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Sonntag, 25. September 2016

Sammeltrieb


Ihr Lieben,
im Urlaub, in diesen entspannten Tagen, habe ich vorab zwei Blogbeiträge für euch geschrieben. Weil ich Zeit hatte. Weil ich gern schreibe. Und weil sie mir eben so in den Sinn kamen. Heute bekommt ihr den ersten der beiden zu lesen.

Jedes Jahr, bevor wir in den Urlaub fahren, holen wir ein paar Tage vorher den Wohnwagen aus Opas Stadel und stellen ihn vor unser Haus. Da meine Eltern ihn im Moment kaum nutzen ist er meistens ein bisschen verstaubt vom Winter und ich putze und lüfte erst mal ordentlich durch. Im Eingangsbereich befindet sich ein schmales Regal, dafür hat mein Papa eigens ein paar passende Holzkistchen angefertigt, die genau hineinpassen. Wo ich also schon so am Saubermachen und Durchwischen war, habe ich mir die Kistchen gegriffen und dachte mir, ich schau mal, was da eigentlich so alles drin lagert.



Wenn ich euch jetzt erzähle, dass mein Papa ein alter Sammler und Bastler ist, der alles brauchen und nichts wegwerfen kann, könnt ihr euch wahrscheinlich schon vorstellen, dass das eine durchaus interessante Sache war… :D :D



Ich sitze also im Schneidersitz auf der Stufe vor unserem Haus, die Sonne scheint und ich fördere zu Tage, was sich da so versteckt. Von den drei alten Weckgummis kommt zumindest einer wieder in die Kiste. Man kann nie wissen. Das Häufchen alter Büroklammern und die drei zerbrochenen Kulis wandern in den Müll. Wenn er das wüsste, würde er grummeln: „Immer schmeißen sie alles weg, die Preindls! Kein Respekt vor recycelbaren Raritäten!“. Ich grinse vor mich hin – ich glaube nicht, dass er das Kugelschreiberersatzteillager vermissen wird. Die zwei uralten Stoffeinkaufsbeutel werfe ich aufgrund des modrigen Geruches in den Wäschekeller, ersetze sie aber durch neue. Was steckt da noch? Plastiktüten, Panzertape, eine durch Drehen aufladbare Taschenlampe (dieses Ding habe ich mein Lebtag nicht im Einsatz gesehen, und ich kenne diesen Wohnwagen jetzt seit 25 Jahren. Bisher haben noch immer die guten alten Batterietaschenlampen im Notfall ihren Dienst getan. :D), ein Bewegungsmelder (Wofür? Wofür??????), eine alte Glühbirne (von der ich fest glaube, dass sie kaputt ist und nach dem Austauschen einfach wieder in die Schachtel gewandert ist – sicher bin ich mir aber nicht), ein Knicklicht, verschiedene Rechnungen, ein Mini-Nähset ohne Nadel, Kabelbinder, diverse Kabelstücke und Schrauben, Angelhaken. Angelhaken?


Ich erinnere mich dumpf an eine Fahrt vor vielen Jahren, in der mein Papa sich eine Angel zugelegt hat und voller Motivation auf die Jagd ging. Ich glaube nicht, dass er was gefangen hat – seither liegt die Angel aber „für alle Fälle“ in einem der  Wohnwagenfächer und wartet auf bessere Zeiten. Der selbstgebastelte Urlaubskartenhalter aus Tonpapier war vor vielen Jahren ein Geniestreich von mir und hat glaube ich nie eine einzige Karte gehalten. :D :D


Ich packe einen kleinen Teil der Utensilien, die da auf der Stufe ausgebreitet liegen, wieder in die Holzkästchen (Panzertape und Kabelbinder kann man immer mal brauchen, da gebe ich meinem Papa ja vollkommen recht), das meiste landet in einer Extrakiste. Wegwerfen darf man ja nix hier. :D Die Kiste deponiere ich im Keller. Nicht nur, dass im Wohnwagen jedes Zusatzgewicht auffällt, meine Kinder jagen solche Trophäen mit Begeisterung und ich habe keine Lust, diese Kisten den ganzen Urlaub lang täglich wieder einzuräumen, nur weil die Damen sie interessant finden.


Kopfschüttelnd stelle ich die Pappkiste in ein Regal. Diesen Sammeltrieb werde ich nie verstehen. Wirklich, da bin ich vollkommen anders. Ich werfe Dinge weg, anstatt sie für Jahrhunderte in irgendeiner Ecke zu bunkern. Wo ich schon im Keller bin, beschließe ich, aus meinem Nähzimmer schnell die Schlafsäcke zu holen. Während ich mit beiden Händen Stoffstücke vom Sofa räume und dabei versehentlich in eine der Tüten mit alten Jeansresten zum Vernähen trete, muss ich lächeln. Ich stelle energisch noch zwei Kisten Bastelutensilien auf den Boden und kann endlich das Schlafsofa hochklappen, um an die Schlafsäcke darunter heranzukommen. Hat er doch Glück gehabt, mein Vater. Dass aus diesen Genen eine vollkommen rational denkende Tochter ohne jeglichen Sammeltrieb geworden ist, das hätte wohl keiner gedacht. :D :D



Hier noch schnell die Details zu den Bildern: Der Rock ist ein Freebook von Frau Liebstes/kibadoo und heißt einfach Jerseyrock Kids. Mit der Teilung lässt sich unglaublich gut mit verschiedenen Stoffen spielen - da kommt auch der tolle Simply-Apples-Jersey von Hamburger Liebe richtig gut zur Geltung! Das Tüpfelchen auf dem i ist aber die XXL-Häkelborte in altrosa, die ich für Nadine von Namijda vernähen durfte. Die verleiht dem Rock nochmal eine besonders pfiffige Note. Kombiniert habe ich das Röckchen mit einem ganz einfachen Basicshirt (Schnitt: Longsleeve von Lillesol und Pelle) aus den Big Dots von Lillestoff. Die Malia-Ballonmütze von Pom und Pino hab ich euch ja schon ein paar Mal gezeigt.

Hier geht's zur Häkelborte: (der Shop von Namijda ist übrigens ideal, wenn ihr Stoffe und Tüddelkram zum Kombinieren sucht - tolle Qualität und faire Preise für schicke Kombis. Ich hab schon mehrmals bestellt und werde definitiv dabei bleiben - die Sachen sind nämlich auch noch ruckzuck da!)

http://www.namijda.de/de/spitzen/kloeppelspitze/1-mtr-kloeppelspitze-extra-breit-altrosa-6-5cm.html

Hasenwilde Grüße
Johanna


Montag, 10. August 2015

Fernweh

Huuhuu ihr Lieben!

Wir schweben immer noch im Ferienfeeling. Einfach in den Tag hineinleben. Viel Baden gehen. (Recht viel besseres kann man bei Temperaturen, die seit Wochen nicht unter die 30-Grad-Marke sinken, auch gar nicht tun.. :D ). Abends lang wachbleiben. Abendspaziergänge, wenn die Temperaturen angenehm werden. Grillen. Genießen.


Meine Mädels stecken ganz oft in ihren Sommer-Schwestern-Trägerkleidern, die ich für den Urlaub genäht hatte. Die werden zur Zeit wirklich gern getragen - einerseits, weil sie bei dem Wetter schön luftig-leicht sind, andererseits weil der Camper-Stoff, den ich für den Rockteil verwendet habe, ein absolutes Highlight für die Hasenkinder ist!


Ich bin ja, was Motivstoffe angeht, eher zurückhaltend. Aber der hier musste sein. Da ist nämlich unser Wohnwagen drauf! :D Bessere Urlaubsoutfits gibt's doch gar nicht. Fotografiert habe ich die Damen auf dem Campingplatz im Sommerurlaub in der Toskana. Wenn ich mir die Bilder so anschaue, kommt schon wieder Fernweh auf...


Ich bin ein absoluter Urlaubsmensch. Wenn das erste laue Lüftchen durch den beginnenden Frühling zieht, kommen bei mir die ersten Fluchtgedanken auf.. :D Da überlege ich schon, wohin die Reise in dem Jahr gehen soll. Vor den Kindern waren das auch gerne weiter entfernte Ziele. Mit dem Rucksack nach Sizilien oder Andalusien, bis Mexiko, Ghana, Namibia, Südafrika.


Ich bin gerne den ganzen Tag draußen, ich will in jedem Urlaub etwas Neues sehen, neue Freunde finden, neue Sehenswürdigkeiten kennenlernen, in eine neue Mentalität eintauchen. Ich will sehen, wie die Leute leben, und ich versuche immer, nicht nur die Touri-Ecken abzuklappern, sondern wirklich ins Leben einzutauchen. Außerdem bin ich gern spontan. Ich plane ungern den ganzen Urlaub durch, lasse mich lieber treiben. Bleibe da, wo es mir gefällt, ziehe weiter, wenn ich das Gefühl habe, dass es gut ist. Oder wenn das Wetter schlecht wird. :D


Zum Glück liegt mein Mann da genau auf meiner Wellenlänge und ist genauso reisefreudig wie ich. Mit den Kindern hat sich unsere Art, Urlaub zu machen, aber angepasst. Wir reisen nicht mehr ganz so weit und nehmen den Wohnwagen, statt das Flugzeug. Damit bleibt trotzdem die Flexibilität. Wohnwagenurlaub ist super. Definitiv entspannter als eine Rucksackreise, mit mehr Ruhe- und Auszeiten. Dafür sieht man nicht ganz so viel. Aber alles hat seine Zeit. Und die Zeit der weiten Flugreisen wird sicher auch wieder kommen - ich möchte meinen Kindern unbedingt meinen Lieblingskontinent Afrika zeigen. Aber erst, wenn sie reif dafür sind.


Ich glaube, meine Schwestern und ich haben den Spaß am Reisen schon in die Wiege gelegt bekommen. Und diese flexible Art, mit dem Wohnwagen Urlaub zu machen, auch. Schon immer ist unsere Familie mindestens einmal im Jahr weggefahren, eher öfter. Im Winter zum Skifahren. An Pfingsten in den Süden. Und manchmal in den Sommerferien auch noch ein paar Tage in irgendeine Richtung. Erst mit dem Zelt, dann mit einem kleinen Faltmeister-Klapp-Zeltwohnwagen, und schließlich mit dem Wohnwagen. Und wir haben es so genossen, dass wir immer noch gerne mitfahren, wenn sich irgendwie die Gelegenheit bietet. Familie pur, sozusagen.


Lange Urlaubsfahrten sind dabei kein Thema. Waren es früher nicht und sind es auch heute mit meinen Kindern nicht. Weil man mit dem Wohnwagen eben so herrlich uneingeschränkt ist. Weil man vor der Fahrt schon weiß - wenn die Kinder absolut keine Lust mehr haben, dann stellen wir den Wohnwagen irgendwohin und bleiben da. Oder suchen uns kurzfristig ein anderes Reiseziel. Biegen irgendwo ab. Nehmen den kürzesten Weg zum Meer. Oder eben auch nicht. Allein dieses Wissen, dass nichts muss, dass es keine Notwendigkeit ist, am gleichen Tag an einem vorherbestimmten Ziel anzukommen, entspannt die Fahrt ungemein. Und meistens kommen wir dadurch trotzdem da an, wo wir hinwollen. Unsere Mädels sind wirklich relaxte Autofahrer. Freuen sich über die Riesentasche an Spielsachen, die es auf der Autofahrt gibt. Schlafen. Oder hören CD.


Ich glaube, der Grund dafür, dass ich/wir so gerne wegfahren, ist, dass mein Mann und ich notorische "Wurstler" sind. Zu Hause gibt's einfach immer was zu tun. Wenn mein Mann, so wie letzte Woche, ein paar Tage Urlaub hat, dann teilen wir uns die Kinder fein säuberlich auf, so dass der jeweils Kinderfreie Dinge erledigen kann, die er sich schon lange vorgenommen hat. Steine im Garten setzen. Holz hacken. Das Nähzimmer aufräumen. Wir müssen uns schon zusammenreißen, damit wenigstens ein Tag herausspringt, der allein den Mädels gehört. Und dafür müssen wir echt wegfahren. Ins Schwimmbad, ins Playmobilland, in den Zoo. Egal. Aber außer Haus. Deswegen ist es für zwei Wochen Jahresentspannung absolut unverzichtbar, dass wir das Haus verlassen. :D Wenn wir dann irgendwo im Süden vor dem Wohnwagen sitzen, gibt es nichts anderes. Keine To-Do-Listen. Nur Familie. Wunderbar.


Wenn sich dann nach ein paar Tagen der Rhythmus an den Urlaub angleicht - später ins Bett, länger schlafen, lang frühstücken...., dann bin ich zuhause. Im Urlaub daheim. Total entspannt. Wenn ich euch da so davon erzähle, packt mich doch gleich wieder die Reiselust.... Mal sehen, ob ich für nächste Woche nicht noch ein paar Tage mit dem Wohnwagen mit meinem Mann herausschlagen kann... <3


Jetzt aber nochmal zu meinen Kleidern. Ich habe das Freebook "Quickly" von Nemada verwendet, allerdings hab ichs an einigen Ecken ein wenig an meine Mädels angepasst. Etwas kürzer, dafür ein bisschen weiter ausgestellt und den Kragen etwas vergrößert. Ein ruckzuck genähter Schnitt auf alle Fälle!! Die Streifen sind vom Stoffonkel und die Papierboote freihand appliziert. Den fantastischen Camperstoff habe ich von Blaubeerstern.


Ich werde mich jetzt mit dem Duft von Pinien in der Nase und dem Rauschen des Meeres im Ohr mal ans Telefon setzen und gucken, ob sich mein Mann nicht vielleicht nochmal ein paar Tage Urlaub nehmen will, nächste Woche. Nicht so weit. Nur ein Stück. Mit dem Wohnwagen. Nochmal durschnaufen, bevor der Herbst kommt. Und die Kleider, die nehmen wir dann auch wieder mit... <3

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 29. Dezember 2014

Mützenwetter

Hallo ihr Lieben!

Na, seid ihr schon wieder im Alltag angekommen nach den Weihnachtsfeiertagen? Bei uns läuft hier alles noch sehr ruhig und gemütlich. Ferien sind was tolles. Zum Glück habe ich recht ferientaugliche Kinder, die in der Früh durchaus mal bis halb neun schlafen :D :D. Seit gestern schneit es hier auch endlich, alles ist weiß und winterlich und unsere Schlitten haben wir gestern schon eingeweiht. Die Hasentöchter genießen es sehr, dass auch alle ihre Tanten im Moment zur Stelle sind und sich mit ihnen beschäftigen - mal beim Schlittenfahren, mal einfach so als Besucher, zum Buchvorlesen und zu all den anderen Dingen, die Tanten so gut können. Also alles im grünen (bzw. schneeweißen) Bereich hier bei uns. Und ihr so?

Ich habe mir vorgenommen, endlich mal die restlichen Probenäharbeiten auf den Blog zu bringen, die teilweise schon eine ganze Zeit in der Warteschlange stehen, damit ich wieder auf aktuellem Stand bin - die nächsten Tage werdet ihr also einiges zu sehen bekommen! :D




Heute geht's los mit zwei Mützen von zwei ganz lieben Nähpowerfrauen, deren Schnitte ich testen durfte. Ich finde, im Winter kann man ja grundsätzlich nie genug Mützen haben, ständig ist ja eine nass. Oder voll Schnee. Oder verschwunden. Was auch immer. :D



Los geht's mit der Linna von "Meine Herzenswelt". Eigentlich ein fescher Sommermützenschnitt, den wir auf Wintertauglichkeit getestet haben. Tja, was soll ich sagen? Klappt wunderbar!



Ich habe mich dieses Mal für einen fliederfarbenen Rippenstrick entschieden (zugegeben - miiiiiistig zuzuschneiden und relativ stur bei der Verarbeitung, aaaaber wenn er dann mal verbastelt ist, ist er schon schick.... :D ), gefüttert mit kuscheligem Nicki. Den Schirm vorne finde ich total praktisch, weil grade an schönen Wintertagen vernachlässigt man den Sonnenschutz ja auch mal gerne - und wenn's schneit, dann ist das Gesicht gut geschützt. Wollbommel dran, und fertig  ist die Kuschelwinterlinna für die große Hasentochter. Mit Ohren-warm-Garantie.



Die Linna könnt ihr in den Größen 32 - 52 nähen, sie eignet sich auch super als Babymütze mit den optionalen Bindebändern und ist wie gesagt auch als Sommermütze perfekt geeignet. Die anderen Probenähmädels haben noch haufenweise Variationen entwickelt, die ihr teilweise auch mit in der Anleitung findet - süße Kuschlöhrchen zum Beispiel, mit oder ohne Schirm oder auch als Fliegermütze. Schaut sie euch den Schnitt und die Bilder dazu genauer an! *KLICK* - bei uns war's jedenfalls sicher nicht die letzte... :D


Das zweite Schnittmuster, das ich probenähen durfte, ist ein Freebook und bei uns im Dauereinsatz. Sarah von Sofysign hat eine kostenlose Anleitung für eine gefütterte Wendeschlupfmütze erstellt, und diese hier hat die kleine Hasentochter bekommen:



Superpraktisch, sag ich euch! Bei so einer Schlupfmütze ist nämlich der Schal gleich inklusive und alles ist warm zugedeckt - das Hasenkind hat das auch schon festgestellt und holt sich die Mütze inzwischen schon selber aus der Schublade. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Mütze von den kleineren Mützenverweigerern schwer vom Kopf ziehen lässt und wirklich gut an Ort und Stelle bleibt :D


Ich habe mein Exemplar vorne als Farbklecks mit einem Bündchen umschlossen, das muss aber nicht sein. Praktischerweise kann man das Teil auch andersrum - also als Wendemütze hernehmen (auch wenn sie bei uns eigentlich immer mit dem Jerseyfutter nach innen getragen wird, weil ich Fleece direkt auf der Haut nicht so angenehm finde, da schwitzt man so schnell).




Und der Zipfel lockert das Ganze ein bisschen auf, so dass die Mütze nicht gar so streng aussieht.


Für die große Hasentochter hab ich das Schnittmuster ein bisschen abgewandelt und den Zipfel weggelassen (das ist ein bisschen Bastelei, bis man die richtige Rundung  findet, so dass die Mütze auch gut anliegt). Doppelseitig mit Jersey genäht ist das die ideale Kaltwetter-Fahrradhelmunterlage...



Und damit bleibt endlich der Kopf unter dem Fahrradhelm auf dem Weg zur Bushaltestelle kuschelig warm eingepackt, auch bei Minustemperaturen. Nähen könnt ihr die Schlupfmütze in drei Größen.

Das Freebook könnt ihr euch hier herunterladen *KLICK* und Sarah freut sich sicher, wenn ihr dafür ihrem Blog folgt oder auf ihrer Facebookseite ein Dankeschön-Däumchen dalasst....

Das wars auch schon wieder von mir - macht's euch gemütlich bis zum Jahreswechsel!
Hasenwilde Grüße
Johanna

Mittwoch, 6. August 2014

Mittwochs mag ich - neue Outfits für die Räubertöchter!

 
Happy Siesta, alle miteinander!

Die Damen des Hauses sind ins Bett verfrachtet, damit ich endlichendlich diesen Blogpost online bringe. Ich muss nämlich jetzt dringend die Bilder unters Volk bringen, die ich noch mit meiner normalen Digitalkamera geschossen habe, damit ich dann mit meiner neuen extratollen Spiegelreflex nachlegen kann... :D. Also los - heute kriegt ihr zwei Sets für die hasenwilden Räubertöchter zu sehen, also quasi vier Teile, die richtig Sommerlaune machen!


Meine Mädels sind auf den Geschmack gekommen, was Jerseyhosen angeht. Weil sie total "kusselig" sind, nix drückt und trotzdem nix rutscht und die Dinger einfach alles mitmachen. Also habe ich pro Nase (oder eher pro Set Storchenbeine) eine Frida von Milchmonster genäht, und zwar in der neuen Dreiviertelversion, die wollte ich schon ewig ausprobieren!


Und obendrüber gab's für jede ein Sommertop nach dem Freebook von Klimperklein. Zum Aufpeppen hat jede Hose noch Eingrifftaschen aus dem Oberteilstoff bekommen. Geht piepseinfach. Trotzdem gibt es durchaus Menschen, die in der Lage sind, so eine Eingrifftasche unten am Hosenfuß anzunähen statt oben am Bund.... *augenroll* Aber es war genug Stoff zum nochmal-zuschneiden da. Zum Glück, weil aus einer Hosentasche, die verkehrt herum unten am Hosenfuß sitzt, fällt ja alles raus.... ;)



Wir waren in Omas wunderbarem Garten zu Besuch und da haben die Hasenmädels sehnsüchtig auf den Opa gewartet...



... der den beiden ein absolutes Highlight versprochen hat: Sie durften mit ihm die Gartenabfälle wegfahren. Was an und für sich noch nichts besonderes ist - aber das Transportmittel dazu schon!!



Eine Fahrt mit Opas Traktor (bei uns heißt das übrigens "Bulldog", und das Minihaserl nennt unseren schon ganz schön betagten Eicher liebevoll "Buck") ist absolut konkurrenzlos das Highlight bei den Großeltern. Da kreischen beide hysterisch vor Begeisterung, wenn der Opa um die Ecke tockert und sind dann mit keiner Bestechung der Welt wieder von "ihrer" Sitzbank zu kriegen.



Und ich kann das absolut nachvollziehen, denn als Kinder waren wir genauso verrückt danach. Zumindest, wenn die Fahrt nicht mit allzu viel Arbeit verbunden war.... ;)



Die hasenwilden Kinder sind also mit ihren neuen Outfits erst mal in Richtung Wald entschwunden, und waren danach nicht mehr wirklich in Shooting-Laune, so dass wir die restlichen Bilder auf den Tag danach verschoben haben.


Noch ein paar Detail-Bilder: In der neuen upgrade-Frida-Version findet sich auch ein Schnittmuster für aufgesetzt Hosentaschen, die ich hinten appliziert habe. Das peppt die Hose nochmal ordentlich auf!


Das einfarbige Oberteil vom Minihaserl wurde mit einer Appli aus dem Hosenstoff und ein paar Knöpfen gepimpt...


...und beide Tops haben die witzigen "handgemacht-von-Mama-Labels" von Lenipepunkt als Hingucker verpasst bekommen.



Nachdem mir die zwei am nächsten Tag mal wieder entwischt und zum benachbarten Maisfeld entschwunden sind (gut, dass wir in einer Sackgasse am Ende der Welt wohnen.... ;) ), bin ich ihnen mit meiner Kamera nachgeschlichen und hab noch ein paar Schnappschüsse getätigt, von den Fridas in Action!









Nachdem die Outfits also getestet und für gut befunden sind (und meine hasenwilden Kinder vor keinem Dreck der Welt zurückschrecken), drehen sie sich in Dauerschleife in der Waschmaschine und wandern am liebsten von der Wäscheleine direkt wieder ans Kind. Wenn das kein Kompliment ist?

 
 
Lassen wir die zwei also wieder ziehen und sich in Ruhe ihren Spielen widmen, wo sie schon mal so friedlich miteinander sind! Und weil ich am heutigen Mittwoch besonders gerne die hasenwilden Outfits meiner hasenwilden Räubertochter mag, verlinke ich den Beitrag noch schnell zu Frollein Pfaus Mmi!
 
Bis in baldiger Bälde - der nächste Blogpost ist schon im Kasten!
 
Hasenwilde Grüße
Johanna

Mittwoch, 30. Juli 2014

Freebook DollyWipes/Bag

Hallo miteinander!

Heute hab ich schon wieder was fantastisch tolles für euch: ein FREEBOOK!! Bestens geeignet für alle Puppenmamas, Puppenpapas oder Bärenmamas (wie mein Maxihaserl immer von sich behauptet). Nadine von Nanoda hat ein total süßes Tutorial für eine Puppen-Feuchttuchpackung namens DollyWipes/Bag gezaubert. Und gezaubert ist wirklich das richtige Wort, weil es unendlich viele Variationsmöglichkeiten gibt!


 
Wenn man die einfachste Variante nimmt, ist so ein Puppenfeuchttuchpackerl innerhalb kürzester Zeit fertig und einsatzbereit - für die eigenen Puppenmamas und -papas im Haus, aber meiner Meinung nach auch eine tolle Geschenkidee! Es gibt sogar eine Faltanleitung für die Tücher, die man als kleines Heftchen zusammenkleben und mitverschenken kann.

 
Das Interessanteste überhaupt am DollyWipes/Bag ist nämlich, dass die Feuchttücher so gefaltet werden, dass beim Herausziehen immer das nächste schon ein Stückchen weit mitkommt. Wie bei den echten eben. Und das finden meine Mädels klasse. Letztens erst hat das Maxihaserl mal wieder eine komplette Packung trockene Tücher entleert "weil die so schön rausflutschen". Und lustigerweise wird aus dieser einen Packung ein ganzer Windelkarton voll Tücher.... *augenverdreh*. WEIL die eben so genial gefaltet in der Packung stecken. Ich kann euch gar nicht sagen, wie oft ich unseren DollyWipes/Bag schon nachgefüllt habe :D - aber meine Feucht- und Trockentuchpackungen bleiben dafür endlich verschont!! :D
 
 
Ich musste mich natürlich ein bisschen austoben an meinem ersten Probestück und habe beschlossen (abgesehen von der Zackenlitze), mir selber ein Paspelband zu basteln und das anzunähen. Ja. Und weil die Ungeduld und ich manchmal Hand in Hand durch's Leben gehen, habe ich als Füllmaterial die erstbeste Schnur genommen, die mir in die Hände gefallen ist. Sinnvollerweise benutzt man ja eine dünne Kordel. Ich habe mich für eine Rolle Gärtnerbastschnurdingens entschieden, weil die mal zufällig gerade so vom Tomatenhochbinden da stand. Bad idea, kann ich euch jetzt sagen. Erstens fusselt das Ding unglaublich und zweitens ist sie viel zu starr für Ecken. Auch für runde Ecken. Mal davon abgesehen, dass sie sich bestimmt beim ersten Wasserkontakt auflöst. Was hab ich geschimpft und geflucht. Naja, jedenfalls bin ich um eine Erfahrung reicher... ;)


 
 Variante zwei hat dann schon besser funktioniert. (Weil ich die Paspel weggelassen hab, wahrscheinlich... ;) ) Wurde sofort in Beschlag genommen und ist nicht nur für's Bärenwickeln zuständig (mit Puppen hat's die Madame ja nicht so, dafür mit Kuscheltieren umso mehr...), sondern da versteckt sich hinter dem Fisch durchaus auch mal der ein oder andere Schatz! Letztens soll sogar ein Traubenzucker drin aufgetaucht sein... ;)


 
Schaut euch unbedingt auch die Probenähbeispiele der anderen kreativen Mädels an, da sind so süße, lustige und besondere Exemplare entstanden - die Variationen mit im Rand eingenähter Vorderklappe, Hotelkissenverschluss zum leichteren Befüllen und einige andere Ideen findet ihr auch in Nadines Tutorial!


 
Wer also jetzt seine (oder Nachbars) Puppenmamas glücklich machen will, klickt am besten mal bei Nadine und Nanodas kreativer Welt rein und lädt sich sofort und kostenlos die mit ganz viel Herz gebastelte Anleitung runter - und dann nix wie ran an den Stoff!!
 
 
 
 
Hasenwilde Grüße
Johanna