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Freitag, 29. April 2016

Wetterposts

Wie wär's mit ein bisschen Sommer? Oder zumindest ordentlich Frühling? Ja? Ein paar wärmende Sonnenstrahlen? Habt ihr Lust?


Die ersten kurzärmeligen Draußenbilder, die wir heuer geschossen haben, möchte ich euch heute zeigen. Erinnert ihr euch an diese (zugegebenermaßen ziemlich kurze) Spanne, in der wir schon mal knapp 20 Grad hatten? In der nicht jeden Morgen die Welt weiß war wie im tiefsten Winter, entweder überzogen von Schnee oder doch zumindest von Frost (von "Frosch" sagt die kleine Hasenwilde :D :D ) ? Tage, in denen man schon mal die Jacke von sich werfen konnte, ohne mit akuten Erfrierungen, einer Blasenentzündung und einem kapitalen Schnupfen nach Hause zu kommen? Erinnert ihr euch?


Ihr seht schon, ich hab die Tieftemperaturen ziemlich satt. Mein Körper meldet akuten Wärmemangel, ich erfriere täglich und außerdem gehen die Anzünder für den Kachelofen aus. Meine Kinder verweigern die Strumpfhosen, die Winterschuhe sind nun wirklich zu klein und ich stopfe die Kleine mit Wollsocken in die nächstgrößere Halbschuhgröße, um sie halbwegs lebendig und mit intakten Zehen durch den Waldspielgruppenvormittag zu bringen. Es ist ätzend. Gelinde gesagt.


Und wisst ihr, was das Schlimmste ist? Mein bester Freund, mein hundertjähriges Klavier, ist (traditionell nach jedem Winter) furchtbar verstimmt. Also wirklich furchtbar. So zum Zähne zusammenbeißen. Der nette Klavierstimmer macht aber erst Sinn, wenn der Kachelofen in die Sommerruhe tritt, weil der nämlich mit seiner Wärme zwar durchaus zu meinem Wohlbefinden beiträgt, aber dem Klavier nun mal ziemlich zusetzt.


Ich meine, ich verlange ja beim besten Willen keine dreißig Grad. Aber fünfzehn. Oder achtzehn. Oder zumindest dauerhaft im zweistelligen Bereich. Damit könnte ich ja durchaus leben. Ich esse auch brav mein Mittagessen dafür auf.



Ich liebe Wetterposts. Ich schwafle unglaublich gerne über das Wetter, und warum es gerade nicht passt. Oder vielleicht doch mal passt. Ich weiß auch nicht, woher das kommt. Das Wetter ist einfach die Smalltalkvorlage schlechthin. Wahrscheinlich fange ich auch alle Gespräche so an. Ich habe das noch nicht so bewusst an mir beobachtet, aber ich kann es mir durchaus vorstellen. Weil, seien wir mal ehrlich, übers Wetter kann man ja immer reden. Das kann machen, was es will - es uns recht zu machen, ist wirklich schwer. Mal ist es zu kalt, mal zu warm. Wenn es regnet, ist das Wetter Mist. Wenn es nicht regnet, ist es zu trocken und alles verdorrt. Haben wir Frost, erfriert alles. Haben wir keinen, wird das Obst erst recht nichts, weil es keinen "Frosch" hatte. Ein unendliches Thema. Und man kann mit jedem über das Wetter reden. Mit Mäxchens Oma vor dem Kindergarten, mit den jungen Inlineskatern auf der Straße, mit der Biobäuerin um die Ecke, mit der Nachbarin beim Friseur oder mit dem Hundehalter auf dem Gehsteig. Egal. Zum Wetter hat jeder eine Meinung. Und ich unterbreite meine nun mal mit Vorliebe euch. Ihr könnt das lesen oder auch nicht, das ist nicht so wichtig. Hauptsache, es wurde mal gesagt. Und ich muss nicht mal mit euch darüber diskutieren. Ich werfe das so in meinen virtuellen Wohnraum und grinse mir eins dabei. Einfach, weil ich mich gerne reden höre. Oder in dem Fall schreiben sehe. :D Ich liebe Wetterposts. Sagte ich das schon? :D :D :D


Und damit wir (haha, wir? Ich. Eigentlich ausschließlich ich. :D ) nicht nur übers Wetter geredet haben, gibt es ja immerhin die Bilder in meinem Blog. Und die sind heute Frühling schlechthin. Aus dem weichen Jersey von Nikiko "Lotte und Lo", den mir Alles-fuer-Selbermacher geschickt hat, wollte ich eigentlich etwas KOMPLETT anderes machen. War auch schon alles zugeschnitten. Und dann fielen mir die letzten Fitzel von dem schicken Crashleinen von stoffversand4u in die Finger, den ich euch HIER schon in Form eines Jumpees für die Kleine gezeigt habe. Und er passt so wundervoll zu dem Indianermädchen und seinem Eisbär, dass die letzten Reste einfach in diese Kombi schlüpfen mussten. In der Restekiste steckte dann noch dieser weinrote Viskosejersey, Leggings dazu - und tadaaaaaa.... :D


Genäht habe ich eine Herzdame von Fred von SOHO mit ein paar Abwandlungen und eine passende Malia von Pom und Pino (Lieblingssommermützenschnitt, sagte ich schon ein paar Mal, ne?). Das Hasenkind ist jedenfalls absolut zum Anbeißen in seinem Kleid.... <3
Mit einem Klick aufs Bild könnt ihr euch den Nikiko-Jersey genauer anschauen:

http://www.alles-fuer-selbermacher.de/Jersey---Lotte--Lo---NIKIKO---Rosa?page=2
 
Wisst ihr, was ich lustig finde? Nachdem ich mich jetzt ausgiebig übers Wetter beschwert habe, spitzt jetzt, während ich schreibe, die Sonne heraus. Die Wolken sind dabei, sich aufzulösen, und es verspricht ein schöner Tag zu werden. Wenn das jetzt immer so gut funktioniert, schreibe ich in Zukunft nur noch Wetterposts... ;) ;)

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 25. Januar 2016

Am See

Heute mal ganz anders. Nachdem der Schnee sowieso (zumindest fast) wieder geschmolzen ist, nutze ich die Gelegenheit, noch ein paar Herbstbilder loszuwerden, die ich schon seit längerem (naja, seit Herbst eben) auf dem PC bunkere. Und weil die heutige To-Do-Liste ungefähr einen halben Kilometer lang ist und nicht nur die Nähmaschine, die Waschmaschine und die Spülmaschine sondern auch einen Zahnarzttermin mit zwei von unseren Flüchtlingen beinhaltet, werde ich heute schweigen und euch einfach mit den schönen Bildern unseres Herzbuben (Schnitt: Fred von SOHO) aus dem kuscheligen Bio-Frottee in Marsala von Stoffversand4u, den ich vernähen durfte, zudonnern. Blendet einfach mal das neblig-trist-matschige Januarwetter aus und kommt mit mir mit - in den Sonnenschein, an einem leuchtenden Herbsttag am See.... <3



 
 
 
 
 
 
 

 
Ich für meinen Teil werde jetzt einfach da bleiben und die Wasch-, Spül- und sonstigen -Maschinen geflissentlich ignorieren. Ich mache Pause. Am See. Im Sonnenschein. Mit einem Picknickkorb in der einen und einer Decke in der anderen Hand. Kommt ihr mit?

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 20. Juli 2015

Meerliebe

Huhu ihr Lieben!
Wisst ihr was? Ich könnte schon wieder. In den Urlaub fahren, meine ich. Ich bin ein absoluter Fernwehmensch. Und irgendwie ist es ganz schön traurig, wenn der "große" Sommerurlaub Anfang Juni schon wieder vorbei ist. Ich glaube, nächstes Jahr fahren wir wieder im September - da hält die Vorfreude länger an. :D


Ich habe mich inzwischen durch unsere Urlaubsbilder gewühlt und für euch drei Postings vorbereitet. Heute dreht sich alles ums Meer. Und um die Strandkleider, die ich den Hasenkindern genäht habe. Für diejenigen, die wie ich schon im Urlaub waren - zum Erinnerungen-wachrufen. Für diejenigen, die demnächst fahren - zum Vorfreude-erhöhen. Und für diejenigen, die heuer aus diversen Gründen daheim bleiben - für einen kleinen Blick ans Meer....


Das Meer. Irgendwie übt es eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Kennt ihr das auch? Ich mag die Berge, ich mag Städtetrips, Schnee und überhaupt Urlaub allgemein. Aber das Meer ist schon mein Highlight. Immer schon.


Jedes Jahr, wenn wir unseren Wohnwagen packen und überlegen, wohin es gehen soll, stehen haufenweise Alternativen im Raum. Und jedes Jahr streichen wir (na gut, mehr ich :D ) eine nach der anderen zugunsten dieser großen Pfütze. Im Moment schiebe ich die Kinder vor. Weil für die Strand und Sand und Meer optimal sind. Stimmt ja auch. Aber eigentlich will ICH ans Meer. :D



Ich liebe das Geräusch der Wellen am Ufer. Beim Campen am Meer ist das allgegenwärtig. Ich höre das Rauschen des Meeres, wenn ich morgens aufstehe, ich habe es in den Ohren, wenn wir gemütlich frühstücken und es bleibt allgegenwärtig, bis ich abends nach dem letzten Glaserl Wein wieder in meinen Schlafsack krieche. Wie jemand, der mir den ganzen Urlaub ins Ohr flüstert: "Entspann dich. Atme durch. Genieße."



Ich mag diese unberechenbare Kraft, die sich an stürmischen Tagen zeigt, wenn die Wellen mannshoch an den Strand donnern. Den Nervenkitzel, trotzdem ein Stück weit hineinzugehen, sich von den Wellen in die Luft tragen zu lassen oder durchzutauchen und dabei zu spüren, wie klein und zerbrechlich man doch ist. Wie schnell einem so ein Brecher die Beine unterm Körper wegzieht. Aber auch das Hochgefühl, wenn man wieder aus dem Wasser steigt und das Gefühl hat, man wäre auf einem wilden Hengst durch die Steppe geritten. :D


Ich kann den ganzen Tag damit zubringen, nach Muscheln und Krebsen zu suchen, die Felsen rund um den Strand zu erkunden und auszukundschaften, was da alles so lebt und krabbelt. Den Strand nach Fundstücken absuchen, die vom Wasser glattgeschliffen sind. Angeschwemmte Seesterne zurück ins Wasser retten. Oder den Schnorchel und die Taucherflossen auspacken und auf die Suche nach ein paar Fischen gehen. Und es finden sich immer welche in dieser funkelnden Unterwasserwelt.


Ich liebe frischen Fisch und Meeresfrüchte und habe im Urlaub wirklich Spaß daran, auf dem Gasgrill vor dem Wohnwagen frischen Fisch, Meeresfrüchterisotto, Calamari und Scampispieße zuzubereiten. Zum Glück sind sowohl mein Mann als auch die Kinder davon genauso begeistert wie ich. :D


Ich liebe es, den Sand zwischen den Zehen zu spüren. Und meinen Töchtern dabei zuzusehen, wie sie sich in diesem riesigen Sandkasten vollkommen im Spiel verlieren, stundenlang Sand von hier nach da schaufeln und tragen, Wasser dazumischen, sich eingraben um sich irgendwann von oben bis unten voller Sand ins kühle Wasser zu stürzen und alles wieder abzuwaschen. Und dann wieder von vorne anzufangen. Am Strand brauche nicht einmal ich als bekennende Leseratte ein Buch. Nur meine Sinne.


Umso mehr kann ich mich aufregen, wenn die Großfamilie ein Stück neben uns beim Gehen ihren ganzen Mist im Sand liegen lässt. Da bleiben Plastiktüten, Sandwichpackungen und angebissenes Brot zurück, der kaputte Liegestuhl wird einfach auf die Seite geworfen und die Schaufel mit dem Sprung landet im Meer. Ich könnte heulen, wenn ich sehe, wie die nächstbeste Fabrik ihren Dreck ins Wasser ableitet, was in der Früh am Strand für Mengen an Plastikmüll angeschwemmt wurden und wenn im Hafen zwischen den Schiffen ein schillernder Ölteppich schwimmt. IN MEINEM MEER!!!!!!


Ich würde es wirklich gerne mit heimnehmen, das Meer. Nächstes Mal. Zwischengelagert in einer magischen Flasche würde ich es nach Hause transportieren und ihm dann einen schönen Flecken gleich hinter Wachenzell zur Verfügung stellen. Ohne Abfall, ohne rücksichtslose Touristen und ohne schlecht gewartete lecke Öltanker. Ohne Fabriken, ohne Plastikmüll und ohne zubetonierte Strandstücke. Urlaub für's Meer in Bayern. Direkt vor meiner Haustüre. Und ich glaube, es würde ihm gefallen. Wenn es wieder zu Hause wäre, hätte es bestimmt bald Fernweh und würde jedes Jahr zu mir zurückkommen.... :D :D


Auf der Sew! habe ich beim Sonntagshasen diesen kuschelweichen Sternchenfrottee mitgenommen. Ideal für Strandkleider - wenn die Kids nass und durchfroren aus dem Wasser kommen, sind unsere beiden Frotteeüberzieher optimal. Nicht zu dick, aber trotzdem warm und kuschelig. Und außerdem ruckzuck trocken, wenn sie beim Spielen nass oder sandig werden. Als Schnitt habe ich mir den "Herzbuben" von Fred von SOHO ausgesucht, ein Stück verlängert und Känguruhtaschen aufgesetzt. Weil meine Töchter nämlich meine Sammelleidenschaft geerbt haben und darin gaaaanz viel Platz für Muscheln, Stöckchen und sonstige Strandwichtigkeiten ist. Der Herzbube hat nicht nur eine Kurzarm-Linie sondern auch noch den Kapuzenschnitt, unter dem die nassen Haare bei Wind verschwinden können. Unsere Kleidchen sind so großzügig genäht, dass sie hoffentlich nächstes Jahr auch nochmal mit an den Strand können - und bis dahin sind sie auch super im Freibad, am Planschbecken oder im Pool!!

Hasenwilde Fernwehgrüße
Johanna

Donnerstag, 27. November 2014

Mama hasenwild on stage

 

Heeeeey ihr!!!

Ich habs getan!!! ICH HABS GETAN!!! Ich habe nicht nur etwas für mich genäht, sondern auch noch probegenäht und fotografieren lassen! Mit mir auf den Fotos! Ich! Ha! Ich bin stolz wie Oskar - und deswegen RUMST es heute ganz gewaltig hier..... :D


Ich muss euch gleich mal als erstes nochmal den süßen Teaser zeigen, den ich vorab geschossen habe. Dreimal Wohlfühllieblingsbuxe für die drei Damen des Hauses. Aus kuscheligstem Jeans-Optik-Sweat. Tschakka. Und jetzt - live und in Farbe - die hasenwilde Hasenmama in Action.... Wuhaaaa.....



Jetzt kommen wir der Sache schon näher, gell? Ich sage euch, das war ein Ding. Wurde ich doch glatt als eine unter Milliooooonen (mindestens) Bewerbern ausgewählt, um für Kerstin von Fred von SOHO ihren ersten Damenschnitt probezunähen. Mamas Lieblingsbuxe. Kinderschnitte gibt's schon ganz viele tolle von ihr, übrigens, zum Beispiel ebendiese Lieblingsbuxe für Kinder, und seit ganz neu heute auch die Mamaversion. Urgemütlich. Ehrlich.



Und in dieser Probenähgruppe, da waren Leute, LEUTE, deren Seiten ich bisher nur ehrfürchtig von der Weite bestaunt habe. Buxen sind da entstanden, eine schöner als die andere - ich glaube, mein Schreibtischstuhl ich von dem ganzen aufgeregt-begeistert-quiekend-drauf-Rumgehopse schon ganz ausgeleiert. Jedenfalls habe ich viele neue Kreativmädels und viele wundervolle Schönigkeiten-Seiten für mich entdeckt - und ganz nebenher sind auch noch zwei Wohlfühlhosen für mich entstanden.... :D



Eine Hose für Große zu nähen ist ja nicht wirklich so viel anders als eine Kinderhose. Die Arbeitsschritte bleiben grundsätzlich gleich, auch wenn die Stoffmenge, die da unter der Nähmaschine durchlaufen muss, natürlich um einiges größer ist. Meine Overlock mochte den Sweat nicht so wirklich (der ist nicht angerauht, sondern hat innen so Schlaufen - das hat ihr gar nicht gefallen) und ist tatsächlich ganz schön heißgelaufen. Trotzdem ist es eigentlich kein großer Unterschied. Kleine Hose - große Hose.



Was aber ein ganz neues Feeling war, war das Fotografiert-werden. Oha. Seltsam erstmal. Plötzlich vor statt hinter der Kamera zu stehen. Jetzt bin ich nicht der fotogenste Mensch von der Welt und habe mich wirklich am Anfang ganz schön gewunden VOR statt hinter der Kamera.... Aber ich konnte eine ganz liebe Freundin zum Bilderschießen gewinnen, die das mit ganz viel Lockerheit und Charme gemacht und mich dann doch ganz gut hingekriegt hat. Oder?



Hier jedenfalls noch ein paar Einzelheiten zum Schnitt "Mamas Lieblingsbuxe": Ein locker fallender Lässighosenschnitt, oben mit Taschen und Bündchen und unten wahlweise mit Bündchen oder Saum in den Größen 34 bis 54. Schnell genäht und total wandelbar! Ich habe hier eine Kordel eingezogen und den Taschensaum mit ein bisschen Spitze aufgepeppt.


Und weil ein bisschen Tüddelü einfach dazugehört (und ich das  ja auch nicht lassen kann... ;) ) - ein bisschen Freihandstickerei. Ich wollte was filigranes, was die Hose nicht gleich so überlädt - herausgekommen ist das kleine Vögelchen auf dem Ast. Selbstverständlich alles...


 ... in dreifacher Gemütlich-Ausführung!! :D


Und mit passenden Hintertaschen. Ich habe meine ein bisschen verkleinert (ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen Angst davor, meinen Hintern noch größer zu machen, als er schon ist... ;) - aber so wirkt sie richtig gut. Nähen kann man die Hose wunderbar aus allem, was leicht dehnbar ist. Sweat eignet sich wunderbar, aber es sind auch einige Stretchjeansbuxen entstanden, aus Jersey für warme Tage und auch Versionen aus nicht-dehnbarem Hosenstoff gab es. Schaut euch unbedingt die Probenähbeispiele an, die muss ich euch wärmstens ans Herz legen. Denkt aber an die Stuhlfederung (wegen dem begeisterten Auf-und-Abgehopse. ihr wisst schon.... ;) ) Und wisst ihr, was das beste ist?


Je nachdem, womit man die Hose kombiniert, wird sie auch durchaus ausgehfein!! Ich hab mich hier extra für euch mit einer schnieken Montag-Nachmittag-Aufbrezelung versehen - ich hoffe, ihr wisst das zu schätzen... ;)


Damit kann man sich doch durchaus draußen sehen lassen, oder??


Ich bin jedenfalls superstolz auf mich, meine Buxe und die passenden Fotos. Allen, die auch meistens (oder immer) nur für ihre Kinder nähen, lege ich so ein eigenes Anziehprojekt wirklich ans Herz. Das ist ne tolle Sache. Ein wunderbares Gefühl, wenn man was für sich selber geschaffen hat und sich dann auch noch zu schicken Fotos aufraffen kann. Ich jedenfalls habe bei jedem Bild ein leicht verrücktes Grinsen im Gesicht und denke mir "Bin das echt ich? In MEINER Hose?". Ich fange schon wieder mit der Hopserei auf dem Stuhl an.... ;)


Falls ihr also Lust habt, auch mal einen Schnitt für euch auszuprobieren, ist dieser hier ein perfektes Einsteigerobjekt. Und wenn ihr sowieso ganz viel und gern für euch näht, ist das ein lässiger und schneller Mal-so-zwischenrein-Schnitt. Bekommen könnt ihr ihn hier:


                                           Ebook Lieblingsbuxe
                                                                   Ebook Lieblingsbuxe

Und jetzt? Hopse ich noch ein bisschen vor Begeisterung über MEINE neue Hose.... ;)
Hasenwilde Grüße
Johanna

PS: Die Hose wandert diese Woche auch gleich noch zu OUT NOW - der Probenählinkparty! :D

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Sommerliebe

Huhu, ihr Lieben!!

Heute hab ich Fotos für euch. Das ist an sich noch nichts besonderes. Dass es Fotos von einem genähten Kleidchen sind, ist auch nicht neu. Aaaaaaber dieses Mal habe nicht ich das Kleidchen genäht!! Nein, das ist von der lieben Wiebke von Pelle unterm Hollerbusch. Dass das eine tolle Kreativfrau ist, hab ich schon bei ein paar Probenähen feststellen können. Umso mehr hab ich mich gefreut, als ich bei einer Verlosung einen selbstgemachten Rock von ihr gewonnen habe. Wir haben eine Zeitlang hin und her geschrieben, welche Farben und welche Größe ich gerne haben möchte. Und dann kam von ihr plötzlich - "Wie wär's eigentlich mit einem Kleidchen?"



Für die Nichtnäher unter euch: Der Unterschied im Arbeitsaufwand zwischen einem Rock und einem Kleid ist schon groß! Und der Stoffverbrauch auch!! Ich war echt hin und weg. Und auch von ihrem Schnittmustervorschlag sofort hellauf begeistert.



Eine "Sommerliebe" von Fred von SOHO sollte es werden. In den Schnitt hab ich mich total verguckt, den muss ich mir unbedingt auch noch zulegen!! Maaaann, war ich gespannt auf das Päckchen! Ich hab täglich dem Postboten aufgelauert, nachdem ich erfahren habe, dass es verschickt war. Der arme Mann hat, glaube ich, schon Angst vor mir... ;)


Zu dritt sind wir beim Päckchen-Auspacken auf dem Boden gesessen, die Hasentöchter und ich. Und sind bei jedem Teil in lauten Jubel ausgebrochen. Was da alles DRIN war!! Schokikürbisse für die Damen des Hauses. Eine MollieMakes für mich. Ein Taschenbaumler mit Karabiner. Eine selbstgestickte Applikation. Eine liebe Karte. Und dann - das Kleid. Bäm.



Wahnsinn, oder? Soooo schön. Mit so vielen liebevollen Details! Äpfelchen-Zierstich. Die Flügelärmel. Die Spitzenborte. Hach. Und die Farben passen so gut zu Klein-Hasenkinds Augen. Wirklich traumhaft.



Das ist sowas von nicht selbstverständlich. Und ich freue mich immer noch drüber. Dem Hasenkind gefällt sein Kleid übrigens auch!! Das "Tleid". Besucht Wiebke unbedingt mal auf ihrer Facebookseite (Klick HIER), und wenn ihr noch was wunderbares Genähtes für eine Freundin, als Geburtsgeschenk oder für eure Kids braucht, wisst ihr ja jetzt auch, wo ihr hingehen könnt!! <3



Liebe Wiebke, auch von hier nochmal ein dickes, fettes DANKESCHÖN!! Du bist die beste. Weißte, oder? <3

Hasenwilde Grüße
Johanna