Ihr Lieben!
Heute möchte ich einfach mal DANKE sagen.
Danke
- für alles, was ich in über einem Jahr hasenwild-Blog erleben durfte.
- für all die Chancen, die sich dadurch für mich eröffnet haben
- für all die Teams, für die ich in der Zeit nähen und werkeln durfte
- für all die Schnitte, an deren Entstehungsprozess ich beteiligt sein durfte - jeder einzelne war eine
Ehre für mich
- für all die lieben Menschen, Kolleginnen, Näherinnen, Kreativköpfe, und Powerfrauen die ich dabei kennenlernen konnte
- für die unzähligen lieben Kommentare, die ihr mir hier auf meiner kleinen Seite hinterlasst, für jeden, der mich auf meine Beiträge oder Bilder persönlich angesprochen hat - ihr zeigt mir, dass ich hier nicht alleine bin. Dass ihr da seid, dass ihr mitfühlt und mitlest. Ihr seid die besten!
Das Bloggen hat mich verändert. Ich habe eine ganz neue Welt für mich entdeckt. Eine Welt mit ganz viel Kreativität, Feuer, Freude, Liebe und Einfallsreichtum. Aber auch eine Welt, in der manchmal Missgunst und Respektlosigkeit herrschen. Trotzdem bin ich dankbar, Teil dieser Welt zu sein. Und ich gebe mir redlich Mühe, sie auf meine Art ein bisschen mitzugestalten und nach bestem Wissen und Gewissen ein kleines bisschen besser zu machen.
Um jedem einzelnen von euch dafür DANKE zu sagen, dass ihr hier seid und außerdem zur Feier meines (fast) hundertsten Blogbeitrags (das hier ist der neunundneunzigste), habe ich heute eine kleine Überraschung für euch. Nachdem ich von vielen von euch die Rückmeldung bekommen habe, dass euch meine Freihandstickereien gefallen, habe ich ein kleines Tutorial dazu verfasst, in dem Schritt für Schritt erklärt ist, wie man sich an so eine Freihandappli herantastet. Außerdem findet ihr viele meiner Beispiele darin - vielleicht lässt sich ja der ein oder andere inspirieren? Ein Klick auf das Bild bringt euch direkt zum Tutorial!
Ich hoffe, ihr habt Spaß mit meiner Anleitung! Ich wünsche euch viel Spaß damit - und außerdem einen wundervollen besinnlichen Advent, so wie ihr ihn euch wünscht!
Hasenwilde Grüße
Johanna
Sonntag, 29. November 2015
Freitag, 20. November 2015
Waldmusik
Hallo ihr Lieben!
Heute möchte ich einen Beitrag nachholen, der vor ein paar Wochen vollkommen in der Versenkung verschwunden ist. In ein Loch gefallen. Und schwupps, war er fort. Kennt ihr das?
Dabei ist das im Moment eines der meistgetragenen Kleidungsstücke - aktuell mal wieder in der Waschmaschine... Ich habe also vor ein paar Wochen angefangen, zu den Bildern etwas zu schreiben. Und dann wurde ich unterbrochen. Ich weiß nicht mehr, was es war. Ein Anruf, jemand an der Türe, die überkochende Milch auf dem Herd oder ein Hilfeschrei einer meiner Töchter - keine Ahnung. Der Alltag eben. Der kam mir in die Quere.
Und der kam mir so nachhaltig in die Quere, dass ich den Beitrag an dem Tag nicht fertiggestellt habe. Auch nicht am nächsten. Oder am übernächsten. Er landete auf dem Haufen "Entwürfe" - und geriet in Vergessenheit. Wie ein alter Socken.
Kennt ihr das, wenn man eine Sache anfängt, aber nicht zu Ende bringt, dass das Gehirn die Sache trotzdem in der "erledigt"-Schublade ablegt? Komische Sache mit dem Gehirn, wirklich. Das passiert mir aber öfter. Ich schäle Karotten, werde durch das Telefon unterbrochen, lege die aktuelle Karotte samt Schäler auf das Telefontischchen - und vergesse sie da. Und wenn ich dann kurz vor knapp das Essen fertigmachen will, sind keine Karotten da und ich fange verzweifelt an zu suchen und denke mir "Aber wo ist denn....? Aber ich hab doch schon....? Aber das war doch schon erledigt!!". Bis ich die Karotte auf dem Telefontisch liegen sehe. Dann schüttle ich den Kopf über mich.
Ein Glück, dass mir diese unerledigten Dinge irgendwann in die Hände fallen, damit sie dann doch noch vollendet werden. Manchmal dauert das nur Minuten, manchmal zieht sich das etwas. Aber in diesem Fall wäre es doch wirklich schade gewesen - ich mag die Bilder nämlich wirklich wahnsinnig gerne!
Ich liebe nämlich den Wald. Ich mag die Luft da, die Geräusche, die Ruhe, und vor allem das Licht. Und meine Kinder können sich stundenlang im Wald beschäftigen. Besonders mit Sammeln - Äste, Zapfen, Beeren, Nüsse, Eicheln, Blätter und was sich sonst noch so entdecken lässt.
Die große Hasentochter probiert grundsätzlich alle Materialien akustisch aus. Sie klopft, reibt und sägt Dinge aneinander, raschelt mit Händen oder Füßen durch Blätter, klackert und klopft Zapfen aneinander und schüttelt Eicheln in ihrem Körbchen. Sie erfasst ihre Welt schon immer mit den Ohren und kann nach wie vor an keinem Metallgeländer vorbeigehen, ohne mit irgendetwas dagegen zu klopfen. Ich habe das Gefühl, sie sortiert ihre Umgebung nach ihrem Klang. Ich sehe (und höre) ihr wahnsinnig gerne dabei zu und bewundere ihre Art, Dinge wahrzunehmen. Und sie hat recht. In allem ist Musik versteckt. Man muss sie manchmal nur herausholen. Und je nach Umgebung klingt sie völlig unterschiedlich.
Den süßen Waldtiere-Sweat von Hilco habe ich von Manuela Thiemig (früher MaThiLa) von der Stoffmixbar zur Verfügung gestellt bekommen. Ich bin ja sonst nicht so der Motivfan, aber die schwarzen Tiere auf dem braungrauen Stoff kommen ganz dezent und eher wie ein Musterstoff rüber - und lassen sich optimal mit einer kräftigen Farbe wie meinem fuchsorange kombinieren, ohne dass das sonst schlichte Outfit langweilig aussieht. Der Sweat ist leicht dehnbar und innen kuschelig angerauht - für meine kleine Frostbeule und die frischen Temperaturen im Moment wirklich genau das richtige.
Als Schnitt habe ich mir "Lotta", die Freya-zum-Kleid-Erweiterung von FinnLeys ausgesucht und darauf eine Fuchsmama mit Kind freihand appliziert. Ich wollte gern mal so eine rundumadum-Appli ausprobieren - der Körper und der Schwanz der Fuchsmama reichen über die Seite bis auf den Rücken. Coole Sache. Finde ich einen total witzigen Effekt, gerade, weil die beiden von der Form her sehr einfach gehalten sind, um auf dem gemusterten Stoff schön zur Geltung zu kommen. Die Seitenpassen von "Lotta" habe ich weggelassen, das wäre mir zu viel gewesen. Dafür gabs natürlich die obligatorische Kapuze und ein paar Paspeln aus dem warmen orangen Interlock. :D
In Kombination mit schlichten schwarzen Bündchen und der orangen Leggins wirkt das Waldtiere-Sweat-Kleid jedenfalls super und ist ein absoluter Dauerbrenner im Schrank. <3 Der schicke Waldtiersweat ist leider schon ausverkauft - aber guckt unbedingt in der Stoffmixbar vorbei, im Moment findet ihr da ganz viele kuschelige Unisweats und witzige Motivkombis dazu, und ein passendes Ebook könnt ihr auch gleich noch dazu erwerben! Lohnt sich! Absolut! <3
Hasenwilde Grüße
Johanna
Heute möchte ich einen Beitrag nachholen, der vor ein paar Wochen vollkommen in der Versenkung verschwunden ist. In ein Loch gefallen. Und schwupps, war er fort. Kennt ihr das?
Dabei ist das im Moment eines der meistgetragenen Kleidungsstücke - aktuell mal wieder in der Waschmaschine... Ich habe also vor ein paar Wochen angefangen, zu den Bildern etwas zu schreiben. Und dann wurde ich unterbrochen. Ich weiß nicht mehr, was es war. Ein Anruf, jemand an der Türe, die überkochende Milch auf dem Herd oder ein Hilfeschrei einer meiner Töchter - keine Ahnung. Der Alltag eben. Der kam mir in die Quere.
Und der kam mir so nachhaltig in die Quere, dass ich den Beitrag an dem Tag nicht fertiggestellt habe. Auch nicht am nächsten. Oder am übernächsten. Er landete auf dem Haufen "Entwürfe" - und geriet in Vergessenheit. Wie ein alter Socken.
Kennt ihr das, wenn man eine Sache anfängt, aber nicht zu Ende bringt, dass das Gehirn die Sache trotzdem in der "erledigt"-Schublade ablegt? Komische Sache mit dem Gehirn, wirklich. Das passiert mir aber öfter. Ich schäle Karotten, werde durch das Telefon unterbrochen, lege die aktuelle Karotte samt Schäler auf das Telefontischchen - und vergesse sie da. Und wenn ich dann kurz vor knapp das Essen fertigmachen will, sind keine Karotten da und ich fange verzweifelt an zu suchen und denke mir "Aber wo ist denn....? Aber ich hab doch schon....? Aber das war doch schon erledigt!!". Bis ich die Karotte auf dem Telefontisch liegen sehe. Dann schüttle ich den Kopf über mich.
Ein Glück, dass mir diese unerledigten Dinge irgendwann in die Hände fallen, damit sie dann doch noch vollendet werden. Manchmal dauert das nur Minuten, manchmal zieht sich das etwas. Aber in diesem Fall wäre es doch wirklich schade gewesen - ich mag die Bilder nämlich wirklich wahnsinnig gerne!
Ich liebe nämlich den Wald. Ich mag die Luft da, die Geräusche, die Ruhe, und vor allem das Licht. Und meine Kinder können sich stundenlang im Wald beschäftigen. Besonders mit Sammeln - Äste, Zapfen, Beeren, Nüsse, Eicheln, Blätter und was sich sonst noch so entdecken lässt.
Die große Hasentochter probiert grundsätzlich alle Materialien akustisch aus. Sie klopft, reibt und sägt Dinge aneinander, raschelt mit Händen oder Füßen durch Blätter, klackert und klopft Zapfen aneinander und schüttelt Eicheln in ihrem Körbchen. Sie erfasst ihre Welt schon immer mit den Ohren und kann nach wie vor an keinem Metallgeländer vorbeigehen, ohne mit irgendetwas dagegen zu klopfen. Ich habe das Gefühl, sie sortiert ihre Umgebung nach ihrem Klang. Ich sehe (und höre) ihr wahnsinnig gerne dabei zu und bewundere ihre Art, Dinge wahrzunehmen. Und sie hat recht. In allem ist Musik versteckt. Man muss sie manchmal nur herausholen. Und je nach Umgebung klingt sie völlig unterschiedlich.
Den süßen Waldtiere-Sweat von Hilco habe ich von Manuela Thiemig (früher MaThiLa) von der Stoffmixbar zur Verfügung gestellt bekommen. Ich bin ja sonst nicht so der Motivfan, aber die schwarzen Tiere auf dem braungrauen Stoff kommen ganz dezent und eher wie ein Musterstoff rüber - und lassen sich optimal mit einer kräftigen Farbe wie meinem fuchsorange kombinieren, ohne dass das sonst schlichte Outfit langweilig aussieht. Der Sweat ist leicht dehnbar und innen kuschelig angerauht - für meine kleine Frostbeule und die frischen Temperaturen im Moment wirklich genau das richtige.
Als Schnitt habe ich mir "Lotta", die Freya-zum-Kleid-Erweiterung von FinnLeys ausgesucht und darauf eine Fuchsmama mit Kind freihand appliziert. Ich wollte gern mal so eine rundumadum-Appli ausprobieren - der Körper und der Schwanz der Fuchsmama reichen über die Seite bis auf den Rücken. Coole Sache. Finde ich einen total witzigen Effekt, gerade, weil die beiden von der Form her sehr einfach gehalten sind, um auf dem gemusterten Stoff schön zur Geltung zu kommen. Die Seitenpassen von "Lotta" habe ich weggelassen, das wäre mir zu viel gewesen. Dafür gabs natürlich die obligatorische Kapuze und ein paar Paspeln aus dem warmen orangen Interlock. :D
In Kombination mit schlichten schwarzen Bündchen und der orangen Leggins wirkt das Waldtiere-Sweat-Kleid jedenfalls super und ist ein absoluter Dauerbrenner im Schrank. <3 Der schicke Waldtiersweat ist leider schon ausverkauft - aber guckt unbedingt in der Stoffmixbar vorbei, im Moment findet ihr da ganz viele kuschelige Unisweats und witzige Motivkombis dazu, und ein passendes Ebook könnt ihr auch gleich noch dazu erwerben! Lohnt sich! Absolut! <3
Hasenwilde Grüße
Johanna
Sonntag, 8. November 2015
sweet(ie)s zur Entschleunigung
Wir sind wieder beste Freunde. Juhu. Die Nähmaschine und ich haben uns wieder versöhnt und können uns im Moment gar nicht so recht trennen, deswegen hört ihr auch so wenig von mir....
Bei der Versöhnung geholfen hat mir ein ganz besonderer Schnitt aus einem ganz besonderen Probenähen....
Aber lasst mich von vorne anfangen. Inzwischen bewerbe ich mich nur noch selten bei Probenähen. Ich arbeite in ein paar Stammteams mit, die mir sehr am Herzen liegen, und das aktuelle Näh-Arbeitspensum ist so wirklich optimal für mich. Da bleibt nebenher normalerweise noch schön Zeit für Familie, Haushalt (naja... ;) ) und hin und wieder auch ein nähfreier Abend. Manchmal häufen sich die Schnitte ein bisschen, manchmal ist es dafür wieder recht ruhig. Gerade richtig, so für mich.
Aber hin und wieder komme ich an einem Schnitt außerhalb meiner Stammteams nicht vorbei. Der ein oder andere tendiert dazu, mich anzuspringen. Mitten ins Gesicht und mitten ins Nähherz. Und dann MUSS ich mich einfach darauf bewerben. Bei dem Rock "Ginny" von rosarosa habe ich mir eigentlich keine großen Chancen ausgerechnet. Da waren soooo viele Bewerber mit so vielen tollen Seiten. Umso höher bin ich vor Begeisterung gehüpft, als ich tatsächlich ins Probenähteam für "Ginny" eingeladen wurde. Hin und wieder braucht man ja so einen kleinen Glückshormonschub.... ;)
Und der Schnitt ist aber auch genial. Mal wieder was anderes. Eigentlich mehr wie Patchwork als Kleidernähen. Ein Baumwollschnitt aus 14 einzelnen Bahnen, die jeweils kellergefaltet werden, oben schön schmal anliegend und unten fluffig, weit und bequem.
Ich nähe ja schon gern mal so Nase mal Pi. Nahtzugabe frei Auge und sowas. Bei einem normalen bequem sitzenden Jerseyoberteil fällt das ja auch nicht so wesentlich ins Gewicht. Aber bei 14 Webware-Bahnen plus Belegen plus Kellerfalten, also in der Breite 46 Nähten, spielt jeder Millimeter eine entscheidende Rolle.
Ginny ist kein 5-Minuten-Projekt. Da muss man sich allein beim Zuschneiden schon Zeit nehmen. Und ein Lineal. Aber der Rock macht wahnsinnig Spaß. Gerade nach den vielen Oversize-Teilen, die ich in letzter Zeit so für mich genäht habe, ist das mal wieder ein ganz anderes Arbeiten. Erstens sind die süßen Details wie die Schleifentaschen oder die Knopfleiste echt zum Verlieben. Und dann ist es ein absolutes Hochgefühl, wenn dieser Rock oben dann auch wirklich genau passt. Dinge, die man sich richtig erarbeitet hat, haben eben hinterher auch den größten Wert für einen selber.
Schwierig zu nähen ist Ginny deswegen nicht. Mal davon abgesehen, dass die einzelnen Arbeitsschritte wirklich narrensicher erklärt und bebildert sind, ist auch eigentlich nichts dabei. Man braucht eben ein bisschen Geduld dafür. Und in der heutigen Zeit, in der alles schnell-schnell und sofort funktionieren muss, ist so ein Projekt eine richtige Oase - das Stichwort Entschleunigung passt da wunderbar. Die Gedanken kreisen lassen und nebenher vierzehn Mal exakt dieselbe Naht setzen. Und durchschnaufen. Ich warne euch, man kann auch süchtig werden davon. :D
Unser Ginny-Exemplar hier habe ich aus festem Canvas genäht. Der Stoff mit den süßen Bonbongläsern lagert schon ein Weilchen in meinem Regal und wartet auf einen würdigen Verwendungszweck - gefunden, würde ich sagen! :D Kombiniert habe ich den Rock mit einem einfachen Longsleeve von Lillesol und Pelle mit appliziertem Bonbonglas, Stulpen und einer Issy von FeeFee, dieses Mal als Bolero. Dass vorne das untere Teil des Boleros oben angenäht ist, ist selbstverständlich Absicht. :P Nicht, dass ihr denkt, ich hätte irgendwie ein Problem mit rechts und links (und oben und unten und überhaupt.... ;) ) Ich finde ihn aber trotzdem schick, aus rosa Glitzersweat - und schön warm ist er auch noch! Naja, und bei den vielen Sweets auf dem Rock musste für das Shooting dann natürlich ein Lolli her. Ausnahmsweise. :D
Der Rock dreht inzwischen schon die zweite Runde in der Waschmaschine - und ich sage euch, für den überwinde ich sogar meine angeborene Bügelophobie, und das will was heißen! :D
Habt ihr auch Lust bekommen auf Ginny? Dann klickt mal rüber zu Christinas Shop und schaut euch durch die fantastischen Probenähbeispiele!! Und wenn ihr ganz schnell seid - nur heute noch gibt es Ginny zum Einführungspreis!
Bei der Versöhnung geholfen hat mir ein ganz besonderer Schnitt aus einem ganz besonderen Probenähen....
Aber lasst mich von vorne anfangen. Inzwischen bewerbe ich mich nur noch selten bei Probenähen. Ich arbeite in ein paar Stammteams mit, die mir sehr am Herzen liegen, und das aktuelle Näh-Arbeitspensum ist so wirklich optimal für mich. Da bleibt nebenher normalerweise noch schön Zeit für Familie, Haushalt (naja... ;) ) und hin und wieder auch ein nähfreier Abend. Manchmal häufen sich die Schnitte ein bisschen, manchmal ist es dafür wieder recht ruhig. Gerade richtig, so für mich.
Aber hin und wieder komme ich an einem Schnitt außerhalb meiner Stammteams nicht vorbei. Der ein oder andere tendiert dazu, mich anzuspringen. Mitten ins Gesicht und mitten ins Nähherz. Und dann MUSS ich mich einfach darauf bewerben. Bei dem Rock "Ginny" von rosarosa habe ich mir eigentlich keine großen Chancen ausgerechnet. Da waren soooo viele Bewerber mit so vielen tollen Seiten. Umso höher bin ich vor Begeisterung gehüpft, als ich tatsächlich ins Probenähteam für "Ginny" eingeladen wurde. Hin und wieder braucht man ja so einen kleinen Glückshormonschub.... ;)
Und der Schnitt ist aber auch genial. Mal wieder was anderes. Eigentlich mehr wie Patchwork als Kleidernähen. Ein Baumwollschnitt aus 14 einzelnen Bahnen, die jeweils kellergefaltet werden, oben schön schmal anliegend und unten fluffig, weit und bequem.
Ich nähe ja schon gern mal so Nase mal Pi. Nahtzugabe frei Auge und sowas. Bei einem normalen bequem sitzenden Jerseyoberteil fällt das ja auch nicht so wesentlich ins Gewicht. Aber bei 14 Webware-Bahnen plus Belegen plus Kellerfalten, also in der Breite 46 Nähten, spielt jeder Millimeter eine entscheidende Rolle.
Ginny ist kein 5-Minuten-Projekt. Da muss man sich allein beim Zuschneiden schon Zeit nehmen. Und ein Lineal. Aber der Rock macht wahnsinnig Spaß. Gerade nach den vielen Oversize-Teilen, die ich in letzter Zeit so für mich genäht habe, ist das mal wieder ein ganz anderes Arbeiten. Erstens sind die süßen Details wie die Schleifentaschen oder die Knopfleiste echt zum Verlieben. Und dann ist es ein absolutes Hochgefühl, wenn dieser Rock oben dann auch wirklich genau passt. Dinge, die man sich richtig erarbeitet hat, haben eben hinterher auch den größten Wert für einen selber.
Schwierig zu nähen ist Ginny deswegen nicht. Mal davon abgesehen, dass die einzelnen Arbeitsschritte wirklich narrensicher erklärt und bebildert sind, ist auch eigentlich nichts dabei. Man braucht eben ein bisschen Geduld dafür. Und in der heutigen Zeit, in der alles schnell-schnell und sofort funktionieren muss, ist so ein Projekt eine richtige Oase - das Stichwort Entschleunigung passt da wunderbar. Die Gedanken kreisen lassen und nebenher vierzehn Mal exakt dieselbe Naht setzen. Und durchschnaufen. Ich warne euch, man kann auch süchtig werden davon. :D
Unser Ginny-Exemplar hier habe ich aus festem Canvas genäht. Der Stoff mit den süßen Bonbongläsern lagert schon ein Weilchen in meinem Regal und wartet auf einen würdigen Verwendungszweck - gefunden, würde ich sagen! :D Kombiniert habe ich den Rock mit einem einfachen Longsleeve von Lillesol und Pelle mit appliziertem Bonbonglas, Stulpen und einer Issy von FeeFee, dieses Mal als Bolero. Dass vorne das untere Teil des Boleros oben angenäht ist, ist selbstverständlich Absicht. :P Nicht, dass ihr denkt, ich hätte irgendwie ein Problem mit rechts und links (und oben und unten und überhaupt.... ;) ) Ich finde ihn aber trotzdem schick, aus rosa Glitzersweat - und schön warm ist er auch noch! Naja, und bei den vielen Sweets auf dem Rock musste für das Shooting dann natürlich ein Lolli her. Ausnahmsweise. :D
Der Rock dreht inzwischen schon die zweite Runde in der Waschmaschine - und ich sage euch, für den überwinde ich sogar meine angeborene Bügelophobie, und das will was heißen! :D
Habt ihr auch Lust bekommen auf Ginny? Dann klickt mal rüber zu Christinas Shop und schaut euch durch die fantastischen Probenähbeispiele!! Und wenn ihr ganz schnell seid - nur heute noch gibt es Ginny zum Einführungspreis!
Ebook "Ginny" - Faltenrock von 74 - 170
1/87
Ich habe für heute mit der Näherei abgeschlossen - noch ein paar Fotos bearbeiten und dann freue ich mich auf einen gemütlichen Abend auf dem Sofa! Das muss nämlich auch mal sein! <3
Hasenwilde Grüße
Johanna
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Mittwoch, 21. Oktober 2015
Tief
Ich glaube, ich habe ein Tief. Ein Nähtief. Hatte ich noch nie.
Kennt ihr das? Wenn man tatsächlich keine Lust auf die Nähmaschine hat? Zum Glück ist es gerade probenähtechnisch bei mir sowieso ein bisschen ruhiger - ein Teil habe ich im Nähkeller liegen, das schon zugeschnitten ist, aber das hat zum Glück keine Eile.
Und ich? Mache körbeweise Wäsche, schaue hin und wieder auch mal einen Film, bringe den Haushalt auf Vordermann und setze mich endlich an die leidige Schreibtischarbeit, die schon seit Ewigkeiten laut nach mir schreit. Gerade merke ich, wie viel Zeit ich tatsächlich in mein Hobby stecke.
Vielleicht sollte ich mir so eine Näh-Auszeit öfter nehmen. Das bereinigt schon so ein bisschen das latent schlechte Gewissen, das ich sonst an der Nähmaschine oft habe, weil einfach viel anderes liegen bleibt. Ich liebe mein Hobby, und ich habe nicht nur wahnsinnigen Spaß am Nähen, sondern auch an der Probenäherei, dem gegenseitigen Austausch und nicht zuletzt dem Fotografieren. Aber wie bei so vielen Dingen - eine Pause schafft wieder eine distanziertere Sicht auf die Dinge - und hebt nicht zuletzt den Spaß an der Sache wieder!
Ich lasse das Tief also einfach Tief sein, beschäftige mich mit anderen Dingen, freue mich, dass gerade nähtechnisch nichts eilt und warte auf die nächste Hochphase - und die kommt bestimmt. So ein bisschen fühle ich sie schon kribbeln. :D
Zum Glück geht mir fototechnisch das Futter für euch nicht aus - ich habe noch so einiges zu zeigen hier auf meinem Laptop! Los geht's erst mal mit diesem schönen Schnitt hier - es gibt ihn noch gar nicht zu kaufen, aber er kommt euch sicher bekannt vor! "Freya", den erfolgreichen Pullunderschnitt von FinnLeys, gibt es jetzt endlichendlich bald auch für uns große Mädels unter dem Namen "Freya Ladies". Der Schnitt steht in den Startlöchern und ist ganz bald auch für euch zu haben. Bid dahin könnt ihr euch schon mal inspirieren lassen - die ersten Freya-Bilder werden nämlich heute schon hier und da zu sehen sein! Ich habe hier die Variante mit den seitlichen Passen und Einstecktaschen genäht, außerdem habe ich mir den kuscheligen Kragen ausgesucht. Den finde ich ja besonders klasse, weil der Hals so schön warm bleibt. Natürlich wird es "Freya" auch mit Kapuze, mit der bewährten Rabaukentasche und sogar mit Mufftasche (wie ihr sie vielleicht von der Lotta kennt) geben. Und das alles ladytauglich, kuschelwarm und als Drüberzieher für alle Gelegenheiten - meine zwei Freya haben beide schon den ersten Waschgang hinter sich, so häufig werden sie getragen!
Das hier ist die zweite Ladung GOTS-zertifizierter Heavy-Bio-Sweat, den ich für stoffversand4u probenähen durfte. HIER konntet ihr ja schon den grau-melierten Sweat begutachten - das hier ist aprikose. Und ich hab echt nix zu meckern daran - superkuschelig, vernäht sich total gut, und die Farben sind satt. Und, naja, Bio halt. :D Klickt rüber zu stoffversand4u, den gibt's in ganz vielen wunderschönen Farben: *KLICK* Kombiniert habe ich mit den weiß-schwarzen Ringeln vom Stoffonkel, mit denen man einfach alles kombinieren kann - und außerdem passt zu dem aprikosefarbenem Sweat PERFEKT der Campingbear von Andrea Lauren, den ich hier noch liegen hatte - exakt der gleiche Farbton in den Dreiecken. Ich liebe sowas. Wenn Sachen passen. :D :D
Meine Freya Ladies schicke ich zu RUMS und zu Ich-näh-Bio. Und ich widme mich dann wieder meinem Schreibkram und warte geduldig auf das nächste Näh-Hoch. Weil es immer am sinnvollsten ist, das Leben zu nehmen, wie es eben kommt. <3
Hasenwilde Grüße
Johanna
Kennt ihr das? Wenn man tatsächlich keine Lust auf die Nähmaschine hat? Zum Glück ist es gerade probenähtechnisch bei mir sowieso ein bisschen ruhiger - ein Teil habe ich im Nähkeller liegen, das schon zugeschnitten ist, aber das hat zum Glück keine Eile.
Und ich? Mache körbeweise Wäsche, schaue hin und wieder auch mal einen Film, bringe den Haushalt auf Vordermann und setze mich endlich an die leidige Schreibtischarbeit, die schon seit Ewigkeiten laut nach mir schreit. Gerade merke ich, wie viel Zeit ich tatsächlich in mein Hobby stecke.
Vielleicht sollte ich mir so eine Näh-Auszeit öfter nehmen. Das bereinigt schon so ein bisschen das latent schlechte Gewissen, das ich sonst an der Nähmaschine oft habe, weil einfach viel anderes liegen bleibt. Ich liebe mein Hobby, und ich habe nicht nur wahnsinnigen Spaß am Nähen, sondern auch an der Probenäherei, dem gegenseitigen Austausch und nicht zuletzt dem Fotografieren. Aber wie bei so vielen Dingen - eine Pause schafft wieder eine distanziertere Sicht auf die Dinge - und hebt nicht zuletzt den Spaß an der Sache wieder!
Ich lasse das Tief also einfach Tief sein, beschäftige mich mit anderen Dingen, freue mich, dass gerade nähtechnisch nichts eilt und warte auf die nächste Hochphase - und die kommt bestimmt. So ein bisschen fühle ich sie schon kribbeln. :D
Zum Glück geht mir fototechnisch das Futter für euch nicht aus - ich habe noch so einiges zu zeigen hier auf meinem Laptop! Los geht's erst mal mit diesem schönen Schnitt hier - es gibt ihn noch gar nicht zu kaufen, aber er kommt euch sicher bekannt vor! "Freya", den erfolgreichen Pullunderschnitt von FinnLeys, gibt es jetzt endlichendlich bald auch für uns große Mädels unter dem Namen "Freya Ladies". Der Schnitt steht in den Startlöchern und ist ganz bald auch für euch zu haben. Bid dahin könnt ihr euch schon mal inspirieren lassen - die ersten Freya-Bilder werden nämlich heute schon hier und da zu sehen sein! Ich habe hier die Variante mit den seitlichen Passen und Einstecktaschen genäht, außerdem habe ich mir den kuscheligen Kragen ausgesucht. Den finde ich ja besonders klasse, weil der Hals so schön warm bleibt. Natürlich wird es "Freya" auch mit Kapuze, mit der bewährten Rabaukentasche und sogar mit Mufftasche (wie ihr sie vielleicht von der Lotta kennt) geben. Und das alles ladytauglich, kuschelwarm und als Drüberzieher für alle Gelegenheiten - meine zwei Freya haben beide schon den ersten Waschgang hinter sich, so häufig werden sie getragen!
Das hier ist die zweite Ladung GOTS-zertifizierter Heavy-Bio-Sweat, den ich für stoffversand4u probenähen durfte. HIER konntet ihr ja schon den grau-melierten Sweat begutachten - das hier ist aprikose. Und ich hab echt nix zu meckern daran - superkuschelig, vernäht sich total gut, und die Farben sind satt. Und, naja, Bio halt. :D Klickt rüber zu stoffversand4u, den gibt's in ganz vielen wunderschönen Farben: *KLICK* Kombiniert habe ich mit den weiß-schwarzen Ringeln vom Stoffonkel, mit denen man einfach alles kombinieren kann - und außerdem passt zu dem aprikosefarbenem Sweat PERFEKT der Campingbear von Andrea Lauren, den ich hier noch liegen hatte - exakt der gleiche Farbton in den Dreiecken. Ich liebe sowas. Wenn Sachen passen. :D :D
Meine Freya Ladies schicke ich zu RUMS und zu Ich-näh-Bio. Und ich widme mich dann wieder meinem Schreibkram und warte geduldig auf das nächste Näh-Hoch. Weil es immer am sinnvollsten ist, das Leben zu nehmen, wie es eben kommt. <3
Hasenwilde Grüße
Johanna
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Sonntag, 18. Oktober 2015
Entenfüttern leichtgemacht
Sonntag. Und ich habe endlich mal wieder Lust und Zeit, einen Beitrag für euch zu verfassen.
Heute zeige ich euch eine Premiere. Das ist nämlich das zweite Outfit, das ich rein manuell fotografiert, im RAW-Format gespeichert und dann so mit Photoshop bearbeitet habe. Und das erste davon, das ich euch zeige. Tadaaaaa.
Wahnsinn, ich sags euch. Ich habe Übungsbedarf, und zwar akut. Ihr müsst euch das so vorstellen: im halbautomatischen Modus, den ich bisher genutzt habe, wähle ich einen der drei Einstellungsfaktoren, und die Kamera passt die restlichen zwei so an, dass das Bild gut ausgeleuchtet und möglichst wenig pixelig ist. Im manuellen Modus muss ich das bei allen drei Faktoren selbst tun.
Das heißt, sobald ich meine Position gegenüber meinem Fotomotiv ändere (in diesem Fall die kleine Hasentochter), muss ich meine Einstellungen angleichen, damit die Belichtung passt. Nächstes Mal werde ich dem Kind Betonschuhe anziehen. Halleluja, ehrlich, die ist schnell wie ein Wiesel!
Aufgrund der schicken Enten-Freihandstickerei hatte ich mir so im Vorfeld gedacht, dass es doch sicher lustig wäre, das Kind beim Entenfüttern zu shooten. Ich habe also in weiser Voraussicht ein altes Stück Brot eingepackt. Ich glaube, das war das erste Mal EVER, weil ich sonst diese Entenmästerei nicht unterstütze, die sollen sich ihr Futter ja selber suchen, um überlebensfähig zu bleiben. Aber - das war immerhin die erste Ausnahme, die ich bisher gemacht habe. Ich drücke also beiden Kindern die Hälfte vom Brotstück in die Hand, zeige ihnen, wie man ganz kleine Krümel wegbröselt und gehe in Stellung.
Belichtung einstellen. Die erste Ente nähert sich dem Kind. Das Kind quietscht und flüchtet hinter meine Beine. Ähm, Moment. So geht das nicht. Zweiter Versuch. "Die tun dir nichts!", beruhige ich den Hasen und stelle ihn wieder an seinen Platz. Ich in Position - Belichtung einstellen. Das Kind wirft einen Krümel, sieht die Enten kommen, schreit auf und stürzt sich auf mich. Hmpf. Ich kann so nicht! Die große Hasentochter verfüttert daneben seelenruhig in einer Traube von schnatternden Enten ihr Brot. DAS wäre das gesuchte Motiv. Memo an selbst: Künftige Entenmotive auf die Kleidung der GROßEN!! Ich probiere es also weiter, stelle die kleine Tochter neben die Große, die ihr die Hand gibt. Zur Beruhigung. Ich in Position - Belichtung einstellen. Die Kleine kuschelt sich an ihre Schwester (die selbstverständlich die unfotogenste Outdoor-Jacke trägt, die sie besitzt, und damit definitiv nicht fotokompatibel ist). Ich schieße ein paar Fotos vom rechten Arm und einem Teil Kapuze. Na toll.
Im Endeffekt bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen, bis ich zumindest ein paar Fotos im Kasten hatte. Das Kind war nämlich auch nur unter Protest dazu zu bewegen, sich mal zu mir umzudrehen (um die Vorderseite vom Pulli fotografieren zu lassen) und damit den Enten den Rücken zu kehren.... ;) Ihr stellt euch jetzt also bitte vor, dass da noch mindestens 30 Enten waren, die thematisch perfekt gepasst hätten. Ein einziges Foto mit Ente gibt es. Das halte ich in Ehren. :D
Heute zeige ich euch eine Premiere. Das ist nämlich das zweite Outfit, das ich rein manuell fotografiert, im RAW-Format gespeichert und dann so mit Photoshop bearbeitet habe. Und das erste davon, das ich euch zeige. Tadaaaaa.
Wahnsinn, ich sags euch. Ich habe Übungsbedarf, und zwar akut. Ihr müsst euch das so vorstellen: im halbautomatischen Modus, den ich bisher genutzt habe, wähle ich einen der drei Einstellungsfaktoren, und die Kamera passt die restlichen zwei so an, dass das Bild gut ausgeleuchtet und möglichst wenig pixelig ist. Im manuellen Modus muss ich das bei allen drei Faktoren selbst tun.
Das heißt, sobald ich meine Position gegenüber meinem Fotomotiv ändere (in diesem Fall die kleine Hasentochter), muss ich meine Einstellungen angleichen, damit die Belichtung passt. Nächstes Mal werde ich dem Kind Betonschuhe anziehen. Halleluja, ehrlich, die ist schnell wie ein Wiesel!
Aufgrund der schicken Enten-Freihandstickerei hatte ich mir so im Vorfeld gedacht, dass es doch sicher lustig wäre, das Kind beim Entenfüttern zu shooten. Ich habe also in weiser Voraussicht ein altes Stück Brot eingepackt. Ich glaube, das war das erste Mal EVER, weil ich sonst diese Entenmästerei nicht unterstütze, die sollen sich ihr Futter ja selber suchen, um überlebensfähig zu bleiben. Aber - das war immerhin die erste Ausnahme, die ich bisher gemacht habe. Ich drücke also beiden Kindern die Hälfte vom Brotstück in die Hand, zeige ihnen, wie man ganz kleine Krümel wegbröselt und gehe in Stellung.
Belichtung einstellen. Die erste Ente nähert sich dem Kind. Das Kind quietscht und flüchtet hinter meine Beine. Ähm, Moment. So geht das nicht. Zweiter Versuch. "Die tun dir nichts!", beruhige ich den Hasen und stelle ihn wieder an seinen Platz. Ich in Position - Belichtung einstellen. Das Kind wirft einen Krümel, sieht die Enten kommen, schreit auf und stürzt sich auf mich. Hmpf. Ich kann so nicht! Die große Hasentochter verfüttert daneben seelenruhig in einer Traube von schnatternden Enten ihr Brot. DAS wäre das gesuchte Motiv. Memo an selbst: Künftige Entenmotive auf die Kleidung der GROßEN!! Ich probiere es also weiter, stelle die kleine Tochter neben die Große, die ihr die Hand gibt. Zur Beruhigung. Ich in Position - Belichtung einstellen. Die Kleine kuschelt sich an ihre Schwester (die selbstverständlich die unfotogenste Outdoor-Jacke trägt, die sie besitzt, und damit definitiv nicht fotokompatibel ist). Ich schieße ein paar Fotos vom rechten Arm und einem Teil Kapuze. Na toll.
Im Endeffekt bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen, bis ich zumindest ein paar Fotos im Kasten hatte. Das Kind war nämlich auch nur unter Protest dazu zu bewegen, sich mal zu mir umzudrehen (um die Vorderseite vom Pulli fotografieren zu lassen) und damit den Enten den Rücken zu kehren.... ;) Ihr stellt euch jetzt also bitte vor, dass da noch mindestens 30 Enten waren, die thematisch perfekt gepasst hätten. Ein einziges Foto mit Ente gibt es. Das halte ich in Ehren. :D
Zum Glück habe ich so viele Fotos geschossen, dass dann doch einige richtig schöne dabei waren. Der Plan war eigentlich, mit den Fotos am Fotowettbewerb von FeeFee teilzunehmen, aber die ungewohnte RAW-Bearbeitung hat mich so viel Zeit gekostet, dass ich es zeitlich einfach nicht geschafft habe. Hier auf dem Bild seht ihr eines meiner Specials: Zwei Bindebändchen aus dem Bündchenstoff, die ich einfach in die Seitennaht miteingefasst habe, und die sich jetzt an der Seite entweder zum Schleifchen binden lassen oder einfach peppig herunterbaumeln.
Der Schnitt ist - na klar - Issy von FeeFee in Pulli-Form. Ein wirklich supergeniales Schnittmuster, ich muss die Bolero- und die Kleidversion unbedingt auch noch testen. Vorne und hinten ist unsere Issy enten-freihandbestickt. Das Motiv habe ich mir selbst gezeichnet, aber ich hab mich inspirieren lassen - Johanna von jojolino hat letztens so ein supersüßes Oberteil mit einer Gans hinten drauf gezeigt, das fand ich fantastisch. Ich wollte unbedingt mal wieder freihandsticken, aber eigentlich war Lieselotte geplant, die Kuh aus klein Hasenkinds Lieblingsbilderbuch. Nach Johannas Bildern konnte ich aber gar nicht anders, als auch ein Federvieh zu nähen...
Und weil ich so in Fahrt war, habe ich die gleiche Ente auch nochmal hinten appliziert - von hinten, natürlich!
Den kuschelweichen graumelierten Heavy Bio Sweat (GOTS zertifiziert!) durfte ich für Stoffversand4u probenähen - und der bekommt mein uneingeschränktes Lob! Näht sich wie Butter und ist wirklich total kuschelig. Es gibt ihn übrigens in noch ganz viel mehr schönen Farben - Aprikose hab ich auch noch vernäht, den zeige ich euch demnächst! Hier könnt ihr durch die Biosweatfarben stöbern: *KLICK*
Den Pulli hat die Tochter die halbe Woche getragen - bis ich ihn gewaltsam in die Waschmaschine verbannt habe. Und ich finde ihn selber echt auch so toll (und das ist nicht immer so bei meinen genähten Sachen!). Der graugemusterte Kombistoff ist übrigens von den Waschbeckenpiraten!
Und das ganze tolle Teil schicke ich ganz flott zu "Ich näh Bio"!
Hasenwilde Grüße
Johanna
Sonntag, 11. Oktober 2015
Wirbelwind
Dochdoch, ich bin noch am Leben. Das hasenwilde Leben hat mich voll im Griff. Wir genießen die Herbsttage, haben heute unser nicht-frostsicheres Gemüse geerntet, die große Hasentochter möchte jeden freien Augenblick zum Radfahren-trainieren nutzen, nachdem sie jetzt endlich auf ein "großes "16-Zoll-Radel umgestiegen ist und dazwischen rufen unzählige Abendtermine (schöne und anstrengende), die Nähmaschine, der Haushalt...
Und trotzdem finden sich inmitten dieses bunt wirbelnden Lebens, das manchmal ganz schön stressige Situationen mit sich bringt, immer wieder Momente zum Kraft tanken. Wenn ich mit der ganzen Familie am Tisch sitze, wir reden und lachen und ich mich einen Moment zurücklehne, um diesen Augenblick ganz fest in meinem Herzen zu speichern. Oder bei einem Abend auswärts mit meinem Mann und Freunden, an dem ich kurz innehalte, ein mentales Foto knipse und es in mein Erinnerungsalbum im Kopf klebe. Und ganz viele Augenblicke mit meinen Kindern, die mir so viel zurückgeben.
Heute möchte ich euch mal erzählen, was 2 Jahre für ein tolles Alter sind. Ich muss sagen, ich fand jede Altersstufe meiner Kinder auf ihre Art wundervoll - und die aktuelle ist meistens die süßeste (außer das entsprechende Kind liegt aufgrund eines monumentalen Wutanfalls auf dem Fußboden im Netto und brüllt dich die Seele aus dem Leib. DAS ist nicht süß. :D ). Anstrengend waren bisher auch alle Phasen, aber jede hat doch ihren eigenen Zauber. Nachdem heute meine Kleine auf den Fotos Modell steht, schauen wir uns doch die magischen zwei Jahre ein bisschen genauer an...
Unsere jüngste im Hause ist ein ausgesprochener Wildfang. Hier auf dem Bild seht ihr ihre größte Leidenschaft: Katzen. Denen rennt sie hingebungsvoll stundenlang hinterher, streichelt sie mit einer bewundernswerten Ausdauer, schleppt die Tiere auch mal von hier nach da und lässt sich auch von dem ein oder anderen Kratzer nicht beeindrucken. Überhaupt sieht das kleine Hasenkind eigentlich immer so aus, als hätte ich es verprügelt. Um es hier mal deutlich zu sagen: Ich wars nicht. :D
Aktuell ist ihr Gesicht von einer Bruchlandung zerschrammt, als sie versucht hat, im Schweinsgalopp über ein Brett zu rennen, das auf den Traktoranhänger aufgelegt war, damit man die Schubkarre da raufschieben kann. Die Schienbeine sind mehr blau als hautfarben und heute hat sich Madame jetzt endgültig das Lippenbändchen abgerissen, als sie versucht hat, eine Stange im Mund zu balancieren und damit versehentlich irgendwo dagegengerannt ist. Höher, schneller, weiter ist ihr Motto, und wenn sie sich auf ihr Laufrad schwingt und quietschend mit weit ausgestreckten Beinen jeden Berg im Rekordtempo hinunterrauscht, muss ich schon ganz schön treten, um ihr nachzukommen.
Die große Schwester ist ihr absolutes Idol, sie muss alles haben, machen, sagen was das große Hasenkind vormacht und legt dabei eine Loyalität an den Tag, die mich wirklich verblüfft. Bei dem Versuch, der Großen alles nachzumachen, überwindet die Kleine schon mal Grenzen, von denen ich nicht dachte, dass sie die knacken würde. Sie redet wie ein Weltmeister, baut auch gerne mal Fremdwörter ein, telefoniert mit Begeisterung und hat ein unglaublich ansteckendes Lachen, das den ganzen Tag aus irgendeiner Ecke zu kullern scheint.
Selbstverständlich sitzt in dem kleinen Kopf (wie in allen Köpfen der Familie Hasenwild, muss ich zugeben), ein unglaublicher Wille, der sich hin und wieder kein bisschen um den Verstand schert.... Der kleine Hase ist ganz groß im Theater machen, sich-auf-den-Boden-werfen, das Haus plattschreien oder gegen-Türen-hämmern. Aber sie kriegt sich auch schnell wieder ein und ist nicht nachtragend.
Und dann kommt irgendwann der Moment, in dem das Kind müde wird. Plötzlich wird aus dem Energiebündel eine Kuschelkatze, die sich auf Mamas Schoß verkriecht, mit den Händen in ihren Haaren spielt und die Nase fest in den Ausschnitt steckt. Wenn ich die Hasentochter aus dem Mittagsschlaf wecke, trage ich sie immer in mein Bett und dann gibt es eine Viertelstunde Kuschelzeit deluxe. Und so ein weiches, warmgeschlafenes, noch ein bisschen verdöstes Muckelchen, das sich ganz nah herkuschelt und den Moment in vollen Zügen genießt, das ist etwas wirklich wunderbares. Und das ist einer der Momente, in denen ich am liebsten die Zeit anhalten würde - und den ich ganz fest in mein Herz schließe, als heimlicher Vorrat für graue, stressige und anstrengende Zeiten.... <3
Doch, zwei Jahre sind ein wunderbares Alter. Der süße Räuberpulli, den das Hasenkind da trägt, nennt sich "Pully" und stammt aus der Feder von Annas Country. Der kuschelige Fuchssweat und die süße Appli haben es der Tochter und mir aber auch wirklich angetan - und der Kragen hält den Hals schön warm. Mit den Passen am Vorderteil, am Rücken und an den Ärmeln kann man so richtig schön farblich spielen und total witzige Effekte kreieren.
Hier könnt ihr euch das Ebook und einige Designbeispiele näher ansehen:
Und trotzdem finden sich inmitten dieses bunt wirbelnden Lebens, das manchmal ganz schön stressige Situationen mit sich bringt, immer wieder Momente zum Kraft tanken. Wenn ich mit der ganzen Familie am Tisch sitze, wir reden und lachen und ich mich einen Moment zurücklehne, um diesen Augenblick ganz fest in meinem Herzen zu speichern. Oder bei einem Abend auswärts mit meinem Mann und Freunden, an dem ich kurz innehalte, ein mentales Foto knipse und es in mein Erinnerungsalbum im Kopf klebe. Und ganz viele Augenblicke mit meinen Kindern, die mir so viel zurückgeben.
Heute möchte ich euch mal erzählen, was 2 Jahre für ein tolles Alter sind. Ich muss sagen, ich fand jede Altersstufe meiner Kinder auf ihre Art wundervoll - und die aktuelle ist meistens die süßeste (außer das entsprechende Kind liegt aufgrund eines monumentalen Wutanfalls auf dem Fußboden im Netto und brüllt dich die Seele aus dem Leib. DAS ist nicht süß. :D ). Anstrengend waren bisher auch alle Phasen, aber jede hat doch ihren eigenen Zauber. Nachdem heute meine Kleine auf den Fotos Modell steht, schauen wir uns doch die magischen zwei Jahre ein bisschen genauer an...
Unsere jüngste im Hause ist ein ausgesprochener Wildfang. Hier auf dem Bild seht ihr ihre größte Leidenschaft: Katzen. Denen rennt sie hingebungsvoll stundenlang hinterher, streichelt sie mit einer bewundernswerten Ausdauer, schleppt die Tiere auch mal von hier nach da und lässt sich auch von dem ein oder anderen Kratzer nicht beeindrucken. Überhaupt sieht das kleine Hasenkind eigentlich immer so aus, als hätte ich es verprügelt. Um es hier mal deutlich zu sagen: Ich wars nicht. :D
Aktuell ist ihr Gesicht von einer Bruchlandung zerschrammt, als sie versucht hat, im Schweinsgalopp über ein Brett zu rennen, das auf den Traktoranhänger aufgelegt war, damit man die Schubkarre da raufschieben kann. Die Schienbeine sind mehr blau als hautfarben und heute hat sich Madame jetzt endgültig das Lippenbändchen abgerissen, als sie versucht hat, eine Stange im Mund zu balancieren und damit versehentlich irgendwo dagegengerannt ist. Höher, schneller, weiter ist ihr Motto, und wenn sie sich auf ihr Laufrad schwingt und quietschend mit weit ausgestreckten Beinen jeden Berg im Rekordtempo hinunterrauscht, muss ich schon ganz schön treten, um ihr nachzukommen.
Die große Schwester ist ihr absolutes Idol, sie muss alles haben, machen, sagen was das große Hasenkind vormacht und legt dabei eine Loyalität an den Tag, die mich wirklich verblüfft. Bei dem Versuch, der Großen alles nachzumachen, überwindet die Kleine schon mal Grenzen, von denen ich nicht dachte, dass sie die knacken würde. Sie redet wie ein Weltmeister, baut auch gerne mal Fremdwörter ein, telefoniert mit Begeisterung und hat ein unglaublich ansteckendes Lachen, das den ganzen Tag aus irgendeiner Ecke zu kullern scheint.
Selbstverständlich sitzt in dem kleinen Kopf (wie in allen Köpfen der Familie Hasenwild, muss ich zugeben), ein unglaublicher Wille, der sich hin und wieder kein bisschen um den Verstand schert.... Der kleine Hase ist ganz groß im Theater machen, sich-auf-den-Boden-werfen, das Haus plattschreien oder gegen-Türen-hämmern. Aber sie kriegt sich auch schnell wieder ein und ist nicht nachtragend.
Und dann kommt irgendwann der Moment, in dem das Kind müde wird. Plötzlich wird aus dem Energiebündel eine Kuschelkatze, die sich auf Mamas Schoß verkriecht, mit den Händen in ihren Haaren spielt und die Nase fest in den Ausschnitt steckt. Wenn ich die Hasentochter aus dem Mittagsschlaf wecke, trage ich sie immer in mein Bett und dann gibt es eine Viertelstunde Kuschelzeit deluxe. Und so ein weiches, warmgeschlafenes, noch ein bisschen verdöstes Muckelchen, das sich ganz nah herkuschelt und den Moment in vollen Zügen genießt, das ist etwas wirklich wunderbares. Und das ist einer der Momente, in denen ich am liebsten die Zeit anhalten würde - und den ich ganz fest in mein Herz schließe, als heimlicher Vorrat für graue, stressige und anstrengende Zeiten.... <3
Doch, zwei Jahre sind ein wunderbares Alter. Der süße Räuberpulli, den das Hasenkind da trägt, nennt sich "Pully" und stammt aus der Feder von Annas Country. Der kuschelige Fuchssweat und die süße Appli haben es der Tochter und mir aber auch wirklich angetan - und der Kragen hält den Hals schön warm. Mit den Passen am Vorderteil, am Rücken und an den Ärmeln kann man so richtig schön farblich spielen und total witzige Effekte kreieren.
Hier könnt ihr euch das Ebook und einige Designbeispiele näher ansehen:
Habt ihr auch so einen Wirbelwind daheim?
Hasenwilde Grüße
Johanna
Dienstag, 6. Oktober 2015
Sachensammler
Einige von euch haben diesen tollen Stoff bestimmt schon daheim - und für die anderen kann ich schon mal andeuten: Ich habe gehört, er kommt nochmal!
Meinen grünen Nelvita-Rock hab ich euch ja schon gezeigt (den trage ich auch ständig, der ist soooo angenehm!). Hier kommt jetzt noch die beere-Variante aus dem Probenähpaket von Alles-für-Selbermacher, die die große Hasentochter abgekriegt hat. Das Design von Susn alias raxn ist aber auch wirklich der Hammer. Für meine Tochter sind das übrigens ganz klar Kirschen. :D
Eine Yvi von Mariele ist es geworden - mit den Riesentaschen ist die Yvi nach wie vor ein Lieblingsschnitt von mir und den beiden Hasenmädels. Und jetzt im Herbst erst recht - es gibt ja gerade haufenweise Zeug zu sammeln. Kastanien, Nüsse, Eicheln, Blätter, Schneckenhäuser... da muss ich vor dem Waschen schon immer aufpassen wie ein Luchs, was sich noch in den diversen Kleidungstaschen versteckt.... :D Meine Mädels sind beide passionierte Sachensammler. Es ist fast unmöglich mit beiden an irgendein Ziel zu laufen, weil sich auf dem Weg dorthin so unglaublich viele tolle Dinge entdecken lassen - und die müssen natürlich alle zur näheren Betrachtung mit nach Hause.... Zum Sandspielen, kochen, sortieren und was man sonst noch so alles mit gesammeltem Kleinzeug anstellen kann. Besser als jedes Spielzeug ist das, ich sags euch!
Als Kombimütze habe ich mir eine "Lilou" von Feefee ausgesucht. Ein bisschen groß ist mir der Ballonschirm geraten, die nächste wird eine Nummer kleiner - aber soooo süß der Schnitt! Davon wird es bestimmt noch die eine oder andere geben!
Für die Fotos hatte ich eigentlich ganz klare Vorstellungen. Mit einer Dose Seifenblasen wollte ich auf die Nachbarswiese. Seifenblasenfotos sind ja sowieso super. Gedacht, getan - und was war? Die Seifenblasenflüssigkeit war schneller ausgeleert, als ich Fotos machen konnte (*uuuuuups, Mama....*), die Lust hatte sich in irgendein Mauseloch verkrochen und außerdem war der Tochter viel zu kalt. So. Ernsthaft, gegen solche Tage ist kein Kraut gewachsen - da hilft nur aufhören. "Nur schnell noch" gibt furchtbare Bilder und ein grantiges Kind, ich sage es euch aus Erfahrung...
Also sind wir nach ein paar Tagen nochmal los, bei etwas wärmeren Temperaturen, Sonnenschein - und ohne Seifenblasen. Gleich bei uns um die Ecke habe ich ein Feld gefunden, auf dem lauter so hohe Stacheldisteldingense wachsen (jaja, lacht über meine botanischen Kenntnisse. Ich hab tatsächlich keine Ahnung, wie die Dinger heißen... :P ). Und das war's. Meine Tochter ist sofort in ihre Fantasiewelt abgetaucht, hat versucht, Distelblütendinger (*hüstel*) mit beiden Händen zu umfassen, ohne sich zu stechen, hat trockene Stiele gesammelt und war die nächsten 20 Minuten vollauf beschäftigt. Und das ist die beste Zeit, um schicke Fotos zu kriegen.
Vor allem, weil sie hinterher nicht das Gefühl hat, sie hätte sich für mich jetzt da hinstellen und fotografieren lassen müssen. Im Gegenteil. Wenn ich sie nach so einem Shooting frage, wie es war, ist sie ganz begeistert und hat nicht wirklich mitbekommen, dass ich sie nebenher fotografiert habe. So muss das. Und dann klappt's auch mit den Bildern... :D
Am besten behaltet ihr also die Alles-für-Selbermacher-Seite im Blick, ob Nelvita beere und petrol da nochmal aufkreuzen - ich kann euch den GOTS-zertifizierten Bio-Stoff von der Qualität her auf alle Fälle nur ans Herz legen, der trägt und vernäht sich wirklich wunderbar! <3
Ich kann euch hier leider nur Nelvita in braun verlinken, weil beere ja noch nicht wieder online ist - aber ihr könnt euch in der Zwischenzeit ja auch nochmal braun angucken... ;)
Das GOTS-Stoff-Outfit schicke ich auch noch zur oktoberlichen "Ich-näh-Bio"-Linkparty!
Hasenwilde Grüße
Johanna
Meinen grünen Nelvita-Rock hab ich euch ja schon gezeigt (den trage ich auch ständig, der ist soooo angenehm!). Hier kommt jetzt noch die beere-Variante aus dem Probenähpaket von Alles-für-Selbermacher, die die große Hasentochter abgekriegt hat. Das Design von Susn alias raxn ist aber auch wirklich der Hammer. Für meine Tochter sind das übrigens ganz klar Kirschen. :D
Eine Yvi von Mariele ist es geworden - mit den Riesentaschen ist die Yvi nach wie vor ein Lieblingsschnitt von mir und den beiden Hasenmädels. Und jetzt im Herbst erst recht - es gibt ja gerade haufenweise Zeug zu sammeln. Kastanien, Nüsse, Eicheln, Blätter, Schneckenhäuser... da muss ich vor dem Waschen schon immer aufpassen wie ein Luchs, was sich noch in den diversen Kleidungstaschen versteckt.... :D Meine Mädels sind beide passionierte Sachensammler. Es ist fast unmöglich mit beiden an irgendein Ziel zu laufen, weil sich auf dem Weg dorthin so unglaublich viele tolle Dinge entdecken lassen - und die müssen natürlich alle zur näheren Betrachtung mit nach Hause.... Zum Sandspielen, kochen, sortieren und was man sonst noch so alles mit gesammeltem Kleinzeug anstellen kann. Besser als jedes Spielzeug ist das, ich sags euch!
Als Kombimütze habe ich mir eine "Lilou" von Feefee ausgesucht. Ein bisschen groß ist mir der Ballonschirm geraten, die nächste wird eine Nummer kleiner - aber soooo süß der Schnitt! Davon wird es bestimmt noch die eine oder andere geben!
Für die Fotos hatte ich eigentlich ganz klare Vorstellungen. Mit einer Dose Seifenblasen wollte ich auf die Nachbarswiese. Seifenblasenfotos sind ja sowieso super. Gedacht, getan - und was war? Die Seifenblasenflüssigkeit war schneller ausgeleert, als ich Fotos machen konnte (*uuuuuups, Mama....*), die Lust hatte sich in irgendein Mauseloch verkrochen und außerdem war der Tochter viel zu kalt. So. Ernsthaft, gegen solche Tage ist kein Kraut gewachsen - da hilft nur aufhören. "Nur schnell noch" gibt furchtbare Bilder und ein grantiges Kind, ich sage es euch aus Erfahrung...
Also sind wir nach ein paar Tagen nochmal los, bei etwas wärmeren Temperaturen, Sonnenschein - und ohne Seifenblasen. Gleich bei uns um die Ecke habe ich ein Feld gefunden, auf dem lauter so hohe Stacheldisteldingense wachsen (jaja, lacht über meine botanischen Kenntnisse. Ich hab tatsächlich keine Ahnung, wie die Dinger heißen... :P ). Und das war's. Meine Tochter ist sofort in ihre Fantasiewelt abgetaucht, hat versucht, Distelblütendinger (*hüstel*) mit beiden Händen zu umfassen, ohne sich zu stechen, hat trockene Stiele gesammelt und war die nächsten 20 Minuten vollauf beschäftigt. Und das ist die beste Zeit, um schicke Fotos zu kriegen.
Vor allem, weil sie hinterher nicht das Gefühl hat, sie hätte sich für mich jetzt da hinstellen und fotografieren lassen müssen. Im Gegenteil. Wenn ich sie nach so einem Shooting frage, wie es war, ist sie ganz begeistert und hat nicht wirklich mitbekommen, dass ich sie nebenher fotografiert habe. So muss das. Und dann klappt's auch mit den Bildern... :D
Am besten behaltet ihr also die Alles-für-Selbermacher-Seite im Blick, ob Nelvita beere und petrol da nochmal aufkreuzen - ich kann euch den GOTS-zertifizierten Bio-Stoff von der Qualität her auf alle Fälle nur ans Herz legen, der trägt und vernäht sich wirklich wunderbar! <3
Ich kann euch hier leider nur Nelvita in braun verlinken, weil beere ja noch nicht wieder online ist - aber ihr könnt euch in der Zwischenzeit ja auch nochmal braun angucken... ;)
Das GOTS-Stoff-Outfit schicke ich auch noch zur oktoberlichen "Ich-näh-Bio"-Linkparty!
Hasenwilde Grüße
Johanna
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