Wisst ihr, was interessant ist? Ich habe dieses Wochenende die Erfahrung gemacht, dass es mich tatsächlich mehr stresst, wenn ein Kind nicht da ist, als wenn es da ist. Das ist selbstverständlich abhängig davon, wo es gerade steckt. Aber lasst mich von vorn anfangen.
Meine große Tochter, inzwischen stolze fünf Jahre alt und Vorschulkind, ist seit den Herbstferien Mitglied im Kinderchor des Nachbarortes. Finde ich eine gute Sache - Singen ist ein tolles Hobby, sie lernt viele neue Kinder aus verschiedenen Altersstufen da kennen und hat auch echt Spaß daran. Hier aus dem Dorf gehen ziemlich viele Kinder dahin, es gibt nette Fahrgemeinschaften, ihre Freundinnen sind dabei und die Kinder bekommen auch reichlich Gelegenheit für Auftritte. Gute Sache das, also.
Nachdem meine Große ja nun mal meine Große ist, bin ich immer relativ unbedarft, wenn sie etwas Neues anfangen will. Keine älteren Geschwister, keine älteren Cousinen und Cousins, von deren Erfahrungswerten wir profitieren könnten - wir probieren also immer einfach mal. DIe Tochter springt ins kalte Wasser, und ich springe irgendwie mit. Mal mit mehr, mal mit weniger gutem Erfolg. So also auch die Chorsache. Samstag vormittags, in nettem Ambiente und guter Gesellschaft singt das Tochterkind nun also regelmäßig.
Und dann kam ganz schnell etwas, womit ich so gar nicht gerechnet hatte: das jährliche Kinderchorwochenende. Drei Tage auswärts mit zwei Übernachtungen in einem Jugendhaus, 50 Kinder und Jugendliche jeden Alters, und die Tochter als eine der Jüngsten mittendrin. Ich sage euch, mir ist das Herz schon Wochen vorher bei dem Gedanken in die Hose gerutscht. :D
Wir haben uns schließlich darauf geeinigt, dass sie Samstag und Sonntag als "Tageskind" teilnehmen darf - also zuhause übernachtet und via Privatchauffeuse morgens dort angeliefert und abends nach Programmende wieder abgeholt wird. Das schien mir für alle Beteiligten (inklusive der Chorleiterin) ein fairer Kompromiss.
"Was macht sie denn für ein Theater??", werdet ihr jetzt vielleicht denken. Naja, mal abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass das große Kind trotzdem noch ein bisschen klein ist (der Meinung bin ich übrigens schon immer, und ich sehe nicht, dass sich in absehbarer Zeit daran etwas ändert... ;) ), ist meine Tochter ein eher ruhiges Kind. Jemand, der viel beobachtet, bevor er sich anschließt. Jemand, der sich von zu vielen Eindrücken manchmal einfach überfahren lässt. Dachte ich.
Samstag morgen also hatten zwei Mitglieder im Hause hasenwild ordentlich Muffensausen. :D :D Die Tochter versuchte, ihre Teilnahme kurz vor der Abfahrt doch noch zu revidieren und ich war nahe dran, ihr einfach zuzustimmen. :D Da ich aber weiß, dass es manchmal nur einen kleiner Stups in die richtige Richtung zum großen Glück braucht, haben wir beschlossen, uns die Sache zumindest zusammen anzusehen. Mit gepacktem Rucksack für einen langen Tag standen wir also dann morgens um halb neun vor dem Jugendhaus Schloss Pfünz und blickten die Fassade hoch. Ziemlich klein vor dem großen Schloss.
Als wir dann gemeinsam den Speisesaal mit der versammelten Kindermannschaft beim Frühstück betraten, das Kind neben mir den Rucksack fest umklammert, passierte etwas wunderbares. Die versammelten Kinder unserer Ortschaft kamen fröhlich lachend auf meine Tochter zu - bestimmt 7 Kinder, große und kleine, Jungs und Mädels, ein bunt gemischter Haufen - begrüßten sie mit Begeisterung und haben sie einfach mitgenommen. Ich habe dem selig lächelnden Kind zugesehen, wie es in einer Traube Kinder den Gang entlang verschwunden ist. Und ich weiß noch, dass ich dachte "Welch ein Glück, dass es euch gibt".
Als es zuhause langsam Abend wurde, habe ich gewartet. Darauf, dass jemand anruft und mir sagt, meiner Tochter wäre das alles viel zu viel und zu laut und zu lang und ich solle sie doch bitte abholen. Ich sah sie in meinem Kopf in irgendeiner Ecke sitzen, sehnsüchtig auf mich wartend und zu schüchtern, um das laut zu sagen. Ich sage euch, ich bin durch die Wohnung gelaufen wie ein eingesperrter Tiger. Schrecklich, so ein Mamaherz, manchmal....
Im Endeffekt habe ich meine Tochter nachts um halb zehn in bester Laune zurückbekommen (und ohne jedes Verständnis, warum sie eigentlich an diesem wunderbaren Ort nicht übernachten durfte). Sie war komplett aufgedreht, sprudelte quasi über vor lauter Erfahrungen und Neuigkeiten und Begeisterung und meinte mit leuchtenden Augen: "Mama, jetzt hab ich so viele Freunde, dass ich sie gar nicht mehr zählen kann." Und ich? War mir nicht sicher, ob jemand mein Kind vielleicht heimlich ausgetauscht hat... Habe mit ihr gestaunt, mich mit ihr gefreut und mal wieder festgestellt, dass ich ihr ruhig mehr zutrauen darf, der kleinen großen Maus.
Am Sonntag habe ich sie wieder hingefahren und sie ist mit einer Selbstverständlichkeit zwischen den Kindern abgetaucht, über die ich nur den Kopf schütteln kann. Sie hatte nicht mal mehr Zeit zum Winken. Mittags waren wir Eltern eingeladen, in einem Konzert zu hören, was sich die Kinder übers Wochenende erarbeitet hatten. Und es klang, als hätten sie miteinander eine tolle Zeit gehabt.
Jedesmal, wenn mir dieses Wochenende durch den Kopf geht, sehe ich vor mir die Szene im Speisesaal, bei unserer Ankunft. Die Szene, die das ganze Wochenende bestimmt hat. Wären in dem Moment nicht die anderen Kinder gekommen und hätten meine Maus unter ihre Fittiche genommen - wer weiß, ob sie geblieben wäre. Wer weiß, wie es gelaufen wäre. Dieses Selbstverständnis, mit dem sie sie integriert und mitgenommen haben, finde ich so wunderschön. Klar kennen sich die Kinder untereinander - aber es ist dennoch nicht selbstverständlich. Gerade die Großen, die Schulkinder, die großen Schulkinder haben ja durchaus auch ganz viel anderes zu tun, als so ein Vorschulkind mitzuziehen. Und trotzdem. Trotzdem haben sie ihr den bestmöglichen Start in das Wochenende ermöglicht, den man nur haben kann. Und gerade die beiden Firmlinge, die da dabei waren, haben meine Tochter das ganze Wochenende über immer wieder begleitet. Haben ihr geholfen, haben ihre Schuhe und ihren Rucksack in ihrem Zimmer gebunkert und waren da, wenn sie Hilfe brauchte. Freunde eben. Und wisst ihr was? Ich bin mir sicher, dass die Welt genau diese Menschen braucht. Kinder mit Mitgefühl, mit einem Auge auf die Kleinen, mit Empathie und sozialem Einfühlungsvermögen. Denn aus ihnen werden tolerante und hilfsbereite Erwachsene werden. Und das Schönste - so, wie meine Tochter das jetzt erlebt hat, und auch die anderen Kinder in der Gruppe, so werden sie das irgendwann weitergeben. Irgendwann werden sie die "Großen" sein. Irgendwann werden sie im Speisesaal lächelnd auf einen Neuanfänger zulaufen und ihn herzlich in die Gruppe aufnehmen. Und damit die Welt ein Stückchen besser machen.
Hasenwilde Grüße
Johanna
Schnell noch ein paar Infos zu den Fotos:
Die Tunika ist meine geliebte "Sommerliebe hoch 3" von der "Drahtzieherin" Iris
Das Shirt darunter ist ein Upcyclingprojekt aus einem ausgedienten Teenie-Shirt einer Freundin, als Schnitt habe ich das Basic-Longshirt von Lillesol und Pelle genäht
Und die wunderbare XXL-Borte in gelb durfte ich für Nadine von Namijda vernähen, die in ihrem Shop inzwischen nicht mehr nur fantastischen Tüddelkram, sondern auch die wunderschönsten Stoffe hat - absolute Einkaufsempfehlung von mir! Die wunderbare hellgelbe Wäschespitze findet ihr hier:
*KLICK*
Und die Applikationsvorlagen für die Eis-am-Stiel-Applikation ist von Din-Din und ihr bekommt sie hier: *KLICK*
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Montag, 9. Januar 2017
Freunde eben
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Mittwoch, 24. August 2016
Post
Ach ihr Lieben, ich hätte so viel zu erzählen und zu zeigen, aber ich komme einfach nicht zum Schreiben. :D :D Ich bin im Ferienflow und wie ich es mir gewünscht hatte, entstehen gerade ganz viele Sachen an der Nähmaschine, die ich schon ewig machen wollte.
Ich habe mir ziemlich probenähfrei genommen, um das zu schaffen, und habe mal wieder richtig Freude dran, nur für uns zu nähen. Ich zeige euch die Sachen sicherlich irgendwann (wenn ich mal Zeit habe zu fotografieren), aber da noch so viele schöne Bilder auf dem Rechner auf euch warten, müssen die erst gezeigt werden. :D
Heute möchte ich euch aber von etwas erzählen, was mich in den Ferien besonders berührt und gefreut hat. Eine Karte. Eine einfache Karte. Anstatt über die Post kam sie direkt in meinen Briefkasten, die Absenderin wohnt nämlich nur 15 Minuten von hier entfernt. Bevor ich euch aber erzähle, warum diese Karte mein persönliches Ferienhighlight war, muss ich ein bisschen ausholen. :D
Ich singe mein Leben lang in Chören. Zu Höchstzeiten waren es 6-7 Stück parallel, mit den Kindern hat sich das aber wieder ein bisschen relativiert und zurückgefahren - und so gibt es im Moment keinen festen Chor, in dem ich mitsinge.
Ich helfe hier und da instrumental oder gesanglich aus, und es gibt einige Gruppen, in denen ich mitwirke, die projektmäßig die ein oder andere Hochzeit oder ähnliches singen, aber eben nichts so richtig festes. Wöchentliches.
Auf der einen Seite genieße ich die Freiheit und Freizeit - weniger Termine in der Woche heißt eben, mehr Zeit für die Kinder und mich - aber auf der anderen Seite vermisse ich das Singen dann auch wieder. Den Zusammenhalt, die Proben, die Gespräche und natürlich die Musik. Deshalb habe ich mit einer lieben Freundin zusammen einen Projektchor mit dem schönen Namen "Voice ma's" gegründet, der - je nach Lust und Laune - ein bis dreimal im Jahr einen Gottesdienst mit fetzigen Liedern gestaltet. Zwei Proben, ein Auftritt, fertig. Ein kleines, aber feines Projekt, mit nicht zu viel Aufwand, aber jeder Menge Spaß verbunden.
Und es singen - Freunde. Freunde aus allen Himmelsrichtungen, Männer, Frauen, mit Kindern und ohne, alle geeint dadurch, dass sie einfach gern singen - und oft, genau wie ich, nicht die Zeit haben, einem Chor mit festen wöchentlichen Probenzeiten beizutreten. Entsprechend habe ich das Gefühl, dass die Motivation nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Sängern und Sängerinnen besonders groß ist. Dieser Chor singt nicht nur - er strahlt nebenher eine solche Freude und Begeisterung aus, dass es unglaublich Spaß macht, davor zu stehen. <3
Jedenfalls haben wir am zweiten Augustwochenende gesungen, und ich hatte richtig Spaß. Da waren geniale Solos, wundervolle Musiker und ein Chor mit ganz viel Enthusiasmus und Begeisterung. Es war echt gut, finde ich. Ich habe den Tag sehr genossen, hinterher war ein Großteil des Chores noch miteinander essen, ratschen, austauschen, den Tag genießen.
Und zwei Tage später lag dann diese besagte Karte in meinem Briefkasten. Eine Karte von einer Freundin, die leider nicht mitmachen konnte, sich aber dann mit ihrer Familie den Chor angehört hat. Soooo viele schöne Worte - wie sehr es ihr gefallen hat, wie schön es war, wie viel Freude sie beim Zuhören hatte. Die Karte liegt seither auf dem Schreibtisch neben dem PC und ich lese immer mal wieder drüber - und lächle dabei. Und wisst ihr, was ich denke?
Wie oft bin ich begeistert von etwas, und vergesse ganz einfach, es laut auszusprechen? Vergesse, zu sagen, wie sehr ich den Tag oder den Abend mit jemandem genossen habe. Wie sehr ich mich über etwas gefreut habe. Und das sind ja manchmal auch einfach ganz kleine Sachen. Ich nehme mir hiermit vor, wieder mehr auszusprechen, wenn mich etwas begeistert. Laut zu sagen, dass ich mich über etwas gefreut habe, anstatt immer davon auszugehen, dass die Leute das schon wissen. Ich nehme mir fest vor, mir auch mal wieder die Mühe zu machen, eine liebe Karte zu schreiben - ich weiß jetzt nämlich wieder, wie schön es ist, eine zu bekommen....
Nebenher konntet ihr Bilder der kleinen Hasentochter in ihrer Lieblingstunika sehen. Den Schnitt "Sommerliebe hoch 3" von der Drahtzieherin habe ich euch schon als Maxikleid gezeigt, aber die Tunikavariante mag ich mindestens genauso gern - vor allem sehen diese Spaghettiträgertops auch mit einem Longshirt drunter total klasse aus, finde ich, und damit werden sie auch richtig herbsttauglich. Da zeige ich euch auch noch ein Beispiel. Aber noch lässt sich das tolle Teil einfach so leicht tragen, wie hier. <3 Anstatt unten noch eine Stoffrüsche anzubringen, habe ich die blaue XXL-Wäschespitze von Namijda genutzt, die ich vernähen durfte. Das geht ratzfatz und gibt der Tunika nochmal richtig Leichtigkeit. Die passenden Borten dazu lassen sich wunderbar vertüddeln und bringen Einheitlichkeit in die Tunika - und auch eine passende Tullelue ist entstanden - die restliche Wäschespitze kommt auch hier beim Tüddeln super rüber, finde ich... <3
Hier nochmal der Link zum Schnitt:
Da geht's zur XXL-Borte in Namijda's Shop - und von da könnt ihr euch zu den passenden Häkelborten und der schmalen Wäschespitze weiterklicken:
Und die Tullelue findet ihr hier: *KLICK*
Hasenwilde Grüße
Johanna
Ich habe mir ziemlich probenähfrei genommen, um das zu schaffen, und habe mal wieder richtig Freude dran, nur für uns zu nähen. Ich zeige euch die Sachen sicherlich irgendwann (wenn ich mal Zeit habe zu fotografieren), aber da noch so viele schöne Bilder auf dem Rechner auf euch warten, müssen die erst gezeigt werden. :D
Heute möchte ich euch aber von etwas erzählen, was mich in den Ferien besonders berührt und gefreut hat. Eine Karte. Eine einfache Karte. Anstatt über die Post kam sie direkt in meinen Briefkasten, die Absenderin wohnt nämlich nur 15 Minuten von hier entfernt. Bevor ich euch aber erzähle, warum diese Karte mein persönliches Ferienhighlight war, muss ich ein bisschen ausholen. :D
Ich singe mein Leben lang in Chören. Zu Höchstzeiten waren es 6-7 Stück parallel, mit den Kindern hat sich das aber wieder ein bisschen relativiert und zurückgefahren - und so gibt es im Moment keinen festen Chor, in dem ich mitsinge.
Ich helfe hier und da instrumental oder gesanglich aus, und es gibt einige Gruppen, in denen ich mitwirke, die projektmäßig die ein oder andere Hochzeit oder ähnliches singen, aber eben nichts so richtig festes. Wöchentliches.
Auf der einen Seite genieße ich die Freiheit und Freizeit - weniger Termine in der Woche heißt eben, mehr Zeit für die Kinder und mich - aber auf der anderen Seite vermisse ich das Singen dann auch wieder. Den Zusammenhalt, die Proben, die Gespräche und natürlich die Musik. Deshalb habe ich mit einer lieben Freundin zusammen einen Projektchor mit dem schönen Namen "Voice ma's" gegründet, der - je nach Lust und Laune - ein bis dreimal im Jahr einen Gottesdienst mit fetzigen Liedern gestaltet. Zwei Proben, ein Auftritt, fertig. Ein kleines, aber feines Projekt, mit nicht zu viel Aufwand, aber jeder Menge Spaß verbunden.
Und es singen - Freunde. Freunde aus allen Himmelsrichtungen, Männer, Frauen, mit Kindern und ohne, alle geeint dadurch, dass sie einfach gern singen - und oft, genau wie ich, nicht die Zeit haben, einem Chor mit festen wöchentlichen Probenzeiten beizutreten. Entsprechend habe ich das Gefühl, dass die Motivation nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Sängern und Sängerinnen besonders groß ist. Dieser Chor singt nicht nur - er strahlt nebenher eine solche Freude und Begeisterung aus, dass es unglaublich Spaß macht, davor zu stehen. <3
Jedenfalls haben wir am zweiten Augustwochenende gesungen, und ich hatte richtig Spaß. Da waren geniale Solos, wundervolle Musiker und ein Chor mit ganz viel Enthusiasmus und Begeisterung. Es war echt gut, finde ich. Ich habe den Tag sehr genossen, hinterher war ein Großteil des Chores noch miteinander essen, ratschen, austauschen, den Tag genießen.
Und zwei Tage später lag dann diese besagte Karte in meinem Briefkasten. Eine Karte von einer Freundin, die leider nicht mitmachen konnte, sich aber dann mit ihrer Familie den Chor angehört hat. Soooo viele schöne Worte - wie sehr es ihr gefallen hat, wie schön es war, wie viel Freude sie beim Zuhören hatte. Die Karte liegt seither auf dem Schreibtisch neben dem PC und ich lese immer mal wieder drüber - und lächle dabei. Und wisst ihr, was ich denke?
Wie oft bin ich begeistert von etwas, und vergesse ganz einfach, es laut auszusprechen? Vergesse, zu sagen, wie sehr ich den Tag oder den Abend mit jemandem genossen habe. Wie sehr ich mich über etwas gefreut habe. Und das sind ja manchmal auch einfach ganz kleine Sachen. Ich nehme mir hiermit vor, wieder mehr auszusprechen, wenn mich etwas begeistert. Laut zu sagen, dass ich mich über etwas gefreut habe, anstatt immer davon auszugehen, dass die Leute das schon wissen. Ich nehme mir fest vor, mir auch mal wieder die Mühe zu machen, eine liebe Karte zu schreiben - ich weiß jetzt nämlich wieder, wie schön es ist, eine zu bekommen....
Nebenher konntet ihr Bilder der kleinen Hasentochter in ihrer Lieblingstunika sehen. Den Schnitt "Sommerliebe hoch 3" von der Drahtzieherin habe ich euch schon als Maxikleid gezeigt, aber die Tunikavariante mag ich mindestens genauso gern - vor allem sehen diese Spaghettiträgertops auch mit einem Longshirt drunter total klasse aus, finde ich, und damit werden sie auch richtig herbsttauglich. Da zeige ich euch auch noch ein Beispiel. Aber noch lässt sich das tolle Teil einfach so leicht tragen, wie hier. <3 Anstatt unten noch eine Stoffrüsche anzubringen, habe ich die blaue XXL-Wäschespitze von Namijda genutzt, die ich vernähen durfte. Das geht ratzfatz und gibt der Tunika nochmal richtig Leichtigkeit. Die passenden Borten dazu lassen sich wunderbar vertüddeln und bringen Einheitlichkeit in die Tunika - und auch eine passende Tullelue ist entstanden - die restliche Wäschespitze kommt auch hier beim Tüddeln super rüber, finde ich... <3
Hier nochmal der Link zum Schnitt:

Da geht's zur XXL-Borte in Namijda's Shop - und von da könnt ihr euch zu den passenden Häkelborten und der schmalen Wäschespitze weiterklicken:

Und die Tullelue findet ihr hier: *KLICK*
Hasenwilde Grüße
Johanna
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