Die Sommerferien waren einfach wundervoll. Dieses Jahr ganz besonders, weil mein Mann seit Mitte August einen Monat Elternzeit hat und wir tatsächlich fast einen ganzen Monat alle fünfe ungebunden waren. Wir sind spät ins Bett gegangen und spät aufgestanden, waren ganz viel Schwimmen, wir haben gegrillt, Leute eingeladen und einfach in den Tag hineingelebt.
Zusätzliches Programm war kaum nötig - die Mädels haben es sehr genossen, einfach tun und lassen zu dürfen, was sie wollten. Sie haben unendlich viele Hörspiele gehört und waren gefühlt mehr im Wasser als an der Luft. Richtig Sommer eben.
Ein Highlight waren die zwei Wochen Urlaub, von denen wir am Mittwoch heimgekommen sind.
Mit dem Wohnwagen in den Süden, Italien, Strand, Meer, gelato, Pasta und Pizza... Ich habe noch die Sonne im Kopf und den Pinienduft in der Nase. Auf dem Heimweg haben wir noch zwei Tage die Dolomiten genossen, mit fantastischem Ausblick, Kabinenbahnfahrt und einer ausgiebigen Bergwanderung. Ja, doch, so müssen Sommerferien aussehen. Und doch, ich könnte auch noch mehr davon vertragen. Echt.
Ja, aber, was war denn mit dem Baby??, fragt ihr jetzt vielleicht. Der Babybub. Der kleine große. Der entwickelt sich prächtig, robbt inzwischen wie ein Großer und bringt sich auch schon fleißig in Krabbelposition. Er kräht und lacht, und manchmal schimpft er auch ordentlich. Und er fügt sich außerordentlich gut in unsere Familie ein. Ja, was war mit dem? Er war eben einfach überall dabei.
Er hat jeden Tag im Meer gebadet, und manchmal auch zusätzlich noch im Pool. Er hat auf der Krabbeldecke am Strand gespielt, und ich musste ihn hin und wieder daran hindern, den kompletten Sandstrand aufzufuttern. Er war an unserem Stellplatz am Boden auf einer Decke oder im zum Laufstall umfunktionierten Reisebett und hat da gespielt. Er hat jeden Ausflug mitgemacht, bei jedem Wetter und jeder Temperatur, war in der Trage, im Kinderwagen, auf dem Arm, wie auch immer es uns am unkompliziertesten erschien. Abends ist er mit an die Uferpromenade zum Eisessen gekommen oder hat dem Mittelkind beim Tanzen im Miniclub zugeguckt. Autofahrten in jeder Länge hat er verschlafen oder verspielt. Und nachts hat er brav neben mir geschlafen, an seinen Hasen oder auch an mich gekuschelt und ist morgens fröhlich krähend zum Frühstück (oder Spätstück) aufgestanden.
Wir haben dabei genau so viel Rücksicht auf ihn, seine Vorlieben und das, was ihm gut tut genommen wie auf jedes andere Familienmitglied. Und es hat prima funktioniert. Absoluter Luxus war dieses Jahr auch, dass meine Eltern den gleichen Campingplatz angefahren haben wie wir - so waren zusätzlich noch zwei Großeltern zum Schieben, Unterhalten, Kuscheln und Spielen da. Das haben wir allesamt sehr genossen.
Ich habe auch mal wieder ein paar Babybub-Bilder für euch. Anfang August waren wir auf eine Hochzeit eingeladen, und ich habe den jungen Herrn standesgemäß eingekleidet. Ich habe eine Großbestellung bei Namijda getätigt und mich dann an der Nähmaschine verschanzt... Entstanden ist ein Hugo von Konfettipatterns in Kombination mit einer Käptn Kukka-Mütze von Rabaukowitsch. Der Stoff ist ein weicher gestreifter Sommerleinen von Namijda. Dazu gabs auch noch eine Jacke aus Grobstrick - aber die zeige ich euch nächstes Mal, ich habe nämlich unendlich viele süße Bilder davon!
Jetzt muss ich noch das Einschulungskleid für das Mittelkind fertignähen und die Schultüte füllen (und fotografieren!!!), damit für nächsten Dienstag alles bereitsteht. Und dann stürzen wir uns wieder in den wilden Schulalltag!
Hasenwilde Grüße
Johanna






















