Heute habe ich Stubenarrest. Was heißt, dass ich mit dem Laptop auf den Knien tatsächlich mal wieder Zeit für einen ausführlicheren Blogbeitrag habe. Die meisten Dinge im Leben haben ja auch die ein oder andere positive Seite, so ätzend sie sein mögen.
Eingebrockt hat mir meinen Stubenarrest die kleine Tochter, die unvorsichtigerweise ein paar blöde Viren mit nach Hause gebracht hat und jetzt fiebernderweise das Sofa hütet.
Nein, es ist eigentlich gar nicht schlimm. Sie ist nicht mal erkältet. Nur leichtes Fieber. Allerdings kann das ja durchaus noch werden, nicht wahr? Ich bin ja froh, dass es ihr soweit ganz gut geht - aber dieses "nur ein bisschen krank" hat auch durchaus seine Tücken...
Zu krank für den Kindergarten, aber zu gesund um zu schlafen. Bedeutet für mich nicht nur vier abgesagte Termine heute, sondern eben auch Stubenarrest um's Wohnzimmer herum. Zu krank, um sich alleine zu beschäftigen, aber zu gesund, um sich beschäftigungslos nicht furchtbar zu langweilen ist sie nämlich auch.... ;)
Ich meine, solange sich diese Krankheitstage nicht übermäßig häufen, ist das ja auch alles ganz ok. Es hat was, alle Tagestermine absagen zu müssen und zum chillen verdammt zu sein... ;) Wir haben Lotti Karotti gespielt, ich habe zwei Bücher vorgelesen, ein bisschen fernsehen war natürlich auch drin (das ist der Patientenbonus hier), und ganz viel Kuscheln auf dem Sofa.
Im Moment läuft die Lieblings-Donikkl-CD, die Tochter ruht mit dem Kopf auf mir und ich tippe nebenher. Auch gut. Nutzen wir den Tag eben zum Kraft tanken. Oma hat Apfelstrudel für's Mittagessen vorbeigebracht, was dann auch noch die mittägliche Kocherei erspart und den Instrumentalunterricht, den ich normalerweise nachmittags gebe, habe ich abgesagt.
Ich hatte Zeit für einen gemütlichen Kaffee, eine ausführliche Blogrunde - und nicht zu vergessen diesen Blogpost hier. Wenn später die große Tochter aus dem Kindergarten kommt, bin ich vielleicht dann auch wieder ein bisschen entbehrlicher hier auf der Wohnzimmer-Krankenstation und schaffe ein wenig Haushalt. Und mehr muss es heute dann auch gar nicht sein.
Nachdem mir die kleine Tochter hier immer wieder über die Schulter schaut, darf es heute dann auch eines ihrer Lieblingsteile sein. Hihi, dass ich das mal von einem Kleidungsstück behaupten darf, welches KEIN Kleid ist, hätte ich ja auch nicht für möglich gehalten.... :D :D Aber Tatsache, diese Sweatjacke ist der absolute Renner - und wir beide warten sehnsüchtig auf etwas wärmeres Sweatjacken-Wetter, damit sie auch wieder mehr nach draußen darf, die Jacke.
Genäht habe ich auf den Tipp einer Freundin hin "Bandito", ein Papierschnittmuster von Farbenmix. Ich finde das Schnittmuster mit den schicken Passen total süß. Eigentlich ist die Jacke im Original noch kürzer - ich habe ein bisschen verlängert. Ich habe da dank meiner Oma ein wenn-die-Nierengegend-nicht-komplett-unter-der-Jacke-versteckt-ist-wirst-du-in-Kürze-einen-qualvollen-Tod-sterben-Trauma.... :D :D Jedenfalls sitzt die Jacke total gut. Auch von Farbenmix ist das Tutorial, wie man bei einer einlagigen Jacke den RV innen mit Webband abschließen kann. Das ist ganz easy, sieht sehr ordentlich aus und sorgt nochmal für einen Extra-Hingucker, wenn die Jacke oben nicht ganz geschlossen ist. Die Blockstreifen sind mein letztes Vernäh-Werk von Stoffversand4u, und die wunderschöne Appli-Datei mit dem Elefanten und der Nerdy-Eule namens "Elifunt" habe ich mir bei Emma&Pünktchen gekauft. Und die ist definitiv auch der Hauptgrund, warum das Kind die Jacke so abgöttisch liebt.... Der Elefant und die Eule sind aber auch zu süß... <3
Hier findet ihr das Tutorial von farbenmix: *KLICK*
Ich widme mich dann mal wieder dem halbkranken Hasenkind und schiebe Omas Apfelstrudel in den Ofen. Und genieße die Ruhe und das heruntergefahrene Tempo heute. Man muss nehmen, was man kriegt, oder was meint ihr?
Hasenwilde Grüße
Johanna
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Freitag, 5. Mai 2017
Samstag, 19. November 2016
Schule
Funkstille. Mal wieder. Das ist wirklich der Nachteil vom Blog - Für euch zumindest. Wenn es im Hause hasenwild zeitlich hoch her geht, schaffe ich keine Blogbeiträge. Wenn ich nur auf FB posten würde, wäre das sicher einfacher, weil's einfach schneller geht. Viel weniger Text, weniger Bilder, die wichtigsten Links. Aber das will ich nicht. Ich schreibe gerne. Auch wenn es länger dauert. Ich will, dass auch die Leute, die nur auf dem Blog schnuppern, alle meine Bilder sehen. Blogbeiträge sind beständiger, länger sichtbar, immer nachzulesen. Eine Chronik des hasenwilden Lebens. Und Pausen hier bedeuten - das Leben tobt. 😀
Lasst mich also mal Luft holen und von vorne anfangen, mit der im Moment einschneidensten Veränderung in meinem Leben. Sie nennt sich - Schule.
Ich weiß nicht, ob ihr überhaupt schon mitbekommen habt, dass ich im wirklichen Leben Grundschullehrerin bin. Seit fast sechs Jahren in Elternzeit. Meine beiden Kinder liegen mit knapp zwei Jahren so nah zusammen, dass ich zwischendrin nicht arbeiten gegangen bin. Dass ich wieder damit anfangen möchte, wenn beide den Kindergarten besuchen, war klar. Allerdings war das Elternzeitende auf Mitte Januar festgesetzt - und ich hatte mich auf ein paar Wochen gefreut, in denen beide Mädels vormittags im Kindergarten sind und ich vormittags hier richtig was schaffe. Die Ruhe vor dem Sturm, sozusagen. :)
Langweilig war mir während der 6 Jahre nie. Ich habe mir immer die ein oder andere Beschäftigung gesucht. Habe mich in der Flüchtlingsarbeit und bei anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten engagiert, Babymassagekurse gegeben, Instrumentalunterricht. Trotzdem - ich habe mich gefreut, wieder in der Schule anzufangen. Lehrer ist ja oft nicht nur Beruf, sondern auch Berufung. Und ich mag diesen Job. Meistens jedenfalls. Dass es allerdings jetzt doch so schnell gehen würde, hätte ich dann auch nicht gedacht.
Ich weiß nicht, wie das bei euch so ist, aber hier in Bayern herrscht im Moment chronischer Lehrermangel an Grundschulen. Aufgrund vieler Ausfälle werden händeringend Lehrer gesucht, egal woher sie kommen. Und so bekam auch ich einen Anruf vom Schulamt, doch bitte so schnell wie möglich die Elternzeit zu beenden und wieder anzufangen. Am besten gestern.
Ja, und so bin ich ruckzuck innerhalb weniger Tage wieder ins Arbeitsleben katapultiert worden. Mit drei Unterrichtstagen an einer netten Schule und einem wunderbaren Stundenplan. Aber sechs Jahre Pause sind sechs Jahre Pause. Und meine Welt steht Kopf gerade. 😁
Nicht nur, dass schnell organisiert werden musste, wer meine Mädels
mittags vom Kindergartenbus abholt (an dieser Stelle ein dickes DANKE an die Schwiegermama, die das überhaupt erst möglich macht), ich habe auch wirklich keinen Plan von der ersten Klasse. Zum Glück ist meine Mama auch Lehrerin und kann mit Tipps und Material aushelfen. Reinfinden muss man sich trotzdem erst wieder - in die Stundenvorbereitung, aber auch in das Unterrichten selbst.
Interessant fand ich auch, wie sehr meine Kinder die Tatsache getroffen hat, dass ich wieder arbeiten gehe. Als ich ihnen davon erzählt habe, sind sogar Tränen geflossen - das Konzept kannten sie bisher ja nur von ihrem Papa, und der ist schließlich jeden Tag bis abends unterwegs. Da bedurfte es vieler klärender Worte und Streicheleinheiten - und viel Zuwendung nachmittags, um die beiden wieder auf Spur zu bringen. Das war tatsächlich für mich unerwartet. Aber es funktioniert trotz allem sehr gut, denn die beiden Mäuse lassen sich ja eigentlich gern von der Schwiegermama abholen - die bietet dann nämlich auch immer noch nen leckeren Mittagessensservice an... 😉
Für mich stelle ich fest, dass nicht nur die positiven Aspekte dieses Jobs zurückkommen - die Tatsache, dass Kinder so wunderbar ehrliche Partner sind; das Vertrauen, dass sie einem entgegenbringen; die unkonventionelle Art zu denken und Dinge anzupacken; ihre Offenheit und Begeisterung; und ja, auch der Spaß daran, Stunden pädagogisch aufzubereiten, sich Gedanken darüber zu machen, Bildkarten und Arbeitsblätter zu gestalten. Die Freude, wenn so eine Stunde dann nach Plan läuft und die Schüler nicht nur Spaß haben, sondern etwas für's Leben mitnehmen. Die ersten Freundebücher in meiner Schultasche, die ersten selbstgemalten Bilder für mich. Ich liebe das. Aber auch die Tatsache, dass unser Schulsystem diverse Macken hat, kommt zurück. Die Tatsache, dass ein Lehrer für über 20 Schüler in vielen Situationen zu wenig ist. Dass man oft so leicht helfen könnte, wenn man sich mit bestimmten Schülern auch mal 15 Minuten alleine beschäftigen könnte. Das aber nicht geht, weil da noch 22 andere sitzen, die Aufmerksamkeit brauchen. Was oft gerade Situationen ziemlich schwierig macht, in denen ein Schüler auf Konfrontationskurs ist. Die räumlichen Einschränkungen, die es einem teilweise so schwer machen, die Schüler etwas individueller arbeiten zu lassen. Das hat sich leider in den vergangenen sechs Jahren nicht geändert.
Ich versuche also, einen neuen Alltag zu finden. Den Haushalt so zu komprimieren, dass unterm Strich nicht das komplette Chaos herrscht, aber trotzdem noch genug Zeit für meine Kinder nachmittags übrigbleibt. Und auch das ein oder andere Zeitfenster, das ich für mich nutzen kann. Gar nicht so einfach. Da ich aber nicht die erste arbeitende Mama auf der Welt bin, gehe ich davon aus, dass sich das einpendeln wird. 😁😁
Die Näherei bleibt im Moment auch zugegebenermaßen etwas auf der Strecke - aber das ein oder andere Teil entsteht nach wie vor. Wie dieses schicke Ballonkleid hier für die kleine Hasentochter (die mit dem Kleiderfaible, ihr erinnert euch?). :D "Marie" von Feefee ist einer meiner Lieblingsschnitte, nach wie vor, und gerade für die kühlere Jahreszeit absolut unschlagbar. Ich durfte den wundervollen Bio-Jersey "Foliage" von Stoffversand4u in "mint" vernähen. Mal wieder ein absoluter Alleskönner - das zarte Blättermuster ist nicht nur für Kinder was, sondern macht sich auch als Erwachsenenklamotte total gut! Was ich auch klasse finde - sowohl in "mint" als auch in der zweiten Farbstellung "taupe" gibt es farblich exakt passenden Unijersey aus der Reihe "Fenja" (auch Bio!)! Das Webband kam mir im Nähzimmerchaos eher zufällig in die Hände, das horte ich schon ewig -. und die Farbkombi hat mir so gut gefallen, dass ich direkt mit braunem Sommersweat und lila Bündchen kombinieren musste. Ich mag die Farbkombi total gern. Die dicke Kordel bekommt ihr bei Alles-für-Selbermacher in ganz vielen Farben!
Hier geht's zu "Foliage" in mint:
Und da findet ihr die Kordeln: *KLICK*
Hasenwilde Grüße
Johanna
Lasst mich also mal Luft holen und von vorne anfangen, mit der im Moment einschneidensten Veränderung in meinem Leben. Sie nennt sich - Schule.
Ich weiß nicht, ob ihr überhaupt schon mitbekommen habt, dass ich im wirklichen Leben Grundschullehrerin bin. Seit fast sechs Jahren in Elternzeit. Meine beiden Kinder liegen mit knapp zwei Jahren so nah zusammen, dass ich zwischendrin nicht arbeiten gegangen bin. Dass ich wieder damit anfangen möchte, wenn beide den Kindergarten besuchen, war klar. Allerdings war das Elternzeitende auf Mitte Januar festgesetzt - und ich hatte mich auf ein paar Wochen gefreut, in denen beide Mädels vormittags im Kindergarten sind und ich vormittags hier richtig was schaffe. Die Ruhe vor dem Sturm, sozusagen. :)
Langweilig war mir während der 6 Jahre nie. Ich habe mir immer die ein oder andere Beschäftigung gesucht. Habe mich in der Flüchtlingsarbeit und bei anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten engagiert, Babymassagekurse gegeben, Instrumentalunterricht. Trotzdem - ich habe mich gefreut, wieder in der Schule anzufangen. Lehrer ist ja oft nicht nur Beruf, sondern auch Berufung. Und ich mag diesen Job. Meistens jedenfalls. Dass es allerdings jetzt doch so schnell gehen würde, hätte ich dann auch nicht gedacht.
Ich weiß nicht, wie das bei euch so ist, aber hier in Bayern herrscht im Moment chronischer Lehrermangel an Grundschulen. Aufgrund vieler Ausfälle werden händeringend Lehrer gesucht, egal woher sie kommen. Und so bekam auch ich einen Anruf vom Schulamt, doch bitte so schnell wie möglich die Elternzeit zu beenden und wieder anzufangen. Am besten gestern.
Ja, und so bin ich ruckzuck innerhalb weniger Tage wieder ins Arbeitsleben katapultiert worden. Mit drei Unterrichtstagen an einer netten Schule und einem wunderbaren Stundenplan. Aber sechs Jahre Pause sind sechs Jahre Pause. Und meine Welt steht Kopf gerade. 😁
Nicht nur, dass schnell organisiert werden musste, wer meine Mädels
mittags vom Kindergartenbus abholt (an dieser Stelle ein dickes DANKE an die Schwiegermama, die das überhaupt erst möglich macht), ich habe auch wirklich keinen Plan von der ersten Klasse. Zum Glück ist meine Mama auch Lehrerin und kann mit Tipps und Material aushelfen. Reinfinden muss man sich trotzdem erst wieder - in die Stundenvorbereitung, aber auch in das Unterrichten selbst.
Interessant fand ich auch, wie sehr meine Kinder die Tatsache getroffen hat, dass ich wieder arbeiten gehe. Als ich ihnen davon erzählt habe, sind sogar Tränen geflossen - das Konzept kannten sie bisher ja nur von ihrem Papa, und der ist schließlich jeden Tag bis abends unterwegs. Da bedurfte es vieler klärender Worte und Streicheleinheiten - und viel Zuwendung nachmittags, um die beiden wieder auf Spur zu bringen. Das war tatsächlich für mich unerwartet. Aber es funktioniert trotz allem sehr gut, denn die beiden Mäuse lassen sich ja eigentlich gern von der Schwiegermama abholen - die bietet dann nämlich auch immer noch nen leckeren Mittagessensservice an... 😉
Für mich stelle ich fest, dass nicht nur die positiven Aspekte dieses Jobs zurückkommen - die Tatsache, dass Kinder so wunderbar ehrliche Partner sind; das Vertrauen, dass sie einem entgegenbringen; die unkonventionelle Art zu denken und Dinge anzupacken; ihre Offenheit und Begeisterung; und ja, auch der Spaß daran, Stunden pädagogisch aufzubereiten, sich Gedanken darüber zu machen, Bildkarten und Arbeitsblätter zu gestalten. Die Freude, wenn so eine Stunde dann nach Plan läuft und die Schüler nicht nur Spaß haben, sondern etwas für's Leben mitnehmen. Die ersten Freundebücher in meiner Schultasche, die ersten selbstgemalten Bilder für mich. Ich liebe das. Aber auch die Tatsache, dass unser Schulsystem diverse Macken hat, kommt zurück. Die Tatsache, dass ein Lehrer für über 20 Schüler in vielen Situationen zu wenig ist. Dass man oft so leicht helfen könnte, wenn man sich mit bestimmten Schülern auch mal 15 Minuten alleine beschäftigen könnte. Das aber nicht geht, weil da noch 22 andere sitzen, die Aufmerksamkeit brauchen. Was oft gerade Situationen ziemlich schwierig macht, in denen ein Schüler auf Konfrontationskurs ist. Die räumlichen Einschränkungen, die es einem teilweise so schwer machen, die Schüler etwas individueller arbeiten zu lassen. Das hat sich leider in den vergangenen sechs Jahren nicht geändert.
Ich versuche also, einen neuen Alltag zu finden. Den Haushalt so zu komprimieren, dass unterm Strich nicht das komplette Chaos herrscht, aber trotzdem noch genug Zeit für meine Kinder nachmittags übrigbleibt. Und auch das ein oder andere Zeitfenster, das ich für mich nutzen kann. Gar nicht so einfach. Da ich aber nicht die erste arbeitende Mama auf der Welt bin, gehe ich davon aus, dass sich das einpendeln wird. 😁😁
Die Näherei bleibt im Moment auch zugegebenermaßen etwas auf der Strecke - aber das ein oder andere Teil entsteht nach wie vor. Wie dieses schicke Ballonkleid hier für die kleine Hasentochter (die mit dem Kleiderfaible, ihr erinnert euch?). :D "Marie" von Feefee ist einer meiner Lieblingsschnitte, nach wie vor, und gerade für die kühlere Jahreszeit absolut unschlagbar. Ich durfte den wundervollen Bio-Jersey "Foliage" von Stoffversand4u in "mint" vernähen. Mal wieder ein absoluter Alleskönner - das zarte Blättermuster ist nicht nur für Kinder was, sondern macht sich auch als Erwachsenenklamotte total gut! Was ich auch klasse finde - sowohl in "mint" als auch in der zweiten Farbstellung "taupe" gibt es farblich exakt passenden Unijersey aus der Reihe "Fenja" (auch Bio!)! Das Webband kam mir im Nähzimmerchaos eher zufällig in die Hände, das horte ich schon ewig -. und die Farbkombi hat mir so gut gefallen, dass ich direkt mit braunem Sommersweat und lila Bündchen kombinieren musste. Ich mag die Farbkombi total gern. Die dicke Kordel bekommt ihr bei Alles-für-Selbermacher in ganz vielen Farben!
Hier geht's zu "Foliage" in mint:
Und da findet ihr die Kordeln: *KLICK*
Hasenwilde Grüße
Johanna
Mittwoch, 19. Oktober 2016
Schwestern eben
Bei diesem tristen Regenwetter hilft nur eines - Farbe ins Grau! :D
Da kommen die Rainbow-Stoffe von Stoffversand4u ja gerade rechtzeitig - das ist nämlich die ultimative Farbexplosion bei Regenwetter. Bunt gegen schlechte Laune, sozusagen.
Die Mädels haben sich sehr gefreut, dass mal wieder eine Geschwisterkombi für die beiden rausgesprungen ist. Die Kleine will ja nach wie vor immer das, was die Große hat. Daran hat sich in den letzten dreieindreiviertel Jahren nichts geändert. :D
Und die Große stört es eigentlich nicht, wenn ihre Schwester die gleiche Brotzeit, die gleiche Farbe Luftballon, das gleiche Kleid, die gleiche Art Jacke braucht. Die zwei verstehen sich wirklich gut und spielen wirklich meistens total schön miteinander. Nur, wenn es dann um bestimmte Spielzeuge geht, kriegen sie sich manchmal in die Haare.
Weil die kleine Madame Hasenwild immer das spielen muss, was sich die Große gerade hergerichtet hat. Meistens funktioniert das ganz gut und sie spielen dann mit- oder nebeneinander - aber manche Dinge teilen sich auch schlecht. Tiptoibücher zum Beispiel. Aber ich gebe zu, Rabenmutter, die ich bin, sehe ich nicht ein, alles doppelt zu kaufen. Die beiden müssen in der Hinsicht einfach das Abwechseln lernen - und das schadet beiden sicher nicht. :)
Interessanterweise zieht regelmäßig die Große den Kürzeren, wenn es um Spielzeugdiskussionen geht. Der kleine Sturkopf ist da einfach penetranter. Manchmal kann ich nur den Kopf schütteln, wenn die Große nachgibt, zum nächsten Spielzeug zieht und sofort von der Kleinen (wenn sie einen schlechten Tag hat) verfolgt wird, die ihr auch das wieder abnimmt. Wenn das dann ein paar Mal so ging, steht meine große Tochter mit Tränen in den Augen vor mir und findet die Welt ziemlich doof. Verständlicherweise.
Manchmal macht mir das ein bisschen Angst, dass es ihr so schwer fällt, sich energisch durchzusetzen. Irgendwie braucht man das im Leben, denke ich. Traurigerweise gehen die, die sich immer hinten anstellen, oft leer aus. Auf der anderen Seite - auch die Große hat ihre Mittel und Wege, das zu bekommen, was sie möchte. Sie zeichnet sich durch eine Beharrlichkeit aus, die an einen tropfenden Wasserhahn erinnert. Und sie ist geduldig. Irgendwann legt die kleine Schwester das Tiptoibuch, den Pferdestall, die Puppe aus der Hand und wendet sich anderen Dingen zu - und dann schnappt die Große zu und verzieht sich mit ihrer Beute schleunigst in ihr Zimmer. Friedlich, ohne Streit, ohne laut zu werden - und trotzdem erfolgreich. :D
Jede hat so ihre Überlebensstrategie. Bestimmt werden sie beide gut durchkommen - die eine eher leise und zurückhaltend, die andere energischer, aber mit einer unglaublichen Empathie. Jede auf ihre Art. Jede anders und doch ähnlich. Sie werden sich unterstützen, sich die Meinung sagen, streiten, versöhnen und sich aufeinander verlassen können. Schwestern eben. <3
Für Stoffversand4u durfte ich die regenbogenbunten Bio-Blockstreifen-Jerseys "Rainbow Blockstreifen Boys" und "Rainbow Blockstreifen Girls" vernähen. Zwei Issy-Tunikas von Feefee sind es geworden und gepimpt habe ich sie mit einer Freihandstickerei nach dem Freebie von Missichen. Das Herbstmädchen mit dem Regenschirm passt nämlich hervorragend zum aktuellen Nieselwetter - und man kann sie super über Leggings, Jeggings, Treggings tragen, was im Moment die absolute Bedingung der Hasenkinder ist. Strikte Knopfhosenverweigerung betreiben die beiden nämlich aktuell. :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
Da kommen die Rainbow-Stoffe von Stoffversand4u ja gerade rechtzeitig - das ist nämlich die ultimative Farbexplosion bei Regenwetter. Bunt gegen schlechte Laune, sozusagen.
Die Mädels haben sich sehr gefreut, dass mal wieder eine Geschwisterkombi für die beiden rausgesprungen ist. Die Kleine will ja nach wie vor immer das, was die Große hat. Daran hat sich in den letzten dreieindreiviertel Jahren nichts geändert. :D
Und die Große stört es eigentlich nicht, wenn ihre Schwester die gleiche Brotzeit, die gleiche Farbe Luftballon, das gleiche Kleid, die gleiche Art Jacke braucht. Die zwei verstehen sich wirklich gut und spielen wirklich meistens total schön miteinander. Nur, wenn es dann um bestimmte Spielzeuge geht, kriegen sie sich manchmal in die Haare.
Weil die kleine Madame Hasenwild immer das spielen muss, was sich die Große gerade hergerichtet hat. Meistens funktioniert das ganz gut und sie spielen dann mit- oder nebeneinander - aber manche Dinge teilen sich auch schlecht. Tiptoibücher zum Beispiel. Aber ich gebe zu, Rabenmutter, die ich bin, sehe ich nicht ein, alles doppelt zu kaufen. Die beiden müssen in der Hinsicht einfach das Abwechseln lernen - und das schadet beiden sicher nicht. :)
Interessanterweise zieht regelmäßig die Große den Kürzeren, wenn es um Spielzeugdiskussionen geht. Der kleine Sturkopf ist da einfach penetranter. Manchmal kann ich nur den Kopf schütteln, wenn die Große nachgibt, zum nächsten Spielzeug zieht und sofort von der Kleinen (wenn sie einen schlechten Tag hat) verfolgt wird, die ihr auch das wieder abnimmt. Wenn das dann ein paar Mal so ging, steht meine große Tochter mit Tränen in den Augen vor mir und findet die Welt ziemlich doof. Verständlicherweise.
Manchmal macht mir das ein bisschen Angst, dass es ihr so schwer fällt, sich energisch durchzusetzen. Irgendwie braucht man das im Leben, denke ich. Traurigerweise gehen die, die sich immer hinten anstellen, oft leer aus. Auf der anderen Seite - auch die Große hat ihre Mittel und Wege, das zu bekommen, was sie möchte. Sie zeichnet sich durch eine Beharrlichkeit aus, die an einen tropfenden Wasserhahn erinnert. Und sie ist geduldig. Irgendwann legt die kleine Schwester das Tiptoibuch, den Pferdestall, die Puppe aus der Hand und wendet sich anderen Dingen zu - und dann schnappt die Große zu und verzieht sich mit ihrer Beute schleunigst in ihr Zimmer. Friedlich, ohne Streit, ohne laut zu werden - und trotzdem erfolgreich. :D
Jede hat so ihre Überlebensstrategie. Bestimmt werden sie beide gut durchkommen - die eine eher leise und zurückhaltend, die andere energischer, aber mit einer unglaublichen Empathie. Jede auf ihre Art. Jede anders und doch ähnlich. Sie werden sich unterstützen, sich die Meinung sagen, streiten, versöhnen und sich aufeinander verlassen können. Schwestern eben. <3
Für Stoffversand4u durfte ich die regenbogenbunten Bio-Blockstreifen-Jerseys "Rainbow Blockstreifen Boys" und "Rainbow Blockstreifen Girls" vernähen. Zwei Issy-Tunikas von Feefee sind es geworden und gepimpt habe ich sie mit einer Freihandstickerei nach dem Freebie von Missichen. Das Herbstmädchen mit dem Regenschirm passt nämlich hervorragend zum aktuellen Nieselwetter - und man kann sie super über Leggings, Jeggings, Treggings tragen, was im Moment die absolute Bedingung der Hasenkinder ist. Strikte Knopfhosenverweigerung betreiben die beiden nämlich aktuell. :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
Freitag, 29. April 2016
Wetterposts
Wie wär's mit ein bisschen Sommer? Oder zumindest ordentlich Frühling? Ja? Ein paar wärmende Sonnenstrahlen? Habt ihr Lust?
Die ersten kurzärmeligen Draußenbilder, die wir heuer geschossen haben, möchte ich euch heute zeigen. Erinnert ihr euch an diese (zugegebenermaßen ziemlich kurze) Spanne, in der wir schon mal knapp 20 Grad hatten? In der nicht jeden Morgen die Welt weiß war wie im tiefsten Winter, entweder überzogen von Schnee oder doch zumindest von Frost (von "Frosch" sagt die kleine Hasenwilde :D :D ) ? Tage, in denen man schon mal die Jacke von sich werfen konnte, ohne mit akuten Erfrierungen, einer Blasenentzündung und einem kapitalen Schnupfen nach Hause zu kommen? Erinnert ihr euch?
Ihr seht schon, ich hab die Tieftemperaturen ziemlich satt. Mein Körper meldet akuten Wärmemangel, ich erfriere täglich und außerdem gehen die Anzünder für den Kachelofen aus. Meine Kinder verweigern die Strumpfhosen, die Winterschuhe sind nun wirklich zu klein und ich stopfe die Kleine mit Wollsocken in die nächstgrößere Halbschuhgröße, um sie halbwegs lebendig und mit intakten Zehen durch den Waldspielgruppenvormittag zu bringen. Es ist ätzend. Gelinde gesagt.
Und wisst ihr, was das Schlimmste ist? Mein bester Freund, mein hundertjähriges Klavier, ist (traditionell nach jedem Winter) furchtbar verstimmt. Also wirklich furchtbar. So zum Zähne zusammenbeißen. Der nette Klavierstimmer macht aber erst Sinn, wenn der Kachelofen in die Sommerruhe tritt, weil der nämlich mit seiner Wärme zwar durchaus zu meinem Wohlbefinden beiträgt, aber dem Klavier nun mal ziemlich zusetzt.
Ich meine, ich verlange ja beim besten Willen keine dreißig Grad. Aber fünfzehn. Oder achtzehn. Oder zumindest dauerhaft im zweistelligen Bereich. Damit könnte ich ja durchaus leben. Ich esse auch brav mein Mittagessen dafür auf.
Ich liebe Wetterposts. Ich schwafle unglaublich gerne über das Wetter, und warum es gerade nicht passt. Oder vielleicht doch mal passt. Ich weiß auch nicht, woher das kommt. Das Wetter ist einfach die Smalltalkvorlage schlechthin. Wahrscheinlich fange ich auch alle Gespräche so an. Ich habe das noch nicht so bewusst an mir beobachtet, aber ich kann es mir durchaus vorstellen. Weil, seien wir mal ehrlich, übers Wetter kann man ja immer reden. Das kann machen, was es will - es uns recht zu machen, ist wirklich schwer. Mal ist es zu kalt, mal zu warm. Wenn es regnet, ist das Wetter Mist. Wenn es nicht regnet, ist es zu trocken und alles verdorrt. Haben wir Frost, erfriert alles. Haben wir keinen, wird das Obst erst recht nichts, weil es keinen "Frosch" hatte. Ein unendliches Thema. Und man kann mit jedem über das Wetter reden. Mit Mäxchens Oma vor dem Kindergarten, mit den jungen Inlineskatern auf der Straße, mit der Biobäuerin um die Ecke, mit der Nachbarin beim Friseur oder mit dem Hundehalter auf dem Gehsteig. Egal. Zum Wetter hat jeder eine Meinung. Und ich unterbreite meine nun mal mit Vorliebe euch. Ihr könnt das lesen oder auch nicht, das ist nicht so wichtig. Hauptsache, es wurde mal gesagt. Und ich muss nicht mal mit euch darüber diskutieren. Ich werfe das so in meinen virtuellen Wohnraum und grinse mir eins dabei. Einfach, weil ich mich gerne reden höre. Oder in dem Fall schreiben sehe. :D Ich liebe Wetterposts. Sagte ich das schon? :D :D :D
Und damit wir (haha, wir? Ich. Eigentlich ausschließlich ich. :D ) nicht nur übers Wetter geredet haben, gibt es ja immerhin die Bilder in meinem Blog. Und die sind heute Frühling schlechthin. Aus dem weichen Jersey von Nikiko "Lotte und Lo", den mir Alles-fuer-Selbermacher geschickt hat, wollte ich eigentlich etwas KOMPLETT anderes machen. War auch schon alles zugeschnitten. Und dann fielen mir die letzten Fitzel von dem schicken Crashleinen von stoffversand4u in die Finger, den ich euch HIER schon in Form eines Jumpees für die Kleine gezeigt habe. Und er passt so wundervoll zu dem Indianermädchen und seinem Eisbär, dass die letzten Reste einfach in diese Kombi schlüpfen mussten. In der Restekiste steckte dann noch dieser weinrote Viskosejersey, Leggings dazu - und tadaaaaaa.... :D
Genäht habe ich eine Herzdame von Fred von SOHO mit ein paar Abwandlungen und eine passende Malia von Pom und Pino (Lieblingssommermützenschnitt, sagte ich schon ein paar Mal, ne?). Das Hasenkind ist jedenfalls absolut zum Anbeißen in seinem Kleid.... <3
Mit einem Klick aufs Bild könnt ihr euch den Nikiko-Jersey genauer anschauen:
Wisst ihr, was ich lustig finde? Nachdem ich mich jetzt ausgiebig übers Wetter beschwert habe, spitzt jetzt, während ich schreibe, die Sonne heraus. Die Wolken sind dabei, sich aufzulösen, und es verspricht ein schöner Tag zu werden. Wenn das jetzt immer so gut funktioniert, schreibe ich in Zukunft nur noch Wetterposts... ;) ;)
Hasenwilde Grüße
Johanna
Die ersten kurzärmeligen Draußenbilder, die wir heuer geschossen haben, möchte ich euch heute zeigen. Erinnert ihr euch an diese (zugegebenermaßen ziemlich kurze) Spanne, in der wir schon mal knapp 20 Grad hatten? In der nicht jeden Morgen die Welt weiß war wie im tiefsten Winter, entweder überzogen von Schnee oder doch zumindest von Frost (von "Frosch" sagt die kleine Hasenwilde :D :D ) ? Tage, in denen man schon mal die Jacke von sich werfen konnte, ohne mit akuten Erfrierungen, einer Blasenentzündung und einem kapitalen Schnupfen nach Hause zu kommen? Erinnert ihr euch?
Ihr seht schon, ich hab die Tieftemperaturen ziemlich satt. Mein Körper meldet akuten Wärmemangel, ich erfriere täglich und außerdem gehen die Anzünder für den Kachelofen aus. Meine Kinder verweigern die Strumpfhosen, die Winterschuhe sind nun wirklich zu klein und ich stopfe die Kleine mit Wollsocken in die nächstgrößere Halbschuhgröße, um sie halbwegs lebendig und mit intakten Zehen durch den Waldspielgruppenvormittag zu bringen. Es ist ätzend. Gelinde gesagt.
Und wisst ihr, was das Schlimmste ist? Mein bester Freund, mein hundertjähriges Klavier, ist (traditionell nach jedem Winter) furchtbar verstimmt. Also wirklich furchtbar. So zum Zähne zusammenbeißen. Der nette Klavierstimmer macht aber erst Sinn, wenn der Kachelofen in die Sommerruhe tritt, weil der nämlich mit seiner Wärme zwar durchaus zu meinem Wohlbefinden beiträgt, aber dem Klavier nun mal ziemlich zusetzt.
Ich meine, ich verlange ja beim besten Willen keine dreißig Grad. Aber fünfzehn. Oder achtzehn. Oder zumindest dauerhaft im zweistelligen Bereich. Damit könnte ich ja durchaus leben. Ich esse auch brav mein Mittagessen dafür auf.
Ich liebe Wetterposts. Ich schwafle unglaublich gerne über das Wetter, und warum es gerade nicht passt. Oder vielleicht doch mal passt. Ich weiß auch nicht, woher das kommt. Das Wetter ist einfach die Smalltalkvorlage schlechthin. Wahrscheinlich fange ich auch alle Gespräche so an. Ich habe das noch nicht so bewusst an mir beobachtet, aber ich kann es mir durchaus vorstellen. Weil, seien wir mal ehrlich, übers Wetter kann man ja immer reden. Das kann machen, was es will - es uns recht zu machen, ist wirklich schwer. Mal ist es zu kalt, mal zu warm. Wenn es regnet, ist das Wetter Mist. Wenn es nicht regnet, ist es zu trocken und alles verdorrt. Haben wir Frost, erfriert alles. Haben wir keinen, wird das Obst erst recht nichts, weil es keinen "Frosch" hatte. Ein unendliches Thema. Und man kann mit jedem über das Wetter reden. Mit Mäxchens Oma vor dem Kindergarten, mit den jungen Inlineskatern auf der Straße, mit der Biobäuerin um die Ecke, mit der Nachbarin beim Friseur oder mit dem Hundehalter auf dem Gehsteig. Egal. Zum Wetter hat jeder eine Meinung. Und ich unterbreite meine nun mal mit Vorliebe euch. Ihr könnt das lesen oder auch nicht, das ist nicht so wichtig. Hauptsache, es wurde mal gesagt. Und ich muss nicht mal mit euch darüber diskutieren. Ich werfe das so in meinen virtuellen Wohnraum und grinse mir eins dabei. Einfach, weil ich mich gerne reden höre. Oder in dem Fall schreiben sehe. :D Ich liebe Wetterposts. Sagte ich das schon? :D :D :D
Und damit wir (haha, wir? Ich. Eigentlich ausschließlich ich. :D ) nicht nur übers Wetter geredet haben, gibt es ja immerhin die Bilder in meinem Blog. Und die sind heute Frühling schlechthin. Aus dem weichen Jersey von Nikiko "Lotte und Lo", den mir Alles-fuer-Selbermacher geschickt hat, wollte ich eigentlich etwas KOMPLETT anderes machen. War auch schon alles zugeschnitten. Und dann fielen mir die letzten Fitzel von dem schicken Crashleinen von stoffversand4u in die Finger, den ich euch HIER schon in Form eines Jumpees für die Kleine gezeigt habe. Und er passt so wundervoll zu dem Indianermädchen und seinem Eisbär, dass die letzten Reste einfach in diese Kombi schlüpfen mussten. In der Restekiste steckte dann noch dieser weinrote Viskosejersey, Leggings dazu - und tadaaaaaa.... :D
Genäht habe ich eine Herzdame von Fred von SOHO mit ein paar Abwandlungen und eine passende Malia von Pom und Pino (Lieblingssommermützenschnitt, sagte ich schon ein paar Mal, ne?). Das Hasenkind ist jedenfalls absolut zum Anbeißen in seinem Kleid.... <3
Mit einem Klick aufs Bild könnt ihr euch den Nikiko-Jersey genauer anschauen:
Hasenwilde Grüße
Johanna
Sonntag, 10. April 2016
Barfußwetter
Meine Mädels warten sehnsüchtig auf den Startschuss zum Barfußlaufen. Aber der Deal heißt: In Monaten mit einem "r" drin wird grundsätzlich nicht barfuß gelaufen. In Monaten ohne "r" ist es Verhandlungssache.
Allerdings gibt es hin und wieder klitzekleine Ausnahmen. Zum Beispiel wenn ein Sommer-Fotoshooting an einem warmen Apriltag ein bisschen Sommerfeeling unter den Zehenspitzen erfordert. :D
Schön langsam mache auch ich mich an die Sommergarderobe. Und seit letztem Jahr schon steht da der "Jumpee" von NipNaps ganz oben auf der Liste - da gab es letztes Jahr so viele schöne Designbeispiele. Und meine Mädels lieben ja beide Einteiler.
Da kam mir die neuen Crashleinen-Farben von Stoffversand4u gerade recht. Als ich erfahren habe, dass ich mir eine Farbe zum Vernähen aussuchen darf, wusste ich gleich, was das werden soll. Also habe ich mir endlich das Ebook "Jumpee" angeschafft, und ich sage euch - Suchtpotenzial.... <3
Nachdem Leinen ja grundsätzlich nicht dehnbar ist, habe ich mir die Vorschläge für Webware-Jumpees zu Herzen genommen und ein bisschen gebastelt. Statt der aktuellen Größe 104 habe ich die 110 gewählt (immerhin sind es ja noch ein paar Wochen, bis der Jumpee tatsächlich zum Einsatz kommt, und dann soll er ja auch noch passen) und das Oberteil zusätzlich um ein paar Zentimeter verbreitert.
Ich gebe zu, ich habe es wirklich gut gemeint mit dem Puffer. Nachdem sich das Leinen durch den Crash-Effekt doch ein bisschen mitdehnt, hätte es wohl nicht auch noch zusätzliche Breite gebraucht. Aber so fällt der Jumpee schön locker, das finde ich ganz süß. Nachdem ich unbedingt den amerikanischen Ausschnitt nutzen wollte (die zarten Kinderschultern sehe ich sonnentechnisch am liebsten bedeckt, muss ich sagen) habe ich vorne eine Knopfleiste eingebaut und Oberteil und Unterteil durch einen Bündchentunnel mit Gummi verbunden. Im Beinsaum unten ist jeweils ein dünner Gummi eingezogen.
Zuckersüß, oder? Gerade diesen Oversize-Look finde ich zum Knutschen an der Kleinen. Ich muss außerdem unbedingt mal ausprobieren, ob der Jumpee nicht sogar auch der Großen passt - die ist sehr schmal und passt von der Breite her sicher auch hinein. Eventuell schieben sich die Hosenbeine dann auf 3/4-Länge hoch, aber das ist ja auch ganz schick. Ein einziges Kleidungsstück, in das beide Kinder passen - sehr praktisch. :D :D
Während ihr jedenfalls jetzt hoffentlich loszieht, und euch die vielen vielen Farben "Urban Crash" anguckt (auch zweifarbig gibt es den tollen Stoff!), der für den Sommer wirklich schön leicht ist und außerdem BÜGELFREI!!!!!!!, werde ich nochmal in Tanjas Shop huschen und abchecken, welche ihrer Schnitte ich noch in meinem Ebookregal brauche. Der erste ist ja schon mal ein voller Erfolg im Hause hasenwild! Mit Klick auf das Bild könnt ihr euch durch die vielen Farbabstufungen blättern!
Und meine Kinder? Müssen noch ein bisschen auf das Barfußwetter und den Mai warten - aber die passenden Outfits sind dann jedenfalls schon mal am Start.... :D :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
Allerdings gibt es hin und wieder klitzekleine Ausnahmen. Zum Beispiel wenn ein Sommer-Fotoshooting an einem warmen Apriltag ein bisschen Sommerfeeling unter den Zehenspitzen erfordert. :D
Schön langsam mache auch ich mich an die Sommergarderobe. Und seit letztem Jahr schon steht da der "Jumpee" von NipNaps ganz oben auf der Liste - da gab es letztes Jahr so viele schöne Designbeispiele. Und meine Mädels lieben ja beide Einteiler.
Da kam mir die neuen Crashleinen-Farben von Stoffversand4u gerade recht. Als ich erfahren habe, dass ich mir eine Farbe zum Vernähen aussuchen darf, wusste ich gleich, was das werden soll. Also habe ich mir endlich das Ebook "Jumpee" angeschafft, und ich sage euch - Suchtpotenzial.... <3
Nachdem Leinen ja grundsätzlich nicht dehnbar ist, habe ich mir die Vorschläge für Webware-Jumpees zu Herzen genommen und ein bisschen gebastelt. Statt der aktuellen Größe 104 habe ich die 110 gewählt (immerhin sind es ja noch ein paar Wochen, bis der Jumpee tatsächlich zum Einsatz kommt, und dann soll er ja auch noch passen) und das Oberteil zusätzlich um ein paar Zentimeter verbreitert.
Ich gebe zu, ich habe es wirklich gut gemeint mit dem Puffer. Nachdem sich das Leinen durch den Crash-Effekt doch ein bisschen mitdehnt, hätte es wohl nicht auch noch zusätzliche Breite gebraucht. Aber so fällt der Jumpee schön locker, das finde ich ganz süß. Nachdem ich unbedingt den amerikanischen Ausschnitt nutzen wollte (die zarten Kinderschultern sehe ich sonnentechnisch am liebsten bedeckt, muss ich sagen) habe ich vorne eine Knopfleiste eingebaut und Oberteil und Unterteil durch einen Bündchentunnel mit Gummi verbunden. Im Beinsaum unten ist jeweils ein dünner Gummi eingezogen.
Zuckersüß, oder? Gerade diesen Oversize-Look finde ich zum Knutschen an der Kleinen. Ich muss außerdem unbedingt mal ausprobieren, ob der Jumpee nicht sogar auch der Großen passt - die ist sehr schmal und passt von der Breite her sicher auch hinein. Eventuell schieben sich die Hosenbeine dann auf 3/4-Länge hoch, aber das ist ja auch ganz schick. Ein einziges Kleidungsstück, in das beide Kinder passen - sehr praktisch. :D :D
Während ihr jedenfalls jetzt hoffentlich loszieht, und euch die vielen vielen Farben "Urban Crash" anguckt (auch zweifarbig gibt es den tollen Stoff!), der für den Sommer wirklich schön leicht ist und außerdem BÜGELFREI!!!!!!!, werde ich nochmal in Tanjas Shop huschen und abchecken, welche ihrer Schnitte ich noch in meinem Ebookregal brauche. Der erste ist ja schon mal ein voller Erfolg im Hause hasenwild! Mit Klick auf das Bild könnt ihr euch durch die vielen Farbabstufungen blättern!
Hasenwilde Grüße
Johanna
Sonntag, 31. Januar 2016
Streifenmarie
Ich liebe Streifen. Ich besitze Unmengen von Streifenkombistoffen, und ich finde sie passen überall dazu.
Mir stehen sie leider nicht. Aber den Hasentöchtern umso mehr. Den weichen rot-weiß-gestreiften Bio-Interlock, den ihr hier auf den Bildern seht, habe ich von Stoffversand4u zum Vernähen bekommen. Und damit endlich einen schon lange gehegten Wunsch meiner Großen erfüllt: Ein "weiches Kleid". Eins aus Jersey. Mit Bewegungsfreiheit, kindergartentauglich und trotzdem hübsch.
Mein Schnitt der Wahl: "Marie" von Feefee. Geht immer, in jeder Größe und schafft mit dem süßen Ballonteil und der stylischen Kapuze recht geschickt den Spagat zwischen "süß" und "cool", finde ich - und damit kann man das Kleidchen einfach zu allen Gelegenheiten tragen. Mit dem Interlock fällt es unten schön weich und pludert ein bisschen auf. Ziemlich zum Verlieben, finde ich.
Nachdem das Wetter draußen mistig, dunkel, trist und verregnet war, habe ich für die Bilder erstmals meine neuen Tageslichtlampen aufgebaut. Ich habe definitiv noch Übungsbedarf, was "Drinnenbilder" betrifft - aber die hier können sich schon mal sehen lassen, oder?
Verziert habe ich das Kleidchen mit dunkelblauen Glitzerjerseynudeln, einer roten Satinschleife und einem freihandgestickten Papierboot mit Bär. Der Bär ist übrigens aus dem Freundejersey von Herrn Pfeffer geklaut. :D Der sah einfach so aus, als würde er gern mal auf große Fahrt gehen.... ;)
Jerseykordeln und ähnliches nähe ich immer nur auf der Vorderseite von Seitennaht zu Seitennaht fest - dann kann man mit den überhängenden Kordeln das Kleid schön auf Taille binden, hat hinten nochmal einen schicken Hingucker in Form von Schleife oder Knoten und herunterhängenden Kordelenden, und auf die Art passt das Kleid ewig. Die Ärmel habe ich gut lang zugeschnitten, die Bündchen halten sie ja auf dem Platz - und so kann das Kleid später auch noch gut als Tunika über einer schmalen Jeans seinen Dienst tun. Ich mag ja echt gern so Mitwachskleidungsstücke. Da lohnt sich der Aufwand auf alle Fälle!
Wir werden uns jetzt noch ein bisschen ins Faschingsgetümmel vor Ort stürzen - das Schafkostüm, das ich gestern für die Große noch schnell unter der Nähmaschine hervorgezogen habe, wartet schon auf seinen großen Auftritt - das ein oder andere Bild gibt's bestimmt noch davon zu sehen! Und ganz vielleicht erhascht ihr dann auch einen Blick auf mich in meinem fabelhaften (von meinem Papa ausgeliehenen) Kuh-Onesie.... ;)
Bis dahin könnt ihr euch ja mal bei Stoffversand4u die schicken Streifen (mit GOTS-Siegel!) in rot-weiß, blau-weiß, braun-caramel und schwarz-weiß ansehen: http://www.stoffversand4u.de/Stoffe/Jerseystoff/Streifen/Bio-Interlock-Streifenjersey-rot-weiss.html
Hasenwilde Grüße
Johanna
Mir stehen sie leider nicht. Aber den Hasentöchtern umso mehr. Den weichen rot-weiß-gestreiften Bio-Interlock, den ihr hier auf den Bildern seht, habe ich von Stoffversand4u zum Vernähen bekommen. Und damit endlich einen schon lange gehegten Wunsch meiner Großen erfüllt: Ein "weiches Kleid". Eins aus Jersey. Mit Bewegungsfreiheit, kindergartentauglich und trotzdem hübsch.
Mein Schnitt der Wahl: "Marie" von Feefee. Geht immer, in jeder Größe und schafft mit dem süßen Ballonteil und der stylischen Kapuze recht geschickt den Spagat zwischen "süß" und "cool", finde ich - und damit kann man das Kleidchen einfach zu allen Gelegenheiten tragen. Mit dem Interlock fällt es unten schön weich und pludert ein bisschen auf. Ziemlich zum Verlieben, finde ich.
Nachdem das Wetter draußen mistig, dunkel, trist und verregnet war, habe ich für die Bilder erstmals meine neuen Tageslichtlampen aufgebaut. Ich habe definitiv noch Übungsbedarf, was "Drinnenbilder" betrifft - aber die hier können sich schon mal sehen lassen, oder?
Verziert habe ich das Kleidchen mit dunkelblauen Glitzerjerseynudeln, einer roten Satinschleife und einem freihandgestickten Papierboot mit Bär. Der Bär ist übrigens aus dem Freundejersey von Herrn Pfeffer geklaut. :D Der sah einfach so aus, als würde er gern mal auf große Fahrt gehen.... ;)
Jerseykordeln und ähnliches nähe ich immer nur auf der Vorderseite von Seitennaht zu Seitennaht fest - dann kann man mit den überhängenden Kordeln das Kleid schön auf Taille binden, hat hinten nochmal einen schicken Hingucker in Form von Schleife oder Knoten und herunterhängenden Kordelenden, und auf die Art passt das Kleid ewig. Die Ärmel habe ich gut lang zugeschnitten, die Bündchen halten sie ja auf dem Platz - und so kann das Kleid später auch noch gut als Tunika über einer schmalen Jeans seinen Dienst tun. Ich mag ja echt gern so Mitwachskleidungsstücke. Da lohnt sich der Aufwand auf alle Fälle!
Wir werden uns jetzt noch ein bisschen ins Faschingsgetümmel vor Ort stürzen - das Schafkostüm, das ich gestern für die Große noch schnell unter der Nähmaschine hervorgezogen habe, wartet schon auf seinen großen Auftritt - das ein oder andere Bild gibt's bestimmt noch davon zu sehen! Und ganz vielleicht erhascht ihr dann auch einen Blick auf mich in meinem fabelhaften (von meinem Papa ausgeliehenen) Kuh-Onesie.... ;)
Bis dahin könnt ihr euch ja mal bei Stoffversand4u die schicken Streifen (mit GOTS-Siegel!) in rot-weiß, blau-weiß, braun-caramel und schwarz-weiß ansehen: http://www.stoffversand4u.de/Stoffe/Jerseystoff/Streifen/Bio-Interlock-Streifenjersey-rot-weiss.html
Hasenwilde Grüße
Johanna
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