Samstag, 28. Februar 2015

Die Sache mit dem Fotohintergrund

Huhu ihr Lieben!!

Ich bin gerade wieder heimgekommen von einem wunderbaren Mädels-Ausflug. Mit Übernachtung. Schön war's. Voller netter Gespräche, haufenweise gutem Essen und viel Zeit nur für uns. Ich bin jetzt quasi tiefenentspannt. Und aufgetankt. Auch wenn das große Hasenkind die Zeit, die ich weg war, die Zeit zum krank werden genutzt hat. Aber der Hasenpapa hatte die Sache gut im Griff.


Ausgeführt habe ich zum Mädels-Trip mein neues Oberteil. Ein Fledermausshirt nach dem Schnitt "Gula" von Erbsünde. Das Ebook habe ich vor einer Weile bei Ilka gewonnen und habe den Schnitt schon mit einem Probestoff getestet und für gut an mir befunden - aber dann ist es unter all den anderen Nähwerken irgendwie wieder verschwunden, bevor ich eine tatsächlich stoffmäßig tragbare Version angreifen konnte.


Die Gelegenheit kam zusammen mit einem neuen Stoff von stoffversand4u. Angekommen ist ein neuer Bio-Single-Jersey mit dem Namen Fenja, den es in 19 schicken Farben gibt. Die ideale Gelegenheit, um meine Gula wieder auszupacken.



Aufgehübscht habe ich mein Fledermausshirt mit einer Satinschleife und einem passenden Häkelblümchen - und mehr braucht der melierte Stoff in Kombination mit dem Schnitt dann auch gar nicht, um richtig zur Geltung zu kommen. Rosa ist ja eigentlich nicht so mein Farbton - aber dieses dunkle altrosa meliert in Kombination mit dem hellrosa gefällt mir echt gut an mir.


Jedenfalls habe ich zum Fotografieren extra meinen nigelnagelneuen Backdrop ausgepackt. Mitsamt dem Teleskopgestänge. Für die Nicht-Fotografierer unter euch: Das ist ein Fotohintergrund, den man auf ein Gestänge hängt und der einen schicken Hintergrund simuliert. Mitsamt einem Stück Boden. Gibt es in allen möglichen Farben und Designs. Neuerwerbung. Musste ich UNBEDINGT haben. Ich habe jedenfalls alles im Schlafzimmer ausgerollt, aufgebaut, Kamera mit Selbstauslöser davor und eine ganze Runde Fotos geschossen. Und dann saß ich vor dem Computer und hab die Bilder durchgeschaut. Furchen wie der Gand Canyon in der Stirn. Ehrlich - das war nix. Also, sie waren nicht schlecht, aber irgendwie finde ich es unglaublich schwierig, in diese Drinnen-Bilder so richtig Leben zu kriegen. Das mag am Licht liegen. Oder einfach am Feeling. Ich weiß es nicht - aber es war einfach nix. Ich hätte da mit ein bisschen Fotobearbeitung schon ganz ordentliche Bilder rausgekriegt. Aber mehr dann eben auch nicht. Dass ich mehr der Draußen-Fotograf bin, liegt sicher mit daran, dass es mit anständigem Tageslicht so viel einfacher ist, Bilder hinzukriegen, die man nicht (oder kaum) bearbeiten muss, damit sie ein bisschen strahlen. Aber ich glaube, es liegt auch an der Einstellung. Ich mag einfach gern Natur im Hintergrund. Und Himmel. Statt Plastik. Versteht mich nicht falsch, so ein Backdrop ist eine gute Sache, wenn es draußen stürmt und schneit und das Wetter furchtbar schrecklich ist. Aber für mich auch nur dann. Gut zu wissen jedenfalls. Vielleicht starte ich noch einen Versuch mit meinem Fotohintergrund. Vielleicht verkaufe ich ihn auch einfach nur in dem Wissen, dass ich das jetzt getestet habe und es nichts für mich ist. Mal sehen. Jedenfalls bin ich mit Stativ und Kamera in den wunderbaren Sonnenschein nach draußen, habe mir einen nicht komplett kahlen Fleck in unserem Garten gesucht (was zugegebenermaßen zu dieser Jahreszeit gar nicht so einfach ist - alles ist irgendwie schlammbraun... :D ) und nochmal von vorne geschossen. Und jetzt passts. Das sind meine Bilder. Da bin ich nicht nur drauf, da steh ich dahinter. Hätte ich auch vorher wissen können. Manchmal kenne ich mich schlechter, als ich denke.... :D


Ihr seht, ich habe die Sonnenstrahlen in vollen Zügen genossen.... :D
Jetzt muss ich noch ein paar Worte zum Stoff loswerden: Fenja ist ein Bio-Single-Jersey aus reiner Baumwolle. Dafür gibt's von mir schon mal hundert Punkte. Finde ich super. Dadurch, dass kein Elasthan enthalten ist, ist der Stoff nur querelastisch - dehnt sich dementsprechend nicht so stark und auch nur in eine Richtung. Für so richtig knackenge Sachen ist Fenja also nicht wirklich geeignet. Außerdem ist Fenja, was die Nadeln betrifft, durchaus ein bisschen zickig - durch den fehlenden Elasthangehalt muss man wirklich ganz dünne Jersey-Rundkopfnadeln verwenden, sonst gibt's Löcher. Eine Nadelempfehlung findet ihr direkt in der Stoffbeschreibung. Aber mal ehrlich, manchmal muss man für Bio eben auch ein paar Abstriche machen. Ist ja auch beim Obst so. Oder beim Gemüse. Da sind die Äpfel halt nicht ganz so groß oder so rot, dafür dass sie nicht mit Spritz- und Konservierungsmitteln vollgepumpt kommen. In meiner Overlock habe ich eigentlich immer die Superstretch-Nadeln von Organ in 75, damit ging's hervorragend - mein Oberteil ist auch nach zwei Tragetagen an allen Nähten unverändert. :D Besonders gut finde ich Fenja für Webwareschnitte. Die sind erstens sowieso nicht auf Dehnbarkeit ausgelegt, und zweitens geht es mir da immer wieder so, dass ich nach einem Stoff suche, der einfach ein bisschen lockerer fällt als der normale Baumwollstoff. Dafür ist Fenja super - oder für weitere Schnitte wie meine Gula.

Hier findet ihr Fenja in allen vorrätigen Farben: *KLICK*
Und das Fledermausshirt/-kleid "Gula" von Erbsünde habe ich euch auch noch gleich verlinkt: *KLICK*


Das war's dann auch schon wieder von mir. Die große Hasentochter hat sich heute nachmittag offensichtlich so gesundgeschlafen, dass sie jetzt AUF KEINEN FALL ins Bett gehen kann und sitzt noch bei mir am Sofa. Ist ja Wochenende. Kuscheln wir eben noch ein bisschen. Euch wünsche ich jedenfalls noch ein wunderbares Restwochenende!!

Hasenwilde Grüße
Johanna

Sonntag, 22. Februar 2015

Hasentochter 4.0

Heeey ihr Lieben!

Als ich gerade eben meine letzten Blogposts durchgeblättert habe, ist mir aufgefallen - ich muss dringend mal wieder meine Mädels zeigen! In letzter Zeit hat mich ja wirklich total die ich-nähe-für-mich-selbst-Welle erfasst. Dabei entstehen nebenher durchaus ein paar richtig süße Mädelsteile - Zeit wird's, dass ihr davon was zu sehen kriegt!!


Die große Hasentochter. Mein großes Mädchen. Vor knapp zwei Wochen hatte die junge Dame Geburtstag, und seither ist sie vier. Wahnsinn. Ist das tatsächlich schon vier Jahre her, dass ich zum ersten Mal dieses weißblonde Minibaby auf den Arm nehmen durfte? Und von Anfang an war dieses Kind etwas besonderes. Ich weiß noch, dass sie nach der Geburt kaum geschrien hat. Sie lag da so auf meinem Arm - und hat geschaut. Hat den Kreißsaal, das Zimmer, die Leute darin regelrecht in sich aufgesaugt. Und so ist sie heute noch.


Die Hasentochter betrachtet die ganze Welt mit einem Staunen. Nimmt alle Details in sich auf. Findet sie wunderbar. Und schaltet dann um in den Entdeckermodus - und dann wird alles ausprobiert, angefasst, aufgemacht, probiert und gedreht. Sie hinterlässt dabei ein erstaunliches Maß an Chaos. Und ihre Erfahrungen und Entdeckungen teilt sie dann bereitwillig ihrer Umwelt mit. Mir. Meinem Mann. Der kleinen Schwester. Wildfremden Menschen auf der Straße. Zur Not dem kleinen Bären, dem Freund durch dick und dünn. Tja, die Eloquenz hat sie von der Mama.... ;)


Sie macht alles zu ihrer Zeit. Wenn sie etwas lernen will, dann lernt sie das. Vollkommen egal, ob es ums Laufradfahren, ums Puzzlespielen oder ums Turmbauen geht. Und wenn sie nicht will, dann will sie nicht. Dann hilft auch kein "Probier doch mal...". Nein ist nein. Kategorisch.


Ich beobachte mit Staunen und Begeisterung, wie sich meine kleine Maus entwickelt, wie sie dazulernt, wie ihre Persönlichkeit reift und wie sie für sich ihre Vorlieben, ihre Hobbies und die Welt um sich herum entdeckt. Und ich lerne so viel von meinen Kindern. Innehalten. Staunen. Den Augenblick genießen. Fünfe gerade sein lassen. Ich genieße es, wenn die zwei mit mir ihre einzigartige Sicht auf die Welt teilen.



Und weil die Mädels so wahnsinnig schnell wachsen, sich und ihre Vorlieben verändern, gibt es zu jedem Geburtstag ein paar Momentaufnahmen von den Vorlieben und Einstellungen der Hasenkinder. Ich glaube, dass wir das später mal gemeinsam lesen werden und über so manches laut lachen.....



Heute ist also die große Hasentochter dran:
Mit vier Jahren...
- liebt sie Nudeln. Entweder Bolognese oder auch gern "nackert" (ohne Soße :D )
- hat sie das puzzlen für sich entdeckt und puzzlet den ganzen Tag fleißig - inzwischen sind 48-Teile-Puzzle kein Problem mehr für sie
- wird sie nach wie vor überallhin von ihrem allerbesten Freund, dem kleinen Bären begleitet. Der besteht inzwischen aus mehr Flicknähten als ursprünglichem Stoff, ist aber die unangefochtene Nummer Eins....
- braucht sie keine Puppen - umsorgt wird vor allem der kleine Bär, aber auch ihre Kuscheltiere
- trägt sie am liebsten bequeme Kleidung - nach dem Kindergarten schlüpft sie sofort in Jogginghose und ein bequemes Jerseyoberteil, und Kleider und Röcke gehen im Moment gaaaaar nicht....
- lebt sie im Moment voll die "Ja, Mama, aaaaaaaaber....."-Phase aus
- pritschelt sie nach wie vor wahnsinnig gerne mit Wasser - da wird schon mal das Waschbecken (und der komplette Boden Drumherum) unter Wasser gesetzt, damit die Flüssigkeitsexperimente durchgeführt werden können...
- tobt sie mit Begeisterung im Schnee, macht haufenweise Schneeengel und flitzt allein mit dem Bob unseren Schlittenberg hinterm Haus hinunter
- kann sie richtig süß zu ihrer kleinen Schwester sein - wenn sie will.... (das beruht aber auf Gegenseitigkeit... ;) )
- liebt sie LiederCDs und Hörspiele mit Musik - im Moment läuft Rolf Zuckowskis "Vogelhochzeit" rund um die Uhr


Und jetzt gibt es noch ein paar Infos zum dem superbequem-Schnitt, den die Hasentochter da trägt. Der Bequemlichkeitsfaktor ist bei ihr ja ganz wichtig, aber der Kroodie von FinnLeys hat den Hasenmädchen-Cosy-Test mit Bravour bestanden.... :D Grundlage ist der Pullunder "Freya", den ihr ja schon HIER und HIER von mir gesehen habt - jetzt gibt es eine Erweiterung dazu, die nicht nur 3 verschiedene Ärmelvarianten, sondern auch verschiedenste Kragenversionen und eine neue Tasche bereitstellt - hier bei mir seht ihr die Basic-Ärmel und den Cross-Over-Kragen. Die Einsätze habe ich aus Feincord genäht und mit einer orangen Paspel verfeinert, und selbstverständlich GEHÖREN die Ellenbogenpatches dahin, wo sie sind. Wer will schon Ellenbogenpatches auf den Ellenbogen??? ;)


Bestickt ist unser Kroodie mit einer Vogelschar auf zwei Seilen. Ich hatte irgendwo einen wunderbaren Stoff mit lauter Vogelshilouetten gesehen, den es dann nicht mehr zu kaufen gab - also hab ich mir die Vögel selbergemacht. Die Hasentochter findet sie gut - "Da flieg ich gleich mit davon, Mama!".

 
 
Hier noch die Links zum Kroodie direkt - ihr könnt die Erweiterung einzeln erwerben, wenn ihr schon stolze Besitzer der "Freya" seid *KLICK* ooooder aber euch die Freya dazukaufen und mit beidem zusammen ungefähr Millionen Variationen ausprobieren - *HIER* geht's nochmal zum Ebook "Freya"!
 
Und damit wünsche ich euch noch einen wunderbaren Sonntagabend - macht's euch schön!
Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 12. Februar 2015

Glücksgrüne Edna

Huhu Ihr da!

Heißa Hopsa alle miteinander! Zeit, mal wieder was von mir hören zu lassen. Ich bin gerade so richtig unverschämt gut gelaunt. Kennt ihr das? Wenn man so grundlos fröhlich ist, dass die gute Laune so richtig aus einem rausblubbert? Wenn man den Postboten mit so einem Elan die Türe aufmacht, dass er gar nicht anders kann, als etwas aufgeschreckt zurückzugrinsen?  So ist das im Moment mit mir. Ihr könnt mir heute die Tür einrennen. Ich freu mich drüber. Aber beeilt euch lieber - das kann sich im Laufe des Nachmittags auch gerne nochmal ändern.... ;)


Kennt ihr diese Momente? In denen einen das Glück auf die Backe küsst und einem ins Ohr flüstert "Schau dich mal um! Das Leben ist schön!"? Ja? Ich genieße das total. Ist ja auch nicht ständig so. Oft sind das nur so flirrekurze Glücksmomente, in denen alles passt. Meistens ist nicht mal was besonderes. So wie heute. Die kleine Hasentochter schläft noch ihren Mittagsschlaf fertig. Die große Hasentochter spielt vollkommen vertieft im Wohnzimmer. Und ich sitze im Arbeitszimmer, schaue durch das Fenster auf die verschneite Gegend und klappere meine Lieblingsseiten und -Blogs ab. Nichts besonderes also. Reiner Alltag.



Ein kurzer Augenblick, wie aus heiterem Himmel, der mir zeigt, wofür ich alles dankbar sein kann. Und das, meine Lieben, ist eine ganze Menge....



Und meistens geht das ja im Alltagsrummel unter. Diese Dinge, für die man dankbar sein kann. Gesundheit ganz vorne angestellt. Meistens ist alles selbstverständlich und ich schaffe es, mich über Kleinigkeiten grün und blau zu ärgern, die überhaupt keinen Gedanken wert sind. Darüber, dass auf dem Fußboden im Gang schon wieder Eis- und Schmelzwasserspuren sind. Darüber, dass der ganze Boden voll Spielzeug liegt. Darüber, dass die Wäsche noch nicht gemacht und der Einkauf noch nicht getätigt ist, keiner das für mich übernimmt und ich grundsätzlich und überhaupt ein armer Hund bin.



Gut, dass hin und wieder jemand in meinem Kopf den Glücksknopf drückt. Und diese Momente sind wirklich ein Geschenk. Da laden sich die Batterien von selber und ich stelle fest, wie einfach das Leben ist, wenn man jegliches Gegenüber erst mal anstrahlt. Heute seid ihr dran. Lasst euch drücken. Schön, dass ihr da seid, schön, dass es euch gibt, schön, dass ihr hier mitlest und mir Feedback gebt. Ihr seid toll.



So, und jetzt noch ein paar Worte zu den Bildern, die ich euch hier so nebenher untergejubelt habe.... Fräulein EDNA ist da! Bei mir in kaktusgrün. Glücksgrün. Ein Gute-Laune-Wohlfühlteil von MaThiLa in ungefähr achthundertsechsundzwölfzig Variationsmöglichkeiten. Hinten gebunden. Seitlich gebunden. Vorne gebunden. Wickelteil ins Oberteil integriert. Als Kleid. Als Top. Langarm, Dreiviertelarm, Kurzarm. Vorne gerafft. Hinten gerafft. Oder beides. Und dann noch in drei Längenvariationen. Wenn da nicht jeder sein Ding findet, dann weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.... :D :D Nähen könnt ihr ihn in den Größen 32 - 48, wie ihr ihn zusammenstellt bleibt eure Qual der Wahl.... Bei mir war es jedenfalls sicher nicht die letzte EDNA, ich mag den Schnitt - Wickelteile finde ich auch mit viel Oberweite gut tragbar, wird definitiv ins Repertoire mit aufgenommen.

Wenn euch der Schnitt gefällt, dann könnt ihr HIER einen genaueren Blick darauf werfen!

Ich genieße noch ein bisschen meine gute Laune, bevor ich mich nachher in Schale werfe und mich auf in den Weiberfasching mache... mein selbstgenähtes Hexenkostüm zeige ich euch auf alle Fälle auch noch!! Und mein Fräulein Edna schicke ich zu RUMS und zu OutNow!

Habt einen wunderschönen Tag!!
Hasenwilde Grüße
Johanna

Dienstag, 3. Februar 2015

Partykatze

Huhu ihr Lieben!

Bei uns herrscht Feierlaune! Eigentlich sind wir im Januar und Februar durchgängig in Partystimmung - fallen unsere vier Geburtstag doch alle innerhalb von sechs Wochen... Zusätzlich feiern in dieser Zeit noch meine Mama und meine Oma, und so steigen die Geburtstagspartys eigentlich durchgehend. Die Kinder finden das klasse. Ich finde es manchmal ganz schön stressig. Ehrlich, bei der vierten Geburstagsfeier gehen mir dann wirklich die Ideen für kreative Geburtstagskuchen und ein leckeres, unkonventionelles Abendessen aus.... :P Aber daran hätten wir bei der Kinderplanung wohl vorher denken sollen... ;) Wenn dann die ganze Familie hier bei uns vereinigt ist, ist das aber dann wirklich immer eine schöne Sache und endet in einem gemütlichen Ratscheabend. Letzte Woche war die jüngste im Hause dran. Unser kleinstes Hasenkind hat ihren zweiten Geburtstag gefeiert. Hach. War sie nicht grade noch so winzig klein?


Natürlich gab's auch ein würdiges Geburtstagsoutfit für die Prinzessin des Tages. Nachdem die junge Dame absolut auf "Miezis" steht, war ein Katzenkleidchen selbstverständlich Pflicht.


Der Schnitt ist erbastelt, gefällt mir aber wirklicht gut - Grundlage ist die "Faye" von Mariele. Das untere Kleidteil hab ich weggelassen, dafür das Rockteil verlängert und zwischendrin ein Bündchen eingesetzt. Die Kapuze oben ist von  Mariels "Yvi" geklaut. Stulpen dazu, und fertig ist eine ganz neue Kreation.


Als Stoff habe ich die Bio-Kissa-Kätzchen ausgesucht. Kuschelig weich sind die, und außerdem total süß - habt ihr den Stoff schon mal genau angeschaut? Ein paar von den Kätzchen machen "Oink!". Zum Schießen. Und die pinken Sprechblasen habe ich dann mit der Bündchenfarbe wieder aufgegriffen.


Wir durften uns für die Fotos die ortsinterne Biobauernscheune ausleihen - und die dazugehörige Katze. Übrigens das einzige Katzentier, das sich von meiner Tochter freiwillig streicheln lässt - sie ist in ihrer Motivation da schon noch manchmal etwas grobmotorisch... :D :D Aber auch diese wirklich sehr soziale Katzendame haben wir mit Futter bestochen, damit sie die hasenwilden Liebesbeweise klaglos über sich ergehen lässt... :D


Wir hatten jedenfalls eine wunderbare Geburtstagsfeier. Ein Tretbulldog (-traktor) ist bei uns eingezogen und wird eifrig durch den Gang gefahren - ich warte sehnsüchtig auf den Frühling, damit ich das sperrige Teil in die Freiheit unserer Hofeinfahrt entlassen kann... :D Klein Hasenkind hat die Aufregung, die Gäste, die Geschenke in vollen Zügen genossen. Meine kleine große Maus. Nächste Woche steht dann der vierte Geburtstag der großen Hasenlady an - ich mach mir schon mal Gedanken über den nächsten Geburtstagskuchen... Das hier war jedenfalls der letzte:



Und weil ich gerade so nachsinne, wie schnell diese letzten zwei Jahre vergangen sind, hier noch ein paar Eigenheiten unserer zweijährigen Räubertochter:

Mit zwei Jahren....
- ist sie eine begeisterte Puppenmama und zieht ihre Puppe "Sarah" ständig aus. Ihr braucht nicht fragen, wer sie jedes Mal wieder anziehen muss... :)
- ist sie ein großer Fan von Pfannkuchen, Apfelstrudel und Kürbissuppe
- redet sie schon wie eine Große daher und hat einen wirklich üppigen Wortschatz (das mag mit der angeborenen Eloquenz ihrer Mama zusammenhängen... ;) )
- hört sie gerne LiederCDs und singt auch schon das ein oder andere Lied nach
- treibt sie ihre große Schwester manchmal zur Verzweiflung, weil sie alles haben will, was die Große gerade in der Hand hat
- zelebriert sie Wutanfälle mit dem vollen ihr zur Verfügung stehenden Programm (auf-den-Boden-werfen, Indianergeheule, spritzende Krokodilstränen,....)
- ist sie eine richtige Schmuse- und Kuschelkatze
- zieht sie nach wie vor fast jede Nacht irgendwann in Mamas Bett ein und schläft am allerliebsten mit dem Kopf auf Mamas Bauch
- zieht sie ganz selbstständig ihre Schuhe und ihre Mütze an und aus
- ist sie ein richtiger Klettermax und erklimmt sämtliche Möbel, Gartengeräte, Steine, Zäune und was ihr sonst so alles in den Weg kommt
- hat sie deswegen ständig irgendwo Beulen und blaue Flecken
- kann man sie mit Schokolade bestechen
- liebt sie es, wenn jemand ihr vorliest und kann auch alleine stundenlang Bücher anschauen
- kann sie einen mit ihren riesigen blauen Augen so treuherzig ansehen, dass man ihr beim besten Willen nicht böse sein kann




Ich werde meine geliebte Hasentochter jetzt nochmal ordentlich durchknuddeln und dann in die Badewanne stecken. :D Hier noch die Daten zum neuen Geburtstagskleid:

Kleid: "Faye" von Mariele in abgewandelter Form
Katzenstoff: "Bio Kissa Single Jersey Katzen" von Stoffversand4u
Kombistoff: "Bio Single Jersey Punkte  mittel cinder-weiß" von Stoffversand4u
Bündchen: "Bio Bündchen Feinripp cerise" von Stoffversand4u

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 29. Januar 2015

PowPowJuna oder Neue Wege

Hallo ihr Lieben!!

Heute hab ich was ganz besonderes für euch! Voll Power! Powsenlos powergefüllt. Sozusagen. Es geht um meine neue Jacke. PowPowJuna heißt der Schnitt, und ist nagelneu. Ein Erstlingswerk - von Suzann von Muckelie. Ich meine, ernsthaft. Als ERSTEN SCHNITT eine gefütterte Jacke mit dreihundertsiebenundelfzig Specials zu zaubern!!  Das ist mir glatt sympathisch. Das ist irgendwie, wie das Nähen mit einer saumäßig aufwendigen Patchworkdecke zu lernen. Kommt mir bekannt vor.... :D


Eine gefütterte Jacke hab ich mir noch nie genäht. Aber ich mag Herausforderungen. Man muss öfter mal was Neues probieren. Neue Wege gehen. Kinderschnitttechnisch hab ich ja inzwischen schon viel ausprobiert und einiges an Erfahrung gesammelt. Aber bei diesem Projekt hier waren noch einige "Neuheiten" für mich dabei. Und ich muss sagen, ich bin total begeistert - und plane schon die zweite.... :D


Man muss schon Zeit investieren. Schwer zu nähen ist sie allerdings nicht - es sind nur viele Einzelschritte, die nacheinander getan werden müssen. Drei Abende oder so habe ich für das gute Stück schon gebraucht, und mein bester Freund, der Nahttrenner, war auch nicht ganz unbeteiligt.... :D (das lag allerdings nicht an der Anleitung, sondern eher an meinen "Ob das nicht so einfacher geht?"-Versuchen. Also - nein. Geht es nicht. Aber man kann es ja mal probiert haben. :D )


Jedenfalls gibt das Schnittmuster ein paar total witzige Details her, die die PowPowJuna zu einem richtigen Hingucker machen. Ich mag diese Special Effects total.


Da wäre zum Beispiel die Paspeltasche. Hab ich noch nicht so gemacht. Aber ist echt super. Da faltest und nähst du ein bisschen vor dich hin - und plötzlich lässt sich das Ganze umdrehen, und wie von Zauberhand befindet sich auf der Jack eine wirklich coole, außergewöhnliche Tasche. Die Paspel lässt sich beliebig bunt machen oder zusätzlich mit einem Paspelband oder einer Kordel verzieren.


Vor dem Reißverschluss braucht sich auch keiner fürchten - der ist blitzschnell und einfach eingenäht. Bestecht ihn einfach mit ein bisschen Vlieseline - dann wird der lammfromm... :D Vor lauter Begeisterung habe ich noch jeweils einen Streifen von meinem Paisley-Stoff mitgefasst. Als Fake-Paspel sozusagen.


Dann wären da noch die langen Armbündchen. Und die MegamonsterriesenXXL-Kapuze. Da war ich ja ehrlich gesagt ein bisschen skeptisch. Ich mag Kapuzen. Hinten, als Deko. Nicht so sehr auf meinem Kopf. Als meine Freundin beim Shooting dann energisch verlangt hat, dass ich das Ding doch bitteschön endlich mal aufsetzen soll, war ich ziemlich unbegeistert. "Sieht doch doof aus...." Aber da war nicht zu diskutieren. Ich habe mich dann brav gefügt - der Fotograf sollte bei einem Shooting ja immer das letzte Wort haben.... :D Und als ich das Bild dann gesehen habe, war ich echt baff. Ich finde sie gar nicht so schlecht. An mir. Doch, die hat was. Kann man tragen.


Und dann war da noch die Sache mit der Stofffarbe. Eigentlich bin ich je mehr so der Tarnfarben-Typ. Gedeckte Farben. Unauffällig. So du-siehst-mich-nicht-ich-bin-gar-nicht-da-Sachen. Schüchternheitsbedingt. Und weil ich sowieso so groß bin, dass ich eigentlich immer dachte, ich muss nicht noch zusätzlich durch meine Kleidung auffallen. Ich fange gerade erst an, das so schön langsam abzulegen, und zu entdecken, was mir wirklich an mir gefällt. Ich meine, so ohne drüber nachzudenken, was "die Leute" darüber sagen würden. Ich taste mich ran. Stück für Stück. An "meinen" Look. Jedenfalls liegt dieser Paisley-Stoff schon so lange in meinem Stoffregal, das ist einer meiner Lieblinge und ich wollte ihn unbedingt für mich vernähen - finde ihn pur aber schon ganz schön krass. Krass bunt. Und so. Und nachdem mir blau als Kombifarbe nicht so wirklich steht, liegt er da eben schon eine Weile. Rot war irgendwie die einzige andere Farbe, die ich mir dazu vorstellen konnte. Also habe ich mir roten Kuschelsweat bestellt. Bio natürlich. Ich halt. Und dachte mir dann, als ich die beiden Stoffe aufeinandergelegt habe: "Ui. Ist das bunt."


Ich habe das Ganze also erst einmal als "Probeexemplar" geplant. Falls es mir dann doch nicht gefällt. Aber - was soll ich sagen? Ich mag die Farben total gern an mir. Das ist frisch und witzig und total meins. Nix Probeexemplar. DAS ist meine neue Jacke. Und wenn ihr mich darin bemerkt - Hallo Welt! Das bin ich! In meinem Style! Hasenwild, oder?


Die Paisley-Streifen außen sind übrigens mit Sweat gedoppelt, falls sich das jemand fragt. Ich wollte gerne, dass das Muster nicht komplett innen untergeht, sondern auch von außen noch sichtbar ist.
So ist das also mit meiner neuen Jacke, die übrigens in einem total netten kreativen Team entstanden ist. Hat wirklich Spaß gemacht - und ich kann sie euch nur wärmstens ans Herz legen. Wer eine einfachere Variante möchte, näht sie einfach ungefüttert und ohne Taschen. Geht genauso. Ich jedenfalls habe mit diesem Teil einiges Neues ausprobiert - nähtechnisch und farblich - und bin wirklich froh darum. Neue Erfahrungen. Neue Türen. Neue Erkenntnisse. Und das alles wegen einer neuen Jacke.... :D Wenn ihr also irgendwo einen paisley-roten Blitz durch die Gegend hüpfen seht - das bin ich. Mit meiner neuen PowPowJuna.


Und jetzt gibt's noch die Infos zum Stoff und zum Schnitt:

Das Ebook könnt ihr entweder über Alles für Selbermacher erwerben *KLICK* oder über Etsy *KLICK*.

Der Paisley-Stoff ist von , den hab ich von den Waschbeckenpiraten.
Und der rote Biosweat ist von Stoffversand4you: *KLICK*

Außerdem wandert meine neue Lieblingsjacke mit einem ordentlichen "BÄÄÄÄÄMMMM" zu RUMS und zu OutNow. Ich habe fertig. :D

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 22. Januar 2015

geschenkte Tage

Hallo, ihr Lieben!

Pssssst!! Heute müssen wir leise sein! Auf meinem linken Arm schläft nämlich ein kleines Planungshindernis.... :D Tja, die lieben Kleinen. Ehrlich, was mich meine Kinder zwingen, meine Pläne über den Haufen zu werfen.... Eigentlich wollte ich heute zusammen mit einer lieben Freundin unsere Geburtstage feiern. In Form eines wunderbaren Frühstücks. Ich habe Kuchen gebacken, Blumen besorgt, Deko geplant, das Haus aufgeräumt und mich wirklich drauf gefreut. Und jetzt? Liegt da ein Spatzengewicht mit über vierzig Grad Fieber auf mir. Und dieser Spatz ändert alles. Also findet das Geburtstagsfrühstück mit nur einem Geburtstagskind statt, alle Aktivitäten sind abgeblasen und ich sitze hier auf dem Sofa.


Das Telefon ist ausgeschalten, weil das Hasenkind immer mal wieder eindöst. Die große Tochter ist im Kindergarten. Und im Haus herrscht ungewöhnliche Ruhe. Weil das Hasenkind krankerweise nämlich ausschließlich Mama braucht. In direkter Nähe. Und dauernd. Wenn sie einschläft, klammert eine Hand um meinen kleinen Finger und die andere in meinem Oberteil. Damit ich mich nicht heimlich wegschleichen kann. Und irgendwie - genieße ich das. Alles entschleunigt. Wann nimmt man sich sonst Zeit, den ganzen vormittag auf dem Sofa zu "versandeln"?? Also ich nie. Ich bin immer in Action, ständig wird irgendwo geräumt, gewurschtelt, gemacht, gelaufen, gewerkelt. Die Kinder mittendrin und voll dabei.


Heute habe ich Zeit, nebenher meine Mails zu checken, durch meine Lieblingsblogs zu stöbern, ganz viel zu kuscheln und einfach nur alle viere gerade sein zu lassen. Und euch meine neueste Errungenschaft zu zeigen, die gerade hier neben mir liegt, für die Dösephasen vom Hasenkind. Das, meine Lieben, ist ein Wuddel. Genauer gesagt, ein Wuddel to go. Im Patchworkdesign.


Wuddel steht für Wullebüddel, in der Mitnehmversion, und kreiert wurde der Schnitt von Cindy aus dem Lemonland (kennt ihr bestimmt! Wenn nicht? Nix wie hin!!), aus deren Feder schon der große Bruder, der Wullebüddel für daheim stammt. Ich finde ihn wunderbar. Ich bin jemand, dem beim Autofahren leicht schlecht wird. Da geht gar nix mit Lesen oder ähnlichen Dingen - die Wahrscheinlichkeit, dass wir nach dem ersten Kapitel anhalten müssen, weil sich mein Magen umdreht, ist viel zu groß. Was aber geht, sind Handarbeiten. Stricken oder Häkeln befindet mein Magen auch beim Fahren als unbedenklich. Weswegen ich immer mit einer Plastiktüte Häkel- oder Strickzeug reise. Einer hässlichen Plastiktüte. Durch die sich ständig die Strick- oder Häkelnadeln bohren und dann auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Kennt ihr das? Das hat jetzt jedenfalls ein Ende - der Wuddel to go lässt sich nämlich nicht nur praktisch platzsparend zusammenrollen, sondern hat auch ein Plätzchen für all meine Utensilien - da sind Wolle, Schere und Nadeln sicher aufgeräumt.


Und wisst ihr, was das beste ist? Wenn, ja, wenn man mal so einen unverhofften Tag am Sofa geschenkt bekommt, ist so ein kleiner Wuddel der ideale Begleiter für die Dösephasen vom Kind - da entsteht zwischendrin ein Häkelblümchen, oder auch zwei. Die dann im Wuddel auch gleich wieder aufgeräumt sind, so dass sie nicht verloren gehen. Echt praktisch.

Außerdem kann man das ratzfatz genähte Schnittmuster (zumindest dann ratzfatz genäht, wenn man sich nicht in den Kopf setzt, die Vorderseite aus lauter Fitzeln zu patchen.... :D :D) auch wunderbar für viele andere Zwecke gebrauchen: Im Probenähen sind nämlich nicht nur Wuddel, sondern auch Koddel (Kosmetikbüddel), Spuddel (Spielebüddel) oder Widdel (Windelbüddel). :D Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt... :)

Wenn ihr auch so einen Wuddel haben wollt, dann schaut unbedingt in Cindys schniekem Lädchen vorbei:  *KLICK*

Und als besonderes Highlight gibt es den Wuddel to go auch im Kombipack mit seinem großen Bruder: *KLICK*

So, und ich werde jetzt das schlafende Hasenkind und meinen Wuddel nutzen, an diesem geschenkten Sofadonnerstag. Meinen Wuddel schicke ich noch schnell zu RUMS und zu OUTNOW!

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 15. Januar 2015

Hochstaplerei

Hallo, ihr Lieben!!

Heute mal nix Genähtes. Heute möchte ich euch mal was zeigen, was ich für mich gemacht habe. Lifestyle Marke Hasenwild, sozusagen. :D



Um diese Etagerensets bin ich wirklich ewig herumgeschlichen. Ich fand die Idee so toll - aber ihr wisst ja, wie das ist.... keine Zeit.... keine Teller.... und überhaupt... hat man dann doch wieder Wichtigeres zu tun. Kurz vor Weihnachten hab ichs aber dieses Mal tatsächlich gepackt und gleich 4 DIY-Sets bestellt - als Weihnachtsgeschenke für meine Schwestern, und eben eines für mich. Weil das muss auch mal sein. :D


Ich war also auf dem Flohmarkt auf der Jagd, und allein das hat mir schon so viel Spaß gemacht. Für meine Schwestern hab ich Sammeltassen im Retrostil erstanden, und ein etwas moderneres Set mit lila Blumen. Für jede eben etwas passendes. Und ich muss echt sagen, auch die Sammeltassen-Variante gefällt mir echt gut. Etwas kleiner und zierlicher als mein Set, aber dafür überschaubarer - und die Tasse oben find ich total praktisch. Für Nüsse zum Beispiel, oder Studentenfutter - oder nen Dip. Und unten rein Gemüsesticks. Da fallen mir hundert Möglichkeiten ein.


Ich verschenke ja immer alles, ohne Fotos zu schießen (na schööön, meistens weil ich viel zu spät dran bin, das Dingens erst kurz vorher fertig wird und dann aber schleunigst verpackt gehört.... ;). Aber eine meiner Schwestern hat mir diese Etagere nochmal zur Verfügung gestellt, damit ich euch ein Sammeltassenexemplarbeispiel zeigen kann. Auch schick, oder?


Für mich hat dann eine liebe Freundin auf dem Flohmarkt das ideale Tellerset gefunden - das ist genau meins. Handgefertigte Bunzlauer-Porzellan-Teller. Super. Genau mein Stil. Ich LIEBE sie. Die Bohrerei war mir zugegebenermaßen zu heikel, ich hatte die Befürchtung, dass ich dabei das komplette Geschirr zerdeppere - da musste mein Papa herhalten. Und Papas können sowieso alles. Meiner besonders. Kein einziger Teller ist zu Bruch gegangen. Übrigens, wenn ihr an den unteren Bildrand schaut, dann seht ihr, unter welchen Fotobedingungen ich daheim arbeiten muss.... ;) Die hasenwilde Räuberdame war ganz begeistert von den Spießchen. :)


Jedenfalls finde ich meine Etagere echt klasse - mir fallen so viele Ideen ein, was da drauf kann. Die Plätzchen- und die Spießchenvariante hab ich, wie ihr seht, schon ausprobiert. Pralinen könnte ich mir auch noch vorstellen. Spießchen. Obststreifen und ein Dip. Oder Obstspieße mit Schokodeko. Knabberzeugs. Die Möglichkeiten sind endlos. Und ich bin echt relativ begeistert, dass das Set auch meine superdicken Teller hält, die sind nämlich ganz schön schwer. Wenn ihr also eine schnelle, einfache Geschenkidee sucht - das hier kann ich euch nur empfehlen!! Ich hab meine Sets bei Alles-für-Selbermacher bestellt (inklusive Porzellanbohrer, der ist schon praktisch dazu. Braucht man ja nur einmal.), gibt's aber bestimmt woanders auch. Und schon hat man ein individuelles und praktisches Geschenk - für jemand Nettes, oder eben für sich. Und weil dieses Prachtstück hier ganz alleine mir gehört, schicke ich es noch zu RUMS. Jawohl.

Hasenwilde Grüße
Johanna