Freitag, 29. April 2016

Wetterposts

Wie wär's mit ein bisschen Sommer? Oder zumindest ordentlich Frühling? Ja? Ein paar wärmende Sonnenstrahlen? Habt ihr Lust?


Die ersten kurzärmeligen Draußenbilder, die wir heuer geschossen haben, möchte ich euch heute zeigen. Erinnert ihr euch an diese (zugegebenermaßen ziemlich kurze) Spanne, in der wir schon mal knapp 20 Grad hatten? In der nicht jeden Morgen die Welt weiß war wie im tiefsten Winter, entweder überzogen von Schnee oder doch zumindest von Frost (von "Frosch" sagt die kleine Hasenwilde :D :D ) ? Tage, in denen man schon mal die Jacke von sich werfen konnte, ohne mit akuten Erfrierungen, einer Blasenentzündung und einem kapitalen Schnupfen nach Hause zu kommen? Erinnert ihr euch?


Ihr seht schon, ich hab die Tieftemperaturen ziemlich satt. Mein Körper meldet akuten Wärmemangel, ich erfriere täglich und außerdem gehen die Anzünder für den Kachelofen aus. Meine Kinder verweigern die Strumpfhosen, die Winterschuhe sind nun wirklich zu klein und ich stopfe die Kleine mit Wollsocken in die nächstgrößere Halbschuhgröße, um sie halbwegs lebendig und mit intakten Zehen durch den Waldspielgruppenvormittag zu bringen. Es ist ätzend. Gelinde gesagt.


Und wisst ihr, was das Schlimmste ist? Mein bester Freund, mein hundertjähriges Klavier, ist (traditionell nach jedem Winter) furchtbar verstimmt. Also wirklich furchtbar. So zum Zähne zusammenbeißen. Der nette Klavierstimmer macht aber erst Sinn, wenn der Kachelofen in die Sommerruhe tritt, weil der nämlich mit seiner Wärme zwar durchaus zu meinem Wohlbefinden beiträgt, aber dem Klavier nun mal ziemlich zusetzt.


Ich meine, ich verlange ja beim besten Willen keine dreißig Grad. Aber fünfzehn. Oder achtzehn. Oder zumindest dauerhaft im zweistelligen Bereich. Damit könnte ich ja durchaus leben. Ich esse auch brav mein Mittagessen dafür auf.



Ich liebe Wetterposts. Ich schwafle unglaublich gerne über das Wetter, und warum es gerade nicht passt. Oder vielleicht doch mal passt. Ich weiß auch nicht, woher das kommt. Das Wetter ist einfach die Smalltalkvorlage schlechthin. Wahrscheinlich fange ich auch alle Gespräche so an. Ich habe das noch nicht so bewusst an mir beobachtet, aber ich kann es mir durchaus vorstellen. Weil, seien wir mal ehrlich, übers Wetter kann man ja immer reden. Das kann machen, was es will - es uns recht zu machen, ist wirklich schwer. Mal ist es zu kalt, mal zu warm. Wenn es regnet, ist das Wetter Mist. Wenn es nicht regnet, ist es zu trocken und alles verdorrt. Haben wir Frost, erfriert alles. Haben wir keinen, wird das Obst erst recht nichts, weil es keinen "Frosch" hatte. Ein unendliches Thema. Und man kann mit jedem über das Wetter reden. Mit Mäxchens Oma vor dem Kindergarten, mit den jungen Inlineskatern auf der Straße, mit der Biobäuerin um die Ecke, mit der Nachbarin beim Friseur oder mit dem Hundehalter auf dem Gehsteig. Egal. Zum Wetter hat jeder eine Meinung. Und ich unterbreite meine nun mal mit Vorliebe euch. Ihr könnt das lesen oder auch nicht, das ist nicht so wichtig. Hauptsache, es wurde mal gesagt. Und ich muss nicht mal mit euch darüber diskutieren. Ich werfe das so in meinen virtuellen Wohnraum und grinse mir eins dabei. Einfach, weil ich mich gerne reden höre. Oder in dem Fall schreiben sehe. :D Ich liebe Wetterposts. Sagte ich das schon? :D :D :D


Und damit wir (haha, wir? Ich. Eigentlich ausschließlich ich. :D ) nicht nur übers Wetter geredet haben, gibt es ja immerhin die Bilder in meinem Blog. Und die sind heute Frühling schlechthin. Aus dem weichen Jersey von Nikiko "Lotte und Lo", den mir Alles-fuer-Selbermacher geschickt hat, wollte ich eigentlich etwas KOMPLETT anderes machen. War auch schon alles zugeschnitten. Und dann fielen mir die letzten Fitzel von dem schicken Crashleinen von stoffversand4u in die Finger, den ich euch HIER schon in Form eines Jumpees für die Kleine gezeigt habe. Und er passt so wundervoll zu dem Indianermädchen und seinem Eisbär, dass die letzten Reste einfach in diese Kombi schlüpfen mussten. In der Restekiste steckte dann noch dieser weinrote Viskosejersey, Leggings dazu - und tadaaaaaa.... :D


Genäht habe ich eine Herzdame von Fred von SOHO mit ein paar Abwandlungen und eine passende Malia von Pom und Pino (Lieblingssommermützenschnitt, sagte ich schon ein paar Mal, ne?). Das Hasenkind ist jedenfalls absolut zum Anbeißen in seinem Kleid.... <3
Mit einem Klick aufs Bild könnt ihr euch den Nikiko-Jersey genauer anschauen:

http://www.alles-fuer-selbermacher.de/Jersey---Lotte--Lo---NIKIKO---Rosa?page=2
 
Wisst ihr, was ich lustig finde? Nachdem ich mich jetzt ausgiebig übers Wetter beschwert habe, spitzt jetzt, während ich schreibe, die Sonne heraus. Die Wolken sind dabei, sich aufzulösen, und es verspricht ein schöner Tag zu werden. Wenn das jetzt immer so gut funktioniert, schreibe ich in Zukunft nur noch Wetterposts... ;) ;)

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 21. April 2016

Frühjahrsputz

Eigentlich ist donnerstags ja RUMS-Tag, gesetzt für Mama-Kleidung. Und eigentlich hätte ich davon auch noch so ein paar Teilchen auf dem PC. Aber die Sonne lacht heute so wunderbar vom wolkenlosen Himmel, die Büsche blühen in voller Pracht, der erste Löwenzahn zeigt sich auf der Wiese - und ich bin total in Frühlingslaune. Heute müssen frisch-fröhliche sommertaugliche Sonnenbilder her. Hilft alles nichts.


Die Frühlingsgefühle schlagen hier bei mir gerade voll ein. Das muss der Schub an Vitamin D sein. Oder sowas. :D :D Jedenfalls habe ich, ausgesprochener Putz- und Räumgrummel, im Moment total Bock auf Frühjahrsputz. Aber so richtig. Aussortieren, wegwerfen, wegräumen, umräumen, neu strukturieren. Das ist selten. Das muss ich nutzen. :D


Am liebsten würde ich alle Zimmer umräumen, die Wände neu streichen und aaaaaaalle Möbel im Haus umstellen. :D :D Aber, was soll ich sagen. Ein Haus ist ein Haus ist ein Haus. Und meines hat, scheint mir, besonders viele Zimmer. Und Ecken. Und Schränke.


Ich fange also irgendwo an. Kleidung ist mein aktuelles Thema - die Kleiderschränke auf Sommer umstellen, zu Kleines aussortieren, Winterklamotten nach und nach einmotten. Schuhe aussortieren. Und putzen, um sie danach einzumotten - für den Winterschlaf oder das jeweils nächste Kind.


Ich witsche voller Motivation mit Kartons und Schuhen und Kleidern von links nach rechts, von oben nach unten, sortiere, entstaube, packe ein, beschrifte. Nebenher bleibt selbstverständlich der "normale" Haushalt liegen. Denn wenn ich morgens mit dem anfangen würde, was ich immer tue, wäre ja keine Zeit für den Frühjahrsputz. Während also die Kinderkleiderschränke glänzen, Buggy und Kinderwagen grundgereinigt und eingemottet sind und die Schuhe, ordentlich in Kartons gestapelt, darauf warten im Speicher einen schicken Ruheplatz zu finden....

 
.... hängt vor der Tür nach wie vor die Osterdeko, das Geschirr schreit "Spül mich ab!" und der Teppich unter dem Tisch möchte gerne gesaugt werden. Seufz. Ich gestehe, manchmal kommt mir  - ganz im hintersten Winkel meines Unterbewusstseins - Sisyphos in den Sinn.


Ich tue mich wirklich schwer damit, meinen Haushalt so richtig strukturiert anzugehen. Irgendwas bleibt immer liegen, und das frustriert mich. Wenn ich während meiner Arbeit an fünf Ecken vorbeikomme, die mir vermitteln, dass hier doch AUCH noch was zu tun wäre, bilden sich dicke Falten auf meiner Stirn. Das ist beobachtbar. :D Da steht mir auch mein Ganz-oder-Gar-nicht-Kopf im Weg - wenn ich etwas anfange, mache ich es gern fertig. Komplett. Dass das haushaltstechnisch oft nicht möglich ist, demotiviert mich. Manchmal denke ich, zur Hausfrau muss man geboren sein. Wahrscheinlich ist das ein Gen. Ein Gen, das es dem Kopf ermöglicht, einen Haushalt so strukturiert zu führen, dass nebenher der Frühjahrsputz überhaupt nicht nötig ist, weil immer alles ordentlich auf Stand ist. Leider fehlt mir dieses Gen komplett. Einfach nicht angelegt. Wie meine Weisheitszähne (über das Fehlen derselben bin ich allerdings wirklich froh). Schätzungsweise ist aber auch das fehlende Haushaltsgen hin und wieder auch ein Vorteil - ich kann nämlich durchaus Chaos Chaos sein lassen und stattdessen mit meinen Kindern etwas unternehmen. Oder mir eine Stunde für mich nehmen. Und das ist gut für die Seele.


Und vielleicht - ganz vielleicht steht in den Häusern mit dem Hausfrauen-Gen auch noch ein Karton ungeputzter Schuhe im Keller. Den einfach kein Mensch zu Gesicht bekommt. Vielleicht. :D :D Ich jedenfalls nutze noch ein Weilchen meinen Frühjahrsputzelan - und genieße dann eben den Blick in den Kinderschrank und ignoriere nebenher den Osterstrauch. :D :D


Neu in den frisch bestückten Kleiderschrank der großen Hasentochter ist dieses Sommerfeeling-Kleid eingezogen. Ein Maxikleid nach dem Schnitt "Lorelei" von Jolijou (erhältlich über Farbenmix). Nachdem meine Große ja jahrelang jede Art Kleid und zudem alle Mädchenfarben komplett verweigert hat, ist das schon irgendwie etwas besonderes. Aber sowohl der Kleiderschnitt als auch der traumhafte CherryDots-Jersey von Alles-für-Selbermacher haben geradezu Begeisterungsstürme ausgelöst. Eigentlich ist der Schnitt auf Webware ausgelegt und hat einen seitlichen Reißverschluss - er lässt sich aber auch wunderbar aus Jersey nähen, und den RV kann man sich so auch sparen! Und in dem Maxikleid kann man sich ja dann auch wirklich wie eine Sommerprinzessin fühlen.... <3 Die frischen grünen Streifen lockern das Kleid wunderbar auf und der GOTS-zertifizierte Jersey mit dem leckeren Sommerobst liegt schön weich auf der Haut. Zwei von den vier Farbstellungen der CherryDots sind leider schon ausverkauft, aber unser violett und außerdem rosa könnt ihr noch bei AfS bekommen:

http://www.alles-fuer-selbermacher.de/Jersey---GOTS---Cherry-Dots---Violett?filter_name=cherry dots

Natürlich braucht jetzt auch die Kleine so ein tolles Schwingkleid - aber auch mit Kirschen und "Nudelträgern"!! Gut, dass ich mir noch ein Meterchen von den CherryDots gesichert habe... Wenn mich also der Putztrieb wieder verlässt (und der dauert erfahrungsgemäß nicht ewig... ;) ) werde ich mal sehen, was ich machen kann.... :D
Wie handhabt ihr das so mit dem Frühjahrsputz? Her mit den Haushaltsgen-Ideen für mehr Struktur, bitte.... <3


Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 18. April 2016

Patchwork zum Geburtstag

Schnell noch die letzten Schneebilder vom Winter gezeigt, bevor der Frühling jetzt wirklich aus allen Ecken bricht. <3 Heute kein Schnittprobenähen und kein Stoffprobenähen, sondern ein Werk in ganz eigener Sache...
 

Heuer hatte auch das Kleine Hasenkind die Ehre, zum dritten Geburtstag (der dritte Geburtstag. Der DRITTE!!!!!!! Wie ist das denn so schnell passiert??) eine selbstgemachte Patchworkdecke zu bekommen.


Die Große hat ihre auch zum dritten Geburtstag gekriegt und nutzt sie seither wirklich viel. Meine Mädels spielen nicht nur viel mit ihren Decken (Decken lassen sich ja für alles verwenden - als Hausdach zwischen zwei Stühlen, als Kuscheldecke in einer Höhle, als Boot...), sondern sie haben es auch einfach gern kuschelig. Gerade bei längeren Autofahrten, im Urlaub oder sonstwie unterwegs hat grundsätzlich jede eine Decke dabei.


Und drei Jahre sind dann so ein Alter, finde ich, in dem man nicht mehr besonders gut unter die Babyfleecedecken passt, aber unter einer Erwachsenendecke total verschwindet - und diese rein gewichtstechnisch auch nicht von einem Fleck zum anderen transportieren kann, ohne dass mindestens die halbe Decke durch den Dreck schleift. Schon bei der Großen fand ich damals einfach eine Zwischengröße praktisch. Diese Decke hier ist aus einer JellyRoll und einigen Zusatzstoffen entstanden.


Meine Kinderdecken sind jetzt so in etwa 1,50m auf 1,15m groß, jeweils mit kuscheligem Fleece hinterlegt und vorne gepatcht. Nachdem bei der Großen die rechts-auf-rechts-und-wenden-Methode nicht besonders gut funktioniert hat, habe ich die von der Kleinen dann wieder erst gequiltet und dann eingefasst. Das mag ich gern, sieht einfach sauberer aus - auch wenn es Zeit kostet. Die Initialen auf der Decke und ein gestempeltes Handmade-Schild waren auch Pflicht. Vielleicht kramen die beiden ihre Decken irgendwann mal für ihre Kinder raus und staunen, wenn sie auch das Datum gucken... das wäre schön...


Bis dahin werden wir die Decken aber erstmal ordentlich nutzen!! :D

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 14. April 2016

mitwachsen

Ihr seht schon, ich bastle mal wieder an meinem Layout. Mein neues Logo hat inzwischen wohl für's erste seinen Endzustand gefunden. :D :D Mal sehen, ob ich hier im Blog noch ein bisschen an der Navigationsleiste und an den seitlichen Einblendungen arbeite. Aber es wird. Langsam wird es so, wie ich es mir gerade vorstelle.


Wenn ihr hier schon länger mitlest, habt ihr sicher schon gesehen, dass ich schon eine Weile hier in meinem Blog, meinem virtuellen Wohnzimmer, am Design herumspiele. Irgendwie war ich aus dem alten Design herausgewachsen. Und das ist auch gut so.


Veränderung ist wichtig und richtig. Heute ziehe ich Teile aus dem Kleiderschrank, die ich vor zwei oder drei Jahren für meine Große genäht habe und denke mir - die Stoffwahl würde ich so heute nicht wieder treffen. Mein Stil hat sich verändert. Nicht gravierend - hasenwild sind meine Sachen immer noch - aber doch sichtbar. Viele Stoffe, die ich damals unbedingt haben musste, liegen heute unangetastet im Schrank - und ich frage mich, was ich damals daran gefunden habe. Ich glaube, ich muss dringend mal aussortieren und überlegen, was ich damit mache. :D Aber nicht nur nähtechnisch habe ich mich weiterentwickelt - auch was meine Vorstellungen, mein Denken und Tun bestimmt ist nicht mehr das Gleiche wie noch vor ein paar Jahren. Ich achte mehr auf mich selbst, kann auch mal "Nein" sagen, engagiere mich für Neues (hier sind im Moment "meine" Flüchtlingsfamilien ganz groß im Mittelpunkt). Allein schon, weil meine inzwischen etwas größeren Kinder mir wieder mehr Freiraum lassen, um meine eigenen Interessen voranzutreiben. Ich bin gespannt, wo mich dieser Weg noch überall hinführt. Ob der Blog und die Näherei nur eine Durchgangsstation sind oder mich durch einen längeren Abschnitt meines Lebens begleiten werden? Ich versuche, mich da nicht allzu fest zu legen. Kommen zu lassen, was kommt. So wie es kommt. Und dann etwas Gutes draus zu machen.


Auch meine Bilder sehen anders aus (und hier beziehe ich mich jetzt ausdrücklich NICHT auf zusätzliche Falten oder Augenringe!! ;) ), mein Blickwinkel hat sich mit den wachsenden Hasenkindern, mit meinem Leben etwas verschoben. Interessant zu sehen, finde ich, gerade wenn ich mich durch die ersten Blogbeiträge, durch die ersten Bilder, die ersten geposteten Nähwerke klicke. Eine langsame Veränderung, unmerklich von Post zu Post (und das sind immerhin schon 120 Stück), aber im Rückblick deutlich erkennbar. Mitgewachsen mit den Kindern. Und mir.


Und mein Blog kann da nicht außen vor bleiben. Mein Logo und der Header sollen mich und meine Arbeit, meinen Stil repräsentieren, und das war einfach nicht mehr stimmig. Zeit für Veränderung. Zeit, um mein virtuelles Wohnzimmer ein Stück weit mitwachsen zu lassen - nach wie vor bunt, aber etwas geradliniger, sortierter und stimmiger sollte es werden. Mehr aktuell hasenwild eben. :D


Ausschlaggebend, dass ich mich wieder in das Grafikprogramm gefummelt und das Logo endlich umgestaltet habe, war eigentlich Susanne von Hamburger Liebe. Bei ihr auf dem Blog habe ich nämlich (und ich kann mein Glück immer noch kaum fassen) eine ganze Packung Labels von Alles-fuer-Selbermacher gewonnen. Tausend Stück. In meinem Wunschdesign. Ich meine, TAUSEND STÜCK. Stellt euch das mal vor. Und tausend Labels mit einem Logo, mit dem ich schon länger hadere und das irgendwie nicht mehr zu mir passt - das wollte ich nun wirklich nicht.


Assistiert hat mir bei der Umgestaltung die liebe Nikolett von Schwalbenliebe, die nicht nur eine wahnsinnig liebe und hilfsbereite Person mit absolut wilden Ideen ist, sondern auch noch ein Grafik-Crack und mir mit einer schnellen Zeichnung die Idee für den neuen hasenwilden Hasen geliefert hat. Guckt euch unbedingt mal um bei ihr - ihre Arbeiten, ihre Ebooks, ihre Ideen und vor allem ihre Fotos sind immer einen Blick wert!!! Ihr findet sie an allen Ecken und Enden - außer hinter ihrer Seite steckt sie auch noch hinter der Hälfte der "Lieblingsschwestern" und außerdem hinter #NUNL (nähen und nähen lassen), dem Projekt für mehr Respekt in der Nähwelt. Ne tolle Frau.
Meine Labels sind inzwischen in Auftrag gegeben und ich warte gespannt auf die fertigen Teilchen.... <3


Und als erstes Werk im frisch gestrichenen Blog bietet sich dann natürlich auch etwas besonderes an!! Mein neuer Strickmantel ist definitiv new hasenwild style, fotografiert von meiner wunderbaren Schwester!! Aus schlichtem grau meliertem Strick ohne viel Pipapo - aber fetzig aufgehübscht durch den senfgelben Innenstoff, den Gürtel und die Dufflecoat-Knöpfe ein absoluter Hingucker, finde ich. Ich führe ihn schon dauernd aus und habe schon einige nette Worte dazu zu hören bekommen... <3 Der Schnitt kommt euch bekannt vor? Wundert mich nicht, "Meine Nayla" von Meine Herzenswelt gibt es nämlich schon ein Weilchen als Kindermantelschnitt. Endlich können auch wir großen Mädels uns damit den Frühling versüßen... Nähen lässt sich "Meine Nayla" dick gefüttert als Kuschelmantel, aber auch so wie hier aus Strickstoff mit dünnem Viskosejersey für die lauen Frühlings- und Sommerabende... Guckt euch unbedingt durch die schicken Designbeispielbilder - ich finde es Wahnsinn, wie viele Möglichkeiten, Stile und Varianten da aus diesem Ebook entstanden sind!! *HIER* könnt ihr euch das Ebook einzeln ansehen (über Makerist) und *HIER* gibt es die Kombivariante mit der Kindernayla für den Mama-Tochter-Mantelpartnerlook (über dawanda). Ihr bekommt natürlich beide Ebooks in beiden Shops. Die passende Kopfbedeckung zu meiner Nayla ist eine "Lilou" von rosarosa - statt einen Bündchenstreifen zu nutzen habe ich einfach das Schnitteil etwas verlängert, gesäumt und einen Gummi eingezogen.


Ich bin ja schon etwas gespannt, wie euch das neue hasenwilde Outfit gefällt - am Blog und an mir... <3 Und meine hasenwilde Nayla schicke ich jetzt noch flott zu RUMS!

Hasenwilde Grüße
Johanna

Sonntag, 10. April 2016

Barfußwetter

Meine Mädels warten sehnsüchtig auf den Startschuss zum Barfußlaufen. Aber der Deal heißt: In Monaten mit einem "r" drin wird grundsätzlich nicht barfuß gelaufen. In Monaten ohne "r" ist es Verhandlungssache.


Allerdings gibt es hin und wieder klitzekleine Ausnahmen. Zum Beispiel wenn ein Sommer-Fotoshooting an einem warmen Apriltag ein bisschen Sommerfeeling unter den Zehenspitzen erfordert. :D


Schön langsam mache auch ich mich an die Sommergarderobe. Und seit letztem Jahr schon steht da der "Jumpee" von NipNaps ganz oben auf der Liste - da gab es letztes Jahr so viele schöne Designbeispiele. Und meine Mädels lieben ja beide Einteiler.


Da kam mir die neuen Crashleinen-Farben von Stoffversand4u gerade recht. Als ich erfahren habe, dass ich mir eine Farbe zum Vernähen aussuchen darf, wusste ich gleich, was das werden soll. Also habe ich mir endlich das Ebook "Jumpee" angeschafft, und ich sage euch - Suchtpotenzial.... <3


Nachdem Leinen ja grundsätzlich nicht dehnbar ist, habe ich mir die Vorschläge für Webware-Jumpees zu Herzen genommen und ein bisschen gebastelt. Statt der aktuellen Größe 104 habe ich die 110 gewählt (immerhin sind es ja noch ein paar Wochen, bis der Jumpee tatsächlich zum Einsatz kommt, und dann soll er ja auch noch passen) und das Oberteil zusätzlich um ein paar Zentimeter verbreitert.


Ich gebe zu, ich habe es wirklich gut gemeint mit dem Puffer. Nachdem sich das Leinen durch den Crash-Effekt doch ein bisschen mitdehnt, hätte es wohl nicht auch noch zusätzliche Breite gebraucht. Aber so fällt der Jumpee schön locker, das finde ich ganz süß. Nachdem ich unbedingt den amerikanischen Ausschnitt nutzen wollte (die zarten Kinderschultern sehe ich sonnentechnisch am liebsten bedeckt, muss ich sagen) habe ich vorne eine Knopfleiste eingebaut und Oberteil und Unterteil durch einen Bündchentunnel mit Gummi verbunden. Im Beinsaum unten ist jeweils ein dünner Gummi eingezogen.


Zuckersüß, oder? Gerade diesen Oversize-Look finde ich zum Knutschen an der Kleinen. Ich muss außerdem unbedingt mal ausprobieren, ob der Jumpee nicht sogar auch der Großen passt - die ist sehr schmal und passt von der Breite her sicher auch hinein. Eventuell schieben sich die Hosenbeine dann auf 3/4-Länge hoch, aber das ist ja auch ganz schick. Ein einziges Kleidungsstück, in das beide Kinder passen - sehr praktisch. :D :D


Während ihr jedenfalls jetzt hoffentlich loszieht, und euch die vielen vielen Farben "Urban Crash" anguckt (auch zweifarbig gibt es den tollen Stoff!), der für den Sommer wirklich schön leicht ist und außerdem BÜGELFREI!!!!!!!, werde ich nochmal in Tanjas Shop huschen und abchecken, welche ihrer Schnitte ich noch in meinem Ebookregal brauche. Der erste ist ja schon mal ein voller Erfolg im Hause hasenwild! Mit Klick auf das Bild könnt ihr euch durch die vielen Farbabstufungen blättern!

                           http://www.stoffversand4u.de/Stoffe/Leinenstoff/einfarbig/Urban-Crash-Leinen-blau.html
 
Und meine Kinder? Müssen noch ein bisschen auf das Barfußwetter und den Mai warten - aber die passenden Outfits sind dann jedenfalls schon mal am Start.... :D :D


Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 7. April 2016

Déjà-vu

"Fällt der denn gar nichts Neues ein??", werdet ihr sagen. Habt ihr gerade ein Déjà-vu, wenn ihr an meinen letzten Rock aus dem grünen Nelvita-Stoff von raxn denkt? Naja - in dem Fall nein. Ich gebe zu, ich habe für raxns zweiten Stoff in sand-olivgrün schon wieder eine MyHedi genäht. Und ich habe denselben Kombistoff nochmal genutzt. ABER. :D :D


...das hat ja auch alles seine Gründe. Zum Einen kommt mir immer ein Rock in den Sinn, wenn ich an Susn, also Frau raxn, denke. Ich hab sie ja schon länger nicht mehr gesehen, weil wir beide ein schon ewig angedachtes gemeinsames Kaffeetrinken einfach nicht auf die Reihe kriegen - aber wenn ich so an sie denke, dann hat sie einen Rock an. Wenn ich sie jetzt malen müsste, dann würde ich sie mit einem Cordrock, einer Strumpfhose, einem dieser knallengen Oberteile, die sie unverschämterweise nach 4 Kindern tragen kann und hohen schwarzen Stiefeln zeichnen. Naja, und wenn ich dieses Bild dann schon im Kopf habe, dann ist der Rock schon drin in meinem Kopf... :D :D



Zum Zweiten finde ich die gemusterten Stoffe einfach toll für nen Rock. Das ist nicht ganz so viel Fläche wie ein Oberteil (zumindest ist das bei mir so... :D :D), und das Muster lässt sich total gut mit Unis oder melierten Stoffen ergänzen. Dann springt einen der Rock so richtig an und das Muster nimmt trotzdem nicht überhand. Mag ich total gerne so.


Zum Dritten liebe ich die Kombi aus sand und olive. Das sind einfach voll meine Farben. Den MUSSTE ich für mich haben. Da gab's gar nichts zu diskutieren.


Und der Kombistoff eignet sich einfach fantastisch, weil das ein ganz schwerer, dicker Sweat ist. Und ich habe für mich entdeckt, dass ein Saum aus so einem schweren Stoff dafür sorgt, dass der Rock nicht ständig die Leggings hochkrabbelt. Kennt ihr das, wenn man bei jedem dritten Schritt in irgendeine Richtung den Rock zurechtzuppeln muss, weil er sonst gefühlt bis über den Bauchnabel hochwandert? Schrecklich. Der schwere Saum hält den Rock wunderbar an seinem Platz. Für Jersey mag ich nämlich nicht so gern Innenfutter, weil erstens die Dehnbarkeit verloren geht und ich zweitens einfach gern den weichen Stoff um die Oberschenkel habe.


Und überhaupt - ich liebe Leggings mit Rock. Ich glaube, ich besitze keine einzige Hose die so ein angenehmes Tragegefühl macht wie Leggings mit Jerseyrock. Da drückt nichts, da rutscht nichts, da schneidet nichts ein, der Rock macht schicke lange Beine und die Leggings sorgt dafür, dass man sich nicht ständig Gedanken machen muss, wie man sich hinsetzt - und macht so einen Sommerrock ganzjahrestauglich. Überaus praktisch.


Ihr seht also, "Markuna" in sand konnte gar nichts anderes werden als ein Rock. Und von meinen Rockschnitten ist mir für weiche Stoffe eben MyHedi von Petit et Jolie am liebsten, der macht eine schöne Form, hat mit der Passe hinten und den Kellerfalten vorne das gewisse Etwas und ist (zumindest wenn man wie in meinem Fall hier die Paspeltaschen weglässt) ruckzuck genäht.


Dazu gab's dann eine passende braune Leggings nach dem Ebook "Stelzenhülle" von Fadenkäfer, einen Loop und eine passende MyCuddleMe von Schaumzucker aus weichem oliv-meliertem Strick mit sandfarbenen Bündchen. Mit einem T-Shirt drunter auch ein Outfit für jede Wetterlage, das sich ruckzuck von "kuschelig" in "sommerfrisch" verwandeln lässt.
Den GOTS-zertifizierten Jersey findet ihr bei Alles-fuer-Selbermacher. Und man kann auch andere Dinge draus nähen. Aber ehrlich - als Rock ist er doch am schönsten.... ;) Klickt einfach auf's Bild und seht ihn euch genauer an!

http://www.alles-fuer-selbermacher.de/Jersey---GOTS---Markuna---raxn---SandOlive?page=1
 
Ich schicke mein Markuna-Outfit und die schicken Fotos, die letztens spontan in der Morgensonne entstanden sind, noch flott zu RUMS!

Hasenwilde Grüße
Johanna

Mittwoch, 6. April 2016

am liebsten spät...

Hier bei uns in der Region unterscheidet man die "Bergerer" und die "Talerer". So von Geburt an. Der Höhenunterschied im Fall von dem Hasenmann und mir liegt elternhaustechnisch bei etwa 130m und die Tatsache, dass ich am Fluss geboren bin und er in der Höhe macht sich besonders in einem Punkt bemerkbar - der Liebe zum Wasser. Ich liebe Wasser. Ich gehe wahnsinnig gern schwimmen. Mein Mann..... eher nicht. :D :D Zum Glück habe ich das Talerer-Wassergen offensichtlich an beide Kinder weitervererbt. Was aber auch heißt, dass wir drei meistens alleine schwimmen gehen. Und uns das Ganze Prozedere so einfach wie möglich machen. Am liebsten spät. :D


Es gibt nichts besseres, als abends um halb sechs noch schnell für eineinhalb Stunden ins Hallenbad zu tingeln, finde ich. Bei uns in der Nähe gibt es ein ganz kleines, da dürfen die Kinder umsonst rein uns ich zahle für die eineinhalb Stunden zwei Euro und bissl was. Das kann man dann auch gut und gern jede zweite Woche mal machen. Unsere Badetasche ist eigentlich mit dem Nötigsten dauerbepackt, da braucht's vorher kaum Vorbereitungszeit. Höchstens zum Brotzeit herrichten - die muss nämlich unbedingt sein!


Um die Zeit sind im Schwimmbad meistens alle anderen Kinder weg - und sowohl der Nichtschwimmer-Bereich im großen Becken als auch der Kinderbecken gehört meinen Ladies ganz alleine. Super ist das. Nach dem Duschen stecke ich jede gleich in ihren Schlafanzug, je nach Wetter noch nen Jogginganzug drüber.


Wenn beide fix und fertig sind packen wir die Brotzeit aus - und damit hat sich das Abendessen auch gleich erledigt. Zwischen sieben und halb acht sind wir normalerweise wieder daheim, und die Damen wandern ohne Umwege erst zum Zähneputzen und dann direkt ins Bett. Sofortiger Schlaf garantiert.


Nachdem die Mittelohrentzündung der Großen gut abgeklungen und endlich wieder alle gesund sind, packen wir es diese Woche wieder an. Nachdem ich schon einiges ausprobiert habe, finde ich für beide Kinder nach dem Duschen Bademäntel am praktischsten. Handtücher kann ich um die beiden rumwickeln, so viel ich will, das hält einfach noch nicht. Keine Hüften. :D :D Im Bademantel sind die beiden warm eingepackt, es rutscht nichts und auch die nassen Haare sind unter der Kapuze gut geschützt. Nachdem die Große gerade aus ihrem Bademantel herausgewachsen ist, habe ich mich total gefreut, dass ich "Kuschel" von Carolin von Fadenkäfer testen durfte. :D :D


Die Mischung aus beere und orange liebe ich total, und durch die langen Umschlagärmel müsste das Teilchen auch richtig lange passen! Kuschel gibt es in den Größen 56 - 146 als Kindermantel in einer gefütterten und einer (wie hier bei mir) ungefütterten Variante, und auch für Erwachsene könnt ihr den Schnitt bei Fadenkäfer bekommen. Werft doch mal einen genaueren Blick darauf, und auch auf die wundervollen Designbeispiele in allen Größen: *KLICK*



Ich gehe also schon mal die Badetasche aus dem Schrank ziehen - und euch wünsche ich einen wunderbaren Mittwoch!!

Hasenwilde Grüße
Johanna