Donnerstag, 12. April 2018

Frühlingsgefühle und Winterbilder

Huhu ihr Lieben!

Ich muss euch eine freudige Botschaft verkünden! Ich glaube, ich habe mein Nähtief überwunden! So nach und nach bekomme ich wieder richtig Lust auf meine beiden Rattermaschinchen und mein Reich im Hobbykeller! Gerade, wo doch jetzt der Frühling aus allen Ecken blitzt und nach Elan schreit! Es sind bereits wieder einige Teilchen entstanden! Jetzt muss ich nur das Schreibtief noch unter den Schreibtisch verbannen.... ;)


Ausschlaggebend war die Aufräumaktion im Keller. Ich glaube in den Weihnachtsferien war das. In denen habe ich nämlich endlich mal wieder das uferlose Chaos unten im Nähzimmer beseitigt, und ich war ungelogen damit fast zwei Wochen lang beschäftigt! Ich weiß, ich schreibe das jedes Jahr und gelobe Besserung. Aber irgendwie.... da scheint ein Fluch auf diesem Raum zu liegen... ;) Ich führe ja dann auch immer mal wieder ein neues Ordnungssystem im Kampf gegen das Chaos ein und dieses Mal gab's sogar neue Regale und einen Zuschneidetisch. Und viele Sortierboxen für den ganzen Krimskrams. Mir großer Chaotin hilft das definitiv beim Ordnung halten! Und ich arbeite, glaubt es oder nicht, sehr gern in einem ordentlichen Nähzimmer.


Naja. Also, zugegeben... Dem Regal fehlt noch eine Reihe Böden und der neue Z
uschneidetisch ist zwar geölt, aber die Beine sind noch nicht montiert. Und die Bilder hängen noch nicht an der Wand. Ich verrate euch jetzt nicht, seit wie lange. :D Aber das wird. Ich werde einfach bei Gelegenheit meinen Mann zwangsrekrutieren. Irgendwann wird ein Regentag kommen, an dem er mir weder in den Wald zum Holz hacken, noch in seinen Gemüsegarten entkommen kann. Und dann ist er fällig... *harrharrrrrrrr*


Immerhin ist das Nähzimmer noch nicht wieder verwüstet. Allerdings wartet ein monströser To-Do-Stapel auf dem Sofa. Kennt ihr das, wenn man beim Aufräumen einen ganzen Haufen Zeug findet, das schon fertig zugeschnitten ist, aber nicht zusammengenäht? Nein? Hm. Komisch. Außerdem ist auch die verschollen geglaubte Flickwäsche wieder aufgetaucht. Die hatte ich nun zugegebenermaßen nicht wirklich gesucht. Aber gut. Dieser To-Do-Stapel ist jedenfalls alles, was mich von vielen neuen, aufregenden und kreativen Projekten trennt. Denn der muss erst abgearbeitet werden, ich hab's mir fest vorgenommen. Bis auf ein paar wenige klitzekleine Ausnahmen. Fast wenige. Also ein paar. Natürlich nur die allernötigsten. Ihr versteht. :D


Diese paar wenige Teile wollen jetzt jedenfalls noch gerne gezeigt werden, und weil das Wetter so schön ist präsentiere ich euch deswegen direkt noch ein paar Winterbilder. Damit ihr wisst, was ihr hinter euch habt und euch direkt über den Frühling freuen könnt. Ich hab sie extra dafür aufgehoben!! :D


Und auch wenn ich Helma von Meine Herzenswelt als Winterkleid genäht habe (und als Pulli, den zeige ich euch auch noch!) aus kuschelig angerauhtem Sommersweat (gekauft bei der lieben Tina von Steinblau!) lässt sich der Schnitt auch ideal aus leichtem Jersey nähen - und die langen Ärmel kann man ja durchaus trotzdem noch brauchen! Geht übrigens auch als Dreiviertel- oder Kurzarm! Nähen könnt ihr meine Helma in den Größen 32-46 oder in der Plus-Version in den Größen 46-54 jeweils als Kleid oder Shirt! Ich mag sie in jeder Version sehr gerne!
Hier findet ihr den Link zu "Meine Helma" und zu "Meine Helma Plus".


Und ich? Werd mal sehen, mit wie vielen Winterbildern ich euch noch überraschen kann. Und dann auf schlechtes Wetter warten. Wegen des Zuschneidetischs. :D

Hasenwilde Grüße
Johanna


Donnerstag, 1. Februar 2018

Bahnbrechendes

Huhu ihr Lieben!

Ich schon wieder! Ohne euch auf den Keks gehen zu wollen - ich hatte gestern doch echt Spaß bei der Tipperei und außerdem direkt haufenweise Ideen, was ich euch noch alles erzählen will. Ich hab ja jetzt drei Monate nachzuholen. Und nachdem heut passenderweise RUMS ist, gibt es auch endlich mal wieder ein Teilchen (okay, ich gebe zu, der Ausdruck ist untertrieben. Allein von der Stoffmasse her ist das ein handfestes TEIL. Eigentlich sogar zwei davon.) für mich. 


Nicht, dass ich nichts anderes zu tun hätte. Heute morgen hatte ich vor der Schule ein bisschen Zeit und habe schon mal die Faschingskostüme für die Damen zugeschnitten. Ich verrate noch nicht, was sie sich gewünscht haben (das zeig ich euch dann, wenn es fertig ist), aber ich kann euch schon mal den Stoff der Wahl offenbaren: Wellnessfleece. Gut, dass ich vergessen hatte, wie furchtbar das Zeug fusselt. Das Wohnzimmer sah heute morgen aus, als hätte ich darin Hühner gerupft.


Aber ich habe den ultimativen Tipp für euch, falls ihr euch mal wieder an das Teufelszeug wagt: Der Staubsauger ist euer bester Freund. Eigentlich fing es damit an, dass ich beim Zusammensaugen all der kleinen scheinbar magnetischen Fusselteile, die sich mit Begeisterung an Hosen, Teppiche, Sofas und Schuhe kletten, versehentlich einen Schwanz eingesaugt habe. Also einen zugeschnittenen. Wutsch und weg war er.


Ich habe also schimpfenderweise in den Eingeweiden meines Vorwerk-Tigers gegraben und nach einer Weile besagten Schwanz befreit. Und festgestellt, dass er (also, an den Stellen, an denen er im Staubsaugerbeutel nicht im Dreck lag. Das waren wenige, aber sie waren da.) quasi fusselfrei war. "Ha!", dachte ich mir. Und habe mich in der folgenden halben Stunde beharrlich damit beschäftigt, den Staubsauger mit all den einzelnen Kostümzuschnitten zu füttern.


Selbstverständlich habe ich darauf geachtet, dass er nicht alle frisst. Also, ich habe es zumindest versucht. Heißt, ich habe mit einer Hand krampfhaft das Zuschnittteil festgekrallt und mit der anderen das Staubsaugerrohr. Und ich sage euch - sofern man nicht loslässt, ist das die optimale Entfusslungsmethode. Der Staubsauger schluckt den ganzen Zuschnitt mit einem "FFFFFFTTT", entfusselt ihn brav und dann zieht man das Teil einfach wieder aus dem Rohr. Ohne loszulassen, versteht sich. Und tadaaaaaa - fast perfekt entfusselt. Nennt mich Genie.


Ich möchte jetzt nicht darüber sprechen, wie viele Einzelteile ich versehentlich dabei losgelassen und in den tiefsten Tiefen des Staubsaugerbeutels gesucht habe. Auch nicht darüber, dass ich wahrscheinlich jetzt eine ewige Hausstauballergie mein Eigen nenne. Und die Vermutung, dass ich meine Zeit hier am Computer nur verbringe um mich davor zu drücken, mit dem Fusselzeug in den Keller zur Nähmaschine zu verschwinden und dort festzustellen, dass es nicht so gut geholfen hat, wie ich gehofft habe, könnt ihr euch auch sparen. Die Idee ist bahnbrechend und genial. Gebt es zu. Ich sollte sie patentieren lassen. Vielleicht entwickle ich direkt noch ein passendes Netz, das die Kleinteile im Rohr auffängt. Und werde Millionöse. 


Ich verrate euch das hier auch nur im Geheimen. Weil ihr meine virtuellen Sofakumpanen seid. Wehe, einer von euch rennt mit meiner bahnbrechenden Idee zum Patentamt! Dann erzähl ich euch niiiiiie mehr was! :D :D


Jedenfalls. Zurück zum eigentlichen Inhalt dieses Blogbeitrages. RUMS und die genähten Teile. Ilona von Meine Herzenswelt hat mir mal wieder zwei wundervolle Schnitte zum Testen beschert. Für untendrunter Nanuk, einen Pulli für alle Gelegenheiten, der mit seinen Seitenpassen sogar mir eine ordentliche Figur verleiht. Und für obendrüber Nuka, einen Westenschnitt mit vielen Variationen. Für beide Schnitte lege ich absolut meine Hand ins Feuer - die sitzen einfach. Und in Kombination sind sie unschlagbar. Schließlich steht der Frühling vor der Tür. Vielleicht ist er auch schon da. Hier noch ein paar Details zu den Schnitten: Nanuk beinhaltet die Möglichkeit, eine Sweatjacke oder einen Pulli zu nähen. Kapuze oder Kragen sind enthalten und auch verschiedene Taschenvariationen - ein absolutes Must Have für den Frühling. Nuka ist der kleine Bruder dazu und ein richtig cooler gefütterter Westenschnitt für alle Gelegenheiten. Und die beiden in Kombination sind definitiv mein Outfit der Wahl bei den aktuellen Temperaturen!!

HIER findet ihr den Link zu Sweatjacke und Pulli "MEIN NANUK"

Und HIER geht's zur Weste "MEIN NUKA". Ans Herz legen kann ich euch definitiv beide. Und beide findet ihr auch als Kinder- und als plus-Version! Alle Größen abgedeckt!

Sowohl den Stepper für die Weste als auch den Kuschelsweat für den Pulli habe ich bei "Namijda" gekauft.


So. Und ich gehe jetzt ins gereinigte Wohnzimmer, schiebe sämtliche Wellnessfleecezuschnitte beiseite und feiere meine geniale Idee mit einem Glas Sekt. Man gönnt sich ja sonst nix, ne? ;)

Hasenwilde Grüße
Johanna

Mittwoch, 31. Januar 2018

Prioritäten

Hallo ihr Lieben!

Ich habe vorhin geschaut. Im Oktober letzten Jahres habe ich zum letzten Mal gebloggt. 3 Monate ist das nun schon wieder her. Schien mir gar nicht so lang. Ich hatte es ja immer absolut vor. :D :D Aber heute MUSS ich euch mal wieder was zeigen. Und vielleicht auch ein paar Worte darüber verlieren, wie das mit mir und dem Blog so läuft.


Inzwischen treibe ich mich ja schon wieder fast eineinhalb Jahre im Schuldienst herum. Gemäßigte Stundenzahl, so dass der Familienbetrieb nicht komplett zum Erliegen kommt, aber doch drei Tage die Woche. Und ich muss echt sagen - ich bereue es nicht. So wenig ich die Schule in meiner Elternzeit vermisst habe, so viel Spaß habe ich jetzt wieder dran. Meistens jedenfalls. So Tage, an denen alles blöd ist, gibt es auch bei mir. :D


Jedenfalls bin ich seit den Sommerferien von der reinen Fachkraft zur halben Klassenleitung aufgestiegen. Eine liebe Kollegin und ich bewirtschaften nun also mit vollem Herzblut eine dritte Klasse. Ich bin total gern Klassenleitung. Auch halbe. Der Bezug zu den Kindern ist selbstverständlich viel stärker - und auch das, was man so in der Klasse bewegen kann. Aber es steckt natürlich auch viel mehr Arbeit dahinter, als ich im letzten Schuljahr hatte. Das Alltagsgeschäft muss gemacht werden, Schülerbeobachtungen, Elterngespräche, Schülerakten stehen an. Im Moment stecken wir bis über beide Ohren in den Lernentwicklungsgesprächen. Und so sehr dieser Job belohnt, so sehr fordert er auch oft.


Und damit neben dem Job nicht alles andere zurückstehen muss, teile ich meine Prioritäten knallhart ein. Zeit für die Kinder ist Pflicht. Aber ebenso ein bisschen Zeit für mich - hin und wieder Sport, hier und da eine halbe Stunde auf dem Sofa oder auch an der Nähmaschine. Die Schulvorbereitung selbstverständlich. Nebenher muss der Haushalt zumindest grundlegend gemacht sein. Und alles, was darüber hinaus in der Woche ansteht, ist Kür - und wird bei Bedarf rigoros gekürzt. So zum Beispiel das Bloggen. Manchmal auch das Nähen. Sonstige Außentermine. Die Tagesplanung muss so ausgelegt sein, dass ich am Abend zufrieden auf den Tag schauen kann - und er nicht nur aus Arbeit und Pflicht bestanden hat. Ich sehe nämlich nicht ein, nur für die Ferien zu leben. Deswegen steht hier der Blog im Moment manchmal (oder auch öfter) zurück. Das ist aber kein Grund, dass ihr euch Sorgen machen müsst - im Gegenteil. Das ist ein Zeichen dafür, dass ich die richtigen Prioritäten für unser tägliches Glück setzen kann. Und was gibt's schon Wichtigeres?


Auf den Fotos seht ihr heute ein absolutes Lieblingsteil meiner Großen. Das "Chief Lion"-Paneel von Alles-für-Selbermacher ist hier zu einem schicken Oversize Coom-Pulli von Feefee geworden. Der Knopf mit dem indianisch anmutenden Muster auf dem V-Ausschnitt passt da wunderbar dazu, finde ich. Das Schulkind (ja, unglaublich, oder?) ist hocherfreut und der Pulli durfte die Schule schon das ein oder andere Mal besuchen. Nachdem die Appliziererei ja doch immer recht aufwendig ist und ich keinen Plotter habe, fange ich echt an, die Vorteile von solchen Paneelen zu schätzen - die Mädels mögen die Aufdrucke nämlich total gern. Und unser Chief Lion ist schon besonders cool, oder?
Die Mütze ist übrigens selbst gehäkelt! In den Weihnachtsferien war mir irgendwie nach Handarbeit, aber nachdem ich das Nähzimmer neu sortiert habe war die Nähmaschine (bzw. der passende Schreibtisch) unbenutzbar... da musste ich ausweichen! Für einen Häkelhonk finde ich sie gar nicht so schlecht, oder was meint ihr? <3


HIER findet ihr den Stoff
und HIER den Schnitt!

So, ich hoffe, dass wir uns demnächst wieder öfter lesen - aber versprechen kann und werde ich nichts. Wenn Zeit und Lust da ist, bin ich hier. Früher oder später. Bis dahin - macht's euch fein!

Hasenwilde Grüße
Johanna

Sonntag, 22. Oktober 2017

Geschichten vom kleinen Mädchen

Heute ist es soweit. Ernsthaft. Ihr begleitet mich jetzt schon so lange, ihr lest hier mein Leben, bekommt Einblicke in unseren hasenwilden Alltag und seid meine virtuellen Wohnzimmergäste. Und das muss belohnt werden. Heute. Ich werde euch nämlich mein allerwertvollstes Erziehungswerkzeug verraten. Nur euch. Und wer weiß - vielleicht wird es euer pädagogisches Dasein revolutionieren.... ;)


Na schön, vielleicht auch nicht. Aber wissen kann man nie. Und mir leistet es nun schon seit bald sieben Jahren ziemlich gute Dienste. Das kleine Mädchen.


"Wer??", fragt ihr? Also. Da müssen wir ein Stück weit zurückgehen.

Es war einmal ein Familienvater, der hatte vier Töchter. Eine bildhübscher und blitzgescheiter als die andere. Die Älteste war selbstredend die Umwerfendste. :D :D Jedenfalls waren diese Töchter mit einer großen Ladung an Wissbegierde und Begeisterung gefüllt und liebten Geschichten. Vorlesen konnte man ihnen Tag und Nacht, dann waren sie glücklich. Nun trug es sich aber zu, dass in manchen Situationen zwar eine Geschichte gefordert, aber kein Buch zur Hand war. Besonders akut war das Verlangen beim Kinderarzt oder im Auto.... ;) So griff der Vater in seiner Not zu einer Alternative - er erfand Geschichten selber. Jede Geschichte fing an mit "Es war einmal ein kleines Mädchen...." und blieb, der Einfachheit und der jeweils zugrundeliegenden komplexen Situation halber, möglichst nah an der Realität - und griff eben das jeweilige Kinderleben auf. Das kleine Mädchen ging in den Geschichten in den Kindergarten oder zur Schule, musste zum Arzt oder auf eine lange Autofahrt.... und meisterte diese Situationen bravourös. Was soll ich sagen, Autofahrten und Arztbesuche wurden erfolgreich überlebt, die Töchter waren zufrieden - und als die vier heranreiften und groß wurden, blieb das kleine Mädchen in den Köpfen....


Genau. So begleitet mich das kleine Mädchen eigentlich schon seit meiner Kindheit. Dass es sich aber bei meinen Töchtern (besonders bei der Großen) so gut einsetzen lässt, habe ich erst nach und nach herausgefunden...


Meine große Maus ist ein absoluter Madita-Verschnitt. Ideen ohne Ende im Kopf und schneller an der Umsetzung, als man blinzeln kann. Wie oft stand ich hin- und hergerissen zwischen Begeisterung und Entsetzen vor diesem Kind. Sie hat komplette Kleiderschränke geleert und daraus Nester und Höhlen gebastelt, hat sich eine Sandgrube aus Haferflocken auf dem Flurboden gebaut und ihr komplettes Kinderzimmer mit Penatencreme eingeschmiert und Ohrenstäbchen darin aufgeklebt. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.


Meistens hat es ordentlich Zeit gedauert, um das Chaos, in dem sie dann zufrieden gespielt hat, wieder aufzuräumen - aber ich kam nicht umhin, ihre Fantasie zu bewundern. Leider gab es auch die Ideen, mit denen ich mich gar nicht anfreunden konnte - schlichtweg, weil sie gefährlich waren. Aus dem Garten verschwinden und allein den Weg zur Oma suchen zum Beispiel. Oder beim Laufradfahren den Helm lieber der Puppe als sich selbst aufsetzen. Auf fremde Leitern klettern. Solche Dinge.


Leider war das Kind mit den fixen Ideen oft gar nicht so leicht davon zu überzeugen, etwas verlässlich sein zu lassen. Quasi belehrungsresistent - weil sie oft nicht verstanden hat, warum ich Dinge, die ihr so spaßig vorkamen, verboten habe. Und so habe ich zum ersten Mal eine Geschichte erzählt. Eine Geschichte vom kleinen Mädchen, das ohne Bescheid zu sagen die Oma besuchen wollte, und auf dem Weg gestürzt ist. Und weil keiner wusste, wo das Mädchen war, hat es lang gedauert, bis es endlich gefunden wurde. Ich habe erzählt, wie sehr sich die Mama gesorgt hat, als sie das kleine Mädchen nicht im Garten finden konnte. Und wie sehr das Mädchen gehofft hat, dass die Mama schnell kommt. Mein Tochterkind (genauso geschichtenliebend wie ich in dem Alter) hat mir mit großen Augen zugehört. Hat die Geschichte mit ihren Worten wiedergegeben. Und das war das letzte Mal, dass sie sich vom Grundstück entfernt hat, ohne Bescheid zu sagen.


Ich war begeistert. Eine GEHEIMWAFFE! :D :D Das kleine Mädchen ist von dem Zeitpunkt an immer wieder aufgetaucht, um für das Tochterkind die Konsequenzen einer Handlung aufzuzeigen. Um zu erklären, warum es manche Verbote gibt - und warum sie mir so wichtig sind. Aber auch, um in manchen Situationen Alternativen aufzuzeigen. Mal ging es um das Getrödel in der Früh, mal darum, dass man keine fremden Katzen im Garten füttert. Gerade mit 3/4 Jahren ist es meiner Tochter viel leichter gefallen, der Geschichte zu folgen als meiner theoretischen Erklärung. Jede Geschichte hatte selbstverständlich ein gutes Ende für das kleine Mädchen und alle Unstimmigkeiten haben sich in Luft, Friede, Freude und Eierkuchen aufgelöst. Und wir konnten viele Dinge ohne großen Aufwand beiseite schaffen.


Inzwischen ist die Maus schon sechs Jahre alt und braucht das kleine Mädchen kaum mehr. Aber manchmal - und so bin ich auf diesen Blogbeitrag gekommen - manchmal helfen die Geschichten heute noch. Erst vor ein paar Tagen haben wir uns gemeinsam auf das Wohnzimmersofa gekuschelt und ich habe ihr die Geschichte vom kleinen Mädchen erzählt, das seine Hausaufgaben immer ewig vor sich hergeschoben hat - und dann nicht spielen gehen konnte, als das Nachbarskind vor der Türe stand. Und was soll ich sagen - der Erfolg war an den letzten beiden Nachmittagen durchschlagend. Und mehr als dieses Erfolgserlebnis, wenn dann tatsächlich jemand an der Türe klingelt und alle Hausis erledigt sind, braucht es dann oft gar nicht, damit sich die nachmittäglichen Diskussionen in Luft auflösen - ich hoffe sehr, ein für alle Mal!


Mein kleines großes Mädchen seht ihr hier auf den Fotos in ihrer neuen "Coom" von Feefee - ein wunderbares Ebook, vielfältig und individuell wie seine Vorgänger. Die Pulliversion ist definitiv auch jungsgeeignet - aber meinen Mädels hat es die tolle Vokuhila-Mädelversion mit dem  Rockteil angetan. Den V-Kragen und die Ärmeleinsätze habe ich aus einem alten Strickkleid upgecycelt, den Waldstoff hat sich das Fräulein selbst ausgesucht. Mit der passenden gelben Biggi-Leggings drunter eine ideale Herbstkombi und hier im Dauereinsatz. Wem der V-Kragen nicht gefällt, der kann auch einen Rundhals nähen - oder an den V-Kragen eine Kapuze anhängen. Das Oberteil fällt wunderbar Oversize-lässig und gehört ab sofort zu unseren Favoriten im Kleiderschrank!
Hier könnt ihr euch sowohl die Mädels- als auch die Jungsversion nochmal genauer anschauen:

Coom Girl:
Coom Boy


Ich hoffe, euch gefällt meine Geschichte vom kleinen Mädchen - und vielleicht könnt ihr ja damit auch bei euren Kindern was anfangen. Und wenn nicht, dann lege ich euch zumindest den wunderschönen Schnitt ans Herz.... ;) Erzählt mal - was sind denn eure Lieblingserziehungsgeheimwaffen?

Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Schultütenglück

Auf Facebook hab ich sie ja schon gezeigt - jetzt gibt es hier nochmal die gesammelten Bilder in all ihrer Pracht. Das sicherlich wichtigste Werk des Jahres. Die Schultüte.


Ich beschwere mich hier ja schon öfter mal, dass meine Mädels so unverschämt schnell wachsen. Aber ein Kind mit Schultasche auf dem Rücken und Schultüte in der Hand - das ist nochmal eine vollkommen neue Kategorie an "groß"...


Mein großes Mädchen hat also den nächsten Schritt gemacht. Unser erstes Schulkind. Auch als Lehrer ist es total interessant, diese Schülersache mal von der anderen Seite aus zu sehen zu bekommen... :D


Sie war auf alle Fälle mehr als bereit für die Schule und hat sich sehr darauf gefreut. Auch wenn sie den Kindergarten hin und wieder vermisst, gab es bisher noch keine Klagen, wenn es in die Schule ging - und das freut mich unglaublich. Eigentlich ist das der wichtigste Anspruch, den ich an die Schule habe - dass meine Tochter sich dort wohlfühlt und gern hingeht. Und ich freue mich wie ein Schnitzel, dass das bisher genau so der Fall ist.


Wir haben für unsere Maus aus verschiedenen Gründen die Montessorischule hier in der Nähe ausgesucht. Die Entscheidung ist uns Anfang des Jahres gar nicht so leicht gefallen, aber wir sind absolut glücklich damit jetzt. Unser großes Schulkind genießt die Tage dort sichtlich und kommt entspannt und zufrieden nach Hause - und das, obwohl sie dort jeden Tag bis 13.00 Uhr Unterricht hat. Das ist total schön zu sehen.


Auf die Hausaufgaben könnte sie allerdings gut verzichten. Ich muss immer grinsen, wenn sie mir erklärt, dass sie ja wohl vormittags schon genug gearbeitet und sich ihre Ruhe verdient hat! :D :D Tja, so geht es mir auch hin und wieder, wenn ich den Berg Haushalt oder einen Stapel Hefte zum Korrigieren vor mir habe... Meistens setzen wir uns dann eben gemeinsam hin, und jeder erledigt seine Arbeit. Damit hinterher Zeit zum Spielen ist. Das klappt dann ganz gut.


Der erste Schultag war eine unglaublich spannende Sache. Wie sie da stand, die Tüte in der Hand und die Schultasche auf dem Rücken.... Und mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit in das Klassenzimmer marschiert ist, ohne sich nochmal umzudrehen. Wahrscheinlich war der Tag aufregender für mich als für sie.


Nachmittags gab es Kuchen und die Omas sind vorbeigekommen, um sich einen Erlebnisbericht abzuholen, die Schultüte zu bewundern und natürlich noch das ein oder andere kleine Geschenk zu überreichen. Eigentlich hätten wir nach dem Tag ganz gut wieder ein paar Tage Ferien vertragen können, so aufregend war das... ;)


Inzwischen ist der Alltag eingekehrt. Die Schule und das Schulkind sind schon fast zur Selbstverständlichkeit geworden - und schön langsam werde ich dann doch mal die wundervolle "Schulkind"-Wimpelkette in der Küche abhängen. Heimlich. Offiziell meint die Tochter nämlich, die Wimpelkette kann erst weg, wenn sie kein Schulkind mehr ist. :D :D Aber so lange will ich dann doch nicht warten... ;)


Jedenfalls kamen die Schultüten-DIY-Sets von Alles-für-Selbermacher dieses Jahr wie gerufen. Bereits im Frühjahr durfte sich das Tochterkind ein Wunschexemplar aussuchen, das ich dann nach ihren Wünschen verziert habe (natürlich mit Pferd. Ohne Pferd geht ja gar nix hier im Haus.). Eine Geschwistertüte gab's dann kurz vor knapp natürlich auch noch, von der gibt's allerdings keine Fotos - die sind im Schulanfangstrubel irgendwie untergegangen... Falls ihr jedenfalls nächstes Jahr auch einen Schulanfänger im Haus habet, kann ich euch jedenfalls nur ans Herz legen, die Augen bei Alles-für-Selbermacher offen zu halten. Ich bin mir sicher, dass sie auch nächstes Jahr wieder eine bunte Variation an Schultütenideen zum Selbernähen bereithalten - solche, bei denen man eigentlich nur noch die Außennähte schließen muss und auch solche, bei denen man die Verzierung (so wie ich) selbst übernehmen kann. Komplett mit Papprohling, Knöpfen zum Beziehen und Kordel zum Binden. Einfach geht die Schultütenbastelei nämlich beim besten Willen nicht!


Hasenwilde Grüße
Johanna

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Anschluss

Huhu ihr Lieben!
Es herbstelt ordentlich, und ich habe das Bedürfnis, den Sommerstaub vom Blog zu blasen. Seit den entspannten Sommerferien hat sich hier einiges getan. Das Haus Hasenwild ist zum Beispiel um ein Schulkind reicher. Die genähte Schultüte habe ich auf Facebook schon gezeigt, aber hier bekommt sie (wie es ihr zusteht) nochmal eine ganz eigene Geschichte - ganz bald. Denn im Moment nähe ich wieder mit ganz viel Schwung und Elan und habe euch einiges zu zeigen!


Ja, der Alltag hat sich (wohl oder übel) wieder eingependelt. Ich liebe sie ja sehr, die Sommerferien. Ich habe immer das Gefühl, dass meine Mädels in der Zeit einen riesigen Entwicklungsschub machen. Alles, was sich so über's Jahr im Kindergarten (und jetzt auch in der Schule) so anbahnt, bricht dann in den Sommerferien durch. In der Zeit, in der die Kids wirklich durchschnaufen können. In der wir kaum Termine haben, in den Tag hineinleben, den größten Teil unserer Zeit draußen verbringen und auch meistens unseren Familienurlaub genießen.


Wenn wir dann langsam wieder in den Alltag einsteigen, Job und Kinder und Hobbys alle unter diesen einen Familienhut müssen und vieles, was wochenlang geruht hat, wieder anläuft, stelle ich dann erst richtig fest, wie meine Mäuse gewachsen sind. Und freue mich über die vielen neuen Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen.


In der vorletzten Woche, gerade war wieder alles angelaufen und wir waren noch so ein bisschen am orientieren im neuen Alltag, war dann plötzlich das Netz weg. Das Telefon tot, das Internet futsch. Und das nicht nur bei uns, sondern in einigen Häusern im Dorf. Nachdem ich noch zu den altmodischen Menschen gehöre, deren Handy ausschließlich im heimischen Internetz online gehen kann (und der Göttergatte sein smartes Telefon im Meer versenkt hat), waren wir tatsächlich ziemlich empfangslos. Von der Außenwelt abgeschnitten. Dachten wir zumindest.


Was sich da am Anfang einstellt, ist ganz klar: Pure Panik. Was einem schließlich alles entgeht, wenn man weder telefonisch noch sonstirgendwie erreichbar ist. Keine Emails abrufen kann. Keine WhatsApps. Über die doch alle Fahrgemeinschaften organisiert werden. Nada und niente. Schrecklich. Und dann kommt die überaus hilfreiche Telekom, die selbstverständlich anbietet, bei nächster Gelegenheit einen Techniker zu schicken. So etwa Mitte Oktober. Man bedenke, dass das jetzt knapp 2 Wochen her ist. (Zu ihrer Verteidigung muss ich sagen, dass sie ja dann doch wesentlich schneller waren. Aber eine knappe Woche war's dann doch).


Ein Teil des Dorfes ging also auf direktem Wege zurück ins Mittelalter. Und kommunizierte über Boten. Persönlich. An der Haustür. Und niemand hatte mehr Spaß daran als meine Kinder. Die Botengänge übernahmen nämlich meistens die Kinder - und die blieben dann auch gern mal noch ein bisschen zum Spielen. Und natürlich sind auch wir auf dem Weg von Haustür zu Haustür viel mehr herumgekommen als sonst. Und auch mal wo hängen geblieben. Und wisst ihr was? Nach ein paar Tagen erinnert man sich. Dunkel. An früher. Als wir noch Kinder waren. Und auch irgendwie unsere Fahrgemeinschaften auf die Reihe gebracht haben. Ohne Handy. Ihr glaubt es nicht, aber das GEHT. Ich weiß das jetzt wieder. Aber....


...trotzdem bin ich froh, dass wir wieder Anschluss haben ans Internetz. Die große weite Welt im Wohnzimmer. Denn trotz all seiner Tücken - wie hätte ich sonst von dem wunderbaren neuen Jerseypanel von Alles-für-Selbermacher nach dem Design von Wildblume erfahren?? Womöglich hätte ich es dann gar nicht vernähen können. Und das wäre doch wirklich ZU schade gewesen - denn es passt doch so schön in den Herbst...
Genäht habe ich eine Vanja von Meine Herzenswelt. Mit dem neuen Tutorial für die Raffung der Seitenpassen gefällt sie mir sogar noch besser - und die Kleidvariante lässt sich super über Leggings tragen (und was anderes geht bei unserer Kleinen ja wirklich gaaaar nicht... ;) ). Die zuckersüße Fee tut ihr Übriges, damit das neue Kleid bereits ein Renner im Kleiderschrank ist.

Hier könnt ihr einen genaueren Blick auf das Panel werfen:
https://www.alles-fuer-selbermacher.de/Jersey---Paneel---Pilzfee---Wildblume-Illustration---abby-and-me-

Hasenwilde Grüße
Johanna

Freitag, 18. August 2017

Der Neue


Mir ist eingefallen, ich habe euch ja noch gar nicht von unserem neuen Familienmitglied erzählt!



Seit Ostern wohnt er schon bei uns, der Neue. Er ist groß und stark, genau wie ich mir das gewünscht hatte. Power hat er ohne Ende und der tägliche Umgang mit ihm ist wirklich ein Vergnügen.


Wer das nun ist, wollt ihr wissen? Alhambra ist sein Name. Seat Alhambra. Und ich bin sehr verliebt in seine dunkelblaue Hautfarbe. :D


Ich sage euch, es war allerhöchste Zeit für eine ordentliche Familienkutsche. Und es war eine schwere Geburt. Weil der alte Audi einfach nicht aufgeben wollte. Ich gebe zu, für die Hausbauphase ist so ein älteres Modell schon praktisch. Man kann ohne schlechtes Gewissen Betonsäcke, Sandeimer und sonstige dreckige Teile in den Kofferraum werfen. Ohne siebenunddreißig Plastiktüten umzuwickeln. Weil’s eh wurscht ist. Weil er beim Saugen sowieso nicht mehr streifenfrei und porentief rein wird.


Aber die Hausbauphase ist jetzt vier Jahre her. Und wenn man die beendet hat, ist ein altes Auto einfach wieder nur alt. Und unser Audi, die „Tante“, wie er liebevoll (vor langer Zeit) von uns getauft wurde, hat eine Macke nach der anderen entwickelt. Man hat ja doch eine Beziehung zu so einem Auto und nimmt einiges in Kauf. Aber lästig wird es schon irgendwann.


Das erste, was versagt hat, war die Heizung. Im Winter kein Spaß, ich sage es euch. In drei Decken eingewickelte Kinder mit blauen Nasen von hier nach da zu transportieren ist nur mäßig witzig. Dann fing die Beifahrertür an zu klemmen. Eines kalten Wintertags, als das Schloss komplett gestreikt hat, musste ich sie mit einem dicken Schal an der Gangschaltung festbinden… :D Dann folgte der Kofferraum, der nicht mehr offen bleiben wollte. Die erste Reparaturversion mit einem Kabelbinder hat ein Weilchen gehalten, dann half nur noch der obligatorische Stock im Kofferraum, den man bei Bedarf in die Kofferraumklappe spreizen kann. Ich sage euch, wenn man den versehentlich beim Einladen umkickt, ist das wirklich kein Spaß für den Hinterkopf… ;)


Ich hätte ihn schon lang abgegeben, den Audi. Die Tante. Aaaber es war nicht mein Auto, sondern das meines Mannes. Und der hat die kleinen Spinnereien sehr geduldig ertragen. Und ehrlich, es wäre mir auch egal gewesen, wenn ich nicht damit fahren hätte müssen. Aber mein Auto ist als Familienkutsche einfach zu klein. Und der Audi war zu klapprig. Mal abgesehen von den ständigen Umbauarbeiten, wenn die Schwiegermama mitfahren wollte. Und der Tatsache, dass wir für jeden Urlaub das Auto meines Papas ausleihen mussten, weil wir Angst hatten, dass der Audi irgendwo im Nirgendwo seinen letzten dieseligen Atemzug tun würde.


Es war also klar – ein Neues muss her. Auch relativ schnell, welches Modell es sein sollte. Man möchte meinen, man könnte das entsprechende Auto dann einfach kaufen. Oder wenigstens bestellen. Ha. Da kennt ihr meinen Göttergatten schlecht. Der kann nämlich mit absoluter Tiefenentspannung ein Dreivierteljahr (!!!!!!!) nach dem ultimativen Angebot suchen…. ;)


Er hat mich wirklich in den Wahnsinn getrieben. Eigentlich beide. Der Mann und das Auto. Aber, glaubt es oder glaubt es nicht, irgendwann war es da. Das ultimative Angebot. Puh. Selbstverständlich habe ich mir den Neuen direkt unter den Nagel gerissen. :D Macht ja auch Sinn, weil ich schließlich die meiste Zeit die Kinder kutschiere. Und drei Leute haben mehr Anspruch auf das große Auto als einer. Seht ihr auch so, oder? :D


Jedenfalls ist die Autofahrerei ein Traum seither. Er schnurrt und läuft und fährt und schnurrt. Der Kofferraum funktioniert, die Türen schließen, und es ist genug Platz für Schwiegermama, ohne irgendetwas umbauen zu müssen. Außerdem spricht er mit mir. Mit einer sehr angenehmen, rauchigen Männerstimme. Er wählt meine Telefonnummern und gibt die Richtung an, wenn ich mich nicht auskenne. Er piepst fröhlich und anhaltend bei allen Gelegenheiten. Eine tolle Sache, wirklich. Na schön, manchmal nervt das auch. :D Wir haben ihn jedenfalls sehr ins Herz geschlossen. Auch wenn ich manchmal in der Garage stehe, und die Tante vor mir sehe. Die vielen Fahrten, die wir mit ihr gemacht haben. Urlaube. Küsse. Spuckende Kleinkinder. Abenteuer. Lachen. Musiklautstärke auf Anschlag. Vergessen werden wir sie sicher nicht, die alte treue Lady. Und hoffen, dass der Neue mit uns genauso viele Erinnerungen sammelt. <3


Nähtechnisch sehe ich im Moment schon unseren großen Urlaub in wenigen Tagen vor mir. Die erste große Prüfung für den Neuen. Und weil ich, fernwehgeplagt wie ich bin, ständig an den Urlaub denke, nähe ich eigentlich auch nur Sachen, die wir dafür brauchen können. Dieses Mal sind es zwei schicke Sweathoodies geworden, zum Drüberziehen am Abend. Wenn den lauen Sommerabend ein kühler Wind vom Meer auffrischt. Hach, ich freu mich schon. Und sehe die Mädels schon vor mir, den Wind im Haar und mit ihren wundervollen Einhornpullis durch die Nacht hüpfen. Genäht habe ich nach dem Schnitt „Zoe und Fynn“ von Muckelie. Eine Version mit Kapuze, eine mit Kragen. Ansonsten braucht der Hoodie gar nicht viel. Die wunderschönen Einhornstoffe sind ein Design von Andrea Lauren  und ich durfte sie für Alles-für-Selbermacher vernähen. Der Sommersweat mit Bio-Druck fühlt sich traumhaft an und das Design gefällt mir unheimlich gut – nicht zu kitschig, lässt sich wunderbar kombinieren und auch für mein Fast-Schulkind geeignet.


Hier findet ihr die wundervollen Einhorn-Sommerweats:


 



Und da geht es zu „Zoe und Fynn“ von Muckelie: *KLICK*


Die Hoodies werden uns jedenfalls sicherlich nicht nur in den Urlaub, sondern auch in den Herbst begleiten. Zusammen mit unserem neuen, großen, blauen Begleiter. Wir freuen uns schon darauf!



Hasenwilde Grüße

Johanna