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Montag, 7. August 2017

Sommerferien

Endlich Ferien! Wir hier in Bayern müssen ja schon immer besonders lange warten, bis es endlich losgeht  mit den Sommerferien... Dafür dürfen wir sie aber dann auch besonders lang genießen.... :D


Die Mädels und ich freuen uns jedenfalls total. Die erste entspannte Woche haben wir schon hinter uns! Und die brauchen wir auch eigentlich immer, um so richtig in Ferienmodus zu schalten. Wenn der anfängliche Schlafentzug, den die Schulzeit immer so mit sich bringt (grade im Sommer, wenn es abends oft noch so schön draußen ist, wenn man ins Bett soll... :) ), nachgeschlafen ist, pendeln sich hier angenehme Ferienzeiten ein.


Da reicht es dann, wenn um neun gefrühstückt wird (und das darf man ruhig auch im Schlafanzug tun) und der Tag gemütlich beginnt. Und dann kann eigentlich kommen, was mag. An schönen Tagen stürzen wir uns ins Wasser (am liebsten in den Pool von Oma und Opa), und auch sonst halten die Ferientage immer wieder etwas Nettes für uns bereit.


Einen Tag haben wir schon im Tierpark Hellabrunn in München verbracht, zusammen mit meiner Schwester. Allein die Zugfahrt dahin war schon ein Highlight für meine Mädels. Wir waren Grillen bei Freunden, und die Damen durften bei den Großeltern übernachten. Und es sind auch Tage dabei, da ist einfach gar nichts. Auch mal schön, oder?


Morgen geht's mit meiner Schwägerin und der Oma in den Playmobil-Funpark nach Zirndorf, da freuen sich die Mädels auch schon sehr - besonders, weil Oma und Tante und der kleine Cousin dabei sind. So genießen wir die Ferien - und hoffen, der Sommer dauert ewig...


Als besonderes Highlight steht in zwei Wochen auch noch unser großer Familienurlaub an. Wir werden auf große Fahrt Richtung Spanien gehen und freuen uns schon sehr darauf - besonders auf das Meer! Das werden sicherlich ein paar wunderbare Tage!


Jedes Jahr gibt es für die Mädels zum Sommerurlaub ein Strandoutfit, zum Drüberziehen, wenn die nassen Badeanzüge abgestreift werden und die Kinder nass und kühl aus dem Meer hüpfen. Meistens läuft es auf Frotteekleider hinaus, denn die trocknen schnell, wenn sie nass werden, sind wunderbar unempfindlich  und zudem total kuschelig. Auch heuer haben die beiden ein passendes Frottee-Strandkleid bekommen - und haben die kuscheligen Kleidchen gleich schon an Omas Pool getestet und für gut befunden.


Genäht habe ich die "Yelva" von Meine Herzenswelt in einlagiger Form. Den wundervollen Kleiderschnitt mit den Puffärmeln kann man aber auch doppellagig und mit eingesetzten Ärmeln nähen - also ein absolutes Muss für den herbstlichen Kleiderschrank, wenn ihr keine Frottee-Strand-Yelvas mehr für dieses Jahr braucht.... :D Die maritime Wal-Appli habe ich bei "Von lange Hand" gefunden - und ich finde, sie fetzt die beiden süßen Strandkleider richtig auf, oder was meint ihr?


Hier findet ihr den Schnitt:


Wir stürzen uns damit wieder in die Ferien und versuchen, jeden Tag ein bisschen die Zeit anzuhalten und die wunderbaren Tage so richtig auszukosten!

Hasenwilde Grüße
Johanna

Mittwoch, 6. April 2016

am liebsten spät...

Hier bei uns in der Region unterscheidet man die "Bergerer" und die "Talerer". So von Geburt an. Der Höhenunterschied im Fall von dem Hasenmann und mir liegt elternhaustechnisch bei etwa 130m und die Tatsache, dass ich am Fluss geboren bin und er in der Höhe macht sich besonders in einem Punkt bemerkbar - der Liebe zum Wasser. Ich liebe Wasser. Ich gehe wahnsinnig gern schwimmen. Mein Mann..... eher nicht. :D :D Zum Glück habe ich das Talerer-Wassergen offensichtlich an beide Kinder weitervererbt. Was aber auch heißt, dass wir drei meistens alleine schwimmen gehen. Und uns das Ganze Prozedere so einfach wie möglich machen. Am liebsten spät. :D


Es gibt nichts besseres, als abends um halb sechs noch schnell für eineinhalb Stunden ins Hallenbad zu tingeln, finde ich. Bei uns in der Nähe gibt es ein ganz kleines, da dürfen die Kinder umsonst rein uns ich zahle für die eineinhalb Stunden zwei Euro und bissl was. Das kann man dann auch gut und gern jede zweite Woche mal machen. Unsere Badetasche ist eigentlich mit dem Nötigsten dauerbepackt, da braucht's vorher kaum Vorbereitungszeit. Höchstens zum Brotzeit herrichten - die muss nämlich unbedingt sein!


Um die Zeit sind im Schwimmbad meistens alle anderen Kinder weg - und sowohl der Nichtschwimmer-Bereich im großen Becken als auch der Kinderbecken gehört meinen Ladies ganz alleine. Super ist das. Nach dem Duschen stecke ich jede gleich in ihren Schlafanzug, je nach Wetter noch nen Jogginganzug drüber.


Wenn beide fix und fertig sind packen wir die Brotzeit aus - und damit hat sich das Abendessen auch gleich erledigt. Zwischen sieben und halb acht sind wir normalerweise wieder daheim, und die Damen wandern ohne Umwege erst zum Zähneputzen und dann direkt ins Bett. Sofortiger Schlaf garantiert.


Nachdem die Mittelohrentzündung der Großen gut abgeklungen und endlich wieder alle gesund sind, packen wir es diese Woche wieder an. Nachdem ich schon einiges ausprobiert habe, finde ich für beide Kinder nach dem Duschen Bademäntel am praktischsten. Handtücher kann ich um die beiden rumwickeln, so viel ich will, das hält einfach noch nicht. Keine Hüften. :D :D Im Bademantel sind die beiden warm eingepackt, es rutscht nichts und auch die nassen Haare sind unter der Kapuze gut geschützt. Nachdem die Große gerade aus ihrem Bademantel herausgewachsen ist, habe ich mich total gefreut, dass ich "Kuschel" von Carolin von Fadenkäfer testen durfte. :D :D


Die Mischung aus beere und orange liebe ich total, und durch die langen Umschlagärmel müsste das Teilchen auch richtig lange passen! Kuschel gibt es in den Größen 56 - 146 als Kindermantel in einer gefütterten und einer (wie hier bei mir) ungefütterten Variante, und auch für Erwachsene könnt ihr den Schnitt bei Fadenkäfer bekommen. Werft doch mal einen genaueren Blick darauf, und auch auf die wundervollen Designbeispiele in allen Größen: *KLICK*



Ich gehe also schon mal die Badetasche aus dem Schrank ziehen - und euch wünsche ich einen wunderbaren Mittwoch!!

Hasenwilde Grüße
Johanna





Montag, 25. Januar 2016

Am See

Heute mal ganz anders. Nachdem der Schnee sowieso (zumindest fast) wieder geschmolzen ist, nutze ich die Gelegenheit, noch ein paar Herbstbilder loszuwerden, die ich schon seit längerem (naja, seit Herbst eben) auf dem PC bunkere. Und weil die heutige To-Do-Liste ungefähr einen halben Kilometer lang ist und nicht nur die Nähmaschine, die Waschmaschine und die Spülmaschine sondern auch einen Zahnarzttermin mit zwei von unseren Flüchtlingen beinhaltet, werde ich heute schweigen und euch einfach mit den schönen Bildern unseres Herzbuben (Schnitt: Fred von SOHO) aus dem kuscheligen Bio-Frottee in Marsala von Stoffversand4u, den ich vernähen durfte, zudonnern. Blendet einfach mal das neblig-trist-matschige Januarwetter aus und kommt mit mir mit - in den Sonnenschein, an einem leuchtenden Herbsttag am See.... <3



 
 
 
 
 
 
 

 
Ich für meinen Teil werde jetzt einfach da bleiben und die Wasch-, Spül- und sonstigen -Maschinen geflissentlich ignorieren. Ich mache Pause. Am See. Im Sonnenschein. Mit einem Picknickkorb in der einen und einer Decke in der anderen Hand. Kommt ihr mit?

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 20. Juli 2015

Meerliebe

Huhu ihr Lieben!
Wisst ihr was? Ich könnte schon wieder. In den Urlaub fahren, meine ich. Ich bin ein absoluter Fernwehmensch. Und irgendwie ist es ganz schön traurig, wenn der "große" Sommerurlaub Anfang Juni schon wieder vorbei ist. Ich glaube, nächstes Jahr fahren wir wieder im September - da hält die Vorfreude länger an. :D


Ich habe mich inzwischen durch unsere Urlaubsbilder gewühlt und für euch drei Postings vorbereitet. Heute dreht sich alles ums Meer. Und um die Strandkleider, die ich den Hasenkindern genäht habe. Für diejenigen, die wie ich schon im Urlaub waren - zum Erinnerungen-wachrufen. Für diejenigen, die demnächst fahren - zum Vorfreude-erhöhen. Und für diejenigen, die heuer aus diversen Gründen daheim bleiben - für einen kleinen Blick ans Meer....


Das Meer. Irgendwie übt es eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Kennt ihr das auch? Ich mag die Berge, ich mag Städtetrips, Schnee und überhaupt Urlaub allgemein. Aber das Meer ist schon mein Highlight. Immer schon.


Jedes Jahr, wenn wir unseren Wohnwagen packen und überlegen, wohin es gehen soll, stehen haufenweise Alternativen im Raum. Und jedes Jahr streichen wir (na gut, mehr ich :D ) eine nach der anderen zugunsten dieser großen Pfütze. Im Moment schiebe ich die Kinder vor. Weil für die Strand und Sand und Meer optimal sind. Stimmt ja auch. Aber eigentlich will ICH ans Meer. :D



Ich liebe das Geräusch der Wellen am Ufer. Beim Campen am Meer ist das allgegenwärtig. Ich höre das Rauschen des Meeres, wenn ich morgens aufstehe, ich habe es in den Ohren, wenn wir gemütlich frühstücken und es bleibt allgegenwärtig, bis ich abends nach dem letzten Glaserl Wein wieder in meinen Schlafsack krieche. Wie jemand, der mir den ganzen Urlaub ins Ohr flüstert: "Entspann dich. Atme durch. Genieße."



Ich mag diese unberechenbare Kraft, die sich an stürmischen Tagen zeigt, wenn die Wellen mannshoch an den Strand donnern. Den Nervenkitzel, trotzdem ein Stück weit hineinzugehen, sich von den Wellen in die Luft tragen zu lassen oder durchzutauchen und dabei zu spüren, wie klein und zerbrechlich man doch ist. Wie schnell einem so ein Brecher die Beine unterm Körper wegzieht. Aber auch das Hochgefühl, wenn man wieder aus dem Wasser steigt und das Gefühl hat, man wäre auf einem wilden Hengst durch die Steppe geritten. :D


Ich kann den ganzen Tag damit zubringen, nach Muscheln und Krebsen zu suchen, die Felsen rund um den Strand zu erkunden und auszukundschaften, was da alles so lebt und krabbelt. Den Strand nach Fundstücken absuchen, die vom Wasser glattgeschliffen sind. Angeschwemmte Seesterne zurück ins Wasser retten. Oder den Schnorchel und die Taucherflossen auspacken und auf die Suche nach ein paar Fischen gehen. Und es finden sich immer welche in dieser funkelnden Unterwasserwelt.


Ich liebe frischen Fisch und Meeresfrüchte und habe im Urlaub wirklich Spaß daran, auf dem Gasgrill vor dem Wohnwagen frischen Fisch, Meeresfrüchterisotto, Calamari und Scampispieße zuzubereiten. Zum Glück sind sowohl mein Mann als auch die Kinder davon genauso begeistert wie ich. :D


Ich liebe es, den Sand zwischen den Zehen zu spüren. Und meinen Töchtern dabei zuzusehen, wie sie sich in diesem riesigen Sandkasten vollkommen im Spiel verlieren, stundenlang Sand von hier nach da schaufeln und tragen, Wasser dazumischen, sich eingraben um sich irgendwann von oben bis unten voller Sand ins kühle Wasser zu stürzen und alles wieder abzuwaschen. Und dann wieder von vorne anzufangen. Am Strand brauche nicht einmal ich als bekennende Leseratte ein Buch. Nur meine Sinne.


Umso mehr kann ich mich aufregen, wenn die Großfamilie ein Stück neben uns beim Gehen ihren ganzen Mist im Sand liegen lässt. Da bleiben Plastiktüten, Sandwichpackungen und angebissenes Brot zurück, der kaputte Liegestuhl wird einfach auf die Seite geworfen und die Schaufel mit dem Sprung landet im Meer. Ich könnte heulen, wenn ich sehe, wie die nächstbeste Fabrik ihren Dreck ins Wasser ableitet, was in der Früh am Strand für Mengen an Plastikmüll angeschwemmt wurden und wenn im Hafen zwischen den Schiffen ein schillernder Ölteppich schwimmt. IN MEINEM MEER!!!!!!


Ich würde es wirklich gerne mit heimnehmen, das Meer. Nächstes Mal. Zwischengelagert in einer magischen Flasche würde ich es nach Hause transportieren und ihm dann einen schönen Flecken gleich hinter Wachenzell zur Verfügung stellen. Ohne Abfall, ohne rücksichtslose Touristen und ohne schlecht gewartete lecke Öltanker. Ohne Fabriken, ohne Plastikmüll und ohne zubetonierte Strandstücke. Urlaub für's Meer in Bayern. Direkt vor meiner Haustüre. Und ich glaube, es würde ihm gefallen. Wenn es wieder zu Hause wäre, hätte es bestimmt bald Fernweh und würde jedes Jahr zu mir zurückkommen.... :D :D


Auf der Sew! habe ich beim Sonntagshasen diesen kuschelweichen Sternchenfrottee mitgenommen. Ideal für Strandkleider - wenn die Kids nass und durchfroren aus dem Wasser kommen, sind unsere beiden Frotteeüberzieher optimal. Nicht zu dick, aber trotzdem warm und kuschelig. Und außerdem ruckzuck trocken, wenn sie beim Spielen nass oder sandig werden. Als Schnitt habe ich mir den "Herzbuben" von Fred von SOHO ausgesucht, ein Stück verlängert und Känguruhtaschen aufgesetzt. Weil meine Töchter nämlich meine Sammelleidenschaft geerbt haben und darin gaaaanz viel Platz für Muscheln, Stöckchen und sonstige Strandwichtigkeiten ist. Der Herzbube hat nicht nur eine Kurzarm-Linie sondern auch noch den Kapuzenschnitt, unter dem die nassen Haare bei Wind verschwinden können. Unsere Kleidchen sind so großzügig genäht, dass sie hoffentlich nächstes Jahr auch nochmal mit an den Strand können - und bis dahin sind sie auch super im Freibad, am Planschbecken oder im Pool!!

Hasenwilde Fernwehgrüße
Johanna

Sonntag, 19. Oktober 2014

Die Sache mit der Nähzauberei

Guten Abend ihr Lieben,
heut hab ich noch was ganz besonderes für euch!! Dazu muss ich jetzt mal ein bisschen ausholen.

Es begab sich zu einer Zeit, dass in einer meiner liebsten FB-Gruppen, in der man auch Stoff käuflich erwerben kann, mengen- und haufenweise Bekleidungsfrottee zum Kauf angeboten wurden. Jetzt haben sich einige Leute gefragt, was man denn eigentlich so aus Bekleidungsfrottee näht. Und irgendwie entwickelte sich daraus ein running gag, der zum Inhalt hatte, dass Frottee in jedem Fall zu Frottee-Raglanshirts mit ohne Ärmeln verarbeitet werden muss. Zwingend. Weil sich dieser running gag echt lange gehalten hat und sich immer wieder in diverse Konversationen eingeschlichen hat, hat unsere Meisterin des Stoffes einen Wettbewerb ausgerufen - das schönste Frottee-Raglanshirt mit ohne Ärmel zu kreieren. Für Erwachsene, selbstredend. Und nachdem ich für jede Art von Unsinn immer und grundsätzlich zu haben bin, hab ich mich sofort an die Arbeit gemacht... Und weil doch einiges an Arbeit und Zeit drin steckt, dachte ich mir so, sollt ihr auch ein bisschen was zu lachen haben.... :) Nachdem ich immer mal wieder mit einem leisen Schmunzeln lese, wie die anderen Kreativmädels abends ein Shirt nach dem anderen "zaubern", hab ich das aufgegriffen. Hier also meine Fotostory zur Entstehung meines ersten, einzigen und wahren Frottee-Raglan-Shirts mit ohne Ärmel. Die ungeschminkte, hasenwilde und vollkommen wahrheitsgetreue Fassung. Mit und von mir. Fotografiert in mühsamer Kleinarbeit mit dem Selbstauslöser. Viel Spaß... :)

NÄHZAUBEREI
oder die wahre (oder fast wahre) Geschichte, wie ich zu meinem Frottee-Raglanshirt mit ohne Ärmel kam.




















Dreimal dürft ihr raten, was seither mein liebstes Kleidungsstück abends an der Nähmaschine ist.... :) Das Spannbettlaken hab ich mir übrigens von Schwiegermama geborgt - ich hoffe, sie braucht's nicht zurück.... ;) ;)

Hasenwilde Grüße
Johanna