Huhu ihr Lieben!
Jetzt war es ja ein Weilchen still im Blog - wir waren nämlich im Urlaub. Zwei wunderbare Wochenenden mit dem Wohnwagen, über den Gardasee in die Toskana und mit einem Zwischenstop in Südtirol wieder nach Hause. Wunderschön war's. Relaxt. Entspannend. Zum Kraft tanken. Hach. Ich glaube, ich hätte noch ein Weilchen so weitermachen können.... :D Ich hab ein paar Sachen für den Urlaub genäht und auch fotografiert, da bekommt ihr sicher noch einiges zu sehen! Aber irgendwie muss sich der Urlaub, die Eindrücke und die Erinnerungen erst mal setzen. Es gibt noch einiges aus- und aufzuräumen - und vieleviele Fotos zu sortieren und zu bearbeiten!
Deswegen hab ich heute erstmal zwei wunderschöne Kleider für euch, die schon im Mai entstanden sind. In voller Löwenzahnblütenzeit. <3
Meine zwei Hasenmädels haben heute ebendiese Kleider an, deswegen passen die mir heute so gut ins Konzept. Heute ist nämlich "Festsonntag" hier in unserem Ort. Kennt ihr das? "Fest" im Ort? Die Kirche hier ist dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht, und weil der heute gefeiert wird, ist das eben der "Festsonntag". Manche Ortschaften feiern an dem Tag auch groß Kirchweih. Bei uns ist eben einfach "Fest".
Eigentlich ist dieser Tag im Jahr gar nicht so sehr anders als alle anderen - aber eben irgendwie festlicher. Meistens trifft sich die Familie zum Mittagessen oder Kaffeetrinken. Wir wurden heut von meiner Familie zum Essen eingeladen, das hat gerade gut gepasst - im Kühlschrank herrscht nämlich urlaubstechnisch noch ziemlich gähnende Leere.... :D
Genäht habe ich die beiden Kleider für die Hochzeit meiner Cousine. Das war ein super Anlass für den schicken Schnitt! Und das beste ist, farb- und stiltechnisch passen die Kleider wunderbar in verschiedenste Richtungen! Auf der Hochzeit war ich im Dirndl und mein Mann mit der Lederhose, und die Kleider passen auch dazu ganz wunderbar - die blau gemusterten Stoffe geben schon irgendwie sowas volkstümliches her, finde ich. Wir hätten aber auch ganz klassisch in Anzug und Kleid gehen können, und die Kinder hätten trotzdem dazugepasst. Lustigerweise habe ich eigentlich nur für die kleine Hasentochter ein Kleid genäht, die Große verweigert ja eigentlich aus Prinzip Kleider. Aber dieses hier hat ihr total gefallen, und so ist auch noch ein zweites im Partnerlook entstanden. Unter Ausnutzung jedes allerwinzigsten Stofffitzels in den Blautönen. :D
Der Schnitt nennt sich "Fifties Fever Dress" und stammt aus der Feder von Mona von Killertasche. Ein wunderschöner Kleiderschnitt für Baumwollstoffe mit gaaaaanz vielen unterschiedlichen Variationen.
Ich habe mich hier für ein Patchwork-Rockteil entschieden, so dass die vier blaugemusterten Stoffe gut zur Geltung kommen. Das Oberteil ist vorne geknöpft (so mit richtigen Knopflöchern!! Ehrlich!!) und weil der strukturierte weiße Stoff so extrem dünn war, habe ich es mit einem leichten Futter abgefüttert und die Ärmel mit Gummiband zusammengerafft.
Das Knotenband für die Taille und das Stirnband mit Schleife (nach einem kostenlosen Tutorial von Hamburger Liebe) sind aus einem dunkelblauen, leicht schimmernden Stoff. Mir gefällt die Kombi echt total gut.
Und die zwei sehen sich echt ähnlich so.... sie waren auf der Hochzeit auf alle Fälle ein Hingucker! Heute tragen sie ihre Kleider allerdings mit Strumpfhose und einem langärmeligen weißen Oberteil drunter. Brrrr. Ist es bei euch eigentlich auch so kalt? Nach zwei Wochen 28 Grad sind wir die Kälte gar nicht mehr gewöhnt.... außerdem dachte ich wirklich, es wäre auch daheim SOMMER!!!! :D
Bevor ich jetzt dann den Hasengatten aus dem Festsonntagsschlaf wachküsse (oder anderweitig aufwecke.... ;) ) und die Hasentöchter zum Festsonntagsspaziergang nach draußen in den eiskalten Nieselregen scheuche (uääääääh.... ;) ), lasse ich euch noch die wichtigsten Infos zum Schnitt da:
Also, den Fifties-Fever-Dress könnt ihr in Größe 80 - 170 auch als Vokuhila- oder einfarbige Basicversion untenherum nähen. Obenrum sind im Schnittmuster auch eine Fassung ohne Knöpfe mit Gummizug oder eine Version mit Bindebändern ohne Ärmel enthalten. Alle süß. :D Das Kleid näht sich zugegebenermaßen nicht in einer halben Stunde, aber es macht echt was her - das lohnt die Arbeit auf alle Fälle! Außerdem gibt es noch einen wunderbaren Pettycoat-Schnitt dazu, der die Kleider dann nochmal Fifties-Style-mäßig aufpuscht. <3
Das Schnittmuster bekommt ihr hier:
Hier gibt's den passenden Pettycoat:
Natürlich gibt's die beiden Ebooks auch in Kombination:
Die Stoffe sind alle aus meinem Fundus oder vom Stoffmarkt!
Und mit diesem hasenwilden Geschwisterliebefoto verabschiede ich mich zu den festsonntäglichen Aktivitäten. Wäsche waschen wär zum Beispiel gut. :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
Sonntag, 21. Juni 2015
Donnerstag, 4. Juni 2015
Gemüsegartengeschichten
Huhu ihr Lieben!
Ich hatte mir ja Anfang des Jahres vorgenommen, mehr Nicht-Genähtes hier zu zeigen. Mehr vom hasenwilden Dorfleben. Mehr Familie Hasenwild. Mitten im Leben. Und so. Zugegebenermaßen sind die guten Vorsätze unter dem Stapel genähter Probenäharbeiten verschwunden, die ich euch ja AUCH gerne zeigen möchte. Bisher. Aber vorletzte Woche hab ich endlich mal meine Kamera gepackt und ein paar vollkommen unnähverwandte Bilder geschossen.
Einer der Bereiche, in die ich euch ein bisschen hineinspitzen lassen möchte, sind unsere ausgedehnten Biogartenanlagen. :D :D Ich gebe ehrlich zu, dass das "Garteln" mehr das Hobby meiner Mannes ist als meins. Mein Hobby ist dann das Verarbeiten der Endprodukte, und davon gibt es haufenweise. Unkraut jäten ist zugegebenermaßen nicht so ganz mein Ding. Mein Mann verschwindet, sobald die Gartensaison anfängt, eigentlich allabendlich in einem seiner Gärtchen und wuselt da bis es dunkel ist. Sein Ausgleich zur täglichen Arbeit vorm PC ist das. Ich begleite ihn gerne. Und sehe ihm am liebsten zu. :D :D Na schön, hin und wieder lege ich auch Hand mit an. Aber es bleibt sein Hobby. Sein Ding. Er regiert. Quasi. :D
Aber auch, wenn er nicht in mein tägliches Aufgabengebiet fällt, mag ich den Gemüsegarten total gern. Gerade weil er so gut gepflegt ist. Die jungen Pflanzen, der Geruch von frischer Erde, die ersten Beeren an den Sträuchern, der selbstgezogene Salat. Das ist schon was Tolles. Und alles Bio. Heute nehme ich euch mit in den Garten Nummer 1. Der liegt ein bisschen außerhalb der Ortschaft, in der ich aufgewachsen bin und gehört eigentlich meinen Großeltern. Er ist relativ groß und sieht ein bisschen wie ein Schrebergarten aus. Eigentlich hat man bei uns die Gärten am Haus, aber das Haus meiner Großeltern steht direkt in der Ortsmitte, da war einfach kein Platz für einen großen Gemüsegarten. Und so wurde der ausgelagert. Der Gemüsegarten war Omas ganzer Stolz und nach ihrem Tod ist er ziemlich verwildert und überwuchert. Dem Opa hat das schier das Herz gebrochen, dass das Goldstück seiner Frau in so einem schlechten Zustand war. Aber mit seinen über 90 Jahren konnte er ihn selber nicht mehr bewirtschaften. Also haben wir den Garten übernommen. Ich glaube, vor ungefähr 4 Jahren war das.
So einen verwilderten Gemüsegarten wieder auf Trab zu bringen ist ganz schön aufwendig, aber inzwischen erstrahlt er wieder in neuem Glanz. Der Boden, der alle paar Jahre von der Altmühl überschwemmt wird, ist wirklich fruchtbar. Gepflanzt werden hier hauptsächlich pflegeleichte Dinge, damit wir nicht jeden Tag präsent sein müssen. Meine andere Oma übernimmt dankenswerterweise meistens den Gießdienst und bekommt dafür einen ordentlichen Gemüseanteil - oder setzt ihre eigenen Pflanzen mit in die Beete. Vom ursprünglichen Garten sind zwei große Rhabarberpflanzen, rote und schwarze Johannisbeeren und zwei Stachelbeersträucher geblieben. Wir haben den Beerenvorrat noch um eine ganze Reihe Himbeersträucher, zwei am Zaun entlangwachsende Brombeersträucher und zwei Blaubeerbäumchen erweitert.
Mein hasenwilder Göttergatte steckt da wirklich unglaublich viel Energie in sein Hobby. Von Fruchtwechsel über Sortensymbiose und wasweißich schmeißt er da mit Fachausdrücken um sich. In Kooperation mit dem Eichstätter Seminargärtner. Ich glaube, er wäre ein guter Bauer geworden. :D Einmal hat er ein Beet voll Weizen angebaut. EIN Beet. Ich musste den Weizen dann mit der Schere ernten und er wollte ihn mit Opas Dreschflegel ausdreschen. Ehrlich, Leute, ein Beet voll Weizen ergibt ziemlich genau Mehl für eine Semmel. Oder vielleicht eineinhalb. Aber sicher nicht mehr. Und ein Beet voll Weizen (das ist so ein Wäschekorb voll Ähren) lässt sich auch aufgrund der geringen Menge nicht besonders gut dreschen. Nach dem Vorschlag, ob ich die Ähren nicht von Hand "ausberdeln" möchte, habe ich in einer unbeobachteten Minute den Wäschekorb mitsamt Inhalt verschwinden lassen. :D Seither haben wir die Getreideproduktion wieder aufgegegeben... :D :D.
Was ich auch immer lustig finde, ist, welche Gerätschaften mein Göttergatte da aus den hintersten Winkeln des elterlichen Stodels zieht. Die Bodenfräse, die ihr hier seht, ist da noch das modernste Teil. Wir haben heuer auch schon die uuuuuuuuuuuuralte Kartoffellegemaschine ausprobiert (ging gar nicht schlecht - vielleicht habt ihr das Foto bei Insta gesehen?) und einen noch viel urälteren Kartoffelpflug entstaubt und in seiner rostigen Großartigkeit wieder zum Leben erweckt. Das liegt einfach daran, dass unser Gemüsegarten und die kleine Ackerfläche eigentlich zu groß sind, um sie mit der Hand zu bewirtschaften, aber zu klein für irgendwelche modernen Traktoren und Anhänger. Also muss das alte Zeug entstaubt werden, denn die Größe von den alten Pflugteilen ist genau richtig. Schon irgendwie cool. Ackerbau wie zu Großvaters Zeiten. Da sieht man's wieder - man soll eben nix wegschmeißen! :D
Angebaut wird immer in rauhen Mengen. Unter 30 Stück von irgendwas geht da gar nix. Begründung meines Mannes: "Ein paar gehen nicht auf. Und ein paar sind für die Mäuse und Vögel und Hasen und Schnecken, dann muss ich mich nicht ärgern, wenn die mir ein paar Pflänzchen zusammenfressen. Und überhaupt wächst ja nur Gras, wenn ich irgendwelche Flächen frei lasse." Ja. Vollkommen stichhaltig. Aber ratet mal, wer dann mit 60 Lauchstangen und 40 Knollen Sellerie in der Küche sitzt und verzweifelt versucht, dem Gemüse-Mount-Everest Herr zu werden.... :D
Was wir gepflanzt haben, wollt ihr wissen? Also. Rote Beete (die mag ich eigentlich nicht wirklich. Ich lass die immer unauffällig durchwachsen, dann kann man sie nicht mehr essen. :P Allerdings fällt das das dritte Jahr in Folge EVENTUELL auf....). 25 Sellerie. Zwei Sorten Kürbis, insgesamt bestimmt 9 Pflanzen. Weißkraut, Blaukraut, Wirsing, je ungefähr 20 Stück. Letzteren habe ich mal wieder mit dem Broccoli verwechselt und durfte die ganzen Broccolipflanzen wieder ausgraben. Weil die nämlich in den ANDEREN Gemüsegarten gehören. :P Die sehen sich aber auch echt ähnlich, die verflixten Dinger!! Was noch? Paprika in Massen. Basilikum. Schon gepflanzt waren Gurken, Zucchini, Erbsen, Knoblauch, Petersilie, Bohnen, Tomaten, Salat. Und natürlich Blumen. In Omas Garten hat man sich schon immer einen schönen Strauß mitnehmen können, das ist auch heut noch so.
Von Hand wird hinterher das 200-Liter-Fass wieder vollgepumpt. Das gibt Muckis, sag ich euch. Da ist es echt angenehm wenn man beim Gießen zu zweit ist - einer gießt, einer pumpt. Gießen ist weniger anstrengend. Ich verstecke mir immer heimlich die Gießkanne hinter den Sträuchern, weil wer die Gießkanne als erstes in der Hand hat.... ihr wisst schon.... :D :D :D
Und nach getaner Arbeit, verschwitzt und mit frischer Erde an den Händen, gibt's dann die wohlverdiente Pause. Ich mag die Bank. Abends kommt oft der Opa noch hierher, schaut, was in Omas Garten so wächst und setzt sich ein Weilchen auf die Bank. Weil hier in ihrem Garten die Oma noch präsenter ist als sonstwo. Irgendwie. Ein schönes Bild, finde ich.
Irgendeine Ausbeute zum Mit-Heim-Nehmen findet sich eigentlich immer. In dem Fall frischer Rhabarber, der zu einer feinen Erdbeer-Rhabarber-Torte geworden ist.
Tja, ihr seht, die Pflanzen sind gesetzt. Mal sehen, was wächst. Wenn ihr mögt, nehme ich euch ab sofort immer mal wieder mit - hier in den Gemüsegarten, und ich will euch auch unbedingt noch den Kartoffel- und Zwiebelacker und den Gemüsegarten auf dem Feld zeigen. Weil es so schön zu sehen ist, was die Natur alles so kann. Oder?
Hasenwilde Grüße
Johanna
Ich hatte mir ja Anfang des Jahres vorgenommen, mehr Nicht-Genähtes hier zu zeigen. Mehr vom hasenwilden Dorfleben. Mehr Familie Hasenwild. Mitten im Leben. Und so. Zugegebenermaßen sind die guten Vorsätze unter dem Stapel genähter Probenäharbeiten verschwunden, die ich euch ja AUCH gerne zeigen möchte. Bisher. Aber vorletzte Woche hab ich endlich mal meine Kamera gepackt und ein paar vollkommen unnähverwandte Bilder geschossen.
Einer der Bereiche, in die ich euch ein bisschen hineinspitzen lassen möchte, sind unsere ausgedehnten Biogartenanlagen. :D :D Ich gebe ehrlich zu, dass das "Garteln" mehr das Hobby meiner Mannes ist als meins. Mein Hobby ist dann das Verarbeiten der Endprodukte, und davon gibt es haufenweise. Unkraut jäten ist zugegebenermaßen nicht so ganz mein Ding. Mein Mann verschwindet, sobald die Gartensaison anfängt, eigentlich allabendlich in einem seiner Gärtchen und wuselt da bis es dunkel ist. Sein Ausgleich zur täglichen Arbeit vorm PC ist das. Ich begleite ihn gerne. Und sehe ihm am liebsten zu. :D :D Na schön, hin und wieder lege ich auch Hand mit an. Aber es bleibt sein Hobby. Sein Ding. Er regiert. Quasi. :D
Aber auch, wenn er nicht in mein tägliches Aufgabengebiet fällt, mag ich den Gemüsegarten total gern. Gerade weil er so gut gepflegt ist. Die jungen Pflanzen, der Geruch von frischer Erde, die ersten Beeren an den Sträuchern, der selbstgezogene Salat. Das ist schon was Tolles. Und alles Bio. Heute nehme ich euch mit in den Garten Nummer 1. Der liegt ein bisschen außerhalb der Ortschaft, in der ich aufgewachsen bin und gehört eigentlich meinen Großeltern. Er ist relativ groß und sieht ein bisschen wie ein Schrebergarten aus. Eigentlich hat man bei uns die Gärten am Haus, aber das Haus meiner Großeltern steht direkt in der Ortsmitte, da war einfach kein Platz für einen großen Gemüsegarten. Und so wurde der ausgelagert. Der Gemüsegarten war Omas ganzer Stolz und nach ihrem Tod ist er ziemlich verwildert und überwuchert. Dem Opa hat das schier das Herz gebrochen, dass das Goldstück seiner Frau in so einem schlechten Zustand war. Aber mit seinen über 90 Jahren konnte er ihn selber nicht mehr bewirtschaften. Also haben wir den Garten übernommen. Ich glaube, vor ungefähr 4 Jahren war das.
So einen verwilderten Gemüsegarten wieder auf Trab zu bringen ist ganz schön aufwendig, aber inzwischen erstrahlt er wieder in neuem Glanz. Der Boden, der alle paar Jahre von der Altmühl überschwemmt wird, ist wirklich fruchtbar. Gepflanzt werden hier hauptsächlich pflegeleichte Dinge, damit wir nicht jeden Tag präsent sein müssen. Meine andere Oma übernimmt dankenswerterweise meistens den Gießdienst und bekommt dafür einen ordentlichen Gemüseanteil - oder setzt ihre eigenen Pflanzen mit in die Beete. Vom ursprünglichen Garten sind zwei große Rhabarberpflanzen, rote und schwarze Johannisbeeren und zwei Stachelbeersträucher geblieben. Wir haben den Beerenvorrat noch um eine ganze Reihe Himbeersträucher, zwei am Zaun entlangwachsende Brombeersträucher und zwei Blaubeerbäumchen erweitert.
Mein hasenwilder Göttergatte steckt da wirklich unglaublich viel Energie in sein Hobby. Von Fruchtwechsel über Sortensymbiose und wasweißich schmeißt er da mit Fachausdrücken um sich. In Kooperation mit dem Eichstätter Seminargärtner. Ich glaube, er wäre ein guter Bauer geworden. :D Einmal hat er ein Beet voll Weizen angebaut. EIN Beet. Ich musste den Weizen dann mit der Schere ernten und er wollte ihn mit Opas Dreschflegel ausdreschen. Ehrlich, Leute, ein Beet voll Weizen ergibt ziemlich genau Mehl für eine Semmel. Oder vielleicht eineinhalb. Aber sicher nicht mehr. Und ein Beet voll Weizen (das ist so ein Wäschekorb voll Ähren) lässt sich auch aufgrund der geringen Menge nicht besonders gut dreschen. Nach dem Vorschlag, ob ich die Ähren nicht von Hand "ausberdeln" möchte, habe ich in einer unbeobachteten Minute den Wäschekorb mitsamt Inhalt verschwinden lassen. :D Seither haben wir die Getreideproduktion wieder aufgegegeben... :D :D.
Was ich auch immer lustig finde, ist, welche Gerätschaften mein Göttergatte da aus den hintersten Winkeln des elterlichen Stodels zieht. Die Bodenfräse, die ihr hier seht, ist da noch das modernste Teil. Wir haben heuer auch schon die uuuuuuuuuuuuralte Kartoffellegemaschine ausprobiert (ging gar nicht schlecht - vielleicht habt ihr das Foto bei Insta gesehen?) und einen noch viel urälteren Kartoffelpflug entstaubt und in seiner rostigen Großartigkeit wieder zum Leben erweckt. Das liegt einfach daran, dass unser Gemüsegarten und die kleine Ackerfläche eigentlich zu groß sind, um sie mit der Hand zu bewirtschaften, aber zu klein für irgendwelche modernen Traktoren und Anhänger. Also muss das alte Zeug entstaubt werden, denn die Größe von den alten Pflugteilen ist genau richtig. Schon irgendwie cool. Ackerbau wie zu Großvaters Zeiten. Da sieht man's wieder - man soll eben nix wegschmeißen! :D
Angebaut wird immer in rauhen Mengen. Unter 30 Stück von irgendwas geht da gar nix. Begründung meines Mannes: "Ein paar gehen nicht auf. Und ein paar sind für die Mäuse und Vögel und Hasen und Schnecken, dann muss ich mich nicht ärgern, wenn die mir ein paar Pflänzchen zusammenfressen. Und überhaupt wächst ja nur Gras, wenn ich irgendwelche Flächen frei lasse." Ja. Vollkommen stichhaltig. Aber ratet mal, wer dann mit 60 Lauchstangen und 40 Knollen Sellerie in der Küche sitzt und verzweifelt versucht, dem Gemüse-Mount-Everest Herr zu werden.... :D
Was wir gepflanzt haben, wollt ihr wissen? Also. Rote Beete (die mag ich eigentlich nicht wirklich. Ich lass die immer unauffällig durchwachsen, dann kann man sie nicht mehr essen. :P Allerdings fällt das das dritte Jahr in Folge EVENTUELL auf....). 25 Sellerie. Zwei Sorten Kürbis, insgesamt bestimmt 9 Pflanzen. Weißkraut, Blaukraut, Wirsing, je ungefähr 20 Stück. Letzteren habe ich mal wieder mit dem Broccoli verwechselt und durfte die ganzen Broccolipflanzen wieder ausgraben. Weil die nämlich in den ANDEREN Gemüsegarten gehören. :P Die sehen sich aber auch echt ähnlich, die verflixten Dinger!! Was noch? Paprika in Massen. Basilikum. Schon gepflanzt waren Gurken, Zucchini, Erbsen, Knoblauch, Petersilie, Bohnen, Tomaten, Salat. Und natürlich Blumen. In Omas Garten hat man sich schon immer einen schönen Strauß mitnehmen können, das ist auch heut noch so.
Von Hand wird hinterher das 200-Liter-Fass wieder vollgepumpt. Das gibt Muckis, sag ich euch. Da ist es echt angenehm wenn man beim Gießen zu zweit ist - einer gießt, einer pumpt. Gießen ist weniger anstrengend. Ich verstecke mir immer heimlich die Gießkanne hinter den Sträuchern, weil wer die Gießkanne als erstes in der Hand hat.... ihr wisst schon.... :D :D :D
Und nach getaner Arbeit, verschwitzt und mit frischer Erde an den Händen, gibt's dann die wohlverdiente Pause. Ich mag die Bank. Abends kommt oft der Opa noch hierher, schaut, was in Omas Garten so wächst und setzt sich ein Weilchen auf die Bank. Weil hier in ihrem Garten die Oma noch präsenter ist als sonstwo. Irgendwie. Ein schönes Bild, finde ich.
Irgendeine Ausbeute zum Mit-Heim-Nehmen findet sich eigentlich immer. In dem Fall frischer Rhabarber, der zu einer feinen Erdbeer-Rhabarber-Torte geworden ist.
Tja, ihr seht, die Pflanzen sind gesetzt. Mal sehen, was wächst. Wenn ihr mögt, nehme ich euch ab sofort immer mal wieder mit - hier in den Gemüsegarten, und ich will euch auch unbedingt noch den Kartoffel- und Zwiebelacker und den Gemüsegarten auf dem Feld zeigen. Weil es so schön zu sehen ist, was die Natur alles so kann. Oder?
Hasenwilde Grüße
Johanna
Samstag, 30. Mai 2015
Ferienzeit mit Elfengeflüster
Huhu ihr Lieben!
Ferien. Habt ihr auch Ferien? Ich genieße sie. Obwohl ich im Moment eigentlich gar keine Ferien habe. Behauptet meine Umwelt. Menschen in Elternzeit haben schließlich IMMER Ferien. Oder nie. Wie man's nimmt. :D
Wir fahren nicht mal in den Urlaub. Mit zwei nicht-schulpflichtigen Kindern sind wir froh, für unseren Sommerurlaub, der demnächst ansteht, nicht gerade die Ferienzeit nutzen zu müssen. Während also um uns herum und auch in meiner virtuellen Nähwelt, durch die ich mich bewege ein reges Kommen und Gehen herrscht, Bilder von Meer und Strand vorherrschen und insgesamt alles ein bisschen ruhiger zugeht, sind wir einfach nur daheim. Und trotzdem haben wir Ferien. Schon allein, weil die meisten wöchentlichen Termine wegfallen.
Um mich herum höre ich immer mal wieder jemanden seufzen "Hach, wenn die Ferien nur endlich zu Ende wären!". Doch, 24 Stunden Kinderbetreuung am Tag ist schon anstrengend. Manchmal zumindest. Trotzdem - ich mag Ferien und würde keinen einzigen Tag davon hergeben wollen.
In den Ferien ticken die Uhren anders. Alles läuft ein bisschen langsamer. Keine (oder fast keine) Termine bestimmen die Woche. Da fängt doch der Tag schon ganz anders an!! In der Früh kann man mit einer ausgiebigen Kuschelrunde im Bett starten und die Kinder haben alle Zeit der Welt, um noch vor dem Frühstück im Schlafanzug eine Legoburg zu bauen. Oder sich nochmal mit einer CD unter die Bettdecke zu kuscheln.
Natürlich muss ich tagsüber schon ein bisschen Programm bieten - meine Mädels sind jetzt nicht von der Sorte, die sich den ganzen Tag friedlich spielend in den Kinderzimmern verschanzt. So ein bisschen Action darf schon sein. Aber da tut es auch der Spielplatz, eine ausgiebige Spazierrunde zum ortsinternen "Weiher" um das Kaulquappenwachstum unter die Lupe zu nehmen oder eine gemeinsame Runde im Trampolin.
Und Abends ist dann Zeit, auch noch nach dem Abendessen eine Runde mit den Rädern zu drehen oder die Sandburg im Sandkasten fertigzustellen. Ohne Hektik. Und Stück für Stück merke ich, wie wir alle entspannter werden. Weil nicht mehr alles schnell gehen muss. Ich merke den Kindern richtig an, wie sie Tag für Tag mehr in den "Ferienmodus" schalten. Länger schlafen. Inniger im Spiel versinken. Und die Tage genießen.
Was nicht heißt, dass ich die zwei nicht trotzdem manchmal auf den Mond schießen könnte, wenn sie sich wegen totaler Kleinigkeiten in die Haare kriegen. Dass der Haushalt definitiv wartungsbedürftig ist, weil mir meine zwei freien Vormittage abgehen, in denen ich sonst das Gröbste erledige. Trotzdem. Ich kann nicht sagen, dass ich das Ferienende nicht erwarten kann. Im Gegenteil. Ich glaube, ich kann das schon noch eine Weile genießen und den Haushalt einfach Haushalt sein lassen. :D
Ist euch übrigens eigentlich was aufgefallen? Nein? Das auf den Fotos ist meine große Tochter. Und sie trägt einen Rock! FREIWILLIG!! Nachdem sie jetzt wirklich lange zu den Rock- und Kleiderverweigerern gezählt hat, scheint sie diese Kleidungsstücke wohl schön langsam wieder für sich zu entdecken.... Da schlägt das Nähmamaherz doch gleich eine Spur schneller!! <3 Der Stoff hat es ihr aber auch leicht gemacht. Die neue Eigenproduktion von Stoffversand4u, die ich hier vernähen durfte, nennt sich "Elfengeflüster" und trifft tatsächlich unser beider Geschmack! Irgendwie ist der Mädchen, ohne kitschig zu sein. Die Elfen auf dem Bio-Interlock verbinden sich zu einem filigranen Muster - ich glaube, aus dem Stoff würde ich mir auch was nähen. Und ich bin eigentlich wirklich kein Motivfan.
Ich habe Elfengeflüster in der Farbe "lavender" vernäht, ihr bekommt den Stoff aber auch in "grau". Wie bei allen Bio-Stoffen ohne Elasthan muss man wirklich drauf achten, eine Jerseynadel zu verwenden - damit verarbeitet er sich aber super! Kombiniert habe ich die Elfen mit einem india ink (das ist ein ganz dunkles dunkelblau)-weiß-gestreiften Interlock von *HIER*. Als Rockschnitt habe ich den Stufenrock von Lillesol und Pelle genutzt, das Oberteil ist ein Freebook namens "Easy-Peasy-Sommer-T" von Katja. Ihr findet es auf ihrer Seite "Stoffwechsel". Ich finde den Schnitt mit dem verschobenen Schulterbruch total witzig und hab darauf freihand noch eine Elfe appliziert.
Wenn ihr euch auch euer Stückchen Elfengeflüster sichern wollt, dann bitte hier entlang:
So, und jetzt schalte ich wieder in den Ferienmodus und werde mit der Großen noch eine Runde Radeltraining absolvieren. :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
Ferien. Habt ihr auch Ferien? Ich genieße sie. Obwohl ich im Moment eigentlich gar keine Ferien habe. Behauptet meine Umwelt. Menschen in Elternzeit haben schließlich IMMER Ferien. Oder nie. Wie man's nimmt. :D
Wir fahren nicht mal in den Urlaub. Mit zwei nicht-schulpflichtigen Kindern sind wir froh, für unseren Sommerurlaub, der demnächst ansteht, nicht gerade die Ferienzeit nutzen zu müssen. Während also um uns herum und auch in meiner virtuellen Nähwelt, durch die ich mich bewege ein reges Kommen und Gehen herrscht, Bilder von Meer und Strand vorherrschen und insgesamt alles ein bisschen ruhiger zugeht, sind wir einfach nur daheim. Und trotzdem haben wir Ferien. Schon allein, weil die meisten wöchentlichen Termine wegfallen.
Um mich herum höre ich immer mal wieder jemanden seufzen "Hach, wenn die Ferien nur endlich zu Ende wären!". Doch, 24 Stunden Kinderbetreuung am Tag ist schon anstrengend. Manchmal zumindest. Trotzdem - ich mag Ferien und würde keinen einzigen Tag davon hergeben wollen.
In den Ferien ticken die Uhren anders. Alles läuft ein bisschen langsamer. Keine (oder fast keine) Termine bestimmen die Woche. Da fängt doch der Tag schon ganz anders an!! In der Früh kann man mit einer ausgiebigen Kuschelrunde im Bett starten und die Kinder haben alle Zeit der Welt, um noch vor dem Frühstück im Schlafanzug eine Legoburg zu bauen. Oder sich nochmal mit einer CD unter die Bettdecke zu kuscheln.
Natürlich muss ich tagsüber schon ein bisschen Programm bieten - meine Mädels sind jetzt nicht von der Sorte, die sich den ganzen Tag friedlich spielend in den Kinderzimmern verschanzt. So ein bisschen Action darf schon sein. Aber da tut es auch der Spielplatz, eine ausgiebige Spazierrunde zum ortsinternen "Weiher" um das Kaulquappenwachstum unter die Lupe zu nehmen oder eine gemeinsame Runde im Trampolin.
Und Abends ist dann Zeit, auch noch nach dem Abendessen eine Runde mit den Rädern zu drehen oder die Sandburg im Sandkasten fertigzustellen. Ohne Hektik. Und Stück für Stück merke ich, wie wir alle entspannter werden. Weil nicht mehr alles schnell gehen muss. Ich merke den Kindern richtig an, wie sie Tag für Tag mehr in den "Ferienmodus" schalten. Länger schlafen. Inniger im Spiel versinken. Und die Tage genießen.
Was nicht heißt, dass ich die zwei nicht trotzdem manchmal auf den Mond schießen könnte, wenn sie sich wegen totaler Kleinigkeiten in die Haare kriegen. Dass der Haushalt definitiv wartungsbedürftig ist, weil mir meine zwei freien Vormittage abgehen, in denen ich sonst das Gröbste erledige. Trotzdem. Ich kann nicht sagen, dass ich das Ferienende nicht erwarten kann. Im Gegenteil. Ich glaube, ich kann das schon noch eine Weile genießen und den Haushalt einfach Haushalt sein lassen. :D
Ist euch übrigens eigentlich was aufgefallen? Nein? Das auf den Fotos ist meine große Tochter. Und sie trägt einen Rock! FREIWILLIG!! Nachdem sie jetzt wirklich lange zu den Rock- und Kleiderverweigerern gezählt hat, scheint sie diese Kleidungsstücke wohl schön langsam wieder für sich zu entdecken.... Da schlägt das Nähmamaherz doch gleich eine Spur schneller!! <3 Der Stoff hat es ihr aber auch leicht gemacht. Die neue Eigenproduktion von Stoffversand4u, die ich hier vernähen durfte, nennt sich "Elfengeflüster" und trifft tatsächlich unser beider Geschmack! Irgendwie ist der Mädchen, ohne kitschig zu sein. Die Elfen auf dem Bio-Interlock verbinden sich zu einem filigranen Muster - ich glaube, aus dem Stoff würde ich mir auch was nähen. Und ich bin eigentlich wirklich kein Motivfan.
Ich habe Elfengeflüster in der Farbe "lavender" vernäht, ihr bekommt den Stoff aber auch in "grau". Wie bei allen Bio-Stoffen ohne Elasthan muss man wirklich drauf achten, eine Jerseynadel zu verwenden - damit verarbeitet er sich aber super! Kombiniert habe ich die Elfen mit einem india ink (das ist ein ganz dunkles dunkelblau)-weiß-gestreiften Interlock von *HIER*. Als Rockschnitt habe ich den Stufenrock von Lillesol und Pelle genutzt, das Oberteil ist ein Freebook namens "Easy-Peasy-Sommer-T" von Katja. Ihr findet es auf ihrer Seite "Stoffwechsel". Ich finde den Schnitt mit dem verschobenen Schulterbruch total witzig und hab darauf freihand noch eine Elfe appliziert.
Wenn ihr euch auch euer Stückchen Elfengeflüster sichern wollt, dann bitte hier entlang:
So, und jetzt schalte ich wieder in den Ferienmodus und werde mit der Großen noch eine Runde Radeltraining absolvieren. :D
Hasenwilde Grüße
Johanna
Donnerstag, 21. Mai 2015
MAXIMA(l) bequem
Hallo ihr Lieben!
Draußen ist bei uns ein dunkel-düsterer Regen-Matsch-Tag. Zeit für ein bisschen Sommerbilder, findet ihr nicht? Starring: Ich. Meines Zeichens hasenwilde Mädelmama. Meistens bequem in Jeans. Aber hin und wieder auuuuuch.....
....im Kleid. Selten. Aber doch. Das liegt nicht daran, dass ich keine Kleider mag. Im Gegenteil. So ein schickes Teil, das auch noch bequem und alltagstauglich ist finde ich absolut klasse! Aaaaber.
Aber erstens brauche ich im Alltag praktisch. Ich will ne praktische Frisur, an der ich nicht jeden Morgen ewig rummachen muss, weil ich dazu beim besten Willen keine Zeit habe. Und ich brauche praktische Kleidung. Kleidung, in der man kochen, putzen, Bälle unterm Sofa vorholen, den Sandkasten auf- und abdecken und Trampolin springen kann. Da bietet sich meistens eine Hose besser an.
Wobei ich schon gern so ein bisschen schick mag. Röcke und Leggins trage ich zum Beispiel wirklich oft. Weil man mit Leggins nicht aufpassen muss, dass einem keiner unter den Rock guckt. Da kann ich mich beim Babymassagekurs beruhigt auf den Boden setzen, ohne dass ich darüber nachdenken muss, wie ich meine langen Beine falte.... :D :D
Und zum anderen PASSEN mir einfach keine gekauften Kleider. In Größe 44/46 ist das echt schwierig. Entweder sie sind zu kurz. Oder sie sind unter der Brust abgenäht, aber die Teilung sitzt bei mir aufgrund der großen Oberweite auf statt unter der Brust. Und sobald meine Oberweite reinpasst, sehen die Dinger aus wie ein Sack. Ohne Taille, nur mit Hüften. Geht gar nicht. Und ich probiere echt immer mal wieder eins. Ein ewiges Drama, die Kleider und ich.
Ich war also zugegebenermaßen etwas kleiderfrustriert. Und dann kam Carolin, die Frau von Fadenkäfer und hatte die "Maxima" im Gepäck. Raglankleid. Ich hab eine Zeitlang hin und her überlegt, ob ich mich bewerben soll. Ein Kleid? Für mich? So viel Stoff, der dann im Bedarfsfall im A.... ist? Den Ausschlag haben dann der V-Ausschnitt (sowas ist absolut optimal für ne große Oberweite, das streckt optisch ein bisschen) und das optionale Taillenbündchen gegeben. Und ich durfte es tatsächlich ausprobieren!!
Und was soll ich sagen? DAS ist ein Kleid. So hab ich mir das gedacht. Die Form ist optimal für mich. Ich bin ganz begeistert und fühle mich so richtig rundum wohl darin. Ich hab das neue Schmuckstück gleich am Muttertag ausgeführt. Und den Tag danach. Und seither bestimmt noch zweimal. Weil es sich wirklich angenehm trägt. MAXIMA(l) bequem und praktisch. :D
Und mal ehrlich - im Kleid läuft man einfach schon ganz anders als in der Jeans. Da wird automatisch der Rücken gerade. Da bin ich eben nicht nur Mama sondern auch Frau. :D Ich hab mir vor lauter Begeisterung gleich noch eine Tunika aus dem Schnitt genäht. Die ist aber noch nicht fotografiert. Siehe dunkel-düsteres Mistwetter und so. :D Die zeige ich euch aber auf alle Fälle auch nochmal - an einem Donnerstag!
Seht ihr hier mein besonderes Special? Ich habe am Vorderteil des Rockes zwei schwarze Fakepaspeln mit eingenäht. Weil ich genial, kreativ und einfallsreich bin? Ähm ja, das auch. Uuuuund weil der Stoff nicht gereicht hat und ich das Vorderteil stückeln musste. :P Aber meistens entstehen aus solchen Widrigkeiten die besten Ideen, mir passieren nämlich ständig solche Sachen. Jedenfalls muss ich jetzt im Nachhinein sagen, dass ich diese Paspeln genial finde - die lockern das Kleid nochmal ein bisschen auf!!
So, jetzt gibt's noch ein paar Infos zum Kleid: Maxima könnt ihr in den Größen 32 - 58 nähen. Also quasi in allen. :D Es gibt zusätzlich zu den hier verwendeten Dreiviertelärmeln auch noch lange und kurze. Statt dem V-Ausschnitt könnt ihr auch einen Rundhalsausschnitt nähen, das Taillenbündchen ist optional und der Rockteil kann auch in A-Form oder als starker Ballon aus Baumwolle genäht werden. Ein Tutorial, wie man eine Stillöffnung näht gibt's auch noch dazu. Und wenn man das Dingens kürzt wird es eine prima Tunika! :D :D
Wie ihr seht, hatten mein Selbstauslöser wirklich Spaß mit dem Kleidchen - sorry wegen der Bilderflut... :D :D Die Stoffe sind übrigens vom Stoffmarkt. Ganz einfacher schwarzer Jersey und der untere ist so ein wirklich raffinierter bestickter Viskosedings, der innen das Futter schon inklusive hat. Und mehr Schischi hat das Kleid dann auch gar nicht gebraucht, finde ich.
Hier noch den Link zum Ebook! Bis zum 25.5. bekommt ihr es verbilligt, und die Stelzenhülle gibt's auch zum Sonderpreis dazu, damit ihr euch eine passende Leggins nähen könnt (für praktisch! Ihr wisst schon! :D)
Meine Maxima schicke ich noch zu RUMS - und euch wünsche ich einen wunderbaren Tag!
Hasenwilde Grüße
Johanna
Draußen ist bei uns ein dunkel-düsterer Regen-Matsch-Tag. Zeit für ein bisschen Sommerbilder, findet ihr nicht? Starring: Ich. Meines Zeichens hasenwilde Mädelmama. Meistens bequem in Jeans. Aber hin und wieder auuuuuch.....
....im Kleid. Selten. Aber doch. Das liegt nicht daran, dass ich keine Kleider mag. Im Gegenteil. So ein schickes Teil, das auch noch bequem und alltagstauglich ist finde ich absolut klasse! Aaaaber.
Aber erstens brauche ich im Alltag praktisch. Ich will ne praktische Frisur, an der ich nicht jeden Morgen ewig rummachen muss, weil ich dazu beim besten Willen keine Zeit habe. Und ich brauche praktische Kleidung. Kleidung, in der man kochen, putzen, Bälle unterm Sofa vorholen, den Sandkasten auf- und abdecken und Trampolin springen kann. Da bietet sich meistens eine Hose besser an.
Wobei ich schon gern so ein bisschen schick mag. Röcke und Leggins trage ich zum Beispiel wirklich oft. Weil man mit Leggins nicht aufpassen muss, dass einem keiner unter den Rock guckt. Da kann ich mich beim Babymassagekurs beruhigt auf den Boden setzen, ohne dass ich darüber nachdenken muss, wie ich meine langen Beine falte.... :D :D
Und zum anderen PASSEN mir einfach keine gekauften Kleider. In Größe 44/46 ist das echt schwierig. Entweder sie sind zu kurz. Oder sie sind unter der Brust abgenäht, aber die Teilung sitzt bei mir aufgrund der großen Oberweite auf statt unter der Brust. Und sobald meine Oberweite reinpasst, sehen die Dinger aus wie ein Sack. Ohne Taille, nur mit Hüften. Geht gar nicht. Und ich probiere echt immer mal wieder eins. Ein ewiges Drama, die Kleider und ich.
Ich war also zugegebenermaßen etwas kleiderfrustriert. Und dann kam Carolin, die Frau von Fadenkäfer und hatte die "Maxima" im Gepäck. Raglankleid. Ich hab eine Zeitlang hin und her überlegt, ob ich mich bewerben soll. Ein Kleid? Für mich? So viel Stoff, der dann im Bedarfsfall im A.... ist? Den Ausschlag haben dann der V-Ausschnitt (sowas ist absolut optimal für ne große Oberweite, das streckt optisch ein bisschen) und das optionale Taillenbündchen gegeben. Und ich durfte es tatsächlich ausprobieren!!
Und was soll ich sagen? DAS ist ein Kleid. So hab ich mir das gedacht. Die Form ist optimal für mich. Ich bin ganz begeistert und fühle mich so richtig rundum wohl darin. Ich hab das neue Schmuckstück gleich am Muttertag ausgeführt. Und den Tag danach. Und seither bestimmt noch zweimal. Weil es sich wirklich angenehm trägt. MAXIMA(l) bequem und praktisch. :D
Und mal ehrlich - im Kleid läuft man einfach schon ganz anders als in der Jeans. Da wird automatisch der Rücken gerade. Da bin ich eben nicht nur Mama sondern auch Frau. :D Ich hab mir vor lauter Begeisterung gleich noch eine Tunika aus dem Schnitt genäht. Die ist aber noch nicht fotografiert. Siehe dunkel-düsteres Mistwetter und so. :D Die zeige ich euch aber auf alle Fälle auch nochmal - an einem Donnerstag!
Seht ihr hier mein besonderes Special? Ich habe am Vorderteil des Rockes zwei schwarze Fakepaspeln mit eingenäht. Weil ich genial, kreativ und einfallsreich bin? Ähm ja, das auch. Uuuuund weil der Stoff nicht gereicht hat und ich das Vorderteil stückeln musste. :P Aber meistens entstehen aus solchen Widrigkeiten die besten Ideen, mir passieren nämlich ständig solche Sachen. Jedenfalls muss ich jetzt im Nachhinein sagen, dass ich diese Paspeln genial finde - die lockern das Kleid nochmal ein bisschen auf!!
So, jetzt gibt's noch ein paar Infos zum Kleid: Maxima könnt ihr in den Größen 32 - 58 nähen. Also quasi in allen. :D Es gibt zusätzlich zu den hier verwendeten Dreiviertelärmeln auch noch lange und kurze. Statt dem V-Ausschnitt könnt ihr auch einen Rundhalsausschnitt nähen, das Taillenbündchen ist optional und der Rockteil kann auch in A-Form oder als starker Ballon aus Baumwolle genäht werden. Ein Tutorial, wie man eine Stillöffnung näht gibt's auch noch dazu. Und wenn man das Dingens kürzt wird es eine prima Tunika! :D :D
Wie ihr seht, hatten mein Selbstauslöser wirklich Spaß mit dem Kleidchen - sorry wegen der Bilderflut... :D :D Die Stoffe sind übrigens vom Stoffmarkt. Ganz einfacher schwarzer Jersey und der untere ist so ein wirklich raffinierter bestickter Viskosedings, der innen das Futter schon inklusive hat. Und mehr Schischi hat das Kleid dann auch gar nicht gebraucht, finde ich.
Hier noch den Link zum Ebook! Bis zum 25.5. bekommt ihr es verbilligt, und die Stelzenhülle gibt's auch zum Sonderpreis dazu, damit ihr euch eine passende Leggins nähen könnt (für praktisch! Ihr wisst schon! :D)
**KLICK**
Meine Maxima schicke ich noch zu RUMS - und euch wünsche ich einen wunderbaren Tag!
Hasenwilde Grüße
Johanna
Montag, 18. Mai 2015
Glücksbilder
So ihr Lieben,
hier sind sie nun endlich. Hasenwilde Outfits für die hasenwilden Kinder. Zu Ostern genäht. Nächste Woche ist Pfingsten!!! Kommt es euch auch so vor, als würde die Zeit rasen?
Diese Fotos sind zur Zeit meine Favoriten in meiner Sammlung. Ich lerne ja Stück für Stück im Umgang mit meiner Spiegelreflexkamera dazu, aber einige Faktoren kann ich offensichtlich noch nicht steuern.
Ich sehe auf dem kleinen Bildschirm der Kamera nur ungefähr, ob die Bilder, die ich gerade mache, halbwegs passabel sind. Mit Hilfe des Histogramms kann ich Helligkeitsverhältnisse überprüfen und das ein oder andere Bild zoome ich mir auch schon mal ran um abzuchecken, ob es scharf ist.
Aber wenn ich ganz ehrlich bin - wenn ich versuche, beide Kinder gleichzeitig irgendwo zu fotografieren habe ich auch wirklich nicht endlos Zeit zum Rumprobieren. Da schieße ich vorher schon mal ein, zwei Bilder um abzuchecken, ob die Lichtverhältnisse und der Weißabgleich in Ordnung sind. Und sobald die Kids auftauchen heißt es dann dranbleiben und knipsenknipsenknipsen. Die beiden stellen mit nämlich keine verpassten Situationen nach....
Und außerdem geht das ruckzuck, dass aus dem harmonischen Spiel eine Streiterei wird.... Dieses süße Bild hier ist zum Beispiel ein astreines "Iiiiiich will aber jetzt trinken!!" - "Aber ich hab die Flasche ZUERST gehabt!" :D :D Zum Glück funktioniert das genauso schnell in die andere Richtung und innerhalb von Sekunden spielen die zwei wieder zufrieden. Vielleicht.
Hinterher sitze ich dann am Laptop und blättere gespannt durch die entstandenen Fotos. Ich notiere mir schon mal die Nummern der Bilder, die mir gut gefallen und gehe die Bilder dann nochmal durch, oft auch nach bestimmten Kriterien - zu "private" Bilder sortiere ich aus, und dann schieße ich ja oft für irgendwelche Probenähen - auch da sind natürlich Bilder sinnvoll, die das genähte Teil oder den Stoff besonders gut zur Geltung bringen. Meistens bringe ich es so auf 8 - 15 Fotos, je nach Motiv.
Dann wird bearbeitet. Man kann schon einiges aus nicht so gelungenen Bildern rausholen - aber je weniger ich machen muss, umso besser habe ich fotografiert. Helligkeit, ein bisschen Kontrast, hin und wieder schneide ich ein Foto auch ein bisschen nach oder drehe schiefe Bilder. Logo drauf, speichern, fertig.
Aber manchmal (leider viel zu selten) gibt es so Glücksfotos. Solche, die ich auf dem Laptop anschaue und bei denen ich in einen Begeisterungsschrei nach dem anderen ausbreche. Weil einfach alles zu passen scheint. Die Motive, die Farben, die Helligkeit, der Hintergrund. Die brauchen dann keine (oder zumindest kaum) Bearbeitung, die sind einfach in sich gelungen.
Und diese Picknickfotos gehören meiner Meinung nach zu der Sorte. Die strahlen so viel Lebensfreude aus, die leuchten, die schreien nach Frühling und nach das-Leben-ist-schön. Finde ich zumindest. Ist ja auch immer Geschmackssache. Wenn ihr mich fragt, was ich da anders gemacht habe als bei anderen Bildern - ich habe nicht die geringste Ahnung. :D :D
Das hier ist mein absoluter Favorit. Die Begeisterung im Kindergesicht, dass sich das Brot mit einem Spießchen aufspießen lässt. Unbezahlbar.... :D :D Hier lässt sich auch gut mein erster Plottversuch erkennen... :D :D Ich habe mir bei Cindy von Din.Din zwei Bügelbilder von ihren süßen Hasenplotts bestellt. Ich selber bin ja plotterlos, aber die MUSSTE ich einfach haben. Hasenwilde Nerd-Hasen für die Hasentöchter. :D Ich gebe zu, beim Plotten bin ich fast verzweifelt. Das ist schon eine Kunst für sich, oder? Will zumindest geübt sein.... Ich kann euch gar nicht sagen wie oft ich auf verschiedenen Untergründen das Bügeleisen da draufgedrückt habe. Mit Tuch dazwischen, natürlich. Das Ding braucht schon ganz schön Druck, bis es hält - meine Nähkolleginnen haben mich ordentlich angefeuert: "Du musst FESTER pressen....!". Ich kam mir vor wie beim Geburtsvorbereitungskurs... Aber letztendlich halten die Hasenbilder. Uff. :D
Der Schnitt ist die Ballontunika "Feli" von rosarosa. Wollte ich mir schon ewig zulegen. Aus Viskosejersey in Strickoptik in Kombination mit Ringeljersey und einem Stirnband mit einer Blomma (dafür gibt's ein Tutorial von Meine Herzenswelt!).
hier sind sie nun endlich. Hasenwilde Outfits für die hasenwilden Kinder. Zu Ostern genäht. Nächste Woche ist Pfingsten!!! Kommt es euch auch so vor, als würde die Zeit rasen?
Diese Fotos sind zur Zeit meine Favoriten in meiner Sammlung. Ich lerne ja Stück für Stück im Umgang mit meiner Spiegelreflexkamera dazu, aber einige Faktoren kann ich offensichtlich noch nicht steuern.
Ich sehe auf dem kleinen Bildschirm der Kamera nur ungefähr, ob die Bilder, die ich gerade mache, halbwegs passabel sind. Mit Hilfe des Histogramms kann ich Helligkeitsverhältnisse überprüfen und das ein oder andere Bild zoome ich mir auch schon mal ran um abzuchecken, ob es scharf ist.
Aber wenn ich ganz ehrlich bin - wenn ich versuche, beide Kinder gleichzeitig irgendwo zu fotografieren habe ich auch wirklich nicht endlos Zeit zum Rumprobieren. Da schieße ich vorher schon mal ein, zwei Bilder um abzuchecken, ob die Lichtverhältnisse und der Weißabgleich in Ordnung sind. Und sobald die Kids auftauchen heißt es dann dranbleiben und knipsenknipsenknipsen. Die beiden stellen mit nämlich keine verpassten Situationen nach....
Und außerdem geht das ruckzuck, dass aus dem harmonischen Spiel eine Streiterei wird.... Dieses süße Bild hier ist zum Beispiel ein astreines "Iiiiiich will aber jetzt trinken!!" - "Aber ich hab die Flasche ZUERST gehabt!" :D :D Zum Glück funktioniert das genauso schnell in die andere Richtung und innerhalb von Sekunden spielen die zwei wieder zufrieden. Vielleicht.
Hinterher sitze ich dann am Laptop und blättere gespannt durch die entstandenen Fotos. Ich notiere mir schon mal die Nummern der Bilder, die mir gut gefallen und gehe die Bilder dann nochmal durch, oft auch nach bestimmten Kriterien - zu "private" Bilder sortiere ich aus, und dann schieße ich ja oft für irgendwelche Probenähen - auch da sind natürlich Bilder sinnvoll, die das genähte Teil oder den Stoff besonders gut zur Geltung bringen. Meistens bringe ich es so auf 8 - 15 Fotos, je nach Motiv.
Dann wird bearbeitet. Man kann schon einiges aus nicht so gelungenen Bildern rausholen - aber je weniger ich machen muss, umso besser habe ich fotografiert. Helligkeit, ein bisschen Kontrast, hin und wieder schneide ich ein Foto auch ein bisschen nach oder drehe schiefe Bilder. Logo drauf, speichern, fertig.
Aber manchmal (leider viel zu selten) gibt es so Glücksfotos. Solche, die ich auf dem Laptop anschaue und bei denen ich in einen Begeisterungsschrei nach dem anderen ausbreche. Weil einfach alles zu passen scheint. Die Motive, die Farben, die Helligkeit, der Hintergrund. Die brauchen dann keine (oder zumindest kaum) Bearbeitung, die sind einfach in sich gelungen.
Und diese Picknickfotos gehören meiner Meinung nach zu der Sorte. Die strahlen so viel Lebensfreude aus, die leuchten, die schreien nach Frühling und nach das-Leben-ist-schön. Finde ich zumindest. Ist ja auch immer Geschmackssache. Wenn ihr mich fragt, was ich da anders gemacht habe als bei anderen Bildern - ich habe nicht die geringste Ahnung. :D :D
Das hier ist mein absoluter Favorit. Die Begeisterung im Kindergesicht, dass sich das Brot mit einem Spießchen aufspießen lässt. Unbezahlbar.... :D :D Hier lässt sich auch gut mein erster Plottversuch erkennen... :D :D Ich habe mir bei Cindy von Din.Din zwei Bügelbilder von ihren süßen Hasenplotts bestellt. Ich selber bin ja plotterlos, aber die MUSSTE ich einfach haben. Hasenwilde Nerd-Hasen für die Hasentöchter. :D Ich gebe zu, beim Plotten bin ich fast verzweifelt. Das ist schon eine Kunst für sich, oder? Will zumindest geübt sein.... Ich kann euch gar nicht sagen wie oft ich auf verschiedenen Untergründen das Bügeleisen da draufgedrückt habe. Mit Tuch dazwischen, natürlich. Das Ding braucht schon ganz schön Druck, bis es hält - meine Nähkolleginnen haben mich ordentlich angefeuert: "Du musst FESTER pressen....!". Ich kam mir vor wie beim Geburtsvorbereitungskurs... Aber letztendlich halten die Hasenbilder. Uff. :D
Der Schnitt ist die Ballontunika "Feli" von rosarosa. Wollte ich mir schon ewig zulegen. Aus Viskosejersey in Strickoptik in Kombination mit Ringeljersey und einem Stirnband mit einer Blomma (dafür gibt's ein Tutorial von Meine Herzenswelt!).

So, das war's dann auch für heute. Mit meinen hasenwilden Bildern wünsche ich euch eine wunderbare Woche - wir lesen uns! <3
Hasenwilde Grüße
Johanna
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