nicht nur mein Shirt, sondern auch meinen wunderbaren Tag zu RUMS! Und bevor ich jetzt dann doch mal Bärlauchputzen-helfen gehe, lasse ich euch noch die süße Bemerkung meiner Großen auf der Heimfahrt da: "Du, Mama, sag mal - haben die Schwestern eigentlich auch Brüder?" :D :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
Heute zum RUMS nochmal schnell ein paar Bilder von mir! Und zwar von einem meiner neuen Lieblingsoberteile. Ich hatte das heute den ganzen Tag an, da bietet sich ein Blogpost natürlich an. :D
Wir haben uns heute einen halben freien Tag gegönnt und sind alle viere nach Mallersdorf zum Kloster gefahren. Das machen wir jetzt schon das zweite Jahr, und zwar immer in etwa um die gleiche Zeit.
Der Anlass ist - Bärlauch. Ich mag Bärlauch. Und in Mallersdorf wächst der in regelrechten Meeren im Klostergarten. Wahnsinn. Schwuppsdiwupps sind da in einer Viertelstunde zwei Windelkartons voll geerntet und wir versorgen damit den gesamten Familien- und Freundeskreis. :D Mein Mann putzt und schnippelt schon fleißig in der Küche - ich rufe einfach vom PC aus in regelmäßigen Abständen "Ich komm gleich zum Helfen, gell?". Mal sehen, wie lang er das mitmacht. :D :D
Wir kennen ein paar der dortigen Schwestern und freuen uns immer auf ein Wiedersehen - eine Schwester stammt aus unserem Dorf und coacht uns bei der Bärlauchernte oder nimmt die Mädels in der Zeit eine Runde durch den Klostergarten mit. Hinterher geht's dann immer zur Klosterbrauerei zu Schwester Doris und Schwester Regilind, die nicht nur frisches Bier sondern auch immer ein Brotzeit für uns auf ihrer Terrasse haben. Und echt Mallersdorfer Limo für die Mädels.
Schwester Regilind haben wir in Südafrika kennen und schätzen gelernt, und so wird der neueste Tratsch über die Niederlassung dort ausgetauscht, die Schwestern füttern meine Mädels mit selbstgezüchteten Mandarinen (O-Ton: "Brrrrrrrr - sauer! NOCHMAL! :D ) und schreien Hansi, das Schaf auf der Nachbarwiese und wir packen unser Auto voll mit dem leckeren Mallersdorfer Klosterbier. Das macht dann am Ende einen wunderbaren Ausflugstag, entspannte und zufriedene Eltern, ausgepowerte Kinder und ein Auto voll Bier, Bärlauch und Schokolade. Besser geht's nicht, oder?
Für so einen Urlaubstag brauche ich ein Relaxshirt der Extraklasse. Wie praktisch, dass ich mir erst eines genäht habe. :D :D Passend zu den Bogi-Shirts der Kinder gibt's von Annas Country jetzt auch einen Damenschnitt - Mrs Bogi. Lässig kommt er daher, mit vielen Möglichkeiten - wie zum Beispiel hier den geteilten Ärmeln oder dem weiten Ausschnitt. Ihr könnt den Schnitt auch mit Passe, tailliert, als Longsweat, mit Rundhals oder in irgendeiner Kombination aus all den Teilen nähen. :) Ich hatte mir im Stoffgeschäft meines Vertrauens einen Doubleface-Sommersweat mitgenommen, der innen ganz weich ist. (Das ist übrigens KEIN Neon. Das ist Maigrün. Hat mir die Verkäuferin mit dem ersnthaftesten Gesichtsausdruck versichert, als ich ihr erklärt habe, dass ich kein neon mag. Tja, dann... :D :D ). Ich wollte mein Shirt gerne so ein bisschen trashig und hab deswegen den weiten Halsausschnitt gewählt und nur ganz locker ein paar Stoffreste appliziert. Genutzt habe ich ausschließlich meinen Doubleface, mal mit der einen Seite oben, dann wieder mit der anderen. Das Shirt ist jedenfalls superkuschelig und einer meiner Favoriten im Schrank!!
Den Schnitt in den Größen XS - XXL findet ihr hier: http://de.dawanda.com/product/79552699-E-BookAnleitung-Mrs-Bogi-XS-XXL
Und als Kombiangebot mit dem Kinder-Bogi gibt es ihn auch: http://de.dawanda.com/product/79592007-E-BookAnleitung-Bogi-Mrs-Bogi-Partnerlook
Und damit schicke ich nicht nur mein Shirt, sondern auch meinen wunderbaren Tag zu RUMS! Und bevor ich jetzt dann doch mal Bärlauchputzen-helfen gehe, lasse ich euch noch die süße Bemerkung meiner Großen auf der Heimfahrt da: "Du, Mama, sag mal - haben die Schwestern eigentlich auch Brüder?" :D :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
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