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Dienstag, 2. August 2016

Adrenalin

Heute müssen es Bilder von mir sein. Definitiv. Denn das vergangene Wochenende war meins.


Ich war mit meinen drei Schwestern und meinen Eltern im Allgäu. Der Göttergatte ist mit den Hasenkindern daheim geblieben und hat sich ein schönes Wochenende mit den zweien gemacht (hier im Ort war Dorffest und ich glaube, die drei waren mehr außer als im Haus und haben das Leben genossen... :D ). Das heißt also - ich hatte kinderfrei-. Das ganze Wochenende. Ich liebe meine Kinder, und ich nehme sie wirklich gern überallhin mit - aber manchmal tut so ein kinderfreies Wochenende einfach gut. Sich mal nur um die eigenen Belange kümmern müssen. Nur für sich selbst zuständig sein, ohne noch für zwei Hasenmäuse mitzudenken. Und mal wieder Tochter und Schwester sein statt Mama.


Auch, dass sich die ganze Ursprungsfamilie mal wieder für mehr als einen Abend an einem Ort versammelt hatte, war etwas besonderes. Inzwischen lebt, arbeitet, studiert jede von uns vier Schwestern woanders, und die Distanzen zwischen uns sind beträchtlich. Immer mal wieder ist eine hier und wir treffen uns grundsätzlich regelmäßig - aber sehr sehr selten alle gleichzeitig. Und noch viel seltener alle gleichzeitig länger. Es war wunderbar, sich mal wieder auszutauschen, alte Geschichten aufzuwärmen und festzustellen, dass wir immer noch die Sätze der anderen beenden können. Und dass das der anderen immer noch nicht passt. :D :D :D Wir haben abends gut gegessen, viel geredet und gelacht. Gemeinsam.


Grund unserer Reise war ein Gutschein, den wir vier (plus der Freund einer meiner Schwestern, der bereits in die Familie integriert wurde) geschenkt bekommen haben - Canyoning in der Starzlachklamm bei Sonthofen. Mama hat sich freiwillig bereiterklärt, das Event von oben fotografisch festzuhalten und eine meiner Schwestern musste leider aufgrund Krankheit das Wohnmobil hüten, wir restlichen drei Schwestern, der Papa und der Freund meiner Schwester, der für die Anhebung der Männerquote zuständig war, haben uns Sonntagvormittag in die Schlucht gestürzt. Im wahrsten Sinne des Wortes. :D


Was für ein krasses Erlebnis!! In Neoprenanzüge gehüllt haben wir uns durch einen Wasserfall, an stellen Wänden entlang und durch ein tiefes Loch abgeseilt, sind von diversen Steinen in eiskaltes Wasser gesprungen, haben gegen Strömungen gekämpft, sind lange Steinrutschen gerutscht, sind untergetaucht, an Wänden gehangen, in der Luft gebaumelt und ich habe mehr als einmal tief durchatmen müssen, bevor ich mich an den anstehenden Sprung gewagt habe. Ich gebe zu, gerade für mich Sportskanone (ähäm. Nicht.) ging der Trip schon an meine Grenzen, und den daraus resultierenden Muskelkater spüre ich heute noch. Und genau das war das Schöne daran. Sich mal wieder selber überwinden, die eigenen Grenzen austesten und überschreiten und sich richtig fordern - manchmal braucht man das. Ich bin jedenfalls ziemlich stolz darauf, die Starzlachklamm besiegt zu haben. <3 Und ehrlich, so viel Adrenalin hatte ich schon lange nicht mehr im Blut! <3


Während ich also jetzt den Ferienbeginn genieße und mich freue, dass meine Damen genauso gerne ausschlafen wie ich, bin ich oft noch in Gedanken bei meinem Wochenende. Unserem Wochenende. Und habe wieder jede Menge schöner Erinnerungen, die ich fest in meinem Kopf verbauen kann. Für schlechte Zeiten. <3


Auf den Bildern seht ihr zwei der neuen Teile aus meinem Kleiderschrank, die unbedingt mitmussten ins Allgäu! Das Trägertop "Teneriffa" von Pech und Schwefel habe ich inzwischen schon zweimal genäht und ein drittes Mal zugeschnitten, weil es einfach genau mein Ding ist. Ein etwas längeres Trägertop, das sich zu allem kombinieren und sich dank der großzügigen Länge auch super für den Lagenlook einsetzen lässt. Hier habe ich Teneriffa aus weichem "Cuddly"-Sommersweat von Lillestoff genäht. Ich habe ja erst ein bisschen gezweifelt, ob ein Trägertop und Sommersweat zueinander passen - aber ich wollte den Meter Stoff unbedingt für mich vernähen, und für etwas anderes hat er leider nicht gereicht. ;D Und im Nachhinein bin ich so happy mit dem Oberteil - durch den etwas festeren Sweat zaubert es eine ordentliche Figur und wärmt zudem an den (im Moment ja laufend vorhandenen) nicht ganz so warmen Tagen.


Die "Ibiza"-Shorts habe ich aus weichem Viskosejersey genäht, so fällt die Hose luftig und wirkt durch den überschlagenen Seitensaum sehr pfiffig - und trägt sich superangenehm!


Hier könnt ihr euch die Ebooks "Ibiza" und "Teneriffa" genauer ansehen:


https://www.pechundschwefel.eu/shop/schnittmuster-ibiza/

Vorlage-Produktbild-Teneriffa

Wen ihr Lust habt, könnt ihr euch unter diesem Link noch ein paar Bilder zum Canyoning in der Starzlachklamm ansehen: *KLICK*

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 10. August 2015

Fernweh

Huuhuu ihr Lieben!

Wir schweben immer noch im Ferienfeeling. Einfach in den Tag hineinleben. Viel Baden gehen. (Recht viel besseres kann man bei Temperaturen, die seit Wochen nicht unter die 30-Grad-Marke sinken, auch gar nicht tun.. :D ). Abends lang wachbleiben. Abendspaziergänge, wenn die Temperaturen angenehm werden. Grillen. Genießen.


Meine Mädels stecken ganz oft in ihren Sommer-Schwestern-Trägerkleidern, die ich für den Urlaub genäht hatte. Die werden zur Zeit wirklich gern getragen - einerseits, weil sie bei dem Wetter schön luftig-leicht sind, andererseits weil der Camper-Stoff, den ich für den Rockteil verwendet habe, ein absolutes Highlight für die Hasenkinder ist!


Ich bin ja, was Motivstoffe angeht, eher zurückhaltend. Aber der hier musste sein. Da ist nämlich unser Wohnwagen drauf! :D Bessere Urlaubsoutfits gibt's doch gar nicht. Fotografiert habe ich die Damen auf dem Campingplatz im Sommerurlaub in der Toskana. Wenn ich mir die Bilder so anschaue, kommt schon wieder Fernweh auf...


Ich bin ein absoluter Urlaubsmensch. Wenn das erste laue Lüftchen durch den beginnenden Frühling zieht, kommen bei mir die ersten Fluchtgedanken auf.. :D Da überlege ich schon, wohin die Reise in dem Jahr gehen soll. Vor den Kindern waren das auch gerne weiter entfernte Ziele. Mit dem Rucksack nach Sizilien oder Andalusien, bis Mexiko, Ghana, Namibia, Südafrika.


Ich bin gerne den ganzen Tag draußen, ich will in jedem Urlaub etwas Neues sehen, neue Freunde finden, neue Sehenswürdigkeiten kennenlernen, in eine neue Mentalität eintauchen. Ich will sehen, wie die Leute leben, und ich versuche immer, nicht nur die Touri-Ecken abzuklappern, sondern wirklich ins Leben einzutauchen. Außerdem bin ich gern spontan. Ich plane ungern den ganzen Urlaub durch, lasse mich lieber treiben. Bleibe da, wo es mir gefällt, ziehe weiter, wenn ich das Gefühl habe, dass es gut ist. Oder wenn das Wetter schlecht wird. :D


Zum Glück liegt mein Mann da genau auf meiner Wellenlänge und ist genauso reisefreudig wie ich. Mit den Kindern hat sich unsere Art, Urlaub zu machen, aber angepasst. Wir reisen nicht mehr ganz so weit und nehmen den Wohnwagen, statt das Flugzeug. Damit bleibt trotzdem die Flexibilität. Wohnwagenurlaub ist super. Definitiv entspannter als eine Rucksackreise, mit mehr Ruhe- und Auszeiten. Dafür sieht man nicht ganz so viel. Aber alles hat seine Zeit. Und die Zeit der weiten Flugreisen wird sicher auch wieder kommen - ich möchte meinen Kindern unbedingt meinen Lieblingskontinent Afrika zeigen. Aber erst, wenn sie reif dafür sind.


Ich glaube, meine Schwestern und ich haben den Spaß am Reisen schon in die Wiege gelegt bekommen. Und diese flexible Art, mit dem Wohnwagen Urlaub zu machen, auch. Schon immer ist unsere Familie mindestens einmal im Jahr weggefahren, eher öfter. Im Winter zum Skifahren. An Pfingsten in den Süden. Und manchmal in den Sommerferien auch noch ein paar Tage in irgendeine Richtung. Erst mit dem Zelt, dann mit einem kleinen Faltmeister-Klapp-Zeltwohnwagen, und schließlich mit dem Wohnwagen. Und wir haben es so genossen, dass wir immer noch gerne mitfahren, wenn sich irgendwie die Gelegenheit bietet. Familie pur, sozusagen.


Lange Urlaubsfahrten sind dabei kein Thema. Waren es früher nicht und sind es auch heute mit meinen Kindern nicht. Weil man mit dem Wohnwagen eben so herrlich uneingeschränkt ist. Weil man vor der Fahrt schon weiß - wenn die Kinder absolut keine Lust mehr haben, dann stellen wir den Wohnwagen irgendwohin und bleiben da. Oder suchen uns kurzfristig ein anderes Reiseziel. Biegen irgendwo ab. Nehmen den kürzesten Weg zum Meer. Oder eben auch nicht. Allein dieses Wissen, dass nichts muss, dass es keine Notwendigkeit ist, am gleichen Tag an einem vorherbestimmten Ziel anzukommen, entspannt die Fahrt ungemein. Und meistens kommen wir dadurch trotzdem da an, wo wir hinwollen. Unsere Mädels sind wirklich relaxte Autofahrer. Freuen sich über die Riesentasche an Spielsachen, die es auf der Autofahrt gibt. Schlafen. Oder hören CD.


Ich glaube, der Grund dafür, dass ich/wir so gerne wegfahren, ist, dass mein Mann und ich notorische "Wurstler" sind. Zu Hause gibt's einfach immer was zu tun. Wenn mein Mann, so wie letzte Woche, ein paar Tage Urlaub hat, dann teilen wir uns die Kinder fein säuberlich auf, so dass der jeweils Kinderfreie Dinge erledigen kann, die er sich schon lange vorgenommen hat. Steine im Garten setzen. Holz hacken. Das Nähzimmer aufräumen. Wir müssen uns schon zusammenreißen, damit wenigstens ein Tag herausspringt, der allein den Mädels gehört. Und dafür müssen wir echt wegfahren. Ins Schwimmbad, ins Playmobilland, in den Zoo. Egal. Aber außer Haus. Deswegen ist es für zwei Wochen Jahresentspannung absolut unverzichtbar, dass wir das Haus verlassen. :D Wenn wir dann irgendwo im Süden vor dem Wohnwagen sitzen, gibt es nichts anderes. Keine To-Do-Listen. Nur Familie. Wunderbar.


Wenn sich dann nach ein paar Tagen der Rhythmus an den Urlaub angleicht - später ins Bett, länger schlafen, lang frühstücken...., dann bin ich zuhause. Im Urlaub daheim. Total entspannt. Wenn ich euch da so davon erzähle, packt mich doch gleich wieder die Reiselust.... Mal sehen, ob ich für nächste Woche nicht noch ein paar Tage mit dem Wohnwagen mit meinem Mann herausschlagen kann... <3


Jetzt aber nochmal zu meinen Kleidern. Ich habe das Freebook "Quickly" von Nemada verwendet, allerdings hab ichs an einigen Ecken ein wenig an meine Mädels angepasst. Etwas kürzer, dafür ein bisschen weiter ausgestellt und den Kragen etwas vergrößert. Ein ruckzuck genähter Schnitt auf alle Fälle!! Die Streifen sind vom Stoffonkel und die Papierboote freihand appliziert. Den fantastischen Camperstoff habe ich von Blaubeerstern.


Ich werde mich jetzt mit dem Duft von Pinien in der Nase und dem Rauschen des Meeres im Ohr mal ans Telefon setzen und gucken, ob sich mein Mann nicht vielleicht nochmal ein paar Tage Urlaub nehmen will, nächste Woche. Nicht so weit. Nur ein Stück. Mit dem Wohnwagen. Nochmal durschnaufen, bevor der Herbst kommt. Und die Kleider, die nehmen wir dann auch wieder mit... <3

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 27. Juli 2015

Urlaubsblick durchs Schlüsselloch

Ihr Lieben,

heute will ich mal gar nicht so viel schreiben, sondern euch einfach mit ein paar Urlaubsbildern Lust auf Ferien und Urlaub machen. Die Bilder von den Strandkleidern und meinen Liebesbrief ans Meer konntet ihr ja *HIER* schon bewundern. Heute habe ich nur ein paar klitzekleine Einblicke herausgesucht - das hier soll kein kompletter Urlaubsbericht, sondern nur ein Blick durch's Schlüsselloch werden. Für das Urlaubsfeeling. Und einen kleinen hasenwilden Familienurlaubseinblick. Also, kommt mit!


Das Schöne am Urlaub mit Wohnwagen ist ja, dass man sich die Fahrerei einteilen kann, wie man will! Wir haben uns zu zwei Tagen Zwischenstop am Gardasee entschieden, bevor wir endgültig in der Toskana, in der Nähe von Grossetto (bei Castiglione della Pescaia) am Meer gelandet sind. Hier auf dem Bild: Ein Blick in die Gassen von Garda.


Blick vom Castello in Castiglione della Pescaia


Tiefenentspannte Urlaubs-Hasentochter beim Ausflug nach Grossetto. (Die Stadt muss man übrigens nicht gesehen haben. Aber das Eis ist lecker - und sie haben einen klasse Spielplatz... ;) )


Home, sweet home.... So sieht das aus, wenn sich der hasenwilde Wohnwagen in den Pinienwald einfügt. Und jetzt - macht die Augen zu und stellt euch dazu den harzigen Duft der Pinien, die warme Luft auf der Haut und das Rauschen des Meeres im Hintergrund vor.... <3


Abendlicher Blick aufs Meer


Kreative Wanddeko


Ausflug nach Piombino - Meergucken im Wind


Witzige Tischdeko im Cafe


Auf dem Heimweg haben wir noch für zwei Nächte in Südtirol, in der Nähe von Meran angehalten. Auch wunderschön. Auf dem Waalweg entdeckt: "Der Wein erfreut des Menschen Herz.". Wie wahr. :D Meines auf alle Fälle!!


Die kleine Hasentochter und der Papa auf der Suche nach Kirchtürmen. :D

Und mit diesem kleinen Urlaubseinblick bin ich dann auch schon wieder weg und geh mich auf die Ferien freuen. Einen letzten Urlaubsbeitrag hab ich noch für euch - und zwar von den hasenwilden Geschwistersommerkleidern! Wir sehen uns dazu!

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 1. September 2014

Urlaubskurztrip an den Gardasee

Guten Morgen!
Heute mal nix genähtes. Heute nehm ich euch mit in den Sommer.... Die Trainingsanzug-Urlaubsfotos habe ich euch ja schon gezeigt - heute dürft ihr noch ein paar Urlaubseindrücke sehen!


Ich bin ja so der absolute Urlaubs- und Fernwehmensch. Wenn im Frühling das erste laue Lüftlein um meine Nase streicht, sitze ich quasi schon auf gepackten Koffern, mental zumindest. Es kann für mich gar nicht oft genug fortgehen, ich lerne unglaublich gerne neue Leute kennen und sehe neue Gegenden. Ich bin kein Typ, der jedes Jahr exakt das gleiche Ziel aussucht, ich fahre gerne jedes Jahr woanders hin.


Oberstes Gebot ist dabei maximale Flexibilität. Wenn das Wetter schlecht wird oder es mir nicht gefällt, will ich mir die Möglichkeit offen lassen, weiterzuziehen. Irgendwohin, wo die Sonne scheint. Mit meinem Mann war da der Rucksack und das Flugzeug das Mittel der Wahl- besonders der Kontinent Afrika hat es uns beiden angetan, und da will ich auf alle Fälle nochmal hin. Wenn die Kinder größer sind.


Aber mit Kindern sind wir am liebsten mit dem Wohnwagen unterwegs. Ich finde, recht viel besser wird's nicht, als mit der Wohnbüchse irgendwo in den Süden zu tuckern und an einem schönen Campingplatz sein Lager aufzuschlagen. Die Kinder können durch die Gegend fetzen, Meer/See/Pool sind direkt in der Nähe, der Tag startet mit einem ausgedehnten Frühstück im Freien, wir verbringen jede Sekunde draußen und die Zeit läuft ein bisschen langsamer.



Schon als Kinder haben wir jeden Urlaub im Wohnwagen verbracht und jede Menge schöner Orte abgeklappert. Und es war immer ein Highlight. Und seit der Geburt meiner Mädels laden mich meine Eltern einmal im Jahr ein, sie am Ort ihrer Wahl zu besuchen und ein paar Tage mit ihnen beim Campen zu verbringen. Dann packe ich, reiselustig wie ich bin, Kinder und Badesachen ein und düse nach Kroatien, Italien oder wo auch immer der Wohnwagen steht und verbringe dort mit den Mädels eine wunderbare Oma-Opa-Woche. Auszeit für alle Beteiligten. Inklusive dem Papa, der die Ruhe daheim genießt (wenn er gerade nicht in der Arbeit weilt ;) ). Wahlweise kommen noch eine/mehrere meiner Schwestern mit oder ohne Anhang dazu. Wie sich's ergibt.


Heuer ging die Reise an den Gardasee. Weil das aber nur ein Zwischenstop für meine Eltern war, die Richtung Ligurien und dann an die französische Grenze weiterziehen wollten, wurde es ein verlängertes Wochenende mit Heimfahrt im Zug. Und deswegen habe ich die Hasenkinder heuer das erste Mal getrennt - die Große ist mitgefahren, die Kleine hat ein Exklusiv-Papa-Wochenende verbracht. Und beide haben es genossen, das Wochenende Einzelkinddasein, jede von einem Paar Großeltern mitgehütet... :)



Seit heuer gibt es im Fuhrpark meiner Familie ein Wohnmobil, das diesen Urlaub seine Jungfernfahrt hatte. Mal was Neues. Mein Fazit: Eine tolle Sache, wenn man im Urlaub viele einzelne Stationen anfahren will (das ist mit dem Wohnwagen viel zu aufwendig, gerade wenn man ein Vorzelt aufbauen will. Mit dem Wohnmobil geht das ratz-fatz!) und mit dem Rad flexibel ist (weil man ja kein Auto dabei hat). Mit meinen Kindern bleibe ich aber wohl beim guten, alten Wohnwagen - da ist das zusätzliche Auto schon praktisch.


Gerade beim Einkaufen.... ;) Jedenfalls haben das Maxihaserl und ich haben die Zeit sehr genossen. Wir waren täglich im Pool und im "Meer", wie das Hasenkind und die Oma den See einhellig genannt haben. Ich hatte tagsüber (!!) Zeit zum Lesen. Während das Tochterkind vollkommen versunken stundenlang im Strandsand gebuddelt hat, zum Beispiel.


Abends haben wir uns dann von Opas Kochkünsten verwöhnen lassen - hier seht ihr ein Meeresfrüchterisotto! LECKER!!!! Ich finde übrigens Kochen im Urlaub gar nicht schlimm - bei uns ist das immer ein Familienevent. Einer schnipselt, einer kocht, einer deckt den Tisch, es riecht lecker, jeder darf mal aus dem Kochtopf probieren und weil hinterher keiner fahren muss, kann man dazu den offenen Wein vom lokalen Weinhändler genießen... Und das Abspülen ist im Urlaub ein Klacks, beim Abspülen lernt man immer die nettesten Leute kennen.... :)


Und abends kann man gemütlich noch ein Glaserl Wein trinken, den Sonnenuntergang beobachten, über alles mögliche reden oder auch mal ein Spiel spielen. Ganz entspannt.


Wir waren spazieren, haben eine Tages-Radeltour gemacht und sind am letzten Tag ein Stückchen ins Hinterland zu einem Wein- und Olivenölbauern gefahren. Das hat mir besonders gut gefallen - da lässt man schon nach ein paar Kilometern den See und die Miturlauber hinter sich und ist in einer ganz anderen Welt.


Es gab Ziegen und Hühner, ein paar Spielgeräte für das Hasenkind und ein kleines Bistro für uns. :)


Am Montag haben meine Eltern uns am Bahnhof in Verona abgeliefert, und das Hasenkind und ich sind mit dem Zug nach Hause gefahren. Und das war einer der Hauptgründe, warum das kleine Hasenkind daheim bleiben durfte. Während die Große auf Auto- und Zugfahrten total unkompliziert ist und sich stundenlang mit einem Discman oder ihren Büchern beschäftigen kann, schläft oder aus dem Fenster schaut, ist das kleine Hasenkind mit seinem ungebrochenen Bewegungsdrang kein besonders geduldiger Autofahrer... ich glaube, zweimal eine Fahrt von 7 Stunden (mit dem Zug waren wir wegen des Umsteigens sogar noch länger unterwegs) hätte sie nicht besonders lustig gefunden - für ein langes Wochenende zumindest. Und nachdem im September sowieso noch der Familienurlaub ansteht.... :D


Jedenfalls haben alle Beteiligten das Wochenende total genossen - daheim und in Italien. Ein Kurzurlaub zum Durchschnaufen, Kraft und Sonne tanken. Schön war's.

 
 
Und ihr so? :D
 
Hasenwilde Urlaubsgrüße
Johanna