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Mittwoch, 19. Februar 2020

Das Midimädchen - eine Liebeserklärung

Ihr Lieben,

ein Kind fehlt noch in meinem Update. Das Sandwichkind. Die Mitteltochter. Noch eine Liebeserklärung.

Ja, wo fange ich an? Im Januar ist sie sieben Jahre alt geworden. Sieben Jahre alt! Ich meine, wie ist das so schnell passiert??? (Ja, ich weiß schon, hab ich bei den anderen beiden auch schon geschrieben. Aber ernsthaft - die Zeit fliegt doch, oder?). Aus meinem Minimäuschen, das immer "die Kleine" war, ist letztes Jahr ratzfatz eine große Schwester und ein Schulkind geworden. Und beide Jobs macht sie unglaublich gut.



Die Miditochter hat eine Fürsorge-Aura um sich. Gerade wenn es um kleine Kinder geht - die kümmert sich. Vollkommen selbstverständlich und mit so viel Geduld, wie man es einer 6/7-jährigen manchmal nicht zutrauen würde. Seien es die beiden Cousins, die sie nebenher mal füttert oder mit ihnen spielt, die kleine Cousine oder eben der eigene Bruder. Wenn sie heimkommt, schnappt sie sich als allererstes das Baby. Sie trägt den Bub ins Wohnzimmer und da wird mindestens 15 Minuten gespielt, gescherzt, gekitzelt, Fangen gespielt und was ihr noch so alles einfällt, um den Bub zum Lachen zu bringen. Sie hat immer ein halbes Auge darauf, ob er sich heimlich aus der Tür schleicht, um dann die Treppe hinaufzuklettern und sie sorgt zuverlässig dafür, dass in seiner Umgebung keine Kleinteile liegen. Er dankt es ihr mit sonnenstrahlendem Lächeln und ausgestreckten Ärmchen.


Aber auch sonst ist sie ein sehr soziales Wesen - das Fräulein integriert sich problemlos in jede Gruppe, hat Unmengen Freunde und verbringt ihre Freizeit am liebsten in Gesellschaft. Ihre neue Leidenschaft ist Witze erzählen, und damit bringt sie jede auch noch so triste Runde dazu, in Minutenschnelle in gut gelauntes, schallendes Gelächter auszubrechen. Und ich glaube, ich hatte in meinem Leben noch nicht so viele Freundebücher im Haus, wie das Midimädchen in den letzten zwei Jahren.


Das Kind ist unglaublich ehrgeizig. Wenn sie etwas können will, dann lernt sie das. Sei es das Radschlagen, das Blockflötenspiel, verschiedene Voltigier-Übungen, Lesenlernen oder Skifahren - das Kind setzt sich etwas in den Kopf und arbeitet dann konsequent darauf hin. Sie übt. Und übt. Sie fällt unzählige Male auf die Nase, steht auf und übt weiter. Und zwar so lange, bis sie es kann. Da führt kein Weg dran vorbei. Das Letzte, was sie gelernt hat, war das Pfeifen. Weswegen sie jetzt eben pfeift. Tagaus, tagein. Manchmal registriert sie selber schon gar nicht mehr, dass sie pfeift. Aber ich. :P Der Vorteil: Man hört immer, wo sie gerade steckt. Wie so eine Kuh mit Glocke um den Hals. :D :D


Ich kenne niemanden, der so schnell kapiert und umsetzt wie meine Mitteltochter. Sie sieht, checkt, und macht. Weswegen ihr das Schulleben unglaublich liegt. Das Kind fliegt federleicht durch alle Fächer, braucht nie Hilfe bei den Hausaufgaben und hat selbstständig ihre Sachen fertig und parat. Sie liest mindestens genauso gut wie ihre große Schwester und löst nebenher sämtliche Sternchen-Zusatzaufgaben, ohne mit der Wimper zu zucken. Die Lehrerin ist begeistert. Ich auch. Auch als Lehrerin muss ich sagen, dieses Kind passt in unser Schulsystem wie das Salz in die Suppe. Der Deckel auf den Topf. Und der Schwanz an den Hund. Sie ist wie dafür geschaffen und liebt die Schule dementsprechend. Und die Schule liebt sie. <3


Zuhause kommt dann aber doch hin und wieder der ausgeprägte Dickschädel der Midimaus zum Vorschein. Manchmal ist er ihr eine Hilfe beim Erreichen ihrer Ziele, manchmal steht sie sich damit aber auch selber im Weg. Sie kann schwer fünfe gerade sein lassen, und die Suche nach einem Kompromiss mit ihr ist hin und wieder harte Arbeit. Ganz klar ist es mir aber lieber, sie testet ihre Grenzen an mir als an jemand anderem. Ich kann damit umgehen. Und ich lieb sie trotzdem. Das muss ich ihr auch regelmäßig sagen, wenn die Wut dann verraucht ist. Das ist das Wichtigste am Dickschädel.


Innen drin ist dieses Kind, das (fast) alles auf Anhieb kann und das in jeder Beziehung unglaublich viel Lob und Erfolg einsammelt, nämlich manchmal gar nicht so selbstbewusst. Sie braucht ganz viel Lob und Bestätigung und oft traut sie sich dann Dinge nicht zu, die eigentlich kein Problem für sie darstellen. Beim Lernentwicklungsgespräch in der Schule habe ich wieder gesehen, dass sie sich selbst wesentlich kritischer einschätzt als ihre Lehrerin. Ich gebe mir bei ihr besonders viel Mühe, ihren Erfolg nicht so sehr am Ergebnis festzumachen, sondern an der Tatsache, dass sie daran gearbeitet und Mühe hineingesteckt hat. Gerade meine Mittelmaus ist ein bisschen gefährdet zu glauben, dass ihr Daseinszweck davon abhängt, wie gut die Ergebnisse sind, die sie erzielt. Was ich total interessant finde, weil die Großtochter nämlich relativ unabhängig von der Meinung anderer und sehr stark für sich arbeitet. Und ich meine, beide vom Prinzip her gleich erzogen zu haben. Jedenfalls muss ich dem Mittelkind immer wieder betonen, dass Anstrengung reicht und das Ergebnis nur zweitrangig ist. Es ist mir echt wichtig, dass sie auch mit Misserfolgen umgehen kann, ohne sich selbst dafür zu zerfleischen - und dass es andersherum keinen Unterschied am Wert der Person macht, wenn jemand länger an einer Aufgabenstellung arbeiten muss als sie. Fehler sind Freunde. Auch bei einem Höhenflug.


Die Midimaus liebt Spiele. Ich spiele auch gern, der Rest der Familie eher weniger. Deshalb sind wir beiden die Brettspiel-Fraktion. Die neueste Errungenschaft ist Ubongo, was wir beide lieben (und da ist sie mir absolut ebenbürtig). Aber auch gemeinsames Puzzeln oder ein Kartenspiel stehen ganz hoch im Kurs, und dafür spatze ich mir hin und wieder auch gern ein halbes Stündchen ab. Spielpartner Nummer eins ist aber die große Schwester. Die beiden sind ja altersmäßig nur knapp zwei Jahre auseinander und teilen die meisten Hobbies und Interessen. Ihr Schleich-Universum ist quasi grenzenlos, und auch mit ihren Kuscheltieren können die beiden stundenlang in ihren Fantasie-Welten versinken. Inzwischen spielen sie auch sehr gleichberechtigt. Während früher oft die Große die Geschichte und das Setting bestimmt hat, und die Mitteltochter eben nur mitspielen durfte, bringen inzwischen beide ihre Ideen gleichermaßen ein. Manchmal kracht es, aber meistens einigen sie sich auf einen Weg, der irgendwie für beide passt. Ich beobachte das so gerne.


Auf den Bildern seht ihr Eindrücke vom ersten Schultag. Das Kleid hat sie sich genau so gewünscht - das Panel dafür habe ich in Tinas Steinblauem Lädchen entdeckt, der Kombistoff ist aus meinem Fundus. Als Schnitt habe ich "Delilah" von Mariele gewählt - die habe ich schon rauf und runter genäht; wenn ich ein gut sitzendes Drehkleid suche, ist der Schnitt immer wieder mein Favorit. Allerdings haben wir mit Gr 140 jetzt die Schlussgröße erreicht, und ich muss mich schön langsam mal nach einem würdigen Ersatz umsehen... :D Die Schultüte ist aus der Kollektion von Alles-für-Selbermacher, nämlich diese hier. Für die große Schwester durfte ich die Schultüte ja probenähen und habe mir ein Exemplar mit Namen, aber ohne Motiv gewünscht. Klar, dass die kleine Schwester das auch so haben wollte. Und weil Nadine ein großes Herz hat, habe ich nochmal ein Leerexemplar zum selbst-gestalten bekommen. <3 <3 Das Fräulein hatte sehr genaue Vorstellungen, was drauf soll, und ich habe die Katze genau nach ihren Wünschen gefertigt - die Webbänder, Schleifchen und die Glitzersteine waren dann aber meine künstlerische Freiheit - ein bisschen Überraschung muss schließlich sein! <3 Klar gabs auch eine Geschwistertüte für die Große! Und dann muss ich euch noch die Schultüten-Erdbeer-Sahnetorte zeigen, die hat mich nämlich fast mehr Arbeit gekostet, als das Kleid, glaube ich - lecker war sie aber allemal! <3


Auch mein Midimädchenist ganz schön groß geworden. Ein soziales, liebenswertes und zielstrebiges Kind - ich liebe es, ihr beim Wachsen zuzusehen. Aber sie soll langsam machen. Und sich noch oft zu mir kuscheln. Ganz oft. <3


Hasenwilde Grüße
Johanna


Freitag, 27. Dezember 2019

zwischen den Jahren

Ihr Lieben,

jetzt ist es schon wieder vorbei, das Weihnachtsfest. Und wie immer nach Weihnachten breitet sich Ruhe hier aus. Und ich bin unglaublich dankbar, dass jetzt noch einige Ferientage vor uns liegen. Zum Runterkommen. Ich schätze diese Zeit zwischen den Jahren sehr. Da scheint alles langsamer zu laufen, es liegen keine Verpflichtungen und Termine vor uns und alles ist sehr chillig hier im Hause hasenwild.


Der beste Maßstab dafür, wann die Zeit zum Runterfahren gekommen ist, ist meine große Tochter, die schon immer sehr sensibel ist, was Eindrücke angeht. Spätestens am 26. Dezember nachmittags, während wir noch bei der Verwandtschaft sitzen und ratschen, rundum Kinder rufen und lachen und laufen, kuschelt sie sich an mich und fragt mich leise, ob wir bald heimfahren. Es wäre ihr dann jetzt genug. Und dann packen wir zusammen, drücken nochmal jeden ganz herzlich und gehen nach Hause. Und genießen die Stille. Die Abwesenheit von Trubel. Das ist nämlich auch Weihnachten. Gut, dass wir sie haben, die große Räubertochter.


Neu unter unserem Christbaum und unser größtes Geschenk heuer war der Babybub. Dieser fröhliche, verschmitzte, blonde Sonnenschein, der nochmal so viel Licht in unsere Familie gebracht hat. Wir haben dem Christbaum ein Gefängnis verpasst, damit das Krabbelkind es nicht ganz so leicht damit hat, ihn abzuräumen.
Mein Mann hat aus einem alten Laufgitter eine Barriere zwischen Sofa und Wand gebaut, hinter der der Lichterbaum momentan sicher ist - aber schon mit dem Hintergedanken, dass das nächste halbe Jahr den Mädels diese Ecke gehören soll. Damit auch mal ein Puzzle oder ein Spiel, Playmobilkleinzeug oder Schleichsachen zum Spielen liegen bleiben können, wenn der Bub aus dem Mittagsschlaf aufsteht. Momentan müssen da nämlich ganz oft angefangene Sachen wieder abgeräumt werden. Vieles ist schon in die Zimmer der Mädels gewandert, aber manchmal sitzen sie einfach auch noch gern im Wohnzimmer - und da gehört ihnen jetzt dann wieder eine Ecke. Bis der Babybub rausfindet, wie man über das Sofa in das Gefängnis klettert zumindest. Aber das ist hoffentlich noch eine Weile hin.


Heuer hatte ich den Eindruck, dass mir jemand vor Weihnachten mindestens einen zusätzlichen Tag geschenkt hat. Und das war wunderbar. Wir sind mit allem, was wir uns vorgenommen hatten, stressfrei fertig geworden. Das hab ich sehr genossen. Mein persönliches Highlight war die Kinderchristmette, an der meine beiden Großen bei einem Krippenspielmusical mitgewirkt haben. Die Große war ein Hirte, die mittlere ein Engel. Beide haben Flöte gespielt, gesungen, geschauspielert und es war die schönste Kinderchristmette, die wir jemals hatten. Ohne Übertreibung. Soooo schön. Mit Gänsehautfaktor.


Am ersten Weihnachtsfeiertag haben wir meine Familie besucht, am zweiten die meines Mannes. Wir haben gut und viel gegessen, haben geratscht, umarmt, Weihnachtslieder gesungen, Geschenke ausgepackt und abends müde und glückliche Kinder ins Bett geküsst.


Doch, ich liebe Weihnachten. Nach wie vor. Mit all seiner Magie. Und auch mit all der Betriebsamkeit, die es mit sich bringt. Ich genieße jede Sekunde. Und dann, wenn Weihnachten vorbei ist, dann genieße ich die Ruhe, die hinterher kommt. Jetzt ist Entspannung dran. Langsam machen. Mit den Kindern spielen. Spazieren gehen. Durchatmen. Kraft schöpfen. Das finde ich genauso wichtig, wie das Weihnachtsfest selber.


Wenn ich es irgendwie schaffe, verschicke ich jedes Jahr Weihnachtspost. Viel zu selten, finde ich, schicken wir uns heutzutage Post. So echte analoge, die mit dem Briefträger kommt. Die mit Liebe und Gedanken geschrieben ist. Das ist mir wichtig. Und dazu gibt es jedes Jahr ein Foto von meinen Kindern. Heuer zum ersten Mal mit allen dreien. Da kam Ilonas Aufruf gerade recht, ob jemand die verbesserte Version von Vanja nochmal mitnähen möchte. Im Ebookmakers-Adventskalender gab's die für einen Tag umsonst, habt ihr gesehen? Wenn nicht, findet ihr das Ebook für Kids, Teens und Erwachsene in Ilonas Shop! Ich habe aus dem Rentierstoff, den ich erst bei Namijda bestellt und dann, weil ich mal wieder ein bisschen daneben kalkuliert hatte (Musterverlauf und so), bei Steinblau nochmal nachbekam, für jedes Kind eine Vanja genäht. Beim Jüngsten habe ich in die Raglannaht vorsichtshalber eine Knopfleiste eingesetzt. Und das war dann heuer unser Weihnachtskartenmotiv. Meine drei Hasen im kuscheligen Rentierlook. Ich lieb sie schon sehr. <3 <3 <3


Jetzt wünsche ich euch eine geruhsame Zeit zwischen den Jahren! Macht, was euch gut tut. Entspannt euch. Und rutscht gut hinüber in ein neues und vor allem gesundes Jahr 2020!


Hasenwilde Grüße
Johanna

Sonntag, 1. Dezember 2019

entstresst

Ihr Lieben,

jetzt ist er endlich da, der Advent. Ich bin ja bekennender Weihnachtsfan. Ich liebe diese vorweihnachtliche Stimmung. Und ich brauche das ganze Drumherum. Adventskalender. Adventskranz. Weihnachtsdeko. Christkindelsmarkt. Plätzchen. Und ich kann mich damit durchaus selber stressen, manchmal. Mit all meinen weihnachtlichen Ansprüchen.


Alle fiebern hier dem ersten Advent entgegen. Ich am allermeisten. :D Nennt mich Weihnachtsfreak, aber ich lebe frei nach dem Motto "Nach Ostern ist vor Weihnachten", und ich zelebriere das auch. Mit Hingabe. Manche Jahre ist es mir aber schon passiert, dass ich vor lauter Perfektionismus und Programmpunkte abarbeiten gar nicht dazu gekommen bin, mich mal auf meinen Allerwertesten zu hocken und zu genießen. Blöd, eigentlich.


Deswegen habe ich nach und nach angefangen, meine Vorweihnachtszeit zu entstressen. Und ich werde jedes Jahr ein bisschen besser darin! Hier sind meine größten das-nimmt-den-Stress-raus-Do's:


1. Der Adventskalender
Ich finde Adventskalender toll. Ich bastle gerne Adventskalender und ich fülle gern Adventskalender. Wenn ich Zeit habe. Den Anspruch, jedes Jahr einen neuen, bahnbrechenden, selbstgebastelten und selbstgefüllten Kalender für jedes Kind auf die Beine zu stellen, habe ich aber aufgegeben. Ich gucke jedes Jahr rechtzeitig vorher: Was ist zeitlich drin? Was schaffe ich, was stresst mich? Und dann entscheide ich mich von Jahr zu Jahr neu. Es gibt inzwischen genähte, wiederverwendbare Säckchen bei uns, die das Befüllen einfach machen. Manchmal fülle ich einen Adventskalender, den sich die Kinder teilen. Vielleicht gibt's dafür noch einen Schokikalender dazu. Gekauft. Manchmal gab's einfach nur gekaufte Kalender. Und manchmal, wenn ich etwas mehr Zeit an der Hand habe, so wie heuer, fülle ich liebevoll 48 Säckchen mit Kleinigkeiten, die ich bereits ab Anfang September zusammenjage. Und wisst ihr was? Für meine Kinder ist jede Variante vollkommen in Ordnung. Vollkommen wertungsfrei. <3


2. Plätzchen
Früher habe ich Berge von Plätzchen gebacken. Sorten über Sorten. Ich backe gern, das macht mir Spaß. Aber irgendwann im Februar musste ich dann gefrierbeutelweise übrige Plätzchen mit dem Nudelholz kleinshreddern, um sie heimlich als Kuchenboden wieder in etwas saisongemäß essbares zu verwandeln. Unsinnig, eigentlich. Heute kenne ich die Lieblingsplätzchen meiner Familie. Das sind ungefähr drei Sorten. Die backe ich liebevoll und in ausreichender Menge. Dann tausche ich ein bisschen mit dem Rest der Familie. Und einmal gibt es einen gemeinsamen Plätzchentag mit den Kindern, bei dem die obligatorischen Ausstecherle gebacken werden. Und zack, fertig. Vollkommen ausreichend - und wir haben trotzdem einen feinen Plätzchenteller für die Feiertage. Dann sind sie alle aufgegessen, und das ist auch gut so - denn im neuen Jahr mag erfahrungsgemäß keiner mehr welche


3. Geschenke
Früher habe ich mich wild in den Vorweihnachtsrummel gestürzt, um vollkommen unvorbereitet im allgemeinen Kaufhauschaos Geschenke zu finden. Ein Alptraum, jedes Mal. Heute mache ich mir im November eine Geschenkeliste - wer kriegt was von wem. Dabei besorge ich sämtliche Kindergeschenke von dem Omas und Opas direkt mit. Ein bisschen Puffer für unvorhergesehene Spontanwünsche bleibt, aber ansonsten kaufe ich ganz gezielt und sehr rechtzeitig ein, so dass die Geschenke normalerweise Ende November alle gut versteckt im Haus lagern bzw. schon an die verschenkenden Omas/Tanten verteilt sind. Selbstgemachtes nehme ich mir seeeehr in Maßen vor. Im Dezember wird dann nur noch eingepackt.


Ich halte den Kalender im Dezember bewusst so frei wie möglich - der füllt sich erfahrungsgemäß sowieso schneller, als ich gucken kann - aber so nehmen die Termine nicht überhand und wir haben Zeit für einen Christkindelsmarktbesuch oder viele Abende, an denen wir mit der Gitarre um den Adventskranz sitzen, Weihnachtslieder singen und Geschichten vorlesen. Und das ist das Allerschönste im Advent.


Das gefällt auch dem Kleinsten hier - sobald gesungen wird oder ein Instrument ertönt (was in einer musikbegeisterten Familie wie der unseren recht oft passiert), setzt er sich erwartungsvoll hin, schwingt seinen Oberkörper hin und her und hört andächtig zu. Manchmal singt er auch ein bisschen mit. Er ist einfach zu süß, der kleine Kerl.


Ich finde mich immer mehr in die Kategorie "Coole Mode für kleine Jungs" ein. Auf den Bildern seht ihr zwei absolute Lieblingsschnitte, die ich für den Babybub schon mehr als einmal genäht habe! Das Oberteil ist nochmal das "Schlawittchen" von Rabaukowitsch. Ich lieb den Schnitt ja - der bietet so viele Möglichkeiten!! Das witzige Panel hab ich bei Tina von Steinblau geshoppt, genauso wie den senfgelben Cordjersey für die Hose. Die "Biesenhose" durfte ich für Frl. Faden probenähen (ein Exemplar hab ich euch ja schon gezeigt), und der Schnitt ist echt so süß an dem Babybub!! Richtig groß sieht er schon aus drin! Das Stehfoto ist aber ein bisschen geschummelt, da haben ihn rechts und links die großen Schwestern gut gehalten - frei stehen kann er nämlich noch nicht, der Lauser. Muss er auch nicht mit seinen 10 Monaten. Geht sowieso viel zu schnell, dass der groß wird!

Wie macht ihr das so im Advent? Zelebriert ihr eure Familienbräuche? Habt ihr die Zeit auch schon entstresst? Oder seid ihr eher so die Last-Minute-Geschenkeshopper? Erzählt doch mal! <3


Hasenwilde Grüße
Johanna

Dienstag, 8. Oktober 2019

kastaniengefüllt

Ihr Lieben,

heute hab ich mal wieder was vom Babybub für euch. Der süße Kerl macht einen Schub nach dem anderen, ich sags euch - und inzwischen macht das Fotoshooting mit ihm richtig Spaß, ist aber auch echt anstrengend! Hier ein kleines Update mit ganz vielen süßen Fotos!


Inzwischen setzt sich der kleine Kerl zuverlässig selbstständig hin. WOHIN, das ist ihm vollkommen schnuppe. Wenn da ein Blumentopf, ein Fuß, oder ein Hausschuh im Weg steht, rutscht er mit dem kleinen Windelpops einfach so lange hin und her, bis da Platz ist zum Sitzen. Die Sitzplätze seiner Wahl sind nämlich alternativlos. :D :D


Er zieht sich hoch. An allem. Und jedem. Er steht im Laufstall, am Kamingitter, an Stühlen, Tischbeinen, Menschenbeinen, Regalen, am Sofa und bei Bedarf auch im Schlafsack im Bett. Zur Schlafenszeit, versteht sich. Die Taktik ist einzigartig: Aus dem Knien hochschieben, so dass er quasi auf der Oberseite der Zehen steht, dann dreht er die Füße richtigrum. Und quittiert seine neue Lage mit einem begeisterten "Ouiiiiiiiiiiiii!"


Und er krabbelt. Wie eine Rakete. Dabei wackelt der kleine Windelhintern wie ein kleiner Propeller hin und her, wenn er in rasendem Krabbelgalopp durch die Räume fegt. Was heißt, notgedrungen wird hier gerade wieder viel geputzt. Denn jede Staubflocke, die an den kleinen Händen hängen bleibt, wird hingebungsvoll abgeleckt. Mjam.


Der kleine Held ist außerdem ein bisschen verdellt. Denn manchmal schieben die Füße schneller, als die Hände krabbeln können, und das Hirn tritt einen steilen Sinkflug Richtung Fußboden an. Stein, versteht sich. Hin und wieder testet er auch, ob er schon ohne Festhalten stehen kann. Kann er nicht. Und kippt rückwärts um wie eine kleine Statue. Mit einem sehr verblüfften Gesichtsausdruck, der fast schon wieder lustig ist.


Jetzt kommen wir zu den ernsten Themen des Lebens: Das Essen. Feste Nahrung findet der Kerl immer noch so naja. Also, an die Lieblingsnahrungsquelle unter Mamas Oberteil kommt das Breizeug ja beileibe nicht ran. Leider tendiert er deswegen dazu, sich nachts den Bauch vollzuschlagen, um tagsüber meine Breiangebote großzügig ausschlagen (bzw weitschweifig ausspucken) zu können. Aber es wird. Der abendliche Pre-Milch-Brei scheint ganz in Ordnung, und überhaupt ist alles interessant, was er inzwischen schon hier und da vom Familientisch probieren darf. Gedünstete Kartoffel- oder Karottenstückchen, Gurke oder ein Stück Vollkornnudel. Manchmal kommen die Stückchen dann beim Zu-Bett-Bringen vor der abendlichen Stillmahlzeit aber auch wieder zum Vorschein. Leicht ausgelutscht.


Zähnchen hat der Babybub inzwischen zwei. Das reicht auch, finden wir, so nörgelig wie der beim Zähnekriegen wird. Zwei ist vollkommen genug. Echt. Mein Papa hat die Theorie, dass die Bernsteinkette, die ihm das Zahnen erleichtern soll, die Zähne alle drinnen hält - und würde ich ihm die mal abnehmen, würde das ganze Gebiss auf einmal heraushüpfen. Wer weiß. Ich teste das aber lieber nicht. Erst, wenn er alt genug für Schmerztabletten oder sowas ist. :D :D


Der Schlaf. Mh. Leidiges Thema. Klappt phasenweise gut. Und dann eben auch nicht. Nachdem sich der junge Herr ja nachts immer sattfuttern muss, unterbreche ich die Nächte momentan eher häufiger - aber nach dem Essen schläft er normalerweise sofort wieder ein, und auch morgens ist er normalerweise vor halb acht/halb neun nicht freiwillig aus der Nachtruhe zu holen. Geschlafen wird im Moment nur mit Nachtlicht, weil der Bub bei Dunkelheit die komplette Krise bekommt. Aber was tut man nicht alles - wenn er dann schläft. Süß ist er nämlich schon im schlafenden Zustand. Sehr süß.


Das herbstliche Outfit ist komplett aus Schnitten von Rabaukowitsch entstanden - die Hose, Käptn Floki, stand schon ganz lang auf meiner Liste. Davon brauche ich unbedingt auch noch so eine lässige Knickerbocker-Version, die finde ich soo soo süß! Hier habe ich sie aus etwas festerem Strickstoff von Namijda genäht und mit Lederpatches gepimpt. Und mit Paspel. Wenn ich Ingas Schnitte nähe, fällt mir immer wieder ein, wie viel Spaß Paspeln machen. Ich hab gleich vorsichtshalber wieder einen ganzen Schwung bestellt, damit ich das nicht nochmal vergesse.


Die Mütze heißt Käptn Kukka, und ihr findet sie bei mir immer wieder - für den Babybub ist das schon die dritte Version. So lässig - da kommt kein anderer Mützenschnitt ran!! Und aus dem Strick und mit Bündcheneinsatz hält sie auch im Herbst den kleinen Babykopf kuschelig warm!


Und jetzt der Pulli. Der ist neu, heißt Schlawittchen, und ich durfte ihn probenähen. So ein endgenialer Schnitt, echt! Im Schnitt ist ein Cardigan mit Knopfleiste oder Reißverschluss enthalten, aber für den kleinen Kerl fand ich die Pulliversion einfach superpraktisch! Den gelben Kuschelsweat hab ich bei Tina von Steinblau gekauft, und kombiniert habe ich mit einem Reststück Sweat und Dreifach-Paspel. Die Seitenpassen kann man ganz raffiniert mit Tascheneingriffen verbinden, und auch die Rückenpasse macht echt was her. Sieht er nicht zum Knutschen aus, der kleine Held?
HIER findet ihr den Schlawittchen-Schnitt. Den muss man haben. Das sag ich nicht nur so, das meine ich. Mit jeder Faser. Ehrlich!!! Und eigentlich braucht man auch die Floki und die Kukka!!!


Übrigens hat er beim Fotografieren jede dieser Kastanien mindestens einmal im Mund gehabt. JEDE. Auf manchen Bildern sieht man das. Die Hamsterbacken sind also nicht angeboren, sondern nur kastaniengefüllt. :D :D


Da habt ihr heute aber eine volle Babybilderdröhnung bekommen. Aber was sein muss, muss sein. Die zweite Kombi mit einem genähten Schlawittchen ist aber auch zuckersüß, wartet nur ab... <3

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 3. Juni 2019

Entwicklungsschritte und letzte Male

Jetzt weiß ich wieder, wie das mit den Fotos ging. Man platziere das zu fotografierende Objekt einfach mitten in einem Haufen Blumen. Wie konnte ich das nur vergessen? :D :D Endlich bin ich jedenfalls wieder happy mit meinen Bildern und werde euch deswegen heute gleich eine ganze Flut davon zeigen.


 Dieses Outfit war zu groß, als ich es genäht habe. Wenn man bedenkt, dass das erst ein paar wenige Wochen her ist, ist das eigentlich schon erschreckend. Der Babybub wächst so furchtbar schnell! Ich komme da gar nicht mit dem Gucken hinterher!!


Ich weiß noch, wie das bei meiner ältesten Tochter war. Als die so klein war, hatte ich da so ein Buch. "Babys Entwicklung" oder sowas. Ihr wisst schon, so ein fetter Wälzer, in dem die Entwicklungsschritte dokumentiert sind. Und in dem genau steht, wann ein Baby was lernen muss. Wann es lacht. Wann es greift. Wann es sich dreht. Und ich habe wöchentlich nachgelesen, welcher unglaubliche Meilenstein uns als nächstes bevorsteht. Und darauf habe ich dann gelauert. Selbstverständlich bin ich in Freudenschreie ausgebrochen, wenn sie den nächsten Entwicklungsschritt getan hatte. Und dann habe ich flott nachgelesen, was als nächstes kommt. :D


Dann kam Kind Nummer zwei. Die Mitteltochter. Bei der war ich schon wesentlich entspannter, was die Entwicklungsschritte anging. Schließlich war Fräulein Erstgeboren bei Tochter Zwei's Geburt erst knapp zwei Jahre alt und ich hatte alle Hände voll zu tun. Manchmal hätte ich auch durchaus noch ein Paar mehr gebrauchen können. :D :D Die Maus lernte in Windeseile von ihrer großen Schwester, das Entwicklungsbuch verstaubte im Regal und wir machten immer wieder große Augen, wenn das Kind plötzlich wieder eine neue Technik beherrschte und verfeinerte, mit der wir noch gar nicht gerechnet hatten.


Und jetzt gibt es den Babybub. Den zuckersüßen. Der voraussichtlich der letzte seiner Art sein wird. Das letzte Baby im Haus Hasenwild. Und wie ist das jetzt? Dieses Entwicklungsbuchdingens, ich habe keine Ahnung, ob es das noch gibt. Oder ob ich es irgendwann aussortiert und verschenkt habe. Ich weiß ja jetzt schon, dass sich Babys entwickeln. Und dass es gar nicht wichtig ist, wann sie was lernen. Beim Babybub genieße ich jetzt in vollen Zügen - gerade, weil es mit den beiden großen Schwestern wesentlich entspannter zugeht, als das der Fall war, als das Mittelkind geboren wurde.


Ich genieße jeden Moment in dem vollen Wissen, dass es vielleicht das letzte Mal sein könnte. Das letzte Mal, dass der Babykopf in meinem Arm so verführerisch nach Baby riecht. Das letzte Mal, dass er an meiner Brust schmatzt und mich nebenher mit seinen kleinen Fingerchen streichelt. Das letzte Mal, dass er die Beine wie ein kleiner Frosch anzieht, wenn ich ihn hochhebe. Das letzte Mal, dass er während des Trinkens drei Mal anhalten muss, um zu gucken, ob ich auch noch da bin. Das letzte Mal, dass er auf dem Bauch nach mir ruft, damit ich ihn umdrehe. Dass er sich in fröhlichen Gurrtönen mit mir unterhält. Dass er, wenn er müde ist, seinen Kopf in meine Armbeuge drückt und sich mit beiden Händen an meinem Oberteil festhält, bevor er einschläft. Wie sich diese klitzekleinen Babyfüße anfühlen. Wisst ihr, man weiß nämlich nie, welches Mal das letzte Mal ist, bis es das letzte Mal war. Deshalb macht es ziemlich viel Sinn, solche Dinge ganz fest zu genießen und festzuhalten, solang man sie bekommt.


Versteht mich nicht falsch, es macht auch keinen Sinn, ständig dem nachzutrauern, was man nicht mehr hat. Dann ist man ja dauernd unglücklich. Aber wenn man die entscheidenden Momente in vollem Bewusstsein genossen hat, solange sie da waren, kann man getrost später mit ganz viel Liebe und Dankbarkeit im Herzen daran zurückdenken. Ohne das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Und dann widmet man sich ganz bewusst den Dingen, die man gerade bekommt - und die vielleicht heute das letzte Mal stattfinden. Und genießt. <3


Auf den Bildern seht ihr die dritte Ssp von Rosarosa, die ich genäht habe. Mit stylischem Streifen an der Seite. Kombiniert mit einem fröhlich-türkisen Shirt nach dem Schnittmuster Mini-Miez und einer Beanie mit Öhrchen, ebenfalls beide von Rosarosa. Die fetzige Chamäleon-Weste habe ich nach einem Jackenschnitt aus einem der klimperklein-Bücher abgewandelt. Den Chamäleon-Stoff und den passenden zimtfarbenen Sweat hab ich bei Tina von Steinblau gekauft, die Big Dots in türkis sind von Namijda. Und fertig ist die Sommer-Kombi - und wird gerade rauf und runter getragen. <3


Und mit diesem Set und den Bildern - mit denen ich dieses Mal auch wirklich glücklich bin - husche ich schnell wieder rüber ins Wohnzimmer und knuddle mein Baby noch ein bisschen. Ich muss dringend nochmal an ihm riechen - wer weiß, wie lange sich der Babyduft noch hält.... <3

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 12. April 2018

Frühlingsgefühle und Winterbilder

Huhu ihr Lieben!

Ich muss euch eine freudige Botschaft verkünden! Ich glaube, ich habe mein Nähtief überwunden! So nach und nach bekomme ich wieder richtig Lust auf meine beiden Rattermaschinchen und mein Reich im Hobbykeller! Gerade, wo doch jetzt der Frühling aus allen Ecken blitzt und nach Elan schreit! Es sind bereits wieder einige Teilchen entstanden! Jetzt muss ich nur das Schreibtief noch unter den Schreibtisch verbannen.... ;)


Ausschlaggebend war die Aufräumaktion im Keller. Ich glaube in den Weihnachtsferien war das. In denen habe ich nämlich endlich mal wieder das uferlose Chaos unten im Nähzimmer beseitigt, und ich war ungelogen damit fast zwei Wochen lang beschäftigt! Ich weiß, ich schreibe das jedes Jahr und gelobe Besserung. Aber irgendwie.... da scheint ein Fluch auf diesem Raum zu liegen... ;) Ich führe ja dann auch immer mal wieder ein neues Ordnungssystem im Kampf gegen das Chaos ein und dieses Mal gab's sogar neue Regale und einen Zuschneidetisch. Und viele Sortierboxen für den ganzen Krimskrams. Mir großer Chaotin hilft das definitiv beim Ordnung halten! Und ich arbeite, glaubt es oder nicht, sehr gern in einem ordentlichen Nähzimmer.


Naja. Also, zugegeben... Dem Regal fehlt noch eine Reihe Böden und der neue Z
uschneidetisch ist zwar geölt, aber die Beine sind noch nicht montiert. Und die Bilder hängen noch nicht an der Wand. Ich verrate euch jetzt nicht, seit wie lange. :D Aber das wird. Ich werde einfach bei Gelegenheit meinen Mann zwangsrekrutieren. Irgendwann wird ein Regentag kommen, an dem er mir weder in den Wald zum Holz hacken, noch in seinen Gemüsegarten entkommen kann. Und dann ist er fällig... *harrharrrrrrrr*


Immerhin ist das Nähzimmer noch nicht wieder verwüstet. Allerdings wartet ein monströser To-Do-Stapel auf dem Sofa. Kennt ihr das, wenn man beim Aufräumen einen ganzen Haufen Zeug findet, das schon fertig zugeschnitten ist, aber nicht zusammengenäht? Nein? Hm. Komisch. Außerdem ist auch die verschollen geglaubte Flickwäsche wieder aufgetaucht. Die hatte ich nun zugegebenermaßen nicht wirklich gesucht. Aber gut. Dieser To-Do-Stapel ist jedenfalls alles, was mich von vielen neuen, aufregenden und kreativen Projekten trennt. Denn der muss erst abgearbeitet werden, ich hab's mir fest vorgenommen. Bis auf ein paar wenige klitzekleine Ausnahmen. Fast wenige. Also ein paar. Natürlich nur die allernötigsten. Ihr versteht. :D


Diese paar wenige Teile wollen jetzt jedenfalls noch gerne gezeigt werden, und weil das Wetter so schön ist präsentiere ich euch deswegen direkt noch ein paar Winterbilder. Damit ihr wisst, was ihr hinter euch habt und euch direkt über den Frühling freuen könnt. Ich hab sie extra dafür aufgehoben!! :D


Und auch wenn ich Helma von Meine Herzenswelt als Winterkleid genäht habe (und als Pulli, den zeige ich euch auch noch!) aus kuschelig angerauhtem Sommersweat (gekauft bei der lieben Tina von Steinblau!) lässt sich der Schnitt auch ideal aus leichtem Jersey nähen - und die langen Ärmel kann man ja durchaus trotzdem noch brauchen! Geht übrigens auch als Dreiviertel- oder Kurzarm! Nähen könnt ihr meine Helma in den Größen 32-46 oder in der Plus-Version in den Größen 46-54 jeweils als Kleid oder Shirt! Ich mag sie in jeder Version sehr gerne!
Hier findet ihr den Link zu "Meine Helma" und zu "Meine Helma Plus".


Und ich? Werd mal sehen, mit wie vielen Winterbildern ich euch noch überraschen kann. Und dann auf schlechtes Wetter warten. Wegen des Zuschneidetischs. :D

Hasenwilde Grüße
Johanna