Montag, 7. November 2016

Wackelzahn

Habe ich euch schon erzählt, dass die erste Zahnlücke hier im Haus Hasenwild Einzug gehalten hat?


Sehr überraschend, das kann ich euch versichern. Ich war von bevorstehenden Wackelzähnen und Zahnlücken in etwa so weit entfernt, wie der Mond von der Sonne. Also ziemlich weit.


Ich meine, schließlich ist auch die Große noch ein bisschen klein mit ihren 5 Jahren. Ein Kindergartenkind eben. Das Wort Vorschule will ich jetzt nicht hören. Wirklich nicht.


Jedenfalls kam sie eines Abends zu mir und jammerte ein bisschen (wirklich nur ein bisschen. Quasi kaum erwähnenswert), dass ihr der Zahn wehtut. Ich darauf (Rabenmutter, die ich bin): "Jetzt putzt du dir halt erst mal ordentlich die Zähne und schaust, ob die Zahnschmerzen davon weggehen. Wenn nicht, schau ich mir das morgen genauer an." Nachdem sie dann friedlich eingeschlafen ist, habe ich den Gedanken ad acta gelegt. Wenn Kind so ruhig schlafen kann, können die Zahnschmerzen schließlich nicht so schlimm sein. Außerdem waren wir ja erst bei der zahnärztlichen Kontrolle. Also.


Am nächsten Morgen hat sich das Tochterkind dann wohlweislich den Papa als Ansprechpartner ausgesucht, der dann prompt den Wackelzahn im Mund ausmachen konnte. Ich kann euch gar nicht beschreiben, was da in meinem Kopf vorging. "Wackelzahn? Wie? Hat sie sich gestoßen?".


Bis sich mein Gehirn langsam um die Idee wickelte, dass das tatsächlich einfach ein altersgerechter Wackelzahn sein könnte, hat es gedauert. Ihr werdet jetzt denken: "Was macht die denn für nen Elefanten aus diesem Wackelzahn???".


Und recht habt ihr. Er war wirklich nicht der Rede wert. Eigentlich. Aber irgendwie war es ja nicht nur der erste Wackelzahn meiner Tochter, sondern auch meiner. Ihr wisst schon. Ein greifbares Zeichen dafür, dass sie jetzt groß ist. Ein Vorschulkind. Bald ein Schulkind. Ein selbstständiges kleines Mädchen mit eigenen Ideen, dem langsam Flügel wachsen.


Und ja, ich hätte sie am liebsten festgebunden in dem Moment. Hätte ihr den Wackelzahn am liebsten mit Sekundenkleber wieder angetackert und ihr mit fester Stimme befohlen, doch gefälligst noch ein bisschen klein zu bleiben. Ich meine, die Sache mit den Wackelzähnen könnten wir nächstes Jahr auch noch angehen. In der ersten Klasse würde das auch noch reichen. Ernsthaft mal, so viel Neuerungen sind einem zarten Mamaherzen wirklich nicht auf die Schnelle zuzumuten, oder?


Naja, das Ende vom Lied war, dass gleich mittags beim Essene in lautstarkes Knirschen aus ihrem Mund zu hören war und sie ihren Wackelzahn beinahe mitgegessen hätte. Und jetzt ist da die Zahnlücke. Stolzes Beweisstück für ein reifes Vorschulkind, ihrer Meinung nach. Jeder muss sie sehen. Und der Zahn nebenan wackelt auch schon. Halleluja.


Aber es hilft wohl nichts. Nachdem das Fernziel ja wohl doch heißt, das Kind zu einem selbstständigen, respektvollen und verantwortungsvollen Erwachsenen (!) zu erziehen, muss ich da wohl durch. Wahrscheinlich wird es leichter mit jedem Wackelzahn. Aber irgendwie ist jeder auch ein bisschen Abschied.


Naja, und große Kinder it Zahnlücken brauchen coole Outfits. Die "Bandits" von Andrea Lauren waren da gerade richtig für die Zahnlückenfee. Vor allem, wenn man ganz genau guckt, ist da an ein paar seltenen Ecken ein Banditeneinhorn drauf. Und das ist der absolute Inbegriff der Coolness. :D :D Genäht habe ich aus dem weichen Sommersweat von Alles-für-Selbermacher eine Sweat-Version von Titus, der neuen cool-Hose von FinnLeys. Und ich habe alle Titus-Register gezogen. Hosentaschen, Aufsetztaschen hinten, eine Cargotasche an der Seite, Fake-Knopfleiste. Volles Programm. Ziel der Sache war eine weiche, kindergartentaugliche Hose, die gut unter den Schneeanzug passt, so dass das Tochterkind bei Schnee gut eingepackt ist und sich im Kindergartengarten die tollsten Schneeballschlachten liefern kann, drinnen aber trotzdem ordentlich angezogen ist. Jeans unterm Schneeanzug geht nämlich hier gar nicht. Ich erinnere, dass der Bequemlichkeitsfaktor bei uns eine tragende Rolle spielt. Dank des Gummizugs in den Beinen rutscht da dann auch nichts unter der Schneehose raus - und sie wächst ein Weilchen mit. Und weil eine Hose allein nur die Hälfte des Körpers bedeckt, gab's dazu noch ein einfaches Basic-Longsleeve von Lillesol und Pelle, mit Banditeneinhorn (stoffgemalt und appliziert).
Und bevor ihr fragt: Eigentlich sollte weiß kein Problem sein. Denn eigentlich soll die Hose ja draußen ausschließlich unterm Schneeanzug stecken. So die Theorie. Die Praxis sieht braun, matschig und begeistert aus. Was willste machen? :D :D


Hier bekommt ihr die "Bandits" in drei schicken Farbstellungen:

Sweat - Bandits - GOTS - Andrea Lauren - Weiß


Und da geht's zur Hose "Titus" in all ihrer Raffiniertheit (der näht sich übrigens auch super aus Nicht-dehnbaren Stoffen, deswegen habe ich für die Sweatversion einen Touch Weite rausgenommen) in den Größen 74-134:

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Hat euch der erste Wackelzahn auch so getroffen? Erzählt mal!

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 3. November 2016

Unbesonders, aber tiefenentspannt

Ein ruhiger Ferientag wartet heute auf uns. Sind eh schon fast wieder vorbei, die Herbstferien. Die Zeit scheint ja im Moment grundsätzlich zu rasen - aber wenn Ferien sind, legt sie gefühlt nochmal einen Zahn zu...


Bisher haben wir eigentlich nicht viel spektakuläres unternommen. Hat aber auch was für sich - es bleibt ruhig und entspannt. Die Kinder machen Puzzles (die Große hat ihr erstes 200-Teile-Puzzle ganz alleine bewältigt, ist ultrastolz und baut es seither schon zum fünften Mal zusammen), sie friemeln mit Bügelperlen, sie malen und freuen sich, dass Tante und Oma zwischendrin Zeit für sie haben.


Wir trödeln morgens im Schlafanzug, es gibt nur lecker Wohlfühlessen und wenn es uns im Haus zu langweilig wird, fahren wir Shoppen. Oder zum McDonalds. Oder auf den Spielplatz.


Wenn man die Kinder hinterher fragt, was sie in den Ferien besonderes erlebt haben, werden sie wohl ziemlich über das "besondere" nachdenken müssen - denn eigentlich sind das ganz alltägliche Dinge, mit denen wir uns beschäftigen. Besonders ist, dass wir viel Zeit dafür haben.


Wir sitzen entspannt am Tisch und ich sortiere der Großen die passenden Bügelperlfarben zusammen. Oder helfe der Kleinen beim Anna-und-Elsa-Puzzle. Lese viele Bücher vor. Komme aber auch dazu, mal ein oder zwei Stunden an die Nähmaschine zu verschwinden, während die Mäuse friedlich spielen.


Und genau deswegen liebe ich Ferien so sehr. Wir sind tiefenentspannt. Zumindest, bis der Papa heimkommt, dem diese Art Tiefenentspannung nicht wirklich liegt. :D :D Aber da der meistens genauso schnell wieder verschwindet, wie er gekommen ist (in einen seiner geliebten Gemüsegärten. Oder in unseren Garten. Oder in die Kirche. Immer auf Mission. :D), ignorieren wir das gekonnt. Vielleicht lässt er sich die Tage doch nochmal zu einer Runde Uno breitschlagen - das macht zu viert nämlich mehr Spaß als zu zweit.


Heute jedenfalls dürfen die beiden Damen auswärts schlafen, und deswegen gehört der Abend allein uns Erwachsenen. Genießen wir dann auch. Dafür ist dann sogar mein Göttergatte zu haben. :D
Auf den Bildern seht ihr meine zweite Filou von Feefee als Longsweat - das ultimative Bequemteil, grade mit ner Leggings drunter. Da drückt nichts, und sie zaubert trotzdem eine schicke Shilouette - aus dem kuschelweichen Wintersweat von Lebenskleidung optimal für den täglichen Kuschelfaktor.... :D Dieses Mal habe ich mich für den Kragen entschieden und außerdem die schräge Tasche vorne mit eingebaut - aus demselben Stoff, nur mit einer etwas helleren Naht aufgenäht, trägt die auch gar nicht auf. Für den Einsatz war noch ein Stück "Markuna"von raxn in beere übrig, das ich im Frühjahr schon mal für meine Große vernäht hatte. Definitiv ein Teil, das aus der Waschmaschine direkt wieder an die Frau wandert - und deswegen heute auch bei RUMS mitfeiern darf!

Hier könnt ihr euch das EBook nochmal genauer ansehen (gibt's übrigens auch als Kombiebook mit der Kinderversion!!):




Übrigens hab ich grade erspäht, dass es auf "Filou" (und übrigens auch auf alle anderen Feefee-Ebooks) 15% Rabatt gibt - wenn das kein Grund zum Losshoppen ist, weiß ich auch nicht! :D

Hasenwilde Grüße
Johanna




Mittwoch, 2. November 2016

Kitz und Glitzer für den Herbst

Tristes Regennieseldunkelwolkengrauwetter draußen. November eben. Was tun?


Na klar, Farbe ins Spiel bringen. Farbe, Kuschelfell und Glitzer - und schon wird aus dem tristen Regentag ein blätterbunter Herbstmorgen... :D


Ich habe gute Nachrichten für euch. "Oh my deer" von Nikiko ist bei Alles-für-Selbermacher wieder da! Für mich der bisher schönste Nikiko-Stoff - nicht zu kindlich, aber trotzdem verspielt und mit den glitzernden Rehen und den zarten Herbstfarben der Oberhammer für alle kleinen und großen Mädchen. Und der Kombistoff mit den glitzernden Dreiecken ist dann erst recht was für jung und alt!


Meine Damen haben schon bei Paketsankunft lautstark diskutiert, wer "Oh my deer" vernäht bekommt - zum Glück reicht die Stoffmenge für zwei Projekte. :D Die Kleine hab ich schon versorgt - für die Große muss erst noch der richtige Schnitt kommen! :D


Nachdem ich erst letztens mal wieder die Kinderkleiderschränke aussortiert und wintertauglich einsortiert habe, musste ich feststellen, dass für keins meiner Mädels eine passende Übergangsjacke da ist. Kuschelig, aber nicht zu warm - ihr wisst schon, wenn's irgendwie noch zu warm für die Winterjacke aber zu kalt für eine einfache Softshelljacke ist.


Zum Glück war da noch kuscheliges Teddyfell in meinem Nähzimmer - das hatte ich mir letztes Jahr für ein Projekt gekauft, dann aber doch nicht vernäht (ja, lacht nur. Die Art Stoffe hab ich in hundertfacher Ausführung... :D Weil der Kopf so oft schneller denkt, als die Hand nähen kann... :D :D).


Eine Mini-PowPowJuna von Muckelie ist es geworden, die hab ich schon ein Weilchen nicht mehr genäht - aber der Schnitt war genau, was ich brauchte. Gefüttert - und vor allem wächst der mit den langen Bündchen und der reichlichen Länge unten ewig mit. Die Mini-PPJ, die ich meiner Großen letzten Herbst genäht habe, passt immer noch. Hat zwar inzwischen schon ein bisschen gelitten, weil sie so oft getragen und gewaschen wurde, ist aber immer noch lang genug. Super, oder? Die wenigsten Jacken passen hier bei uns länger als eine Saison.


Das war jetzt meine dritte PPJ, und jedesmal schimpfe ich vor mich hin, wenn ich die Ecken zwischen Saumbündchen und Jacke nähe - und jedesmal ist sie die Arbeit wert. Ein wunderbarer Schnitt. Die Paspeltaschen habe ich mir diesmal gespart, sonst hätte man das tolle Glitzerreh auf der Vorderseite nicht mehr gesehen. Stattdessen gab's seitliche Einstecktaschen.


Passend dazu gab's mal wieder eine Malia von Pom&Pino, nach wie vor einer meiner Lieblingsmützenschnitte - und schon ist das Kind gut eingepackt. Übrigens steht seither das "Kitz" auf der Lieblingstierliste ganz oben, hat sie mir letztens offenbart. :D


Hier könnt ihr euch "Oh my deer" genauer ansehen - und guckt auch gleich nach den passenden Triangles dazu! Ich vernähe ja eher selten zwei Stoffe aus derselben Kollektion in einem Schnitt, aber in dem Fall harmonisieren die beiden super miteinander! <3

Sommersweat - Oh my Deer - Glitzer - NIKIKO


Hasenwilde Herbstgrüße
Johanna

Montag, 31. Oktober 2016

Frühaufsteher müsste man sein

Das ist ja nun sehr ungewohnt heute. Es sind Ferien, Montag, die Mädels haben schon gefrühstückt und ich sitze bereits am Laptop, um für euch mal wieder ein paar Bilder zu bloggen. Ein paar viele. Bei diesem Shooting sind nämlich so viele Verliebt-Bilder herausgekommen, dass ich mich nicht entscheiden konnte und euch einfach ganz viele davon zeige. :D


Was daran ungewohnt ist? Naja, es ist erst halb neun. HALB NEUN! In den Ferien. Ehrlich, Leute, normalerweise liege ich um diese Zeit noch im Halbkoma im Bett. Und das beste dabei - ich bin nicht mal unausgeschlafen.


Neee, ehrlich, könnt ihr sagen was ihr wollt: Ich mag die Zeitumstellung. Allerdings ausschließlich die im Herbst. Wegen mir müsste die Zeit im Frühling dann nicht wieder nach vorne gestellt werden. Lieber alle paar Monate mal nach hinten. Sechs geschenkte Stunden im Jahr. Das wäre doch was. Da pfeife ich doch auf das Tageslicht zur richtigen Tageszeit! :D :D


Also, es ist tatsächlich so, dass ich wochenends und in den Ferien bis neun schlafen kann. Meine Kinder schlafen selber relativ lang - und wenn sie tatsächlich früher wach sind als ich, gehen die beiden spielen, ohne bei mir vorbeizuschauen. Geschuldet ist das einerseits der vererbten Langschläferei, andererseits auch der Tatsache, dass ich morgens einfach nicht ansprechbar bin. Also, solange ich im Bett liege und schlafe. Kind kann nichts mit mir anfangen. Irgendwann haben sie es aufgegeben. :D


Jaja, ich weiß schon, jetzt kommen die Mamas mit den Frühaufsteherkindern. Die es vollkommen unverschämt finden, dass ich in den Ferien so lang schlafen darf. Und am Wochenende. Ich gebe zu, das ist Luxus. Aber teuer erkauft. :D


Wisst ihr, es hat durchaus auch Nachteile, Langschläfer zu sein. Leider muss man nämlich öfter im Leben früh aufstehen, als dass man lang schlafen darf. Und das kommt der gesamten Familie hasenwild ja gar nicht entgegen.


Ernsthaft, der Versuch, unsere komplette Familie morgens um halb sieben aus den Federn zu kriegen ist ein Kraftakt sondersgleichen. Fängt schon damit an, dass ich sämtliche Selbstbeherrschung brauche, um aus dem Bett zu rollen. Und dann - kalkuliere ich mindestens 20 Minuten ein, um die Hasendamen aus dem wohlverdienten Tiefschlaf zu reißen.


Ich lege mich zu ihnen ins Bett. Ich rede. Ich streichle. Ich schüttle. Ich locke. Ich singe. Ich kitzle. Und die Mädels? Ziehen sich genervt die Bettdecke über den Kopf und maunzen "Ich bin noch müüüüüdeeeeeee!!!".


Ich meine, die beiden sind 3 und 5. Das kann noch heiter werden, wenn sie erst mal Teenies sind. Da brauche ich wahrscheinlich wochenends nicht mal mit dem Mittagessen ankommen. :D :D


Nachdem jedenfalls dann auch das Anziehen, Zähneputzen, Frühstücken mehr im Halbschlaf als im Wachzustand passiert, sind wir chronisch spät dran in der Früh. Es wird immer hektisch, früher oder später. Früher aufstehen bringt erwiesenermaßen nichts - dann brauchen die Mädels einfach noch länger, um aus den Federn zu kommen.


Also, liebe Frühaufsteherkindermamis, gönnt uns diese Ferientage. Die, an denen wir alle ausgeschlafen sind. Zur Abwechslung. An denen ich nicht aufpassen muss, dass sich meine Töchter klammheimlich nachmittags in ihr Bett verziehen (das tun die tatsächlich) und dann abends erst recht nicht ins Bett gehen. Wie alle Langschläfer sind meine Kinder nämlich recht abendaktiv. Das ist an Silvester ne tolle Sache - ansonsten leider eher kontraproduktiv. :D


Und gönnt uns diese zwei oder drei Tage im Jahr, an denen wir morgens um halb neun freiwillig ausgeschlafen und startklar in den Tag blicken. Schon irgendwie schön, wenn man so viel Zeit vor sich hat. Frühaufsteher müsste man sein. :D :D


Die wunderbaren Herbstbilder, die ihr hier sehen könnt, sind an einem der letzten warmen Herbsttage entstanden - und die Mädels hatten richtig Spaß dabei.


"Sonturia" heißt die neue Kollektion von Susn von "raxn" und ich durfte sie von Alles für Selbermacher in "redlove" und "bluesky" vernähen. Kuscheliger GOTS-Jersey in vier schicken Farben. Ich mag die raxn-Designs ja total gerne mit den knalligen Farben und schlichten Mustern.


Um die beiden Stoffe so richtig zur Geltung kommen zu lassen, habe ich sie diesmal ganz schlicht vernäht - das Basic-Wickelkleid von Kibadoo habe ich auf Susns Seite letztens gesehen, und nachdem meine Mädels nach wie vor am liebsten Kleider tragen, musste das sofort in meine E-Bücherei.
Genäht habe ich die Fake-Version - kombiniert mit kontrastfarbigen Bündchen, die ich mit einer Wellensaumrüsche unten nochmal aufgefasst habe, braucht die eigentlich gar nicht mehr. Die Kinder lieben ihre Wickelkleider jedenfalls, weil sie so schön schwingen - da wird es sicher noch die ein oder andere Version für den winterlichen Kleiderschrank geben!


Hier bekommt ihr "Sonturia" in vier schicken Farben:

Jersey - GOTS - Sonturia - raxn - Redlove

Und jetzt? Mal sehen, was wir mit dem langen Vormittag jetzt spannendes anfangen... :D
Hasenwilde Grüße
Johanna


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Listenschreiber

Ich habe eine Liste erstellt. Ich mag Listen. Ich hake gerne Listen ab. Zumindest, wenn sie mir halbwegs machbar und übersichtlich erscheinen. :D


Ich habe eine Liste für's Urlaubssachen packen, eine Liste von Büchern, die ich gern haben möchte, eine Liste von Liedern, die ich mag, Listen von Chormitgliedern, Geburtstagslisten, Weihnachtsgeschenkelisten - und eine To-Blog-Liste, die immer angepasst wird.


Man verliert sonst den Überblick. Also, ich. Davon habe ich sowieso nicht übermäßig viel - je besser unterteilt mein Chaos ist, desto eher kriege ich es organisiert. Deswegen stehe ich so auf Listen.


Listen sind eben toll. Man sieht alles, was man braucht, auf einen Blick. Erledigte Dinge lassen sich abhaken und dann hat man vor sich den Beweis, dass man etwas geschafft hat. Ganz im Gegensatz zur leidigen Hausarbeit, bei der man irgendwie nie ein Ergebnis sieht. Also kein langzeitiges zumindest. Vielleicht sollte ich eine Hausarbeitsliste anlegen. Mit lauter Kleinzeug. "Socken aufheben". "Schlafanzug auf rechts drehen". "Kinderzahnbürste in den Zahnputzbecher stecken". Und dann lege ich die abends mit all ihren tausend Haken meinem Mann vor. Der würde ordentlich staunen, glaube ich.


Allerdings ist es nicht unmöglich, dass ich zum Listenschreiben dann genauso viel Zeit bräuchte, wie für den Haushalt... :D :D


Egal. Zurück zum Thema. Eigentlich wollte ich euch nämlich von meiner To-Blog-Liste erzählen, die ich vorhin gerade aktualisiert habe. Dabei habe ich mal wieder festgestellt, dass ich mehr nähe als ich blogge. :D :D Aktuell finden sich auf der "Damen"-Seite (also die Sachen, die ich für mich genäht habe) fünf Punkte und auf der "Kinder-Seite" ganze neun. Wovon drei allerdings noch nicht freigegeben sind zum Zeigen. Ich fange also mal wieder hochmotiviert an, alles ausstehende zu zeigen - nächste Woche sind Ferien, vielleicht bleibt da mehr Zeit für den ein oder anderen Blogbeitrag. Heute jedenfalls streiche ich schon mal einen der Punkte auf der "Damen"-Listenseite. :D


"Filou" für Damen ist ein ganz aktuelles Projekt, und diesen Kuschelpulli, den ihr da auf den Bildern seht, habe ich gerade an. Der weiche Wintersweat ist nämlich furchtbar heilsam bei lästigen Erkältungen. Glaube ich zumindest. Also, auf alle Fälle schadet es nicht, nicht zu frieren, oder? :D Ich mag den witzigen Einsatz und die körpernahe Form sehr gern - mal wieder ein Teil, das ganz klar Melanie von Feefee zuzuordnen ist. Ein Basicteil, das man in hundertfacher Ausführung im Schrank brauchen kann, aber mit pfiffigen Details, so dass sich der Schnitt schön von den vielen anderen Hoodieschnitten abhebt, die sonst so auf meinem PC schlummern. Viele Varianten bringt Filou auch mit - den Einsatz gibt es in zwei Höhen und drei Weiten, mit Kellerfalte oder ohne, außerdem gibt es zwei Taschenvarianten und Kragen oder Kapuze - und als Longsweat lässt sich Filou auch noch ganz wunderbar nähen. Zeige ich euch nächstes Mal. :D


Meine Version hier ist aus kuscheligem Wintersweat, den ich bei "Lebenskleidung" gekauft habe - Bio, GOTS zertifiziert und megakuschelig. Habe ich euch schon erzählt, dass ich voll auf Bio und GOTS stehe? :D Ich habe den schmalen Einsatz gewählt und mit den "Simply Pears" von Hamburger Liebe aufgepeppt. Dazu gab's eine Kapuze und Streifenbündchen und fertig ist der Kuschelpulli. Perfekt für den Winter. Und Schnupfennasen. :D


Hier könnt ihr euch das Ebook genauer anschauen - falls ihr Filou nicht schon als Kinderversion auf dem Rechner habt, lohnt sich vielleicht auch das Kombi-Ebook? (Wenn ihr genau schaut, könnt ihr da auf dem Deckblatt ((dem DECKBLATT!!!! YEEHAAAA!! :D )) schon meinen Filou Nummer 2 erspinksern... :D)

http://de.dawanda.com/product/107225043-ebook-filou-damen-der-allround-hoodie

Ich streiche jetzt also "Filou 1" von meiner Liste und verlinke meinen neuen Bio-Kuschelpulli zu RUMS. Und wisst ihr was? Irgendwie ja doch ganz nett, dass noch einiges zum Zeigen und Bloggen übrig ist. Eine Liste, auf der nichts drauf steht, ist nämlich irgendwie auch doof. :D

Hasenwilde Grüße
Johanna