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Mittwoch, 31. August 2016

Erdbeer-Ella

Schön langsam werde ich fertig mit den Sommersachen... Wobei wir im Moment noch das herrliche Wetter genießen und richtig viele Sommersachen machen.


Gestern waren wir bei einer wunderschönen Gartengrillgeburtstagsparty einer Freundin im grünen Obstgarten und diese Woche steht sicher noch der ein oder andere Sprung in Omas Pool an. :D


Heute will ich auch gar nicht so viele Worte machen - wir sind gleich bei meiner Schwägerin zum Frühstück eingeladen.


Wir haben gestern aus dem Dachboden für sie alle unsere Babysachen geholt. Die Mädels haben fleißig geholfen und waren selber ganz erstaunt, was wir da alles haben und wie viel schon aussortiert wurde.


Zu süß, wenn sie sich an das ein oder andere Teil erinnern - oder es aber gar nicht fassen können, dass sie mal in einen Strampler der Größe 50 gepasst haben. :D :D


Jedenfalls werden wir nachher mal alles ausräumen, evtl aussortieren und mal schauen, was noch an wichtiger Erstausstattung fehlt. Eine wunderbare Beschäftigung, oder?


Auf den Bildern seht ihr die kleine Hasentochter in einem ihrer neuen Kleider. "Miss Ella" heißt der Schnitt von Annas Country und ist zuckersüß. Unser Exemplar hier habe ich etwas verlängert und unten weiter auslaufen lassen - je mehr sich dreht, desto besser, meint das Hasenkind. :D Das Haarband ist nach einem Tutorial von Hamburger Liebe entstanden. Vielleicht kommt euch der obere Stoff des Kleides bekannt vor - aus dem maigrünen Leinen habe ich mir eine Mabel genäht, das sind die Reste davon. Der Erdbeerstoff stammt aus einem aussortierten Kleid einer meiner Schwestern und passt perfekt dazu, finde ich. <3


Die kleine Hasentochter ist im großen Kleiderwahn. Ich glaube, in den letzten drei Monaten hatte sie vielleicht drei Mal (unter Aufbietung all meiner Überredungskünste) eine Hose an. Hosen gehen gar nicht im Moment. Über eine Leggings unter dem Kleid können wir immerhin diskutieren. Ich bin ja gespannt, wie das an den etwas kälteren Herbsttagen wird... :D Aber wahrscheinlich löst sich das, wie vieles, von selbst - wenn das Kind friert, wird es schon auf Hosen umsteigen. Wenn nicht, dann sind Kleider mit Leggings oder Strumpfhose (oder beidem) dann eben die Alternative der Wahl. Und da eignen sich Kleider wie Miss Ella ja auch wunderbar - mit einem Langarmshirt drunter und direkt aus Cord oder festem Jeans genäht halten solche Trägerkleider nicht nur schön warm, sondern sehen auch gleich herbstlich aus. :D


Hasenwilde Grüße
Johanna

Sonntag, 12. April 2015

Chilling Lilli @ Home

Ihr Lieben,
heute hab ich ein Gastmodel bei mir hier auf dem Blog. :D :D :D Suzann von Muckelie hat mich gefragt, ob ich ihren sensationellen Hosenschnitt Chill@home probenähen möchte. Ich nähe ja wahnsinnig gerne alles Probe und ich finde den Schnitt total klasse. Coolstens. Aber - nicht für mich. Ich bin absolut uncool. Ich bin bunt und fröhlich und ausgefallen und chillig auch, aber leider nicht cool. :D :D :D


Kennt ihr das? Es gibt einfach Schnitte, die kann man in ihrer Ästhetik durchaus würdigen (und ich finde den wirklich super), aber die passen einfach nicht zum eigenen Stil. Nachdem ich ungern Sachen für mich nähe, von denen ich vorher schon weiß, dass sie nachher im Schrank landen und diesen eher selten wieder verlassen werden, musste ich improvisieren. DAS kann ich gut. :D


Ihr werdet euch jetzt sicher fragen, welcher wohlgeformte Körper denn da jetzt nun in dieser Hose steckt. Tja, ich kenne praktischerweise haufenweise coole Leute. Die allercoolsten, eigentlich. Und deswegen habe ich mich als erstes an meine drei Schwestern gewandt. Alle drei sind sie jünger als ich, alle drei - sagen wir mal- ergonomischer geformt als ich und alle drei genug mit mir verwandt, um ausgefallene selbstgenähte Sachen zu schätzen zu wissen. <3


Dass alle drei laut "hier" geschrien haben, spricht absolut für den Schnitt. Und für mich und meine Nähkünste auch ein bisschen. :D :D Der Deal war, Hose gegen Fotos, ich stelle den Stoff, aber ich suche ihn auch selber aus. Durchgesetzt hat sich Nummer 3 von oben (oder Nummer 2 von unten, je nachdem, wie man es sieht.... ;) ). Na schön, ich gebe zu, die drei haben sich ausnehmend friedlich geeinigt. :D :D


Meine liebe Lilli also gab mir per Telefon folgende Anweisungen: "Dunkle Farben und mehr so uni." Ja. Wie ihr seht, habe ich mich auf der ganzen Linie daran gehalten. :D :D Aber die Farbkombi ist genau ihrs und ich hab ihren Geschmack, glaube ich, ganz gut getroffen. Kenn sie ja auch schon ne Weile. :D :D Nachdem sie nur hier und da zu Hause aufkreuzt und ihre Zeit sonst im Osten des Landes verbringt, haben wir uns auf eines der (leider eher seltenen) Wochenenden geeinigt, an dem sie da ist, um die Hose anzuprobieren und gleich Fotos zu schießen.


Und dann wurde es doch noch ziemlich knapp. Der Schnitt wurde erst ein paar Tage später als erwartet fertig - aber meine Schwester konnte noch zwei Tage daheim dranhängen, und ich habe das gute Stück in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ruckzuck an einem Abend shootingbereit hinbekommen.


Und ich finde, sie steht ihr ausgezeichnet. Ich habe tatsächlich ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich sie nicht doch noch für mich ausprobiere. Mal sehen - vielleicht springe ich da tatsächlich noch über meinen Schatten... :D :D


Genäht habe ich die Chill@home aus ganz weichem Viskosejersey (von meiner Stoffhändlerin vor Ort), der schön fällt. Blauer Kontrastjersey für die Taschen, blaue Bündchen und eine blaue Paspel schicken das Teilchen noch ein bisschen auf.
Wenn ihr auch so cool seid wie meine Schwestern und Lust auf so eine chillige Hose habt, könnt ihr das Ebook bei Alles-für-Selbermacher in den Größen 32-48 erwerben!
So, und jetzt ziehe ich mich mit einer Riesenladung Wäsche zum Zusammenlegen ins Wohnzimmer zurück und freu mich auf den ersten Frankentatort!


Genießt den Abend und chillt noch ein bisschen!!

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 22. Januar 2015

geschenkte Tage

Hallo, ihr Lieben!

Pssssst!! Heute müssen wir leise sein! Auf meinem linken Arm schläft nämlich ein kleines Planungshindernis.... :D Tja, die lieben Kleinen. Ehrlich, was mich meine Kinder zwingen, meine Pläne über den Haufen zu werfen.... Eigentlich wollte ich heute zusammen mit einer lieben Freundin unsere Geburtstage feiern. In Form eines wunderbaren Frühstücks. Ich habe Kuchen gebacken, Blumen besorgt, Deko geplant, das Haus aufgeräumt und mich wirklich drauf gefreut. Und jetzt? Liegt da ein Spatzengewicht mit über vierzig Grad Fieber auf mir. Und dieser Spatz ändert alles. Also findet das Geburtstagsfrühstück mit nur einem Geburtstagskind statt, alle Aktivitäten sind abgeblasen und ich sitze hier auf dem Sofa.


Das Telefon ist ausgeschalten, weil das Hasenkind immer mal wieder eindöst. Die große Tochter ist im Kindergarten. Und im Haus herrscht ungewöhnliche Ruhe. Weil das Hasenkind krankerweise nämlich ausschließlich Mama braucht. In direkter Nähe. Und dauernd. Wenn sie einschläft, klammert eine Hand um meinen kleinen Finger und die andere in meinem Oberteil. Damit ich mich nicht heimlich wegschleichen kann. Und irgendwie - genieße ich das. Alles entschleunigt. Wann nimmt man sich sonst Zeit, den ganzen vormittag auf dem Sofa zu "versandeln"?? Also ich nie. Ich bin immer in Action, ständig wird irgendwo geräumt, gewurschtelt, gemacht, gelaufen, gewerkelt. Die Kinder mittendrin und voll dabei.


Heute habe ich Zeit, nebenher meine Mails zu checken, durch meine Lieblingsblogs zu stöbern, ganz viel zu kuscheln und einfach nur alle viere gerade sein zu lassen. Und euch meine neueste Errungenschaft zu zeigen, die gerade hier neben mir liegt, für die Dösephasen vom Hasenkind. Das, meine Lieben, ist ein Wuddel. Genauer gesagt, ein Wuddel to go. Im Patchworkdesign.


Wuddel steht für Wullebüddel, in der Mitnehmversion, und kreiert wurde der Schnitt von Cindy aus dem Lemonland (kennt ihr bestimmt! Wenn nicht? Nix wie hin!!), aus deren Feder schon der große Bruder, der Wullebüddel für daheim stammt. Ich finde ihn wunderbar. Ich bin jemand, dem beim Autofahren leicht schlecht wird. Da geht gar nix mit Lesen oder ähnlichen Dingen - die Wahrscheinlichkeit, dass wir nach dem ersten Kapitel anhalten müssen, weil sich mein Magen umdreht, ist viel zu groß. Was aber geht, sind Handarbeiten. Stricken oder Häkeln befindet mein Magen auch beim Fahren als unbedenklich. Weswegen ich immer mit einer Plastiktüte Häkel- oder Strickzeug reise. Einer hässlichen Plastiktüte. Durch die sich ständig die Strick- oder Häkelnadeln bohren und dann auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Kennt ihr das? Das hat jetzt jedenfalls ein Ende - der Wuddel to go lässt sich nämlich nicht nur praktisch platzsparend zusammenrollen, sondern hat auch ein Plätzchen für all meine Utensilien - da sind Wolle, Schere und Nadeln sicher aufgeräumt.


Und wisst ihr, was das beste ist? Wenn, ja, wenn man mal so einen unverhofften Tag am Sofa geschenkt bekommt, ist so ein kleiner Wuddel der ideale Begleiter für die Dösephasen vom Kind - da entsteht zwischendrin ein Häkelblümchen, oder auch zwei. Die dann im Wuddel auch gleich wieder aufgeräumt sind, so dass sie nicht verloren gehen. Echt praktisch.

Außerdem kann man das ratzfatz genähte Schnittmuster (zumindest dann ratzfatz genäht, wenn man sich nicht in den Kopf setzt, die Vorderseite aus lauter Fitzeln zu patchen.... :D :D) auch wunderbar für viele andere Zwecke gebrauchen: Im Probenähen sind nämlich nicht nur Wuddel, sondern auch Koddel (Kosmetikbüddel), Spuddel (Spielebüddel) oder Widdel (Windelbüddel). :D Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt... :)

Wenn ihr auch so einen Wuddel haben wollt, dann schaut unbedingt in Cindys schniekem Lädchen vorbei:  *KLICK*

Und als besonderes Highlight gibt es den Wuddel to go auch im Kombipack mit seinem großen Bruder: *KLICK*

So, und ich werde jetzt das schlafende Hasenkind und meinen Wuddel nutzen, an diesem geschenkten Sofadonnerstag. Meinen Wuddel schicke ich noch schnell zu RUMS und zu OUTNOW!

Hasenwilde Grüße
Johanna

Dienstag, 30. Dezember 2014

Schlafi

Hallo ihr Lieben,

ich schon wieder! Eigentlich bin ich ja eher so die wöchentliche Bloggerin als die tägliche - aber ich hatte mir ja vorgenommen, endlich die abgeschlossenen Projekte zu zeigen, damit ich blogtechnisch aktuell bin. Außerdem genieße ich gerade die Ferien so sehr, auch weil gerade keine Projekte zum Probenähen anstehen - da entsteht endlich auch mal wieder das ein oder andere Teil von der das-wollte-ich-schon-ewig-nähen-Liste. Und nebenher bleibt dann auch noch Zeit, öfter mal die Blogschreibfeder zu schwingen.... :D :D.



Nachdem Annas nächstes Schnittmuster schon am Werden und Entstehen ist, wird es höchste Zeit, euch das vorherige Ebook von Annas Country noch zu zeigen. Schlafi. Ein wunderbarer Zweiteiler-Schlafanzug. Kommt euch der Stoff bekannt vor? Ja?



Genaaaau, das ist sozusagen das Geschwisterpendant zu Klein-Hasenkinds Winterschlaffein. Geschwisterschlafanzüge, sozusagen.


Dafür war's auch höchste Zeit - die Kaufschlafanzüge in Größe 104 hängen inzwischen schon sehr hochwassermäßig an den Beinen.... Mit diesem hier und dem Winterschlaffein, den ich der großen Hasentochter genäht habe, ist jetzt zumindest ein Grundstock vorhanden - aber das reicht definitiv noch nicht. Auf der To-Sew-Liste steht der Schlafi immer noch ganz oben - einer oder zwei müssen schon noch her, damit die Nachtgarderobe wieder gesichert ist....


Ich kann meine Finger einfach nicht von der Freihandstickerei lassen, das macht mir echt riesig Spaß. Und so eine nette Elefantendame peppt ein Oberteil auch gleich auf. :D



Hier noch ein paar Infos zu "Schlafi": Das Ebook beinhaltet die Größen 80 - 134. Die Hose könnt ihr dabei in einer engeren (wie hier bei uns) oder einer lockereren Version nähen. Der Schnitt ist total einfach und ratzfatz genäht - da kann man gut auch mal in die Massenproduktion einsteigen... :D :D Hier könnt ihr euch das Ebook genauer ansehen: *KLICK*



Und damit stürze ich mich wieder in die Fotobearbeitung. Meine Schwester hat nämlich wunderbare Weihnachtslulla-Fotos von mir gemacht. Mein neues Bildbearbeitungsprogramm und ich sind noch nicht ganz einer Meinung, deswegen dauert das gerade eeeeewig - aber sie kommen auf alle Fälle, die neuen Mama-Hasenwild-im-Weihnachtsoutfit-Fotos. Früher oder später. :D

Habt noch einen schönen Abend!!
Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 27. November 2014

Mama hasenwild on stage

 

Heeeeey ihr!!!

Ich habs getan!!! ICH HABS GETAN!!! Ich habe nicht nur etwas für mich genäht, sondern auch noch probegenäht und fotografieren lassen! Mit mir auf den Fotos! Ich! Ha! Ich bin stolz wie Oskar - und deswegen RUMST es heute ganz gewaltig hier..... :D


Ich muss euch gleich mal als erstes nochmal den süßen Teaser zeigen, den ich vorab geschossen habe. Dreimal Wohlfühllieblingsbuxe für die drei Damen des Hauses. Aus kuscheligstem Jeans-Optik-Sweat. Tschakka. Und jetzt - live und in Farbe - die hasenwilde Hasenmama in Action.... Wuhaaaa.....



Jetzt kommen wir der Sache schon näher, gell? Ich sage euch, das war ein Ding. Wurde ich doch glatt als eine unter Milliooooonen (mindestens) Bewerbern ausgewählt, um für Kerstin von Fred von SOHO ihren ersten Damenschnitt probezunähen. Mamas Lieblingsbuxe. Kinderschnitte gibt's schon ganz viele tolle von ihr, übrigens, zum Beispiel ebendiese Lieblingsbuxe für Kinder, und seit ganz neu heute auch die Mamaversion. Urgemütlich. Ehrlich.



Und in dieser Probenähgruppe, da waren Leute, LEUTE, deren Seiten ich bisher nur ehrfürchtig von der Weite bestaunt habe. Buxen sind da entstanden, eine schöner als die andere - ich glaube, mein Schreibtischstuhl ich von dem ganzen aufgeregt-begeistert-quiekend-drauf-Rumgehopse schon ganz ausgeleiert. Jedenfalls habe ich viele neue Kreativmädels und viele wundervolle Schönigkeiten-Seiten für mich entdeckt - und ganz nebenher sind auch noch zwei Wohlfühlhosen für mich entstanden.... :D



Eine Hose für Große zu nähen ist ja nicht wirklich so viel anders als eine Kinderhose. Die Arbeitsschritte bleiben grundsätzlich gleich, auch wenn die Stoffmenge, die da unter der Nähmaschine durchlaufen muss, natürlich um einiges größer ist. Meine Overlock mochte den Sweat nicht so wirklich (der ist nicht angerauht, sondern hat innen so Schlaufen - das hat ihr gar nicht gefallen) und ist tatsächlich ganz schön heißgelaufen. Trotzdem ist es eigentlich kein großer Unterschied. Kleine Hose - große Hose.



Was aber ein ganz neues Feeling war, war das Fotografiert-werden. Oha. Seltsam erstmal. Plötzlich vor statt hinter der Kamera zu stehen. Jetzt bin ich nicht der fotogenste Mensch von der Welt und habe mich wirklich am Anfang ganz schön gewunden VOR statt hinter der Kamera.... Aber ich konnte eine ganz liebe Freundin zum Bilderschießen gewinnen, die das mit ganz viel Lockerheit und Charme gemacht und mich dann doch ganz gut hingekriegt hat. Oder?



Hier jedenfalls noch ein paar Einzelheiten zum Schnitt "Mamas Lieblingsbuxe": Ein locker fallender Lässighosenschnitt, oben mit Taschen und Bündchen und unten wahlweise mit Bündchen oder Saum in den Größen 34 bis 54. Schnell genäht und total wandelbar! Ich habe hier eine Kordel eingezogen und den Taschensaum mit ein bisschen Spitze aufgepeppt.


Und weil ein bisschen Tüddelü einfach dazugehört (und ich das  ja auch nicht lassen kann... ;) ) - ein bisschen Freihandstickerei. Ich wollte was filigranes, was die Hose nicht gleich so überlädt - herausgekommen ist das kleine Vögelchen auf dem Ast. Selbstverständlich alles...


 ... in dreifacher Gemütlich-Ausführung!! :D


Und mit passenden Hintertaschen. Ich habe meine ein bisschen verkleinert (ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen Angst davor, meinen Hintern noch größer zu machen, als er schon ist... ;) - aber so wirkt sie richtig gut. Nähen kann man die Hose wunderbar aus allem, was leicht dehnbar ist. Sweat eignet sich wunderbar, aber es sind auch einige Stretchjeansbuxen entstanden, aus Jersey für warme Tage und auch Versionen aus nicht-dehnbarem Hosenstoff gab es. Schaut euch unbedingt die Probenähbeispiele an, die muss ich euch wärmstens ans Herz legen. Denkt aber an die Stuhlfederung (wegen dem begeisterten Auf-und-Abgehopse. ihr wisst schon.... ;) ) Und wisst ihr, was das beste ist?


Je nachdem, womit man die Hose kombiniert, wird sie auch durchaus ausgehfein!! Ich hab mich hier extra für euch mit einer schnieken Montag-Nachmittag-Aufbrezelung versehen - ich hoffe, ihr wisst das zu schätzen... ;)


Damit kann man sich doch durchaus draußen sehen lassen, oder??


Ich bin jedenfalls superstolz auf mich, meine Buxe und die passenden Fotos. Allen, die auch meistens (oder immer) nur für ihre Kinder nähen, lege ich so ein eigenes Anziehprojekt wirklich ans Herz. Das ist ne tolle Sache. Ein wunderbares Gefühl, wenn man was für sich selber geschaffen hat und sich dann auch noch zu schicken Fotos aufraffen kann. Ich jedenfalls habe bei jedem Bild ein leicht verrücktes Grinsen im Gesicht und denke mir "Bin das echt ich? In MEINER Hose?". Ich fange schon wieder mit der Hopserei auf dem Stuhl an.... ;)


Falls ihr also Lust habt, auch mal einen Schnitt für euch auszuprobieren, ist dieser hier ein perfektes Einsteigerobjekt. Und wenn ihr sowieso ganz viel und gern für euch näht, ist das ein lässiger und schneller Mal-so-zwischenrein-Schnitt. Bekommen könnt ihr ihn hier:


                                           Ebook Lieblingsbuxe
                                                                   Ebook Lieblingsbuxe

Und jetzt? Hopse ich noch ein bisschen vor Begeisterung über MEINE neue Hose.... ;)
Hasenwilde Grüße
Johanna

PS: Die Hose wandert diese Woche auch gleich noch zu OUT NOW - der Probenählinkparty! :D

Mittwoch, 12. November 2014

Freya die zweite - oder: quality time for mom

Huhu ihr Lieben,
Zeit wird's mal wieder, euch noch ein paar fertige Nähwerke zu zeigen. Dieses hier ist schon eine ganze Weile im Einsatz - meine zweite Freya von FinnLeys.




Für die Freya und das passende Oberteil hab ich eines meiner langgestreichelten Lieblingsstöffchen angeschnitten und dazu cremefarbenen Sommersweat von Swafing sowie senfgelbe Bündchen kombiniert. Und ich mag die Farben sooooo gern.



Wie auch beim Minihaserl habe ich die Prinzessinnenversion mit Kapuze verwendet und hier auch das Verkleinern der Kapuze ausprobiert. Klappt problemlos.



Die Fotos sind im herbstlichen Garten von meinen Schwiegereltern entstanden, und eingefallen sind sie mir gerade gestern, als ich meine Mädels bei Schwiegermama abgegeben habe und mir ENDLICH mal wieder einen freien Tag gegönnt habe. Oder zumindest einen halben. Der letzte war glaub ich im März oder so?



Woran das liegt, dass die richtig echten freien Tage (die, an denen man sich ohne Termin nur Zeit für sich nimmt) so selten kommen? Schwierig zu sagen. Eigentlich habe ich das Privileg, von vielen möglichen Babysitterkandidaten umgeben zu sein. Nicht nur, dass meine Schwiegereltern und Schwägerin im selben Dorf und auch meine Eltern nur 10km entfernt wohnen, auch meine Oma (die Uroma der beiden Hasen) ist fit wie ein Turnschuh und nimmt mir gern mal ein, bei Bedarf auch mal zwei Kinder ab. Das ist absolut keine Selbstverständlichkeit, und ich genieße das wirklich.



Aber. Nachdem mein Mann recht aktiv, und auch ich von Natur aus ein geborener Rennbesen bin, brauche ich diese Babysitterdienste sowieso oft genug. Kinderchormusical, Krabbelgruppe, Kinderkirche, Sport, der ein oder andere Chor, meine Babymassagekurse,... ich könnte noch eine Zeitlang so weitermachen. Ehrlich. Da muss sowieso zweimal pro Woche irgendwer für irgendwas einspringen, und das ist dann auch genug. Für die Babysitter- und für meine Kinder auch. Wenn jeden Tag jemand anders aufpasst, kann sich einfach kein normaler Alltag entwickeln, und das ist für Kinder wirklich anstrengend. Für meine jedenfalls. Jedenfalls bleibt aus dem Grund oft einfach keine Zeit, mal die Mädels abzugeben und einfach nur NICHTS zu tun.



Meine Familie grinst da inzwischen nur noch - "bist schon wieder benefizen?". Ja. Äh. "Nein" sagen ist nicht meine Spezialität. Tja. Aber ich arbeite daran. Mir macht das alles wahnsinnig viel Spaß - aber es muss alles in einem sinnvollen Rahmen bleiben. Hobbys dürfen nicht in Stress ausarten, finde ich. Wenn ich eine Zeitlang so gefühlt zwischen Tür und Angel lebe, von einem Termin zum anderen sprinte und dabei meine Mädels von hier nach da schiebe, ist irgendwann die Luft in der Wohnung wirklich dick. Da mutiere ich plötzlich zu etwas, was ich nie sein wollte, schimpfe hier und meckere da, lege auf einmal Wert auf Dinge, die total unwichtig sind und habe keine Zeit, meinen Mädels zu erklären, warum mir etwas wichtig ist. Das passiert immer mal wieder, und dann ist Zeit für die Notbremse.



Dazu gehört erst mal Familienzeit. Den ein oder andern Termin abspecken, Dinge absagen (oder zumindest Dinge nicht zusagen) und tief Luft holen. Und nach ein paar Nachmittagen, an denen ich gezielt etwas Tolles mit meinen Kindern unternehme - letzte Woche haben wir zum Beispiel gebastelt, das zeig ich euch noch irgendwann. Oder einfach zum Spielplatz gehen. Oder in den Wald. Oder gemeinsam des weltgrößten Lego-Duplo-Bauernhof aufbauen - ist die Stimmung im Hause Hasenwild schon wieder viel entspannter.



Und dann kommt Phase zwei: Zeit für MICH. Nur für mich. Gemütlich zum Frisör, zwei Stunden irgendwo mit einem Buch in einem leckeren Restaurant, ein bisschen Shoppen, ein gemütlicher Kaffee. Nur ich ganz allein. Batterien aufladen. Doch, ich kann das, mich ganz alleine irgendwo reinsetzen und Leute beobachten. Oder es einfach nur genießen, nichts sagen zu müssen. Nach so einer Auszeit bin ich wieder startklar für mein Leben. Und meine Hobbys. In Maßen. Und nachdem ich gestern so einen Tag genießen durfte, bin ich heute tiefenentspannt und in Bloglaune :D :D



 
Und damit die Stimmung im Haus Hasenwild so entspannt bleibt, wie sie heute ist, werde ich jetzt dann die Minihasen-Mittagsschlafzeit nutzen und mich mit meiner großen Tochter und einem Buch gemütlich aufs Sofa kuscheln. Hinterher ein Stück frischen, selbstgebackenen Nusszopf und eine Tasse Kaffee (bzw für's Kleinvolk Tee), und ihr werdet sehen - der Nachmittag läuft.... :D
 

 
 
Mein Wort zum Sonntag für den heutigen Mittwoch: Es ist kein bisschen egoistisch, sich auch mal Zeit für sich zu nehmen. Weil entspannte Mamas die Grundlage für entspannte Kinder sind. Und entspannte Kinder sind die Grundlage für einen guten Tag. So ist das.
 
Und hiiiiier (*KLICK*) nochmal der Link zu Katrins wunderbarem Pullunder-Ebook Freya, das ich euch so nebenher gezeigt habe und wärmstens ans Herz legen kann!!
 
Hasenwilde Grüße
Johanna


Freitag, 7. November 2014

Farben sammeln für den Winter

 
Hallo ihr Lieben!!
Jetzt ist sie da. Bei uns zumindest. Die einzige Jahreszeit, mit der ich nicht wirklich was anfangen kann. Diese Übergangszeit zwischen Herbst und Winter, in der es weder golden noch weiß ist, definitiv nicht mehr warm, aber auch nicht kalt genug für den Schneeanzug, und täglich düster und nebelig und verregnet und grau. Na schön, das ist ja nicht durchgehend so. Aber gestern. Und heute. Und das qualifiziert diese Woche jetzt einfach mal zum Meckern übers Wetter. So.
 
 
 



Was da hilft? Kaminfeuer. Warmer Tee. Viel Schokolade. Und - Farbe.


Da kommt das neue Ebook "Mio-Mütz" von Annas Country gerade recht. Das eignet sich nämlich wunderbar, um viel Farbe nach draußen zu bringen - und wenn dann zwei kunterbunte Kinder die Straße entlanghüpfen, ist auch ein trister Novembertag nur noch halb so düster :D.



MiO?? Mit oder ohne! Und zwar mit oder ohne Zipfel! Wie eigentlich immer bei Annas Ebooks gibt's ganz viele Variationsmöglichkeiten - hier beim großen Hasenkind ohne Zipfel, aber mit extralangen Ohren und mit selbstgebasteltem Bommel und Puschel. Doppellagig gefüttert mit dem weichen Alpenfleece trotzt die Tochter damit jeder Wetterkonstellation...



Und natürlich hat auch das Minihaserl ein Exemplar bekommen. Mit Zipfel, abgebundenen Ohren und einem schicken passenden Loop dazu.



Hier habe ich den Jersey von der Innenmütze einfach ein Stück überstehen lasen und dann auf die Oberseite umgenäht. Für den Farbklecks auf der Mütze. Für die grauen Tage. Ihr wisst schon. Kennt ihr Frederick? Die Maus?



Diese Geschichte von den Feldmäusen, die in der Steinmauer wohnen? Im Herbst sammeln sie alle Vorräte - alle, außer Frederick. Der sammelt nämlich Sonnenstrahlen, Farben und Wörter für die kalten Wintertage. Und die können die Mäuse dann später im eisigen Winter auch gut brauchen, wenn die Kornvorräte knapp werden, alle Geschichten erzählt sind und sich der kalte Wind ins Mauseloch schleicht...


An diesen Oberklassiker von Leo Lionni denke ich zur Zeit immer mal wieder. Ich glaube, manchmal tut es gut, ein bisschen Frederick zu sein. Auch wenn wir den Winter nicht im kalten Mauseloch verbringen müssen - mit ein paar Farben im (oder auf dem) Kopf, ein paar Sonnenstrahlen im Herzen und ein paar netten Worten auf den Lippen kann uns der Winter doch nix!!



Ich schicke euch jedenfalls heute ein paar selbstgesammelte Farben und Sonnenstrahlen aus dem goldenen Herbst, direkt von mir in euer Häuschen. Und ein paar nette Worte gibt's auch dazu - schön, dass es euch gibt!! <3 <3

Wenn ihr auch gern Annas MiO-Mütz zu Hilfe nehmen wollt, um ein bisschen Farbe auf die novemberliche Straße zu bringen, dann könnt ihr es hier bekommen:

http://de.dawanda.com/product/71197055-E-BookAnleitung-MiO-Muetz-KU-37-54

                        

Hasenwilde Grüße
Johanna (heute alias Frederick ;) )

Mittwoch, 29. Oktober 2014

El PaChino

Hallo ihr Lieben,
heute stelle ich euch ein ganz besonderes Ebook vor. Eines, das mich persönlich total fasziniert hat, und das etwas Neues für mich war. Anders. Faszinierend. Ein Ebook, das vollkommen neue Möglichkeiten eröffnet. Könnt ihr euch vorstellen, wovon ich rede?



Hosenschnitte gibt's wie Sand am Meer. Meistens aus Jersey und weit geschnitten, damit die Hose gut fällt. Mag ich total gerne, hab ich auch schon viele davon genäht. Was mir immer noch gefehlt hat, war eine schicke Hose. Was edles. Eine Hose, die sich zu einem Oberteil dezent im Hintergrund halten kann und trotzdem strahlt. Was mit Form. Schmal, anschmiegsam - ein Hingucker eben. Sowas hatte ich bisher nur als Kaufexemplar daheim.



Und da kommt jetzt die Tanja von Sara&Julez ins Spiel. Nachdem ihr letztes Ebook "Pull*it*over" schon der absolute Kracher war (ihr könnt euch bestimmt an meine vier Exemplare erinnern), geht jetzt die "El PaChino" an den Start. Eine wunderbare edle Chinohose mit so vielen Details. Ich liebe sie. Im Moment gibt es die "Baby-El PaChino", oben mit weichem und dehnbarem Gummibund, so dass nix drückt und den Weltentdeckern bis Größe 92 vollste Bewegungsfreiheit garantiert wird.



Das war erstmal gar nicht so einfach, sich darüber klar zu werden, was so eine Chino alles braucht - und auch, welcher Stoff dazu geeignet ist, dass sie auch wirklich nach Chino ausschaut. Als dann aber der Rahmen mal abgesteckt war, hagelte es plötzlich wunderbare Chinos, eine schöner, edler, schicker als die andere....


Abgesteppte Nähte, Taschen, Bund statt Bündchen, hinten eine Passe und verschiedene Taschenvarianten - ehrlich, Leute, das ist das allererste von mir genähte Stück, dem man nicht ansieht, dass es selbstgenäht ist. Und das ehrt mich schon, wenn mein Gegenüber große Augen bekommt und fragt "Waaaaaas? DIE ist selbstgemacht? Schaut aus wie gekauft....".





Ich finde den Schnitt total fantastisch. Anders und trotzdem nicht schwer umzusetzen - von der Sorte kann Kind doch haufenweise Hosen im Schrank haben!!


 
 
Weil ich von der Hose so begeistert war, wollte ich auch unbedingt einen besonderen Ort für die Bilder. Keine Gartenbilder. Deshalb haben wir auf dem Weg zu meiner Familie unten im Tal Halt gemacht, in einer Nachbarortschaft meiner Eltern. Da steht ein alter Turm, ein Überbleibsel einer Burg, umringt von der Altmühl. Alte Bäume, ein paar Mauern, eine Holzbrücke - richtig schön.
 

 
Früher haben wir da manchmal gepicknickt, oder sind mit dem Rad hingefahren und auf den Mauern herumgeklettert. Ich mag solche Plätze. Orte mit Vergangenheit. Mit ihrer - und mit meiner. Sowas zeige ich meinen Kindern gern und freue mich dann unheimlich, wenn sie das zu würdigen wissen, wenn sie gern meine Geschichten dazu hören und wenn ich meine Begeisterung ein bisschen weitergeben kann.
 

 
Meine Kids kenne ja inzwischen das Foto-Prozedere und lassen sich von mir und der Kamera kein bisschen aus der Ruhe bringen. Dafür sorge ich ja normalerweise auch dafür, dass sie was zu tun haben. In dem Fall sind beide über die Steine geklettert, haben im Turm nach Tauben gesucht und im Wasser nach Fischen und Fröschen.
 

 
Taubenfedern gesammelt, Gras gerupft, balanciert - was Kind eben so tut, wenn man es in eine entdeckungswerte Umwelt stellt. Mein Mann, habe ich festgestellt, hat da eher weniger Geduld. Nach den ersten drei Fotos hat er zum ersten Mal gefragt "Können wir dann jetzt fahren???". Und nachdem ich ihm auch auf die dritte Nachfrage hin wohl nur ein abgelenktes "Ich brauch noch ein bisserl..." entgegengeworfen hab, hat er sich irgendwann ins Auto verzogen und dort ein nachträgliches Mittagsschläfchen gehalten.... Auch gut. Solang mir und meiner Kamera keiner im Weg steht, ist mir alles recht... ;) ;)
 

 
So hatten die kleine Hasentochter und ich genug Zeit, um uns auszutoben.
 

 
Auf dem Heimweg war die Sonne dann gerade am Untergehen, und auf halber Strecke sind hinter dem Wald die ersten Nebelfelder aufgezogen. Ein so schönes Bild!! Das tolle am Fotografieren ist ja, dass man für so besondere Szenen nochmal extra einen Blick entwickelt. Ich jedenfalls, wild fuchtelnd von der Beifahrerseite zu meinem Mann: "Halt an!! Schau, wie schön's da ist! HALT AN!! SOFORT!!". Woraufhin er etwas verdutzt in den erstbesten Feldweg eingebogen ist und ich dem Minihaserl noch diese zwei Nebelschnappschüsse abluchsten konnte. Für euch. Naja, und für mich.
 

 
So, und jetzt noch die wichtigsten Infos zu diesem wahnsinnig coolen, schicken, edlen und umwerfenden Hosenschnitt:
Das Ebook enthält die Größen 62 - 98, eine Anleitung für eine versteckte Tasche hinten und/oder eine Klappe hinten und auch so einige Tipps und Tricks, wie man am besten eine möglichst chinomäßige El PaChino hinkriegt - wie immer ausführlich beschrieben und bebildert. Die Version für die Großen ist schon in Arbeit und folgt auf alle Fälle bald.
 
Hier könnt ihr den Schnitt erwerben: *KLICK*
 

Verlinkt zur funkelnagelneuen Probenäh-Linkparty von Donarl: OutNow!

Hasenwilde Grüße
Johanna




Montag, 27. Oktober 2014

Keine Feier ohne Freya

Hallo, meine Lieben!!
Nachdem es hier eine Zeitlang ein bisschen ruhiger war, starte ich jetzt wieder voll durch mit ganz vielen tollen Probenähergebnissen, die in letzter Zeit so entstanden sind!!
Den Anfang macht heute die "Freya" , der Kapuzenpullunder von der lieben Katrin von FinnLeys. Dass das ihr erstes Ebook ist, möchte man nicht meinen - ein durch und durch perfekter Schnitt für alle Gelegenheiten, und noch besser, für jede Jahreszeit!



Die Freya gibt's in zwei unterschiedlichen Variationen - und zwar für Prinzessinnen oder für Rabauken. Die Taschen und die Passen sind dabei jeweils unterschiedlich. Ich hab für jede meiner Hasentöchter eine "Prinzessin" genäht - auch wenn die zwei, wie schon ein paar Mal berichtet, oft eher in die Rabaukenkategorie gehören.... ;) ;)



Zum Fotografieren haben wir einen der schönen Oktober-Herbsttage genutzt und haben einen Spaziergang zu einer kleinen Kapelle gleich außerhalb der Ortschaft gemacht. Ein richtig schöner Nachmittag war das, total stressfrei waren wir unterwegs - das kleine Hasenkind im Wagen, das große auf dem Laufrad.



Das ist aber auch ein schönes Fleckchen Erde - die kleine Kapelle, ein bisschen Mauer drumrum, Bäume und Sträucher, und das alles in den herrlichsten Herbstfarben - meine Mädels haben sich pudelwohl gefühlt. Und wenn sie beschäftigt und so im Entdecken sind, entstehen die schönsten und natürlichsten Fotos.




Außen ist die Freya aus dickem rauchblau-meliertem Kuschelfleece, die Tasche und die Paspel hab ich aus farblich passendem Feincord gemacht. Auch die Kapuze ist mit Feincord gefüttert - allerdings nur bis zum Steg, dann bin ich auf Jerseys umgestiegen, weil ich Angst hatte, dass der Kopf sonst nicht durchpasst.



Ich sage euch, das war eine schwere Geburt.... Ich hatte diese drei Stoffe in der Hand - den Fleece, den Feincord und den gestreiften Jersey. Und diese Kombination war's einfach. Nachdem aber ja auch ein passendes Oberteil entstehen sollte und ich aus dem Feincord schon eine Hose zugeschnitten hatte, war der Stoff irgendwie für keine meiner Kombinationen ausreichend. Was hab ich geschimpft und gemessen und gelegt und wieder gemessen und in die Ecke geworfen. Kennt ihr das, wenn man sich eine Stoffkombi ausgesucht hat und nicht mehr davon wegkann? Weil jeder andere Kombistoff daneben total doof aussieht? Durch das Teilen der Innenkapuze hat es jedenfalls dann doch noch funktioniert - ich hab quasi jeden Millimeter der drei Stoffe aufgebraucht... Und den Cord in der Kapuze vollkommen entgegen des Fadenlaufs zugeschnitten. Aber wie sagt mein dickster Freund aus der Kindheit, Karlsson vom Dach? Das stört keinen großen Geist... :D





Hihi, die Kordel war auch so eine Sache für sich.... Meine erste Kordel. Ehrlich. Ich hab sie brav durch die Löcher gezogen und dann innen um den Hals gelegt. Und danach den Pullunder komplett zugenäht. Als ich dann bei der ersten Anprobe versuchsweise an den Kordelenden gezogen habe, hab ich festgestellt, dass der einzige Zweck dieser Konstruktion der gleiche ist, wie bei einem Hunde-Würgehalsband.... ;) Bis ich herausgefunden habe, dass die Kordel durch den Saum in der Kapuzenöffnung gehen muss, damit man damit was anfangen kann, hab ich ganz schön gebraucht.... ;) ;) Also alles brav wieder aufgemacht, und jetzt sitzt die Kordel da, wo sie hinsoll. Letztendlich. Ich bin dann ja doch lernfähig.... ;)



Übrigens sind in diesem fantastischen Probenähteam wahnsinnig irre schöne Freyas entstanden - ihr müsst euch unbedingt mal ansehen, was die anderen Kreativmädels so gezaubert haben. Eine richtig nette Truppe war das, total harmonisch. Das ist eigentlich das Schönste am Probenähen - die vielen netten Menschen, die man dabei kennen und schätzen lernt.


Hier gibt's meine Freya nochmal ohne Inhalt, und noch ein paar Infos dazu: das Ebook enthält die Freya in beiden Variationen in Größe 74 bis 134. Außerdem sind zwei Möglichkeiten für den Steg enthalten, einmal eine sehr hohe Version oder, wie hier in meinem Beispiel, die etwas niedrigere. Ebenfalls inklusive ist eine kurze Beschreibung, wie sich die Kapuze verkleinern lässt und ein Tutorial, wie sich Ösen für die Kordel einsetzen lassen - ich hab hier bei mir allerdings einfach Knopflöcher genäht. Stoffmäßig wunderbar wandelbar - Fleece, Sweat, Walk, Strick - alles, was ein bisschen dicker ist, kommt da in Frage.



Hinter der Kapelle zwischen den Büschen haben meine zwei Mäuse ein Versteck entdeckt - wunderbar getarnt von allen Seiten und unten durch das heruntergefallene Laub schön ausgepolstert. Was gibt es schöneres für Kinder? Da hab ich dann irgendwann einfach die Kamera zur Seite gelegt, bin zu meinen Mäusen hineingekrabbelt und habe mangels Topf meine Hände als Kochschale für die vielen Eicheln, Nüsse und Blätterstückchen zur Verfügung gestellt. Ein Festmahl gab's da, das kann ich euch berichten.... :)



Zu Hause mussten dann noch ein paar Monster-Kürbis-Bilder sein. Ich hätte fast die Kinderschubkarre ruiniert, als ich das Ding damit von der Garage in den Garten gefahren hab.... :) Der ganze Stolz meiner Mannes. Das Glanzstück auf dem Erntealtar in der Kirche. Gehegt und gepäppelt. Düngerfrei, versteht sich. Noch liegt er in der Garage und wartet darauf, seiner Bestimmung zugeführt zu werden - literweise Kürbissuppe für den Winter.... :D :D



Tja, das wars dann soweit für heute. Ich melde mich bald zurück, denn natürlich hat auch das große Hasenkind eine Freya bekommen und auch sonst gibt es noch einiges zu zeigen.... :D

Hier noch der Link zum Ebook, das ich euch wirklich nur wärmstens ans Herz legen kann:

Ebook Freya
 
 

Verlinkt zu Out Now
Bis bald, hasenwilde Grüße
Johanna

Freitag, 10. Oktober 2014

Floppi goes long!

Huhu, ihr Lieben,
genießt ihr den Start ins Wochenende? Ja? Bei uns trubelts draußen, der Hasenmann und der Schwiegerhase legen für uns gerade eine Terrasse an, damit wir nächsten Sommer wunderbar vor dem Haus Abendessen können. :D Und die Mädels turnen drumrum, fahren mit dem Traktor (der bei uns Bulldog heißt) mit und kochen und wühlen im Dreck, im Schotter und im Kies. Alles sehr harmonisch. Ich freu mich ja sehr, wenn unser Garten mal fertig gestaltet ist, aber ich glaube, den Hasenmädels wird's ganz schön langweilig werden ohne ihre Schotter- und Sandberge... Vielleicht sollten wir in einem entlegenen Garteneck noch ein paar Haufen übriglassen.... ;) ;)
Jedenfalls hab ich aufgrund ebenjener Harmonie ein bisschen Zeit, um euch mal wieder ein neues Wunderwerk von einer meiner beiden Stammchefinnen, der lieben Anna von Annas Country vorzustellen.



Wenn man es genau nimmt, ist es gar kein "neues" Wunderwerk - das Ebook "Floppi" gibt's nämlich schon seit einer Weile. Aber als kurze Hose. Unsere Aufgabe war es, Floppi herbst- und wintertauglich zu machen.



Und das geht sowas von! Das geht sogar in den unterschiedlichsten Varianten und Längen! Und, was soll ich sagen, es gefällt mir echt gut!



Ich hab Babycord benutzt und extralange Bündchen. Um die Bündchen von der Hose noch ein bisschen abzusetzen, hab ich (zugegebenermaßen nur mit mäßigem Erfolg) noch eine Jerseynudel zwischengefasst. Sollte das jemand von euch ausprobieren wollen - deeeeehnen, Leute, sonst rollt sich das Ding aus und muss mühevoll von Hand nochmal fixiert werden... :D (nicht, dass ich da aus Erfahrung sprechen würde.... :D). Wenn das Ding dann aber mal an seinem Platz sitzt, schaut's fantastisch aus!



Ausgeführt haben wir unsere neue Floppi an einem wunderbaren Oktobertag zum "Sammelspaziergang". Das kleine Hasenkind sammelt ja alles. Nüsse. Kastanien. Schlehen. Eicheln. Blaue Flecken. Schneckenhäuser. Sand in den Schuhen. Und so. Da kommt der Herbst gerade recht. Da ist sie eigentlich nie ohne ein Körbchen unterwegs. Und braucht für eine Strecke von 500 Metern durchaus mal ne Stunde... :)



Damit die allerwichtigsten Wichtigkeiten auch direkt "am Kind" getragen werden können, hat das Höschen noch eine Einstecktasche hinten bekommen. War allerdings eine Fehleinschätzung von mir. Ich kann euch sagen, ein Kind unter zwei Jahren kann nur in Hosentaschen was reinstecken, die es auch sieht. Wenn ich das Hasenkind also dezent darauf hinweise, dass es vielleicht eventuell seine hintere Hosentasche für ein Taschentuch, eine Kastanie oder sonstiges benutzen möge anstatt MIR jeden Quatsch in die Taschen zu stopfen, dreht sie sich im Kreis wie die Katze beim Schwanzfangen... Und behauptet nach einer Weile dann stur "Keine Tasse da!" :D Naja. Dekorativ ist sie, oder?




Der Stoff ist übrigens ein Überbleibsel von meinem Geldbeutel, den ich mir vor einiger Zeit genäht hab. Hat genau gereicht. Jetzt gehen mein Geldbeutel und die junge Hasendame Ton in Ton. Weiß man gleich, dass beides zu mir gehört. Praktisch, oder?
Das Oberteil ist ein Raglanshirt von Lillesol und Pelle und eines meiner liebsten Basics. Für die Ellenbogenpatches sind dann die letzten paar Zentimeter Stoff draufgegangen, und jetzt ist Ende Gelände. Kein Fitzelchen mehr übrig. Das nenn ich mal ökonomisch gearbeitet... :D



Dieses Foto wollte ich euch auch nicht vorenthalten - ein hosenloser Outtake, sozusagen. Wenn der Apfel nicht vom Baum zu kriegen ist, futtert man ihn eben direkt vom Ast weg, hat sie sich so gedacht.... :D Das Gesicht hinterher hättet ihr sehen sollen... Dass Äpfel, die so fest hängen, meistens noch recht unreif sind, muss sie noch lernen.... :)



Wahnsinnig gefreut hab ich mich, dass unsere Long Floppi auf dem Cover von Annas Ebook auftaucht!! Sooo cool!! Mein Hasenkind! Mit meiner Hose! Ich bin quasi am Dauergrinsen, immer noch.



Wer von euch die Floppi als Ebook schon hat, bekommt die Erweiterung kostenlos dazu - ansonsten ist sie ab sofort beim Ebook dabei und macht Floppi zu einer Allround-all-weather-Hose. Wie alle Ebooks von Anna total easy zu machen mit bombastischer Optik!

Und hier geht's zum Ebook:
http://de.dawanda.com/product/70201039-E-BookAnleitung-Floppi-Gr-44-134
 (Klickt da unbedingt drauf und schaut euch dieses Cover an!!*hachmach*)

Außerdem möchte ich mich an dieser Stelle noch gaaaanz herzlich für die lieben Kommentare bedanken, die ich hier zu lesen kriege - ich freu mich über jeden einzelnen, auch wenn ich nicht immer direkt drauf antworte!! Aber es ist so schön zu sehen, dass ihr da seid und mitlest! Ihr macht mir ne Riesenfreude! Merci!!

Und damit verschwinde ich wieder ins Wochenende und treibe die Hasenbande zur nächsten Fütterungsmaßnahme zusammen!! Genießt die Sonne!!

Hasenwilde Grüße
Johanna

Dienstag, 30. September 2014

hasenwilde Geschwister-Pull*it*overs

Guten Abend, ihr Lieben!

Jetzt wird's aber wirklich Zeit für Teil zwei der Pull*it*over-Reihe. Teil 1 konntet ihr ja schon HIER lesen. Und Teil zwei beginnt mit einem winzigen Kästchen oben in meinem Facebookfenster. Da ist so eine Sprechblase drauf. Und wenn mir jemand eine Nachricht schreibt, dann steht das da als kleine Nummer vermerkt. Tolle Sache, sowas. Heute nachmittag, als ich "kurz mal was schauen" war, blinkte da fröhlich eine kleine eins. Und wisst ihr, was mir da entgegenhüpfte? Eine Nachricht von Tanja. DIE Tanja. Die von Sara&Julez. Die den Pull*it*over erfunden und entworfen hat. Und noch hunderte andere tolle Ebooks. Und da fragte sie mich doch glatt, ob ich nicht in ihrem Stammteam mit probenähen will. *zumzweitenmalheutevomstuhlkipp*. Wow. Oder?? Wow. Mann. WOW. Für die Nichtnäher unter euch, das ist, wie wenn man die neue Gucci-Kollektion vor Erscheinen probetragen darf. Oder so ähnlich. Ich renne seither mit einem leicht debilen Grinsen im Gesicht durch die Gegend, das da wie angetackert klebt. Und verdaue das.



Nachdem ich aber durchaus multitaskingfähig bin, zeige ich euch nebenher (also während Grinsen und Verdauen) meine zwei Lieblingsstücke, die nach Tanjas Pull*it*over- Schnitt entstanden sind. Geschwisterpullis.



Der Sternchenstoff ist echt irre, außen fühlt er sich wie Sweat an und innen ist kuschelweiches Microfleece. Da könnte man sich glatt reinlegen. Die Mädels lieben kuschelig, und die Pullis sind zur Zeit als Jackenersatz im Dauereinsatz!



Ich habe für beide die kurze Version mit Coilkragen ausgewählt. Den finde ich total schick. Der lilagemusterte Kombistoff war übrigens mal ein Top von mir!! Astreines Upcycling, quasi!!



 Nachdem ich den Stoff so klasse fand und mich die Tatsache, dass er für beide Mädels reicht, total begeistert hat (gerade so war's genug, ich glaube, ich hab auch den letzten Quadratzentimeter verarbeitet... :D), bin ich auf die Suche nach einem Motiv zum Applizieren gegangen. Irgendwas besonderes wollte ich.


Nachdem der lila Kombistoff so wild gemustert ist, wollte ich gerne eine Shilouette applizieren. Ich bin einmal quer durch Google Bilder gesurft, und da war er dann plötzlich. Ein hasenwilder Hase. Kennt ihr das, wenn ihr etwas seht und genau wisst, "das ist es"?? So war das!! Der Schriftzug dazu hat sich dann von selbst angeboten... :)


Und so sind aus den Pullis "meine" Pullis geworden. Ganz besondere. Hasenwilde Pullis für meine hasenwilden Töchter.
Die Schrift ist freihand mit der Nähmaschine gestickt. Die Pullis sind sich zwar sehr ähnlich, aber ein paar Unterschiede musste es doch geben. So, wie sich die zwei Schwestern zwar sehr ähnlich, aber in mancher Beziehung auch total gegensätzlich sind :)


Hier seht ihr die Pull*it*overs nochmal ohne Inhalt. :D


Und für diese zwei besonderen Oberteile musste ich dann auch einen besonderen Ort für das Shooting finden. Da ist mir gleich der richtige Fleck eingefallen....



Ich habe die Mäuse ins Auto gepackt und bin heim gefahren. Also heim zu mir. Zu meinen Eltern. Zu meinem Elternhaus. Und habe an einer Stelle angehalten, die ich schon immer besonders fand. (Ich habe das Glück, nur etwa 10 Kilometer von meinem Heimatort entfernt zu wohnen. Ich fühle mich wohl, wo ich jetzt zuhause bin. Ich habe Freunde gefunden und eine wunderbare Dorfgemeinschaft, die mich aufgenommen hat. Ich bin da gerne zuhause. Trotzdem fahre ich nach wie vor "heim", wenn ich heim fahre. Daheim bleibt wohl immer daheim. :) )



Ich bin im Altmühltal aufgewachsen. An einem Ort, wo andere Urlaub machen. Und da ist es auch wirklich wunderschön. Auf der einen Seite des Tales zieht sich am Berg die Wacholderheide entlang. Und das ist einer der schönsten Plätze überhaupt! Auf dem Foto oben seht ihr im Hintergrund so ein bisschen verschwommen die Ortschaft, wo ich aufgewachsen bin. Wo meine Wurzeln liegen. Wo ich so unglaublich viel erlebt habe. Daheim eben.



Und da vom Berg aus überblickt man das ganze Tal. Es war wahnsinnig windig an dem Tag (sieht man auf den Bildern auch :) ), aber klar. Meine Mädels sind voller Begeisterung am Hang entlanggelaufen und haben gespielt, Felsen erklettert, Blumen gepflückt. Und waren von diesem Ort genauso fasziniert wie ich.



Als Kinder sind wir öfter mit dem Rad hergefahren und dann nach oben geklettert. Wir haben gepicknickt. Uns versteckt. Die Felsen nach Höhlen durchsucht. Meinen ersten Kuss habe ich hier oben bekommen. Und der erste weite Spaziergang mit meiner Hündin, (die inzwischen nach einem langen und erfüllten Leben gestorben ist) hat mich hierher geführt.



Die perfekte Kulisse für meine hasenwilden Fotos!!



Und wahrscheinlich sind genau deswegen so unglaublich viele tolle Bilder entstanden. Es hat einfach gepasst. Der Ort. Die Zeit. Das Licht. Wir. Und unsere Pull*it*over.

 

Ich hoffe, ich habe euch mit meiner Begeisterung ein bisschen anstecken können :) Ich poste euch mal flott nochmal den Link zum Ebook, falls ihr jetzt endgültig überzeugt seid, dass ihr den Pull*it*over auch braucht!!




 Meine hasenwilden Pull*it*over wandern jetzt noch zum Creadienstag. Und ich ins Bett. Das Grinsen hält immer noch an. Und die letzte Version meines Pull*it*overs zeige ich euch im Laufe der Woche!! :D

Hasenwilde Grüße
Johanna

Freitag, 26. September 2014

Pull*it*over - jetzt wird's kuschelig!!

Guten Abend ihr Lieben!!
Heute noch einen freitäglichen Spätabend-Post! Weil ich seit heute abend die Freigabe habe, euch einen wunderbaren, total genialen Schnitt vorzustellen und meine Probenähergebnisse zu zeigen! *freu*
Als ich die Nachricht von Tanja von "Sara&Julez" bekommen habe, dass ich ihren neuen Schnitt "Pull*it*over" probenähen darf, war ich hin und weg und völlig sprachlos. Ehrlich Leute, Sara&Julez??? Erfinderfrau der Sweatjacke "Sweatie"?? Unter ichweißnichtwievielhundert Bewerbungen für ebendieses Probenähen? BÄM. Echt. Cool. :)
Vor lauter Begeisterung für diesen wirklich grenzgenialen Schnitt habe ich gleich vier Exemplare genäht - für jedes Hasenkind sind zwei entstanden. Weil es aber zu jedem einzelnen so viele schöne Fotos gibt, dass das einen einfachen Post sprengen würde, kriegt ihr die häppchenweise zu sehen!! Und den Anfang maaaaacht - tädäääääää - die Kleinste im Hause Hasenwild!



Pull*it*over Nummer 1 also. Die erste der unzähligen Schnittmöglichkeiten, die ich ausprobiert habe. Mit seitlichen Eingriffstaschen, Ellenbogenpatches und Rollkragen, aus Sommersweat.



Nachdem bei meinem kleine Hasenfräulein im Schrank dickere Oberteile sowieso Mangelware sind, kam der Pulli echt wie gerufen. Nachdem sich der Sommer dann scheinbar doch endgültig verabschiedet hat, kann man auch durchaus was Wärmeres zum Anziehen vertragen.... Wir hatten hier schon den ersten Nachtfrost!! (Der übrigens nicht nur mein Basilikum kaltblütig ermordet hat, sondern mich auch noch zum Fensterkratzen in aller Kindergartenfrühe bringen wollte!! Aber nicht mit mir!! Ich hab meinen Göttergatten vorausgeschickt.... ;) )



Die ersten Blätter werden auch schon bunt. Die Apfelernte steht an. Der erste frische Zwetschgendatschi ist gebacken. Wenn ich die Kleidung für die Waschmaschine sortiere, fallen mir haufenweise Kastanien aus den Hosentaschen entgegen. Nee, ehrlich, ich mag den Herbst.



Ich mag eigentlich jede Jahreszeit. Jede zu ihrer Zeit. Ich kann auch gut mit Regentagen. In voller Regenmontur durch Pfützen platschen und danach drinnen am Sofa gemütlich in eine Decke eingekuschelt Tee schlürfen und ein Buch lesen - doch, das hat was.



Wovon ich kein Fan bin, ist wochenlanges Triste-Düster-Matsche-Regenwetter, bei dem tagelang kein Sonnenstrahl durchdringt. Aber sonst? Alles gut. Jedes Wetter, jede Jahreszeit. Ich bin da unkompliziert. So. Wo war ich??



Ach ja. Der Pulli. Als Zusatzoptionen findet ihr in Tanjas Ebook noch Varianten mit Känguruhtasche, Kapuze, Coil-Kragen oder Stehkragen. Wenn da nicht für jeden was dabei ist, dann weiß ich auch nicht!! :D



Die Variante mit dem Rollkragenpulli, die ihr hier seht, hat oben quasi den Schal, bzw. die Halssocke gleich integriert!! Echt praktisch - da pfeift wirklich nirgends der Wind durch!

  

Da ist er nochmal im Solo-Auftritt in all seiner Pracht. Weil ich ja immer so ein bisschen kreatives Extra auf meinen Nähwerken brauche, ist hier vor den Sternenhimmel der kleine Eisbär auf seiner Eisscholle gewandert. Und der Mond. 


Freihandgestickt aus kuschligem weißem Plüschstoff. Leider war das Fell so dick und dicht, dass man das Ohr und das Auge gar nicht erkannt hat. Also músste ich mit der Schere Hand an die Frisur von Mr Eisbär legen. Ich bin ja nicht so die begnadete Friseuse. Das hatte ich schon nicht besonders gut im Griff, als ich meine Barbypuppen im "Salon Johanna" bearbeitet habe. Und als ich vor drei Wochen den Pony vom kleinen Hasenfräulein gestutzt habe, sah das auch nicht wesentlich besser aus als damals.... Unsere Friseuse (die richtige, die das auch kann) musst retten, was zu retten war, und ich habe hoch und heilig versprochen, die Finger von den Haaren meiner Hasenkinder zu lassen. Aber Eisbär-Kurzhaarschnitt, das hab ich drauf. Und wie! ;)



Das Hasenkind findet jedenfalls ihren Eisbär-Pulli total "kusselig" und zieht ihn gern an. Eigentlich waren inzwischen alle unsere Pull*it*overs schon mehrmals im Einsatz.



Ihr müsst übrigens UNBEDINGT die anderen Probenähergebnisse begutachten - echt waaaahnsinn, was da bei diesem Probenähen entstanden ist. Ein Teil schöner als das andere. Ich musste teilweise tatsächlich meine Kinnlade manuell wieder schließen!! So viele kreative Mädels, von denen die allermeisten nicht nur einen sondern gleich mehrere Pullis fabriziert haben!! Ihr findet die Probenähergebnisse auf Tanjas Seite unter dem Reiter "Fotos" im Album "Probenähen Pull*it*over". Und das ist sowas von einen Blick wert!! Schaut da vorbei uns lasst euch ein bisschen inspirieren!



Mir hat dieses Probenähen total viel Spaß gemacht und ich habe mich echt in den Schnitt verliebt!! Und jetzt müsst ihr natürlich noch erfahren, wo ihr dieses Wahnsinns-Ebook herbekommt, gell? Dann klickt mal gleich auf das Bild unten!! Das Ebook gibt's übrigens in den Größe 74/80 - 170/176. Kann man quasi jahrelang jedes Jahr nähen. Jahrzehntelang, wenn man genug Kinder hat! Aber Vorsicht - Suchtpotenzial.... :D



Ebook Pullover Pull*it*Over Gr.74/80-170/176 
Und HIER geht's zu Tanjas Seite - schaut auch da unbedingt vorbei und schenkt ihr ein Like, damit ihr nichts mehr verpasst. Wenn ihr nicht, wie ich sowieso schon eeeewig da Fan seid.

Das war's für heute. Ihr könnt euch schon mal auf die nächsten Pull*it*overs freuen - da warten noch ein paar schiiiiiicke Teilchen auf euch..... :D

Hasenwilde Grüße
Johanna


Montag, 22. September 2014

Ein Cordpaul für ein hasenwildes Räuberkind


Guten Morgen meine Lieben!!

Boaaaah, ich sag euch, hier entstehen grade so viele schöne Sachen, die ich euch ganz bald zeigen darf - ich freu mich schon!! Die Nähmaschine läuft heiß!!
Und heute? Wiiiiir starten heute gleich mit Paul in die Woche. Paul? Wisst ihr noch? Der große Bruder vom Paulchen? Ja? Die Wohlfühlhose? Von Annas Country? Ihr erinnert euch?

(Jetzt musste ich gerade kurz unterbrechen, weil das große Hasenkind, diese Lausemaus, sich eben einen Hocker geschnappt, ihn an meine Arbeitsplatte gestellt und sämtliche Zwetschgen vom Kuchen geklaut hat!!! Vom ersten Zwetschgendatschi des Jahres!! Glaubt man das???)



Womit wir gleich beim Thema wären. Meine hasenwilde Tochter ist ein Räuberkind. Und ich liebe das an ihr.



Am liebsten den ganzen Tag draußen, bei jedem Wetter und bei jeder Jahreszeit. Und natürlich den ganzen Sommer barfuß. Langsam, ganz langsam wird es kühl genug, dass sie sich hin und wieder protestfrei Schuhe anziehen lässt.



Jede Dreckpfütze, jeder Sandhaufen und jede Kiesgrube ziehen mein Kind magisch an. Kein Fels ist zu hoch, keine Treppe zu steil, kein Graben zu tief. Alles muss erkundet werden.

 


Sie kann sich stundenlang damit beschäftigen, Sand großflächig auf dem Gartentisch zu verteilen und mit einem Stöckchen Bilder darin zu malen. Aus dem Sandkasten eine Bäckerei zaubern, und siebenundzwölfzig verschiedene Kuchensorten servieren. Steine sammeln und sortieren. Käfer beobachten. Stöckchen stapeln. Dabei hinterlässt sie fast immer eine Schneise der Verwüstung - aber sie ist glücklich.



Die Tatsache, dass wir auf dem Land wohnen, wo ihr Wiesen, Wald, Dreck, Felder und Natur mitten vor der Haustür zur Verfügung stehen, finde ich unbezahlbar. Ich könnte ihr stundenlang zuschauen, wie sie im Spiel vertieft die Welt um sich herum vergisst. Und so viel Neues entdeckt, jeden Tag.



Weil das Hasenkind eben so ein hasenwilder Wildfang ist, ist sie im Moment ganz schwer für Kleider und Röcke zu begeistern. "Die sind immer im Weg, Mama!", erklärt sie mir des Öfteren, wenn ich versuche, sie sonntags zu einem hübschen Outfit zu überreden. Hosen allerdings - Hosen sind grundsätzlich hoch im Kurs.



Und der Paul mit seinem Wohlfühlschnitt ist ein echter Volltreffer! Paul ist ja eigentlich ein Schnitt für dehnbare Stoffe. Weil beim Maxihaserl Jerseyhosen aber immer am Knie so schnell aufscheuern (warum wohl?? ;)), habe ich mich für einen etwas festeren Babycord in einer meiner Lieblingsfarben entschieden. Weil der Paul ja sonst schon recht passgenau sitzt, hab ich die Hose einfach eine Größe größer zugeschnitten, unten einen Saum statt ein Bündchen angebracht und - tadaaaa!


Unten an den Hosenbeinen hab ich mal was ganz Neues ausprobiert. Als ich vor ein paar Wochen in dem Nähmaschinenladen meines Vertrauens eine Einführung in meine Nähmaschine bekommen habe, hat mir die Chefin persönlich die Freihandstickfunktion erklärt (die ich, wie ihr wisst, inzwischen ausdauernd und gerne nutze :D ). Sie hat also losgelegt und meinte dabei "...und dann meanderst du mit der Nadel einfach so über den Stoff!". Meandern. Was für ein schönes Wort, oder?
Da wollte ich doch sofort auch dringend meandern.... :)



Da kam der Paul doch wie gerufen! Weil die Hosenbeine aus je einem Teil bestehen und deshalb keine lästige Seitennaht dazwischenfunkt, kann man ganz gemütlich an der Seite das Hosenbein hochmeandern.... :) Allerdings finde ich die Linien etwas dünn - da werde ich mir für nächstes Mal auf alle Fälle einen dickeren Faden besorgen!



Unser Paul wurde jedenfalls schon mehrmals ausgeführt und ist unverwüstlich - und total robust aus dem Cord!! Gerade recht für die junge Dame, die gerade eben ihren Laufradkorb mit einem Berg von Steinen belädt, um in der nächstgelegenen Pfütze einen Damm zu bauen...

 



 
 
Hier kommt nochmal der Link zu Paul und zu Annas Dawanda-Seite, auf der ihr auch die ganzen anderen tollen Ebooks von ihr findet!!
 
 
 
http://de.dawanda.com/shop/annas-country
 
http://de.dawanda.com/product/68666603-E-Book-Hose-Paul-Gr-92-134
 
 
Und denkt dran - Paul und Paulchen gibt's auch im Kombipaket!!
 
Morgen zeige ich euch (passend zum Kindergartenstart vom großen Hasenkind) Teil zwei der Rucksacktrilogie!!
 
Hasenwilde Grüße
Johanna