Mittwoch, 24. August 2016

Post

Ach ihr Lieben, ich hätte so viel zu erzählen und zu zeigen, aber ich komme einfach nicht zum Schreiben. :D :D Ich bin im Ferienflow und wie ich es mir gewünscht hatte, entstehen gerade ganz viele Sachen an der Nähmaschine, die ich schon ewig machen wollte.


Ich habe mir ziemlich probenähfrei genommen, um das zu schaffen, und habe mal wieder richtig Freude dran, nur für uns zu nähen. Ich zeige euch die Sachen sicherlich irgendwann (wenn ich mal Zeit habe zu fotografieren), aber da noch so viele schöne Bilder auf dem Rechner auf euch warten, müssen die erst gezeigt werden. :D


Heute möchte ich euch aber von etwas erzählen, was mich in den Ferien besonders berührt und gefreut hat. Eine Karte. Eine einfache Karte. Anstatt über die Post kam sie direkt in meinen Briefkasten, die Absenderin wohnt nämlich nur 15 Minuten von hier entfernt. Bevor ich euch aber erzähle, warum diese Karte mein persönliches Ferienhighlight war, muss ich ein bisschen ausholen. :D


Ich singe mein Leben lang in Chören. Zu Höchstzeiten waren es 6-7 Stück parallel, mit den Kindern hat sich das aber wieder ein bisschen relativiert und zurückgefahren - und so gibt es im Moment keinen festen Chor, in dem ich mitsinge.


Ich helfe hier und da instrumental oder gesanglich aus, und es gibt einige Gruppen, in denen ich mitwirke, die projektmäßig die ein oder andere Hochzeit oder ähnliches singen, aber eben nichts so richtig festes. Wöchentliches.


Auf der einen Seite genieße ich die Freiheit und Freizeit - weniger Termine in der Woche heißt eben, mehr Zeit für die Kinder und mich - aber auf der anderen Seite vermisse ich das Singen dann auch wieder. Den Zusammenhalt, die Proben, die Gespräche und natürlich die Musik. Deshalb habe ich mit einer lieben Freundin zusammen einen Projektchor mit dem schönen Namen "Voice ma's" gegründet, der - je nach Lust und Laune - ein bis dreimal im Jahr einen Gottesdienst mit fetzigen Liedern gestaltet. Zwei Proben, ein Auftritt, fertig. Ein kleines, aber feines Projekt, mit nicht zu viel Aufwand, aber jeder Menge Spaß verbunden.


Und es singen - Freunde. Freunde aus allen Himmelsrichtungen, Männer, Frauen, mit Kindern und ohne, alle geeint dadurch, dass sie einfach gern singen - und oft, genau wie ich, nicht die Zeit haben, einem Chor mit festen wöchentlichen Probenzeiten beizutreten. Entsprechend habe ich das Gefühl, dass die Motivation nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Sängern und Sängerinnen besonders groß ist. Dieser Chor singt nicht nur - er strahlt nebenher eine solche Freude und Begeisterung aus, dass es unglaublich Spaß macht, davor zu stehen. <3


Jedenfalls haben wir am zweiten Augustwochenende gesungen, und ich hatte richtig Spaß. Da waren geniale Solos, wundervolle Musiker und ein Chor mit ganz viel Enthusiasmus und Begeisterung. Es war echt gut, finde ich. Ich habe den Tag sehr genossen, hinterher war ein Großteil des Chores noch miteinander essen, ratschen, austauschen, den Tag genießen.


Und zwei Tage später lag dann diese besagte Karte in meinem Briefkasten. Eine Karte von einer Freundin, die leider nicht mitmachen konnte, sich aber dann mit ihrer Familie den Chor angehört hat. Soooo viele schöne Worte - wie sehr es ihr gefallen hat, wie schön es war, wie viel Freude sie beim Zuhören hatte. Die Karte liegt seither auf dem Schreibtisch neben dem PC und ich lese immer mal wieder drüber - und lächle dabei. Und wisst ihr, was ich denke?


Wie oft bin ich begeistert von etwas, und vergesse ganz einfach, es laut auszusprechen? Vergesse, zu sagen, wie sehr ich den Tag oder den Abend mit jemandem genossen habe. Wie sehr ich mich über etwas gefreut habe. Und das sind ja manchmal auch einfach ganz kleine Sachen. Ich nehme mir hiermit vor, wieder mehr auszusprechen, wenn mich etwas begeistert. Laut zu sagen, dass ich mich über etwas gefreut habe, anstatt immer davon auszugehen, dass die Leute das schon wissen. Ich nehme mir fest vor, mir auch mal wieder die Mühe zu machen, eine liebe Karte zu schreiben - ich weiß jetzt nämlich wieder, wie schön es ist, eine zu bekommen....


Nebenher konntet ihr Bilder der kleinen Hasentochter in ihrer Lieblingstunika sehen. Den Schnitt "Sommerliebe hoch 3" von der Drahtzieherin habe ich euch schon als Maxikleid gezeigt, aber die Tunikavariante mag ich mindestens genauso gern - vor allem sehen diese Spaghettiträgertops auch mit einem Longshirt drunter total klasse aus, finde ich, und damit werden sie auch richtig herbsttauglich. Da zeige ich euch auch noch ein Beispiel. Aber noch lässt sich das tolle Teil einfach so leicht tragen, wie hier. <3 Anstatt unten noch eine Stoffrüsche anzubringen, habe ich die blaue XXL-Wäschespitze von Namijda genutzt, die ich vernähen durfte. Das geht ratzfatz und gibt der Tunika nochmal richtig Leichtigkeit. Die passenden Borten dazu lassen sich wunderbar vertüddeln und bringen Einheitlichkeit in die Tunika - und auch eine passende Tullelue ist entstanden - die restliche Wäschespitze kommt auch hier beim Tüddeln super rüber, finde ich... <3


Hier nochmal der Link zum Schnitt:

Sommerliebe³  Anleitung und Schnitt für ein Trägertop/-Tunika/-Maxikleid - Nähanleitungen bei Makerist sofort runterladen

Da geht's zur XXL-Borte in Namijda's Shop - und von da könnt ihr euch zu den passenden Häkelborten und der schmalen Wäschespitze weiterklicken:

♥1 Mtr. Wäschespitze - XXL Blütentraum 8cm - Baby Blau ♥


Und die Tullelue findet ihr hier: *KLICK*


Hasenwilde Grüße
Johanna



Mittwoch, 17. August 2016

Ferienprogramm

Wir steigen jetzt mal kurzzeitig von ärmellos auf halblang um - wobei die kurze Hose durchaus sein darf, wir haben hier im Moment nämlich noch richtig schöne Sommertage! :D Ich hab euch ja letztens schon erzählt, warum tagelanges Indoorprogramm nicht unser Ding ist. Die Chaosvermeidungszeit überschreitet einfach jegliches Maß. :D :D Also gibt es Ferienprogramm aller Art - und daran habe ich genauso viel Spaß wie meine Mädels...


Ich für meinen Teil bin ja sowieso inzwischen so im Ferienmodus angelangt, dass ich nicht mehr weiß, welchen Wochentag wir gerade haben. Ich unterscheide nur noch "Wochentag" und "Wochenende", und das auch nur, weil wochenends der Hasengatte mit durch das hasenwilde Chaos schwirrt. Zumindest zeitweise. Wenn wir etwas unternehmen, sind wir also eher tagesunabhängig und planlos unterwegs. Irgendwas ergibt sich eigentlich immer. :D


Wir Mädels haben uns zum Beispiel Ende letzter Woche einen richtig schönen Verwöhntag gegönnt. Die Hasenkinder und ich waren zuerst shoppen. (Na gut, wir waren bei DM und Aldi. Für Kleidung haben die beiden keinerlei Ausdauer. Kann schließlich auch die Mama nähen. :D ).


Hinterher waren wir lecker chinesisch essen (das wissen auch die beiden Nachwuchsdamen im Haus schon zu schätzen) und dann im Kino. Hach. Kino. Für die Kleine war es das erste Mal überhaupt, die Große war letztes Jahr schon mal mit mir in "Petterson und Findus",


Wir saßen also nachmittags um zwei mit noch fünf anderen Kinowilligen im Altstadtkino in Ingolstadt und haben uns die volle Dröhnung "Mullewapp" gegönnt. Meine Kinder sind fernsehtechnisch ja noch sehr auf der soften Schiene unterwegs. Heißt: Leo Lausemaus, Lauras Stern, Hase Felix und Petterson und Findus sind hoch im Kurs. Hin und wieder das Sandmännchen, das wars dann aber auch schon. Auf DVD, in hundertfacher Wiederholung.


Und nachdem sie damit eigentlich sehr zufrieden sind, sehe ich nicht, wieso ich das im Moment ändern sollte. Irgendwann werden sie ganz von selber auf den Geschmack kommen, und dann ist es sicher noch früh genug, auf die nicht ganz so soften Kinderfilme umzusteigen.


Mal davon abgesehen, dass wir im Sommer den Fernseher sowieso eher selten brauchen - wenn das Wetter passt, wuseln meine Mädels bis spät abends im Garten und springen lieber noch eine Runde im Trampolin, da bleibt die Glotze dann sowieso aus. <3


Nachdem die Ladies also dementsprechend seeeeehr selten einen Film sehen, der länger als 10 Minuten dauert, war ich schon gespannt, was sie mit dem Kinofilm anfangen. Hat ihnen aber gut gefallen. Die Große hat quasi durchgehend schallend gelacht und das ganze Kino amüsiert. Sie werden einfach groß. Unglaublich. <3

Dasselbe dachte ich übrigens auch, als meine große Hasentochter in die neue "Carmina"-Bluse schlüpfte. Der weite Ausschnitt, den man auch super über der Schulter tragen kann (ist der Hasentochter aber zu ungewohnt - sie schubst den Ausschnitt meistens wieder nach oben), lässt sie gleich noch größer wirken, finde ich. Angenehm zu tragen ist die Bluse auch, sie fällt weich und locker und die halblangen Ärmel bieten ganz viel Bewegungsfreiheit. Nicht nur über der kurzen Hose ein Hingucker, ich denke, die Bluse wird uns auch noch ein ganzes Stück in den Herbst hinein begleiten können - auch als schneller Drüberzieher über Tops und Co. Die passende BeMützi habe ich euch schon gezeigt, hier noch ein paar genauere Einblicke.


Carmina lässt sich aber nicht nur als Bluse, sondern auch als Kleid nähen, und mit einem Bindegürtel auf Taille oder Hüfte bekommt sie auch nochmal einen ganz neuen Look - so lassen sich mit dem Schnitt wirklich viele unterschiedliche Hingucker zaubern!
Hier findet ihr das EBook "Carmina" von Mamasliebchen:

http://de.dawanda.com/product/103040783-ebook-e-book-20-carmina-kids-kleid-tunika-92-164


Und hier gibt's die "BeMützi" von Annas Country:

                                         


Hasenwilde Grüße
Johanna

Mittwoch, 10. August 2016

klitzeklein

Heute nur ein klitzekleiner Blick auf etwas klitzekleines Verschenktes. Auf den Besitzer-to-be wird noch gewartet, aber das Geschenk hat seinen Weg schon ins richtige Haus gefunden. <3

Genäht habe ich die Babyhose, Babyshirt mit Knöpfen an der Schulter und Babymütze aus dem Klimperklein-Buch. Den süßen Häuschen-Jersey mit dem Namen "Sleeping Village" nach dem Design von mimirella durfte ich für Alles-für-Selbermacher vernähen.






Den süßen Häuschen-Stoff könnt ihr hier ergattern:

Jersey - Sleeping Village - Mimirella - Weiß

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 8. August 2016

Sommerfreuden

Während andere schon wieder ins neue Schuljahr starten, stehen wir eigentlich noch ziemlich am Anfang der Sommerferien - und genießen diese in vollen Zügen. Mei
stens jedenfalls. Denn Sommerfreuden können durchaus auch zwei Seiten haben... :D :D


Auf der einen Seite sind da die vielen wunderschönen Dinge, die man eben besonders in den Sommerferien tut. Mit dem Rad in den Nachbarort zum Dorffest fahren, um dann spätabends mit glücklichen, schaumkopfbeschmierten, mit Perlenketten geschmückten und pappsatten Hasenkindern den Heimweg antreten. Weil nichts eilt. Man kann ja ausschlafen.


Spontane Treffen mit Freunden. Am Spielplatz, zuhause, im Schwimmbad, zum Kaffeetrinken, zur Brotzeit oder alles gleichzeitig. Spielende Kinder im Garten oder im Wasser, während wir Eltern gemütlich Zeit haben, einen Kaffee zu schlürfen und mal wieder ausgiebig zu ratschen. Und wenn die Kinder abends noch nicht genug vom Spielen haben - einfach schnell ne Pizza holen.


Ausschlafen. Gesegnet mit zwei Langschläfern, von denen die eine nicht vor neun, die andere nicht vor halb zehn/zehn auf den Beinen ist, darf ich das tatsächlich großschreiben. Nach ein bisschen morgendlichem Getrödel und einer halben Stunde Lego-im-Schlafanzug dann gemeinsam entscheiden, ob man jetzt lieber Frühstückt oder doch gleich Mittagessen kocht.


Sich täglich auf den anstehenden Urlaub im September freuen und sich mit den Kindern in den buntesten Farben ausmalen, wie viel Eis da täglich gegessen wird. Bücher vorlesen. Selber lesen. Alle viere gerade sein lassen. Eis essen fahren. Ich könnte noch ein Weilchen so weitermachen. :D :D


Und dann gibt es da noch die andere Sommerfreuden-Seite. :D Die, die einen manchmal die Augen verdrehen lässt. Die, die dafür sorgt, dass Mama nicht zu sehr in den Entspannt-Modus rutscht. :D Wisst ihr, was ich meine?


Ein Beispiel: Stellt euch die Situation vor: Ich stehe in der Küche, bereite das Mittagessen zu. Die Große hat zwischendurch ein Stück Wassermelone verschnabuliert und tropft. Rot. Ich schicke sie nebenher zum Waschen und sie zieht ab. Als sie auch nach 15 Minuten nicht wieder auftaucht, werde ich misstrauisch. Ich luge um die Ecke ins Bad. Da steht sie auf ihrem Hocker inmitten einer kapitalen Schaumwolke, mühevoll produziert aus der halben Flüssigseifeflasche. Sie hat Schaumwölkchen auf dem Kopf und im Gesicht und der Schaum quillt in Bergen aus dem Waschbecken, verbreitet sich über Toilette, Boden, Teppich. Während das Kind glucksend im Schaumberg wühlt, hole ich tief Luft. Das schaumbedeckte, leicht geknickte Grinsen bringt mich dazu, kopfschüttelnd wieder auszuatmen und dem Hasenkind einen Lappen und einen Eimer in die Hand zu drücken.


Während ich die Aufwischarbeiten beaufsichtige und unterstütze, hat die kleine Hasentochter in der Küche den Eimer mit Dinkelkörnern gefunden, den ich zum mahlen auf die Arbeitsplatte gestellt habe. Ich gebe zu, die fühlen sich wirklich toll an, wenn man reinfasst. Und das macht das Kind. Bis zum Ellenbogen wühlt sie in den Körnern, die fröhlich über den Eimerrand prasseln und sich ihren Weg in halboffene Schubladen, den Boden, die Schuhe, die Arbeitsfläche suchen. Ich drücke der Kleinen leicht entnervt einen Handbesen in die Hand und beauftrage sie, damit sämtliche Körnchen auf einen Haufen zu kehren und von der Arbeitsplatte zu sammeln. Währenddessen beschließt die Große, aus sämtlichen Schals und Tüchern im Haus ein Häuschen unter dem Esstisch zu bauen....


Ihr seht, worauf ich hinauswill. Manchmal wäre es einfacher, etwas phantasielosere Kinder zu haben. Solche, die einfach Lego und Puzzle spielen, anstatt für ihre Ideen, Bauten und Rollenspiele immer den gesamten Hausstand auszuräumen. Aber mal ehrlich - was hätte ich euch dann zu erzählen? :D :D


Die wunderschönen Sommerbilder zeigen die kleine Hasentochter in einem ihrer Lieblingskleider - weil nämlich "die Füße verschwinden, wenn man es anzieht". So ist das nämlich. :D Das Maxikleid ist nach dem neuen Schnitt "Sommerliebe hoch 3" von Iris, der "Drahtzieherin", entstanden. Den Stoff dafür hat Alles-für Selbermacher geliefert - die "großen Kaktusfreunde" sind ein richtiger Hingucker und der passende grüne Kombistoff, die "piekfeinen Pünktchen" wirkt total frisch. Die Jerseys fühlen sich total gut an und fallen ganz weich - in Kombination mit verschiedenen pinken Streifenstoffen vom Stoffonkel definitiv ein richtiges Sommeroutfit! Passend dazu ist nochmal ein "Traumtuch" von Traumwöllkchen entstanden.

Hier findet ihr die "großen Kaktusfreunde":

http://www.alles-fuer-selbermacher.de/Jersey---Grosse-Kaktusfreunde---HellgrauWeiss?filter_name=kaktusfreunde

Hier gibt's die "piekfeinen Pünktchen":

Jersey - Piekfeine Pünktchen - Kaktusfreunde - Gelbgrün

Die "Sommerliebe hoch 3" könnt ihr euch hier genauer ansehen:

Sommerliebe³  Anleitung und Schnitt für ein Trägertop/-Tunika/-Maxikleid - Schnittmuster & Nähanleitungen bei Makerist sofort runterladen

Und da geht's zum Freebook "Traumtuch":

ebook - Mein Traumtuch - Freebie - Traumwöllkchen

Und ich? Genieße gerade die Ruhe vor dem Sturm. Die Mädels haben eine Freundin eingeladen, und die drei bauen einen Reitstall oben in einem der Kinderzimmer. Ich höre sie seit fast einer Stunde eifrig Dinge hin und her tragen. Wahrscheinlich trifft mich der Schlag, wenn ich nachher hochgehe. Dann werde ich zweimal durchatmen, mir sagen "das ist Kreativität. Das MUSS so." - und zum großen Aufräumen blasen. Und morgen machen wir dann lieber wieder Outdoorprogramm. :D :D

Hasenwilde Grüße
Johanna

Dienstag, 2. August 2016

Adrenalin

Heute müssen es Bilder von mir sein. Definitiv. Denn das vergangene Wochenende war meins.


Ich war mit meinen drei Schwestern und meinen Eltern im Allgäu. Der Göttergatte ist mit den Hasenkindern daheim geblieben und hat sich ein schönes Wochenende mit den zweien gemacht (hier im Ort war Dorffest und ich glaube, die drei waren mehr außer als im Haus und haben das Leben genossen... :D ). Das heißt also - ich hatte kinderfrei-. Das ganze Wochenende. Ich liebe meine Kinder, und ich nehme sie wirklich gern überallhin mit - aber manchmal tut so ein kinderfreies Wochenende einfach gut. Sich mal nur um die eigenen Belange kümmern müssen. Nur für sich selbst zuständig sein, ohne noch für zwei Hasenmäuse mitzudenken. Und mal wieder Tochter und Schwester sein statt Mama.


Auch, dass sich die ganze Ursprungsfamilie mal wieder für mehr als einen Abend an einem Ort versammelt hatte, war etwas besonderes. Inzwischen lebt, arbeitet, studiert jede von uns vier Schwestern woanders, und die Distanzen zwischen uns sind beträchtlich. Immer mal wieder ist eine hier und wir treffen uns grundsätzlich regelmäßig - aber sehr sehr selten alle gleichzeitig. Und noch viel seltener alle gleichzeitig länger. Es war wunderbar, sich mal wieder auszutauschen, alte Geschichten aufzuwärmen und festzustellen, dass wir immer noch die Sätze der anderen beenden können. Und dass das der anderen immer noch nicht passt. :D :D :D Wir haben abends gut gegessen, viel geredet und gelacht. Gemeinsam.


Grund unserer Reise war ein Gutschein, den wir vier (plus der Freund einer meiner Schwestern, der bereits in die Familie integriert wurde) geschenkt bekommen haben - Canyoning in der Starzlachklamm bei Sonthofen. Mama hat sich freiwillig bereiterklärt, das Event von oben fotografisch festzuhalten und eine meiner Schwestern musste leider aufgrund Krankheit das Wohnmobil hüten, wir restlichen drei Schwestern, der Papa und der Freund meiner Schwester, der für die Anhebung der Männerquote zuständig war, haben uns Sonntagvormittag in die Schlucht gestürzt. Im wahrsten Sinne des Wortes. :D


Was für ein krasses Erlebnis!! In Neoprenanzüge gehüllt haben wir uns durch einen Wasserfall, an stellen Wänden entlang und durch ein tiefes Loch abgeseilt, sind von diversen Steinen in eiskaltes Wasser gesprungen, haben gegen Strömungen gekämpft, sind lange Steinrutschen gerutscht, sind untergetaucht, an Wänden gehangen, in der Luft gebaumelt und ich habe mehr als einmal tief durchatmen müssen, bevor ich mich an den anstehenden Sprung gewagt habe. Ich gebe zu, gerade für mich Sportskanone (ähäm. Nicht.) ging der Trip schon an meine Grenzen, und den daraus resultierenden Muskelkater spüre ich heute noch. Und genau das war das Schöne daran. Sich mal wieder selber überwinden, die eigenen Grenzen austesten und überschreiten und sich richtig fordern - manchmal braucht man das. Ich bin jedenfalls ziemlich stolz darauf, die Starzlachklamm besiegt zu haben. <3 Und ehrlich, so viel Adrenalin hatte ich schon lange nicht mehr im Blut! <3


Während ich also jetzt den Ferienbeginn genieße und mich freue, dass meine Damen genauso gerne ausschlafen wie ich, bin ich oft noch in Gedanken bei meinem Wochenende. Unserem Wochenende. Und habe wieder jede Menge schöner Erinnerungen, die ich fest in meinem Kopf verbauen kann. Für schlechte Zeiten. <3


Auf den Bildern seht ihr zwei der neuen Teile aus meinem Kleiderschrank, die unbedingt mitmussten ins Allgäu! Das Trägertop "Teneriffa" von Pech und Schwefel habe ich inzwischen schon zweimal genäht und ein drittes Mal zugeschnitten, weil es einfach genau mein Ding ist. Ein etwas längeres Trägertop, das sich zu allem kombinieren und sich dank der großzügigen Länge auch super für den Lagenlook einsetzen lässt. Hier habe ich Teneriffa aus weichem "Cuddly"-Sommersweat von Lillestoff genäht. Ich habe ja erst ein bisschen gezweifelt, ob ein Trägertop und Sommersweat zueinander passen - aber ich wollte den Meter Stoff unbedingt für mich vernähen, und für etwas anderes hat er leider nicht gereicht. ;D Und im Nachhinein bin ich so happy mit dem Oberteil - durch den etwas festeren Sweat zaubert es eine ordentliche Figur und wärmt zudem an den (im Moment ja laufend vorhandenen) nicht ganz so warmen Tagen.


Die "Ibiza"-Shorts habe ich aus weichem Viskosejersey genäht, so fällt die Hose luftig und wirkt durch den überschlagenen Seitensaum sehr pfiffig - und trägt sich superangenehm!


Hier könnt ihr euch die Ebooks "Ibiza" und "Teneriffa" genauer ansehen:


https://www.pechundschwefel.eu/shop/schnittmuster-ibiza/

Vorlage-Produktbild-Teneriffa

Wen ihr Lust habt, könnt ihr euch unter diesem Link noch ein paar Bilder zum Canyoning in der Starzlachklamm ansehen: *KLICK*

Hasenwilde Grüße
Johanna