Ihr Lieben,
heute nur ein ganz kurzes "Hallo" von mir.
Wir sind frisch aus dem Urlaub zurück. Eine knappe Woche haben wir mit dem Wohnwagen in den Bergen verbracht. Zum Einen, um das Ende des ersten Elternzeitmonats meines Mannes nochmal so richtig gemeinsam als Familie zu genießen - zum Anderen, um herauszufinden, ob der Babysohn wohnwagen- und urlaubstauglich ist.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ist er. Er hat die Tage mit so viel Ruhe und Entspanntheit gemeistert und genossen, dass es eine wahre Freude war. Ich erzähle euch definitiv nochmal genauer, was wir alles getrieben haben - heute wollte ich euch aber nur kurz mein wichtigstes Urlaubsutensil zeigen: Meinen Ebook-Reader.
Fünf Menschen auf engstem Raum in unserem relativ kuschelig-kleinen Wohnwagen, das ist eine kleine Herausforderung. Jeder hat andere Bedürfnisse, Wünsche und bevorzugte Bettzeiten. Trotzdem schaffen wir es im Urlaub eigentlich immer, dass am Ende alle zufrieden in ihren Betten liegen. Ich genieße dann gern noch ein bisschen Paarzeit mit meinem Göttergatten. Draußen. Nur wir zwei. Allerdings wird es gerade in den Pfingstferien abends oft noch ungemütlich kalt, und dann verziehe ich mich auch gern zu den Kindern in den warmen Wohnwagen.
Und dann liege ich da, drei Kinder schlafen friedlich um mich herum, und ich will noch lesen. Ich will IMMER lesen, wenn ich ins Bett gehe. Das ist mein persönliches Ritual zum Abschalten am Abend. Und ich finde es katastrofürchterlich, wenn ich dann kein Licht andrehen kann, weil ich sonst die Kids wecke. Und da kommt der Reader ins Spiel. Eigentlich bin ich ein Fan von Büchern aus Papier. Ich mag die Haptik, das Geräusch beim Umblättern, den Geruch von Papier, die Tatsache, dass man genau sieht, wie viel vom Buch noch fehlt. Aber. Bevor ich gar nicht lese, lese ich lieber auf dem Reader. Der hat nämlich ein beleuchtetes Textfeld und weckt trotzdem mit seinem sanften Licht niemanden - und ich kann meiner Lektüre frönen, bis ich schlafend umkippe. :D
Vor Jahren hab ich meinem Reader zum Schutz eine Lederhülle genäht. Die war aber inzwischen ordentlich abgeschrubbelt und einfach nicht mehr schön - mal davon abgesehen, dass die Gummis innen und außen so ausgeleiert waren, dass der Reader einfach rausgerutscht ist. Es musste also was Neues her. Nach der Anleitung von Schnabelina habe ich aus so Korkstoffdingens mit Goldflitterglitter eine neue Hülle genäht und bin sehr happy damit. In Kombination mit dem fröhlichen apfelgrün macht sie echt was her, finde ich - da kann ich auch verschmerzen, dass ich statt einem Papierbuch ein elektronisches Exemplar in den Händen halte. Dankbarerweise teilt meine Mama ihre E-Bücherei mit mir und so hab ich auch keinen Mangel an Lesefutter. Gelesen hab ich übrigens "Fräulein Hedy träumt vom Fliegen" von Andreas Izquierdo - ein wunderwundervolles Buch, das ich euch nur ans Herz legen kann. Der nächste Urlaub kommt nämlich bestimmt!
Wie sieht's aus, habt ihr denn auch Lesetipps für mich? Was war euer letztes Urlaubsbuchhighlight? <3
Hasenwilde Grüße
Johanna
Samstag, 15. Juni 2019
Montag, 3. Juni 2019
Entwicklungsschritte und letzte Male
Jetzt weiß ich wieder, wie das mit den Fotos ging. Man platziere das zu fotografierende Objekt einfach mitten in einem Haufen Blumen. Wie konnte ich das nur vergessen? :D :D Endlich bin ich jedenfalls wieder happy mit meinen Bildern und werde euch deswegen heute gleich eine ganze Flut davon zeigen.
Dieses Outfit war zu groß, als ich es genäht habe. Wenn man bedenkt, dass das erst ein paar wenige Wochen her ist, ist das eigentlich schon erschreckend. Der Babybub wächst so furchtbar schnell! Ich komme da gar nicht mit dem Gucken hinterher!!
Ich weiß noch, wie das bei meiner ältesten Tochter war. Als die so klein war, hatte ich da so ein Buch. "Babys Entwicklung" oder sowas. Ihr wisst schon, so ein fetter Wälzer, in dem die Entwicklungsschritte dokumentiert sind. Und in dem genau steht, wann ein Baby was lernen muss. Wann es lacht. Wann es greift. Wann es sich dreht. Und ich habe wöchentlich nachgelesen, welcher unglaubliche Meilenstein uns als nächstes bevorsteht. Und darauf habe ich dann gelauert. Selbstverständlich bin ich in Freudenschreie ausgebrochen, wenn sie den nächsten Entwicklungsschritt getan hatte. Und dann habe ich flott nachgelesen, was als nächstes kommt. :D
Dann kam Kind Nummer zwei. Die Mitteltochter. Bei der war ich schon wesentlich entspannter, was die Entwicklungsschritte anging. Schließlich war Fräulein Erstgeboren bei Tochter Zwei's Geburt erst knapp zwei Jahre alt und ich hatte alle Hände voll zu tun. Manchmal hätte ich auch durchaus noch ein Paar mehr gebrauchen können. :D :D Die Maus lernte in Windeseile von ihrer großen Schwester, das Entwicklungsbuch verstaubte im Regal und wir machten immer wieder große Augen, wenn das Kind plötzlich wieder eine neue Technik beherrschte und verfeinerte, mit der wir noch gar nicht gerechnet hatten.
Und jetzt gibt es den Babybub. Den zuckersüßen. Der voraussichtlich der letzte seiner Art sein wird. Das letzte Baby im Haus Hasenwild. Und wie ist das jetzt? Dieses Entwicklungsbuchdingens, ich habe keine Ahnung, ob es das noch gibt. Oder ob ich es irgendwann aussortiert und verschenkt habe. Ich weiß ja jetzt schon, dass sich Babys entwickeln. Und dass es gar nicht wichtig ist, wann sie was lernen. Beim Babybub genieße ich jetzt in vollen Zügen - gerade, weil es mit den beiden großen Schwestern wesentlich entspannter zugeht, als das der Fall war, als das Mittelkind geboren wurde.
Ich genieße jeden Moment in dem vollen Wissen, dass es vielleicht das letzte Mal sein könnte. Das letzte Mal, dass der Babykopf in meinem Arm so verführerisch nach Baby riecht. Das letzte Mal, dass er an meiner Brust schmatzt und mich nebenher mit seinen kleinen Fingerchen streichelt. Das letzte Mal, dass er die Beine wie ein kleiner Frosch anzieht, wenn ich ihn hochhebe. Das letzte Mal, dass er während des Trinkens drei Mal anhalten muss, um zu gucken, ob ich auch noch da bin. Das letzte Mal, dass er auf dem Bauch nach mir ruft, damit ich ihn umdrehe. Dass er sich in fröhlichen Gurrtönen mit mir unterhält. Dass er, wenn er müde ist, seinen Kopf in meine Armbeuge drückt und sich mit beiden Händen an meinem Oberteil festhält, bevor er einschläft. Wie sich diese klitzekleinen Babyfüße anfühlen. Wisst ihr, man weiß nämlich nie, welches Mal das letzte Mal ist, bis es das letzte Mal war. Deshalb macht es ziemlich viel Sinn, solche Dinge ganz fest zu genießen und festzuhalten, solang man sie bekommt.
Versteht mich nicht falsch, es macht auch keinen Sinn, ständig dem nachzutrauern, was man nicht mehr hat. Dann ist man ja dauernd unglücklich. Aber wenn man die entscheidenden Momente in vollem Bewusstsein genossen hat, solange sie da waren, kann man getrost später mit ganz viel Liebe und Dankbarkeit im Herzen daran zurückdenken. Ohne das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Und dann widmet man sich ganz bewusst den Dingen, die man gerade bekommt - und die vielleicht heute das letzte Mal stattfinden. Und genießt. <3
Auf den Bildern seht ihr die dritte Ssp von Rosarosa, die ich genäht habe. Mit stylischem Streifen an der Seite. Kombiniert mit einem fröhlich-türkisen Shirt nach dem Schnittmuster Mini-Miez und einer Beanie mit Öhrchen, ebenfalls beide von Rosarosa. Die fetzige Chamäleon-Weste habe ich nach einem Jackenschnitt aus einem der klimperklein-Bücher abgewandelt. Den Chamäleon-Stoff und den passenden zimtfarbenen Sweat hab ich bei Tina von Steinblau gekauft, die Big Dots in türkis sind von Namijda. Und fertig ist die Sommer-Kombi - und wird gerade rauf und runter getragen. <3
Und mit diesem Set und den Bildern - mit denen ich dieses Mal auch wirklich glücklich bin - husche ich schnell wieder rüber ins Wohnzimmer und knuddle mein Baby noch ein bisschen. Ich muss dringend nochmal an ihm riechen - wer weiß, wie lange sich der Babyduft noch hält.... <3
Hasenwilde Grüße
Johanna
Ich weiß noch, wie das bei meiner ältesten Tochter war. Als die so klein war, hatte ich da so ein Buch. "Babys Entwicklung" oder sowas. Ihr wisst schon, so ein fetter Wälzer, in dem die Entwicklungsschritte dokumentiert sind. Und in dem genau steht, wann ein Baby was lernen muss. Wann es lacht. Wann es greift. Wann es sich dreht. Und ich habe wöchentlich nachgelesen, welcher unglaubliche Meilenstein uns als nächstes bevorsteht. Und darauf habe ich dann gelauert. Selbstverständlich bin ich in Freudenschreie ausgebrochen, wenn sie den nächsten Entwicklungsschritt getan hatte. Und dann habe ich flott nachgelesen, was als nächstes kommt. :D
Dann kam Kind Nummer zwei. Die Mitteltochter. Bei der war ich schon wesentlich entspannter, was die Entwicklungsschritte anging. Schließlich war Fräulein Erstgeboren bei Tochter Zwei's Geburt erst knapp zwei Jahre alt und ich hatte alle Hände voll zu tun. Manchmal hätte ich auch durchaus noch ein Paar mehr gebrauchen können. :D :D Die Maus lernte in Windeseile von ihrer großen Schwester, das Entwicklungsbuch verstaubte im Regal und wir machten immer wieder große Augen, wenn das Kind plötzlich wieder eine neue Technik beherrschte und verfeinerte, mit der wir noch gar nicht gerechnet hatten.
Und jetzt gibt es den Babybub. Den zuckersüßen. Der voraussichtlich der letzte seiner Art sein wird. Das letzte Baby im Haus Hasenwild. Und wie ist das jetzt? Dieses Entwicklungsbuchdingens, ich habe keine Ahnung, ob es das noch gibt. Oder ob ich es irgendwann aussortiert und verschenkt habe. Ich weiß ja jetzt schon, dass sich Babys entwickeln. Und dass es gar nicht wichtig ist, wann sie was lernen. Beim Babybub genieße ich jetzt in vollen Zügen - gerade, weil es mit den beiden großen Schwestern wesentlich entspannter zugeht, als das der Fall war, als das Mittelkind geboren wurde.
Ich genieße jeden Moment in dem vollen Wissen, dass es vielleicht das letzte Mal sein könnte. Das letzte Mal, dass der Babykopf in meinem Arm so verführerisch nach Baby riecht. Das letzte Mal, dass er an meiner Brust schmatzt und mich nebenher mit seinen kleinen Fingerchen streichelt. Das letzte Mal, dass er die Beine wie ein kleiner Frosch anzieht, wenn ich ihn hochhebe. Das letzte Mal, dass er während des Trinkens drei Mal anhalten muss, um zu gucken, ob ich auch noch da bin. Das letzte Mal, dass er auf dem Bauch nach mir ruft, damit ich ihn umdrehe. Dass er sich in fröhlichen Gurrtönen mit mir unterhält. Dass er, wenn er müde ist, seinen Kopf in meine Armbeuge drückt und sich mit beiden Händen an meinem Oberteil festhält, bevor er einschläft. Wie sich diese klitzekleinen Babyfüße anfühlen. Wisst ihr, man weiß nämlich nie, welches Mal das letzte Mal ist, bis es das letzte Mal war. Deshalb macht es ziemlich viel Sinn, solche Dinge ganz fest zu genießen und festzuhalten, solang man sie bekommt.
Versteht mich nicht falsch, es macht auch keinen Sinn, ständig dem nachzutrauern, was man nicht mehr hat. Dann ist man ja dauernd unglücklich. Aber wenn man die entscheidenden Momente in vollem Bewusstsein genossen hat, solange sie da waren, kann man getrost später mit ganz viel Liebe und Dankbarkeit im Herzen daran zurückdenken. Ohne das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Und dann widmet man sich ganz bewusst den Dingen, die man gerade bekommt - und die vielleicht heute das letzte Mal stattfinden. Und genießt. <3
Auf den Bildern seht ihr die dritte Ssp von Rosarosa, die ich genäht habe. Mit stylischem Streifen an der Seite. Kombiniert mit einem fröhlich-türkisen Shirt nach dem Schnittmuster Mini-Miez und einer Beanie mit Öhrchen, ebenfalls beide von Rosarosa. Die fetzige Chamäleon-Weste habe ich nach einem Jackenschnitt aus einem der klimperklein-Bücher abgewandelt. Den Chamäleon-Stoff und den passenden zimtfarbenen Sweat hab ich bei Tina von Steinblau gekauft, die Big Dots in türkis sind von Namijda. Und fertig ist die Sommer-Kombi - und wird gerade rauf und runter getragen. <3
Und mit diesem Set und den Bildern - mit denen ich dieses Mal auch wirklich glücklich bin - husche ich schnell wieder rüber ins Wohnzimmer und knuddle mein Baby noch ein bisschen. Ich muss dringend nochmal an ihm riechen - wer weiß, wie lange sich der Babyduft noch hält.... <3
Hasenwilde Grüße
Johanna
Samstag, 1. Juni 2019
Hobbyzeit
Ihr Lieben,
Endlich habe ich wieder richtig Lust zum Nähen und Bloggen. Aber so richtig. Irgendwie scheint das doch mit der Elternzeit zusammenzuhängen. Meine To-Sew-Liste umfasst satte 27 Posten - von Ausbesserungsarbeiten über Schultüten (jepp, das mittlere Fräulein ist auch schon fast ein Schulkind. Uffz.), Windeltaschen, lang versprochene Kuscheltiere, Sommergarderobe für den Babybub bis hin zu bereits zugeschnittenen Teilen, die eigentlich nur noch unter die Nähmaschine müssen. Alles dabei.
Alles, was mir jetzt noch zu meinem Glück fehlt, ist mehr Zeit. :D :D Tagsüber frisst der Haushalt leider nach wie vor einen großen Zeitanteil (irgendwie ist das mit jetzt 5 statt 4 Personen auch nicht weniger geworden. Besonders die Wäsche. :P). Und abends - tja, abends stoppt mich der Babyboy, der süße.
Der darf nämlich normalerweise bis halb neun/neun wachbleiben, weil der die Stunde schwesternfreie Zeit am Abend noch genießt - und ich auch. Da geht dann noch eine Runde Babymassage, oder wir spielen noch ein bisschen, oder er sitzt einfach noch ein Weilchen in meinem oder Papas Arm, während wir auf der Terrasse den Abend ausklingen lassen. Bis der dann ins Bett gebracht ist, habe ich ungefähr eine knappe Stunde Puffer - und dann fällt ihm meistens auf, dass er ganz allein im Schlafzimmer liegt. Und das findet er dann nicht so prickelnd. Naja, und bis ich den dann wieder beruhigt (und meistens noch gefüttert) habe, ist dann auch zehn/halb elf und ich bleibe meistens gleich im Schlafzimmer. Mamasein macht nämlich müde! :D
Womit aber meine abendliche Nähzeit quasi nicht existent ist. Wo ich doch so motiviert wäre. Leute, ich sage euch, 27 Nähprojekte!!!
Hobbyzeit ist wichtig. Meine Hobbyzeit ist mir wichtig. Die brauche ich als Ausgleich, als für-mich-Zeit. Denn wenn ich mit mir zufrieden bin, dann bin ich es erfahrungsgemäß auch mit dem Rest der Welt. :D Selbstverständlich sehe ich zu, dass meine Kinder nicht darunter leiden. Ich lasse den Babyboy nicht brüllen, während ich mich an die Nähmaschine setze. Es bleibt immer ein Kompromiss. Aber ich kann schon mal ein bisschen Haushalt ignorieren und während der Kleine schläft und die Große Hausaufgaben macht, zwischendrin ein Schnittmuster abpausen, Stoff zuschneiden, Fotos bearbeiten oder einen Blogbeitrag einschieben. Das brauche ich einfach.
Die Zeit an der Nähmaschine, die muss ich mir allerdings wirklich stehlen, denn die steht im Nähzimmer im Keller. Da muss dann schon wirklich mein Mann für die Kids da sein, sonst unterbreche ich meine Arbeit alle zwei Minuten, und dann macht's auch keinen Spaß. Und das müssen wir tatsächlich planen, sonst klappt es nicht. Aber hin und wieder schaffen wir auch das. Und dann bin ich sehr zufrieden, mit mir und mit dem Rest der Welt. Und es entstehen feine Dinge nebenher. :D
Eines meiner letzten Projekte war die "Lynn" von Meine Herzenswelt. Am Anfang war ich ehrlich gesagt eher skeptisch - so lang? So eng? Ist das was für mich? - und so ging es ganz vielen in der Probenähgruppe. Und dann hat plötzlich eine aktue Lynngitis um sich gegriffen, als wir allesamt festgestellt haben, dass der Schnitt nicht nur saubequem ist (auch wenn er nicht so aussieht - die Beinfreiheit ist unglaublich!), sondern auch an jeder Art Frau eine gute Figur macht. Vollkommen egal, ob kurz, lang, breite oder dünne Hüften, Bauch oder nicht, ich habe so viele wundervolle Probenähergebnisse zu diesem Schnitt gesehen, dass ich euch mit absoluter Überzeugung sagen kann - Lynn kann jeder tragen. Die Paradeversion waren dünne Streifen und eine Jeansjacke. Und weil ich zugegebenermaßen manchmal ein bisschen Lemming in mir habe, musste ich auch so ein Exemplar haben. Den Rock gibt's auch noch in Midi und Mini - ein zweites Beispiel zeige ich euch noch. Superschnell genäht ist Lynn dann auch noch - mein absolutes Sommer-Must-Have!! Noch kriegt ihr den Schnitt zum Einführungspreis für 2,75 Euro - da kann man wirklich nichts falsch damit machen! Übrigens gibt es auch die Curvy-Version - und auch da sind die Designbeispiele atemberaubend! HIER geht's zum Schnittmuster!
So, und ich werde jetzt flott eine Ladung Wäsche wegarbeiten und dann entscheiden, ob ich endlich die Winterschuhe wasche oder doch ein bisschen wohltuende Hobbyzeit einlege. Für mich. Ich tendiere zu Zweiterem. :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
(Werbung! :D)
Endlich habe ich wieder richtig Lust zum Nähen und Bloggen. Aber so richtig. Irgendwie scheint das doch mit der Elternzeit zusammenzuhängen. Meine To-Sew-Liste umfasst satte 27 Posten - von Ausbesserungsarbeiten über Schultüten (jepp, das mittlere Fräulein ist auch schon fast ein Schulkind. Uffz.), Windeltaschen, lang versprochene Kuscheltiere, Sommergarderobe für den Babybub bis hin zu bereits zugeschnittenen Teilen, die eigentlich nur noch unter die Nähmaschine müssen. Alles dabei.
Alles, was mir jetzt noch zu meinem Glück fehlt, ist mehr Zeit. :D :D Tagsüber frisst der Haushalt leider nach wie vor einen großen Zeitanteil (irgendwie ist das mit jetzt 5 statt 4 Personen auch nicht weniger geworden. Besonders die Wäsche. :P). Und abends - tja, abends stoppt mich der Babyboy, der süße.
Der darf nämlich normalerweise bis halb neun/neun wachbleiben, weil der die Stunde schwesternfreie Zeit am Abend noch genießt - und ich auch. Da geht dann noch eine Runde Babymassage, oder wir spielen noch ein bisschen, oder er sitzt einfach noch ein Weilchen in meinem oder Papas Arm, während wir auf der Terrasse den Abend ausklingen lassen. Bis der dann ins Bett gebracht ist, habe ich ungefähr eine knappe Stunde Puffer - und dann fällt ihm meistens auf, dass er ganz allein im Schlafzimmer liegt. Und das findet er dann nicht so prickelnd. Naja, und bis ich den dann wieder beruhigt (und meistens noch gefüttert) habe, ist dann auch zehn/halb elf und ich bleibe meistens gleich im Schlafzimmer. Mamasein macht nämlich müde! :D
Womit aber meine abendliche Nähzeit quasi nicht existent ist. Wo ich doch so motiviert wäre. Leute, ich sage euch, 27 Nähprojekte!!!
Hobbyzeit ist wichtig. Meine Hobbyzeit ist mir wichtig. Die brauche ich als Ausgleich, als für-mich-Zeit. Denn wenn ich mit mir zufrieden bin, dann bin ich es erfahrungsgemäß auch mit dem Rest der Welt. :D Selbstverständlich sehe ich zu, dass meine Kinder nicht darunter leiden. Ich lasse den Babyboy nicht brüllen, während ich mich an die Nähmaschine setze. Es bleibt immer ein Kompromiss. Aber ich kann schon mal ein bisschen Haushalt ignorieren und während der Kleine schläft und die Große Hausaufgaben macht, zwischendrin ein Schnittmuster abpausen, Stoff zuschneiden, Fotos bearbeiten oder einen Blogbeitrag einschieben. Das brauche ich einfach.
Die Zeit an der Nähmaschine, die muss ich mir allerdings wirklich stehlen, denn die steht im Nähzimmer im Keller. Da muss dann schon wirklich mein Mann für die Kids da sein, sonst unterbreche ich meine Arbeit alle zwei Minuten, und dann macht's auch keinen Spaß. Und das müssen wir tatsächlich planen, sonst klappt es nicht. Aber hin und wieder schaffen wir auch das. Und dann bin ich sehr zufrieden, mit mir und mit dem Rest der Welt. Und es entstehen feine Dinge nebenher. :D
Eines meiner letzten Projekte war die "Lynn" von Meine Herzenswelt. Am Anfang war ich ehrlich gesagt eher skeptisch - so lang? So eng? Ist das was für mich? - und so ging es ganz vielen in der Probenähgruppe. Und dann hat plötzlich eine aktue Lynngitis um sich gegriffen, als wir allesamt festgestellt haben, dass der Schnitt nicht nur saubequem ist (auch wenn er nicht so aussieht - die Beinfreiheit ist unglaublich!), sondern auch an jeder Art Frau eine gute Figur macht. Vollkommen egal, ob kurz, lang, breite oder dünne Hüften, Bauch oder nicht, ich habe so viele wundervolle Probenähergebnisse zu diesem Schnitt gesehen, dass ich euch mit absoluter Überzeugung sagen kann - Lynn kann jeder tragen. Die Paradeversion waren dünne Streifen und eine Jeansjacke. Und weil ich zugegebenermaßen manchmal ein bisschen Lemming in mir habe, musste ich auch so ein Exemplar haben. Den Rock gibt's auch noch in Midi und Mini - ein zweites Beispiel zeige ich euch noch. Superschnell genäht ist Lynn dann auch noch - mein absolutes Sommer-Must-Have!! Noch kriegt ihr den Schnitt zum Einführungspreis für 2,75 Euro - da kann man wirklich nichts falsch damit machen! Übrigens gibt es auch die Curvy-Version - und auch da sind die Designbeispiele atemberaubend! HIER geht's zum Schnittmuster!
So, und ich werde jetzt flott eine Ladung Wäsche wegarbeiten und dann entscheiden, ob ich endlich die Winterschuhe wasche oder doch ein bisschen wohltuende Hobbyzeit einlege. Für mich. Ich tendiere zu Zweiterem. :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
(Werbung! :D)
Samstag, 25. Mai 2019
Busliebe
Heute hab ich eines meiner aktuellen Lieblingsteile für euch! Mit Bulli! Ich mag nämlich Bullis!
Ich habe drei Schwestern. Unsere Familie hat also zu meiner Kinderzeit nicht in ein normales Auto gepasst. Und deswegen hatten wir einen VW-Bus. Sogar mehrere hintereinander. Weil der einfach praktisch war. Wir hatten alle Platz darin, der hatte genug Power, um hinten noch den Wohnwagen anzuhängen und auch Gepäck für sechs Leute passte spielend hinein. Mit Rädern, Kinderwagen, Schlauchboot und dem fetten aufblasbaren Krokodil, das jedes Jahr mit ans Meer musste.
Es kleben also jede Menge Kindheitserinnerungen an dem Gefährt. Urlaubsfahrten zum Beispiel. Die Tatsache, dass wir immer erst Hörspiele hören durften, wenn kein deutscher Radiosender mehr ging, ist mir noch gut im Gedächtnis. :D :D Außerdem hatten wir auf so mancher Autofahrt die Gitarre dabei und haben das Liederbuch rauf und runter gesungen. Der Bus war dann am Campingplatz immer der Schlafplatz von mir und meiner Schwester - als die beiden Älteren durften wir quasi ein Doppelzimmer bewohnen, während der Rest der Familie im Wohnwagen logierte.
Diese Bilder hab ich nach wie vor ganz deutlich vor Augen - die Innenfläche unseres Busses zur Liegefläche umgeklappt, Vorhänge an den Fenstern, die Heckklappe weit geöffnet, das Rauschen des Meeres und der Pinien im Ohr und den salzigen Duft in der Nase, das Schattenspiel der Bäume auf den Vorhängen, unter mir der Schlafsack und vor mir ein Buch. Herrlich.
Auch viel später noch fand ich nichts praktischer als unseren Bus. Wenn mein Fahrrad auf die Schnelle irgendwohin transportiert werden musste, passte das einfach in den Innenraum. Für Unifeste ließen sich Stehtische transportieren, ohne mühsam das Standbein abzumontieren. Und für die vielen musikalischen Gelegenheiten, bei denen ich mitgewirkt habe, hatten nicht nur ein E-Piano sondern auch noch ein komplettes Schlagzeug oder die Instrumente eines halben Blasorchesters Platz.
Und sogar fahranfängertauglich ist das Gefährt, trotz seiner Größe. Weil der Bus nämlich super übersichtlich ist. Hinten ist er da aus, wo die Scheibe ist, vorne hat man einen wunderbaren Überblick über die kurze Schnauze und auch seitlich braucht man nicht wirklich Platz einkalkulieren. Gut, bei engen Kurven sollte man vielleicht nicht den langen Radstand vergessen. Sonst kann man nämlich die seitliche Schiebetür elegant an einer Straßenlaterne anfahren, ohne dass Vorder- und Hinterteil des Autos auch nur einen Kratzer abbekommen. Nicht dass mir das jemals passiert wäre... ;)
Ein VW-Bus ist mein Traumauto. Große Liebe und so. Leider haben wir keinen - mein Mann ist nämlich der Meinung, dass sich so ein Riesenauto unter drei Kindern auf keinen Fall rentiert. Und bisher konnte ich ja nur zwei Sprösslinge vorweisen. Definitiv eines zu wenig. Jetzt haben wir uns ja endlich mit dem Babyboy auf einen busfähigen 5-Personen-Haushalt vergrößert - mal sehen, ob sich der Göttergatte nochmal auf eine Diskussion mit mir einlässt. :D
Es würde allerdings wohl ein moderner Multivan werden. Für einen alten Bulli sind unsere Autotechnikkenntnisse definitiv zu gering. Meine Schwester und ihr Mann fahren so ein Exemplar (nicht ganz so altes Baujahr wie der applizierte Bulli, aber trotzdem uralt, ihr wisst schon :D). Die sind aber beide studierte Maschinenbauer und können kleine Autowehwehchen unterwegs selber richten. Ich seh den total gerne und finde ihn kultig, aber ich brauch ein Selbstläufer-Auto ohne Reparaturbedarf. :D
Jedenfalls, nachdem ich meine VW-Bus-Liebe nicht an einem echten Gefährt ausleben kann, habe ich eben eins appliziert. Freihand und frei Schnauze. In gelb. Das gefällt mir nämlich auch ziemlich gut - auch wenn unsere Busse immer alle rot waren. Der Babyboy wird so jedenfalls direkt mal darauf vorbereitet, dass das ein cooles Gefährt ist. Auf dem Henry-Baby-Shirt von Rosarosa macht sich der Bulli jedenfalls super und passt perfekt zur SSP aus Jeansjersey. Ein Outfit ganz nach meinem Geschmack - halbwegs neutral, farbenfroh und praktisch. Ich überlege schon, ob ich es in der nächsten Größe einfach nochmal so nähe. :D
Das Ebook für das Oberteil findet ihr HIER und den Schnitt für die Hose gibt es HIER.
Ich hänge jetzt jedenfalls in Gedanken noch ein bisschen meinem Traumauto nach und werde nebenher die meuternde Nachkommenschaft mit Futter versorgen. Und mich auf den nächsten Urlaub freuen. Ich brauche dringend Pinien und Meer!
Hasenwilde Grüße
Johanna
Ich habe drei Schwestern. Unsere Familie hat also zu meiner Kinderzeit nicht in ein normales Auto gepasst. Und deswegen hatten wir einen VW-Bus. Sogar mehrere hintereinander. Weil der einfach praktisch war. Wir hatten alle Platz darin, der hatte genug Power, um hinten noch den Wohnwagen anzuhängen und auch Gepäck für sechs Leute passte spielend hinein. Mit Rädern, Kinderwagen, Schlauchboot und dem fetten aufblasbaren Krokodil, das jedes Jahr mit ans Meer musste.
Es kleben also jede Menge Kindheitserinnerungen an dem Gefährt. Urlaubsfahrten zum Beispiel. Die Tatsache, dass wir immer erst Hörspiele hören durften, wenn kein deutscher Radiosender mehr ging, ist mir noch gut im Gedächtnis. :D :D Außerdem hatten wir auf so mancher Autofahrt die Gitarre dabei und haben das Liederbuch rauf und runter gesungen. Der Bus war dann am Campingplatz immer der Schlafplatz von mir und meiner Schwester - als die beiden Älteren durften wir quasi ein Doppelzimmer bewohnen, während der Rest der Familie im Wohnwagen logierte.
Diese Bilder hab ich nach wie vor ganz deutlich vor Augen - die Innenfläche unseres Busses zur Liegefläche umgeklappt, Vorhänge an den Fenstern, die Heckklappe weit geöffnet, das Rauschen des Meeres und der Pinien im Ohr und den salzigen Duft in der Nase, das Schattenspiel der Bäume auf den Vorhängen, unter mir der Schlafsack und vor mir ein Buch. Herrlich.
Auch viel später noch fand ich nichts praktischer als unseren Bus. Wenn mein Fahrrad auf die Schnelle irgendwohin transportiert werden musste, passte das einfach in den Innenraum. Für Unifeste ließen sich Stehtische transportieren, ohne mühsam das Standbein abzumontieren. Und für die vielen musikalischen Gelegenheiten, bei denen ich mitgewirkt habe, hatten nicht nur ein E-Piano sondern auch noch ein komplettes Schlagzeug oder die Instrumente eines halben Blasorchesters Platz.
Und sogar fahranfängertauglich ist das Gefährt, trotz seiner Größe. Weil der Bus nämlich super übersichtlich ist. Hinten ist er da aus, wo die Scheibe ist, vorne hat man einen wunderbaren Überblick über die kurze Schnauze und auch seitlich braucht man nicht wirklich Platz einkalkulieren. Gut, bei engen Kurven sollte man vielleicht nicht den langen Radstand vergessen. Sonst kann man nämlich die seitliche Schiebetür elegant an einer Straßenlaterne anfahren, ohne dass Vorder- und Hinterteil des Autos auch nur einen Kratzer abbekommen. Nicht dass mir das jemals passiert wäre... ;)
Ein VW-Bus ist mein Traumauto. Große Liebe und so. Leider haben wir keinen - mein Mann ist nämlich der Meinung, dass sich so ein Riesenauto unter drei Kindern auf keinen Fall rentiert. Und bisher konnte ich ja nur zwei Sprösslinge vorweisen. Definitiv eines zu wenig. Jetzt haben wir uns ja endlich mit dem Babyboy auf einen busfähigen 5-Personen-Haushalt vergrößert - mal sehen, ob sich der Göttergatte nochmal auf eine Diskussion mit mir einlässt. :D
Es würde allerdings wohl ein moderner Multivan werden. Für einen alten Bulli sind unsere Autotechnikkenntnisse definitiv zu gering. Meine Schwester und ihr Mann fahren so ein Exemplar (nicht ganz so altes Baujahr wie der applizierte Bulli, aber trotzdem uralt, ihr wisst schon :D). Die sind aber beide studierte Maschinenbauer und können kleine Autowehwehchen unterwegs selber richten. Ich seh den total gerne und finde ihn kultig, aber ich brauch ein Selbstläufer-Auto ohne Reparaturbedarf. :D
Jedenfalls, nachdem ich meine VW-Bus-Liebe nicht an einem echten Gefährt ausleben kann, habe ich eben eins appliziert. Freihand und frei Schnauze. In gelb. Das gefällt mir nämlich auch ziemlich gut - auch wenn unsere Busse immer alle rot waren. Der Babyboy wird so jedenfalls direkt mal darauf vorbereitet, dass das ein cooles Gefährt ist. Auf dem Henry-Baby-Shirt von Rosarosa macht sich der Bulli jedenfalls super und passt perfekt zur SSP aus Jeansjersey. Ein Outfit ganz nach meinem Geschmack - halbwegs neutral, farbenfroh und praktisch. Ich überlege schon, ob ich es in der nächsten Größe einfach nochmal so nähe. :D
Das Ebook für das Oberteil findet ihr HIER und den Schnitt für die Hose gibt es HIER.
Ich hänge jetzt jedenfalls in Gedanken noch ein bisschen meinem Traumauto nach und werde nebenher die meuternde Nachkommenschaft mit Futter versorgen. Und mich auf den nächsten Urlaub freuen. Ich brauche dringend Pinien und Meer!
Hasenwilde Grüße
Johanna
Montag, 13. Mai 2019
Taufe
Ihr Lieben,
schon wieder ein ganzes Weilchen ist vergangen seit dem letzten Blogpost. Aber ich kann euch versichern: Wir genießen das Leben zu fünft. Diesen Samstag wurde unser Baby getauft und wir hatten ein wundervolles Fest.
Ich habe mir wie immer vorgenommen, nicht zu viel Aufhebens um die Sache zu machen. Schließlich kommen zur Taufe eigentlich die gleichen Leute wie zu jeder Geburtstagsfeier hier im Haus - eben die Verwandten. Dieses Mal noch getoppt durch meine Schwestern, die zu unserer Freude vollzählig aufgetaucht sind. Nachdem mein Mann und ich aber beide keine riesige Verwandtschaft haben, sind das in aller Komplettheit knapp 20 Leute. Also eigentlich eine recht entspannte Feiergröße.
Auf der anderen Seite ist so ein Fest ja dann doch ein ganz guter Anlass, Dinge zu putzen, die sonst nicht so oft geputzt werden. Und wenn man so eine Gelegenheit nicht nutzt, dann weiß man gar nicht, warum und wann man diese Dinge sonst putzen sollte. Und dann bleiben sie ungeputzt. Wer weiß, wie lange. :D Wir haben also dann doch beschlossen, sämtliche Fenster zu schrubben, die Vorhänge mal wieder durch die Waschmaschine zu jagen, die Oberlichter der Türen auf Hochglanz zu bringen und mal wieder über diverse Sichtflächen zu putzen. Was definitiv nicht geschadet hat. :D :D Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es tatsächlich jemandem aufgefallen ist. :D :D
Davon abgesehen mag ich es gern, wenn Dinge gut geplant sind. Wenn wir schon Taufe feiern, dann will ich, dass es einen roten Faden gibt. Und passende Lieder, am liebsten von Freunden gesungen. Ein passendes Motiv auf der Taufkerze. Dass alles zusammenpasst. Und eben rund ist. Was sicherlich lobenswert, aber auch meistens eine Menge Aufwand ist. :D :D Aber das ist eben mein Ding. Und so haben wir Lesung, Fürbitten und Lieder rund um eine kleine Holzschatzkiste ausgesucht. Jedes Familienmitglied hatte dann einen Wunsch für den Lebensweg unseres Sohnemann dabei, der vorgelesen (soooooo schöne Texte!!!!) und dann sicher in der Kiste verstaut wurde. Ich freu mich schon drauf, wenn ich mit dem Bub in ein paar Jahren die Schatzkiste herausholen und mit ihm alle diese lieben Wünsche lesen kann.
Besonders gefreut hab ich mich, dass mein Opa, der Uropa des Babyboys, den ganzen Tag mit dabei war und sich mit seinen 97 Jahren offensichtlich gut unterhalten hat. Er ist inzwischen einfach nicht mehr immer so fit, dass das selbstverständlich ist - umso größer war unsere Freude, dass es ihm gut gefallen hat und er bis ganz zum Ende geblieben ist. Auch er hat dem Baby einen guten Wunsch aufgeschrieben, den Babyboy stolz auf seinem Schoß gehalten und dann seinen Wunsch für ihn vor versammelter Mannschaft vorgetragen - sogar auswendig.
Folgendes hat er gedichtet:
"Ich wünsche dir viel Glück und Segen
auf allen deinen Lebenswegen.
Und einen Wunsch hätt ich für dich:
Dass du so alt wirst wie ich."
Das hat für großes Gelächter und Applaus gesorgt und definitiv kann diesen Wunsch keiner besser und berechtigter wünschen, als mein Opa. :D :D
Der kleine Täufling war den ganzen Tag bester Laune, hat die Taufe wach und aufmerksam verfolgt, sämtliche Gäste angestrahlt und sind von jedem durch die Gegend schleppen lassen. Absolut vorbildlich, der süße Fratz. Wir hatten jedenfalls ein wunderschönes Fest, das uns sicher noch lang in Erinnerung bleiben wird.
So, jetzt einen eleganten Themenschlenker zu den Fotos... :D Begleitet hat diesen, wie auch die meisten anderen Tage, seit der Babyboy auf der Welt ist, die allgegenwärtige Wickeltasche. So ein aufwändiges Nähprojekt hatte ich schon länger nicht mehr - aber die hat sich sowas von gelohnt!! Als Schnittmuster habe ich - auf einen heißen Inspirationstipp von Love, Bella hin, die letztes Jahr eine supersüße Wickeltasche für ihren Neffen nach diesem Schnittmuster genäht hat - die "Alleskönner" von Farbenmix. Mit sämtlichen Optionen und allem Schnicksschnacks, mit hundert Fächern und Taschen, Reißverschlüssen, Wickelunterlage, flexibel abknöpfbarer Inneneinteilung und einer Kinderwagenhalterung. So, dass alles seinen Platz hat. Aber beim dritten Kind weiß ich inzwischen aus Erfahrung, dass kein Gegenstand so ausführlich über die nächsten zwei bis drei Jahre genutzt werden wird, wie die Wickeltasche, die wirklich immer und überall dabei ist. Und da hat sich der Aufwand dann auch wirklich gelohnt - und wenn sie dann noch halbwegs in Ordnung ist, lässt sich die Tasche sicher auch als Allrounder unterwegs weitergebrauchen. :D Oder ich näh mir dann ne Neue. :D
Den abwischbaren Innenstoff habe ich bei Alles-für Selbermacher gekauft, genauso wie den grünen Canvas und das Ebook "Schnullertasche", die ich passend genäht habe. Der bunte Außenstoff war ein Mitbringsel von der letzten Sew beim Sonntagshasen. Und Leute, ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber ich liebe diese kunterbunte, feine Tasche.
Wir genießen heute einen ruhigen Tag nach all der Aufregung am Wochenende, ich gucke noch ein bisschen durch die frisch geputzten Fensterscheiben und habe endlich Zeit, diesen Blogpost zu schreiben. Auch schön, eigentlich.
Hasenwilde Grüße
Johanna
schon wieder ein ganzes Weilchen ist vergangen seit dem letzten Blogpost. Aber ich kann euch versichern: Wir genießen das Leben zu fünft. Diesen Samstag wurde unser Baby getauft und wir hatten ein wundervolles Fest.
Ich habe mir wie immer vorgenommen, nicht zu viel Aufhebens um die Sache zu machen. Schließlich kommen zur Taufe eigentlich die gleichen Leute wie zu jeder Geburtstagsfeier hier im Haus - eben die Verwandten. Dieses Mal noch getoppt durch meine Schwestern, die zu unserer Freude vollzählig aufgetaucht sind. Nachdem mein Mann und ich aber beide keine riesige Verwandtschaft haben, sind das in aller Komplettheit knapp 20 Leute. Also eigentlich eine recht entspannte Feiergröße.
Auf der anderen Seite ist so ein Fest ja dann doch ein ganz guter Anlass, Dinge zu putzen, die sonst nicht so oft geputzt werden. Und wenn man so eine Gelegenheit nicht nutzt, dann weiß man gar nicht, warum und wann man diese Dinge sonst putzen sollte. Und dann bleiben sie ungeputzt. Wer weiß, wie lange. :D Wir haben also dann doch beschlossen, sämtliche Fenster zu schrubben, die Vorhänge mal wieder durch die Waschmaschine zu jagen, die Oberlichter der Türen auf Hochglanz zu bringen und mal wieder über diverse Sichtflächen zu putzen. Was definitiv nicht geschadet hat. :D :D Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es tatsächlich jemandem aufgefallen ist. :D :D
Davon abgesehen mag ich es gern, wenn Dinge gut geplant sind. Wenn wir schon Taufe feiern, dann will ich, dass es einen roten Faden gibt. Und passende Lieder, am liebsten von Freunden gesungen. Ein passendes Motiv auf der Taufkerze. Dass alles zusammenpasst. Und eben rund ist. Was sicherlich lobenswert, aber auch meistens eine Menge Aufwand ist. :D :D Aber das ist eben mein Ding. Und so haben wir Lesung, Fürbitten und Lieder rund um eine kleine Holzschatzkiste ausgesucht. Jedes Familienmitglied hatte dann einen Wunsch für den Lebensweg unseres Sohnemann dabei, der vorgelesen (soooooo schöne Texte!!!!) und dann sicher in der Kiste verstaut wurde. Ich freu mich schon drauf, wenn ich mit dem Bub in ein paar Jahren die Schatzkiste herausholen und mit ihm alle diese lieben Wünsche lesen kann.
Besonders gefreut hab ich mich, dass mein Opa, der Uropa des Babyboys, den ganzen Tag mit dabei war und sich mit seinen 97 Jahren offensichtlich gut unterhalten hat. Er ist inzwischen einfach nicht mehr immer so fit, dass das selbstverständlich ist - umso größer war unsere Freude, dass es ihm gut gefallen hat und er bis ganz zum Ende geblieben ist. Auch er hat dem Baby einen guten Wunsch aufgeschrieben, den Babyboy stolz auf seinem Schoß gehalten und dann seinen Wunsch für ihn vor versammelter Mannschaft vorgetragen - sogar auswendig.
Folgendes hat er gedichtet:
"Ich wünsche dir viel Glück und Segen
auf allen deinen Lebenswegen.
Und einen Wunsch hätt ich für dich:
Dass du so alt wirst wie ich."
Das hat für großes Gelächter und Applaus gesorgt und definitiv kann diesen Wunsch keiner besser und berechtigter wünschen, als mein Opa. :D :D
Der kleine Täufling war den ganzen Tag bester Laune, hat die Taufe wach und aufmerksam verfolgt, sämtliche Gäste angestrahlt und sind von jedem durch die Gegend schleppen lassen. Absolut vorbildlich, der süße Fratz. Wir hatten jedenfalls ein wunderschönes Fest, das uns sicher noch lang in Erinnerung bleiben wird.
So, jetzt einen eleganten Themenschlenker zu den Fotos... :D Begleitet hat diesen, wie auch die meisten anderen Tage, seit der Babyboy auf der Welt ist, die allgegenwärtige Wickeltasche. So ein aufwändiges Nähprojekt hatte ich schon länger nicht mehr - aber die hat sich sowas von gelohnt!! Als Schnittmuster habe ich - auf einen heißen Inspirationstipp von Love, Bella hin, die letztes Jahr eine supersüße Wickeltasche für ihren Neffen nach diesem Schnittmuster genäht hat - die "Alleskönner" von Farbenmix. Mit sämtlichen Optionen und allem Schnicksschnacks, mit hundert Fächern und Taschen, Reißverschlüssen, Wickelunterlage, flexibel abknöpfbarer Inneneinteilung und einer Kinderwagenhalterung. So, dass alles seinen Platz hat. Aber beim dritten Kind weiß ich inzwischen aus Erfahrung, dass kein Gegenstand so ausführlich über die nächsten zwei bis drei Jahre genutzt werden wird, wie die Wickeltasche, die wirklich immer und überall dabei ist. Und da hat sich der Aufwand dann auch wirklich gelohnt - und wenn sie dann noch halbwegs in Ordnung ist, lässt sich die Tasche sicher auch als Allrounder unterwegs weitergebrauchen. :D Oder ich näh mir dann ne Neue. :D
Den abwischbaren Innenstoff habe ich bei Alles-für Selbermacher gekauft, genauso wie den grünen Canvas und das Ebook "Schnullertasche", die ich passend genäht habe. Der bunte Außenstoff war ein Mitbringsel von der letzten Sew beim Sonntagshasen. Und Leute, ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber ich liebe diese kunterbunte, feine Tasche.
Wir genießen heute einen ruhigen Tag nach all der Aufregung am Wochenende, ich gucke noch ein bisschen durch die frisch geputzten Fensterscheiben und habe endlich Zeit, diesen Blogpost zu schreiben. Auch schön, eigentlich.
Hasenwilde Grüße
Johanna
Montag, 29. April 2019
Spielezeit
"Wo steckt sie denn schon wieder?", fragt ihr euch? Na mitten im trubeligen Leben. Wo auch sonst? :D
Ich durfte mal wieder probenähen - dieses Mal für den kleinen Mann. Ich hab mich voll gefreut und es sind direkt drei Outfits entstanden. Aber wie ich euch letztens schon erzählt habe, arbeite ich ja immer noch an dieser Flatlay-mit-Baby-Sache. Und ich bin mit dem Set sehr glücklich, nicht aber mit dem Hintergrund. "Verknüllte Decke" ist ja eigentlich einer meiner Favoriten - hier aber nicht das Gelbe vom Ei. Geb ich ja zu. Mal sehen, vielleicht lege ich von den anderen Sets noch andere Fotos nach. Wenn das Baby Lust hat. Der lässt sich nämlich bereitwillig fotografieren, aber eher wenig bereitwillig umziehen... :D
Ja, was gibt es denn sonst so zu erzählen? Wir haben die Osterferien sehr genossen. Und wegen mir könnten wir gut noch zwei Wochen dranhängen. Ich bin Ferienfan. Schon allein jobbedingt. Als Lehrer kann man ja gar nicht nicht Ferienfan sein - auch wenn ich wirklich nochmal sagen muss, dass ich als Vollzeitlehrkraft immer ganz schön viel Arbeit mit in die Ferien genommen habe.
Jetzt in der Elternzeit könnte man behaupten, dass für mich eh jeder Tag gleich ist, vollkommen unabhängig von den Ferien. Ist aber totaler Quatsch. Ich hab nämlich Kinder. :D Und die Ferien sind terminfrei. Keine Hausaufgaben zu betreuen, kein Voltigieren, kein Instrumentalunterricht, kein Sport. Und vor allem morgens kein Wecker.
Ich liebe das und ich hab meine Kinder gern den ganzen Tag um mich. Im entspannten Zustand. Und zwei Wochen sind definitiv nicht lang genug, dass ich da riesig Programm auffahren müsste, damit die Damen nicht gelangweilt sind. Nee, die spielen. Tage und Wochen spielen die. Schleich und Playmobil und Lego und Kuscheltiere und draußen. Das war offensichtlich bitter nötig. Ich habe das Gefühl, diese Spielenergie staut sich immer zwischen den Ferien. Und wenn die Zeit so lang ist, dann werden meine Kinder krank. Daran merke ich dann, dass sie ferienreif sind. Zum Glück kommen die Ferien meistens gerade rechtzeitig, so dass die Damen nicht sterbenskrank sondern nur ein bisschen erkältet sind. Dann nutzen sie die freie Zeit, um sich gesundzuspielen.
Irgendwie finde ich es traurig, dass offensichtlich der normale Schulalltag nicht reicht, um eine sinnvolle Menge Spieltrieb loszuwerden. Zumindest bei meiner Schulkindtochter ist das so. Die Kindergartenmaus kommt erstens früher heim und hat zweitens einfach auch vormittag die Möglichkeit zum freien Spiel. Das Schulkind ist vormittags in der Schule (da ist sie sehr gerne, aber das zählt nicht als Spielen. Das ist auch keine Definitionssache, findet sie.). Dann macht sie Hausaufgaben. Und was dann vor der Abendroutine noch an Zeit übrigbleibt ist auch einfach manchmal durch Besorgungen und sonstige Arten von Terminen blockiert. Jedenfalls reicht es nicht, um genug zu spielen. Das merke ich ihr deutlich an. Und dann wird sie irgendwann unausgeglichen und unleidig.
Deswegen bin ich also jetzt nicht unbedingt froh darüber, dass uns der Schulalltag wieder hat. Aber hilft ja nix. Ich versuche eben, den Kindern so viel Spielezeit wie möglich zu gönnen in dem Wissen, dass in sechs Wochen die nächste Verschnaufpause ansteht. Dann werden wir den Wohnwagen ausmotten und mal testen, ob der Babyboy urlaubstauglich ist. Und nebenher wird gespielt. Ganz viel und ausgiebig. Playmobil, Schleich, Lego, Kuscheltiere. Und draußen. Ganz egal, wo wir gerade sind.
Nebenher gibt's jetzt noch ein paar Infos zum neuen Schnitt von Rosarosa - die SSP, die schmale Sweatpants, ist nämlich absolut babytauglich und vor allem superschnell genäht. Der Einsatz mit den Ösen gibt der Hose einen besonderen Look und der Schnitt eignet sich optimal für coole Seitenstreifen! Ich habe den Babyschnitt getestet, der geht von Größe 44 bis 80. Empfohlen ist der Schnitt für Jersey - Sommersweat eignet sich aber auch super, allerdings sitzt die Hose an den Waden dann besser, wenn man eine Größe breiter wählt. Den Schnitt bekommt ihr HIER für die Kleinen - klickt euch ruhig mal bei Rosarosa durch, denn auch bei den Kindern in Größe 86 - 164 sieht die SSP super aus und es gibt ein Kombipaket, in dem Baby- und Kinderschnitt enthalten sind. Bis heute noch gibt's die SSP zur Einführung 15% billiger - also hüpft am besten gleich schnell rüber zu rosarosa!
Als Oberteil habe ich einen Henry Baby von rosarosa genäht, auch einen Schnitt, den ich für den Sohnemann sehr liebgewonnen habe. Dass er sich nicht so furchtbar gern umziehen lässt, hab ich ja schon erwähnt - mit dem großen geknöpften Einsatz ist die Anzieherei aber nur halb so schlimm! Auf der Suche nach einem süßen Babymotiv bin ich auf die Pilze gestoßen - da konnte ich mich mal wieder nähmalerisch austoben, und der Bub schaut so süß in seiner neuen Kombi aus... HIER bekommt ihr den Schnitt.
So, ich widme mich jetzt nochmal meiner Flatlay-Problematik und wünsche euch eine wunderbare Woche - wir lesen uns!
Hasenwilde Grüße
Johanna
PS: Die Schnitte wurden mir zur Verfügung gestellt und ich mache sehr freiwillig und voll Überzeugung hier WERBUNG dafür! :D
Ich durfte mal wieder probenähen - dieses Mal für den kleinen Mann. Ich hab mich voll gefreut und es sind direkt drei Outfits entstanden. Aber wie ich euch letztens schon erzählt habe, arbeite ich ja immer noch an dieser Flatlay-mit-Baby-Sache. Und ich bin mit dem Set sehr glücklich, nicht aber mit dem Hintergrund. "Verknüllte Decke" ist ja eigentlich einer meiner Favoriten - hier aber nicht das Gelbe vom Ei. Geb ich ja zu. Mal sehen, vielleicht lege ich von den anderen Sets noch andere Fotos nach. Wenn das Baby Lust hat. Der lässt sich nämlich bereitwillig fotografieren, aber eher wenig bereitwillig umziehen... :D
Ja, was gibt es denn sonst so zu erzählen? Wir haben die Osterferien sehr genossen. Und wegen mir könnten wir gut noch zwei Wochen dranhängen. Ich bin Ferienfan. Schon allein jobbedingt. Als Lehrer kann man ja gar nicht nicht Ferienfan sein - auch wenn ich wirklich nochmal sagen muss, dass ich als Vollzeitlehrkraft immer ganz schön viel Arbeit mit in die Ferien genommen habe.
Jetzt in der Elternzeit könnte man behaupten, dass für mich eh jeder Tag gleich ist, vollkommen unabhängig von den Ferien. Ist aber totaler Quatsch. Ich hab nämlich Kinder. :D Und die Ferien sind terminfrei. Keine Hausaufgaben zu betreuen, kein Voltigieren, kein Instrumentalunterricht, kein Sport. Und vor allem morgens kein Wecker.
Ich liebe das und ich hab meine Kinder gern den ganzen Tag um mich. Im entspannten Zustand. Und zwei Wochen sind definitiv nicht lang genug, dass ich da riesig Programm auffahren müsste, damit die Damen nicht gelangweilt sind. Nee, die spielen. Tage und Wochen spielen die. Schleich und Playmobil und Lego und Kuscheltiere und draußen. Das war offensichtlich bitter nötig. Ich habe das Gefühl, diese Spielenergie staut sich immer zwischen den Ferien. Und wenn die Zeit so lang ist, dann werden meine Kinder krank. Daran merke ich dann, dass sie ferienreif sind. Zum Glück kommen die Ferien meistens gerade rechtzeitig, so dass die Damen nicht sterbenskrank sondern nur ein bisschen erkältet sind. Dann nutzen sie die freie Zeit, um sich gesundzuspielen.
Irgendwie finde ich es traurig, dass offensichtlich der normale Schulalltag nicht reicht, um eine sinnvolle Menge Spieltrieb loszuwerden. Zumindest bei meiner Schulkindtochter ist das so. Die Kindergartenmaus kommt erstens früher heim und hat zweitens einfach auch vormittag die Möglichkeit zum freien Spiel. Das Schulkind ist vormittags in der Schule (da ist sie sehr gerne, aber das zählt nicht als Spielen. Das ist auch keine Definitionssache, findet sie.). Dann macht sie Hausaufgaben. Und was dann vor der Abendroutine noch an Zeit übrigbleibt ist auch einfach manchmal durch Besorgungen und sonstige Arten von Terminen blockiert. Jedenfalls reicht es nicht, um genug zu spielen. Das merke ich ihr deutlich an. Und dann wird sie irgendwann unausgeglichen und unleidig.
Deswegen bin ich also jetzt nicht unbedingt froh darüber, dass uns der Schulalltag wieder hat. Aber hilft ja nix. Ich versuche eben, den Kindern so viel Spielezeit wie möglich zu gönnen in dem Wissen, dass in sechs Wochen die nächste Verschnaufpause ansteht. Dann werden wir den Wohnwagen ausmotten und mal testen, ob der Babyboy urlaubstauglich ist. Und nebenher wird gespielt. Ganz viel und ausgiebig. Playmobil, Schleich, Lego, Kuscheltiere. Und draußen. Ganz egal, wo wir gerade sind.
Nebenher gibt's jetzt noch ein paar Infos zum neuen Schnitt von Rosarosa - die SSP, die schmale Sweatpants, ist nämlich absolut babytauglich und vor allem superschnell genäht. Der Einsatz mit den Ösen gibt der Hose einen besonderen Look und der Schnitt eignet sich optimal für coole Seitenstreifen! Ich habe den Babyschnitt getestet, der geht von Größe 44 bis 80. Empfohlen ist der Schnitt für Jersey - Sommersweat eignet sich aber auch super, allerdings sitzt die Hose an den Waden dann besser, wenn man eine Größe breiter wählt. Den Schnitt bekommt ihr HIER für die Kleinen - klickt euch ruhig mal bei Rosarosa durch, denn auch bei den Kindern in Größe 86 - 164 sieht die SSP super aus und es gibt ein Kombipaket, in dem Baby- und Kinderschnitt enthalten sind. Bis heute noch gibt's die SSP zur Einführung 15% billiger - also hüpft am besten gleich schnell rüber zu rosarosa!
Als Oberteil habe ich einen Henry Baby von rosarosa genäht, auch einen Schnitt, den ich für den Sohnemann sehr liebgewonnen habe. Dass er sich nicht so furchtbar gern umziehen lässt, hab ich ja schon erwähnt - mit dem großen geknöpften Einsatz ist die Anzieherei aber nur halb so schlimm! Auf der Suche nach einem süßen Babymotiv bin ich auf die Pilze gestoßen - da konnte ich mich mal wieder nähmalerisch austoben, und der Bub schaut so süß in seiner neuen Kombi aus... HIER bekommt ihr den Schnitt.
So, ich widme mich jetzt nochmal meiner Flatlay-Problematik und wünsche euch eine wunderbare Woche - wir lesen uns!
Hasenwilde Grüße
Johanna
PS: Die Schnitte wurden mir zur Verfügung gestellt und ich mache sehr freiwillig und voll Überzeugung hier WERBUNG dafür! :D
Dienstag, 23. April 2019
Eingerostet
Ich bin eingerostet. Neee, nicht die Näherei. Das mache ich inzwischen lang genug und auch sehr kontinuierlich. Aber die Fotos! Ich bin fotografisch total eingerostet! Es ist ein Trauerspiel!
Erstens scheitert es so ein bisschen am neuen Fotomotiv, habe ich festgestellt. Meine beiden Mädels sind ja inzwischen total fotoerprobt (auch wenn sie jetzt eine längere Pause hatten), die wissen ganz automatisch, was ich von ihnen will. Und das ist zum Beispiel, dass sie für Blogfotos nicht direkt in die Kamera gucken. Ich will hier keine erkennbaren Gesichter zeigen. Das haben die total drauf.
Jetzt kommt da aber dieses Minibaby, das mich automatisch anstrahlt, wenn es mich sieht. Was definitiv das Süßeste von der Welt ist. Aber bring einen drei Monate alten Buben mal dazu, den Kopf zur Seite zu drehen, wenn doch die Mama mit diesem Kameradings direkt vor seinem Gesicht hängt. :D :D Genau. Ein Ding der Unmöglichkeit.
Und dann kann der ja noch nicht viele Positionen. Eigentlich nur zwei. Platt auf dem Rücken und platt auf dem Bauch. Zweiteres aber bitte nur kurz und nur mit ständiger Unterhaltung von vorn in Augenhöhe… ;) Versteht mich nicht falsch, ich will gar nicht mehr von dem. Im Gegenteil. Als drittes Baby hat er das Vorrecht, alles ganz spät zu tun. Beim ersten wartet man ja immer noch sehnsüchtig auf jeden neuen Entwicklungsschritt. Beim Mini stöhne ich schon fast auf, wenn er SCHON WIEDER was Neues kann, nach seinem Spielzeug greift oder lustige Laute von sich gibt. Und dann sage ich ihm, dass er bitte noch ganz lange klein zu bleiben hat und das alles noch gar nicht können muss. Interessiert ihn aber nicht.
Einzig und allein beim Fotografieren, da ist die Liegerei irgendwie langweilig. Man kann auch nicht wirklich einen unscharfen Hintergrund zaubern, wenn der Vordergrund direkt auf dem Hintergrund draufliegt, wenn ihr wisst, was ich meine. Ich teste also meine Fähigkeiten, stilvolle Flatlays zu legen. (Auch mit Kind sind das irgendwie Flatlays. Liegt alles flach, ne? :D). Und stelle fest, das muss man auch üben. Und nicht jeder Hintergrund sieht gut aus.
Und zweitens habe ich den Umgang mit meinem geliebten Photoshop total vergessen. Wie war das denn nochmal? Wie um aller Welt gleiche ich Fotos aneinander an die aus irgendwelchen mir verborgenen Gründen vollkommen unterschiedliche Farbstellungen beim gleichen Motiv haben?? Sieht ja doof aus.
Naja, ich fuddel mich da schon wieder rein. Aber es dauert immer ein bisschen, bis da vorzeigbare Ergebnisse rauskommen. Habt also ein bisschen Geduld mit mir.
Diese Bilder hier sind ein Doppelset, das zur Geburt meiner neuen kleinen Nichte entstanden ist. Einmal Strampelhose und Shirt mit Elefanten drauf für die kleine Maus in Größe 56 und einmal für meinen vergleichsweise großen Lausbub in Größe 68. Partnerlook de luxe. Zu süß ist das! Allerdings passt die Maus noch nicht rein. Wird aber auch wachsen, das kann ich schon mal ganz klar vorhersagen. Ich seh das täglich.
Hier für euch nochmal die Infos zu den Einzelteilen (alles selbst gekauft :D):
Der Elefantenstoff ist vom Stoffonkel, genauso wie die passenden Stripes und Dots von der Jacke.
Den grauen Lammfleece hab ich glaub von Namijda.
Der gestreifte Sweat ist vom Lillestofffestival von vor langer Zeit. :D
Genutzt habe ich lauter Klimperkleinschnitte aus den Büchern - den Strampler mit Fuß, einmal tatsächlich mit und einmal stattdessen mit Bündchen. Das schmale Shirt mit dem einseitigen amerikanischen Ausschnitt. Und die Fleecejacke. Das Zwergenmützchen ist selbstgestrickt nach einem Pixiemützenschnittmuster. :D
Ich setze mich also dann mal wieder an die vielen anderen Fotos (insgesamt 8 Sachen/Outfits hab ich fotografiert - da kommt also einiges auf euch zu!!!), begebe mich wieder in den ich-wettere-mit-Photoshop-Modus und sehe zu, dass ich noch ein bisschen was schaffe, bevor der Sohnemann aufwacht.
Hasenwilde Grüße
Johanna
Erstens scheitert es so ein bisschen am neuen Fotomotiv, habe ich festgestellt. Meine beiden Mädels sind ja inzwischen total fotoerprobt (auch wenn sie jetzt eine längere Pause hatten), die wissen ganz automatisch, was ich von ihnen will. Und das ist zum Beispiel, dass sie für Blogfotos nicht direkt in die Kamera gucken. Ich will hier keine erkennbaren Gesichter zeigen. Das haben die total drauf.
Jetzt kommt da aber dieses Minibaby, das mich automatisch anstrahlt, wenn es mich sieht. Was definitiv das Süßeste von der Welt ist. Aber bring einen drei Monate alten Buben mal dazu, den Kopf zur Seite zu drehen, wenn doch die Mama mit diesem Kameradings direkt vor seinem Gesicht hängt. :D :D Genau. Ein Ding der Unmöglichkeit.
Und dann kann der ja noch nicht viele Positionen. Eigentlich nur zwei. Platt auf dem Rücken und platt auf dem Bauch. Zweiteres aber bitte nur kurz und nur mit ständiger Unterhaltung von vorn in Augenhöhe… ;) Versteht mich nicht falsch, ich will gar nicht mehr von dem. Im Gegenteil. Als drittes Baby hat er das Vorrecht, alles ganz spät zu tun. Beim ersten wartet man ja immer noch sehnsüchtig auf jeden neuen Entwicklungsschritt. Beim Mini stöhne ich schon fast auf, wenn er SCHON WIEDER was Neues kann, nach seinem Spielzeug greift oder lustige Laute von sich gibt. Und dann sage ich ihm, dass er bitte noch ganz lange klein zu bleiben hat und das alles noch gar nicht können muss. Interessiert ihn aber nicht.
Einzig und allein beim Fotografieren, da ist die Liegerei irgendwie langweilig. Man kann auch nicht wirklich einen unscharfen Hintergrund zaubern, wenn der Vordergrund direkt auf dem Hintergrund draufliegt, wenn ihr wisst, was ich meine. Ich teste also meine Fähigkeiten, stilvolle Flatlays zu legen. (Auch mit Kind sind das irgendwie Flatlays. Liegt alles flach, ne? :D). Und stelle fest, das muss man auch üben. Und nicht jeder Hintergrund sieht gut aus.
Und zweitens habe ich den Umgang mit meinem geliebten Photoshop total vergessen. Wie war das denn nochmal? Wie um aller Welt gleiche ich Fotos aneinander an die aus irgendwelchen mir verborgenen Gründen vollkommen unterschiedliche Farbstellungen beim gleichen Motiv haben?? Sieht ja doof aus.
Naja, ich fuddel mich da schon wieder rein. Aber es dauert immer ein bisschen, bis da vorzeigbare Ergebnisse rauskommen. Habt also ein bisschen Geduld mit mir.
Diese Bilder hier sind ein Doppelset, das zur Geburt meiner neuen kleinen Nichte entstanden ist. Einmal Strampelhose und Shirt mit Elefanten drauf für die kleine Maus in Größe 56 und einmal für meinen vergleichsweise großen Lausbub in Größe 68. Partnerlook de luxe. Zu süß ist das! Allerdings passt die Maus noch nicht rein. Wird aber auch wachsen, das kann ich schon mal ganz klar vorhersagen. Ich seh das täglich.
Hier für euch nochmal die Infos zu den Einzelteilen (alles selbst gekauft :D):
Der Elefantenstoff ist vom Stoffonkel, genauso wie die passenden Stripes und Dots von der Jacke.
Den grauen Lammfleece hab ich glaub von Namijda.
Der gestreifte Sweat ist vom Lillestofffestival von vor langer Zeit. :D
Genutzt habe ich lauter Klimperkleinschnitte aus den Büchern - den Strampler mit Fuß, einmal tatsächlich mit und einmal stattdessen mit Bündchen. Das schmale Shirt mit dem einseitigen amerikanischen Ausschnitt. Und die Fleecejacke. Das Zwergenmützchen ist selbstgestrickt nach einem Pixiemützenschnittmuster. :D
Ich setze mich also dann mal wieder an die vielen anderen Fotos (insgesamt 8 Sachen/Outfits hab ich fotografiert - da kommt also einiges auf euch zu!!!), begebe mich wieder in den ich-wettere-mit-Photoshop-Modus und sehe zu, dass ich noch ein bisschen was schaffe, bevor der Sohnemann aufwacht.
Hasenwilde Grüße
Johanna
Abonnieren
Posts (Atom)














































