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Samstag, 1. Juli 2017

Offline

Endlich komme ich wieder ran an meinen geliebten Blog. Ich hab ihn wirklich vermisst. Wo ich war, wollt ihr wissen? Na, offline. Unfreiwillig offline. Und zwar ganz schön lang.


Und das kam so: Angefangen hat es eigentlich in meinem Fotobearbeitungsprogramm. Das hat sich schlichtweg plötzlich geweigert, meine Fotos abzuspeichern. Es kam eine Fehlermeldung nach der anderen - und auch das normale Bildprogramm hat keine Fotos mehr angezeigt. Und plötzlich konnte ich weder Dateien hoch- noch herunterladen. JPGs und PDFs hat mein Laptop komplett verweigert. Und damit ging im Endeffekt nichts mehr von den Dingen, die ich so am PC mache. :D


Ihr wisst ja, wie das ist. Die meisten Fotos, die ich bearbeite, stammen aus einem Probenähen und haben dementsprechend auch ein Abgabedatum - oder zumindest habe ich den Anspruch, sie rechtzeitig abzuliefern. Besonders wenn das entsprechende Teil schon genäht und fotografiert ist, fehlt ja quasi nur noch das Tüpfelchen auf dem i... Entsprechend genervt war ich. Genervt und frustriert.


In dieser Situation gibt es hier im Haus nur eins zu tun: Man brüllt lauthals nach dem Göttergatten. Der seines Zeichens EDV-Ingenieur ist. Und Computerflüsterer. Da er allerdings beruflich ständig mit PCs zu tun hat, macht er das daheim überhaupt nicht gerne. Daraus resultierend habe ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den ältesten Laptop im ganzen Landkreis. Ohne Akku. Aber das ist eine andere Geschichte. :D :D


Jedenfalls war der Göttergatte in ebendieser Woche zufällig fußlahm und konnte mir nicht entkommen. Und hat sich tatsächlich relativ flott an die Fehlerbehebung gemacht. Ich hibbelnd hinter seiner Schulter. Hat er besonders gern, könnt ihr mir glauben! :D


Gleich am ersten Tag hat dann noch unser Router schlapp gemacht, und damit waren wir dann endgültig offline. So richtig. Unsere beiden Handys haben keinen Vertrag, der Internet beinhaltet, wir loggen uns nur von zuhause aus ins Netz ein. Und wenn dieses streikt, dann streikt es halt.


Ich war entsetzt. Zunächst. Ich meine, wie soll sich die Welt ohne meine virtuelle Präsenz denn bitteschön weiterdrehen??? Vollkommen unmöglich. Schließlich hat Frau Pflichten im Netz. Aufgaben. Interessen. Und so. Und überhaupt. Wo kämen wir denn da hin, wenn ich plötzlich nicht mehr erreichbar wäre???


Im Endeffekt muss ich im Nachhinein voll Verwunderung zugeben, dass mir der Haushalt noch nie so flüssig von der Hand ging wie in meiner offline-Zeit. Keine Ablenkung. Keine WhatsApp. Keine Emails. Kein "Plingpling". Nur das Telefon. Und gefühlt viel mehr Zeit als sonst. Jetzt bin ich eigentlich nicht der Rund-um-die-Uhr-am-Handy-Daddler. Ich kann das Dingens durchaus auch mal weglegen, und ab abends ist das Internet generell ausgeschaltet. Trotzdem habe ich festgestellt, dass ganz schön viel Zeit damit draufgeht. Mit Blogroll durchblättern, Bilder liken, schnell gucken, Wetter schauen und solche Dinge. Und dass das Leben auch ohne Internet läuft. Eigentlich sogar gar nicht schlechter als sonst.


Vielleicht braucht man manchmal eine kleine Erinnerung daran. Daran, wie das Leben war, als es noch grundsätzlich offline war. Dass man auch mal ganz gut ohne Internet auskommt. Auch wenn es oft praktisch ist. Und einen klareren Blick darauf, wie viel Zeit man tatsächlich der virtuellen Welt opfern möchte.


Insgesamt hat es fast zwei Wochen gedauert, bis  ich virtuell und technisch wieder voll einsatzfähig war. Der PC musste komplett leergeräumt und neu installiert werden. Wir haben Unnötiges gelöscht und entsorgt und mal wieder alles ordentlich extern gesichert. Das Fotoprogramm funktioniert wieder, und ich kann wieder Dateien und Schnitte nach Belieben hoch- und runterladen. Und Blogbeiträge mit Bildern verfassen. :D


Zum Glück ist Sommer, und es gibt ja wirklich (wenn es nicht, wie die letzten paar Tage, regnet) herrliche Alternativen zur virtuellen Welt. Ich freue mich momentan zum Beispiel daran, dass wir uns in der Früh wirklich Zeit sparen, weil die Mädels sich einfach nur ein Kleid überwerfen und dann nach dem Zähneputzen eigentlich schon startklar sind. Auf den heutigen Bildern seht ihr eines der absoluten Lieblingskleider meiner Kleinen. Nachdem das Maxikleid von letztem Jahr zwar noch passt, aber nicht mehr ganz bodenlang ist (KATASTROPHENALARM, ich sag's euch. Vierjährige sind da sehr speziell.) musste dringend ein Neues her - und da kam der wunderschöne Schmetterlingsrapport von Mrs Flowers gerade recht, den ich zusammen mit dem rosa Unijersey vernähen durfte. Eine Sommerliebe hoch 3 von der Drahtzieherin ist es mal wieder geworden. Die obersten beiden Lagen habe ich einfach zu einer zusammengefasst, so dass der Schmetterling in seiner ganzen Größe Platz hatte. Die Perlmuttperlen und die weiße Wäschespitze von Namijda sorgen wie immer für kleine Hingucker. Passend dazu gab's ein Traumtuch von Traumwöllkchen ohne Sonnenblende und viele kleine Tüllschmetterlinge, die über das Kleid flattern. Meine Maus sieht selber aus wie ein Schmetterling, wenn sie damit über die Wiese flitzt! <3


Hier findet ihr die wunderschönen Schmetterlings-Rapporte in zwei Farben:


Ich bin also wieder online und erreichbar. Aber mit mehr Bedacht im Hinterkopf. Mit mehr Blick auf die Online-Zeiten. Und mit mehr Offline-Zeit. Weil nämlich die virtuelle Welt eigentlich ganz gut ohne meine geschätzte Präsenz zurechtgekommen ist.... Erstaunlich, aber wahr! ;)

Hasenwilde Grüße
Johanna

Samstag, 19. November 2016

Schule

Funkstille. Mal wieder. Das ist wirklich der Nachteil vom Blog - Für euch zumindest. Wenn es im Hause hasenwild zeitlich hoch her geht, schaffe ich keine Blogbeiträge. Wenn ich nur auf FB posten würde, wäre das sicher einfacher, weil's einfach schneller geht. Viel weniger Text, weniger Bilder, die wichtigsten Links. Aber das will ich nicht. Ich schreibe gerne. Auch wenn es länger dauert. Ich will, dass auch die Leute, die nur auf dem Blog schnuppern, alle meine Bilder sehen. Blogbeiträge sind beständiger, länger sichtbar, immer nachzulesen. Eine Chronik des hasenwilden Lebens. Und Pausen hier bedeuten - das Leben tobt. 😀


Lasst mich also mal Luft holen und von vorne anfangen, mit der im Moment einschneidensten Veränderung in meinem Leben. Sie nennt sich - Schule.


Ich weiß nicht, ob ihr überhaupt schon mitbekommen habt, dass ich im wirklichen Leben Grundschullehrerin bin. Seit fast sechs Jahren in Elternzeit. Meine beiden Kinder liegen mit knapp zwei Jahren so nah zusammen, dass ich zwischendrin nicht arbeiten gegangen bin. Dass ich wieder damit anfangen möchte, wenn beide den Kindergarten besuchen, war klar. Allerdings war das Elternzeitende auf Mitte Januar festgesetzt - und ich hatte mich auf ein paar Wochen gefreut, in denen beide Mädels vormittags im Kindergarten sind und ich vormittags hier richtig was schaffe. Die Ruhe vor dem Sturm, sozusagen. :)


Langweilig war mir während der 6 Jahre nie. Ich habe mir immer die ein oder andere Beschäftigung gesucht. Habe mich in der Flüchtlingsarbeit und bei anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten engagiert, Babymassagekurse gegeben, Instrumentalunterricht. Trotzdem - ich habe mich gefreut, wieder in der Schule anzufangen. Lehrer ist ja oft nicht nur Beruf, sondern auch Berufung. Und ich mag diesen Job. Meistens jedenfalls. Dass es allerdings jetzt doch so schnell gehen würde, hätte ich dann auch nicht gedacht.


Ich weiß nicht, wie das bei euch so ist, aber hier in Bayern herrscht im Moment chronischer Lehrermangel an Grundschulen. Aufgrund vieler Ausfälle werden händeringend Lehrer gesucht, egal woher sie kommen. Und so bekam auch ich einen Anruf vom Schulamt, doch bitte so schnell wie möglich die Elternzeit zu beenden und wieder anzufangen. Am besten gestern.


Ja, und so bin ich ruckzuck innerhalb weniger Tage wieder ins Arbeitsleben katapultiert worden. Mit drei Unterrichtstagen an einer netten Schule und einem wunderbaren Stundenplan. Aber sechs Jahre Pause sind sechs Jahre Pause. Und meine Welt steht Kopf gerade. 😁


Nicht nur, dass schnell organisiert werden musste, wer meine Mädels
mittags vom Kindergartenbus abholt (an dieser Stelle ein dickes DANKE an die Schwiegermama, die das überhaupt erst möglich macht), ich habe auch wirklich keinen Plan von der ersten Klasse. Zum Glück ist meine Mama auch Lehrerin und kann mit Tipps und Material aushelfen. Reinfinden muss man sich trotzdem erst wieder - in die Stundenvorbereitung, aber auch in das Unterrichten selbst.


Interessant fand ich auch, wie sehr meine Kinder die Tatsache getroffen hat, dass ich wieder arbeiten gehe. Als ich ihnen davon erzählt habe, sind sogar Tränen geflossen - das Konzept kannten sie bisher ja nur von ihrem Papa, und der ist schließlich jeden Tag bis abends unterwegs. Da bedurfte es vieler klärender Worte und Streicheleinheiten - und viel Zuwendung nachmittags, um die beiden wieder auf Spur zu bringen. Das war tatsächlich für mich unerwartet. Aber es funktioniert trotz allem sehr gut, denn die beiden Mäuse lassen sich ja eigentlich gern von der Schwiegermama abholen - die bietet dann nämlich auch immer noch nen leckeren Mittagessensservice an... 😉


Für mich stelle ich fest, dass nicht nur die positiven Aspekte dieses Jobs zurückkommen - die Tatsache, dass Kinder so wunderbar ehrliche Partner sind; das Vertrauen, dass sie einem entgegenbringen; die unkonventionelle Art zu denken und Dinge anzupacken; ihre Offenheit und Begeisterung; und ja, auch der Spaß daran, Stunden pädagogisch aufzubereiten, sich Gedanken darüber zu machen, Bildkarten und Arbeitsblätter zu gestalten. Die Freude, wenn so eine Stunde dann nach Plan läuft und die Schüler nicht nur Spaß haben, sondern etwas für's Leben mitnehmen. Die ersten Freundebücher in meiner Schultasche, die ersten selbstgemalten Bilder für mich. Ich liebe das. Aber auch die Tatsache, dass unser Schulsystem diverse Macken hat, kommt zurück. Die Tatsache, dass ein Lehrer für über 20 Schüler in vielen Situationen zu wenig ist. Dass man oft so leicht helfen könnte, wenn man sich mit bestimmten Schülern auch mal 15 Minuten alleine beschäftigen könnte. Das aber nicht geht, weil da noch 22 andere sitzen, die Aufmerksamkeit brauchen. Was oft gerade Situationen ziemlich schwierig macht, in denen ein Schüler auf Konfrontationskurs ist. Die räumlichen Einschränkungen, die es einem teilweise so schwer machen, die Schüler etwas individueller arbeiten zu lassen. Das hat sich leider in den vergangenen sechs Jahren nicht geändert.


Ich versuche also, einen neuen Alltag zu finden. Den Haushalt so zu komprimieren, dass unterm Strich nicht das komplette Chaos herrscht, aber trotzdem noch genug Zeit für meine Kinder nachmittags übrigbleibt. Und auch das ein oder andere Zeitfenster, das ich für mich nutzen kann. Gar nicht so einfach. Da ich aber nicht die erste arbeitende Mama auf der Welt bin, gehe ich davon aus, dass sich das einpendeln wird. 😁😁


Die Näherei bleibt im Moment auch zugegebenermaßen etwas auf der Strecke - aber das ein oder andere Teil entsteht nach wie vor. Wie dieses schicke Ballonkleid hier für die kleine Hasentochter (die mit dem Kleiderfaible, ihr erinnert euch?). :D "Marie" von Feefee ist einer meiner Lieblingsschnitte, nach wie vor, und gerade für die kühlere Jahreszeit absolut unschlagbar. Ich durfte den wundervollen Bio-Jersey "Foliage" von Stoffversand4u in "mint" vernähen. Mal wieder ein absoluter Alleskönner - das zarte Blättermuster ist nicht nur für Kinder was, sondern macht sich auch als Erwachsenenklamotte total gut! Was ich auch klasse finde - sowohl in "mint" als auch in der zweiten Farbstellung "taupe" gibt es farblich exakt passenden Unijersey aus der Reihe "Fenja" (auch Bio!)! Das Webband kam mir im Nähzimmerchaos eher zufällig in die Hände, das horte ich schon ewig -. und die Farbkombi hat mir so gut gefallen, dass ich direkt mit braunem Sommersweat und lila Bündchen kombinieren musste. Ich mag die Farbkombi total gern. Die dicke Kordel bekommt ihr bei Alles-für-Selbermacher in ganz vielen Farben!

Hier geht's zu "Foliage" in mint:

BIO Jersey Single - Foliage - mint hell - EXKLUSIV DESIGN

Und da findet ihr die Kordeln: *KLICK*

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 31. Oktober 2016

Frühaufsteher müsste man sein

Das ist ja nun sehr ungewohnt heute. Es sind Ferien, Montag, die Mädels haben schon gefrühstückt und ich sitze bereits am Laptop, um für euch mal wieder ein paar Bilder zu bloggen. Ein paar viele. Bei diesem Shooting sind nämlich so viele Verliebt-Bilder herausgekommen, dass ich mich nicht entscheiden konnte und euch einfach ganz viele davon zeige. :D


Was daran ungewohnt ist? Naja, es ist erst halb neun. HALB NEUN! In den Ferien. Ehrlich, Leute, normalerweise liege ich um diese Zeit noch im Halbkoma im Bett. Und das beste dabei - ich bin nicht mal unausgeschlafen.


Neee, ehrlich, könnt ihr sagen was ihr wollt: Ich mag die Zeitumstellung. Allerdings ausschließlich die im Herbst. Wegen mir müsste die Zeit im Frühling dann nicht wieder nach vorne gestellt werden. Lieber alle paar Monate mal nach hinten. Sechs geschenkte Stunden im Jahr. Das wäre doch was. Da pfeife ich doch auf das Tageslicht zur richtigen Tageszeit! :D :D


Also, es ist tatsächlich so, dass ich wochenends und in den Ferien bis neun schlafen kann. Meine Kinder schlafen selber relativ lang - und wenn sie tatsächlich früher wach sind als ich, gehen die beiden spielen, ohne bei mir vorbeizuschauen. Geschuldet ist das einerseits der vererbten Langschläferei, andererseits auch der Tatsache, dass ich morgens einfach nicht ansprechbar bin. Also, solange ich im Bett liege und schlafe. Kind kann nichts mit mir anfangen. Irgendwann haben sie es aufgegeben. :D


Jaja, ich weiß schon, jetzt kommen die Mamas mit den Frühaufsteherkindern. Die es vollkommen unverschämt finden, dass ich in den Ferien so lang schlafen darf. Und am Wochenende. Ich gebe zu, das ist Luxus. Aber teuer erkauft. :D


Wisst ihr, es hat durchaus auch Nachteile, Langschläfer zu sein. Leider muss man nämlich öfter im Leben früh aufstehen, als dass man lang schlafen darf. Und das kommt der gesamten Familie hasenwild ja gar nicht entgegen.


Ernsthaft, der Versuch, unsere komplette Familie morgens um halb sieben aus den Federn zu kriegen ist ein Kraftakt sondersgleichen. Fängt schon damit an, dass ich sämtliche Selbstbeherrschung brauche, um aus dem Bett zu rollen. Und dann - kalkuliere ich mindestens 20 Minuten ein, um die Hasendamen aus dem wohlverdienten Tiefschlaf zu reißen.


Ich lege mich zu ihnen ins Bett. Ich rede. Ich streichle. Ich schüttle. Ich locke. Ich singe. Ich kitzle. Und die Mädels? Ziehen sich genervt die Bettdecke über den Kopf und maunzen "Ich bin noch müüüüüdeeeeeee!!!".


Ich meine, die beiden sind 3 und 5. Das kann noch heiter werden, wenn sie erst mal Teenies sind. Da brauche ich wahrscheinlich wochenends nicht mal mit dem Mittagessen ankommen. :D :D


Nachdem jedenfalls dann auch das Anziehen, Zähneputzen, Frühstücken mehr im Halbschlaf als im Wachzustand passiert, sind wir chronisch spät dran in der Früh. Es wird immer hektisch, früher oder später. Früher aufstehen bringt erwiesenermaßen nichts - dann brauchen die Mädels einfach noch länger, um aus den Federn zu kommen.


Also, liebe Frühaufsteherkindermamis, gönnt uns diese Ferientage. Die, an denen wir alle ausgeschlafen sind. Zur Abwechslung. An denen ich nicht aufpassen muss, dass sich meine Töchter klammheimlich nachmittags in ihr Bett verziehen (das tun die tatsächlich) und dann abends erst recht nicht ins Bett gehen. Wie alle Langschläfer sind meine Kinder nämlich recht abendaktiv. Das ist an Silvester ne tolle Sache - ansonsten leider eher kontraproduktiv. :D


Und gönnt uns diese zwei oder drei Tage im Jahr, an denen wir morgens um halb neun freiwillig ausgeschlafen und startklar in den Tag blicken. Schon irgendwie schön, wenn man so viel Zeit vor sich hat. Frühaufsteher müsste man sein. :D :D


Die wunderbaren Herbstbilder, die ihr hier sehen könnt, sind an einem der letzten warmen Herbsttage entstanden - und die Mädels hatten richtig Spaß dabei.


"Sonturia" heißt die neue Kollektion von Susn von "raxn" und ich durfte sie von Alles für Selbermacher in "redlove" und "bluesky" vernähen. Kuscheliger GOTS-Jersey in vier schicken Farben. Ich mag die raxn-Designs ja total gerne mit den knalligen Farben und schlichten Mustern.


Um die beiden Stoffe so richtig zur Geltung kommen zu lassen, habe ich sie diesmal ganz schlicht vernäht - das Basic-Wickelkleid von Kibadoo habe ich auf Susns Seite letztens gesehen, und nachdem meine Mädels nach wie vor am liebsten Kleider tragen, musste das sofort in meine E-Bücherei.
Genäht habe ich die Fake-Version - kombiniert mit kontrastfarbigen Bündchen, die ich mit einer Wellensaumrüsche unten nochmal aufgefasst habe, braucht die eigentlich gar nicht mehr. Die Kinder lieben ihre Wickelkleider jedenfalls, weil sie so schön schwingen - da wird es sicher noch die ein oder andere Version für den winterlichen Kleiderschrank geben!


Hier bekommt ihr "Sonturia" in vier schicken Farben:

Jersey - GOTS - Sonturia - raxn - Redlove

Und jetzt? Mal sehen, was wir mit dem langen Vormittag jetzt spannendes anfangen... :D
Hasenwilde Grüße
Johanna


Donnerstag, 6. Oktober 2016

Der Nähzimmerteufelskreis

Kurzer Zwischenstand hier: Ich räume aktuell mein Nähzimmer auf. Mal wieder. Und ich weiß wirklich nicht, wie es immer wieder zu diesem ausgeprägten Chaos kommen kann. :D :D


Es ist ja nicht so, dass ich ein ordentliches Nähzimmer nicht zu schätzen wüsste. Ich freu mich jetzt total, wenn alles mal wieder an seinem Platz ist - nebenher gibt es auch ein paar Neuerungen, wie etwa neue Regale an den Wänden, so dass all die vielen Stoffkisten ihren Platz finden können. In der Hoffnung, dass mehr Übersichtlichkeit mehr Ordnung bringt.


Immer, wenn das Nähzimmer dann wieder komplett wiederhergestellt ist, wenn alles an seinem Platz ist, man den Zuschneidetisch tatsächlich auch zum Zuschneiden nutzen kann und die Stoffe ordentlich auf Pappscheiben aufgerollt sind (das mache ich tatsächlich. Ist ne tolle, platzsparende Methode!), dann sitze ich da und freue mich wie ein Schneekönig. Ich genieße es, dass ich nicht nach dem Nahttrenner suchen muss, dass alle Garnfarben auf einen Griff bereitstehen - und es sieht einfach schön aus. Groß. Sauber. Angenehm.


In diesem Augenblick schwöre ich mir jedes Mal, es nicht mehr so weit kommen zu lassen. Einfach alle Schnittmuster, die ich brauche, hinterher wieder zu verpacken. Stoffe nach Gebrauch wieder aufzurollen. Und den Nahttrenner einfach wieder ins vorgesehene Glas zu stecken. Das klingt so einfach in dem Moment.


Das klappt dann auch eine Weile ganz gut. Bis es mal wieder eilt. Das erste Schnittmuster bleibt liegen, weil ich eventuell noch ein zweites Teil daraus nähen will. Irgendwann. Die ersten Stoffreste liegen am Boden, weil das Projekt zwar fertig ist, aber vielleicht noch eine Mütze dazu passen würde - und da könnte man ja die übrigen Stoffreste aufbrauchen. Die ersten Bänder liegen auf dem Tisch. Der Nahttrenner untendrunter. Wie gehabt. :D


Und wenn es dann erstmal so weit ist, dass ich mir denke - müssteste mal aufräumen! - dann geht es rapide abwärts. Wenn ich nämlich keine Zeit zum Aufräumen habe (und die habe ich selten :D), mache ich mir dann auch nicht die Mühe, so ein Einzelteil wegzuräumen. Ich räum ja eh bald auf, dann geht das in Einem. Denke ich mir. Und staple fröhlich vor mich hin. Der aufzuräumende Berg wird immer größer - und direkt proportional dazu schrumpft die Motivation, endlich mal anzupacken.


Das Ende vom Lied ist dann immer, dass mich das Chaos irgendwann so ankekst, dass ich es eben doch anpacke - und dann eine ganze Woche damit beschäftigt bin. Wenigstens sieht man hinterher einen Unterschied. :D Ich sitze in meinem sauberen, aufgeräumten Nähzimmer, freue mich wie ein Schneekönig - und schwöre mir, es nicht mehr so weit kommen zu lassen.... :D :D


Noch im Chaos entstanden und voll mein Ding ist dieses Outfit hier. .D Die Socken habe ich mir letztes Jahr auf dem Christkindlesmarkt gekauft - und irgendwie fehlte seither das perfekte Outfit dazu. Da kam "Lisette" gerade recht - den wundervollen Jersey nach dem Design von Regenbogenbuntes gibt es bei Alles-für-Selbermacher in jeder der fünf Farbstellungen in drei Mustern, die wunderbar harmonieren. Ich habe mich hier für "stone" entschieden und die Schmetterlinge zu einem  Billund-Raglanshirt von Pech und Schwefel und einer passenden MyHedy kombiniert. Als Saum kam da der dritte Kombistoff gerade recht. Rot-grau ist eine meiner liebsten Winterfarbenkombis, und dieses Set wird mich sicher öfter begleiten, damit bin ich nämlich total happy!


https://www.alles-fuer-selbermacher.de/Jersey---Regenbogenbuntes---Lisette---Stone

Kennt ihr den Nähzimmer-Teufelskreis auch? :D Erzählt mal, wie ihr so euer Chaos bekämpft! Ich für meinen Teil schicke meinen Beitrag noch flott zu RUMS und widme mich dann wieder der Chaosbekämpfung. Ein Ende ist in Sicht! Für's erste jedenfalls... :D

Hasenwilde Grüße
Johanna

Mittwoch, 10. August 2016

klitzeklein

Heute nur ein klitzekleiner Blick auf etwas klitzekleines Verschenktes. Auf den Besitzer-to-be wird noch gewartet, aber das Geschenk hat seinen Weg schon ins richtige Haus gefunden. <3

Genäht habe ich die Babyhose, Babyshirt mit Knöpfen an der Schulter und Babymütze aus dem Klimperklein-Buch. Den süßen Häuschen-Jersey mit dem Namen "Sleeping Village" nach dem Design von mimirella durfte ich für Alles-für-Selbermacher vernähen.






Den süßen Häuschen-Stoff könnt ihr hier ergattern:

Jersey - Sleeping Village - Mimirella - Weiß

Hasenwilde Grüße
Johanna